Wochenrückblick KW7/2017

Bevor es gleich zum ersten Mal in ein Konzert in der Elbphilharmonie geht, teile ich hier ein paar Links, die mir zugspielt wurden:

Eine aussterbende Schrift, die nur chinesische Frauen benutzt haben

10 deutsche Filmklassiker, die man gesehen haben sollte und Buchempfehlungen von Brian Eno

Wir sind alle Süchtige – oder?

Ein toller Artikel übers Lernen und Lerntypen mit ner brauchbaren Infographik

Sexuelle Aufklärung für Geflüchtete, die in ihrer Heimat nie über Sex gesprochen haben – sehr interessanter Bericht!

Auch so ein Thema: Cyberlove

Elon Musk sagt, wir müssen alle Cyborgs werden, um mit AI mithalten zu können. Hm.

Schönen Restsonntag euch allen! :)

Wochenrückblick KW6/2017

Vom 10 Meter Brett springen? springen oder nicht? – ein ganz toller Kurzfilm! Am besten find ich das kleine Mädchen, dass sich selbst motiviert und dann losspringt :D

Interessanter Artikel zum Thema Dienstleistung und Digitalisierung und deren Folgen…

Flure in Sci-Fi-Filmen – ein schönes Projekt

Toller Beitrag, der gut zu meinem Jahresmotto passt: “If you really want to be a rebel, practice kindness.”
ich habe dadurch gerade festgestellt, dass es mich wirklich sehr müde macht, immer auf Unterschiede zu achten. Das ist so anstrengend! ich will das irgendwie minimalisieren. hm.

Ich hab gestern gelernt, dass man sich Porto auch übers Handy besorgen kann und das finde ich wirklich sehr praktisch!

Kommunikation statt Fleiß

Schöne Liste!
16 Dystopian Novels To Read When You Need A Break From the News Viele der Bücher habe ich während meines Sci-Fi-Leseprojekts gelesen und für gut befunden und gestern bin ich mit „Ready Player One“ fertig geworden, was mir auch supergut gefallen hat.

Huch. Eine kleine, sehr mächtige Frage.

So. Endlich fertig. Nen schönen Montag dir!

Selbstfürsorge und Minimalismus

In diesem Beitrag gehts darum, wie man einen individuellen Selbstfürsorge-Plan für sich entwickelt und umsetzen kann. Ich weiß, das Thema „Selfcare“ geistert schon seit Jaaaahren durch die Blogosphäre. Aber vorher war ich einfach noch nicht soweit, mich dafür zu interessieren. Ging auch ja auch so. Irgendwie.
Im Job voll eingebunden, interessiert von so ziemlich allem, was auf dem Planeten existiert, teilhaben wollen, sich einbringen. Da kann man sich schnell selbst aus dem Blick verlieren. Das ist nicht gut. Ich glaube auch nicht, dass das so gedacht ist.
Nun, mit einer minimalistischen Einstellung habe ich mich selbst verwandelt und bin eben nun bei diesem Thema angekommen. Das Jahresmotto „Ubuntu“ bedeutet zwar, dass ich mich mehr im „Außen“ bewege, aber ich brauche auch meine Zeit des Rückzugs, um meine Batterien aufzuladen. Deshalb steht auf meiner Liste für 2017, dass ich für mich einen Selbstfürsorgeplan entwickle und mich gut um mich kümmere.

Ich muss darüber schriftlich nachdenken, weil mich die bisherigen Informationsquellen nicht weitergebracht haben. In gefühlt jedem Selfcare Blogpost steht, dass man sich ne Kerze anzünden soll und sich ein Vollbad einlassen soll. Bei Kerzenlicht kann ich nicht lesen und ne Wanne hab ich auch nicht!
Hat ein bisschen gedauert, bis ich darauf kam, dass solche vorgefertigen Pläne nix bringen und die meisten Blogposts sagen einem auch nicht, wie man sowas angeht. Also vielleicht hilft dir das hier, besser auf dich aufzupassen. Es macht kein anderer für dich. Du bist groß genug. Du kannst für dich einstehen und das solltest du auch.

Und genau dieser Beschluss „Ich steh jetzt für mich ein und kümmer mich auch mal um mich“ ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Handeln und einen erfolgreichen Selbstfürsorgeplan. Doch wirklich. Sei nett zu dir und sag dir morgens mal „Ich kümmer mich heute gut um mich!“ – das macht einen gewaltigen Unterschied.
Dann gehts weiter:

1) Herausfinden, wann man sich wirklich am Wohlsten fühlt.
Also: Wann fühlst du dich wohl? Was tust du dabei? Mit wem? Alleine? Wo? Was lädt deine Batterien auf?
Wichtig ist, dabei so spezifisch wie möglich zu werden, also in meinem Fall z.B. Statt „Filme gucken“ heißt es „Sci-Fi-Filme gucken“ (es ist einfach mein Lieblingsgenre, dicht gefolgt von Revuefilmen :D) oder statt „Bewegung/Sport“ – „Schwimmen“.

Mach ne Liste. Schreibs auf.

2) Wie kann eine minimale Zeiteinheit aussehen?
Wie oft tust du etwas für dich aus oben erstellter Liste? Was ist das Minimum, dass du jederzeit im Alltag einbauen kannst? Wann könntest du es einbauen?
Schwimmen ist zeitlich manchmal schwierig in den Alltag einzubasteln, aber ich geh auch gern spazieren, das macht meinen Kopf frei. Eine Runde um den Block dauert 10 Minuten, die große Runde 20 Minuten. Das kann ich in der Mittagspause machen!
Was davon kannst du machen, wenn du mehr Zeit hast?

3) Im Alltag verankern
Ein Plan ist zwar schön, bringt aber nix, wenn man ihn nicht umsetzt. (Und ja, ich weiß wovon ich rede. ähem.)
Ich mache ja liebend gern Listen und Pläne, aber ich verzettel mich im wahrsten Sinne des Worte und komm vom Hundersten ins Tausendste. Ich brauche also Symbole, die als Signale für mich fungieren. Dazu muss ich keine Dekoeule kaufen, um mich ans Lesen zu erinnern, da reicht ein aufgeräumtes Sofa, wo das Kissen aufgeschüttelt und die Heizdecke sowie das Buch/eReader/Comic bereit liegt. Da kann abends schon die ausgespülte Lieblingsteetasse mit nem Teebeutel bereitstehen, damit man sich morgens schon beim Anblick erfreut. Die Glitzertasche mit den Schwimmsachen steht gepackt bereit.
Da gibts viele Möglichkeiten. Schreibs dir in den Kalender, lass dich vom Handy dran erinnern, nutze ne App. Oder zünd ne Kerze an.

Probier damit rum. Das mach ich auch und es läuft erstaunlich gut.

Auf meiner Liste stehen Sachen wie:

  • Kuchen essen und sehr guten grünen oder schwarzen Tee dazu trinken
  • lesen, mindestens 1 Stunde. Comics, Romane, Sachbücher egal.
  • Stille. Rumliegen und sich Sachen ausdenken gibt mir erstaunlich viel Energie.
  • Schwimmen
  • Ausreichend Schlafen
  • schöne und interessante Gespräche führen
  • Spazieren gehen, eine Runde durch den Park ist schon ausreichend
  • Bummeln.
  • Ein Museum besuchen. Idealerweise Kunst. Das entspannt mich total.
  • Zu einem bestimmten Thema recherchieren und etwas Neues lernen. Auf Wikipedia öfter mal den Zufallsbutton drücken. :D
  • usw.

Ich werd versuchen, morgens mal mehr Zeit für diese Sachen einzuräumen, damit mein Tag gleich gut beginnt. Die Idee hab ich von blissful mind und das Buch „miracle morning“ werde ich wohl mal lesen.

War das nützlich für dich? Wie gut kümmerst du dich um dich? Was lädt deine Batterien auf?

Wochenrückblick KW5/2017

Twitter war so seltsam leer…wo seid ihr denn alle? Haut ihr ne digitale Fastenzeit rein, weil ihr auch nicht mehr wisst, was ihr noch lesen sollt und kommt ihr auch nich mehr mit?
Ich hab irgendwie den Überblick verloren und beschäftige mich heute mal mit Programmieren. Mal sehen. Oder ich lese ein paar Comics.

Hier ist erstmal ein bisschen was zum Aufwärmen:

Diese Schnecke!!

Misophonie is echt nervig, wenn man darunter leidet. Aber immerhin sind die Forscher endlich dahinter gekommen, was im Gehirn vor sich geht. Ne Lösung des Problems ist aber noch nicht in Sicht.

Ich find Smalltalk echt öde, aber mit ein paar Tricks kann man ihn etwas besser gestalten.

The Mystery of Ahuna Mons, the Lonely Ice Volcano

Das Ende des Humanismus

Was für ein Haus!

„Es ist ihnen nicht gelungen, durchlaufene Lebensphasen und -krisen für sich akzeptabel abzuschließen. Silverzombies hängen also mental irgendwo in ihrem Leben fest, oft in eher frühen, pubertären, Phasen. Anders gesagt: Silverzombies werden zwar älter, aber nicht reifer.“

Sollten wir ausgestorbene Tiere durch Gentechnik wiederbeleben? Und wenn ja, welche?

Das wars schon. Schönen Wochenstart für dich!

To Do – im Februar

Willkommen im Monat Februar!
Wie laufen deine Vorhaben?
Der Januar war gut. Irgendwie hab ich es seit dem Fasten raus, das mit den Zielen und dem Durchziehen. Vielleicht weil das mit dem Schal so gut geklappt hat? Oder weil ich dieses 10 vor 2017 gemacht hab? Da gabs ja ein zeitliches Limit, das hat mich gefordert. Keine Ahnung. Ich erforsche das weiter.

Also im Januar lief mein erstes nebenan.de Event. Ich hatte zu einer Buchtauschbörse geladen, an einem Sonntag. Ich hatte ein bisschen Angst, weil ich mich am Wochenende eigentlich gern verkrümel und nicht unbedingt mit Leuten reden will, schon gar nicht mit Fremden. Aber ich dachte „go for it!“ und es war tatsächlich eine Nachbarin da. Sie fand die Aktion ziemlich cool und ich habe daraufhin beschlossen, dass jetzt mindestens einmal pro Quartal durchzuziehen. (Vielleicht sogar öfter, aber meinen inneren Angsthasen muss ich erstmal in Schach halten)

Im Januar hab ich mir ja nix großartiges vorgenommen, aber trotzdem ist einiges passiert. Zum Beispiel habe ich im Büro OneNote entdeckt und eingeführt. Keine Ahnung wie ich darauf kam, ich glaub, ich bin mal an einem Wochenende bei nem Pin/Blogbeitrag vorbeigekommen und dachte: „Hey, das haste doch auf Arbeit, gucks dir mal an!“ – und dann öffnete ich das Programm, habe ein bisschen damit herumgespielt und nach 10 Minuten war klar: DAS IST ES!!
Mein innerer Minimalist jubelt. Es ist leicht zu handhaben und die Teamarbeit wird enorm erleichtert, weil man die digitalen Notizbücher teilen kann. Mein Schreibtisch soll leer sein und bleiben. Vermutlich kennt ihr das alles schon und ich bin wie immer die letzte auf dem Planeten, die es benutzt, aber falls nicht: Gucks dir mal an.
Privat bleib ich aber wohl meinem Filofax und meinen Notizbüchern treu.

Das sind meine Vorhaben für Februar:

  • 1 Buch von meinem Stapel ungelesener Bücher lesen
  • mich mit den Grundlagen der Programmierung auseinandersetzen
  • gaaaaanz viele Comics lesen!!
  • mindestens 2 mal zum Schwimmen gehen
  • Das Kings of Leon Konzert besuchen
  • Zum ersten Mal die Elbphilharmonie besuchen und ein hoffentlich gutes Konzert hören. Bin schon sehr gespannt!

Was sind deine Pläne für den Februar?

Wochenrückblick KW4/2017

Puh. Harte Zeiten für Empathen und Hochsensible. Ich lass euch nur ein paar Links hier und verkrümel ich mich wieder in meine Comicwelten, da ich dringend einen Gegenpol zu diesem Trumpeltier brauche.

Dieser Akira Live-Action-Fan Film macht echt Laune. Ich werd mir den Film demnächst mal wieder anschauen.

“The problem,” says the Dalai Lama, “is … the growing number of people who feel they are no longer useful, no longer needed, no longer one with their societies. … Feeling superfluous is a blow to the human spirit. It leads to social isolation and emotional pain, and creates the conditions for negative emotions to take root.” – Ich finde, es ist dringend notwendig, sich über den Wert der Arbeit und die Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes in Zeiten der Automation nachzudenken.

Könnte sich der „Trumpismus“ als eine Art kreative und letztlich konstruktive Störung eines erstarrten etablierten Politiksystems erweisen? fragt sich Matthias Horx in diesem sehr lesenswerten Artikel.

Im Mittelpunkt stehen find ich scheiße, aber eigentlich kann man auch üben, es auszuhalten. Oder?

Dein T-Shirt ist politisch.

Productivity is for Robots.

Das wars schon. Schönen Sonntag!

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Diesmal habe ich wieder ein bisschen mehr geguckt:

Independence Day – Die Wiederkehr

Die Leute aus dem Originalfilm kriegen alle Kopfschmerzen und plötzlich tauchen die Aliens von damals wieder auf. Natürlich wollen die alles platt machen!
Fazit: völlig öde. Ich hab ja nicht mal viel erwartet, aber das ist ein Film, den man während des Anguckens schon wieder vergisst. Traurig.

Luther, Staffel 4
DCI Luther hat sich beurlauben lassen und sich aufs Land zurückgezogen. Dann wird er zu dem Verschwinden von Alice befragt. Ihr Verschwinden lässt ihn nicht los, daher kehrt er zurück an den Schreibtisch und ist dann auch noch auf der Suche nach nem Serienkiller…
Fazit: genial wie immer. Ich bin seeehr großer Luther-Fan. Schade, dass die Staffel nur aus einer Folge besteht.

Mumins an der Rivera
Die Mumin-Familie macht Urlaub an der Rivera und gastieren im besten Hotel der Stadt. Doch das Klima tut nicht allen gut. Das Snorkfräulein flirtet fremd, Mumin wird eifersüchtig. Der Mumin-Papa gibt sich als Adliger aus und schließt Freundschaft mit den schönen und den Reichen. Mumin-Mama will aber ihre Ruhe haben. Dass das nicht gut gehen kann, ist nur eine Frage der Zeit.
Fazit: total schräg und schön. Wie die Mumins halt so sind.

Anomalisa
Michel Stone hat ein psychisches Problem. Er sieht überall die gleichen Gesichter und hört die gleiche männliche Stimme. Er ist auf Dienstreise in Cinncinati, wo er seine Ex-Freundin anruft, die er damals einfach so sitzen gelassen hat. Sie verabreden sich in der Hotelbar, doch es kommt erneut zu Streit. Später hört er angetrunken eine Stimme, die nicht so klingt, wie die anderen. Sie gehört Lisa, einer durchschnittlich aussehenden jungen Frau mit Narbe im Gesicht und geringem Selbstwert. Plötzlich ist die Welt eine andere. Zumindest für kurze Zeit.
Fazit: bezaubernd menschlich, daher sehr sehenswert. Aber auch ein bisschen abgedreht.

Star Trek Beyond
Die Enterprise erhält den Auftrag, eine Rettungsmission durchzuführen. Doch die Enterprise gerät in eine Falle.
Fazit: Ich fühlte mich super unterhalten, weil der Film ordentlich Tempo hatte. Schöne Effekte, ein bisschen Witz, viel Action. Mir war es zu wenig „Star Trek“, also Gesellschaft der Zukunft, aber was solls. Is ja nur ein Film.

Marvels Luke Cage, Staffel 1
Origin Story von Luke Cage, den man ja bereits bei der Serie „Jessica Jones“ gesehen hat. Der „Power Man“ ist ein Held wider Willen und will eigentlich nur sein beschauliches Leben in Harlem leben. Doch er gerät in einen Bandenkrieg und will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Fazit: ich kam sehr schwer rein. Nach der 1 Folge hab ich erstmal 2 Wochen Pause gemacht, dann hab ich es durchgezogen und nach der 4. Folge war ich total gefesselt, obwohl eigentlich nicht wirklich was passierte. Das Erzähltempo war mir zu langsam, aber die Bandenkrieg-Psychomurksereien waren schon sehenswert. Trotzdem kann ich verstehen, dass niemand so wirklich mit dem Charakter des Luke Cage warm wird. Dafür ist er einfach zu ruhig und ach ich weiß auch nicht.

High-Rise
Dr. Laing zieht in den nagelneuen Wohnkomplex am Rande der Stadt ein. Das Hochhaus ist unterteilt in Unterschicht und Oberschicht, er selbst zieht in die Mittelschicht. Doch bald erkennt er, dass seine Nachbarn nicht ganz rund ticken und ehe er sich versieht, ist er selbst teil davon. Das Hochhaus verschlingt ihn.
Fazit: sehenswert, aber auch echt krass und eklig. Toll geschauspielert. Mir ging der Verfall ein bisschen zu schnell, das hat mir den Film ein bisschen madig gemacht, aber sehenswert ist er trotzdem.

Was hast du geguckt?

Gelesen im Januar

Comics:

Deadpool: Sündenfall von Duggan/Posehn/ Koblish
Fazit: spielt sich ab während des Events Original Sin. Vom DP-Dreamteam Duggan/Posehn ist eigentlich eh nur Gutes zu erwarten und so war es auch bei diesem Comic. Ich wurde sehr gut unterhalten.

Und sonst noch:

Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann
Die Autorin war selbst stark übergewichtig und als es immer mehr gesundheitliche Beschwerden gab und sie abnehmen wollte, hat sie sich mit den ganzen Diätmythen auseinander gesetzt und recherchiert, was da wirklich dran ist. Ergebnis ist nicht nur ihr persönliches Zielgewicht sondern eben auch das Buch. Das Buch ist vollgepackt mit Infos, einer großen Quellenangabe, ein paar Schwarz-Weiß-Bildern und die bekannten Erzähl-mir-nix Comics.
Fazit: Das Buch ist ein Muss! Es macht den Kopf frei von all diesen unsinnigen Ernährungsmythen, die alle paar Monate in diversen Frauenzeitschriften entzaubert werden. Die Aufmachung des Buches ist allerdings ziemlich langweilig und ich finds ein bisschen seltsam, dass sich der Verlag da nich mehr Mühe gegeben hat. Ich hätte die Kapitel klarer abgegrenzt, mit einer Infobox am Ende, was man für sich persönlich davon mitnehmen und weiterdenken kann. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau und vielleicht sollte das so sein, damit der wissenschaftliche Charakter unterstützt wird.

Things to come
Bei dem Buch handelt es sich um den Ausstellungskatalog zur gleichnamigen und übrigens sehr sehenswerten Ausstellung in Berlin. Das Buch besteht wie die Ausstellung aus 3 Teilen: Der Weltraum, die Gesellschaft der Zukunft und das Fremde. In vielen Essays werden diese Themenbereiche abgehandelt, ergänzt durch Interviews zu Science, Film und Fiction. Am Ende gibt es ein Personen- und Filmregister.
Fazit: sehr lesenswerte Zusammenstellung zur Ausstellung, interessante Filmfakten und tolle Bilder. Lesenswert und sehr inspirierend!

„Unsterblich“ von Jens Lubbadeh
Benjamin Kari ist Versicherungsagent bei Fidelity, die mit der Firma Immortal digitale Kopien von verstorbenen rekonstruiert und zertifiziert. Kari hat sich auf Berühmtheiten spezialisiert. Eines Tages verschwindet der Ewige der von ihm zertifizierten Marlene Dietrich und Kari wird auf den Fall angesetzt, nicht ahnend, dass der Fall eine sehr merkwürdige Wendung nimmt…
Fazit: Anfangs kam ich schwer in die Geschichte rein, weil alles seeehr unglaublich und diffus wirkt, aber ab Kapitel 4 gings und ich konnte kaum mehr aufhören. Tolle Fragestellung: Was passiert mit der Trauer, wenn wir digital ewig leben können? Was wird aus der Friedhofs- und Trauerkultur? Für Fans von Crime Noir und Blade Runner. Ich fands gut.

Mit welchem Lesestoff bist du ins neue Jahr gestartet?

Wochenrückblick KW 3/2017

So, bevor nun mein erstes nebenan.de Event startet (ich hatte zu ner Buchtauschbörse geladen, mal sehen wie das wird…), gibts hier noch ein paar Links.

Neuen Job gesucht? Wie wärs mit Einsiedler? In Österreich ist gerade etwas frei.

Where does Science fiction meet Science facts? Tolle Podcastfolge. Es gibt auch einen zweiten Teil: How Has Science Fiction Changed Over the Decades?

Das Portal „Buy me once“ ist ein Online-Shop und verspricht hochwertige Produkte, die lange halten oder zumindest auch noch repariert werden können. Auch wenn der Online-Shop gerade nur nach UK und USA liefert, kann man auf der Seite ein paar gute Ideen für Dinge angucken und im Blog etwas über deren Herstellung und Reparaturen lernen

Guckt euch mal diese krass gute Roboterhand an!

10 Rezepte für mehr Grünzeug. Sieht machbar und lecker aus. Obwohl es nicht Pizza ist.

Analoge Dinge = Entschleunigung? Interessantes Interview.

Interessante Buchneuerscheinungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Transformation

Five ways to build solidarity across our differences

The Metro Project

Das wars schon. Schönen Restsonntag!