Wochenrückblick KW31/2015

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Willkommen zum DingDong Digest dieser Woche, diesmal mit diesen Themen:

Es ist ein neues ApuZ-Heft erschienen, diesmal mit dem Thema „Megatrends“ – ich bin gespannt!

Toller Artikel und Interview auf Doktor Peng über das Tiny House Movement, das nun anscheinend auch in Deutschland ins Rollen kommt.

Lesen, merken und anwenden: How to simplify your style at home

Auch interessant: The end of capitalism has begun

Im BUND Einkaufsberater über Mikroplastik werden sämtliche Produkte die PE oder PP enthalten aufgelistet. Schön aufbereitet.

Hast du die Seifenblasen bemerkt?

okay, das ist die beste Idee des Jahres. Und total umweltfreundlich.

Falls du irgendwelche Perlen gefunden hast, her damit! Schönen Restsonntag wünsch ich dir!

Gesehen im Juli

Der Juli war mein Urlaubsmonat, deshalb habe ich mir viel draussen angesehen und weniger drinnen. Hier meine kurze Liste, die eindeutig gefärbt ist von Netflix und Hotelfernsehen :D

Ant-Man
Scott Lang, Einbrecher und nun auch Ex-Knacki hat als Arbeitsloser nicht mehr viel zu verlieren. Er erledigt einen letzten Job, weil er hofft, so seine Tochter Cassie unterstützen zu können. Doch der Einbruch lohnt sich nicht. Er findet nur einen verstaubten Anzug. Doch dieser Anzug eröffnet ihm ungeahnte Möglichkeiten…
Fazit: der beste Schrumpffilm seit „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“! Auch für Nicht-Marvel-Comic-Film-Fans ein Highlight, weil 1. grandiose Perspektiven gezeigt werden, 2. sehr viel Humor dabei ist und 3. Paul Rudd. Sehenswert, kurzweilig und hach, die Ameisen! Ganz toll visualisiert. 3D lohnt auch.

Kopfüber in die Nacht
Ed Okin (gespielt von Jeff Goldblum) ist mit seinem Leben unzufrieden. Sein Job langweilt ihn, seine Frau betrügt ihn, er kann nicht schlafen und fragt sich warum. Eines Nachts fährt er spazieren und landet am Flughafen, wo er prompt die hübsche Diana vor vier Persern rettet. Gemeinsam sind sie auf der Flucht und erleben ein echtes Abenteuer.
Fazit: laaangweilig. Sollte anscheinend eine Action-Komödie werden, was aber selbst für das Jahr 1985 viel zu lahm und schlampig geschnitten war. Eine junge Michelle Pfeiffer? Großartig! der müde Jeff Goldblum? Super! David Bowie mit Schnurrbart in einer Nebenrolle? Top! Aber es passt halt einfach nicht zusammen. Schade.

Clockwise – Recht so, Mr. Stimpson
Der disziplinierte Schuldirektor Brian Stimpson ist als erster Direktor einer staatlichen Schule zu einer Lehrerkonferenz nach Norwich eingeladen, wo er den Vorsitz eines elitären Clubs einnehmen darf. Durch seine von ihm häufig benutzte Floskel „recht so“ passiert ihm ein Missgeschick nach dem anderen: Er steigt in den falschen Zug, der Zug nach Norwich fährt ihm davon. Da er es noch rechtzeitig merkt, springt er aus dem Zug, vergisst dort sein Manuskript und probiert Plan B: Er versucht trotzdem noch rechtzeitig nach Norwich zu kommen. Aber im Stress kann er keine klugen Entscheidungen mehr treffen und stolpert von einem Unglück ins Nächste. Und das ist ziemlich witzig.
Fazit: ich sach nur: John Cleese meine Damen und Herren! Cleese und die anderen Darsteller beleben die etwas dünne Story sehr. Und der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass wir uns mal mehr Zeit nehmen sollten und ständige Kontrolle und Hetzen einfach nichts bringt.

Suits, Staffel 3
Der Zusammenschluss von Pearson und Darby zeigt seine Auswirkungen: Die Verhältnisse zwischen den Partnern und Kollegen sind und bleiben angespannt. Ein neuer Fall, der eine unerwartete Wendung bringt, trägt nicht unbedingt zur Entspannung bei…
Fazit: mit dem amerikanischen Rechtssystem bin ich auch nach 2 Staffeln immer noch nicht genügend vertraut um alles zu verstehen, auch bin ich wohl zu autistisch um die ganzen zwischenmenschlichen Konfliktnuancen nachzuvollziehen, aber was soll ich sagen? Ich mag die Serie trotzdem sehr, sehr gern. Die Charaktere haben klare Profile, das Set-Design gefällt mir gut und mein „bisschen verstehen“ reicht aus, um weiterzugucken. Für mich bisher die beste Staffel, was auch daran liegt, dass die Figur des Louis Litt mehr Profil und Witz bekommt. Für Fans von Mad Men.
Oh, was echt krass ist – und ich erst bei dieser Serie gemerkt habe – die Anwälte der Serie haben einen 15 Stunden Tag. Fünfzehn Stunden!!!!

Clueless – was sonst!?
Jane Austen meets Grunge – Clueless ist eine moderne Version von „Emma“, angesiedelt im Beverly Hills der 90er Jahre.
Fazit: absolut großartiger Film und immer wieder sehenswert! Der Film ist leichtfüßig und nimmt sich selbst nicht allzu ernst und bringt trotzdem alle Teenagerprobleme schön unter :D Das ist DER 90er Jahre Teenagerfilm, der sich wunderbar zu Filmen wie „Ferris Buller“ und „Eine wie keine“ gesellen kann.

So, was hast du dir angesehen?

Gelesen im Juli

Neben diversen quer gelesenen Reise- und Wanderführern, Hotelinformationsbroschüren und Wikipedia-Artikel habe ich nur ein Buch geschafft. Woohoo. Ja, ich bin enttäuscht. Ich dachte, ich kann gerade im Urlaub so richtig viel weglesen, aber Sightseeing, Wandern und Abends noch das Gehirn benutzen hat nicht wirklich gut zusammengepasst :D Macht ja nix.

Foundation von Isaac Asimov
Die Menschheit lebt im Weltall. Mit Hilfe der „Psychohistorik“ gelingt es Hari Seldon, einem genialen Wissenschaftler, die Zukunft der Menschheit für Jahrtausende und den Fall des kaiserlichen Imperiums vorauszuberechnen. Dadurch ist er natürlich ein Feind des Imperiums und zieht sich mit seinen Forschungen auf einen Planeten ohne nennenswerte Metalle zurück und gründet sein Institut, die „Foundation“. Dort arbeiten Wissenschaftler nach seinen geheimen Plänen ohne diese zu kennen.
Fazit: Eigentlich wollte ich die komplette Foundation-Trilogie lesen, aber ich fand die Lektüre schwer, deshalb habe ich kurz vorm Ende von „Foundation“ aufgegeben. Man merkt halt doch, dass es „nur“ ne Kurzgeschichtensammlung ist, die dafür aneinandergereiht wurde und ich fand die Charaktere ein bisschen blass. Trotzdem ist es aber irgendwie genial, weil es spannende Wendungen gab, die mich zum Umblättern gebracht haben. Ich mochte die Geschichte, hab mich aber auch gequält. Hm. Ich werde vielleicht erst mal was anderes von ihm lesen und dann noch mal darauf zurück kommen. Mal sehen.

Der Pfad des friedvollen Kriegers von Dan Millman
Der junge Dan trifft eines Nachts an der Tankstelle einen alten Man, genannt Socrates, der sich wie ein Ninja bewegt und auf Hausdächer springt. Fasziniert unterhält er sich mit „Soc“ und lernt dabei sein wahres Ich kennen und was es bedeutet im Hier und Jetzt zu leben.
Fazit: anfangs fand ich die Geschichte nervig, weil Dan erstens jähzornig ist und sich zweitens gern im Selbstmitleid suhlt, aber ich konnte sie dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Lesenswerter, netter Einstieg in sprituelle Themen. Für Fans von Paulo Coehlo, die sich aber eher für Zen und Buddhismus interessieren. Gute Sommerlektüre.

Was hast du im Juli gelesen?

Wochenrückblick KW 30/2015

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post, das bedeutet mir viel.
Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu und hach es war ja soooo aufregend!!! Ich war in Dresden, Weimar, Sebnitz, Rathen, Frankfurt, Hann. Münden und in Schwerin, bin zum Glockenspielfetischsten mutiert und habe ziemlich viel gelernt und diverse Musenküsse flogen mir zu. Highlight war ja auch das Minimalismus-Treffen in Frankfurt. Das hat mir ziemlich gut gefallen und ist immer etwas ganz Besonderes.

So, ich taste mich mal an meinem neuen Rhythmus heran und schone mich noch ein bisschen mit meinen Internetperlen:

Diese Ringe sind sooooo cool!

Das Hamburger Abendblatt hat dazu aufgerufen, Sachgegenstände für Flüchtlinge zu spenden. Ca. 6000 Leute kamen vorbei und haben Koffer, Kinderfahrräder, Kleidung, Spielzeug, aber auch Tampons, Duschgel und Regenschirme gebracht. Eine Turnhalle ist vollgeworden und es standen auch noch zwei LKWs bereit. Warum ich das hier für erwähnenswert halte? Weil einige etwas zu viel haben und die anderen zu wenig. Das ist dann Hilfe die wirklich auch in den Containerdörfern ankommt. Wer also noch etwas loswerden muss: Flüchtlinge haben meistens nichts als ihre Klamotten am Leib und ein Handy dabei und freuen sich sehr, auch über Kleinigkeiten. Eine Kontaktaufnahme kann auch über die in Containerdörfern helfenden Ehrenamtlichen gelingen.

schöne Infosammlung zum Thema Postwachstumsökonomie und 6 Thesen zur Suffizenz

Laaanger Artikel, aber total lesenswert: How not to let work explode your life

Musik!

Das wars schon. Was war dein Wochenhighlight?

Blogpause Ende – und wie es hier weitergeht

Okay, bin wieder da. Und ich habe nachgedacht.
Ich glaube, das war die erste richtig lange Blogpause und was soll ich sagen – es war gut. Ziemlich gut sogar. (okay, die Umstände, die mich in erster Linie in die Blogpause hineingetrieben haben, waren jetzt nicht so prickelnd, aber ich versuche das Beste draus zu machen…)
Ich habe durch die Blogpause erst gemerkt wie viel mehr Zeit ich für andere Dinge habe und wie schön das war. Ich wusste zwar schon vorher, das Bloggen mächtig viel Zeit in Anspruch nimmt, aber das mich das auch sooo stresst, war mir nicht klar. Komisch. Ideen habe ich genug für Beiträge, aber gerade im Sommer will man lieber raus, als das Wochenende vorm Rechner zu hocken. Und da kriecht einem schon das schlechte Gewissen in Nacken, weil man seine Leserschaft nicht enttäuschen möchte.

Naja, blabla – Ich werde jetzt also unter die Slow-Blogger gehen und nur noch zweimal die Woche bloggen. Das bedeutet konkret: ein regulärer Beitrag und ein Wochenrückblicks-Beitrag, der dann auch mal etwas erweitert ausfallen kann. Wenn ich irgendwas loswerden muss, blog ich es halt auch und dann gibts mal mehr zu lesen. Dadurch, dass ich mit meinem Hobbyblog kein Geld verdienen muss und will und auch keinerlei Kooperation mit irgendwem habe, kann ich hier machen was ich will! – Deshalb minimalisiere ich jetzt auch das Bloggen um mehr Zeit für andere Dinge zu haben.
Überhaupt ist das Internet eh voll von Beiträgen, was macht das also schon wenn ich kleines Bloglicht mal weniger mache? Merkt eh keiner und du hast auch was davon ;)

Bis dann!

Gesehen im Juni

Obwohl ich ja in Blogpause war/bin, hier noch der Vollständigkeit halber mein Guckliste aus dem Juni. Lieber spät als nie! Viel habe ich auch nicht geguckt, also wird das eine schnelle Nummer:

Daredevil, Staffel 1
Der blinde Anwalt Matt Murdock lebt und arbeitet in Hell’s Kitchen, einem (fiktiven) Stadtteil von New York, vergleichbar mit der Bronx. Nach einem Unfall mit Chemikalien verliert er als Kind sein Augenlicht und schärft dadurch seine anderen Sinne. Dies nutzt er natürlich aus und arbeitet tagsüber als Anwalt und nachts macht er als maskierter Rächer Daredevil den bösen Jungs die Hölle heiß.
Fazit: absolut sehenswert und sehr, seeeeehr gut. Das sag ich nicht nur als Comicfan sondern vor allem weil es eine handwerklich gut gemachte Serie ist. Echt, man freut sich über JEDE Kameraeinstellungen. Die Beleuchtung ist soo super, sehr düster, punktuelle Lichtsetzung, ein Spiel aus Licht und Schatten, was alles NOCH interessanter macht. Dazu saucoole und wahnsinnig schöne Fight-Choreographien und eine coole Story, die sich um die interessante Charaktere wickelt und sie so zeichnet. Und liebe Mädels, falls ihr denkt, das ist nur was für Kerle…*hüstel* stimmt nicht. :D

Love
Astronaut Lee Miller ist der Hausmeister der ISS. Eines Tages bricht die Verbindung zur Erde ab und er verliert jeglichen Kontakt zu anderen menschlichen Wesen. Er beobachtet die Erde und sieht Rauchsäulen auf der Erdoberflächen gen Himmel steigen und nach und nach gehen die Lichter aus. Er (über-)lebt in Isolation und Einsamkeit, Langeweile und Routine beherrschen seinen All-tag. Bei einer Reparaturarbeit in einem anderen Modul findet er das Tagebuch eines amerikanischen Hauptmannes aus dem Bürgerkrieg 1864. Weil er sich über die Abwechslung freut, fängt er an zu lesen…
Fazit: Okay, ich habe den Film nur geguckt, weil es das Debut von William Eubank ist, der mich ja mit The Signal schon so verwirrt hat. Ich wollte ihm noch mal ne Chance geben. Ansich also eine interessante Ausgangsfrage, mit der man sich mit dem Film beschäftigen kann. Dazu kommen noch andere Themen, wie z.B. zwischenmenschliche Bindungen und Liebe sowie das kulturelle Erbe der Menschheit und die daraus resultierende kulturelle Identität. Soweit so gut. Und trotzdem driftet der Film wieder in ein schwarzes Loch des Wahnsinns ab! Als ob Eubank irgendwann die Lust vergeht und alles mit seinem Werbefilmer-Lightflare-Kram übertünchen will, um möglichst schnell damit fertig zu werden. Schade. Keine Empfehlung.

Momo
Buchverfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende.
Fazit: Was soll ich sagen, obwohl der Film schon alt ist (1986 btw), hat er nix von seinem Charme verloren. Ich finde den Film gut gelungen und die kleine Radost Bokel als Momo ist einfach entzückend. Armin Müller-Stahl als Vorsitzender der Zeitsparkasse ist auch top! Kann man gut gucken.

Vermutlich bin ich der letzte Mensch der Jurassic World noch nicht gesehen hat, aber das ist mir wurscht! Ich konzentriere mich jetzt auf die kommenden Ameisen!

Gelesen im Juni

Obwohl ich ja in Blogpause war/bin, hier noch der Vollständigkeit halber mein Lesefutter aus dem Juni. Lieber spät als nie!
Kurioserweise habe ich im Mai nix von meiner Sci-Fi/Dystopia Leseliste gelesen aber dann im Juni gleich 3 Romane mit einem Thema: Die Frau als Gebärmaschine.

Das Tagebuch der Jessie Lamb von Jane Rogers
England, nahe Zukunft: Ein Virus hat die Menschen infiziert und Frauen, die nach dem 16. Lebensjahr schwanger werden, sterben am Muttertod-Syndrom. Selten überleben auch die Kinder. Die Gesellschaft spielt verrückt, die Wissenschaftler sind ratlos. Einziger Ausweg scheint das umstrittene Projekt der „Schlafenden Schönen“ zu sein, bei dem Frauen ihre Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen, damit Embryonen aus der Vor-Virus-Zeit eine Chance haben, zu reifen. Die Teenagerin Jessie möchte der Welt etwas Gutes hinterlassen – nur ist das der richtige Weg?
Fazit: hmmm….ich fands ansich lesenswert, das Szenario hat mir gut gefallen, aber mir blieb die Protagonistin ein bisschen zu blass, da sie hauptsächlich durch ihr Umfeld charakterisiert wird.


Der Report der Magd von Margaret Atwood

Im totalitären Staat Gilead, der in Nordamerika angesiedelt ist, werden fruchtbare Frauen bestimmten Führungskräften zugewiesen, deren Ehefrauen keine Kinder mehr bekommen können. Die Magd Desfred (Des-Fred, Fred gehörend) muss in einer wöchentlichen Zeremonie unter Aufsicht der Ehefrau den Geschlechtsakt über sich ergehen lassen und darf das Haus nur zu Hinrichtungen und Einkäufen verlassen. In dem Bericht schildert sie den Alltag im Regime, vermischt mit Erinnerungen an Mann und Kind, die spurlos verschwunden sind und kämpft mit Depressionen und Versuchungen. Das Leben als Magd ist gefährlich, vor allem als sich Kommandandt Fred heimlich mit ihr treffen will…
Fazit: stark, eindringlich, heftig, gruselig, aktuell – lesenswert!!


Die Entbehrlichen von Ninni Holmquist

Alle Menschen über 50, die kinderlos/kinderfrei sind und nichts Wertvolles für die Gesellschaft geleistet haben, werden in einer Einrichtung verwahrt und als Ersatzteillager benutzt. Sie spenden Hornhaut, Nieren und müssen an medizinischen Studien teilnehmen. Sie sind „Entbehrliche“ und geben Organe für die „Benötigten“. Auch die alleinlebende Dorrit wird an ihrem 50. Geburtstag abgeholt. Da es in der Einrichtung an Komfort nicht mangelt, findet Dorrit schnell Freunde. Darunter ist auch Johannes, mit dem sie eine Liebesbeziehung beginnt. Und eines Tages gibts die Überraschung: Dorrit ist schwanger. Sie wird von einer Entbehrlichen zur Benötigten. Oder?
Fazit: Interessante Ausgangsfrage und sehr lesenswert. Tolle Beschreibungen, angenehm zu lesen und sehr zum Nachdenken anregend.

Momo von Michael Ende
Die kleine Waise Momo wird von den herzensguten Stadtbewohnern in der alten Ruine toleriert. Denn Momo ist ein ganz besonderes Kind – sie kann supergut zuhören und hat viele gute Freunde. Doch etwas wird anders: Graue Herren von der Zeitsparkasse machen die Stadt unsicher und plötzlich bekommt sie keinen Besuch mehr von ihren Freunden, weil alle sagen sie hätten keine Zeit mehr. Momo geht der Sache auf den Grund.
Fazit: Der Kinderbuchklassiker ist nach wie vor aktuell, schön erzählt und eine nette Minimalismus-Lektüre für Zwischendurch. Pflichtlektüre (vor allem für Kinder ab 10 Jahren)


Elfen, Band 8: Der letzte Schatten
(Peru – Bileau; Comic)
(Zweiter Zyklus der Elfenwelt.) Der Weisself reitet auf seinem gezähmten Drachen und tötet im Zorn alle Menschen, die Unschuldige abschlachten. Doch das lässt sich nicht jeder gefallen und schon bald macht sich eine Gruppe Söldner auf die Socken um den abtrünnigen Weisself zu finden und zu töten…
Fazit: der zweite Zyklus ist ja ein bisschen blutrünstiger als der erste Zyklus, aber das fand ich völlig ok. Mir gefielen die Zeichnungen und der sehr durchdachte, dynamische Bildaufbau sehr!

Elfen, Band 9: Die Belagerung von Cadlania
Die Stadt Cadlania wird von einem Virus heimgesucht, der die Tiere anfällt. Abdecker Fah-Laen soll sich um das Problem kümmern. Doch es steckt etwas anderes dahiner.
Fazit: Wer’s blutig mag, wird diesen Band seeeehr gerne haben. Interessantes Ende. Ich bin gespannt, wie es in den anderen Bänden weitergeht.

Was hast du gelesen? Lektüreempfehlungen für den Sommerurlaub?

Blogpause

blogpause2

Bis auf weiteres erscheinen hier erstmal keine Beiträge, denn ungeplante Ereignisse verlangen momentan meine gesamte Kraft und Aufmerksamkeit. Mal sehen, wann ich wieder dazu komme.
Kommentare, Mails oder Twitternachrichten beantworte ich aber so schnell wie möglich.

Viele Grüße,
das Dong-Ding.

Einfachheit und Stille

Auch die Einfachheit ist nicht still, denn sie läßt die Abwesenheit sprechen.

Ich bin Gast in einer Wohnung, die nicht meine ist. Ich muss überlegen, wo die Lichtschalter sind und wo ich den Kaffee finde. Ich bin zwar hier in dieser Stadt zuhause, aber die Gegend kenne ich nicht, weil ich mich noch nicht mit meinen Gewohnheiten ausgebreitet habe. Ich habe nur ein Buch und ein paar Comics bei mir. Meine Gewohnheiten habe ich in der anderen Wohnung. Meine Sachen sind auch dort.
Also: Wer bin ich ohne meine Dinge und meine Gewohnheiten?
Wer bist du ohne deine Dinge?

Wochenrückblick KW23/2015

Der DingDong Digest ist raus – diese Woche mit:

Reicher Typ wohnt in nem VW-Bus

Nix zu verbergen? Aktivisten stellen private Gespräche ins Netz

Im Meer vor Puerto Rico gibts interessante Lebewesen zu entdecken

Was Meditation mit einem machen kann – ein ziemlich interessanter Bericht

Moving on ist ein sehr schönes Video übers Sterben und Loslassen.

Erinnert ihr euch noch an die AlsIcebucket-Challenge? Wenn doch nur jede Statistik so geil aufbereitet wäre…

Instagramm für Dummies: „In the end, I gained about 313 followers in two weeks—but hated almost every minute of it“

Wes Anderson muss einen Horrorfilm machen :D den könnte ich dann auch gucken.

Schönes Restwochenende!