Scrapbooking für faule Minimalisten + 10 Ideen für den Start

In den Untiefen von Youtube findet man ja soooo viele Scrapbooking-Videos, eines schöner als das andere. Ist immer ne tolle Sache, wenn man sich sowas bastelt und die vielen Fotos, die man tagtäglich so knipst nicht auf einer Festplatte verschmurgeln. Ich mag Basteln und Gestalten und obwohl ich Tickets und Eintrittskarten meistens sofort wegwerfe, wenn das Event vorbei ist, fand ich es mal reizvoll, was damit zu machen. Scrapbooks sind toll. Aber mich scheut es vor dem ganzen Zubehör. (Ich hab eh schon mehr als genug…)
Deshalb habe ich mir eine ganz einfache Lösung ausgedacht, zu der man nur relativ wenige Sachen braucht:

  • Buchringe, in der Größe deiner Wahl
  • Locher
  • Stifte
  • Karten, Fotos, Flyer und anderes Papier im Format A6
  • optional: Klebstoff, Stempel, Washi-Tape, Stoffbänder und alles andere was man lochen kann

So gehts:

Buchringe öffnen, Karten lochen, einheften, fertig!

Ich hefte Eintrittskarten und Flyer dazu und kritzel ein paar kurze Sätze auf die Rückseite. Oder ich bastel als Mini-Moodboard kleine Collagen. Fotos, die auf dem Handy sind, drucke in in der Drogerie auf den Fotostationen aus, gelocht, fertig. Alles was mir so einfällt und was ich auf meinem unordentlichen Schreibtisch so finde. Zwischendurch hefte ich auch die Postkarten von Freunden ab und am Jahresende habe ich dann ein wunderbares Album, völlig unkompliziert!
Es macht Spaß darin zu blättern und noch mehr Spaß macht es, das Album zu füllen:

Zum Beispiel mit dem ersten grauen Haar. Gut, zugegeben. Es war weiß und ich war 20 Minuten völlig erstarrt und dachte nur „Shit, es geht also los“ – so als würde die Zombie-Apokalypse losgehen…LOL

Das Tolle daran ist, dass man alles reinheften kann, was man auch lochen kann. Der Material- und Formatmix ist sehr reizvoll. Letztes Jahr habe ich kein Album gemacht und prompt hat was gefehlt.

Für mich ist diese Art von Scrapbooking ein guter Kompromiss aus Minimalismus und Sammeln. Ich notiere Erinnerungen und kann Tickets und Krimskrams dazukleben, muss aber nicht. Dadurch, dass das Album einen festen Rahmen hat (gewählter Zeitraum oder den Durchmesser der Buchringe), wird der Inhalt kuratiert und nimmt nicht überhand. Ich kann so also Erinnerungsstücke unkompliziert aufbewahren ohne dass ständig Papiere, Tickets und Postkarten lose auf Pinnwänden oder in Kisten vergammeln.

Aber bevor ich länger herumlaber, hier 10 Ideen für den Start. Falls du nämlich auch Postkarten hortest wie ich, die Superminimalistin, kannst du dir davon gleich ein paar schnappen und vorbereiten:

1. Meine Monats-Highlights (als Wunschliste, Review oder To-Do Variante)
2. Zum ersten Mal gemacht
3. Meine Glücksmomente
4. Wochenrückblick
5. Was ich gelernt habe
6. Dafür bin ich dankbar
7. Aktuelle Stimmung
8. Das wünsch ich mir
9. Meine Werte und Ziele
10. Darin bin ich richtig gut

Die „Zum ersten Mal gemacht“-Liste ist übrigens am Jahresende die wertvollste Karte. Es hilft ungemein beim achtsam sein und es ist echt erstaunlich, was man alles so zum ersten Mal macht.

Also, bist du der Doodler, der Scrapbooker, der Bastler? Wäre das eine einfache Lösung für dich? Wirfst du Tickets sofort weg oder nutzt du sie als Erinnerungshilfe an besondere Momente?

Wochenrückblick KW6/2018

Beinahe hätt ich schon wieder meinen Wochenrückblick verschwitzt, weil ich so viel geschreddert und sortiert habe!

Gerade noch geschafft! Also hier die Links der Woche, die du dir aufs Abendbrot schmieren kannst:

Kopenhagen verrät uns das Geheimnis einer gesunden Stadt

Das wäre z.B. eine Idee: Ein Einkaufszentrum für reparierte Dinge. Gebrauchte Dinge. Selbstgemachte Dinge. Könnte man auch in den ganzen leer stehenden Einkaufspassagen machen…

Online Polls sind auch irgendwie für die Tonne

Stephen Fry erzählt was über Sartre – passend zu meinem Jahresmotto

Guckst du eigentlich auch Altered Carbon? Der Cast ist ziemlich divers und man darf gespannt sein, wie es weitergeht mit dem Unsterblichkeitsprogramm

achso und weil wir gerade bei Cyberpunk sind: Die chinesische Polizei testet Brillen mit Gesichtserkennung

Es gibt mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien als bisher angenommen. Das sind doch mal gute Nachrichten!

17 Date Ideen für Introvertierte – weil bald Valentinstag ist!

Das war schon. Schönen Restsonntag!

To Do – im Februar

Der erste Monat des Jahres 2018 ist um – und er war durchwachsen. Die typische Neujahrsmotivation hat sich nicht eingestellt, es war meistens stressig, ich habe den Start meines MOOCs verpasst, dafür hatte ich als Herbergsmutter aber sehr viel Spaß. Nur das mit dem Sport wollte überhaupt nicht klappen, keine Ahnung was da los war.
Das werde ich mir im Februar mal genauer anschauen, denn ich habe mir gedacht, dass ich mich mal mehr pampern könnte. Also besser auf die Ernährung achten, Sport treiben und hoffentlich endlich mal Platz für eine Fastenwoche finden. Aber vermutlich sind das eh nur wieder Illusionen :D

Denn…*trommelwirbel* seit dem 1.2. bin ich keine Führungskraft mehr und das ist wunderschön! #freiheit :D Ich habe nun neue Aufgabengebiete und muss mir sowieso komplett neue Routinen und Arbeitsweisen ausdenken. Dazu gehört auch zu prüfen, ob und wie ich mich wirklich als Kollegin und nicht als Chef ins Team einfügen kann.

  • ich mache wieder Bildungsurlaub!
  • meine Mitgliedschaft in Sportcenter kündigen. Ich glaub ich mag einfach keinen Sport mit und unter Menschen machen. Schwimmen geht, aber da tauche ich ja ab :D
  • Black Panther im Kino anschauen. Ich kanns echt kaum mehr erwarten!!!
  • konsequenter überlegen, wie es mit meinem Blog hier weitergeht und was aus Twitter, Instagram und Co. wird
  • lesen, lesen, lesen

Was hast du im Februar vor?

Wochenrückblick KW5/2018

So, kommen wir zu den Fundstücken der letzten Woche:

Weil man in Puerto Rico noch viel wiederaufbauen muss, kommen jetzt Crypto-Utopisten und wollen mit virutellen Geld und öffentlichen Verträgen helfen.
Sie nennen es Puertopia.

Was ist eigentlich das soziale an Social Media Plattformen, wenn mir ein Algorithmus aussucht, was ich sehe? Futurist Gerd Leonhard hat dazu seine Gedanken aufgeschrieben. Mir persönlich bringen soziale Netzwerke echt nicht mehr so viel Spaß wie früher. Ich bin genervt von dieser Bevormundung durch Werbung und Vorschläge. Es grenzt alles immer mehr an Spam. Dabei will ich mich doch nur mit echten Menschen unterhalten und mich inspirieren lassen. Es ist aber gerade eine echte digitale Ödnis. Und ja, da gehört auch das Bloggen dazu.

Wie man richtig streitet

Weniger ist mehr – bewiesen von echten Menschen und Unternehmen.

Apropos weniger: Hier gehts um Unternehmen, die sich vom 8 Stunden Arbeitstag verabschiedet haben.

Buch Nummer 1 auf der Liste habe ich schon gelesen, die anderen wandern sofort auf meine To Read Liste – 5 Sci-Fi Romane zu den Themen Sex, Gender und Gesellschaft.

Technik ist dazu da, das Leben der Menschen zu vereinfachen – oder?

Es ist wohl sinnvoll ein „growth mindset“ zu entwickeln. Klingt jedenfalls für mich logisch, um sich gut auf die Zukunft vorzubereiten.

Das wars schon. Guten Start in die Woche! Und verlink mir auch mal was cooles, was dich gerade so beschäftigt

Gelesen im Januar

Und auch hier noch meine Leseliste für Januar. Die ist nicht gerade lang. Momentan hab ich einfach keinen Kopf dafür.

„Auslöschung“ (Band 1 der Souther Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer
4 Wissenschaftlerinnen, darunter eine Biologin, eine Psychologin, eine Landvermesserin und eine Anthropologin, machen sich als Teilnehmerinnen einer 12. Expedition auf in ein unbekanntes Grenzgebiet, das man nur „Area X“ nennt. Gemeinsam sollen sie herausfinden, was da vor sich geht und alles dokumentieren. Hauptaugenmerk dabei sind subjektive Schilderungen im persönlichen Tagebuch. Das Buch ist der Bericht der Biologin.
Fazit: spannender und sehr kurzweiliger Sci-Fi-Grusel, der richtig Bock auf die Verfilmung (Start wohl im März auf Netflix) macht. Ich habs an einem Wochenende durchgelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch.

„Gregs Tagebuch 12 – Und Tschüss!“ von Jeff Kinney
Greg freut sich schon auf Weihnachten zu Hause – doch seine Eltern haben andere Pläne: Sie wollen einen Familienurlaub ins Ferienparadies machen…
Fazit: nicht ganz so witzig wie die anderen, aber gelacht hab ich doch :D

Das wars.
Was hast du gelesen?

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Zack, der 1. Monat des Jahres ist um, Zeit für meine #gesehen Liste:

Star Wars – Die letzten Jedi
Rey will sich von Luke Skywalker ausbilden lassen, doch der weigert sich und will mit der Jedi-Szene nichts mehr zu tun haben. Doch die Zeit drängt, denn Ben will Rey bekehren, um ein neues Imperium zu schaffen.
Fazit: Ich fand ihn ansich gut. Tolle Bilder, die Geschichte wurde spannend erzählt. Viele Konflikte, die von mir aus auch noch ein bisschen länger und tiefer hätten ausgelotet werden dürfen. Sehenswert.

The Fall
Ein verletzter Stuntman, der bei einem Stummfilmstunt verunglückt ist, freundet sich mit einem fünfjährigen Mädchen im Krankenhaus an. Er erzählt ihr eine Geschichte über 5 Helden – nur aus einem Grund: Das Kind soll Morphium stehlen, damit er sich umbringen kann.
Fazit: starke Bilder, tragikomisch schön erzählt. Aber Vorsicht – es ist definitiv ein Heulfilm.

Planet der Affen: Survival
Caesar und seine Familie leben mit den anderen Affen im Wald und schlagen erbitterte Schlachten gegen die Menschen. Allen voran der wahnsinnige Colonel, der mit seiner Elite-Einheit Alpha-Omega die Affen ausrotten will. Als Caesars Sohn von einer Expedition zurück kommt, gibt es Hoffnung für den vom Krieg geschundenen Affen – ein Stück Land hinter einer Bergkette, unberührt und wunderschön. Doch eines Nachts geschieht das Unglück und die Pläne ändern sich.
Fazit: Mir hat der Film gut gefallen, weil ich mir gerne die spektulären Effekte des Motion-Capturing anschaue. Da hat sich seit dem 1. Film total viel getan und was man da zu sehen bekommt, ist einfach echt unglaublich. Andy Serkis macht echt nen verdammt guten Job.

Escape Plan
Ray Braslin (Stallone) bricht hauptberuflich aus Gefängnissen aus um auf Sicherheitslücken hinzuweisen. Aber dann gibts nen heiklen Job in nem Hochsicherheitsgefängnis, aus dem er nich so leicht entkommen kann, weil die Erbauer alle Regeln von Braslin befolgt haben. Zum Glück findet er schnell einen Komplizen (Schwarzenegger)
Fazit:knall-bumm-bang-peng – Schwarzenegger und Stallone IN EINEM FILM – muss man da noch mehr sagen? :D

Baby Driver
„Baby“ ist sehr speziell. Er spricht kaum, hört ständig Musik und fährt wie der Teufel. Weil er einem Mafiosi wegen einer Dummheit noch ne Menge Geld schuldet, muss er bei Banküberfällen also immer der Fluchtfahrer sein. Er macht seinen Job gut. Bis sich eines Tages was verändert…und alles schiefgeht.
Fazit: Der Film ist eine echte Perle. Der Film hat Witz, Tempo, geile Stunts, noch bessere Schnitte und meegageile Musik. Anschauen! (Für Fans von Snatch und Trainspotting)

Spiderman Homecoming
Teenager sein ist echt nicht leicht. Für die Schule lernen, an Wettbewerben teilnehmen, die Sache mit den Hormonen…und dann will man auch noch Superheld sein und wird permanent ausgebremst. Echt nervig. Da kommt so ein geflügelter Vulture gerade recht.
Fazit: ich fand ihn gut. Aber nicht so sehr wegen dem Superhelden-Dings, sondern weil für mich das Teenie-Film Genre sofort in den Vordergrund trat. Witzige Sprüche, erste Liebe, peinliche Kumpels und ein cooler Plottwist und als Pluspunkt noch jede Menge cooler Stunts und Explosionen! – mir hat er wirklich gefallen. Schönes, lockerflockiges Popcornkino, mit dem man nix falsch macht. (Mehr isses aber dann auch nicht)

Und? Was war dein Filmhighlight im Januar?

Wochenrückblick KW4/2018

Letzten Montag hat der neue Amazon Supermarkt geöffnet. Ein Laden ohne Kasse und Mitarbeiter mit dem Motto „Just walk out“. Ironischerweise war der Andrang am Eröffnungstag so groß, dass es eine Schlange vorm Eingang gab.
Ein Erfahrungsbericht. Vielleicht ist das nach den SB-Kassen jetzt das neue Ding.

Was hab ich Bock auf den Black Panther Film. Ich bin schon so dermaßen gehyped, ich kann kaum still sitzen. Und ja, ich glaube, das wird DER Marvelfilm mit dem größten Coolness-Faktor. Vor allem bin ich echt gespannt auf das Production Design. Hier ein Einblick.

Die neue Einsamkeit durch zu viele Internetkontakte

Die Liste 12 Ways You Can Be an Activist Without Going to a Protest versammelt ein paar interessante Ideen

SHIT! Die Endzeit-Uhr steht jetzt offiziell 2 Minuten vor Mitternacht.

Joah. Schneemänner bauen is was für Anfänger.

Wie laufen eigentlich deine Vorsätze? Wie misst man eigentlich Fortschritte und Erfolg? Ich habe ein Jahr lang mit einem Habit-Tracking-System herumprobiert und dieser Artikel beschäftigt sich auch damit.

Das Internet stibt seit 2014 so vor sich hin.

Getestet: 3 Monate Bullet Journal

Okay, also ich habs 3 Monate lang versucht mit dem Bullet Journal.
Die ganzen hübschen Bilder auf Instagram sind wirklich schön, wobei ich lieber bei der minimalen Variante ohne Schnörkel, Tape und Kalligrafie blieb.

Aber ganz ehrlich: Mir gefällts tatsächlich nicht so gut, wie ich als Organisations- und Schreibfreak erwartet habe. Ich merk auch nicht, dass ich „ultimativ produktiv“ geworden bin, aber das liegt daran, dass ich das auch nicht sein muss. Ich arbeite Vollzeit und hab dann irgendwann Feierabend, den ich mir beliebig gestalten kann und meistens fülle ich die Zeit vor dem Schlafen gehen mit Spaß aus, anstatt irgendwas „Produktives“ zu machen. Wobei die Wand anzustarren für mich schon sehr produktiv ist, weil es mich erholt, aber das muss ich mir nicht notieren.

Was ich am Bullet Journal schlecht finde:

  • es ist wirklich elendig viel Schreiberei

Eigentlich macht mir schreiben wirklich Spaß und ich bin auch ein Mensch, der schriftlich nachdenken MUSS, aber irgendwie war es mir dann komischerweise doch zu viel. Vor allem dann, wenn das Heft voll ist und man seine gesammelten Erkenntnisse irgendwie behalten will, aber die To-Do Listen eben nicht. Das führt mich gleich zum 2. Punkt.

  • Man schleppt immer alles mit sich herum

Ich habe mir neben einer Monatsübersicht nur meine Tages To-Dos notiert, dazu am Ende des Monats eine Monatsreview. Der Rest waren die sog. „Collections“, also Sammlungen von Gedankengrütze in beliebiger Form. Ich hatte Geschenkelisten, Film- und Musiktipps, Notizen zu Büchern, die ich gelesen habe, Zitate, meine Werte, Ideen zur Selbstfürsorge usw.
Mich stört es wirklich total, dass ich alten Ballast nicht zwischendurch abwerfen kann. Ich will das Bullet Journal auch nicht behalten, es soll mir ja nur ein Werkzeug sein. Aber wenn ich die Seiten aus den Collection-Bereich behalten will, muss ich alles wieder irgendwo hin übertragen, siehe Punkt 1.
Die Mischung aus Alltags-To-Do und einem Destillat von Gedanken passt für mich nicht so gut zusammen.

Ich hatte auch überlegt, ob es an dem Heft lag. Denn ein solches Problem hätte ich z.B. nicht, wenn ich ein Buch mit Spiralbindung nehmen würde und alles rausreisse, was ich nicht brauche. Aber da ich Spiralbindung nich so gern mag, kommt das wohl eher nicht in Frage für mich.


Was ich am Bullet Journal aber gut finde:

  • Man sieht in der Monatsübersicht sofort genau, was man alles gemacht hat

…und man erkennt auch sofort, obs zu viel war. Das hat mir sehr genützt, weil ich so meinen Energiehaushalt besser in Balance halten konnte.

  • die sogenannten Signifiers sind brauchbar und sehr nützlich

wobei ich die Signifier sehr beschränkt habe und ich eh schon seit längerem Symbole benutze, um meine Notizen zu organisieren.



So und wie gehts weiter?

Also ich verteufle natürlich niemanden, der es nutzt, denn es ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber ich muss mich selbst gar nicht so sehr strukturieren. Ich arbeite Vollzeit, habe am Wochenende frei und kann nach der Arbeit machen was ich will. Mir reicht mein (Filofax-)Kalender für meine Termine und kurzen Ideen. Sonstiges Gedankengeschwurbel notiere ich mir dann in ein schönes Notizbuch und behalte die dann auch. Das angefangene Bullet Journal Heft werde ich vollkritzen und dann wegwerfen.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass Menschen, die selbstständig arbeiten (Hausfrauen und Hausmänner, Studenten, Freiberufler etc.) und ein hohes Maß an Organisation brauchen, gut damit fahren, wenn sie Stift und Papier mögen.

Nutzt du das Bullet Journal? In welcher Weise ist es dir nützlich? Hast du es ausprobiert und für nicht so geeignet befunden?

Wochenrückblick KW3/2018

Letzten Sonntag hab ich einen Ausflug gemacht und war dann so platt, dass ich den Computer nicht mehr einschalten wollte. Offline sein is ja auch mal ganz schön, ne? :D

Aber dafür gibt es noch gaaaanz viele Links!
10 Jahre wurde über den Schutz der Weltmeere verhandelt…anscheinend gibts Hoffnung!

Russen haben eine Drohne entwickelt, die 181 kg schleppen kann. Einsatzmöglichkeiten z.B. bei Umweltkatastophen. Bei dem Video bitte den Ton ausschalten.

Und Wissenschaftler haben herausgefunden, wie man aus Stammzellen Muskeln basteln kann. Aber sollten sie es auch tun?

Selbst die Wirtschaftswissenschaftler und Risikoanalysten haben jetzt endlich geschnallt, dass Klimawandel und Umweltkatastrophen Probleme für die Wirtschaft machen

Immerhin hat die EU ne Strategie gegen Plastikmüll vorgestellt.

Vogelgezwitscher macht gesund! Ich wusste das schon immer! :D

Zum Abschluss gibts ne Runde durch den Orionnebel, ja?

Gelesen 2017

So, wie immer kommt hier die ultimative Gelesen-Liste des Jahres 2017 als Zusammenfassung!
Das Lesejahr 2017 war eher durchwachsen. Insgesamt habe ich 47 Bücher gelesen, das ist schon ein bisschen mehr als 2016, da habe ich nur 39 Bücher gelesen. Wer in den Vorjahren stöbern will, kann das hier tun: 2015, 2014, 2013. Aber Zahlen sind ja langweilig. Viel interessanter ist ja, was die Geschichten und Informationen mit mir gemacht haben.
Also….mal überlegen…
Der Roman, der mich am meisten geflasht hat war wohl „Der Tunnel“ von Bernhard Kellermann, weil er mich sprachlich total an einen Fritz Lang Film erinnert hat. Wobei mir „Auf dem langen Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ auch sehr gut gefallen hat. Ich mochte gerade bei letzterem die liebevoll beschriebenen Charaktere. Das beste Comic war eindeutig „Ein neues Land“ von Shaun Tan. Und das beste Sachbuch? hmm….“Homo Deus“ hat mir viele neue Ideen und Gedanken in den Kopf gepflanzt, das fand ich sehr bereichernd und inspirierend. Aber die Humboldt-Biografie hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, vor allem, wenn ich in der Gegenwart immer mal wieder seinen Namen mitkriege. Das freut mich.

Gelesen im Januar
Deadpool: Sündenfall von Duggan/Posehn/ Koblish
„Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann
„Things to come“ von div. Autoren
„Unsterblich“ von Jens Lubbadeh

Gelesen im Februar
Silversurfer #3: – im Weltall ist die Hölle los von Dan Slott und M. Allred
Deadpool: Zenpool von Duggan/Posehn
The unbeatable Squirrel Girl 1 – aktuell Heft 6 (2nd Run) von Ryan North und Erica Henderson
„More letters of note“ von Shaun Usher
„Ready Player One“ von Ernest Cline

Gelesen im März
„Adressat unbekannt“ von Katherine Kressmann Taylor
„Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman“ von Wilhelm Genazino
„Ab morgen ein Leben lang“ von Gregory Sherl
„2001 – Odysee im Weltraum“ von Arthur C. Clarke
„Eine Frage der Schuld“ von Sofia Tolstoia
„Wir“ von Jewgenij Samjatin

Gelesen im April
„Das Teebuch für Anfänger, Profis und Freaks“ von Rainer Schmidt
„Das Kleiderschrank-Projekt“ von Anuschka Rees
„Die Foundation Trilogie“ von Isaac Asimov
„Wer wir waren“ von Roger Willemsen
„Angel Catbird“, Vol. 1 von Margaret Atwood
„Ein neues Land“ von Shaun Tan
„Batman: Arkham Ayslum“ von Grant Morrisson und Dave McKean

Gelesen im Mai
„Die Gateway-Trilogie“ von Frederik Pohl
„Heute Science-Fiction, morgen Realität?“ von Gerd Ganteför
Deadpool: Einer geht noch! von Hastings/Camagni
„Letter 44“ Vol 1. von Charles Soule

Gelesen im Juni
„Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina
„Mit Platon und Marylin im Zug: Was uns die Begegnungen berühmter Persönlichkeiten über die großen Fragen des Lebens verraten“ von Helge Hesse
Deadpool Killer Kollektion Nr. 8
Saga, Band 5 und Band 6

Gelesen im Juli
„Wie lebe ich ein gutes Leben“ von Albert Kitzler
„Alexander von Humboldt oder die Erfindung der Natur“ von Andrea Wulf
Paper Girls, Vol 1. von Brian K. Vaughn
She-Hulk

Gelesen im August und im September
„Auf dem Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers
„Die Mars-Chroniken“ von Ray Bradbury
„Feuer im Herzen“ von Deprak Chopra
„Hilda und der Steinwald“ von Luke Pearson
„Humboldts letzte Reise“ von Vincent Froissard und Étienne Le Roux

Gelesen im Oktober
Deadpool Killer-Kollektion Nr. 9
Moomin & Family Life
„Die Welt im Jahr 2050“ von Lawrence C. Smith
„Der Tunnel“ von Bernhard Kellermann

Gelesen im November
„Planet Magnon“ von Leif Randt
„Die Genies der Lüfte: Die erstaunlichen Talente der Vögel“ von Jennifer Ackerman
„Technnology vs Humanity“ von Gerd Leonhard
Silver Surfer #4 von Dan Slott und Mike + Laura Allred
Deadpool vs Punisher

Gelesen im Dezember
„Feuerherz“ von Katja Kettu
„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch
„Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“ von Yuval Noah Harari
„Was sagt mir meine Kindheit“ von Julia Umek
Papergirls 2 von Brian K. Vaughn


Wie sieht deine Lesestatistik für 2017 aus? Was war dein Lieblingsbuch 2017? Welcher Roman hat dich am meisten mitgenommen? Welches Buch fandest du ganz furchtbar und warum?