Was mich freut…

26 Januar, 2015 — 10:02am

Okay, diese Kategorie habe ich im letzten Jahr total vernachlässigt. Dabei tut sie mir so gut! Ich will diese Kategorie wieder aufleben lassen, weil es mir dadurch besser geht. Ich bin dankbarer und aufmerksamer und ich freu mich einfach.

Zum Beispiel über das:

Ich hab eine Woche frei. Das bedeutet: Durchatmen. Lesen. genügend Schlafen. Freunde treffen. Ich werde mich auch dank des Buchtipps an Chemie heranwagen…
checklistechemie

meine neue Geldbörse. Seit einem Monat im Einsatz und jeden Tag, wenn ich sie zur Hand nehme, freue ich mich. Ein echter Handschmeichler und ziemlich winzig, aber es passt alles rein. Jetzt hab ich eher das Problem, dass meine Taschen zu groß sind :D haha #minimalismproblems
ge2

IMG_0976

Schnee!!! endlich! Zwar nur kurz, aber immerhin. Die Hamburger nölen ja gerne wegen Schnee rum, vor allem die Autofahrer und ich hab sogar eine Mutter im Bastelladen beim Smalltalk gehört, die sagte: “Das Wetter lädt ja eh zum Drinbleiben ein” und ich dachte nur WTF? Aber beim Schneespaziergang im Eppendorfer Park war alles auf den Beinen und es überraschte mich eine Schneemann-Armee in allen Größen und Formen. Ich habe 18 Stück gezählt! Und ausnahmslos alle hatten ein Grinsen im Gesicht.
schnee1

schnee2

Neue Stempel für meinen Filofax. Ich bin zu faul fürs Dekorieren, auch find ich es sinnlos, weil ich die Kalenderblätter dann ja auch wegschmeisse. Aber mit Stempel aufhübschen geht. So fallen mir meine Termine auch gleich viel besser ins Auge. Waren sie nötig? Nö! Aber ich bin Ihnen jetzt schon ein paar Wochen online hinterhergestalkt und jetzt hab ich eine kleine Dose voll mit Stempeln über die ich mich jedes Mal freue. Dabei erstaunt es mich gerade, wie oft ich Stempel benutze.

stempelfilofax

Mein Monatsmotto “Energie” läuft gut. Ich hatte einige Erkenntnisse, warum ich es nie pünktlich ins Bett schaffe, obwohl ich eigentlich “nix” mache. Haha. Schön verarscht. Ich mach natürlich was und zwar Filme mit Überlänge gucken. Klar, dass das dann mit “Früh ins Bett” nicht hinhaut, wenn der Film erst nach Mitternacht vorbei ist. Ich werde mir also nur noch max. 3 Filme pro Woche ausleihen (wenn überhaupt) und diese dann am WE gucken. Seit ich das geschnallt hab, komm ich wirklich früh ins Bett. An einigen Tagen hab ich gar keine To-Do-Liste mehr und mein 3 Minuten Sport zum Gehirnumprogrammieren läuft auch super! Das Ziel der Liste ist, so viele schwarze Kästchen wie möglich auszufüllen. Ich fühle mich wirklich kräftiger, ausdauernder und schwungvoller als vorher. Obwohl es nur täglich 3 Minuten sind. Das kann natürlich auch mehr sein, wenn ich z.B. Laufen war oder einen Kurs besucht habe, kann ich das Kästchen natürlich auch ausfüllen. Aber wenn ich nur 3 Min. schaffe, habe ich trotzdem nicht versagt und das fühlt sich super an! An den Tagen, wo die Kästchen nicht schwarz sind, war ich abends so müde, dass ich es vergessen habe. :(

dbtc

Das war’s auch schon. Wie laufen deine Vorhaben? Was freut dich zurzeit?

6 comments » | Experimente, Glückstourismus, Hamburg

Wochenrückblick KW4/2015

25 Januar, 2015 — 10:58am

Hier liegt Schnee!!!! Ich muss also schnell raus.
Diesmal gibts viel zu lesen:

Beziehungen und Sex minimalisieren? Anscheinend ein ganz großes Thema in Japan, das die Regierung dort beunruhigt. Lesenswerter (und langer) Artikel. Ich frage mich, ob uns das auch bald passieren wird…?

Zuschauen, wie der Wind sich dreht. Sehr hypnotisch. Und wenn ihr was trauriges sehen wollt, dann guck euch die Ozeanströmungen und die Temperaturunterschiede an, die vom Durchschnitt abweichen. Sie zeigen, es wird zu warm. #klimawandel

Fürchten wir uns vor den richtigen Dingen?

Die Mumins sind und bleiben einfach toll.

How to exercise out of self-love

Das wars schon! Tschüssi! (<- haha)

comment » | Wochenrückblick

Von Minimalismus-Superhelden und Zukunftsängsten.

23 Januar, 2015 — 10:48am

In der letzten Woche war auf schlichtheit.com ein ganz interessantes Thema: Es geht um den (scheinbaren) Wettbewerb zwischen Minimalisten. Die Kommentare sind lesenswert und auch andere Blogbeiträge haben mich nochmal zum Nachdenken angeregt. Ich kann euch sagen: Diese Art von Beiträgen gabs vor 6 oder 7 Jahren auch schon mal. (Die alten Hasen erinnern sich bestimmt noch an Everett Bogue, der seine „Fackel“ an theminimalists weitergereicht hat, die seitdem als Superminimalisten durch die Welt reisen*augenverdreh*)
Während die einen also Socken einzeln zählen und Schwarzweißfotos von leeren Wänden posten, flüchten wir uns in dieses “Ach jede Form von Minimalismus hat ja ihre Daseinsberechtigung und dieser Wettbewerb ist voll der Bullshit”. Denn das ist es schon für mich. Eine Flucht, eine Krise. Mit Krisen kennen wir uns ja gut aus. Vielleicht muss das so sein.

Aber es langweilt mich auch.

Denn da gerät mein Denken immer in eine Schleife… STOPP. PAUSE. Nachdenken:

„Wo will ich eigentlich damit hin?“
„Warum will ich minimalistisch leben?“

Was bezwecken wir damit?

Niemand muss Natrondeo benutzen, Apple-Fanboy sein, auf Limo verzichten, 100 Dinge besitzen oder vegan leben. Aber man kann.
Ich WILL Natrondeo benutzen, weil ich zu faul bin, im Laden nach Deo zu suchen und zu kaufen und mir das DIY Deo völlig ausreicht. Ich benutze eine normale Zahnbürste, aus Plastik, die ich dann im Wertstoffsack entsorge. Ich habe mehr als 100 Dinge und freue mich über jedes einzelne Teil. Und wenn nicht, gebe ich es weg und lache mich selbst aus, weil ich es so lange behalten habe. Wenn ich bei Freunden als Dauer-Couchsurfer herumlungere würde ich mich schlecht fühlen und ich bin auch nicht der Typ der sein ganzes Hab und Gut in einem Rucksack herumschleppt und durch die Weltgeschichte tingelt. Ich finds schön einen festen Wohnsitz mit einem eigenen Zimmer zu haben. Nichts davon ist falsch, es sind auch Aspekte von “Minimalismus”.
(Ich will minimalistisch leben, weil ICH glaube, dass das der einzige Weg ist, wie ich mich auf eine düstere? Zukunft vorbereiten kann.)

Wir üben den Verzicht und gucken, was übrig bleibt. Wir alle erforschen genau diese unterschiedlichen Aspekte von einem minimalistischen Leben in unserem Alltag. Und jetzt wirds interessant: Was haben wir als „Minimalisten“ gemeinsam?

Wo wollen WIR gemeinsam damit hin?

Immer der ewig gleiche PR-Quatsch, überall Werbung, Nachrichten an: jeder hasst jeden und alle gegen alle und keiner weiß mehr warum eigentlich. Dann sind alle mal wieder ein bisschen bestürzt, weil Textilfabriken in Bangladesch einstürzen, oh toll ein Sale bei H&M. Der Dollar ist schlecht, eine neue Staffel TrashTV in einem Camp mit Leuten, die keiner kennt und niemand sehen will. Die Welt dreht sich schneller, sie kreiselt an einem Abgrund namens Weltkrieg oder Umweltkollaps oder an beidem entlang, wir robotern uns an Aufgaben hinein in Burn-out oder sterben vor Langeweile.
Wir sind nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht gut genug. Die anderen schon. Auch wenn sie Botox im Gesicht haben oder Photoshop. Wir sind müde und stecken in einer Krise. Krise kennen wir, damit haben wir Erfahrung.

Vielleicht, weil es so sein muss. Vielleicht, weil du spürst: da passiert noch was.

11 comments » | Gedacht, Minimalismus

Escape

21 Januar, 2015 — 11:44am

Der russische Fotograf Danila Tkachenko hat Aussteiger im Wald portraitiert, die mit der Gesellschaft gebrochen habe. Diese Fotografien sind im Bildband “Escape” abgedruckt, zusammen mit ein paar Zitaten der Männer, die nun im Wald leben.

Auf seiner Website kann man sich ein paar der Fotos ansehen und auch den Entstehungsprozess nachvollziehen. Er fragte sich:

I am concerned about the issue of internal freedom in the modern society: is it at all reachable, when you’re surrounded by social framework all the time? School, work, family – once in this cycle, you are a prisoner of your own position, and have to do what you’re supposed to. You should be pragmatic and strong, or become an outcast or a lunatic. How to remain yourself in the midst of this?
I grew up in the heart of the big city, but I’ve always been drawn to wildlife – for me it’s a place where I can hide and feel the real me, my true self, out of the social context.

An den Bildern finde ich interessant, dass alles von Menschen gemachte und der Mensch selbst mit der wilden Natur total verschmolzen ist. Da ist keine Werbung, kein buntes, glitzerndes Plastikzeugs, alles ist grün, braun, schwarz und grau. Alles, was bunt ist, ist nun verblasst. So eine Aussteiger-Romantik sehe ich in den Bildern nicht. Ich sehe darin aber auch keinen Kampf gegen die Natur. Eher eine Symbiose. Hm.

Guck dir die Bilder mal an. Was hältst du davon?

3 comments » | Fotos, Fundstück, Minimalismus

Ein neues Lesejournal für 2015

19 Januar, 2015 — 10:35am

Oft werde ich gefragt, wie ich mir die ganzen gelesenen Buchtitel merken kann – kann ich gar nicht. Wirkt nur so. Aber ich habe auch eine Stütze, die ich seit 2011 nutze. Ich habe mir damals aus Spaß ein Lesejournal angelegt, in welches ich mir Notizen zu meinem Lesestoff eintrage. Was soll ich sagen? Ich liebe Listen, ich liebe Papier, ich liebe Bücher, ich mag mit einem Stift schreiben. Das ist obergeekig, aber mei…:D Ich habe im Laufe der Zeit so dermaßen viele Notizbücher geschenkt bekommen, da wollte ich sie endlich mal verwenden. Und irgendwo musste ich mir ja Notizen machen, schließlich will die Kategorie “gelesen” hier auch befüllt werden.

2011 befand sich die Liste in einem 2 Euro Buchkalender ganz hinten im Abschnitt “Adressverzeichnis”. Da ich mir aber immer mal wieder ein paar Notizen auf herumfliegenden Schmierzetteln gemacht habe und dem Chaos nicht mehr Herr wurde, habe ich ein Lesejournal angefangen. Damals dachte ich kurz daran, ein fertiges Lesejournal von Moleskine zu kaufen, aber in Anbetracht meines Notizbuchvorrats entschied ich mich für eine DIY-Version. Auch ne Form von Aufbrauchen.

Mein Lesejournal aus den Jahren 2012 bis 2014 war eine einfache A5 Kladde mit linierten Seiten.
Am Anfang des Jahres habe ich immer ein paar Seiten für eine Kurzübersicht frei gelassen, in dem ich nur Titel, Autor und eine Kurzbewertung mit Smileys eingetragen habe.
Lesejournal_2

Dann folgen die richtigen Einträge mit ausführlichem Fazit, Notizen, Zitate usw. Mal reichte der Platz für Notizen kaum, manchmal stand fast nix drin…es schwankte sehr.
Lesejournal_1
Die Seiten habe ich durchnummeriert, damit ich nicht durcheinander komme.

Trotzdem: In den letzten Wochen des Jahres 2014 ist mir der Platz ausgegangen und mir wurde die Schreiberei dann doch zu viel.

Für 2015 und die folgenden Jahre habe ich nun in meinem Fundus ein großes Notizbuch im A4 Format herausgefischt. Die Einträge sind etwas kürzer. Ich wollte eine Mischung aus der Jahresübersicht und den ausführlicheren Einträgen, herausgekommen ist das:
Lesejournal_3
Die rechte Seite ist liniert, da kommen meine Einträge hin. Notizen und Haftnotizen auf die linke blanko Seite.

Die Aufteilung rechts ist immer gleich:
Fortlaufende Nummer, Autor, Titel, Status (geschenkt, geliehen, gekauft), Genre, Datum (Anfang-Ende), Smiley-Wertung und ein kurzes Fazit.

Das sind die für mich wichtigen Infos. Aber letztlich kann man ja loggen, was man mag.

Ich finde meine alten Einträge sehr interessant! Sie spiegeln auch bestimmte Lebensphasen wieder. Ob ich viel oder wenig gelesen habe. Ob ich Bücher zu einem bestimmten Thema gelesen habe und warum mich das damals so interessiert hat. Es ist auch gut als Nachschlagewerk, wenn mir ein Titel “irgendwie bekannt vorkommt”. Ich notiere mir auch manchmal, wie ich auf das gelesene Buch gekommen bin, ob es eine Empfehlung war oder wie ich es entdeckt habe. Durch diese Quellen komme ich an Neuentdeckungen und Geheimtipps ran oder – was noch viel besser ist – man kann mit anderen über das Buch reden!!
Wenn man einen Buchclub oder Literaturkreis besucht, ist das Logbuch bestimmt auch ne gute Grundlage.

Wie ist das bei dir? Führst du ein Lese-Logbuch? Was notierst du dir? Willst du damit anfangen? Bist du in einem Buchclub? nutzt du goodreads oder librarything o.ä. und wie gefällt es dir?

Ich nutze Librarything eigentlich nur für dieses Widget (rechts), aber so wirklich großartig habe ich mich mit dieser Community noch nicht beschäftigt. Hm. Dabei sind das virtuelle Buchclubs oder?

4 comments » | Gelesen, Glückstourismus, Organisation

Wochenrückblick KW3 /2015

18 Januar, 2015 — 11:51am

wrimg

Ah, das erste Mal seit gefühlten 100 Jahren ausgeschlafen! Fühlt sich gut an. Der Trick ist jetzt nur, mir das irgendwie beizubehalten…mmh.
naja, jedenfalls ist mir folgendes letzte Woche untergekommen:

Minimalismus kann man auch tanzen!

Und dieses Tanzen mutet irgendwie wie ein Science-Fiction Film an. Schade, dass es so kurz ist.

Falls deine Woche blöd war, hier klicken. Hat gewirkt, ne?

Interessanter Artikel über Soziale Medien aus der Sicht eines Teenagers.

Bea Johnson hat auf ihrem zerowastehome-Blog über Multifunktionaltät als Basis eines zerowaste (minimalistischen)-Lebensstils gesprochen. Seit dem überlege ich, was es noch für Dinge gibt, die multifunktional sind….

Bilder der Liebe

Jana will keine Möbel kaufen

Ein Weckruf.

The delightfully short guide to reading more books via zenhabits. Punkt Nr. 4 ist meiner Ansicht nach der Wichtigste. Leute die viel lesen, schaffen es nur so.

…und für die Trekkies was zum Lachen :D via mindsdelight

Schönen Restsonntag!!!

1 comment » | Wochenrückblick

Elektroschrott

16 Januar, 2015 — 11:40am

Wenn ich hier durch die Großstadtstraßen schlendere, sehe ich nicht nur ausrangierte Christbäume sondern sehr viel entrümpeltes Zeug herumliegen. Wilde Müllhalden. Irgendwer wirds schon wegräumen.

In meiner grenzenlosen Naivität denke ich immer “Hurra, die Leute wollen minimalistischer Leben und misten ihr Leben aus!!!” und erst dann holt mich mein Pessimismus ein: “ach nee, die schaffen nur Platz für was Besseres, Neueres, Schnelleres”. Seit Tagen steht ein “altmodischer” Röhrenfernseher vor unserem Haus. Irgendwer wirds schon wegräumen. “Irgendwer” und “weg”.  Aber Wer? Und Wohin?
Das hat mich neulich beschäftigt.
Da bin ich über dieses Video gestolpert. Filmemacher Alex hat mal nachgeforscht:

The Electronic Afterlife from Gizmogul on Vimeo.

Ich finds zwar nicht gerade prickelnd, dass er sein Zeug dort auch verbrennt, aber naja…auf mehr oder weniger kommts dort wohl auch nicht mehr an?! :(
Mir war das schon vorher klar, dass das nach Afrika oder sonst wohin verschifft wird, aber so im Detail kannte ich den Weg noch nicht.
Auf der Seite “Schrottfernseher” kann man das aber nachvollziehen. Die Filmemacher haben einen GPS Sender in einen alten Röhrenmonitor gebastelt, das Ding abholen lassen und sind hinterher gereist. Erstaunlich.

Das ganze Thema ist ziemlich übel.

Was kann ich tun? Meine Ideen:
1. Nutzen, was ich habe und es gut pflegen. Muss ich immer up-to-date sein? Nö. Lernen, damit zufrieden zu sein. Auch wenn es nicht mehr ganz so modern ist. Wobei es ganz schön frech ist, dass man durch die weitere Technologisierung immer schneller ausgesperrt wird, obwohl die Hardware einwandfrei läuft.
2. Wenn ich was kaufe, dann vorher gut informieren. Geplante Obsoleszenz ist ja leider heutzutage auch ein Punkt. Herr DingDong hat tatsächlich den Drucker in seiner Firma mit nem Hack wieder hingekriegt! Das Internet hilft.
3. Andere Kanäle auftun. Ich kann ja auch erstmal was leihen und testen. Oder verleihen, wenn ich es nicht so oft benutze oder nicht mehr brauche.

Beim Dinge reparieren habe ich noch arge Schwierigkeiten, weil ich nicht nur untalentiert sondern auch faul bin. (Die Faulheit äußert sich dann in einem Verzicht) Aber es schadet bestimmt nicht, sich das mal ein bisschen beizubringen. Hm. Zumindest nehme ich mir das jetzt mal vor.

Wie ist das bei dir? Hast du viel Elektroschrott rumstehen? Reparierst du viel? Würdest du es gernen lernen? Warst du schon mal in einem RepairCafe?

6 comments » | Clip, Minimalismus, müllfrei / ohne Plastik

Wanderers

14 Januar, 2015 — 10:43am

Diesen Clip hab ich schon mal auf Twitter gepostet, aber ich finde ihn so schön, dass ich ihn hier auch noch mal in mein virtuelles Poesiealbum kleben möchte :)
“Wanderers” ist ein schöner Kurzfilm mit einer toller Szenerie, die aus echten Bildern und Daten gebastelt wurde. Der Film enthält keine wirkliche Handlung, aber das macht nichts, man kann schön drin versinken.

Wanderers – a short film by Erik Wernquist from Erik Wernquist on Vimeo.

1 comment » | Clip

Mit einem hilfreichen Jahresmotto gegen Konsumismus

12 Januar, 2015 — 11:37am

Warum kaufen wir eigentlich so viel? Weil wir uns glücklich fühlen möchten, ein bisschen unsere Identität ausstaffieren möchten, um uns ein Statusupgrade zu ermöglichen. Was passiert, wenn ich aufhöre zu shoppen? Wenn ich aufhöre Dinge anzuhäufen, was passiert dann mit mir?

Als ich bei anderen Bloggern etwas über deren Jahresmottos gelesen habe, z.B. hier, hier, hier oder hier, kam ich kurz ins Grübeln. Ein Jahresmotto, eine Idee, ein Leit-Wort für eine bestimmte Zeitspanne ist ziemlich hilfreich. Es sind keine festen Vorsätze mit dem Ziel der Selbstoptimierung. Ich empfinde mein Jahresmotto eher wie einen warmen Mantel im Winter oder ein kühles Glas Wasser an einem heißen Sommertag. Obwohl es nichts Festes und nichts Starres ist, füllt es die Lücke, die durch das Nicht-Shoppen entsteht. Es engt mich nicht ein, ich kann abwartend und staunend in der Welt umher blicken. Es übt keinen Druck auf mich aus. Ich MUSS NICHTS schaffen. Ich kann, wenn ich will. Und das ist ein gewaltiger Unterschied. Alles, was zu dem jeweiligen Jahresmotto passt, ist gut. Und wenn es nicht dazu passt, ist es auch egal. Eine ziemliche Faulpelz-Variante, ich weiß. :D

Ein (Jahres- oder Monats-) Motto wählt man so:

1. Stell dir diese Frage: “Wie möchtest du dich fühlen?”

2. Sei offen, für die Art und Weise, in der sich das Gefühl manifestiert.

Beim Lesen  und Nachdenken über die vielen Mottos ist mir erst aufgefallen: Da ist gar kein Platz für sinnloses Shoppen. Der Fokus ist woanders. Wenn man sich die Zeit mit einkaufen vertrödelt, steckt ja vermutlich eh etwas anderes dahinter. Also kann man es auch gleich sein lassen und lieber einen Spaziergang in seiner Seele machen.

 

comment » | Gedacht, Inspiration, machen, Minimalismus

Wochenrücbklick KW 2 / 2015

11 Januar, 2015 — 11:01am

Uff, ganz schön schwierig einen gesunden Schlafrhythmus hinzubekommen. Das mit Urlaub und Feiertagen hat mich total aus dem Tritt gebracht. Wie soll ich an einer gesunden Schlafroutine arbeiten, wenn ich dauernd zwischen Eule und Lerche wechseln kann?! Ja ich weiß #firstworldproblems und so, aber das hat mir gefühlt noch mehr Energie abgezogen. Jetzt ist es wieder einigermaßen ok und ich hoffe auf bessere Ergebnisse :D

wrimg

Egal ob Früh- oder Spätaufsteher, klicken kann man hier:

Ein interessanter Artikel über Beziehungspflege. Ähm, tja, bin wohl auch der Typ der von anderen abhängig ist. Selbst Sachen vorschlagen ist wirklich hart für jemanden, der seine Batterien mit Allein-sein aufladen muss…
Trotzdem habe ich mir jetzt vorgenommen, das zu ändern!

Warenkunde. Welch schönes Wort! Dieses Buch klingt wirklich gut.

Eine minimalistische Home Tour. Ich finds gemütlich. Der Rest des Blogs ist auch schick.

Schlaues und schönes Verpackungsdesign. Die Origami-Teebeutel find ich am Schönsten.

Nervenkitzel? Oh ja.

Kennt ihr vermutlich schon, aber ich wusste von der Sache noch nix: “Mein Jahr ohne…”
3 Filmchen über Leute, die ein Jahr lang auf etwas verzichtet haben: Kein Shopping, kein Plastik, keine Plastiktüten

Noch ein Filmchen: Auf Arte Future kam gestern ein cooler Bericht über bionische Prothesen und die ethischen Fragen, die da dahinter stecken. #cyborg
Die Handprothese von Berthold Meyer ist ziemlich genial, weil er sie übers Smartphone und mittels Sensoren steuern kann. Investiert mal eben 30 Min. in etwas sehr Sehenswertes! (noch bis 17.1. in Arte+7)

Das war’s schon. Schönen Restsonntag euch!

3 comments » | Wochenrückblick

Nach oben