Wochenrückblick KW3/2019

Okay, starten wir mit einem schmissigen Popsong, ja?

Dieses Lied ist eine Ode to the Clitoris und überzeugt im Text nicht nur mit  interessanten Fakten, nein – auch das Musikvideo hat einen sehr schönen Look.

Digital hoarding is auch ein Problem!

Benjamin Franklin war ja wohl ein Productivity Guru, der seinen Tag nicht nur komplett routiniert und strukturiert hat, sondern auch nach seinen Tugenden lebte. Und jetzt hat ein Typ mal ausprobiert, was passiert, wenn man das Prinzip auf sein eigenes Leben überträgt:

What happened when I followed Ben Franklin’s schedule for a month

Leo Babauta von zenhabits schreibt auf opendemocracy.net über Technology with limits und da sind viele gute Ideen dabei.

Kommt das eigentlich schon in aktuellen Krimis vor? Ein Auftragsmörder wurde durch seine Laufuhr enttarnt!!

Das mit der Solidarität müssen wir wohl noch mal üben, was?

Wenn Roboter arbeitslos werden, weil sie nich so smart sind wie gedacht – Beispiel in Japan.

Netzkünstlerinnen und Feminismus

Das wars schon. Ich geh jetzt spazieren!

8 TED-Talks fürs neue Jahr

TED Talks sind seit Herbst mein Gehirnfutter für zwischendurch. Ich kann keine Podcasts hören, aber wenn Leute was in Videos erzählen dann geht das besser. Und fürs neue Jahr habe ich mir mal ein paar Videos in der App zusammengeklaubt, die mich ein bisschen motivieren und inspirieren sollen. Ich teile sie hiermit.
Die Vorträge sind alle auf Englisch, haben teilweise auch deutsche Untertitel.  Wer lieber lesen mag, guckt nach den Talk Titeln auf der Seite ted.com nach den Transkripten.

Einfach bezaubernd! The Life-Changing Magic of Not Giving a F*ck – der Titel kommt dir bekannt vor, ne? Ja genau – Konmari! Aber Sarah Knight kümmert sich lieber um mentales Ausmisten und erzählt in einer erfrischenden Deutlichkeit davon:

365 Days of Thank You

Schönes Projekt. Kann man gleich morgen damit anfangen. Müssen ja auch keine 365 Tage sein. Man kann dabei auch nicht verlieren.

Caroline McHugh über The Art of being yourself

Der Talk ist ansich ziemlich komplex und man sollte ihn mit wachem Geist anschauen, aber da is endlich mal jemand der einem erklärt, was es bedeutet authentisch zu sein und warum das so wichtig ist. So viel Neues ist da eigentlich auch gar nicht dabei, aber es tut gut, wenn man sich daran erinnert und hilft beim sortieren. Hier bitte unbedingt mit Untertitel, sie spricht mit schottischem Akzent.

Matt Cutts ist Entwickler bei Google und dachte, er probiert mal was aus. Und zwar 30 Tage lang

Okay, zugegeben, ich stehe Tim Ferris eher skeptisch gegenüber, aber in diesem Talk  stellt er eine interessante Methode vor, mit der man seine Ziele erreicht in dem man seine Ängste untersucht. Die Idee hat er vom Stoizismus.

In How to achieve your most ambtious goals berichtet Stephen Duneier von seinen Projekten. Der Typ sagt von sich, dass er keine speziellen Talente oder Fähigkeiten hat und außerdem kann er sich auch nicht länger als 10 Minuten auf eine Sache konzentrieren, aber er tut es trotzdem:

Wie man eine schlechte Gewohnheit los wird erklärt Judson Brewer:

Susan David erzählt in ihrem sehr emotionalem TED Talk über die Fähigkeit emotional agil zu sein. Hat mich sehr beeindruckt.

Wochenrückblick KW2/2019

Schon ist die zweite Woche rum!

Die Pfannkuchen mit Apfelmus und Zimtzucker waren hervorragend, deshalb kann es gleich weitergehen mit Futter fürs Gehirn:

Want To Be Happier This Year? Follow This 2019 Productive Habits Calendar (With Author Gretchen Rubin)

Aus minimalistischer Sicht weiß ich noch nicht ob ich mit dem Tipp, man soll von etwas, was einem das Leben leichter machen könnte, ein Doppelexemplar besitzen…warum? weiter im Text wird das Thema Ausmisten als Productivity Hack erwähnt. Wenn man ausgemistet hat und so dann gut organisiert ist, vergisst man keine Dinge mehr und braucht nur ein Exemplar davon. Zumindest gehts mir so. Aber egal! Als großer Gretchen Rubin Fan freue ich mich trotzdem auf ihre Ideen zum Thema Entrümpeln, da wird bald ein neues Buch erscheinen.

Die Arbeit in der Arbeit lassen und nich mit nach Hause bringen. Ich hab als Transistion-Zeit ja immer den Bus, wahlweise mit Musik im Ohr oder lesend.  Aber diese 3 Tipps sind auch brauchbar. 

Keine Ahnung warum mir das so gefällt, aber es gefällt mir sehr gut.

Das gefällt mir und ich weiß auch warum: coole Menschen, die coole Dinge sagen.

Frau Popova hat eine Liste mit den besten Büchern von 2018 erstellt und da sind wirklich ein paar Perlen dabei, die sofort auf meine Leseliste wandern.

Six Years With a Distraction-Free iPhone inspiriert mit lustigen Zeichnungen und lässt einen schon überdenken, was man eigentlich alles so auf seinem Telefon hat…

achso, und falls du die Instagram-App noch nich gelöscht hast, der Account is irgendwie interessant.

Ki – Wunderwaffe als Herrschaftssystem

Internet, nur anderswo – nämlich in China, Indien, Russland, Kuba

Wenn rechte Ökonomen die Wachstumskritik für sich entdecken bedeutet das eben auch gutes Leben, aber halt nicht für alle.

Digital vs Analog und warum das nich reicht

ein super Video vom Mars!!

und damit einen guten Start in die Woche!

Gelesen 2018

Okay, hier kommt wieder der Streber-Blogbeitrag auf den so viele von euch gewartet haben!! (Danke für die Erinnerungsmails)

Das Lesejahr 2018 war für meine Verhältnisse eher mau. Vermutlich weil ich mich nich so gut konzentrieren konnte. Diese nicht vorhandene Konzentration hat sich auch in meinem Lesetagebuch geäußert :D Da hab ich mich oft verzählt oder einen Eintrag geschrieben und das Buch dann doch nich gelesen. Ich hab das auch mit den Leihfristen nich so gut hingekriegt und musste Bücher mehrmals ausleihen.  Dazu kommt, dass ich sehr viele verworrene Geschichten gelesen habe, die man nich so einfach weglesen kann…mmh. Also irgendwie komme ich  insgesamt auf 40 Bücher und Comics.

Und zwar diese:

Gelesen im Januar:

„Auslöschung“ (Band 1 der Souther Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

„Gregs Tagebuch 12 – Und Tschüss!“ von Jeff Kinney

Gelesen im Februar:

„Gegen Trump: Wie es dazu kam und was wir jetzt tun müssen“ von Naomi Klein

„Autorität“ (Band 2 der Southern Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

„Akzeptanz“ (Band 3 der Souther Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

Saga, Band 7

Gelesen im März: 

„Zivilisierte Verachtung“ von Carlo Strenger

„Jemand wie du“ von Xisela Lopéz

„Gleisdreieck Berlin 1981“ von Jörg Ulbert und Jörg Mailliet

„Ideal Standard“ von Aude Picoult

„Unerschrocken – 15 Portraits von außergewöhnlichen Frauen“ von Pénelope Bagieu

Gelesen im April:

„Die Verteidigung des Paradises“ von Thomas von Steinaecker

„Die Ermordung des Commendatore I – eine Idee erscheint“ von Haruki Murakami

Gelesen im Mai:

„Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery

„Hochsensibel durch den Tag“ von Sabine Dinkel

„Die Ermordung des Commendatore II – Eine Metapher wandelt sich“ von Haruki Murakami

„Die Mindhack-Methode“ von Ronja Schultz

Gelesen im Juli:

„Ich so Du so – Alles super normal“ von Labor Ateliergemeinschaft

„Andere Wege gehen – Lebensmuster verstehen und verändern“ von Gitta Jacob und Hannie van Genderen

„Minimalismus“ von Ryan Nicodemus und Joshua Fields Millburn

„So wirst du ein Astronaut! – Das Handbuch“ von Louie Stowell

Gelesen im August:

„Weltensturm“ von Scott Westerfield

„Ansichten der Natur“ von Alexander von Humboldt

„Die Maschine steht still“ von E.M. Foster

„Die Puppe Maggie Moneyeyes – Psychodelikatessen für Science-Fiction-Leser“ von Harlan Ellison

Gelesen im September und im Oktober:

„Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elisabeth Tova Bailey

„Achtsam reisen: Kabellos glücklich oder Wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird“ von Sara Clemence

„S is for Space“ von Ray Bradbury

Silver Surfer Requiem /J. Michael Straczynski

„Die dritte industrielle Revolution“ von Jermey Rifkin

„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou

„Ein Führer durch das lasterhafte Berlin“ von Curt Moreck

„Eine Schwester“ von Bastien Vivès

„Exo I: Auf nach Darwin II“ von Jerry Frissen

Gelesen im November:

„Unerschrocken“ Band 2 von Pénélope Bagieu

„Was im Leben wichtig ist“ von Richard Reed

Harry Potter and the Philosophers‘ Stone

„Gamify your life: Durch Gamification glücklicher, gesünder und resilienter leben“ von Jane McGonigal

Gelesen im Dezember:

„Reale Utopien – Wege aus dem Kapitalismus“ von Erik Olin Wright

„Mord für Mord, Band 1: Gila Monster“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

„Sehnsucht Utopie – eine Reise durch fünf Jahrhunderte“ von Alberto Manguel

Wenn ich meine Top 3 für 2018 nennen müsste wären das im Bereich Romane:

  1.  Die Maschine steht still
  2.  S is for Space
  3.  Die Hochhausspringerin

Meine Top 3 Sachbücher sind:

  1.  Rendezvous mit einem Oktopus
  2. Gamify your Life
  3. Achtsam reisen

Meine Top 3 der Comics sind:

  1. Unerschrocken Band 1 und 2
  2. Eine Schwester
  3. Silver Surfer Requiem

Mir fällt bei diesen Auflistungen auf, dass ich kaum Romane gelesen habe und wenn dann waren es so dicke Wälzer mit ganz schön verrückten Geschichten oder Charakteren. Dazu noch diese Sachbuch-Klopper….lol…ich sollte meine Bücher-Diät für 2019 mal überdenken.

Lass uns über Bücher reden!! Was hast du auf deiner Leseliste für 2019? Willst du mehr lesen? oder weniger? was anderes?
Was war dein Lese-Highlight 2018? Und was der absolute Reinfall? ich mein echt, das allerschlechteste Buch, das dir in die Hände gefallen is? :D

Wochenrückblick KW1/2019

Na, die erste Woche des neuen Jahres gut überstanden? Die Arbeit selbst war nich hart, aber den Urlaubs-Fress-Jetlag von Weihnachten merkt man dann doch. Ich zumindest. Jetzt gilt es, zurück zur Routine zu kommen. Und evtl. den einen oder anderen Neujahrsvorsatz einzubauen.

Das Lesetagebuch und das Scrapbook für 2019 ist fertig vorbereitet – es kann also losgehen.

Aber erstmal zu der Linksammlung der Woche:

Hauptnachricht der Woche war ja wohl die Mondlandung der Chinesen. Ich habe auch gehört, dass die da versuchsweise Kartoffeln anbauen wollen. Dann schicken sie bestimmt auch bald Astronauten hin. Und vielleicht wird der Mond doch bald unsere zweite Heimat?! Gibt es eigentlich schon Space-Soziologie? Ich mein…wir müssten uns doch auch mal VORHER überlegen, was es dazu braucht ein gutes Leben auf einem anderen Planeten zu führen…nein?

Wieder wunderbare January Journal Prompts mit dem Fokus auf Ziele erreichen.

Oh und natürlich gibts wieder einen neuen Kalender von actionforhappiness.org

…die rufen nämlich ganz simpel ein FROHES neues Jahr aus

Neujahrsvorsätze speziell für HSPler – auch nicht schlecht. Und weil wir gerade von HSPlern sprechen: Hochsensibilität und Minimalismus hängen schon irgendwie zusammen, oder?

Denke wie eine Biene! :D

gaaaanz langer Text auf Englisch über diesen blöden Vorsatz mehr Sport zu machen und warum das nich klappt.  Sehr lesenswert. Ganz am Ende steht auch ein interessanter Buchtipp.

Die ehemalige Abteilungsleiterin für Verkleidung der CIA (ja, Sachen gibts, oder??) gibt Einblick und Tipps zum Thema „Verkleiden und verschwinden“ – nicht nur für Introvertierte.

Das wars schon – komm gut in die Woche!

Gesehen im Dezember

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Wenig gelesen, aber viel gesehen!

Zum Beispiel das hier:

„Pretty in Pink“ 

Armes Highschool-Mädchen verliebt sich in reichen Schnösel. Ob das passt? Fazit: der Film hat mich irgendwie voll wütend gemacht. Da ist ein schlaues Mädchen, das kreativ ist, emotional gefestigt, starke moralische Leitmotive hat, sehr selbstbewusst und stark ist – und ist umgeben von Typen, die einen Schatten haben. Einerseits ihr bester Freund Ducky, der sie ständig anmacht, weil ihm keine andere gefällt und die Schule vernachlässigt. Dann der reiche Schnöseltyp, der sie schon seit 4 Jahren anbaggert, kein NEIN hören will und einfach ein Arschloch ist und dann sein Kumpel, der nette Schnösel, der sie mag, aber nich den Arsch in der Hose hat, sich zwischen seinen reichen Kumpels und ihr zu entscheiden und nach viel Drama und Losergetue dann doch macht. Der Film lohnt aber wegen cringe-worthy 80er Styles und coolem Soundtrack.

„THX1138“ (Directors Cut)

In der Zukunft hat jede Person eine Nummer und eine Funktion. Damit alle Funktionen bzw. Arbeiten gründlich und unter Kontrolle erledigt werden, gibts zum Essen ein paar bunte Pille und strenge Gesetze. Zum Beispiel wird Liebe und Geschlechtsverkehr als Perversion eingestuft und Medikamentenverweigerung ist ebenso strafbar. LUH3417 ist die Mitbewohnerin von THX1138 und macht sich strafbar: Weil sie in THX1138 verliebt ist, tauscht sie seine Medikamentenration aus und THX1138 beginnt zu fühlen. Sie verlieben sich ineinander, haben Sex und beschließen, gemeinsam an die Oberfläche fliehen zu wollen. Doch im Überwachungsstaat bleibt nichts unbemerkt.       

Fazit: das was mir am meisten positiv aufgefallen ist, war das Sounddesign. Ansonsten ist der Film auch gut gealtert. Allerdings muss man die ruhigen Bilder auch aushalten können, das is man irgendwie nich mehr so gewohnt… 

„The Hurcane Heist“

Ein paar böse Jungs und Mädchen überlegen sich, während eines richtig üblen Hurricanes in Alabama die Nationalbankreserven zu überfallen, weil ja eh niemand mehr da ist, der den Geldtresor bewacht…naja. Bis auf einen Meteorologen und eine prinzipientreue Angestellte.

Fazit: sehenswerte, actiongeladene Mischung aus Naturkatastrophenfilm und Actionfilm ohne viel Gefühlskacke. Fand ich gut!

Marauders

Eine Gruppe von Elite-Bankräuber spielt Robin Hood und führt den perfekten Banküberfall aus. Sie können mit mehreren Millionen abhauen und hinterlassen die Leiche eines gierigen Bankmanagers.  FBI-Agent Jonathan Montgomery  untersucht mit seinem Team den Raubmord. Nach und nach decken sie immer mehr Zeichen von Korruption auf, in die der Eigentümer der Bank, Jeffrey Hubert (Bruce Willis), und seine einflussreichen Klienten involviert sind. Doch es ist nicht alles so wie es scheint, die Ermittlungen führen sie immer weiter in ein dichtes Netz aus Betrug und Korruption.

Fazit: interessanter Bruce Willis Film, in der er keinen einzigen Mensch erschießen muss. Man muss ziemlich aufpassen, weil die Story ganz schön kompliziert ist, aber ich fand ihn sehenswert.

Skyscraper

Kriegsveteranen und ehemaliger FBI-Einsatzchef Will Sawyer (Dwayne Johnson), soll im bald neu zu eröffnenden The Pearl, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt, die Sicherheit und Brandschutzanlagen überprüfen. Kaum hat er sein Amt angetreten, kommt es wie es kommen muss: Die 96. Etage steht plötzlich in Flammen! Das er der Brandstiftung beschuldigt wird, kann er ja noch ertragen, aber dass seine Familie dem flammenden Inferno ausgeliefert ist, ist eindeutig zu viel! Wütend und verzweifelt versucht er seine Familie aus  Inferno zu retten und seine Unschuld zu beweisen.

Fazit: sehenswerte Action mit Kreischalarm! Tolle Szenen, viel Feuer und ein hervorragender Dwayne Johnson! Das Making-of hat auch Spaß gemacht.

Mission Impossible: Fallout

joah..äh..irgendwas mit Nuklear Sprengsätzen, viel Geld, Erpressungen und ein fetter Komplott…wer traut eigentlich noch wem?

Fazit: gewohnte Kost, eingespielter Cast, vorallem aber gute Stunts. Also mit „gut“ meine ich hypermegakrasseactionshice. Ich mein…niemand in Hollywood is so verrückt wie Tom Cruise und dreht eine Helikopter-Verfolgungsjagd?! Seht es euch an!

Ant-Man and the Wasp

Nach dem Civil War sitzt Scott Lang seinen Hausarrest ab und zählt die Tage bis zu seiner Freilassung. Doch natürlich geht das ein bisschen schief. Eines Tages sieht er einem seltsamen „Traum“ eine Frau, die ein kleines Mädchen sucht. Aus einem Impuls heraus ruft er mit einem verborgenen Telefon Hank Pym an und labert ihm auf die Mailbox. Zack! Er wird von einer Ameise gestochen, er wird bewusstlos und wacht im Auto von Janet  von Dyne auf, die ihm sagt, er solle mithelfen, einen Tunnel in die Quantenwelt zu bauen, damit sie ihre Mutter Janet retten können. Natürlich passt das dem FBI nicht und einer Person namens „Ghost“ auch nicht…

Fazit: witziger und actionreicher Superheldenfilm mit tollen Ideen für Groß und Klein :D

Death Wish

lose Neuverfilmung des Films „Death Wish- ein Mann sieht Rot“ mit Charles Bronson. Paul Kersey (Bruce Willis) lebt mit Frau und Tochter in einem schicken Vorort und hat alles: Glückliche Ehe, erfolgreiches Kind, guter Jobals Chefarzt in der Notaufnahme. Doch eines Tages wird seine Frau in seinem Haus ermordert und seine Tochter schwer misshandelt, während er im OP steht und Leben rettet. Zunächst versinkt er in Trauer, doch dann kommt ihm die Idee, einfach selber die Bösen ausfindig zu machen, weil die Polizei das ja wohl nich hinkriegt…

Fazit: Selbstjustiz ist ein Thema mit dem man hierzulande wohl nicht sooo viel anfangen kann, aber im amerikanischen Kontext sieht die Sache ganz anders aus und das macht den Film schon spannend. Aber eigentlich hab ich ihn nur wegen Bruce Willis geguckt.


Das wars. Was hast du dir im Dezember angeguckt? Aquaman schon gesehen?


Gelesen im Dezember

Die Lesekost im Dezember war sehr gehaltvoll, deshalb habe ich sehr wenig gelesen:

„Reale Utopien – Wege aus dem Kapitalismus“ von Erik Olin Wright

Der amerikanische Soziologe Erik Olin Wright analysiert die Grundlagen, die es braucht, um die Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus anzuleiten. Seine Idee ist es, die Macht des Kapitalismus dadurch zu brechen, dass innerhalb des bestehenden Systems konkrete Alternativen aufgebaut werden. Er zeigt die Wege durch Bruch, Metamorphose und Symbiose aus und kombiniert alle 3 für eine gesellschaftliche Transformation.

Fazit: lesenswert, wenn auch sehr schwere Koste. Wright hat sich zwar bemüht, es für den normalen nicht akademischen Leser zu schreiben und es ist auch so leserlich wie möglich, aber es ist halt kein Buch, was man morgens gut in der Bahn lesen kann. Außer man hat schon 2 Tassen Kaffee in sich und ist fit im Hirn. Aber wirklich. Wer ein sehr gutes Buch zum Thema Grundlagen der Transformation braucht, MUSS es lesen.

„Mord für Mord, Band 1: Gila Monster“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

Ein Mann wacht auf einem Pier auf. Sein Kopf blutet, er kann sich an nichts erinnern. Neben ihm liegt eine Waffe. Er sieht Blutspuren auf dem Boden, folgt ihnen – und findet eine Frauenleiche. Tod durch Schüsse. Er wirft die Pistole ins Wasser, klaut ein frisches Hemd von der Leine und lässt sich in einem Hotel absetzen, wo ihn alle kennen. Was ist ihm passiert? Wer ist er? Und kann er es schneller herausfinden als die Polizei?

Fazit: superspannender Comic mit herausragenden Zeichnungen. Sehr lesenswert!

„Sehnsucht Utopie – eine Reise durch fünf Jahrhunderte“ von Alberto Manguel

Gedanken an die Zukunft, das Leben in einer utopischen Gesellschaft. Seit dem 16. Jahrhundert haben sich Menschen mit dem besseren Leben beschäftigt. Manguel nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte und stellt uns interessante Ideen vor.

Fazit: das Buch ist sehr schön aufgemacht und man liest es an einem Wochenende. Leider werden die vorgestellten Bücher unterschiedlich zusammengefasst, so dass man irgendwie keinen Mehrwert davon hat. Es ist ganz okay, aber es reicht, wenn man es sich mal in der Bibliothek oder Buchhandlung anguckt.

Hallo, 2019!

Herzlich Willkommen im neuen Jahr!

Mein Silvesterabend war megaruhig. So richtig rentnermäßig. Ich habe eine Limo getrunken und Sims 4 gespielt, wurde in dem Spiel zur Seniorin, habe um Mitternacht ein paar „Frohes Neues“ gifs herumgeschickt und bin um 2 Uhr morgens ins Bett gestolpert. (Das fasst eigentlich mein komplettes 2018 zusammen LOL)

Nach dem Aufstehen habe ich Mails gecheckt und hatte daraufhin eine Idee. Deshalb habe ich diese Idee sofort an den Menschen, der sie gebrauchen kann, geschickt. Und eigentlich sollte so immer jedes neue Jahr beginnen, oder?

Meine Idee für das neue Jahr heißt „Spielen“. Das Motto fiel mir vor die Füße und es war plötzlich völlig glasklar, dass es „spielen“ sein musste. Ich war ja auf der PLAY! mit einer Kollegin und sie sah diese Fortbildung als Belohnung. Ich dachte „wow, ja spielen als Belohnung warum nicht“ und wenn man halt dann den ganzen Tag Videospiele spielt und das dann auch noch voll Spaß macht und man merkt, dass man das ganze Jahr über kaum Spaß hatte, kommt man ins Grübeln. Die Welt ist ernst geworden, als Erwachsener muss man sich oft mit langweiligen Zeug beschäftigen und naja…der Alltag, die Arbeit und das Internet können auch ganz schön langweilen… Durch die Auseinandersetzung mit den Videospielen an dem Tag, hatte ich Lust, mich in das Thema einzulesen. Und dann war dieses „Gamify your Life“ von Jane McGonigal auch noch so toll und bereichernd für mich, dass ich das Gamification-Prinzip jetzt auf 2019 wie eine dicke Schicht Marmelade aufstreichen will.
Also…was bedeutet Spielen für mich konkret? Es geht mir nicht darum, das ganze Jahr mit Videospiele durchzusuchten und eine Realitätsflucht zu erschaffen. Es geht mir in erster Linie um Spaß haben, ausprobieren, experimentieren, mich leicht und voller Kraft und Freude zu fühlen und auch mal zum guten Verlierer zu werden, wenn es sein muss. Und zwar im Alltag, auf der Arbeit, in Beziehungen. Warum quälen wir uns Menschen ständig so? Und: Muss das sein? Warum nicht einfach Spaß dabei haben, sein Leben zu leben, in voller Freude und mit Begeisterung?

Konkret sieht das für mich so aus:

  • die superbetter App weiter nutzen
  • Resilienz trainieren und mich mit dem Thema weiter beschäftigen
  • ja klar, Videospiele spielen :D
  • aber auch Brettspiele probieren
  • alle meine noch ungelesenen Comics lesen
  • so oft wie möglich was Neues ausprobieren

Diese anderen Sachen wie gesund essen, abnehmen, fit werden usw. stehen auch irgendwo zwischen den Zeilen auf der Liste, aber nicht verkrampft sondern eben gamifiziert. Ich will dieses Jahr mein Zielgewicht erreichen und meine Schwimmtechnik verbessern, aber mein Hauptaugenmerk liegt in erster Linie darauf, dass ich superbesser darin werde, meine eigene, fröhliche, kraftvolle Version meiner Selbst zu sein.

Oh und übrigens…ich habe auch ein paar Challengens und Ideen für den Blog (Stichwort Bloggen 4.0, du erinnerst dich?)!

Also, spielst du mit?



Tschüss, 2018! (Machen Sie sich bitte frei!)

Okay, das Motto „Freiheit“ war eines der Schwierigsten, das ich mir die letzten Jahre herausgepickt habe.
Zugegeben, ich bin da ein bisschen naiv rangegangen, aber meistens hilft ja der Anfängergeist. Mir ist relativ schnell klar geworden, dass das Wort „Freiheit“ wahnsinnig aufgeladen ist. Zwischendurch überkam mich sogar der Ekel vor dem Wort, weil ich es so oft in der Werbung gesehen habe!
Freiheit wird im Kapitalismus gleichgesetzt mit „Konsumiere und du bist frei!“ – Aber warum eigentlich? Warum soll ich mich freier fühlen, wenn ich „unbegrenztes“ Datenvolumen habe? wenn ich durch Fast Fashion meine „Individualität ausdrücken“ kann oder wenn ich ständig in der Welt umherjette ohne zur Ruhe zu kommen? Fühle ich mich dann wirklich frei? Und wenn ja, was bedeutet meine Konsumfreiheit für andere Menschen, die das nicht können?
Konsum und Werbung, immer und überall – schränkt mich ein. Statusängste und Vergleiche schränken mich ein. Ungesunde Gewohnheiten und Einstellungen beschränken mich in meiner Freiheit.
Aber: Finanzielle Mittel bieten Sicherheit und die wiederrum lässt einen sich freier fühlen – oder?

Du merkst schon, das Thema ist kompliziert und ich bin eigentlich auch noch nicht fertig mit dem Denken. Ich taste mich voran.
Ich habe schnell gemerkt, dass Freiheit ein flutschiges Stück Seife ist. So richtig greifbar ist es nicht. Deshalb habe ich mich an meiner Mini-Zitatsammlung, die ich zu jedem Motto erstelle, festgehalten:

Schwing‘ dich aus allem heraus, was dich beschränkt.“ – Bettina von Arnim

Dieses Zitat ist super. Da ist Schwung drin. Da will man sich gleich aus blöden Situationen rauswiggeln. Auf der Schaukel, himmelhoch, kurz vorm Abspringen. Energie.

Blöde Situationen gab es dieses Jahr viele. Die Kurzfassung ist: ich fühlte mich nicht wohl (<-- Untertreibung des Jahrhunderts :D) Nirgends. Nicht daheim, nicht auf Arbeit, nicht mit meinen Mitmenschen, nicht in meinem Körper, nicht in meinem Kopf. Grund: Eine enorme Kraftlosigkeit, die dann auch noch einem B12-Mangel gipfelte. Alles war anstrengend, ich wurde anstrengend. Es hat mich um den Verstand gebracht, nicht herausfinden zu können, was da eigentlich los war oder wie ich mir selber helfen konnte oder wie ich andere konkret um Hilfe bitte konnte. Das war alles irgendwie zuviel. Und dann puff! Lösen sich manche Probleme tatsächlich von selbst. Und sitzt da und lacht sich selbst aus, weil mit einem alles völlig in Ordnung ist. Ich habe daraus 3 Sachen gelernt: 1. ich muss mich als HSP/Empath viel viel besser vor der Gefühlsscheisse anderer Menschen beschützen 2. herumdoktorn mit diesem inneren Kind Zeugs braucht echt viel Aufmerksamkeit und is megaanstrengend, tut aber immer gut, wenn man in Kontakt tritt. Wenn man sich sowas vornimmt, sollte man alles andere ruhen lassen und sich nur darauf konzentrieren. 3. klar kann man bei sich selbst anfangen und evtl. die Einstellung zu einer Situation ändern, aber es ist wichtig auch mal "Fuck off" zu denken und anderen die Schuld an der Misere zu geben. Bockig werden. Jammern. Sauer werden. Punkt 3 ist neu in meinem Denken. Das finde ich sehr interessant. Und so schön einfach! :D

„Freiheit besteht im Erkennen der Grenzen“ – Krishnamurti

Erkenne ich Freiheit, wenn ich an meine Grenzen komme? Wenn ich diese Grenzen dann überwinde? So ganz habe ich Krishnamurti nich verstanden, aber an meine Grenzen bin ich oft gestoßen. Vor allem diese Kraftlosigkeit durch sozialisieren mit anderen Biowesen, durch diesen B12-Mangel, durch Ideenlosigkeit. Ich habe erforscht, welche „unterbewussten“ Programme in meiner Kommunikation ablaufen, festgestellt welche mich davon behindern und versucht, diese durch neue Verhaltensmuster abzubauen. Das ist mir nicht zu 100 % gelungen, aber ich arbeite daran und ich erkenne Fortschritte, die mir gut tun, weil sie meine Selbstliebe steigern. Aber es ist ultramegaanstrengend im Sinne von: Endgegner!

Also, was hat sich mit dem Motto „Freiheit“ im Hinterkopf alles verändert? Fühle ich mich freier als vorher?

  • Ich bin von meiner Teamleiter-Stelle als Assistenz der Geschäftsführung zurückgetreten und das war eines der besten Sachen, die ich dieses Jahr gemacht hab :D
  • Die zweitbeste Sache ist, dass ich für 2019 meine Arbeitszeit reduziert habe, somit habe ich immer einen Tag zusätzlich frei.
  • Ich habe nach 17 Jahren meine Frisur verändert. Die Zeit war einfach dafür reif. Interessant daran ist, dass ich dadurch öfter gesehen werde. Kann mein Gesicht jetzt nich mehr verstecken. Und ich musste lernen Komplimente auszuhalten (gut, aushalten ist relativ :D ich hab „danke“ gesagt und bin schnell weggelaufen :D)
  • Ich habe meine Höhenangst abgelegt!
  • Stichwort: Mentale Autonomie: Ich habe mich von meinen Social Media Kanälen verabschiedet (Twitter und Instagram) und vermisse gar nichts. Es ödet mich auch zu sehr an und weiß auch gar nicht mehr was das alles soll. (Pinterest steht übrigens auf der Kippe. Dieser Beliebtheitsalgorithmus spült mir nur hässliches Zeug in meinen Feed, das macht mich echt wütend.)
  • Nach dem Fasten (frei von Nahrung) kam die Vollwertkost (mehr freie Zeit, weil das Essen wirklich sehr einfach wird) und damit auch ein niedrigeres Gewicht! Die zweite Fastenwoche während der Arbeitszeit war zwar echt Hardcore, aber dafür hat es alle meine emotionalen Esstrigger nachhaltig hinweggefegt. Frei sein von diesen Stress-Langeweile-Keiner-hat-mich-lieb-futtern ist wirklich richtig gut.
    Und mit meinen Faul-Schlau-Essregeln nehme ich sogar noch weiter ab. Endlich hab ich es geschnallt ey.
  • Nach 10 Jahren habe ich mein Zimmer umgestellt, weiter ausgemistet, die Organisation der übrigen Dinge verbessert und noch eine Wand mehr türkis gestrichen.

Hm. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich mich jetzt freier fühle. Ich glaube nicht. Die Fülle kommt immer sofort nach.