To – Do und Blogpause Juli 2016

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Es ist Juli und ich verabschiede mich in eine Sommer-Blogpause.
Weil es bisher mit meinen Projekten nicht geklappt hat, werde ich ein paar Tage meines Sommerurlaubs opfern, um mich endlich um den Schweinehund zu kümmern! Aus Thüringen wurde doch nix, dafür ist Dessau dran. Bauhaus und so. Wer Tipps für Dessau parat hat, immer gerne her damit!

Damit es nicht allzu fad wird, habe ich mir eine Instagram-Photochallenge für den Juli überlegt und ich würd mich freuen, wenn du mitmachen würdest!

Keine Panik, sie geht nur 14 Tage! (Mehr würd ich selber auch nicht durchhalten, glaub ich :D)
Wichtig ist: Forder dich selbst mal ein bisschen heraus! Fotografierst du nur schwarz-weiß? Dann knips in Farbe! Du benutzt nie Filter? Dann versuchs mal damit. Lerne, anders zu sehen. Mach Bilder aus der Hocke, versuch ein Panorama, denke in Linien, benutze negativen Raum, Makro oder nur Hochkant – fotografier anders als sonst! Wer keine Lust auf Fotos hat, kann natürlich auch zeichnen, malen, kleben oder Videos drehen. Muss auch nicht unbedingt bei Instagram sein, du kannst auch deinen Blog/Tumblr/Twitter benutzen, hauptsache du verlinkst mir das irgendwie!
Erlaubt ist, was Spaß bringt und das Denken erfrischt. Denn dazu ist der Sommer ja da!

Die Photochallenge geht los am 4.7. und endet am 17.7.2016

Und hier sind die Prompts:

1. minimalistisch
2. bunt
3. kontrast
4. unterwegs
5. Wetterlage
6. lecker
7. weniger
8. mehr
9. türkis
10. Dreieck
11. Morgenroutine
12. Linie
13. klein
14. Punkt

#fddblogpause16

#fddblogpause16

Also mal sehen was die Blogpause so bringt! Der nächste Beitrag erscheint hier wieder am 3.8.2016

Machst du mit?

Gesehen im Juni

Im Juni hab ich fast nur Mist geguckt!

UFO (1 Staffel)
SHADO ist eine als Filmstudio getarnte Geheimorganisation zur Abwehr von UFOs mit einer Außenstelle auf dem Mond und einem U-Boot.
Fazit: puh, einige Folgen waren super, andere waren grottoid langweilig. Ganz großartig fand ich den Soundtrack und dass die Damen der Mondbasis als Teil ihrer Arbeitsuniform lilafarbene Perücken tragen :D Die Autos waren geil, aber ansonsten haben sie sich ein bisschen auf die Faule haut gelegt. Die Serie ist aus den 60ern und spielt in den 80ern, merkt man aber leider gar nicht. Trotzdem: Die Andersons sind die Eltern aller Nerds, wer Thunderbirds und Mondbasis Alpha 1 mag, kann da mal reinschauen.

Plan 9 from outer space
Außerirdische wollen die Erde retten, in dem sie Tote zu Vampire verwandeln, die dann die anderen Menschen abmurksen. Klappt so semi. Oder so.
Fazit: endlich – mein erster Ed Wood Film! er war genauso mies, wie ich ihn mir vorgestellt habe und ja, doch der sinnloseste und schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe :D Aber trotzdem sehr witzig. Bin ganz verliebt in Vampira!

Die Satansweiber von Tittfeld
Die drei Stripperinnen Varla, Rosie und Billie rasen mit ihren Sportwagen durch die Wüste. Beim Chillen treffen sie auf ein naives, junges Pärchen. Der Typ lässt sich mit Varla auf ein Wettrennen ein, es kommt zu Streit, Varla bricht ihm das Genick. Die Kleine setzen sie unter Drogen und fahren an die nächste Tankstelle, wo sie mitkriegen, dass ein alter Sack ziemlich viel Kohle auf seinem Grundstück versteckt hat, deshalb planen die Mädels einen Coup…
Fazit: böse, gewalttätige Frauen mit großen Brüsten? check. Sieht man ja nicht gerade oft. Also bezogen auf die Gewalttätigkeit meine ich.

Bauhaus – Modell und Mythos
Anhand von Interviews von ehemaligen Bauhaus-Studenten wird die Geschichte und Bedeutung erläutert.
Fazit: ziemlich laaanger Film über Bauhaus, aber aus Sicht der Zeitzeugen dennoch interessant.

Edit: Fast vergessen! Ich hab ja doch noch was geguckt!

The Wave – die Todeswelle
Greianger, Norwegen. An seinem letzten Arbeitstag wird der Geologe Kristian auch noch paranoid. Sensoren haben Erschütterungen im Berg gemessen. Seine Kollegen verabschieden ihn trotzdem und er soll mit seiner Familie schon mal den Umzug vorbereiten und die Fähre nehmen. Doch es lässt ihm keine Ruhe. Er recherchiert und stellt fest, dass die Datenlage diesselbe ist wie damals, als der herabgerutschte Berg einen Tsunami im Fjord ausgelöst hat. Er warnt seine Kollegen, aber die nehmen ihn leider viel zu spät ernst…
Fazit: Der Film ist absolut krass und dadurch sehenswert. Durch diesen Film habe ich erstmal gemerkt, wie weichgespült man durch die Hollywood-Katastrophenfilme ist. Panik, Entsetzen, Angst, Verzweiflung…da sind äußerst fähige Schauspieler und grandiose Effekte am Start.

Kein einziges Mal im Kino, wie traurig! Aber bald…

Was hast du dir angesehen?

Gelesen im Juni

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.

Puuuuh, diesen Monat hab ich schon wieder so viel durcheinander gelesen! Ich wollte das eigentlich gar nicht. :D Vor allem nur Sachbücher! Wird mal Zeit für nen Roman. Aber da ich im Juli Urlaub habe, muss dieses Vorhaben ja nicht lange warten.

Hier also meine Liste für den Juni

„Wie wir morgen leben werden – 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen werden“ von Eike Wenzel et. al
In übersichtlich gestalteten Kapiteln werden die Konsumententrends von verschiedenen Zielgruppen der nächsten Jahre beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass man nicht mehr in klassischen Sinus-Milieus denken kann, weil sich immer mehr vermischt. Toll fand ich das ergänzende Glossar am Ende des Buches
Fazit: lesenswert, perfekt für Einsteiger. Auch wenn einige Begriffe mir mittlerweile veraltet vorkommen (das Buch ist glaub ich von 2011 oder 2012), gibt es dennoch einen guten Überblick.

„Wir sind Cyborgs – wie uns die Technik unter die Haut geht“ von Alexander Krützfeldt
Wer sind eigentlich die Leute, die sich Elektronik implantieren lassen? Warum hat das einen Nutzen? Sind das Spinner oder Pioniere? Wo hört der Mensch auf, wo fängt der Roboter an? Diese und weitere Fragen werden von Alexander Krützfeldt nicht ohne Skepsis gestellt und erhält in Interviews mit Cyborgs, Philosophen und Wissenschaftlern interessante Antworten.
Fazit: Ich mochte das Buch sehr gerne. So persönlich gefärbte Sachbücher sind ja eher selten, aber hier wird man unterhalten UND erfährt was Neues ohne schwafelig oder langweilig zu werden. Das Buch gibt nen netten Rundumschlag von den Themen Singularität, Cyborgs, Bodymodification und Transhumanismus mit ner Portion Skepsis und gesunden Menschenverstand. Und das ist wirklich lesenswert.

„Die klugen Frauen von Weimar“ von Ulrike Müller
Wenn man an Weimar denkt, denkt man: Goethe, Schiller, Liszt und Gropius. Das ist zwar ganz nett, aber auch für Frauen ein bisschen langweilig. Denn interessant sind auch Geschichten von Frauen, die Weimar als Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Regentinnen und Salondamen geprägt haben und die auch als solche dargestellt werden (und nicht nur als Beiwerk zum Genie). Mit Witz, Sinn und Verstand drückten Frauen wie Anna Amalia, Christiane Vulpius, Maria Pawlowna, Fanny Lewald, Alma Buscher und Marianne Brandt Weimar einen facettenreichen Stempel auf.
Fazit: nette, unterhaltsame Portraits, denen man anmerkt, dass sie mit viel Begeisterung geschrieben wurden. Wer in Weimar zu Besuch war, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen. Tolle Frauen!

„Wenn die Zukunft kommt – eine Anleitung zum langfristigen Denken“ von Magnus Lindkvist
Wie denkt man eigentlich über die Zukunft nach? Also so richtig? Soll man das überhaupt? Welche Fehler kann man dabei machen? Wie wird man Futurist? Trendforscher Lindkvist erklärt es.
Fazit: philosophisch, unterhaltsam und witzig! Daher lesenswert.

„DIY Putzmittel: Natürlich sauber“ von Tatiana Wachola
Bloggerin Tatiana Wachola („https://natuerlichmama.de/„) hat in diesem kleinen Büchlein sämtliche natürlichen Putzmittel-Alternativen versammelt, die man im Haushalt von Küche bis Bad gebraucht bzw. gebrauchen kann.
Fazit:unkomplizierte erklärte einfache Rezepte, die jeder nachmachen kann. Die Aufmachung des Buches ist sehr sympathisch, das Format passt. Wir haben uns Glasreiniger und Duschreiniger gebastelt und sind begeistert! Für kleines Geld zu haben, daher auch sinnvoll als Nachschlagewerk. Das Buch „DIY Kosmetik“ werde ich mir auch mal anschauen.

„Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle“ von Jutta Grimm
Eigentlich muss man zu dem Buch nix erklären, der Titel ist Programm!
Fazit: tatsächlich ein super Ideenbuch für plastikfreie Alternativen von A-Z. Für DIYer ein Muss!

„Projektbuch Tierfreundlicher Garten: 40 einfache Bau- und Pflanzkonzepte“ von Bärbel Oftring
Auch hier verrät der Titel gleich den Inhalt. 40 Projekte damit sich für Vögel, Insekten, Igel, Eidechsen und Frösche im heimischen Garten wohlfühlen!
Wer seinen Garten etwas tierfreundlicher gestalten möchte, findet hier Tipps, Tricks und Bauanleitungen. Igelhütten, Trockenmauern für Eidechsen und Hecken für Vögel – alles dabei. Für mich war zwar nix Neues dabei, aber das Buch ist trotzdem sehr empfehlenswert.

So Schluss jetzt – war eh schon viel zu viel!

Was hast du gelesen? Hast du eine Buchempfehlung, die Roman + Biografie verbindet? Das wäre famos! Momentan steht auf meiner Liste nur „Love letters to the dead“ – bin gespannt.

Wochenrückblick KW25/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Diese Woche war doch sehr surreal, nicht? Die EM ist -so scheint mir – ultralangweilig zu sein und das Thema #Brexit überschattet alles.

Die beste Geschichte, die mir dieses WE zugespielt wurde, ist diese hier. :)

Ein Spiel das 3 Sekunden dauert, aber auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Interessante Idee!

Airbnb ist so erfolgreich, dass Hotels und Pensionen pleite gehen. Touristen können sich dann schön verlassene Gebäude angucken, die dem Stadtflair einen schäbigen Eindruck verpassen. Da kommt dann wieder die Broken-Windows-Theorie ins Spiel.

Ein Monolog für eine elektrische Spinne

Dieses Buch kommt auf die Leseliste! (die eh schon wieder viel zu lang ist)

Die Digital Immigrants sind besser gerüstet als die Digital Natives? Was sagst du dazu?

Der Text „Digitale Nomaden als Abzocker“ kann für sämtliche Blognischen herhalten, die einem ein geiles Thema vollkommen vermiesen.

Okay, so ne Break-List ist interessanter als ne To-Do-Liste. Behaupte ich jetzt mal. Wird ausprobiert! Hier gibts auch ein schickes .pdf

Zum Abschluss etwas speziellere Musik!

Schönen sonnigen Restsonntag und guten Wochenstart!

Wenn du deinen Körper liebst, wird dein Leben leichter

Okay, ich glaube wir machen uns nicht genügend Gedanken darum, wer oder was unser Körperbild formt – kann das sein?
Wir werden überall mit einem bestimmten Körperbild überfallen. Es gibt den behaarten Norm-Hipster mit Undercut und Vollbart, es gibt die muskulöse Sportskanone, das braungebrannte Bikinibabe mit Silikonbrüsten oder das gepiercte, buntgefärbte Post-Punk-Pixie-Dreamgirl. Dazwischen gibts nichts mehr. Und das ist nur Pinterest und Instagram. In den Zeitschriften sieht es – je nach Zielgruppe – ähnlich aus.

Aber was machen diese Bilder mit uns?

Klar, sie können motivieren, fitter und gesünder zu leben. Aber kommt davor nicht eine permanent stattfindende Verunsicherung?
Und führt diese Verunsicherung wieder zum Konsum? Eine Migliedschaft im Gym, spezielle Diätpulverchen oder Superfood, neue Klamotten, Make-up – es wird alles gekauft, was die Verunsicherung vertreibt.

Aber keine Panik, auch da haben die Medien vorgesorgt. Im Jahreskreislauf der Printausgaben gehts im Herbst los mit der Gemütlichkeit, da darf man das neue Plätzchenrezept probieren und sich einen Pullover in Übergröße stricken, um dann im Frühjahr wieder mit der neuesten Diät und einem wissenschaftlich ausgeklügelten Fitnessplan zur genormten Körperelite gehören zu können. Dazwischen, im Sommerloch, wenn eh alles faul herumliegt und in der Sonne schmilzt wird verkündet: Liebe deinen Körper, wir sind gut so wie wir sind. Das ist zwar schön, gut und richtig, hilft aber nicht. Nicht, in solchen Magazinen. Das ist einfach nur unglaubwürdig. (Falls hier Redakteure mitlesen: Lasst das Thema mal, okay? Es langweilt. Durchbrecht mal euer Muster)

Und seinen Körper wirklich zu lieben ist gar nicht so einfach. Ich finde, es ist sogar üble Schwerstarbeit bei all den Gebrechen und Vergleichen! Aber tun wir für einen Augenblick so, als würden wir unseren Körper lieben. Wir haben ja nur einen, also wäre es doch zeit damit anzufangen, non?

koerperliebe und konsumbefreiung

Wenn du deinen Körper liebst, machst du dir keine Gedanken mehr darum, was andere denken könnten. Du wirst dankbar. Du hast diesen einen Körper und er funktioniert.
Du bist nicht zu fett oder zu dünn, du bist genau richtig.
Dein Körper ist ein Wunder.
Dein Herz schlägt, du kannst atmen, weinen, lachen, bluten und kacken. Ein super Kreislauf!
Du kannst dir heftig weh tun und gute Sachen essen, die dich wirklich nähren.
Du hast Körpergefühl und willst dich bewegen. Du willst dich ausruhen. Wenn dein Körper krank wird, sagt er dir, was er braucht.
Du lebst.

Du magst dich und hörst auf, Magazine zu kaufen, die dir dauernd sagen, dass du einen Beachbody oder eine Bikinifigur brauchst.
Wenn du deinen Körper liebst, wird dein Leben leichter.

Wochenrückblick KW24/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Uff, Sonntag! Endlich mal nichts tun! Die letzten Wochenenden war immer irgendwas und ich freue mich aufs abwarten und abgammeln.

Hier meine Fundstücke der Woche:

Beton ist ja schon toll. Aber noch toller ist Beton-Stoff! Zieht euch dieses Zelt rein! und denkt an die Möglichkeiten, die dieser Stoff hat!

Männer schlagen den Spiegel kaputt, Frauen weinen davor – im Film. Oder?

jede Menge 70er Jahre sci-fi Art – ein wahrer Augenschmaus für jede TL!

8 nette kleine Gedankenanstöße für einen minimalistischen, vereinfachten Sommer!

Das wars schon. Ich war nicht viel online!

Und jetzt gibts noch Werbung:
Kommst du eigentlich zum Minimalismus-Jahrestreffen?

Was passiert mit deinem Zeug, wenn du stirbst?

Das ist eine beschissene Frage. Für alle.
Wenn du jung bist, interessiert dich die Frage nicht, weil der Tod noch weit weg ist.
Wenn du alt bist, hast du Angst vor der Frage, weil sich der Tod langsam heranschleicht.
Und trotzdem ist die Frage wichtig. In Wirklichkeit weiß das auch jeder.

Vorsorge furr NichtMinimalisten

Also: Was passiert mit deinen Sachen, deinen Aufgaben, all deinem Zeug, wenn du stirbst? Was hinterlässt du den Menschen, die dich lieben und sich kümmern (müssen)?

Wissen deine Kollegen, woran du eigentlich genau arbeitest? Würde die Arbeit weiterlaufen, wenn du morgen vom Bus überrollt wirst? Was werden deine Kinder in deinen geheimen Schatzkisten finden?

Wer sein Jetzt organisiert, macht die Zukunft für alle anderen leichter.

Der Tod ist für alle anderen da draussen ein Verwaltungsakt. Für die Betroffenen nie. Heulen will man, sich verkriechen, durchdrehen, wütend sein. Und trotzdem muss man sich um all die vollen Keller und Dachböden und Schränke kümmern. Akten ordnen, schreddern, Sperrmüll wegbringen, Formulare ausfüllen und Verträge kündigen. Das ist scheisse.

Je minimalistischer man sein JETZT gestaltet, desto mehr Raum bleibt später für die Trauer. Und das ist ein Geschenk für die Hinterbliebenen.

Vorsorgeplanung für Minimalisten

Wo fange ich beim Thema Vorsorgeplanung überhaupt an?

1) Aktuelle Lebenslage einschätzen.
Wo stehe ich? Was tue ich den ganzen Tag? Wer ist wichtig? Was ist mir wichtig? Welchen Leuten in meinem Umfeld vertraue ich?

2) Fragen klären
Wer soll im Notfall sofort benachrichtigt werden, wenn mir etwas passiert? Wie kann ich das organisieren?
Wer entscheidet im Notfall über ärztliche Behandlungen und wer setzt das gegenüber Ärzten durch?
Wer kümmert sich um meine Bankgeschäfte? Wer verwaltet mein Vermögen?
Wo will ich wohnen, wenn ich mich nicht mehr gut bewegen kann oder sogar ein Pflegefall bin?
Will ich meine Organe spenden? Teile davon? Gar nichts?
Wie will ich eigentlich beerdigt werden?
Was soll mit meinem Nachlass passieren? Gibts überhaupt was zu vererben? An wen?

3) Informationen sammeln und organisieren
Nimm dir Zeit zum Überlegen, hole Infos ein. Wie sieht eine Vollmacht genau aus? Welchen Regeln müssen dabei beachtet werden?
Gibt es vielleicht schon eine Patientenverfügung? Hast du bereits einen Organspendeausweis? Sind die Dokumente noch aktuell? Sind sie leicht für andere zu finden? Wo und wie hast du sie aufbewahrt?
Hast du mit jemanden schon mal über das Thema gesprochen?
Falls du im Job eine spezielle Aufgabe hast, ist es vielleicht sinnvoll sie kurz zu skizzieren und ein „in case of death“ File auf dem Computer oder sogar in der Personalabteilung zu hinterlassen. Selbstständige sollten sich auf jeden Fall mal mit einem Anwalt hinsetzen.

4) Mit den Bevollmächtigten sprechen
Wichtig: Will der/die Auserkorene das überhaupt? Traut sich das dein bester Freund, dein Ehemann, werauchimmer überhaupt zu an deiner Stelle zu handeln? Falls ja, sprich mit ihm/ihr darüber. Der Bevollmächtigte sollte auf jeden Fall gut über den Inhalt der Vollmacht Bescheid wissen, dass er so gut wie möglich in deinem Sinne handeln kann.

Schon alleine diese Auflistung macht mich müde. Es ist sehr viel Arbeit, sich mit seiner Sterblichkeit auseinanderzusetzen und spätestens dann wird das Thema „Minimalismus“ noch um einiges attraktiver. Wenn ich nichts habe, muss ich auch nicht daran denken. Wenn ich mich durch das ganze Entrümpeln besser kennengelernt habe, weiß ich was ich will und wem ich vertrauen kann.
Und natürlich gehts auch nicht nur um die eigene Sterblichkeit, sondern auch die von deinen Eltern oder Geschwistern…

Es ist ein saublödes Thema, ich weiß.
Trotzdem hoffe ich, dass dieser Beitrag irgendwie hilfreich ist.

Wochenrückblick KW23/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Hallo! zu später Stunde nochmal ein paar Internetfundstücke.

Mein Highlight diese Woche war ja wohl der Sci-Fi-Kurzfilm, der von einer KI geschrieben wurde. Ziemlich strange, ich kapier auch nicht allzu viel, aber die Schauspieler sind klasse und irgendwie isses von einer seltsamen Schönheit.

Sag mal, tickst du auch bei solchen Sachen aus? Ich find das so abgeeefahren. Ja ich weiß, ich wiederhole mich.

Krass. Das Internet ist kaputt. Die Landkarte nochmal in groß gibts hier.

Ich würde gerne wissen, wie es von der ISS aussieht.

Jaaahrelang hab ich mich gefragt, welche Toiletten Trans-Menschen eigentlich auswählen. Da ich keine Trans-Menschen kenne, konnte ich nie fragen, ne Idee konnte ich dazu auch nicht entwickeln. Aber in Amerika gibts ja aktuell diese Klo-Debatte, die echt fürn Arsch ist…(man kann aus allem ein Problem machen…) egal! Also was ich sagen will: Ein witziger Typ hat sich mit Transmenschen aufm Klo getroffen, Waffeln gegessen und darüber geredet. Sein Ansatz is, die Herzen mit Humor zu öffnen. Gute Idee.

Auch ne Idee, um schlechte Angewohnheiten loszuwerden. Mach es schwieriger.

So, es ist soweit. Ich gebe es hier nun öffentlich zu: Ich bin total verknallt in Ryan North! Ich würde sehr gerne mal in seinem Gehirn spazieren gehen. Jetzt hat er sogar ein Choose-your-own-Interview-with-Ryan-North gemacht…der Typ macht mich fertig!

Das wars schon. Ich wünsch dir nen schönen Wochenstart!

DIY Mundwasser

DIY Mundwasser - plastikfrei, schnell, einfach, selbstgemacht

Früher hatte ich nicht viel für Mundwasser übrig, ich glaub auch nicht, dass man uuuunbedingt Mundwasser braucht. Und egal welche Marke, es brannte im Mund und hinterließ ein ekelhaftes Gefühl.
Mundwasser ist abgefüllt in Plastikflaschen und ziemlich teuer. Von den fiesen Inhaltsstoffen möcht ich gar nicht erst anfangen.
Trotzdem nutze ich hin und wieder Mundwasser, denn ich bin bei Erkältungen sehr anfällig für Mandelentzündungen (Danke Bus mit Klimaanlage…grr!), aber deshalb extra etwas kaufen, was dann eh wieder nur rumsteht? Nö.

Die Lösung? Selber machen!

DIY Mundwasser - plastikfrei, einfach, schnell und selbstgemacht

Du brauchst:

  • 1 leere Flasche
  • Wasser
  • jap. Heilplfanzen-Pfefferminzöl
  • Natron

Alle Zutaten in der Flasche mischen, kräftig schütteln – fertig!

Für meine Flasche (ca. 300 ml) habe ich 2 Tropfen Pfefferminzöl und 1 gestrichenen EL Natron genommen.
Das Pfefferminzöl hinterlässt einen angenehmen frischen Geschmack. Beim Dosieren musst du aber darauf achten, dass du nicht zu viel erwischt, weil es sehr scharf nachbrennt.
Ich werde das nächste Mal nur 1 Tropfen Pfefferminzöl und 1 TL Natron nutzen. Musst mal selber probieren, welche Dosierung für dich passt.

Viel Spaß beim Gurgeln! :D

Wochenrückblick KW22/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Lieber spät als nie!
Heute war ich bei Freunden zum Spargelessen eingeladen und das ist für mich erstaunlich, weil ich erst Ende April entdeckt habe, dass ich Spargel mag. Ich habs vor Jahren 1-2 Mal versucht, es hat mir irgendwie nie geschmeckt, aber dann dacht ich, ich geb dem Spargel noch mal ne Chance. Und siehe da, wir haben uns angefreundet.
Also immer schön an seinen vorgefertigen Meinungen rütteln, nicht wahr?

Es erscheint bald ein neuer interessanter Film, der hoffentlich eine sehr positiven Grundstimmung vermittelt! Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen

ne super App für Minimalisten! :D

ich dachte immer, dass man psychisch krank ist, wenn man Stimmen im Kopf hört, aber anscheinend stimmt das gar nicht?! abgefahren.

„High ambitions are noble and important, but there can also come a point when they become the sources of terrible trouble and unnecessary panic.“

Mit dieser Methode hätte ich bestimmt Spaß an Musik und am Klavier lernen!

Ein Algorhythmus hat ne Stadt gebaut…

Sehr interessanter Artikel über Internet und Meinungsbildung

Tolle neue Bilder zeigen die feinen Strukturen Ammoniakmwolken auf Jupiter

Neuen Begriff gelernt: Flashpacker – bist du auch einer?

…und zum Abschluss Musik!

einen schönen Restsonntag wünsch ich dir!