Wochenrückblick KW 38/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Sorry, dass es letzte Woche keinen Rückblick gab. Ich hatte Kopfschmerzen aus der Hölle und konnte nur noch in nem abgedunkelten Raum in aller Stille verbringen. Vielleicht war das ja auch ne Migräne? Ich hab sowas eigentlich nie, deshalb kenn ich mich damit null aus.
Dadurch hab ich auch den Minimalismus-Stammtisch verpasst :( Hoffentlich hatten alle Anwesenden trotzdem ihren Spaß. Der nächste Termin für ein Minimalismus-Treffen hier in Hamburg ist übrigens der 6.11. wie immer im Haus 3/Cafe Sein in Altona. Ab 14 Uhr.

So. Und jetzt gibts noch ein paar Links bevor ich das letzte Eis des Jahres genieße!

Weil Ben Affleck und Matt Damon sonst nicht viel zu tun haben, erfanden sie für den Syfy Kanal eine neue Serie.

Friedhof der Statussymbole. „Die neuen Statussymbole sind differenzierter, subtiler und kleinteiliger denn je.“

Krisen überwinden durch Tagebuch schreiben? Warum eigentlich nicht!

Ui, ein mögliches Design für Chips unter der Haut. Sieht irgendwie ziemlich cool aus, non?

Technikverweigerung gegen Mensch-Maschine-Fusion? Interessante Fragestellung und ein Interview dazu.

Und zum Abschluss: ein bisschen Blade Runner Neo-Noir-Cyberpunk-Schwelgerei!

So…und jetzt hopp hopp – raus in den Herbst!

Mein minimalistisches Sportprogramm

Neulich wurde ich per Mail gefragt, was eigentlich aus meinem 3 Minuten-Bewegungsprojekt geworden ist.

Ich mache sie nicht mehr. Wie üblich bin ich irgendwann krank geworden, dann war ich im Urlaub und dann isses eingeschlafen.
Aber gelernt habe ich trotzdem was Entscheidenes: Ich weiß jetzt wie ich mich selbst austricksen kann, um mehr Sport zu machen. Durch dieses 3-Minuten-Dings habe ich nämlich ein paar Kriterien für ein minimalistisches Sportprogramm aufgestellt.

Ein minimalistisches Sportprogramm muss für mich folgende Kriterien erfüllen:

  1. es muss einfach sein
  2. möglichst ohne Geräte auskommen
  3. es muss überall machbar sein
  4. wetterunabhängig
  5. Tag und Nacht
  6. ich kann es allein tun

Boom! Magic. Ich habe was gefunden, was für mich tatsächlich mehrmals die Woche nach Feierabend klappt:

1. Walk @ home
Das ist ein ganz stinkend einfaches Cardioprogramm von Leslie Sansone. Man braucht nicht mal viel Platz und wenn man die Clips schon ein bisschen kennt, kann man sie sogar übers Smartphone im Hotelzimmer abspielen und ein bisschen Ausdauertraining machen. Bei viel Zeit mache ich den 3 Mile Walk, bei wenig Zeit dann eben nur 15 Min.


2. 10 Min. Solution

10 Min. Kurz und Knackiges Kraftworkout. Gibt diverse Videos, z.B. Dance Workout (und ja, ein bisschen muss ich über dieses „Fat Blasting Dance Mix“ lachen) oder Pilates. Es gibt wenige Übungen, aber viele Wiederholungen. Den Anleitungen kann man folgen und es haut teilweise ganz schön rein. Und ey, Bauchworkout ohne Rücklage!

Um dran zu bleiben, habe ich mit ner Kollegin nen Deal: Wenn einer von uns beiden Sport in irgendeiner Form macht, schickt man der anderen ein Foto/Video/Screenshot von der App und die andere muss nachziehen! Es gibt 4 Joker pro Monat, um mal auszusetzen. Anfangs lief gut, dann wurden wir abwechselnd krank, aber da wir ja von niemanden Elektroschocks bei Nicht-Einhaltung des Deals bekommen, versuchen wir es jeden Tag neu :D

Ich weiß, für euch Sportskanonen ist das Pillepalle, aber ich muss mich immer ein bisschen betrügen.

Wie sieht dein minimalistisches Sportprogramm aus? Welche Kriterien hast du dafür?

Zurück auf Start – eine Erinnerung

Anstatt viel zu schreiben, hab ich einfach mal eine Notiz abfotografiert:
Zeit, etwas zu ändern

Weil ich mich in diesem Monat mehr mit dem Themen Ordnung, Klarheit und Struktur auseinandersetze, beschäftigt mich wieder wieder mal das Thema „Dinge auf die Reihe kriegen“. Mich nerven diese Produktivitätstipps von Selbstständigen, die als Punkt 3 immer „Fokussier dich und lass mal Facebook, Twitter und Co. weg“ in ihren Blogs anbieten und dann doch morgens um 11 Uhr mit ihrem Smartphone vor den Coffeeshopsläden abhängen.
Okay, das war gemein. Genießt euren Kaffee. Tschuldigung. Aber hilfreich ist es für mich trotzdem nicht.

Warum? Ich arbeite Vollzeit. Und ich will auch mal was erreichen. Ich will keine clean-eating-yogini-instagram-Schnecke werden, ich will mich nur nich mehr so chaotisch und schlampig fühlen. :D

Aber wann soll ich meine Projekte und Vorhaben verwirklichen, wenn mir nach Feierabend 5-6 Stunden für Sozialleben, Partnerschaft, Haushalt und Ausruhen bleiben? Und dann sollen am Wochenende auch noch Großprojekte realisiert werden.
Tipps dafür hab ich noch nirgends im Netz entdecken können.
Die Idee mit den Prioritäten ist gut und richtig, aber irgendwie is halt alles ein bisschen wichtig und ich muss auch auf mich aufpassen, damit ich mich nicht überfordere.

Momentan lass ich den Haushalt ziemlich schleifen (Priorität: wie immer gaaaaaaanz unten auf der To-Do Liste), aber das macht mich auch nicht froh.

Vielleicht muss man Ziele realistischer sehen und sich einfach mehr auf kleine Schritte konzentrieren und das dann aber bitte auch nicht schlimm finden.
Statt beispielsweise „Bis zum 31.12. wiege ich xx“ sollte es eher „ich esse einfach ein bisschen mehr Obst statt ungesunden Süßkram“ heißen. Und sich dann über den Fortschritt freuen.

Perfektionismus loslassen. Einen Gang runterschalten.
Denn: Weniger erreichen ist immer noch besser als gar nichts zu erreichen.
Leben.

Wie bekommst du da die Balance hin? Ich bin da für Tipps total dankbar!

Wochenrückblick KW36/2016

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So, das Projekt „Ordnung schaffen und Strukturen erfinden“ geht zwar holprig voran, aber voran! Ich hab einen Speiseplan erstellt und hatte die Woche über so viel zu tun, dass ich mich dann doch nicht dran gehalten hab. :D Da muss ich den Plan besser an die Realität angleichen, falls das überhaupt möglich ist und das hängt z.B. auch mit dem zeitlich günstigen Abspülen zusammen :D

Egal! Erstmal die Sonntagslektüre:

Die Zukunft in einem großen Schaubild mit spannenden Thesen aus Gerd Leonhards neuem Buch Tech vs Human

In diesem Zusammenhang wieder das Thema Arbeit: Wäre eine arbeitsfreie Welt wirklich so schlimm? Forscher sagen: Nö! es gab und gibt arbeitsfreie Stämme und Gesellschaften. Man muss sich – wie immer – nur anpassen. Da gehört auch dazu, über ein anderes Stadtkonzept nachzudenken.

In Berlin wurde ich durch die SciFi-Ausstellung „Things to come“ im Filmmuseum auf die Serie „Telerop 2009“ aufmerksam. Die Serie stammt aus den 70ern, spielt allerdings im Jahr 2009 und behandelt Umweltproblematiken wie Smog, verseuchtes Wasser bzw. Wasserknappheit, DDT usw.
Diese Serie find ich sehr interessant, weil sie 1. gut recherchiert ist und 2. mir zeigt, dass es früher noch viel schlimmer mit der Umweltverschmutzung war und ich denke, dass wir uns ganz schön zusammenreissen können, wenn wir es denn wollen. Erstaunlich, dass diese Thematiken so deutlich in ner Fernsehserie angesprochen wurde. Auf youtube gibts einige Folgen, in der Ard Mediathek hab ich sie leider nicht entdecken können.

Die großartige Margaret Atwood hat nen Comic geschrieben! Darüber – und andere Themen plaudert sie mit Bitch-Planet-Autorin Kelly Sue DeConnik in diesem sehr unterhaltsamen Interview

Laser und tolle Geräusche in Form von kinetischen Lichtskulpturen sind ja genau mein Ding! Nur ärgerlich, dass ich da nicht live dabei war. Die machten wohl auch ein paar Effekte für den Eurovision Song Contest.

Und zum Abschluss eine schöne Auswahl von Synthwave-Musikern

So das wars schon! Schönen Sonntag, ich geh jetzt Haselnüsse sammeln für die Eichhörnchen :)

To Do – im September

Wie jedes Jahr greift die Jahresendzeitpanik zum ersten Mal im September. Dabei ist es so schön, wie sich der Sommer dem Ende neigt und das Herbstlicht sanft die Gebäudefluchten ausleuchtet.
Hach. Ich werde es nicht Leid!
Das Berlin-Wochenende war ein Erfolg. Das mit dem Alleine-im-Restaurant-Sitzen ist schon noch eine Herausforderung (Take-away is irgendwie gemogelt), aber es war insgesamt sehr schön und hat mir persönlich bei meinem Biografie-Projekt genützt. Die Science-Fiction-Ausstellung im Filmmuseum hat mir gut gefallen! Und beim Thema Freunde finden bzw. neue Menschen kennenlernen, bin ich auch entspannter geworden. Ich hab beschlossen, es gut sein zu lassen.

Das habe ich im September vor:

  • Ordnung schaffen. Neue Strukturen schaffen. Klarer werden. Irgendwie hab ich das die letzten Monate vernachlässigt und das soll sich wieder ändern. Konkret: Routinen neu durchdenken, Essensplan erstellen und gezielter einkaufen.
  • vielleicht doch mal ein neues Kalenderformat für 2017 ausdenken?
  • Termin für die Stoffwechselmessung machen. Hab ich im August nicht geschafft
  • ne kleine Sportchallenge machen: jeden Tag 10 Min. HIT für mind. 10 Tage – kurz aber heftig.
  • mich noch mehr mit Hannah Arendt und ihren Ideen beschäftigen
  • den Denkmaltag besuchen. Es geht ins Bismarckdenkmal auf St. Pauli!
  • Blutspende!
  • für den Herbst ein neues Gartenbeobachtungsbuch vollschreiben :D

Und was machst du im September?

Gelesen im Juli und im August

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.


Comics – in Kürze:

Mrs Deadpool (nett, aber muss man nicht gelesen haben)
Deadpool Killer-Kollektion Nr. 7 (mag ich sehr gern)
Flash – Rebirth (nicht kapiert, aber tolle Zeichnungen)

Und der ganze Rest:

„An optimists tour of the future“ von Mark Stevenson

Mark Stevenson besucht Wissenschaftler und Vorreiter, die mit neuen Technologien arbeiten und fragt, ob die Zukunft besser oder schlechter wird. Es gibt Möglichkeiten, sie besser zu machen!
Fazit: ein Sachbuch auf englisch über neue Technologien war für mich zwar ein bisschen schwer, aber der fröhliche Ton und die lockere Schreibart, haben sehr zum Verständnis beigetragen. Ich fands sehr lesenswert und ja, ich blicke dadurch sehr optimistisch in die Zukunft!

„Love letters to the dead“ von Ava Dellaira
Die 15-jährige Laurel soll für eine Englischhausaufgabe einen Brief an eine berühmte Person schreiben. Sie gibt die Hausaufgabe zwar nicht ab, schreibt aber ihre Erfahrungen und Erlebnisse weiter an verschiedene Prominente.
Fazit: nette Idee, das Briefeschreiben zur Reflektion zu nutzen. Typische Coming-of-Age-YA Novel. Kann man gut weglesen.

„Wir haben wieder aufgebaut – Frauen der Stunde Null erzählen“ von Antonia Meiners
Zeitzeugenbericht von Trümmerfrauen. Die Frauen erzählen von großen Mühen und Entbehrung, erinnern sich aber auch an den Zusammenhalt und wie sie die Besatzungszeit empfunden haben.
Fazit: ein tolles Buch! sehr persönliche Einsichten, Briefe, Tagebuchgekritzel, toll aufbereitet mit faszinierenden Bildern. Fand ich sehr bereichernd.

„Wandel durch Einsicht“ von Jiddu Krishnamurti
ein philosophisches Gespräch zwischen Krishnamurti und seinen Zuhörern. Vom SUB.
Fazit:ziemlich schwer zu lesen, zumindest morgens um 7:30. lag wohl an der holprigen Übersetzung. Aber interessante Art philosophisch-spirtuelle Gedankengänge zu verschriftlichen. War zumindest bisher die interessanteste Aufbereitung in meinem Biografie-Projekt.

„Reisende auf einem Bein“ von Herta Müller
Irene beantragt die Ausreise und landet in West-Berlin. Nur schwer gewöhnt sie sich an das neue Umfeld.
Fazit:tolles Thema, die sprachliche Umsetzung fand ich wunderbar. Werde wohl noch ein Besuch von Herta Müller lesen. Wobei ich durch das gesehene Theaterstück hier in Hamburg auch eindeutige Bilder im Kopf hatte, vielleicht ist es schwieriger zu lesen, wenn man keine Bilder hat. Die Sätze sind kurz und sie spart an Satzzeichen.

„Transformationsdesign – Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ von Harald Welzer und Bernd Sommer
In dem Buch wird erklärt, was Transformationsdesign ist und sein könnte. In den Kapitel 1-5 wird erklärt, warum es überhaupt nötig ist, über ein Transformationsdesign nachzudenken und ab Kapitel 6 kommen Akteure zu Wort, die das Feld schon anhand konkreter Beispiele aus Architektur, Design und Kunst erforschen.
Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht. Wenn man Vorbildung hat. Das Buch richtet sich von der Schreibe her auch eher an Akademiker. Wer was über Suffizienz und Postwachstum lesen will, guckt sich die Bücher von Niko Paech an.

„Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt“ von Alois Prinz
Eine Biografie über die Philosophin Hannah Arendt in verschiedenen Abschnitten mit Bildern, Zeittafeln und Quellensammlung.
Fazit: tolle, lesenswerte Biografie über eine faszinierende Person. Ich mochte, wie der Autor die biografischen Fakten ganz konkret zeitgeschichtlichen Ereignissen zugeordnet hat, denn so konnte man gut den Denkprozess von Hannah Arendt nachvollziehen. Wirkt sehr modern und gefällt sicherlich auch jüngeren Lesern. Gelungen!

Puh, endlich fertig! Wie sah deine Sommerlektüre aus? Und was nimmst du dir im Herbst vor?

Gesehen im Juli und im August

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, weil ich zwischendurch ein bisschen geschwächelt habe und die Blogpause ihr übrigens getan hat, kommt jetzt die volle Breitseite!
Das habe ich mir im Juli und August angesehen:

Suicide Squad
Ein zusammengewürfelter Haufen von mutierten oder psychopathischen Bösewichten sollen die Erde retten.
Fazit: voll lahm, ich war doch sehr enttäuscht. Auch die gehypte Harley Quinn kam bei mir nich so rüber, sie sticht natürlich raus, weil die anderen total fad sind, aber das reicht nicht. Die Story war vorhersehbar, die Kämpfe nicht sonderlich spektakulär, der Versuch, alles witzig zu gestalten hat auch nicht hingehauen und dann dieses lahme Thema „Wir sind alle Außenseiter und trotzdem eine Familie“ fand ich einfach nur blöd. Wirkte wie ein Interlude zum Justice League Film.

Batman v Superman
Lex Luthor will, dass Batman böse auf Superman wird und umgekehrt. Schafft er. Sie kämpfen.
Fazit: bin ich froh, dass ich den Film nicht im Kino gesehen hab! :D Highlight: Wonder Woman. Alles andere ist ein bisschen fad, nicht direkt schlecht, aber auch nicht so gut. Den Film guckt man einmal und vergisst ihn dann wieder.

The Danish Girl
Filmbiografie über die transsexuelle Lili Elbe.
Der dänische Maler Einar Wegener lebt mit seiner Frau Gerda ein gutes Leben. Weil Einar gesellschaftliche Anlässe total öde findet, schlägt ihm Gerade einen Spaß vor: Er solle sich als Frau verkleiden und als ihre Cousine auftreten. Der Abend läuft anders als erwartet, denn Einar entdeckt seine weibliche Seite.
Fazit: tolle Geschichte, wunderschön bebildert (vor allem die Farben!) und groß gespielt. Sehenswert!

Macbeth
Heerführer Macbeth bekommt nach einer Schlacht von 3 Hexen eine Weissagung: Er wird der zukünftige König von Schottland. Seine Frau findet das gut und redet ihm ein, er solle König Duncan von Schottland töten, was er auch macht. Macbeth wird König und dreht dann schön langsam durch…
Fazit: Shakespeare muss man können und mögen, aber wer sich diese Verfilmung antut, wird durch tolle Bilder sehr belohnt. Sehenswert!


Die Schöne und das Biest

Realverfilmung mit Vincent Cassel als Biest und Lea Seydoux als Schöne.
Fazit: ein bisschen fad. Aber interessant, wie die Franzosen den Stoff wahrnehmen und aufbereitet haben.

Die Mädchen aus dem Weltraum (Serie, UK/BRD 1977)
Auf der Medora herrschen die Frauen, alle Anwesenden männlichen Geschlechts sind „Abhängige“, die Frondienste leisten müssen. Weil die Medora seit einem kosmischen Unfall ziellos durchs All treibt, kommt eines Tages die Erde in Sicht und die Abhängigen Akam und Schemm schmieden einen Fluchtplan – der gelingt. Sie entkommen mit einem Raumschiff und fliegen zur Erde, wo sie feststellen dürfen, dass hier die Männer die Macht haben!
Aber Gebieterin Brisba und die Lenkerin der Sicherheit Ossrawa verfolgen die beiden…
Fazit: die Serie ist herrlich! Unbedingt anschauen!!
Seltsame Kostüme, ein gesträhnter Pierre Brice und jede Menge Geschlechterklischees, die mit sehr viel Humor verbastelt wurden. Das Ende der Serie hat mir auch seehr gut gefallen und ich finde durchaus, dass man da ne Neuauflage draus machen könnte!

Momentum
Die Meisterdiebin Alex macht mit ihren Kumpels einen letzten Coup. Doch es geht nicht nur um die Diamenten, sondern auch um einen erbeuteten USB-Stick mit sensiblen Daten über einen US-Senator. Klar, dass der seine Schergen schickt, um den Stick zu kriegen. Alex ist auf der Flucht, vor allem vor dem Auftragskiller Mr Washington. Es beginnt ein gefährliches Katz-und Maus-Spiel…
Fazit: sehenswert! gelungene, kurzweilige und spannungsgeladene Action! Viel Blut und noch mehr Verletzungen, also nix für schwache Nerven.

So. Das wars!

Was hast du dir angesehen? Star Trek hab ich wohl wieder mal verpasst, wa? Ghostbusters auch?! Meh! Wie fandest du die Filme?

Wochenrückblick KW35/2016

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So, wieder da!
Die Berlin-Mutprobe war ein voller Erfolg und schreit nach Wiederholung. Überhaupt Leute ausm Internet treffen ist ne super Methode um nette Menschen kennenzulernen und eine andere Stadt kennenzulernen. Ansonsten war ich ein bisschen blogfaul, wie du gemerkt hast. Das soll sich wieder ändern. Aber erst mal der Wochenrückblick!

Musik-Neuentdeckung der Woche: Born in Flamez

Der Comicschaffende Chip Zdarsky (der u.a. die tollen Sex Criminals Comics mit Matt Fraction gemacht hat) hat sich aus ner Laune heraus eine eigene Comic-Con in Toronto erfunden. Wenn er also nicht über eine fehlende Twitterverzifizierung klagt, macht er eben sowas. Es war laut Akündigung eine „Experience“ :D Im Grunde lag er mit anderen Comickünstlern im Bademantel im Hotelbett herum und hat Internetleute empfangen :D Alles wunderschön gesammelt unter dem Hashtag #ZDARSCON und für mich wieder mal der Beweis, dass Kanadier die besseren Menschen sind ;D

Kann uns absolute Stille verrückt machen? Der stillste Raum auf Erden und dann auch noch dunkel. Abgefahren!!
Was ist das eigentlich genau, dieser Zwischenraum zwischen Ton und Stille? Das Wandelweiser Kollektiv in der Tradtion von John Cage erforscht das.

Mädchen und soziale Medien sind in der Pubertät wohl keine gute Kombi. Zumindest löst das lt. einer Studie wohl Psychodruck aus und wirkt sich negativ auf die geistige Gesundheit aus. Hmmm..

Sexroboter und Ethik – dieser Artikel wirft ziemlich viele Fragen auf.

Hm. Vielleicht müssen wir keine Vögel mehr bestimmen – sondern Drohnen? Lernt man z.B. mit diesen Postern.Es gibt ne neu entdeckte Ameisenkolonie, die jahrzehntelang im Dunklen eines Atombunkers verbracht hat!!!

Diese Landkarte zur Suffizienzpolitik ist wirklich sehr gelungen!

Berliner Zeitreisen. Das hätt ich mal eher wissen sollen!

Ja! Ja! Ja! Endlich sagt das mal jemand!!
„Die ganze Frage, wie es mit Smart Services aussieht, mit Dienstleistungen allgemein, mit Bildung, Pflege oder Gesundheit, wird total vernachlässigt“

Passend zum Thema: Arbeit und Konsum – ein Interview mit Robert Wringham

So, bevor es jetzt noch so endlich weitergeht – ich wünsch dir nen schönen Sonntag! :)

Werte finden und zufrieden leben: Klarer denken, besser entscheiden

Kennst du eigentlich deine Werte?
Komische Frage, oder?
Denn üblicherweise denkt man da überhaupt nicht drüber nach. Zumindest habe ich es bislang nicht getan, weil es mir immer zu komplex war und ich nicht wusste, wo anfangen.
Und es geht ja auch irgendwie so, das Leben. Ohne Nachdenken.
Ich bin über das Thema gestolpert, weil alle immer vom „Wertewandel der Gesellschaft“ reden. Irgendwie hat mein Gehirn dann einen Umweg genommen und dachte: Hey, das Thema ist ja essentiell und passt zum Minimalismus (Oder?)

Denn wenn man sich mit Minimalismus beschäftigt und sämtliches Zeug rausgeworfen hat, fängt man an, sein Leben selber zu designen. Man streift Schicht für Schicht seine Ideen, Gedanken und Gewohnheiten ab und guckt nach, was da sonst noch ist.
Werte sind toll. Wenn man Werte für sich herausgefunden hat, wird es irgendwie leichter. Zumindest empfinde ich es so. Ich muss mich dann immer nur fragen: Lebe ich im Einklang mit meinen Werten? Und wenn die Antwort „nein“ heißt, kann ich etwas anpassen und mir so ein gutes Leben basteln. Das steckt auch in diesen ganzen Jahresmottos und „Word of Year“ Zeugs mit drin.

Entscheidungen – ich meine die heftigen, die einen neuen Job oder eine neue Beziehung u.ä. betreffen, kann man dann irgendwie einfacher treffen. Weil man gar nicht mehr wirklich drüber nachdenken muss. Weil man sich selbst besser kennengelernt hat.
Schade, dass ich die Sache mit den Werten nicht in der Schule gelernt habe.

Nun, wie findet man seine Werte?
Die Liste ist lang und geht von A wie Abenteuer bis Z wie Zufriedenheit…wer Inspiration braucht, kann ja mal nach Werte-Listen gogolen.

Ich habs mir einfach gemacht und mich gefragt:

Was ist mir wichtig? Und welcher Wert steckt dahinter?
Beispiel: „Ich möchte viel reisen und finanziell unabhängig sein“ – Wert, der möglicherweise dahinter steht: Freiheit

Weitere mögliche Fragen, um deine Werte zu finden:
– Wovon braucht die Welt mehr? Wovon weniger?
– Wie reagiere ich bei Stress oder Konflikten (und welcher Wert wird hier missachtet?)
– Worüber rege ich mich ständig auf? (und welcher Wert wird hier missachtet?)
– Wann fühle ich mich richtig wohl in meiner Haut?
– Was möchtes ich in meinem Leben erreichen?
– Woran sollen sich meine Freunde erinnern, wenn ich nicht mehr bin?

Hast du ein paar Werte gesammelt? Auf wie viel bist du gekommen?
5? 30? 200? 10?
Wie immer gilt: Fokussieren und Prioritäten setzen!
Welcher Wert ist der Wichtigste? Welcher kann als Leitprinzip in deinem Leben gelten?
Sortiere deine Liste neu, setze den wichtigsten Wert nach oben, den nicht ganz so wichtigen nach unten auf die Liste. Lass die Liste ein paar Tage liegen, denk drüber nach, streich was durch, füge etwas hinzu.

Bist du es wirklich? Lebst du diese Werte? Falls nicht: Zeit was zu ändern.

Wie kannst du diese Werte leben?
Wie definierst du ganz persönlich diese Werte?
Was passt jetzt gerade nicht gut zu dem Wert?

Wenn dein Wert „Freiheit“ ist, du dir aber keine Fernreisen leisten kannst oder willst, überlege dir, wie du den Wert trotzdem ausleben kannst.
Vielleicht reicht ja schon ein Tagesausflug an die See oder in die Berge oder mit der U-Bahn bis zur Endstation?

Ich glaub, du verstehst schon was ich meine.

Da steckt ganz schön viel Kraft drin, non? Ich muss das noch weiter durchdenken, aber das ist schon mal ein guter Ausgangspunkt.

Was sind deine Werte?

Wochenrückblick KW33/2016

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Bevor es gleich zum Eis essen geht, hier noch ein paar Links:
20 sehr interessante Fragen an Futuristen

Auch ne gute Frage: „The big question is: Will we be able to create new jobs as fast as we are losing them?“

Ein paar interessante Buchtitel für die Zukunftsforscher von morgen!

Project Moonbase ist ein toller, sehr seltsamer Podcast für Chiptune- und Retromusik-Liebhaber

Schöne, letzte Ruhestätte: 10 of the World’s Most Iconic Cemeteries, Mausoleums, and Crematoriums

Umwelt

Monogamie is anscheinend auch out?

auch noch lesenswert: Kapitalismuskritik: Was macht die Angst vorm Abstieg mit uns?

Das wars schon. Schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche!