(M)ein grüner Mantel

Der Tag ist gekommen. Der grüne Mantel kommt nun in den Altkleidersack.

Als ich damals Liebesbriefe und Andenken von Ex-Freunden in den Müll warf, war das einen halben Tag lang ziemlich heftig, dann hat es mich aber nicht mehr interessiert.
Aber das mit dem Mantel ist ne Nummer größer. Der grüne Lodenmantel hat mich mehr als 15 Jahre lang durch die kalte Jahreszeit begleitet. Er war ein Geschenk meiner Oma, die ihn mir nach meinem Gejammer ob der Kälte mit den Worten „Der ist noch Pfennig-Gut“ überreichte. Ich trug ihn jeden Winter und war damit für einige ein lustiger Anblick, weil ich aussah wie ein Waldwichtel.
Sowas ist mir ja egal, er war warm und als sich das Innenfutter zersetzte, habe ich ihm ein neues machen lassen.

Warum also aufgeben? Der Loden ist an einigen Stellen ziemlich abgewetzt und das gute Teil hat auch schon das eine oder andere Mottenloch. Und ehrlich gesagt habe ich mich auch an der Farbe satt gesehen. Ich habe mich verändert und das Grün passt da nicht mehr dazu. Außerdem ist der Mantel aus den 50ern und darf nun endlich in Rente gehen.
Ja, ich hätte ihn upcyclen können. Aber die Verbindung dazu ist mir abhanden gekommen. Der Mantel hat sich vom Herzensstück in ein „Ding“ verwandelt und es ist Zeit sich zu lösen.
Und weil es doch nicht so leicht ist, wie das mit den Liebesbriefen (was ich wirklich sehr seltsam finde), setze ich dem Mantel hiermit zumindest ein virtuelles Denkmal.

Was ist dir beim Entrümpeln bisher am Schwersten gefallen? Welchen verlorenen oder weggebenen Dingen würdest du gerne ein virtuelles Denkmal setzen? Vermisst du es?

Wochenrückblick KW20/2017

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich wurde über zwei Studien informiert, die einen Blick wert sind.
Die erste Studie geht um das Thema Achtsamkeit und Handynutzung. Das Tolle daran ist, dass man hinterher eine kleine, sehr interessante Auswertung zur eigenen Handynutzung bekommt, also unterstützt Sara mal und macht mit.

Die zweite Studie ist schon spezieller und richtet sich an Brustkrebspatientinnen. Es wurde eine Informationsbroschüre entwickelt und mit der Umfrage soll geklärt werden, ob die Informationen verständlich sind. Also wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, ihr wisst schon.

Geld ausgeben ja, aber für Erlebnisse. Damit kauft man sich Erinnerungen. Oder?

Apropos Geld ausgeben, ich krieg ein Problem :D

Wie sehr ich diese Comics liebe. Da geht mir immer das Herz auf. Immer.

Wenn man sich diesen Clip ansieht, fragt man sich echt, was noch Science-Fiction ist und was Science Fact ist…

Wie Männer den Feminismus unterstützen können

Slowness – Fortschritt im Zeitalter der Achtsamkeit – interessanter Artikel (btw, aus einem interessanten Magazin!)

5 Dinge die wir als Smartphone-Generation verlernen – tun wir das wirklich? Und wenn ja: Ist das wirklich so schlimm oder eine Form von Anpassung?

Das Beste was man meiner Meinung nach zurzeit machen kann, ist das Finale von Cassini zu verfolgen. Megaspannend.

So, das wars jetzt. Schönen Wochenstart morgen!

Mein erster Bildungsurlaub

Da bin ich wieder – erholt und gebildet!
Vom 8.5. bis zum 12.5.2017 habe ich in Berlin einen Bildungsurlaub zum Thema „Meinung, Macht und Medien – Medienstadt Berlin“ mitgemacht und weil schon im Vorwege so viele Nachfragen kamen, schreibe ich hier mal einen kurzen Bericht auf.

Am Montagmorgen trafen wir uns alle im Gewerkschaftshaus der DGB für eine Kennenlernrunde (die ohne peinliche Spielchen statt fand!!). Die anderen Teilnehmer waren alle schon älter und hatten mehr Bildungsurlauberfahrung, es war sogar eine Gruppe dabei, die sich immer zum „Bildungsurlauben“ trifft. Obwohl alle aus unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Bundesländern kamen, war die Stimmung sofort sehr entspannt und neugierig. Das Gruppengefüge war im Laufe der Woche aber dann doch so, dass sich ein paar Cliquen gebildet haben. Das fand ich sehr lustig. Einiges ändert sich wohl wirklich nie :D
Gleich am Anfang stellte sich jedoch heraus, dass sich das Programm ein bisschen veränderte, da einige Institutionen absagen mussten. Aber es wurde für Ersatz gesorgt und gestört hat es uns nicht großartig.
Als Bildungsurlaub-Neuling hatte ich ja ohnehin keine Vergleichsmöglichkeiten.

Also, was haben wir gemacht?
Es gab ein Gespräch mit einem freien Journalisten, der damals auch schon für Willy Brandt gearbeitet hat, wir besuchten das ARD-Hauptstadtstudio, machten einen Rundgang mit Lobbycontrol (unabhängig vom Bildungsurlaub sehr zu empfehlen), saßen in Redaktionssitzungen beim Tagesspiegel und bei der TAZ, waren beim rbb inforadio zu Besuch, huschten durch den Newsroom der dpa und ließen uns erklären, was Reporter ohne Grenzen so macht. Achja! Einen Vortag über die Berliner Journalistenschule gabs auch noch. Wir waren dann auch außerhalb dieser Veranstaltungen noch in der Bundeszentrale für politische Bildung und einer der Seminarleiter hat uns auf einen Rundgang durch das alte Zeitungsviertel rund um Checkpoint-Charlie mitgenommen. Das war auch cool.

Alles in allem sehr vielfältig, jeweils als Programmpunkt am Morgen und am Nachmittag. Meistens ging es von 9 bis 17 Uhr, manchmal fing es früher an, manchmal später und entsprechend war dann auch mal früher Schluss.
Es soll ja auch Urlaub sein :D Für mich war gut, dass es nur am Montag und am Freitag ein gemeinsames Essen gab. Das hat die Seminarleitung auch bewusst so gesagt, weil ja einige auch alleine sein wollen. Ich konnte zwischendurch sogar mal zurück ins Hotel, das war ganz entspannt.

Nun, was habe ich für mich mitgenommen? So einiges.
Es war sehr viel Input, den ich auch nochmal durchdenken muss.
Aber ich weiß jetzt, dass man den Journalisten und den Redakteuren doch einiges zutrauen kann, weil ich gesehen habe, dass sie sich bemühen und gegenseitig kontrollieren. Da sitzen wirklich schlaue Leute, die den ganzen Tag miteinander und mit anderen reden (müssen). So ein Job würde mich fertig machen. Da ist überhaupt nix mit Freizeit und ich weiß gar nicht, wie man so exisitieren kann. Die Welt würde sich verlangsamen, wenn Journalisten das Tempo rausnehmen würden…
Ich weiß jetzt auch, dass Radio- und Fernsehbeiträge die 1:30 nicht überschreiten sollten und dass man von jeder Nachricht immer etwas weglassen muss, um einen anderen Aspekt mehr Gewicht geben zu können. Kurzum: Da sitzen Menschen, die aus der Informationsflut das Interesssanteste herausfischen wollen. Da passieren natürlich auch Fehler und meine Aufgabe als Leser, Zuschauer oder Informationskonsument ist es, der Berichterstattung generell kritisch gegenüber zu stehen.
„Lügenpresse!“ zu schreien wäre zu einfach und ist ganz schön undankbar. Lieber wäre mir da eine ehrliche, gesamtgesellschaftliche Fehlerkultur, die uns immer wieder daran erinnert, dass wir Menschen sind. Überhaupt, dieses Kritisieren. Das hat mich von den Redaktionssitzungen am meisten beeindruckt. Beim Tagesspiegel war das sehr intellektuell untermauert, bei der taz eher auf Augenhöhe – aber immer mit Respekt. Das war sehr konstruktiv und fruchtbar. Loben gehörte da übrigens auch dazu und das kann man sich absschauen für eigene Meetings.
Bei allen Gesprächen mit den Redakteuren kam das Thema irgendwann auf die Zukunft der Medien und das die Demokratie auf dem Spiel steht.
Wie schnell das mit dem Entzug bzw. Einschränkung der Pressefreiheit gehen kann, zeigen ja die Beispiele Türkei und USA, deshalb bin ich sehr froh und glücklich, dass es bei uns noch so harmlos ist, obwohl man natürlich auch hier einiges verbessern muss.
Ich glaube, dass die Tageszeitung, so wie wir sie jetzt noch kennen (raschelndes Papier, dass einem beim Lesen dreckig macht) in 10 Jahren weg vom Fenster ist. Twitter ist vor allem für die dpa eine heftige Konkurrenz und warum soll man einen Tag auf ein Printprodukt warten, wenn es online schon innerhalb weniger Minuten zu lesen ist? Als ich das in der Gruppe mit hauptsächlich 50+ Menschen geäußert habe, war natürlich wieder dieses „aber ich mag es Papier anzufassen“-Argument. Das ist zwar schön aber zu kurz gedacht. Eine gedruckte Zeitung kann nicht von einem Menschen mit einer Sehschwäche gelesen werden, eine e-Ink-Paper, bei der man sich die Buchstaben vergrößern kann schon. Die Zukunft ist – unter anderem – barrierefrei, liebe Verleger. Wer soll die Dinger überhaupt ausliefern? Selbstfahrende LKWs? Drohnen? Oder einfach Geld in einen Schlitz stecken und die jeweiligen Ressorts am Kiosk der Zukunft ausdrucken lassen?
Von den Ressourcen und der Müllentsorgung fange ich besser gar nicht erst an. Oder den Stapel ungelesener Zeitung im Korb neben dem Sofa…(gibts den eigentlich noch?) Liest du noch Zeitung?

Am meisten überrascht hat mich die Erkenntnis, dass als einziges klassisches Medium das Radio die besten Zukunftsaussichten hat. (Und das lass ich jetzt bewusst so stehen.)
Das Fernsehen schafft sich ja gerade selbst ab.

Gut, genug von der Zukunft. Ist auch wie gesagt nicht fertig gedacht, sondern soll nur mal kurz Einblick in meine Gedankengänge bieten. Es ist ziemlich komplex. Und da hab ich noch nicht mal den Komplex Meinungsmache eingebastelt. Da haben sich die Gesprächspartner nämlich auch ein bisschen zurückgehalten…

Bildungsurlaub ist jedenfalls sehr sinnvoll und wenn du die Chance hast, einen zu machen, dann tu das bitte.

Noch ein paar Tipps, Hinweise und Links:
Informiere dich im Bildungsurlaubsgesetz deines Bundeslandes über die Formalien oder frag bei deinem Chef oder direkt im Personalbüro nach. Seminare der Anbieter sind immer entsprechend „als Bildungsurlaub anerkannt“ gekennzeichnet.
Es gibt übrigens auch eintägige Seminare, Radfahrer-Bildungsurlaube usw. Meistens sind die Bildungsurlaube aber mit Exkursionen verbunden.
Es muss ja nicht mal was direkt mit deinem Job zu tun haben, es reicht völlig aus, wenn der Chef einen „Mindestnutzen“ erkennt. Aber bei „politischer Grundbildung“ als Ziel des Seminars ist das ja schon gegeben.
Schau dich mal bei der VHS um, oder guck mal in Weiterbildungsdatenbanken nach Anbietern. Wichtig ist, dass du dich frühzeitig anmeldest, da alle Seminare eine begrenzte Teilnehmerzahl haben. Die neuen Programme der Anbieter erscheinen im Herbst, deshalb solltest du schnellstmöglich mit deinem Chef klären, ob es nächstes Jahr möglich ist, Bildungsurlaub zu machen.

http://www.bildungsurlaub-machen.de/
https://www.arbeitundleben.de/
Bundeszentrale für politische Bildung
Nachrichtentisch bietet nen schnellen Überblick, worüber was berichtet wird
die dpa nutzt Twitterlisten, die jeder abonnieren kann. Sehr nützlich
auf newstral kann man vergleichen, was die Presse schreibt
Der übermedien Blog berichtet -genau- über Medien und guckt den Journalisten auf die Finger
Lobbycontrol – es lohnt sich, sich mit dem Thema Lobbyismus genauer zu beschäftigen.

Wenn du noch Fragen hast, gerne. Auch bin ich daran interessiert, wie du Nachrichten eigentlich konsumierst (ich z.B. nur noch über Twitterlinks auf Nachrichtenseiten) und wie du die Zukunft der Medienlandschaft so siehst.

Wochenrückblick KW18/2017

So, gleich steig ich in den Zug und dann gehts nach Berlin! 5 Tage lang was über Fernsehen, Radio und Zeitung lernen – das wird spannend!

Auch spannend sind diese Links:

Ich habe mich vor einiger Zeit als Zukunftsbotschafter der Initiative D2030 angemeldet und nun startet der zweite Online-Dialog, bei dem man sich verschiedene Szenarien anschaut und überlegt, wie nah die Szenarien an der Gegenwart liegen und wie sie wünschenswert sind. Letztlich steuert alles auf die Frage, wie Deutschland 2030 sein soll. Dazu wird für die Bundestagswahl ein Memorandum aus allen Ideen gestaltet.

Das erste Kraftwerk Konzert in Soest.

Zwischen Struktur und Freiheit – wann ist Organisation sinnvoll, wann zu viel? Interessanter Artikel. Passt auch zu meinem Alltagsroutinen-Problem.

Ein Leben ganz ohne Müll – mit Lauren Singer, die jetzt auch einen unverpackt-Laden in New York hat

Deshalb liebe ich Sci-Fi: einfach mal was aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Das hält die grauen Zellen fit. An diesem Beispiel besonders interessant: 12 Jahre Donald Trump

Bloggen im Wandel der Zeit

Coole Theorie!!! Cindel ist Captain Phasma?!?!

First and Final Frames ist ein supercooler Supercut!

Tschüss, ne?
Habt ne schöne Woche!

To Do – im Mai

Ups, heut schon Donnerstag…aber irgendwie vergeht die Zeit so schnell und der Monat is schneller rum, als mir lieb war.
Gut, also Zeit für einen kurzen Rückblick in den April!

Irgendwas mit Python programmiert? Fehlanzeige. Ich hatte einfach nicht die Ruhe dafür.
neues Schwimmbad ausgesucht? Fehlanzeige.
Wandern auf dem grünen Ring? Nope. Da war mir das Wetter echt zu schlecht.
Alltag routinieren? Joah. Klappt soweit. Wobei es echt immer noch sehr viele Ausnahmen gibt und das noch besser laufen könnte. Das mit dem Kalender muss ich mir echt noch überlegen.

Kleiderschrank ausmisten? Jepp. Und nicht nur das: Ich habe haufenweise Bücher, Spiele und Bastelkram aussortiert. Das tat gut. Aber da geht noch einiges.
Ich hab ansonsten viel gelesen und Zeug geguckt, das hat Spaß gemacht und hat meine Batterien aufgeladen.

Frische Batterien kann ich im Mai gut gebrauchen, denn das will ich machen:

1 Woche Bildungsurlaub in Berlin
– darauf freue ich mich schon sehr und hoffe, dass ich neue Einblicke bekomme. Thema ist „Medienstadt Berlin“
Python programmieren lernen.
Ja, jetzt aber wirklich
Schwimmbad suchen und schwimmen
… kommt auch wieder auf die Liste. Gestern habe ich versucht zu laufen und ich hake das Thema Laufen jetzt endgültig ab. Es ist nicht mein Sport.
Ein Sommerkleid finden.
Laut Klamottenkalender ist jetzt was zu finden. Mal sehen. Noch glaube ich nicht daran.
Wieder besser auf die Ernährung achten und weiter abnehmen
Kurzurlaub und Birding am Fleesensee
lesen, lesen, lesen– vor allem Comics! also. Hoffentlich.
ein paar Ideen sammeln, damit mein Jahresmotto ein bisschen aufgefrischt werden kann.
Ich merk schon wieder, wie ich ins Schneckenhaus krieche…das is nicht gut.

Naja…mal sehen was der Monat bringt. Gefühlt ist er mir jetzt schon wieder so kurz. Eigentlich will ich ja nur ein bisschen Sonne :D

Was hast du vor?

Wochenrückblick KW17/2017

Das sind die Fundstücke der Woche:

Frau Momo wird gefragt, was nach dem Minimalismus kommt und hat eine sehr lesenswerte Antwort.

The art of gentle protest

eine Anaylse von Elon Musks Lernverhalten – sehr interessant.

Sind Menschlichkeit und Empathievermögen die wichtigsten Eigenschaften für die Zukunft?

Weil ich durch den Wonder Woman Zeichentrick so gehyped bin, hier gleich noch mal was zum Nachlernen, in einem netten Video.

Cotard Syndrom. Noch nie gehört. Sehr abgefahrener Zustand.

Die ersten 100 Tage im faschistischen Deutschland als Internetprojekt aufbereitet.

Das wars schon. Jetzt gehts auf ne Party.

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ghost in the Shell
Mensch-Maschine-Mensch-Maschine-Blabla. Und ein Hacker.
Fazit: Die Visuals und die Ausstattung waren super, die Story viel zu dünn. Bin sogar im Kino kurz weggenickt, so langweilig war das. Am besten die DVD ausleihen, anschauen und vergessen. Sehr schade.

Mit dem Herz durch die Wand
Die Pianistin zieht endlich in eine eigene Wohnung, wo sie sich konzentriert auf ihre Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorbereiten will. Ihr Nachbar, ein griesgrämiger Spielerfinder kann den Lärm nicht ertragen, weil er Menschen hasst und die Wände dünn sind, also nervt er sie so lange, in der Hoffnung, dass sie bald wieder auszieht. Aber sie zieht nicht aus. Im Gegenteil! Sie nervt zurück…und die beiden kommen ins Gespräch. Durch die Wand.
Fazit: der Film ist traurig, lustig, romantisch, skurill und hat alles, was man für nen netten Filmabend braucht. Echt was fürs Herz, mochte ich gern.

Automata
Humanoide Roboter machen die Drecksarbeit für die Menschen, die unter erbärmlichen Bedingungen in einer großen grauen Stadt wohnen. Damit die Roboter nicht gefährlich werden können, wurden ihnen zwei Protokolle implantiert: 1. Es ist ihnen verboten, ein Lebewesen zu verletzen oder die Verletzung zuzulassen. 2. Es ist ihnen verboten, sich selbst oder gegenseitig zu verändern. Dem Versicherungsagenten Vaucan wird jedoch ein Fall übertragen, bei dem ein Polizist berichtet, er habe einen Roboter zerstören müssen, weil er sich selbst reparierte. Vaucan ermittelt und gerät in einen Komplott…
Fazit: Sehr sehenswerter Sci-Fi Film, der die Frage stellt, wer eigentlich die besseren Menschen sind, die Roboter oder die Menschen?

Challenger
Der Film behandelt die Untersuchung des Challenger-Unglücks von 1986. Der Film basiert auf den Schilderungen des Physikers Richard P. Feynman, der die Arbeit der Untersuchungskommission in seinem Buch „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman“ behandelt hat.
Fazit: Sehr interessantes Biopic über die Challenger-Katastrophe, hervorragend geschauspielert von William Hurt. Sehenswert! Das Buch von Feynman lohnt übrigens auch.

Under the skin
Scarlet Johansson ist ein Alien, das wahllos einsame Kerle anspricht und verführt. Doch dann geschieht etwas und sie fängt an zu zweifeln.
Fazit: strange. total strange. Irgendwie auch sinnlos. Aber der Film hat was. Vor allem die Bildsprache bei den Verführungsszenen is sehr, sehr cool.

Jason King, Staffel 1
Jason King (gespielt vom saucoolen Peter Wyngarde) ist erfolgreicher Krimiautor, der über die Abenteuer seines Romanhelden Mark Caine schreibt. King wird aber selbst auch immer wieder in Fälle verwickelt. Also quasi James Bond für Leute, die auf schrille Outfits stehen und lockere Sprüche stehen.
Fazit: puh, harter, wahnsinnig teilweise langweiliger Tobak. Konnte den Folgen kaum folgen, weil mich das gigantische Brusthaar des Hauptdarstellers abgelenkt hat.

Department S, Staffel 2 (Serie, GB, 1970)

Wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß, fragen sie die Spezialeinheit von Interpol – Department S – die löst gerne mysteriöse und knifflige Fälle und das mit Erfolg.
Fazit: mocht ich auch gern, auch wenn die 1. Staffel ein bisschen cooler war.

Death Race 2000
Amerika in ferner Zukunft: Ein Präsident veranstaltet jährlich ein Autorennen von Küste zu Küste. Ein Todesrennen! Für das Überfahren von Leute gibt es Punkte, wer die meisten Punkte pro Etappe macht, gewinnt. Gewinner der Rennen der letzten Jahre ist ein Typ namens Frankenstein, aber seine neue Navigatorin hat nen anderen Plan.
Fazit: Mega-trash vom Feinsten. Spontan Verliebung in Silvester Stallone, der in dem Film (noch vor seiner Rocky Rolle) total abgefuckt ist :D

Wonder Woman, Animationsfilm
Als der Pilot Steve Trevor auf der Insel der Amazonen Themyscira notlanden muss, bekommt er als Mann Schwierigkeiten. Die Auserwählte Amazone Diana darf ihn als stärkste und tapferste Kriegerin zurück in die Außenwelt zurückbegleiten. Währenddessen lässt Persephone den Kriegsgott Ares frei, der mit ihr gemeinsam flieht und eine Armee aufstellt, um die Erde zu unterjochen. Das will Diana verhindern.
Fazit: perfekte Vorbereitung auf den Kinofilm. Sehenswert, cool und kurzweilig.

Das wars! Was hast du geguckt?

Gelesen im April

Zack, der April ist morgen vorbei und am Mittwoch hab ich es schon wieder versäumt einen Blogbeitrag hier hinzutun. Dafür also jetzt:

Das Teebuch für Anfänger, Profis und Freaks von Rainer Schmidt
Das Buch war ein Spontangriff in der Bücherei, weil ich für die Bahnfahrt nix mehr hatte.
In dem Buch erfährt man alles von Anbaugebieten, Herstellung, richtige Lagerung, Teeverkostung bis zur Qualitätsbeurteilung. Ein Glossar rundet das Buch ab.
Fazit: ein schnell zu lesendes, total informatives Sachbuch für alle, die schon immer etwas über Tee wissen wollten. Hat mich sehr begeistert und ich weiß jetzt, worauf ich achten muss und was ich bisher falsch gemacht habe :)

„Das Kleiderschrank-Projekt“ von Anuschka Rees
Das Buch ist sozusagen ein Destillat aus den Blogbeiträgen des bekannten into-mind.com Blogs, der ja unter Minimalistinnen bekannt sein dürfte. Es behandelt die Themen Stilfindung, Ausmisten, Outfit-Formeln und Styling, stressfreies Shopping und wie man Qualität bei Kleidung erkennt.
Fazit: einige Teile kamen mir etwas zu langatmig vor, aber ich hatte ja schon vorwissen, da ich den Blog lange Zeit gelesen habe. Trotzdem war es sehr hilfreich und man kann es bestimmt auch sehr gut an Leute verschenken, die der Fast-Fashion-Shopping-Sucht zum Opfer gefallen sind, die dann vielleicht die eine oder andere gute Idee daraus mitnehmen werden :D

„Die Foundation Trilogie“ von Isaac Asimov
Die Menschheit lebt im Weltall. Mit Hilfe der „Psychohistorik“ gelingt es Hari Seldon, einem genialen Wissenschaftler, die Zukunft der Menschheit für Jahrtausende und den Fall des kaiserlichen Imperiums vorauszuberechnen. Dadurch ist er natürlich ein Feind des Imperiums und zieht sich mit seinen Forschungen auf einen Planeten ohne nennenswerte Metalle zurück und gründet sein Institut, die „Foundation“. Dort arbeiten Wissenschaftler nach seinen geheimen Plänen ohne diese zu kennen.
Fazit: Das Buch hatte ich 2015 während meines Sci-Fi-Projekts schon mal zur Hand, habe aber nicht mal richtig Buch 1 davon geschafft. Irgendwie war es mir damals zu schwer und jetzt weiß ich auch woran es lag: Man muss echt wach dafür sein. Halbverschlafen morgens in der Bahn lesen klappte bei mir einfach nicht. Also hab ich es nach gutem Zureden noch mal versucht und es war BOMBE!!! Wirklich. Eines der besten Hard-Sci-Fi Bücher, die ich je gelesen habe :D

„Wer wir waren“ von Roger Willemsen
Essay von Willemsen über unsere Zukunft, der aus Fragmenten zusammengestellt wurde und nun posthum veröffentlicht wurde.
Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

Comics:

„Angel Catbird“, Vol. 1 von Margaret Atwood
Strig Feeledus arbeitet an einem geheimen Serum. Als er die Formel endlich entdeckt hat, wird er überfahren und bekleckert sich damit. Er verwandelt sich in Halb-Katze-Halb-Eule und ist nun Angel-Catbird. Er kommt sich natürlich seltsam vor, aber noch seltsamer ist, dass er seit neuestem auf seine katzenhafte Kollegin steht…
Fazit: tolle, irre Story über Menschen, die sich in Tiere verwandeln können und einem bösen Rattengangster, der die Erde unterjochen will. Miau! Fand ich cool, man lernt auch viel über Katzen und Vögel :D

„Ein neues Land“ von Shaun Tan
Eine „typische“ Auswanderergeschichte: Das Land wird bedroht, ein namenloser Mann steigt mit einer Fahrkarte auf einem Dampfer und lässt Frau und Kind zurück. Er spricht die Sprache des neuen Landes nicht, muss Arbeit finden und schlägt sich so durch, damit er seiner Familie Geld schicken kann.
Fazit: Wunder-wunder-schön. So rührend, ich musste weinen. Unbedingt „lesen“. Die Zeichnungen sind fantastisch, es gibt interessante Lebewesen und keine einzige Sprechblase oder überhaupt Worte. Wirklich, ganz toll!!


„Batman: Arkham Ayslum“ von Grant Morrisson und Dave McKean

Der Joker hat das Arkham Ayslum übernommen und lockt Batman in die Höhle des Wahnsinns. Dort muss sich der dunkle Ritter nicht nur seiner Vergangenheit stellen, sondern auch den Wahnsinn seines Erzfeindes ertragen…
Fazit: supergeile Zeichnungen, also nein, es sind eigentlich schon Mixed-Media-Collagen. Die Story is aber echt für die Tonne.

Wochenrückblick KW16/2017

Guten Morgen! Wer zum Frühstück ein bisschen Futter fürs Gehirn braucht, ist hier gerade richtig. Ich hab da was vorbereitet:

Damit einfacher leben einfacher wird – ein Artikel über Suffizienzpolitik

Die 4 Suffizienzstrategrien Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung können auch im Unternehmen angewendet werden. Aus meiner Sicht sehr zukunftsfähig. Übrigens, Zukunft! Minimalismus ist anscheinend wirklich eine gute Vorbereitung auf das Thema DeGrowth. Oder?

Und dann hab ich noch was zum Thema Rebound-Forschung gefunden. Vor allem Kapitel 4 ist da interessant. Rebound-Effekt noch nie gehört? Dann kurz einlesen.

das extrem coole Tanzduo AyaBambi hat bei einer Face Projection Mapping Performance mitgewirkt und das Ergebnis ist leider kurz, aber sehr cool.

Verpacken ohne Klebeband – mit dieser Origami-Technik aus Japan geht das.

Bei der akutellen politischen Lage kriegt man schnell Dpressionen. Aber gottseidank gibt es positive news, die mal eine schöne Liste zusammengebastelt haben, die sofort gute Laune macht.

Türkischer Sci-Fi-Trash? Ja bitte gerne :D

Und noch was zum Angucken: „Im Strahl der Sonne“ ist ein toller Dokumentarfilm über Nordkorea.

Schönen Sonntag noch!