Wochenrückblick KW24/2019

Okay, das war ein geiler TED Talk. Gleich mal was ausdenken für das nächste Treffen!

Dieses Musik-Video finde ich außerordentlich gut gelungen.

Aber mein Ohrwurm der Woche war dieses Lied hier. Überhaupt find ich den Rest von Isaac Gracie auch gar nicht so blöd.

Dieses Interview über Clubbing für Senioren auf der Reeperbahn hat mir gute Laune gemacht.

The mindfulness conspiracy

James Clear kommt immer mit so guten Ideen daher. Also immer schön auf die Basis achten.

What to look for when you’re in a museum – da sind tolle Tipps drin!

Wie hat dein Wohnort vor 200 Millionen Jahren ausgesehen? Nette Spielerei!

„Robots are not killing jobs. The managers who see a cost benefit to replacing a human role with an algorithmic one and choose to make the switch are killing jobs.“

Okay, geil. Ich liebe ja die Mikrobiomforschung und ich werde nie enttäuscht! Bluttyp A wird verwandelt in 0, soweit der Wunsch. Immerhin haben Forscher es schon mal geschafft aus Bakterien der Darmschleimhaut Enzyme zu basteln, die genau das können. Weitere Tests sind aber noch nötig, aber klingt alles sehr vielversprechend.

Was Forscher gerade sonst noch so treiben? Nanobots durch Blutbahnen von Ratten schicken.

Das wars schon. Bleib großartig!

Cheat-Sheet für ein Level up in deinem Leben

Richtig geil ist, dass ich seit laaanger Zeit mal wieder Dr. Kawashimas Gehirntraining auf meinem Nintendo DS mache. Es tut sich nix mit meinem Gehirn, ich schalte nur die Bazillenjagd zur Entspannung ein und ich hab neulich nach 2000 Jahren endlich meinen Highscore geknackt!!! (Da es nur zur Entspannung dient und eine Dr Mario Version für Arme ist, kann man fatalerweise nur einmal am Tag abspeichern) Naja jedenfalls ist ein Highscore ein geiles Gefühl.
Ich hab mir heute morgen Gedanken zum Highcore und nächsten Level Aufstieg gemacht und fragte mich, wie sowas im echten Leben aussehen kann.
Bei superbetter bekommt man ja ständig Punkte für das Absolvieren von Quests, Power-ups oder Bösewichte bekämpfen. Aber sonst? Was hat meinen Leben im letzten Jahr bis heute ein Level-Up verpasst?

Das Mikrobiom hegen und pflegen
Ich bin Darmbakterienfan, das darf das ganze Internet wissen. Da is die Forschung rund um die „Darmflora“ die heute fancy Mikrobiom heißt ziemlich dran. Sie finden für fast jedes Problem eine Lösung im Darm :D
Was es bei mir bewirkt hat: 13 kg Gewichtsverlust, weil kein Heißhunger auf Süßes mehr.
Lesen: Schlank/Schön/Schlau mit Darm oder eines der anderen Darmbücher, die gerade überall erhältlich sind
Machen: Fermentiertes essen und erforschen ob es dir danach besser geht. Falls du in letzter Zeit Antibiotika einnehmen musstest, solltest du dich intensiv darum kümmern, deine Darmflora in Ordnung zu bringen. Lass dich von deinem Arzt oder Apotheker beraten.

Superbetter spielen
Spielen macht Spaß und sein eigenes Leben zu spielen erst Recht. Hier hab ich die Details notiert. Die App braucht man dazu nicht unbedingt, ist aber hilfreich. Endlich benutze ich mein Handy mal
Was es bei mir bewirkt hat: Mithilfe der Quests und der Bösewichte habe ich einige meiner „Denkfehler“ ausmerzen können und bin mir selber sehr gut auf die Schliche gekommen, durch die Power-ups werde ich auch tagtäglich daran erinnert, gut für mich selber zu sorgen.
Lesen: „Gamify your life“ von Jane McGonical
Machen: ausprobieren!

Body2brain Übungen durchführen
Über das Thema Resilienz bin ich auf diese Methode gestoßen. Das sind kleine neurologische „Hacks“, die aus der Traumatherapie kommen und ein bisschen Selbstfürsorge für Zwischendurch. Die Übungen sind babyleicht und sogar manchmal heimlich anzuwenden.
Was es bei mir bewirkt hat: Wenn ich traurig, frustiert oder nervös bin oder einfach in so nem „Meh“ Sumpf feststecke, mache ich die Übungen. Meine Lieblingsübung gegen Nervosität ist die Schlürfatmung. (Dazu die Luft einsaugen wie durch nen Strohhalm; Probier das mal kurz vor deinem nächsten Vortrag). Wenn ich im Sumpf hänge, schwinge ich die Arme oder schnipse und schaue dabei nach oben. Wenn ich Trost brauche, lege ich meine Hand aufs Herz. Die Methode ist so einfach, man kann sie allen möglichen Leuten sofort beibringen. Auch Kindern!
Lesen: „Kraft“ von Claudia Croos-Müller oder auch alle anderen Olaf-Bücher
Machen: Du könntest dir z.B. sofort die Body2Brain App runterladen und dir vornehmen, sie für den Rest der Woche auszuprobieren.

Werte, Leitmotive und Charakterstärken rausfinden
Was treibt dich an? Was motiviert dich? Wie kannst du die beste Version deiner selbst werden? So viele gute Fragen, aber wo anfangen? Da helfen Selbsteinschätzungstest ganz enorm, wenn du so viel wie möglich über dich herausfinden willst.
Was es bei mir bewirkt hat: Ich fühle mich sicherer. Wenn man so viel wie möglich über sich selber weiß, seine Werte kennt, seinen Geschmack, seinen Humor usw. macht man sich nicht mehr so viele Gedanken darüber, was die anderen von einem halten. Ich fand die Signaturstärken-Tests ganz praktisch und habe mir das, was für mich brauchbar ist, auch in meinem Nachdenkbuch notiert.
Lesen: wühl mal im Anhang in einem der Selfhelp-Bücher, die bei dir im Regal verstauben. Da wird bestimmt auch so ein Test erwähnt, den es in irgendeiner Form online gibt.
Machen: auf charakterstaerken.org gibt es zu jeden erdenklichen Bereich einen sehr guten Fragebogen. Manchmal sind die ganz schön lang, aber es lohnt sich. Du kannst auch erstmal mit den Myer-Briggs anfangen oder einfach irgendwas anderes testen. Wichtig: Die Tests nicht bierernst nehmen, sondern als Kompass und von da an weiterforschen.

Ein Sonnentagebuch schreiben
Über das Sonnentagebuch habe ich auch mal in einem Resilienz-Ratgeber gelesen. Es ist nichts weiter als ein Notizbuch voll mit schönen Erlebnissen, Gedanken, Komplimenten und Dankbarkeit, die dir widerfahren sind.
Was es bei mir bewirkt hat: Ich habe 3 Monate lang jeden Tag alles notiert, was mir gefallen hat. Vom schönen Wetter bis zum netten Gespräch, von Eis bis Kaffee von Lob bis Ehrlichkeit. Von Hundestreicheln bis an Blumen schnuppern. Plötzlich war der Langweiler-Nebel aus meinem Alltag fort, ich bin achtsamer geworden und weiß: Freude kann man auch wie einen Muskel trainieren.
Lesen: eigentlich muss man nix darüber lesen, aber falls es dich interessiert, hier sind ein paar Studienergebnisse: Gratitude and Well-Being, Counting your blessings: Positive memories among grateful persons und Gratitude and prosocial behavior
Machen: egal ob im Kalender, ins Bullet Journal oder per Handyapp – schreib jeden Tag auf was dich gefreut hat.

edit: 12.6.2019
Hab ja noch was vergessen!

Selbstmitgefühl üben
Selbstmitgefühl verbindet die westliche Psychologie mit dem Buddhismus. Herauskommt eine tolle und einfache Bewältigungsstrategie. Die Komponenten von Selbstmitgefühl sind 1. Achtsamkeit („Wow, das ist ja jetzt dumm gelaufen!“) 2. Verbundenheit mit allen („Ich bin ja nicht die einzige die Fehler macht. Das ist menschlich“) und 3. Selbstfreundlichkeit („Was brauche ich jetzt damit es mir besser geht?“)
Was es bei mir bewirkt hat: Selbstmitgefühl ist babyleicht zu erlernen und üben. Ich kombiniere diese Gedankenfolge die ich so oder so ähnlich denke, wenn es mir schlecht geht gern mit ein paar Body2Brain Übungen und komm so schnell aus dem Sumpf. Scham wird größer, wenn man sie verstecken will. Also benenne ich diese blöden Gefühle, erzähle mir tröstende Sätze, die ich einem Freund auch sagen würde und hexhex, schon isses weniger blöd. Das hätte man mir auch schon vor 25 Jahren erklären können, aber gut.
Lesen: „Selbstmitgefühl“ von Kristin Neff oder diesen Beitrag
Machen: Stöbern auf selfcompassion.org und gleich mal netter zu sich selbst sein. Wie ist dein innerer Monolog? Bist du zu dir wie zu einem guten Freund?

Das waren meine Ideen. Vielleicht hat dich diese Auflistung ja inspiriert, mal über deine Cheats nachzudenken, mit denen du dich seit Jahresanfang in den nächsten Level katapultiert hast.
Wer oder was hat dich weitergebracht? Was ist dein Lifehack, dein ultimativer Tipp?

Wochenrückblick KW 23/2019

Mein Kopf funktioniert wieder. Der hat irgendwann gestern nach 3 Cosmopolitans, einem Bier und noch irgendwas mit Wodka und O-Saft abgeschaltet. Und das war der schon der zweite Geburtstag in diesem Monat, der gefeiert wurde. Aaaanstrengend ;D Aber, was man mit einem Wackelkopf und einem Sonntag machen kann ist eindeutig: Abgammeln und ziellos durchs Netz surfen und coole Sachen finden:

Zum Beispiel kann man sich mit diesem Youtube Kanal ordentlich Zeit vertreiben, in dem man Sci-Fi Kurzfilme anschaut.

Von dieser Schule kann man sich noch einiges abschauen. Man könnte mit dem wertschätzen und loben auch gleich am Dienstag im Büro anfangen und dann guckt man mal was passiert.

Interessanter Beitrag für ein interessantes Buch. So gehts mir ja schon seit Jahren, weshalb ich oft halt auch aufhöre zu reden. Das gute Gespräch ist tot, oder?

Hm…das könnte vielleicht ein besserer Ansatz zur Zielerreichung sein?

Dieser TED-Talk war sehr interessant

How To Get 10X The Value From Every Book You Read

Diese Einleitung zum Thema Abnehmen ohne Diät fand ich äußerst hilfreich. Endlich hat das mal jemand aufgeschrieben, dass es beim Abnehmen um viel mehr geht als bloß Kalorien zählen und ein bisschen Sport machen…Hier kann man die komplette Serie lesen.

Dieser wunderbar eklige Instagramaccount bringt mich immer wieder zum Lachen :D und ich meine damit diesen ugly laugh mit grunzen und Tränen in den Augen :D

oki, das wars. Schönen Feiertag!

To Do – im Juni + Quest

Hallo, Hallooooo!
Ich weiß natürlich, dass heute Freitag und nicht Mittwoch ist, aber meine Güte, ich hätte auch nicht gedacht, dass schon Juni ist und Pfingsten hinter der Ecke lauert. Irgendwie geht das Jahr ratzfatz rum oder?!

Okay, also kurzer Rückblick auf den Mai!
Das Intervallfasten war gut und schlecht. Die Kurzfassung: ich habs wieder aufgegeben, weil mein Körper Dinge macht, die so nicht in den Büchern standen und ich glaube nicht, dass das für mich gut ist. Die Langfassung kommt – wenn gewünscht – gerne als Blogbeitrag nachgereicht.
Weil mit meinem Körper so viel durcheinander war, war ich demnach immer noch nicht Blutspenden und das find ich völlig daneben. Die Social Design Ausstellung hab ich nicht gesehen, dafür aber die neue Ausstellung im Bucerius Kunstforum und die ist unbequem und lohnt sich. Am besten haben mir die großformatigen Bilder von Trevor Paglen mit seinen Reaper Drones gefallen. Kunst muss manchmal auch unbequem sein.

Ich habe meine Gewohnheiten und Ziele noch mal geprüft und bin beim Abnehmen tatsächlich wieder zurück auf Start gegegangen. Und meine Muster, die ich durchbrechen wollte? Das hab ich auch gemacht und es ist gruselig und fantastisch. Das sind dann aber keine Babysteps aus der Komfortzone sondern ein Bungee Jump und das muss man wohldosiert machen, um sich nich zu schocken bzw. – und das ist megastressig – diesen „Schock“ aushalten. Puh.

Tja…und die Quest? Oft war ich zu müde, um mit meiner Fantasie etwas Neues zu erschaffen und irgendwie habe ich mir immer nur vorgestellt, wie es ist, plötzlich Zauberei zu sehen. So ein bisschen wie in „Phantastische Tierwesen“, wenn sich die Muggels wundern, dass irgendwas seltsam ist. Ich habe mir auch vorgestellt, wie es ist, wenn ständig magische Kräfte am Werk sind. Und ich bin fest überzeugt, dass riesige Oktopuswesen in der Kanalisation lauern, denn wenn man ab und an genau hinguckt, sieht man die Tentakel aus dem Gullideckel winken. Ischwööör.
Nun, das mit der Magie ist wirklich eine tolle Sache. Wenn man daran glaubt, dass es Magie gibt und morgens nach dem Aufwachen sich sofort ausdenkt, dass etwas Magisches passieren wird, passiert auch was Magisches. Das ist lustig und macht den Alltag spannend und passenderweise habe ich sogar in der Büchrei ein Buch dazu gefunden, dass das Ganze mit Selbstcoaching vermixt.

Aber gut, wollen wir mal sehen, was der Juni noch so bringt:

  • ins Kino: Godzilla, John Wick 3…
  • gefühlt 20.000* Geburtstage feiern (warum haben alle meine Freunde und Kolleginnen im Juni Geburtstag?!??!)
  • …und deshalb auf ausreichend Alleinpause achten, damit ich nicht verrückt werde
  • Die Walking Challenge neu starten
  • mind. 3 Romane lesen zum Hirn auslüften #emotionalselfcare
  • Prof. Layton und die Schatulle der Pandora spielen
  • Ausflug in die Hauptstadt

*natürlich habe ich keine 20.000 Freunde.

Für den Juni habe ich folgende

Streetart!
Möglichkeit 1: Fotografiere Streetart, die dir ins Auge fällt und teile sie
Möglichkeit 2: Mach selber Streetart – Have Fun!

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste, Accountability und so)

Wochenrückblick KW22/2019

Diese Woche war ganz okay: Ich hatte ausreichend Erholung, ausreichend Sozialisierung, habe etwas Neues gelernt (Lego EV3 Roboter bauen und programmieren), viel gelesen und mir sogar mal wieder ein Kleidungsstück gekauft. Das interessiert dich vermutlich nich die Bohne, weil du hier bist für die coolen Links, ne?
Bitteschön:

Es gibt nen Laden für zweite Wahl und das finde ich sehr schön! In der Produktbeschreibung steht, warum es bei „Ecken und Kanten“ dabei ist.

Südafrika führt jetzt einfach mal eine C02 Steuer für Firmen ein und das finde ich auch sehr schön!

Stell dir vor, du bist einer von insgesamt 9 Nazis, die bei einem KKK-Treffen mitmachen und wirst von 600 Protestlern niedergemacht.

Vögel füttern hilft. Irgendwas zu Eichhörnchen weiß ich aber noch nicht :D

ich lese übrigens gerade dieses Buch und es macht mir sehr viel Spaß!

How to Stop Comparing Yourself to Others

Völlig neue Probleme! Emoji are showing up in court cases exponentially, and courts aren’t prepared

Solche Listen sollte man immer auch für sich selber machen. Das ist schon mal ne tolle Inspiration für ein Geburtstagsritual!

Clothing Serves A Need. Fashion Serves Desires. -Sehr lesenswert! und Tokyo Streetstyle – auch immer sehenswert

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Das hab ich mir im Mai angesehen:

„Mortal Engines“
Im sogenannten 60-Minuten-Krieg wurde die komplette Erde zerstört. Die übrig gebliebene Menschheit fing an, sich in Städten auf Rädern zusammen zu rotten und so fährt z.B. die Raubstadt London durch good ol‘ europe durch die Gegend und lässt aufgrund des größenwahnsinnigen Thaddeus Valentine nix übrig. Dieses aufdem „Städtedarwinismus“ basierende System gerät aber bald an seine Grenzen, da die riesige Stadt durch immer seltener werdende Beute kurz vor dem eigenen Ende steht. Mr. Valentine fantasiert davon, die Ressourcen der festen Städte in Asien zu plündern. Behindert wird er bei seinen Aktionen jedoch von einer mysteriösen jungen Frau, die ihn ermorden will. Und die ist nicht allein.
Fazit: Peter Jacksons neuestes Wunderwerk is wohl wegen Aquaman im Kino völlig untergegangen(<- haha)...aber der Film lohnt sich echt!! Tolle Effekte, coole Schauspieler und überhaupt diverser Cast, tolle Handlung, kein blödes Happyend und überhaupt beste Unterhaltung! Guckt den euch an. Missions, Staffel 1
Zwei reiche Schnösel wollen zum Mars. Während der eine todkrank von der Erde seine Crew steuert, landet der andere samt seiner Crew gleich aufm Mars und entdeckt das Unglaubliche: Wladimir Komarov, den ersten Menschen, der im All gestorben ist. Und alle so: hääää?
Fazit: kurze Folgen, geile Ausstattung, interessante Handlung mit spannendem Cliffhanger. Das ist ja super. Was ich aber absolut nicht verstehen kann und was es mir leider auch unmöglich macht, die Serie guten Gewissens weiter zu empfehlen ist die Tatsache, dass die Franzosen wohl kein Geld mehr für wissenschaftlichen Beirat hatten. Das ist echt grausam. Loch im Anzug? Kein Problem. Stundenlange Wanderungen im Anzug über den Mars, mit nicht sichtbaren Sauertofftank? Kein Problem! Der Typ hat sich echt ne beschissene Crew ausgesucht, die sind alle komplett All-Tagsuntauglich und flippen beim geringsten Problem völlig aus. Da will man irgendwann freiwillig die Luftschleuse öffnen.

Heut gehn wir bummeln
3 Navy Soldaten haben 1 Tag Landurlaub und machen New York unsicher.
Fazit: Klassiker mit Gene Kelly, den man immer wieder sehen kann :D Ann Miller is aber auch der Knaller.

Batman, Staffel 1
Fazit: achja, was soll ich sagen. Der Batman der 60er mit Adam West is halt einer der Besten. Der hat immer ne korrekte Attitüde und beschrifte alle seine Laborgeräte und Knöpfe. Und dabei ist alles so schön bunt!

Mehr hab ich nich geguckt, weil ich meistens abends nun Nintendo DS spiele :D

Gelesen im Mai

Nachdem ich vorgestern in einem Wahn in einer anderen Büchereizweigstelle ausgeliehen habe fiel mir ein, dass ja noch die Leseliste aussteht! Mein Leseverhalten war aufgrund der Quest ein bisschen anders: Ich hab mir nämlich Romane nur aufgrund des Covers ausgeliehen und das war eine richtig tolle Idee! :D

„Die Bullet Journal Methode“ von Ryder Carroll
Ryder Carroll, der Erfinder des Bullet Journals hat nun endlich das Geheimnis gelüftet, erklärt in seinem Buch die Bujo Methode und verrät auch den einen oder anderne Trick dazu.
Fazit: einige Dinge hab ich tatsächlich besser verstanden, abe das half auch nix. Ich kapier nicht, wie das System für mich funktionieren könnte, da ich es an einigen Stellen wahnsinnig kompliziert finde. Vermutlich hab ich doch nur irgendwas nich richtig gerallt, aber es ist mir auch egal. Das Buch selber ist eine Mischung aus Erklärung (alles, was auch in seinem 3 Minuten Video vorkommt) und Selbsthilfegeschichten. Geld ausgeben würd ich dafür nicht, das Buch selbst ist qualitativ eher mau und wenn man es gelesen hat, is man jetzt nich unbedingt schlauer.

„How to be a girl“ von Julia Korbik
Wie schwierig ist es heutzutage ein Mädchen bzw eine Frau zu sein? Muss das so sein? Warum ist das überhaupt so? In diesem Buch werden neben gängigen Begriffen wie Gender oder Fatshaming auch die Geschichte des Feminismus abgehandelt und interessante Mädchen und Frauen vorgestellt.
Fazit: leicht zu lesende Einsteigerlektüre zum Thema Feminismus, die sich auch sehr gut als Geschenk für Mädchen ab 12 Jahren und junge Frauen eignet.

Galaxy 11 – Sci-Fi Kurzgeschichtensammlung, u.a. mit Bradbury und Dick
Fazit: Hab ich in einer zu verschenken Kiste gefunden und was soll ich sagen? Ein Volltreffer! Ich wurde bestens unterhalten


„Selbstmitgefühl“ von Kristin Neff

Psychologin Neff erläutert die buddhistische Praxis des Selbstmitgefühls und warum das für uns eine ausgezeichnete Psychohygiene ist.
Fazit: absolut lesenswert. Es ist nicht esoterisch-kitschig geschrieben, sondern sachlich nüchtern mit ein paar Anekdoten der Autorin. Die Übungen darin sind einfach, sofort machbar und sehr hilfreich.

„Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies“
Jepp, genau das: Es wird die Kognitive Verhaltenstherapie babyleicht erklärt
Fazit: wer sich über diese Therapieform informieren möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Ich habe es allerdings aus einem anderen Grund gelesen und wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Ich wollte Tricks finden, wie man sein Verhalten besser ändern kann und yeah – in dem Buch sind jede Menge Tricks! Also wer etwas braucht aus der Abteilung: „Warum ist das immer so und wie kapiere ich endlich, dass ich anders reagieren muss verdammt!?“ und dazu noch ein paar Formulare braucht, liegt damit goldrichtig.

„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl
Fazit: Das Buch ist ein Rundumschlag. Hinterher weiß man glaub ich alles, was man über Menschen wissen muss?! Es ist erstaunlich viel Informationsgehalt in diesem schmalen Büchlein und zurecht ein Bestseller. Die Übungen sind leicht zu verstehen (nicht unbedingt einfach zu ertragen, aber okay) und das Buch ansich ist leicht zu lesen. Wer sich für die Transaktionsanaylse interessiert und wissen will, warum sich immer wieder dieselben Muster abspielen (bei sich und anderen), sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen.


„Die Ladenhüterin“ von Sayaka Murata

Keiko Furukura eckte mit ihrem Verhalten schon immer an. Also beschloss sie eines Tages, sich nur noch richtig zu verhalten, damit ihre Familie keinen Kummer mehr haben muss. Sie bleibt für sich und jobbt mit 36 immer noch als Ladenaushilfe in einem kleinen Supermarkt. Die Regeln des Supermarkts verwachsen mit ihr, sie atmet den Konbini, ist ist der Konbini. Diese kleine Lebenswelt mit ihren eigenen Regeln ist genau richtig für sie. Doch dann fängt eines Tages der etwas abgehalftere Shiraha dort an, der nicht viel mit Regeln anfangen kann und alles durcheinander bringt.
Fazit: kurz, klug und wahnsinnig witzig. Gleichzeitig ein interessanter Einblick in die japanische Gesellschaft, in der Status und Beziehungen so extrem wichtig sind. Lesenswert!


„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“ von Salvatore Basile

Der dreißigjährige Michele lebt von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Er hat sich abgekapselt, seit ihn seine Mutter als Kind verlassen hat. Den Job samt Wohnung im Bahnhof hat er von seinem Vater geerbt und seit 10 Jahren kontrolliert er abends den Pendlerzug und räumt ihn auf. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Eines Tages wirbelt Elena durch sein Leben, auf der Suche nach einer kleinen Puppe, die sie im Zug vergessen hat. Plötzlich bricht seine Hülle und er bekommt die ultimative Verwirrung als Geschenk. Die wird sogar noch größer, als er sein altes Tagebuch im Zug findet. Da hat Elena eine Idee: Er solle sich doch mit dem Zug auf die Reise machen und herausfinden, wo seine Mutter ist…
Fazit: nettes, und ja, auch ein bisschen seichtes, italienisches Kopfkino voller Gefühl und kleiner Wunder. Man merkt, dass der Autor sonst Drehbücher schreibt, aber meine Güte…ich wollte ja nur den Geschmack von Espresso auf der Zunge und den bekam ich. Für Fans von „Die fabelhafte Welt der Amelie“.

„Die Strichmännchen-Technik“ von Lucie Bernier und Robert Lenghan
Die Methode ist ganz babyleicht: Man zeichnet sich, man zeichnet die andere Person, man macht um sich, um die andere Person und um beide zusammen jeweils einen „lichtkreis“, wünscht allen das Beste. Dann zieht man Linien von den jeweiligen Chakren zu den Chakren des anderen und zerschneidet diese Linien dann und sagt: Danke, es ist erledigt.
Fazit: ähm ja. Also ich hab das spontan aus der Bücherei mitgenommen, weil ich dachte, ich kritzel ein bisschen was aufs Papier und hab dann die Megaerkenntnis, aber irgendwie is das Buch voll mit esoterischen „Wahrheiten“ und Chakren und dann soll man das Papier durchschneiden und dann läuft alles. HÄÄÄÄ? Vielleicht ist das was für Leute, die auf pinterest auch immer dieses MoneyManifesting machen, aber ich hab jetzt nicht kapiert, wie die Technik helfen soll. Angeblich wirken die Zeichnungen ja unterbewusst und man erkennt das schon. An den Zeichen, die auftauchen, weil das Universum das alles schon lenken wird….puh.

Comics:
Die Androiden Comics sind insgesamt alle eingebunden in ein Konzept: 1 Thema, 3 unterschiedliche Writer/Artists Teams, die sich auf verschiedene Arten an das Thema künstliche Menschen und Roboter annähern.
Mal sind sie Bedrohung, mal Retter der Menschheit, manchmal einfach nur Roboter

„Androiden, Band 1 – Wiederauferstehung“ von Jean-Luc Istin und Jesús Hervás Millán
Eine Geschichte um Polizistin Liz, die als einfacher Kriminalfall beginnt und in der Aufdeckung einer grossen Verschwörung endet.
Fazit: tolles Setting, schöner, spannender Aufbau – hat mir gut gefallen, daher lesenwert, auch wenn die Textblasen ziemlich anstrengend waren zu lesen.

„Androiden, Band 2 – Glücklich wie Odysseus“ von Olivier Peru und GeyseR
Als das Raumschiff ISS Oxygen in einen Meteoritenschwarm gerät und schwer beschädigt wird, überleben einzig der 10-jährige Odysseus und sein Babysitter-Android AC7+ die Katastrophe. Damit Odysseus die lange Rückreise zur Erde überlebt, versetzt AC7+ ihn in einen Kälteschlaf. Aber als sie die Erde schließlich erreichen, muss der Android feststellen, dass sich dort einiges geändert hat…
Fazit: coole Idee, die Umsetzung ist auch gelungen, auch wenn mir die Zeichnungen nich sooo zugesagt haben. Der Konflikt zwischen Odysseus und AC7+ hätte noch mehr in die Tiefe gehen können.

„Androiden, Band 3 – Invasion“ von Sylvain Cordurié und Emmanuel Nhieu
Jerrod wird von einem kleinen Team von Spezialisten mit Mutantenfähigkeiten aufgeweckt und kapiert erstmal gar nix: Die Erde ist ein Trümmerfeld und die Mutanten müssen mit ihren Fähigkeiten fremde Fieslinge in Schach halten.
Fazit: den Zeichenstil mochte ich absolut gar nix, der hatte was von diesen 90er Jahren pseudo-Mangafiguren…naja..die Story ist ein bisschen verwirrend, aber ansich war ich durch die Spannung gut unterhalten. Man hätte allerdings auch mehr aus der Story und den Figuren machen können.

Wochenrückblick KW21/2019

Heute ist Sonntag, DER Sonntag. Meine Fresse bin ich auf das Wahlergebnis heut gespannt. Ich bin gespannt, ob das Video von Youtuber Rezo da tatsächlich was bewirkt hat und sich das in der Wahlbeteiligung der Zielgruppe niederschlägt. Mir is das Video zwar zu schnell und zu viel Gestik, aber ich bin ja auch schon uralt (und Musikuntermalung, Gerede und Einblenden von Quellen is auch nich gerade HSP konform :D). Wer das Video nicht gucken kann oder will, findet hier und hier Kommentare dazu

Passend dazu: Auf dem Weg zur ökologischen Bürgerrevolution? und ach ja, es gibt auch Unternehmer, die das Klima retten wollen

Zukunftsvisionen 2020 im Check

Can decluttering your house really spark joy?

Da bist du „nur“ ein Postbote und kriegst am letzten Arbeitstag vor der Rente die Überraschung deines Lebens.

The Dark Forest Theory of the Internet

Keine Überstunden machen ist wirklich top. Muss man üben, aber man lernt es schnell.

Diese Idee ist toll. Kann man bestimmt abgewandelt auch im Büro machen.

Digitaler Minimalismus

So, Ende. Ich guck jetzt noch ein paar Folgen Batman!

Woran uns Minimalismus erinnert

Dieses Zitat ist von François de La Rochefoucauld und ich habe es in dem Buch von Kristin Neff über „Selbstmitgefühl“ gefunden.

Sich selbst Mitgefühl für schwierige Situationen zu schenken kann sehr hilfreich und tröstend sein. Ein Teil einer selbstmitfühlenden Haltung ist auch die Selbstwertschätzung, wenn man Dankbarkeit und Genuss empfindet. Glücklicherweise sind das beides Sachen, die man kultivieren kann. Dankbarkeit und Genuss zu empfinden bereitet Freude und Freude feiert Stärken, während das Selbstmitgefühl Schwächen akzeptiert und man sich so sein Leiden erleichtern kann.
Was passiert da? Man nimmt sich selbst die Schwere.
Ganz einfach. Es ist Magie!

Ich brauche mich nicht mit materiellen Dingen zu trösten.
Ich muss blöde Gefühle und schwierige Situationen nicht mit einer Shoppingtour ersticken. Keine Teller an die Wand werfen. Kein Verstecken hinter verstaubten „Sammlungen“, die mir nichts mehr bedeuten.

Ich kann mich einfach nur hinsetzen, mir über den Arm oder die Wange streichen, mir sagen „Das ist gerade blöd, wie du dich fühlst“;
mir vorstellen, dass ich nicht die Einzige auf der Welt bin, die so empfindet.
…mich achtsam fragen: Was brauche ich jetzt wirklich im Moment, damit ich glücklicher werde?
Ich erkenne das Gefühl an – und lasse los.

Innehalten.
Staunen, wundern, weitermachen.

Wochenrückblick KW20/2019

Mahlzeit, ihr Schnuckis! Haben wir uns alle von dem Madonna-Desaster und dem restlichen Gruselgetöse erholt, ja?
Der ESC war wie immer ein Festival an musikalischer Langeweile, dargeboten von nett anzusehenden Menschen, die man spätestens morgen alle wieder vergessen hat. Das Schlimmste in Kürze: Das Kleid der Griechin. Keine Ahnung wer die angezogen hat, aber das tat in den Augen weh. Der Song? Keine Erinnerung. Am Besten fand ich Azerbaijan (Roboter und Laser, is doch klar), dicht gefolgt von den poppigbunten Tschechen (80s Farben) und Island (Höchstbewunderung für den Dark-Wave-Bondage Typen der normal in diesen Schuhen gehen konnte).
Wenn euch das gar nicht interessiert, könntet ihr einfach nur die spektakulär absurde Show der Australierin angucken. Die kreiselt auf Schwingstelzen durchs Weltall und besingt die Gravitation.

Der ESC ist übrigens eine wunderbare Übung zu den im letzten Beitrag erwähnten Signalen der Zukunft. Signale die ich wahrnehme: 80er (Tschechien, Belarus, Azerbaijan, Island) Transparenz (Schweiz, Nordmazedonien, Malta, Deutschland), Plastik (Zypern), Vaporwave und Reggae (Madonna und Netta)
Wenn ich mich auf Pinterest oder auf der Straße umsehe, bemerke ich Tendenzen. Diese Vaporwave Grafiken und dieser Memphisstyle kommt auch schon auf Plattencovern und in Editorials vor. Anhand dieser Signale kann ich vielfach heruminterpretieren. Warum die 80er? Weil es da mit dem Turbokapitalismus so richtig losging? Die Verklärung des Internets? Ein Rückbesinnen auf die „gute alte Zeit“ als das Internet noch eine Schachtel voller Neugier und Liebe war? Ein Abgesang auf das Ende des Kapitalismus so wie wir ihn kennen und ein Sprungbrett für die Transformation? Wie passt da Madonnas Kreuzug-Mittelalter-Dystopie rein? Das Mittelalter als Symbol für die erste globale Umwälzung mit Seuchen und neuen Machtstrukturen? (Künstler helfen uns immer sehr gut dabei uns diese Dinge begreifbar zu machen, damit wir sie verstehen)

Naja blabla. Im Grunde ist es müßig darüber nachzudenken, aber es macht mir Spaß. Wie denkst du darüber?

Was gibts noch in diesem Internet? Achja:
„Here’s an unpopular opinion in some circles: We are going to have to use technology to adapt to the worst effects of climate change.“

Tansania verbannt Plastiktüten – auch Handgepäck-Beutel, Taiwan erlaubt die Homo-Ehe und das zweite Leben der Cuvierralle

Chile hat auch schon seine Klimaziele erreicht. 6 Jahre früher als geplant. Schön langsam wirds peinlich für Deutschland.

An der Uni von Pretoria haben Sie es geschafft, einen 3D gedruckten Mittelohrknochen zu transplantieren!

Eine 15-jährige wurde mit Hilfe eines gebastelten Virus gerettet.

Auf dieser Seite findet man haufenweise merkwürdige Avantgarde Filme

Introvertierte können anscheinend etwas von „Der Zauberer von Oz“ lernen, wie in diesem Interview vorgestellt wird.

Diese Fotoreihe ist wirklich sehenswert! A dystopian vision of the future

das wars schön. Schönen Restsonntag noch!