Dinge, die mich freuen…

24 November, 2014 — 3:12pm

RiiingDiiiingDoooongPüüüüng (<- das müsst ihr euch als Glockengeläut vorstellen, etwa so) – die Blogpause ist vorbei!!

Der Monat sollte bunt werden und das wurde er! Gut, er ist noch nicht ganz vorbei, aber eigentlich hatten wir mit dem Wetter doch wirklich Glück, oder?
Es war manchmal grau, manchmal nebelig, aber doch auch ziemlich bunt. Zumindest habe ich mich bemüht nach viel Buntem Ausschau zu halten und das hat sehr viel Spaß gemacht:

lichtkubus

indieserichtung

LaubHH

blwe

herbstwunder

Ich freu mich auch über meinen neuenalten Freund, der mich immer vergisst, aber mir beim Lesen trotzdem ein bisschen Gesellschaft leistet:
lesefreund

Der Urlaub hat gut getan. Ich wurde durch die Kleinstadt zu Langsamkeit und Entschleunigung gezwungen. Das war wie immer ein echter Kulturschock, aber auch total erholsam.
pa

War/Ist dein November auch bunt?

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Blogpause vom 17.11. bis 23.11.

17 November, 2014 — 9:12am

blogpause6

Ihr Lieben!
Ich mach ne Woche Pause und verabschiede mich in den Urlaub.
In der Woche vom 17.11 bis einschließlich 23.11. wird es keine Beiträge geben. Lest ein gutes Buch oder geht mal ein bisschen nach Draussen. Ich hab gehört, dort solls auch ganz schön sein. Manchmal zumindest ;D

Bis dann!

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Wochenrückblick KW46/2014

16 November, 2014 — 10:54am

Das Highlight dieser Woche war ja wohl die Rosetta-Mission mit Philae, die auf dem Komet gelandet ist. Das war so super!!!! Obwohl das mit der Verankerung ja nicht so gut geklappt hat und Philae schon bald der Saft ausging, konnten noch einige Experimente und Fotos gemacht werden und die Daten kamen auf der Erde an. Ich finde das ganze Unternehmen bemerkenswert und man kann so viel davon lernen! Zum Beispiel, dass man sich nicht unterkriegen lassen darf: Die NASA hatte das Experiment abgelehnt. Dann braucht man ordentlich (Selbst-)vertrauen in Technik, Berechnungen und Glück (gutes Wetter bei Raketenstart). Und dann braucht man auch noch eine Portion Positives Denken und Optimismus, denn man könnte die Mission auch als “gescheitert” betrachten, weil es eben nicht perfekt gelaufen ist.
Ich sage: NA UND? und freue mich über jeden Infoschnipsel dazu.

Weiter gehts mit einer bunten Mischung:

Am 28.11. ist wieder BuyNothingDay, bzw. der Kaufnixtag am 29.11. nach Thanksgiving und statt Black-Friday-Shopping. Den Toolkit finde ich interessant, vor allem den Gutschein für Nicht-Geschenke-Schenken :) Neulich habe ich gehört, dass auch hier in einem Einkaufszentrum ein “Black-Friday”-Sale stattfindet. Diese Entwicklung finde ich gruselig. Ich hoffe nicht, dass sich das hier durchsetzt. Davon ausgehend hat sich übrigens auch ein BuyNothingChristmas entwickelt.

Apropos Kaufen: Diese Uhr finde ich wirklich schön. Wenn meine 60er Jahre Uhr vom Flohmarkt mal kaputt geht, dann kauf ich mir eine Uhr in so nem Design. Vielleicht. :D

Tainted Love ist und bleibt ein cooler Song. Vor allem in dieser Version!

Ich liebe sie.

Interessante Make-up und Hairstyles mit einem Nutzen: Sie können von Gesichtserkennungssoftware nicht erkannt werden.

Lesenswertes: Online-Dating und Kapitalismus: Das Geschäft mit der Romantik.

Ein Gespräch mit Harald Welzer u.a. zu den Themen Konsum und gesellschaftlicher Wandel

Unser Planet braucht Hilfe. Diese Leute kümmern sich. Sehr inspirierend.

Das neue Heft der Psychologie Heute hat als Titelthema “Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken”. Reinschnuppern kann man hier.

Zum Thema Information Overload gibts von Rolf Dobelli einen interessanten Artikel mit dem Titel “Vergessen Sie die News!” (Danke Pia)


Welche Perlen hast du gefunden? Wo hast du dich festgelesen?

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Mentales Gerümpel, Teil 2

14 November, 2014 — 10:10am

Teil 1 über eine Eingrenzung von mentalem Gerümpel gibts hier zum Nachlesen.

Hinweis: Ich bin keine Psychologin und auch nicht pädagogisch ausgebildet. Das was ich hier zu diesem Thema schreibe, habe ich mir selbst ausgedacht und ausprobiert. Es handelt sich hierbei um eine Art Ideensammlung, die im besten Fall eine Anregung geben soll. Wenn du das Gefühl hast, dass da mehr in deinem Kopf steckt, und du mit eigenen Mitteln da nicht rauskommst, dann solltest du dir Unterstützung holen. Es ist keine Schande, um Hilfe zu bitten.

Also ja, ich bin keine Psychologin. Ich interesse mich für Psychologie, aber ich fand das Vier-Ohren-Modell damals in der Schule schon so kompliziert, dass ich lieber die übrig gebliebenen Papierkrümel aus meinem Schulblock gezupft habe. Das Nachdenken über die Psyche finde ich anstrengend. AAAABER! – Vielleicht liegt das am Alter oder so – ich habe endlich mal ein paar einfache Methoden gefunden, wie ich mit mentalem Gerümpel umgehen kann.

Wie man erkennt, dass dein Kopf “vollgemüllt” ist? Schau dich um. Chaotische Zustände in Haus und Wohnung sind ein erstes Indiz für einen chaotischen Gedankenhaufen. Zumindest bemerke ich das so immer wieder bei mir.

Ich bin zu faul und ungeduldig und alles ausführlich und tief zu analysieren. Ich brauche im Alltag Lösungen mit denen ich weiterkomme. Und beim Entrümpeln von Büchern, Klamotten und Co. habe ich viel gelernt.
Und die Basis sieht so aus: Aus dem Gedankenkarussell aussteigen, einen Schritt zurück treten und sich alles erstmal in Ruhe anzuschauen. Wenn ich ein bisschen Distanz dazu gefunden habe, kann ich Lösungswege finden, die Sache abschließen, loslassen und auch zukünftig hoffentlich vermeiden.

  1. Bestandsaufnahme: Was ist eigentlich gerade los? Was behindert meine Lebensfreude?
  2. Mit ein paar kleinen Tricks erstmal Ordnung ins Gedankenchaos reinbringen
  3. Lösungen finden und angehen
  4. Erkennen, dass ein Prozess abgeschlossen ist und nicht wieder auf denselben Problemen rumkauen
  5. Zukünftig vermeiden

Bestandsaufnahme:

Immer wenn ich das Gefühl habe, mein Gehirn ist zu voll mit blöden Gedanken, frage ich mich: “Was brauche ich?”
Und diese Frage finde ich auch in dieser Hinsicht unfassbar kraftvoll und interessant.

Auf die Frage “Was brauche ich”? kann ich ganz spontan ausm Bauch heraus antworten:
Ich fühl mich irgendwie blöd, dann brauche ich Trost und Aufmunterung.
Ich fühl mich verwirrt, dann brauch ich Klarheit.
Ich ärgere mich gerade sehr, dann brauch ich Gelassenheit und Coolness.

Und dann kann ich mich weiter damit beschäftigen: Wie bekomme ich das? Wer oder was tröstet mich? Was gibt mir Struktur? Was kann ich tun, um gelassen zu werden?
Anstatt mich immer im Kreis zu drehen und das Problem zu zerkauen, ist das sehr lösungsorientiert und bringt mich einen Schritt weiter.

Ein paar Ideen für weniger Chaos:

Gedankenmülltonne
Einfach alles mal aufschreiben, so wie es gerade rauskommt. Auch für Unerledigtes: To-Do-Listen helfen mir, mich zu strukturieren.

Stopp! sagen
Klappt nicht immer, aber es hilfts trotzdem.

Sachen zu Ende bringen, auch wenns keinen Spaß macht.
Was abgeschlossen ist, ist abgeschlossen.

Atmen & Achtsamkeit
Mein Hirn rattert, obwohl ich gleichzeitig merke, dass mein Körper jetzt bereit wäre für den Schlafmodus. Da konzentriere ich mich ein paar Minuten auf meinen Atem und Schwupp – auf dem Weg ins Traumland. Und auch sonst: Einfach mal ne kurze Pause einlegen, tief durchatmen und bemerken: “Ja, es ist gerade etwas viel” ist schon mal die halbe Miete.

Routine und Autopilot
Wenn ich immer dasselbe tue, ist das zwar nicht sonderlich aufregend, aber ich muss dafür auch weniger nachdenken. Was mir in stressigen Zeiten ganz gelegen kommt.

Singletasking
Mag ich nicht. Kann ich nicht wirklich. Aber ich versuchs.

Sport und Bewegung
Bei Wut das beste Mittel. Auch klasse: Ins Kissen schreien oder boxen.

Einstellung ändern
Ich sehe mir die Sache genau an, mit der ich ein Problem habe. Kann ich an dem Problem überhaupt was ändern? Vielleicht kann ich an dem Problem nicht viel ändern, aber ich kann meine Einstellung dazu ändern.

Abschließen, loslassen und künftig vermeiden.
Das ist die schwierigste Phase. Woran erkennt man einen Abschluss? Wie lässt man los?
Wenn man von jemanden verletzt wurde und man sich entschliesst, demjenigen zu verzeihen, dann sollte man das auch selbst begreifen und sich immer wieder daran erinnern. Das ist überhaupt nicht leicht. Das muss man üben.

Um künftig mentales Gerümpel zu vermeiden, kann man sich selbst ein Trickkiste zusammenstellen. Bestimmt hat jeder sowas, aber vielleicht ist es einem noch gar nicht wirklich bewusst?
Eine Freundin bespricht z. B. bei Kummer und Sorgen immer einen Stein und wirft ihn dann ganz weit weg. Diese Idee finde ich klasse!
Eine andere Freundin schreibt alles auf und verbrennt den Brief anschliessend. In unserer heutigen Zeit sind solche Rituale völlig verloren gegangen und erscheinen kindisch. Aber wenn es hilft, spricht doch nix dagegen, oder?

Was brauchst du, um dein Gedankenkarussell abzustellen? Was ist dein Mittel um mentales Gerümpel zu entsorgen?

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Mentales Gerümpel, Teil 1

12 November, 2014 — 10:08am

Momentan geht mir viel, seeeeehr viel im Kopf rum.
Eigentlich geht mir immer viel im Kopf rum, weswegen ich wahrscheinlich auch blogge :D Aber ich habe gemerkt, dass ich mal mein Hirn ausmisten muss. In den letzten Wochen war ganz schön viel los.
Resultat? Schlafstörungen, ne Erkältung, viel geheult, viel diskutiert und gestritten, Kopfschmerzen, Verspannungen usw.

Und seit letzten Freitag ist das nicht mehr so. Die Zeit ist also reif, mal über Gerümpel und Überflüssiges im Kopf nachzudenken: Mentales Gerümpel – was ist das eigentlich?

Weil es zu dem Thema viel zu sagen gibt, teile ich das Thema auf. Teil 2 erscheint am Freitag.

Als ich neulich Nachts nicht schlafen konnte, habe ich erstmal überlegt, was eigentlich mentales Gerümpel ist.

Hier meine spontane, unvollständige Liste von mentalem Krempel:

  • Sorgen und Ängste
  • Wut, Groll, Verbitterung
  • Scham und Schuldgefühle
  • Erwartungen und Enttäuschung
  • Unzufriedenheit
  • Ärger
  • Erinnerungen, die wir nicht loslassen können
  • (falsche) Träume, Vorstellungen und Glaubenssätze, die uns behindern
  • zu viele Infos
  • Markennamen und Werbeslogans
  • Vorurteile
  • Stress
  • Unsicherheit und Selbstwertprobleme

edit 18:01:

  • noch nicht abgeschlossene Vorhaben
  • Unerledigtes

Das sind nur Begriffe, die erstmal ne große Orientierung geben sollten. Im Endeffekt dreht es sich bei diesem Thema doch eigentlich um die Frage: “Was beeinträchtigt meine Lebensfreude?” Denn alles, was mein Herz schwer macht, ist für mich überflüssig. Mein Leben ist endlich und habe keine Lust, dass ich es in einer Kapsel aus negativen Gefühlen verbringe. Ich will lachen, lieben und entdecken. Ohne Zeug das in meinem Zimmer rumsteht, ohne Zeug, das meine Seele zusammenschrumpfen lässt.

Puh, das ist ein schwieriges Feld…

Was gehört für dich noch in die Kategorie “mentales Gerümpel”? Was fehlt in der Liste? Was gehört deiner Meinung nach nicht rein? Und warum?

Am Freitag erzähl ich, was ich dafür tue um mein Herz wieder leicht zu machen.

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Ascension

10 November, 2014 — 10:16am

Schöne Musik, einfach so. Abschalten, zuhören, angucken. Weil das Video so schön bunt ist. Und weils draussen grau ist.

Die Musik von Tycho ist wirklich klasse.

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Wochenrückblick KW45/2014

9 November, 2014 — 11:11am

Lalala, hier ganz kurz meine Perlen:

Die Frau singt, der Elefant schläft ein.

Lesenswerter Artikel! The Shamanic View of Mental Illness “In the shamanic view, mental illness signals “the birth of a healer,” explains Malidoma Patrice Somé. Thus, mental disorders are spiritual emergencies, spiritual crises, and need to be regarded as such to aid the healer in being born.”

Hehe, die Komplimente sind zwar ein bisschen fad, aber die Idee ansich find ich super!

9 easy ways to start living a simpler more intentional life

Dieses Video haut mich um! Vollbildmodus!

eine schöne Liste: Frauencharaktere in Comics

Hast du auch was cooles gefunden?
Schönen Restsonntag noch!

comment » | Wochenrückblick

Information Overload und Minimalismus

7 November, 2014 — 10:00am

Noch nie hatten wir derart viele Kommunikationskanäle und Informationen wie heute. Ich liebe die Infohäppchen und Artikel, die mich inspirieren. Es macht Spaß sofort per Mausklick alles wissen zu können und sich häppchenweise durch das Netz zu schwingen. Ich hab dadurch schon so viel entdeckt und ich kann mit vielen Leuten über die absurdesten Dinge sprechen :D
Aber ungelesene E-Mails, Fernsehen und Nachrichten, Facebook-Postings, Blogbeiträge (*hust*) und Twitter (*husthust*) als Info-Stream können schon manchmal heftig sein. Manchmal weiß ich abends nicht mehr was ich zuerst denken soll, weil mir so viel Info untergekommen ist, dass ich das erstmal wieder einordnen und verarbeiten muss.

Weils mir neulich wieder so ging, habe ich mir mal überlegt, wie mir Minimalismus dabei helfen kann.

Informationen kann ich ….
Vermeiden, Reduzieren, Beschränken
und
die Informationsaufnahme kann ich vereinfachen.

Nur wie?

Ja, minimalistisch wäre wohl für den Rest des Lebens alles abzustellen und keine Infos mehr aufzusaugen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich das nicht packe. Dazu ist die Welt viel zu interessant und es gibt noch so viel, was ich noch nicht weiß!

Oh, das führt mich gleich zum 1. Punkt:

Jomo statt Fomo!
Diese Kürzel sagen dir nix? FOMO steht für „Fear of missing out“ und beschreibt die Angst, etwas zu verpassen. Als Gegensatz gibt’s JOMO, die „Joy of missing out“, also die Freude, etwas zu verpassen. Vermutlich bin ich zu alt für diese Art von Problemen. Ich hab überhaupt kein Problem damit, etwas zu verpassen. Das, was man wissen soll/muss, kommt schon zu einem, wenn die Zeit reif ist. Und auf die Infos in Klatschzeitungen kann man eh super verzichten.

Fokus! Single-tasking statt Multitasking
Ja ich weiß, mir ist das Thema auch langweilig. Es wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Bildung…bildet!
Ja, Bildung! Klingt doof, ist aber -glaub ich- das Wichtigste im Umgang mit Informationen. Nur wenn ich Ahnung von etwas habe, gelingt es mir die Informationen besser zu bewerten und in meinen Erfahrungsschatz zu integrieren. Es schadet niemanden, eine gute Allgemeinbildung in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie Politik, Geschichte, Biologie/Medizin, Chemie, Physik und Mathematik, Religion, Musik, Kunst, Technik und Wirtschaft zu haben. Seit ich mir letztes Jahr die Grundlagen der Biologie mit Hilfe eines Schulbuchs aus der Bücherei angelesen habe, verstehe ich so viel mehr! Ich kann erkennen ob in den Nachrichten übertrieben oder untertrieben wird, ob die im Film Quatsch erzählen oder nicht. („Ist das technisch/medizinisch/physikalisch überhaupt möglich?“)
Als Startpunkt eignen sich populärwissenschaftlich aufbereitete Literatur oder Themenlexika, die man in jeder Bücherei findet.

Filtern
Und immer schön filtern: Ist diese Info wichtig für mich? Verbessert sich durch diese Information mein Leben?

Informationssuche verbessern und dadurch vereinfachen
Wenn man nur schnell was nachschauen will, um sich einen Überblick zu verschaffen, reicht Wikipedia. Aber manchmal will man es eben genauer wissen. Da hilft nur: Abtauchen ins Deep Web! Die meisten Leute wissen gar nicht, wie viele herrliche Infos zu allem Möglichen da draussen rumschwimmt. Man muss nur seine Angel richtig auswerfen. Mit den richtigen Suchbegriffen und Linkverzeichnissen, die von echten Menschen erstellt wurden, erfährt man sehr viel mehr mit weniger Zeitaufwand.
Es hilft z.B. LOTSE, Linksammlungen auf der Website deiner Bibliothek oder auf Twitter einfach die Experten fragen (gerade dort sind öffentliche Institutionen und Firmen bemüht, mit dem Kunden bzw. Steuerzahler in einen Dialog zu treten!)
Oder überlege mal, welche Experten du im Umfeld hast. Anstatt aufwendig zu recherchieren, ob das neue technische Dingsbums auch was taugt, rufst du einfach deinen Informatiker-Spezi an, für den das ein Klacks ist. Der muss nur einmal rübergucken, du musst 3 Stunden im Internet vertrödeln.

Informationsqualität
Im Fernsehen gibt’s super Dokumentionen und Reportagen, je nach Sender sind die sorgfältig recherchiert und aufbereitet. Aber leider geht der Trend – gerade im Privatfernsehen – zu wenigen oberflächlichen Informationshäppchen, die permanent und möglichst reisserisch ständig wiederholt werden. Ich nenne jetzt keine Sender, aber ich bin mir sicher du weißt, welche Dokus ich meine.
Ebenso im Internet. Wer schreibt da? Wer hat die Website gemacht? Ist das jemand, der Ahnung hat und/oder Herzblut reinsteckt oder ein hirnloser SEO-Blog, der möglichst viele Keywords verbastelt hat?

Gewohnheiten im Umgang mit Informationen vereinfachen
Ein paar Ideen:

  • Medienkonsum generell einschränken, weniger Radio hören, weniger Fernsehen, weniger im Internet surfen
  • Push-Nachrichten abstellen
  • Facebook, Twitter und Co. nur ein- bis zweimal pro Tag checken
  • Feedreader und abonnierte Newsletter regelmäßig ausmisten
  • E-Mails so kurz wie möglich halten (außer es ist tatsächlich Briefersatz), CC und BCC so sparsam wie möglich einsetzen.
  • Aussagekräfte Wörter für die Betreff-Zeile auswählen.

Digital Sabbath
Unplug. Rechner nicht einschalten. Smartphone in der Tasche lassen.
Lexikon benutzen. Leute fragen.
Unwissenheit genießen.

Puh, das war ganz schön viel, ich weiß! Ich hoffe trotzdem, dass es dir geholfen hat.

Mich interessieren deine Erfahrungen! Welche Strategien hast du gegen die Informationsflut? Machst du regelmäßig eine digitale Auszeit? Würdest du dich als Internetsüchtig bezeichnen? Leidest du unter FOMO?

13 comments » | Digitales, Gedacht, Minimalismus

Blog des Monats: Sterne sehen

5 November, 2014 — 10:06am

Der November ist zum Lesen da (naja, so gut wie jeder Monat hehe), deshalb ist mein Blog des Monats ein Webcomic-Blog!

Das Comic heißt: “Sterne sehen” und er gefällt mir total gut.

Bitte hier entlang!

comment » | Digitales, Fundstück

To Do – im November

3 November, 2014 — 10:16am

Der Oktober fing gut an und war dann nicht mehr wirklich zu retten. Das soll im November anders werden. Der November ist allgemein ein recht unbeliebter Monat, ne? Grau und regnerisch, der Weihnachtsstress fängt an…

Ich mach das anders. Der November soll bei mir nicht grau und trist sondern bunt und schön werden!

Was machst du gegen Grautage? wie sieht dein November aus?

4 comments » | machen

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