Was mich freut…

2 März, 2015 — 10:06am

Der Monat Februar ist unter meinem Motto “gesund und ausdauernd” nicht so toll gelaufen, wenn ich mir meine eigentlichen Wünsche und Zielsetzungen vor Augen führe. Ich wollte mich mal besser um meine Kalorienaufnahme kümmern und sie mir notieren, allerdings hab ich es meistens vergessen. Ich hab auch keine einzige Woche der Minus-1-Wochen durchgehalten, weil ich in meinem alten Unterlagen gesehen habe, dass mir einige der Wochen gar nix gebracht haben (z.B. Fastfood-frei). Da war die Motivation natürlich auch gleich wieder dahin.
Trotzdem ist irgendwas anders geworden und ich weiß nicht woran es liegt. Zum Beispiel habe ich ganz automatisch weniger gegessen, auch weniger Zucker, an einigen Tagen gar keinen. Auch ohne es mir besonders vorzunehmen habe ich auf Kaffee verzichtet und bin auf mein normales Pensum von einer Tasse morgens zurückgerutscht. Ich geh seit ca. 2 Wochen völlig automatisch rechtzeitig ins Bett und mir gelingt es auszuschlafen (weswegen sich das mit Koffein auch geregelt hat). Und obwohl das mit den 3 Minuten durch diverse körperliche Gebrechen (LOL) auch nicht immer so geklappt hat, bin ich motivierter, fitter und fröhlicher als sonst, weil da endlich dieser Druck raus ist. WTF?! Keeeeine Ahnung was da jetzt anders ist?! Liegt das nur daran, dass ich mir das als Motto jeden Tag in den Blick gerät? Hm. *grübel*
Ich wollte mehr “richtigen” Sport machen und mich “besser” ernähren und obwohl das nicht geklappt hat, bin ich trotzdem zufrieden und fühle mich wohl. Weniger ist in dieser Hinsicht mehr Freude :D

Das hat mich auch gefreut:

Das Minimalismus-Treffen im Stadtpark bei nicht ganz so optimalen Bedingungen: Es hat genieselt, es war eiskalt und in der Trinkhalle fand eine geschlossene Gesellschaft statt. Und wir waren nur zu Dritt! Haha. Aber dafür war es sehr entspannt und es hat mir supergut gefallen. Hoffe daher auf baldige Wiederholung.

Dann hab ich mich auch noch spontan mit Inka getroffen, die auch viel Interessantes zu berichten wusste. Ich kam also insgesamt schon gut raus aus meinem Schneckenhaus.

Ich war endlich zum ersten Mal in den Tropenschaugewächshäusern in Planten un Blomen. Leider kenne ich mich zu wenig mit Botanik aus, aber es ist wirklich faszinierend, welche Überlebensstrategien sich einige Pflanzen ausgedacht haben. Das Gewächshaus ist klein, aber fein und wir hatten eine tolle Führung.

plantenunblomen

Außerdem habe ich zum ersten Mal ein Halo gesehen. Das war mein Valentinstagsgeschenk!
halo2015
Ist das nicht cool? Vor allem die Mehrzahl: “Halonen” – das klingt ja sooooo super. Wenn mein Hirn im Leerlauf ist denke ich “Halonen” und fühle mich wie in einem Sci-Fi Film.

Ich war bei der großartigen Frau Berg. Ein schöner und lustiger Abend, obwohl ich todmüde war. Vor allem die Musiker die sie dabei hatte, das hat so supergut zur szenischen Lesung gepasst. Ich freu mich schon auf das Buch.

Achso achso, fast vergessen! Ich war auch noch im Grenzschichtwindkanal-Labor der Uni. Toller Vortrag und interessante Führung.
grenzschichtwindkanal


Was freut dich zurzeit? War der Monat Februar gut zu dir?

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Wochenrückblick KW9/2015

1 März, 2015 — 10:43am

Diese Woche war total “Raus aus dem Schneckenhaus” – mit dem Resultat dass ich das heutige Schietwetter genieße, weil ich ohne schlechtes Gewissen drin bleiben und abgammeln kann.

Zeit fürs Internet!

FastFood für Feinschmecker

Wie man seinen Kleiderschrank entrümpelt von suchtdasglück

London, zu Tode privatisiert. Interessanter Artikel und kann man bestimmt auch auf andere Städte übertragen.

Der Traum vom einfachen Tun. Heutzutage könnte man ja schon einiges durch Maschinen ersetzen, Lokführer ebenso. Aber was passiert dann, wenn bestimmte Arbeiten nicht mehr erledigt werden müssen? Was passiert mit den vielen “Arbeitslosen”, die völlig frei herumschwirren und Geld brauchen? Die gebrandmarkten Hartz-IV Empfänger, die der Wirtschaft nicht zuträglich sind? Was passiert dann?

Christof hat ein Interview mit Niko Paech geführt und ihn auch zum Thema Minimalimus befragt.

Ich glaub ich lade mir mal ein paar coole NASA-Klingeltöne runter.

Bücher als Therapie!

Das war es schon wieder.
Hast du auch was gefunden, was du teilen möchtest? Dann her damit!

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Gesehen im Februar

25 Februar, 2015 — 7:28pm

Tatsächlich hab ich es einmal ins Kino geschafft!
So gut das jetzt klingt, ich gestehe auch: ich war nicht nur lesefaul sondern auch total filmfaul. Dafür habe ich wieder mehr Serien geguckt.

Jupiter Ascending
Putzfrau Jupiter Jones (Mila Kunis) ist, ohne etwas davon zu wissen, eine Weltraum-Adelige. Sie hat Anspruch darauf einige Teile des Universums inkl. Planeten zu erben. Aber sie hat auch Feinde: Die königlichen Geschwister Balem, Titus und Kalique streiten sich ums Erbe ihrer Mutter. Jeder verfolgt dabei eine eigene Strategie. Beschützt wird sie vom Ex-Soldaten Caine (Channing Tatum).
Fazit: Handlung flop, Spezialeffekte und Ausstattung top! Im Grunde habe ich das erwartet, ich ging tatsächlich nur ins Kino um mich auf das Set-Design einzulassen. Der Matrix-Stern der Wachowskis ist meiner Meinung nach seit “Cloud Atlas” verglüht. Die Ideen und Grundthemen, die sich hinter deren Filme verstecken sind super geeignet um zu diskutieren, aber mir reicht das nicht mehr für einen tollen Filmabend. Die Story bleibt oberflächlich und langweilig, die Dialoge lahm, die paar Witze sind flach (Damenbinde zur Wundversorgung? haha) und die Darsteller taten mir saumäßig leid. Protagonistin Mila Kunis ist nix weiter als ein hübsches Gesicht, die absolut NICHTS kann und/oder anscheinend auch nix tun darf. Eddie Redmayne reisst das Ganze noch ein bisschen raus, wirkt aber aufgrund der Farblosigkeit der anderen ein bisschen übertrieben. Hätte ein grandioses Sci-Fi-Epos werden können. Schade.

Planet der Affen – Revolution
Virus. Menschen. Affen. Probleme. Krieg.
Fazit: der Film hat mir so dermaßen gut gefallen, dass ich selbst davon überrascht bin :D Die Effekte sind so toll und es macht wirklich Spaß die Affen zu beobachten. Vor allem wenn was ohne Worte ausgedrückt wird! Andy Serkis ist einfach toll, aber das weiß ja jedes Kind :D

Serien: The Flash, Gotham und Agents of S.H.I.E.L.D.
Alles aus dem Superhelden-Franchise, was nicht im Kino verwurstet werden kann, wird anscheinend zur Serie umgebastelt. Mir solls recht sein :D
Flash und Gotham sind aus dem Hause DC, während die SHIELD-Agenten aus dem Marvel-Universum stammen.

The Flash
Barry Allen ist Forensiker bei der Polizei von Central City. Eines Tages wird er vom Blitz getroffen und erhält eine Superkraft: er ist fortan der schnellste Mann der Welt! Die Serie handelt davon, wie er mit seinen Kräften klar kommt, wie er sein Berufs- und Privatleben unter einen Hut kriegt und achja, fiese Bösewichte muss er auch noch besiegen, denn er ist natürlich nicht der Einzige der durch den Unfall Kräfte bekommen hat.
The Flash ist eine quirllige, leichtfüßige (haha) und kurzweilige Unterhaltung mit nem bisher interessanten Plot. Und nem zuckersüßen Hauptdarsteller *hüstel* (bisschen dürr ist er schon, füttern will man ihn!) Es wird zwar immer Schema F abgewickelt, so wie man es von anderer Standard-Kost serviert bekommt, aber es reicht, um dabei zu bleiben. Ein paar geheimnisvolle Verwicklungen und undurchsichtige Machenschaften gibts natürlich auch noch. Die Effekte sind auch ok. DC-Fans kommen vermutlich voll auf ihre Kosten.

Gotham
Das verranzte Gotham City, bekannt als Batmans Heimatstadt ist Schausplatz für die finsteren Machschaften des organisierten Verbrechens und der korupten Polizei. In der ersten Folge werden Bruce Waynes Eltern erschossen, Detective Jim Gordon tritt seinen Dienst an und wird ordentlich überrascht. Von Gesetzestreue weit und breit keine Spur.
Bruno Heller (Macher von “the Mentalist”) versteht sein Handwerk. Keine Ahnung wer da für das Casting zuständig war, aber die Rollen vom Pinguin, Catwoman und dem jungen Bruce Wayne sind top besetzt mit bemerkenswerten (Jung-)Schauspielern. Es macht mir einen Heidenspaß Robin Lord Taylor als Pinguin anzuschauen. Der Typ ist genial. Mir gefällt auch der Look der Serie. Verwaschene Farben, teilweise erinnern mich die Bilder an HDR Fotos. Alles in allem eine sehenswerte Krimiserie. Bin schon auf den Joker gespannt.
Fans der Serie “Mad Men” sollten da vielleicht mal reinschauen. Völlig anders, aber die Art der Charakterentwicklung ist irgendwie ähnlich. Find ich.

Was mir allerdings auch noch aufgefallen ist: Beide Serien sind voller Kerle. Kaum weibliche Rollen, in Flash zeigen Männer deutlich ihre Gefühle. Was ja nicht schlimm ist, aber so überraschend. An so viele glasige Männeraugen muss man sich erstmal gewöhnen. ;D

Ganz anders ist die Serie Agents of S.H.I.E.L.D. – dort gibts Ninja-Technik-Hacker-Badass-Action fast nur von Frauen. Haha. Das find ich ziemlich cool, aber eigentlich bin ich ein Clark Gregg Fangirl und das ist auch der Grund, warum ich die Serie überhaupt gucke. Macht Spaß, allerdings ab und zu auch ein bisschen zäh. Angeblich soll sich das ja noch ändern, mal sehen. Tolle Spielsachen, nette Effekte, viele der Bösewichten sind auch Frauen, das ist schon cool. Letztlich dreht es sich darum, wie Agents Coulson überleben konnte, obwohl er ja von Loki in Avengers mit seinem Speer durchbohrt wurde. Ich bin gespannt!

Ja peinlicherweise wars das schon. Was hast du dir angesehen?

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Gelesen im Februar

23 Februar, 2015 — 8:23pm

Eigentlich zögere ich diese Kategorie immer so weit wie möglich nach hinten raus, damit ich mehr Gelesenes unterbringen kann, aber diesmal ist es einfach nur total schwachsinnig. Der Februar war sowas von lesefaul, ich glaub, das war der lesefaulste Monat in meinem ganzen Leben. Ich habe ewig gebraucht, paar Tage gar nix gelesen. Nicht weil die Lektüre doof war, im Gegenteil. Irgendwie hatte ich Lust beim Bus und Bahnfahren aus dem Fenster zu schauen und mich abends zu unterhalten.

Gelesen habe ich nur das hier:

“Der Marsianer” von Andy Weir
Die Mars-Mission Ares 3 geht schief. Die Crew wird von einem Sandsturm eingeholt und Crewmitglied Mark Watney wird verletzt. Weil seine Kollegen keine Vitalzeichen mehr empfangen, starten sie ohne ihn und lassen ihn zurück. Doch Watney hat überlebt…
Fazit: sehr realistisch, spannend, netter Humor. Stellenweise hat es mich an “Die Wand” von Marlen Haushofer erinnert. Manchmal hätte ich mir allerdings mehr Drama gewünscht. Die Einsamkeit und was das mit einem psychisch macht, all das hätte von mir aus noch ein bisschen tiefgehender sein können. (Nur so lassen sich vermutlich negative Kritiken erklären). Aber als Raumfahrtnerd und Bear Grylls Fan sage ich: Das ist schon gut so. Wenn man sich nicht bei Laune hält, dreht man durch und dann überlebt man nicht. Astronauten sind dafür ausgebildet nicht durchzudrehen und das Drama von sich fern zu halten. Also wiederrum ziemlich realitätsnah. Wer den Film “Gravity” mochte, kann mit dem Buch nix falsch machen. Für Space-Fans ein absolutes Muss, für Filmfreaks ebenso: Der Roman wird mit Matt Damon in der Hauptrolle von Ridley Scott verfilmt. Ich freu mich jetzt schon auf den Film.

“Zwei Bärinnen” von Meir Shalev
Ruta Tavori erzählt der Forscherin Warda Canetti ihre Familiengeschichte. Liebe, Hass, Leidenschaft, Rache, Wut. Wie Männer damit umgehen. Wie Frauen damit umgehen. Und wie die Dorfgemeinschaft dabei zusieht und gemeinsam darüber schweigt.
Fazit: Ich liebe Shalevs Romane und obwohl dieser hier ganz anders ist als die anderen – bin da ein bisschen schwer reingekommen – ist das trotzdem wieder Balsam für die Seele. Lesenswert!

Schöne neue Welt
Glück nimmt man in Tablettenform zu sich, mit einem ordentlichen Unterhaltsangebot stellt man keine Fragen, man geht keine festen Partnerschaften ein, Kinder werden entkorkt. Frieden, Stabilität, Freiheit – ist das Motto der “schönen neuen Welt”. Jeder hat seinen Platz, perfekte Menschen perfekt herangezüchtet für bestimmte Tätigkeiten. Alpha-Plus Menschen sind für Führungsaufgaben vorgesehen, kleinwüchsige Epsilon-Minus für einfachste Tätigkeiten. Sigmund Marx, ein Alpha der aussieht wie ein Epsilon ist nicht nur physisch anders: er stellt unbequeme Fragen, genießt wenig Respekt unter seinen Kollegen und will mit der beliebten Kollegin Lenina eine feste Beziehung eingehen. Um sie zu beeindrucken fährt er mit ihr in ein Reservat, wo sie auf einen “Wilden” treffen. Als soziologisches Experiment nehmen sie den “Wilden” mit in die schöne neue Welt…
Fazit: Für alle die es noch nicht kennen: LESEN. LESEN. LESEN. LESEN! Für alle anderen: Seid ihr auch so von Huxleys Weitsichtigkeit begeistert? Ich hatte ziemlich viele Gänsehaut-Momente. Wenn ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich gerne zurückreisen, um mit ihm einen Kaffee zu trinken.

Tja, das wars schon. Was hast du gelesen?

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Wochenrückblick KW8/2015

22 Februar, 2015 — 12:31pm

Juhu, meinem Arm gehts wieder besser!! Ich dachte das dauert länger, aber anscheinend doch nicht. Ich war wenig online, weil ich ja meinen Arm nicht benutzen konnte, deshalb nur das hier:

Ich bekam eine Mail mit ner Anfrage zum Thema Plastik, weshalb ich mich nochmal auf die Suche nach Links begeben habe. Mir ist dabei wieder das Fluter-Mag eingefallen, das vor einiger Zeit mal ein Themen-Dossier zusammengestellt hat. Sehr informativ.

Fans der SAGA-Comics sollten sich mal Fiona Staples Pinterest Boards ansehen. Dort kriegt man einen schönen Einblick, wie sie auf ihre Ideen für die Zeichnungen kommt.

Wer Ideen für die persönliche Planung braucht, guckt hier.

Warum uns Erfahrungen glücklicher machen als Dinge

Interessant! Eric Fischer hat Geodaten von Flickr-Fotos ausgewertet. Blau sind die Einwohner, rot eingefärbt sind die Touristen. Hier am Beispiel Hamburg

Perfekt zur Fastenzeit: Social Media Detox inkl. schickem Arbeitsblatt via into mind

Ein Highlight am Sonntagmorgen. Immer.

Klimawandel-Daten umbebastelt in Musik. Auch eine Möglichkeit, wissenschaftliche Daten zu präsentieren.

Das wars, ich geh jetzt gleich ins Kino und gucke Jupiter Ascending. Und du so?

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Kurze Blogpause

18 Februar, 2015 — 7:44pm

Hallöchen,
muss leider ne kurze Pause einschieben, mein Flügel lahmt ein bisschen und tut dabei auch noch weh.
Vertrödelt euch die Zeit mit Klicks durch die Blogroll!! :)

blogpause2

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Ankündigung Minimalismus-Treffen in Hamburg

16 Februar, 2015 — 9:50am

Liebe alle,
falls ihr es noch nicht wisst: Am Samstag, den 21.2.2015 treffen sich ein paar Minimalisten zum Klönen (für Nicht-Hamburger: Ratschen, Quatschen, Plaudern), die sich über das Forum und über die Meetup-Gruppe organisiert haben im Stadtpark. Wir gehen erstmal ein bisschen spazieren (Walk-and-Talk, total fancy) und gucken dann bei der Trinkhalle vorbei. Falls es dort voll ist oder so, suchen wir uns ein Lokal irgendwo in Winterhude.
Es geht um 14 Uhr los.
Treffpunkt: Vor dem Planetarium, beim Wasserbecken (ich werde auf einem Bein warten, damit ihr mich erkennen könnt)
Haltestellen: U Borgweg oder – wer mit dem Bus kommt (Linie 20 oder 179) – Ohlsdorfer-Straße bzw. Stadtpark (Planetarium)

Wer kommt?

LG
Das Doppelding am Montagsgong!

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Wochenrückblick KW7/2015

15 Februar, 2015 — 12:38pm

Diese Woche war ich kaum online, aber das was ich so erfahren und aufgeschnappt habe, ist trotzdem teilenswert:

Etwas Interessantes: grüne Blasen gegen Blaue – Was Produktdesign mit unserer Kultur macht.

Etwas Schockierendes: 30 Jahre Knast wg. Fehlgeburt.

Etwas Verrücktes: un certain regard (Clip)

Etwas Minimalistisches: Portrait Max Gaedtke (der eine wunderbare Antwort auf die Frage: “Was mache ich mit der freigewordenen Zeit” hat) – 3 Min. Clip

Wer kann, sollte sich diese grandiose Doku-Reihe über unsere Ozeane anschauen. Die Aufnahmen sind wirklich wirklich großartig. Gibts bestimmt auch in deiner Bücherei.

Weil ich endlich mit “Der Marsianer” fertig geworden bin, habe ich mal ein bisschen gegoogelt. Das Buch wird seit November verfilmt und das ist der Cast. Ich freu mich jetzt schon drauf.

So, weitermachen.

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3 Min. Bewegung jeden Tag

13 Februar, 2015 — 9:02pm

Ich wurde gefragt, was es mit diesen “3 Minuten Sport” auf sich hat, die ich seit 1.1.2015 mehr oder weniger regelmäßig durchziehe.
dbtc

Wir wissen alle, dass wir klein anfangen müssen, wenn wir was verändern wollen. Ich weiß das auch. Ich wusste es immer, kriegt man ja oft genug gesagt. Steht auch überall. Aber ich habe mir nie wirklich genau darüber Gedanken gemacht, sondern war viel zu sehr auf das Ziel fokussiert. Meine Ziele habe ich nach allen Regeln der Kunst ganz s.m.a.r.t. geplant und es kam immer nur Müll raus. Erst als ich im Dezember ein paar Artikel von einem schlauen Kerl gelesen habe, ist mir klar geworden, dass ich mir nie wirklich genau Gedanken darum gemacht, wie ich da eigentlich hin komme.
Und genau darauf versuche ich mich mit dieser Methode zu konzentrieren.

Ich mache (fast) jeden Abend 3 Min. Sport und zwar diesen hier:

40 Jumping Jacks
30 Crunches
20 Squats
10 Liegestütz

3 Min. deshalb weil ich beim ersten Mal nen Timer gestartet habe und ich für o.g. Set ca. 3 Min. brauche.
Es ist popelig wenig. Aber machbar. Ohne Ausrede. Und das ist sooooo viel wert!!!

Klar, ich hatte auch ein paar Durchhänger. Wenn ich tatsächlich so müde bin, dass ich beinahe im Stehen einschlafe (die andere Baustelle, du weißt schon :D), vergesse ich sogar diese winzigen 3 Minuten.
Aber ich versuche es durchzuziehen und es klappt hervorragend.

  • Ich habe mehr Energie
  • Ich fühle mich kräftiger und stabiler
  • Ich habe ein besseres Körpergefühl
  • Ich kann springend zwei Treppenstufen auf einmal nehmen und bin dann nicht mal aus der Puste
  • Ich kann notfalls auch dem Bus hinterlaufen und komme auch da nicht aus der Puste (bisher zwei mal getestet)
  • Ich denke jeden Tag an Bewegung
  • Es ist keine allzugroße Überwindung mehr, die ich mit dem Thema “Sport” oder “Mehr Bewegung” in Verbindung bringe.

Abgenommen habe ich dadurch natürlich nicht, aber das ist auch nicht mein primäres Ziel. Ich will mich langsam steigern und ein sportlicher, fitter Mensch werden. Und das Ganze bitte so minimalistisch wie möglich. :D (Sternzeichen Faultier :D)

Auf der Liste male ich jeden Tag ein schwarzes Kästchen, wenn ich 3 Minuten herumgehopst bin. Manchmal mache ich auch mehr oder ich verteile die Übungen ein bisschen anders, wenn ich z.B. Knieschmerzen habe oder so. Wenn ich natürlich mehr als 3 Minuten Sport in irgendeiner Form gemacht habe, wird das Kästchen auch ausgemalt.
Letztlich ist es ja egal was man macht. Wichtig sind die kleinen Schritte, denn: “Der Weg ist das Ziel.”

Mehr Infos:
www.jamesclear.com
Dieser Typ hat mich mit seinen Artikeln und seinem kostenlosen eBook erst auf die Idee gebracht in Systemen statt in Zielen zu denken und zu handeln. Seine anderen Artikel sind auch lesenswert, er kann das irgendwie gut rüberbringen.

Das Visuelle mit der Kästchen-Liste hat diesen Hintergrund: “Don’t break the chain” – also ne Kettenreaktion auslösen.

Meine Liste zum Kästchen ausmalen habe ich in Excel selbst gebastelt, aber es gibt auch Hübschere. Einfach auf pinterest oder via Suchmaschine nach “Habit Tracker” suchen. Oder diese hier nehmen. Oder ne App. Oder einen Kalender. Es motiviert, erinnert und macht Spaß.

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Billboard Pieces von Robert Montgomery

11 Februar, 2015 — 10:16am

Schwarzes, großes Plakat, weiße Schrift. Viel Text. Anders als Werbung nicht im Vorbeigehen zu erfassen. Man muss stehen bleiben, um den Text zu lesen und zu verstehen. Nachdenken. Oder auch nicht. Kein Logo, keine erkennbare Firma, die dahinter steckt. Oder doch?
Das sind die “Billboard Pieces” des Künstlers Robert Montgomery. Poetisch und kritisch, man stimmt zu und fühlt sich trotzdem schlecht, irgendwie ertappt.

Schau es dir doch mal an.

2 comments » | Fundstück, Gedacht, Inspiration, Minimalismus

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