Wie erklärt man anderen Minimalismus?

17 September, 2014 — 8:50pm

Neulich kam ich in die Verlegenheit, anderen erklären zu müssen, was “Minimalismus” eigentlich ist. “Minimalismus.” Tja. Hm. Uff.
Ich hab ein bisschen herumgestottert und etwas von “mit weniger auskommen” und “genug haben” erzählt, aber ich bemerkte auch wie einfach es ist einen Blogbeitrag zu verlinken.
Jedenfalls ist mir in dieser Situation erst aufgefallen, dass ich gar keinen Satz (oder 3 Sätze) parat habe, mit dem ich das “pitchen” könnte…

Deshalb meine Frage:

Wie erklärst du anderen (deine Form von) “Minimalismus” in maximal 3 Sätzen?

Egal, ob du dich nur dafür interessierst, oder diesen Lebensstil tatsächlich auch lebst, die Frage taucht immer irgendwann auf. Oder kommt mir das nur so vor?

Da die Kommentarfunktion immer mal wieder rumzickt, könnt ihr gerne in einem eigenen Blogartikel auf meine Frage antworten :)

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Internet surfen, minimalistisch

15 September, 2014 — 10:11am

Neulich las ich den Artikel “Simplify the Internet” von Leo Babauta und hab mir gedacht: “Ey, deine Internetgewohnheiten sind ja recht überschaubar” – zumindest, wenn man es mit der Liste vergleicht die Leo als Beispiel anführt.

Dazu kommt, dass ich vieles via Smartphone checke und ich somit abends überhaupt nicht mehr wirklich herumsurfe. Das ziellose Herumsurfen mache ich nur noch an meinen freien Tagen oder wenn ich Ideen für Blogbeiträge brauche. Obwohl es nach “Zeit verschwenden” aussieht, ist das wohl für nen Blogger essentiell, oder wie siehst du das?

Meine Internetgewohnheiten sind mittlerweile recht unspektakulär:

  • E-Mails abrufen (2 Postfächer)
  • Twitter nutzen <3 Was für ein Spaß!
  • Instagram (Bilder gucken unterwegs)
  • Pinterest (Bilder sammeln, meistens am Wochenende)
  • librarything (nutze ich nur, um das Widget rechts zu füllen)
  • Diesen Blog pflegen (:
  • Newsseiten
  • Andere Blogs lesen

Ich benutze keine “später-lesen” Dinger (sowas wie instapaper oder so).
Wenn ich es nicht sofort lese, interessiert es mich dann wohl doch nicht so sehr. Das ist wie mit den ungelesenen Tageszeitungen, die sich immer sofort stapeln, weil man nicht hinterher kommt. Ich will mir da auch keine Zeit nehmen, alles abzuarbeiten und den Account zu pflegen.
Andere Blogs lese ich meistens am Wochenende gemütlich bei ner Tasse Tee. Dann aber auch mal 2 Stunden nichts anderes. Und ja, ich surfe tatsächlich den Blog an. Ich sehe, wenn ihr euer Layout ändert :D Mir gefällt das. Der Blogger gibt sich ja schließlich Mühe mit dem Design.

E-Mails bekomme ich fast keine mehr. Eher sind das dann tatsächliche “Briefe” von lieben Bloglesern oder Freunden. Ich habe auch ein paar Newsletter abonniert, aber nur für Themen, für die ich zu faul bin, regelmäßig Newsseiten zu checken oder im Netz herumzusuche. Das ist für mich Bestandteil einer einfachen Webroutine.

Instagram und Twitter checke ich fast nur noch mit Handy, das geht bestens unterwegs. Früher wollte ich abends “noch mal kurz” an den Rechner und schon hab ich wieder ein paar Stunden versumpft.

Klar, lebensnotwendig sind Twitter, Instagram und Co. nicht, aber es macht Spaß sich über Gedanken oder Bilder zu vernetzen.
Diese Gewohnheiten sollen nur nicht meinen den Tag beherrschen.

Wie sieht deine Web-Routine aus? Folgst du einem strikten Plan oder surfst du ganz viel und kurz zwischendurch?

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Wochenrückblick KW 37/2014

14 September, 2014 — 3:42pm

Na, wie war deine Woche?

Mein Urlaub ist vorbei, ich musste wieder ran! Aber trotzdem bleibt auch Zeit fürs Gold graben:

Interessant! Wie Selfies die Welt verändern könnten

…und wie man besonders nuttige Selfies macht hahaha DO IT FOR THE LIKES! :D

Die großartige Miranda July hat eine interessante App erfunden. Im Endeffekt überbringt man Fremden eine Nachricht. Ja, ich wiederhole mich: Seht euch den Film an.


1 Frau, 3 Stylings, verschiedene Reaktionen. Interessantes Experiment!

Einmal Nostalgie bitte – und dann aber Schluss!

Schöner Artikel: The Art of being alone

Über den kauenden Seb muss ich immer noch lachen. Spornt Jo mal ein bisschen an, damit er mehr macht!

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Plötzlich schäbig – von unpassenden Hausröcken und anderem Zeug

12 September, 2014 — 9:57am

Ok, gestern habe ich wieder was gelernt. Das fand ich cool. Und interessant. Deshalb schreibe ich es hier auf.
Vielleicht kennst du den Begriff schon, wenn du dich ein bisschen mit dem Thema Konsum-/Werbepsychologie auseinandergesetzt hast. Mir war er aber neu.

Ich rede vom sogenannten “Diderot-Effekt”.

Denis Diderot war französischer Aufklärer, Schriftsteller und Philosoph. Er bekam eines Tages einen neuen Hausmantel geschenkt und war darüber eigentlich recht froh, weshalb er seinen alten Hausrock weggeworfen hat.
Dann hat er aber festgestellt, dass der neue, schicke Mantel seine gesamte Einrichtung “überstrahlt” und schäbig aussehen lässt. Wie es sich für einen Philosophen gehört, hat er einen Text darüber geschrieben:

Gründe, meinem alten Haurock nachzutrauern, oder: Eine Warnung an alle, die mehr Geschmack als Geld haben

Von dieser Geschichte leitet sich o.g. Begriff ab. Er beschreibt also den Effekt, wie Menschen nach einem Kauf in den Zwang geraten könnten, weitere Anschaffungen vorzunehmen, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Zuerst dachte ich: “Ha, gut dass mir sowas nicht passiert” – aber ups, das stimmt gar nicht. Wie oft habe ich mich umgesehen und dachte: “Du bräuchtest mal irgendwas, damit das alles besser zusammenwirkt, vielleicht ein paar neue Sofakissen?!” – ZACK! (fast) in die Konsumfalle getappt. Die Sofakissen sind auf meine Einkaufswunschliste im Filofax gewandert und schmurgeln da vor sich hin. Neue Sofakissen habe ich mir zwar immer noch nicht gekauft, aber der Wunsch steht blöderweise im Raum.
Gräßlich. Brauch ich doch eigentlich gar nicht.

Interessanterweise kann dieser Diderot-Effekt auch der Grund für eine Kaufzurückhaltung sein. Das passiert wohl, wenn man anspruchsvoller wird. Auch das habe ich bei mir beobachtet.

Was lernen wir also daraus? Bewusst entscheiden, klug handeln und erstmal ne Tasse Tee trinken.

Wie ist das denn bei dir? Kaufen, damit es passt oder nicht kaufen, weils niemals passen wird?

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Im Flow mit Yoko Ono

10 September, 2014 — 3:24pm

…so lautete der Titel meines 30-Tage-Projektes, das ich im August gemacht habe.
Der Großteil meines Urlaubs lag im August und ich dachte daran, wie es wäre mal etwas Spaßigeres für 30 Tage zu machen. Sonst hatte ich den Fokus immer auf “weniger” bis “kein” Kaffee/Limo/was auch immer, aber für den Urlaub wollte ich mehr Alltagspoesie, Gedankenstürme, Blickpunkte und Erinnerungsfetzen.
Im Flow Ferienbuch lag dieses Heftchen bei, das ich gleich dazu genutzt habe. Die Papierqualität ist zwar nicht sonderlich gut, reichte aber auch um Plastik und Metall aufzukleben.

Yoko Onos “Anleitungen”
sind seltsam, poetisch und inspirierend. Ich hatte das Buch “Acorn” nur als eBook zur Verfügung und gegen Ende des Projekts hatte es mir sogar jemand “weggeschnappt”, daher musste ich improvisieren. Ich habe geklebt, geschrieben, zerschnitten, gezeichnet und gemalt.

Die meiste Zeit war ich ziemlich ratlos. Wie soll man denn “Stell dir vor, du würdest alle Statuen der Welt in der Farbe des Himmels anmalen” umsetzen?

30tp_1

Aber diese Ratlosigkeit gefiel mir, vor allem als ich das Buch nicht mehr hatte. Die Links zu Instagram und Twitter habe ich für den Beitrag gefunden, vorher bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, danach zu suchen. Mein Gehirn hat mich in kreativer Hinsicht nicht im Stich gelassen. Heraus kamen dann so seltsame Fragestellungen wie: “Gibt es Außenseiterdinge?” oder “Wäre es möglich, wenn man in Hamburg an zwei unterschiedlichen Orten losgeht, trotzdem aufeinander zu treffen?” oder “Wie riecht das Weltall?”

30tp_3

Weitere Ideen für ein 30 Tage Projekt:

  • Jeden Tag einen Zentangle zeichnen (das kann jeder, auch solche, die meinen nicht zeichnen zu können. Vorsicht! Suchtgefahr!)
  • Jeden Tag ein Foto eines Fundstücks machen, das dir auf den Weg zur Arbeit/Uni/Schule begegnet.
  • Jeden Tag ein Gedicht schreiben (Ein Haiku pro Tag wäre sehr minimalistisch :)

Tja, und so schnell stolpert man irgendwie ins Art Journaling rein.
Hast du schon mal ein kreatives 30-Tage-Projekt durchgeführt? Hast du ne Idee für ein neues Projekt? Erzähl mir davon!

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Was vom Urlaub übrig bleibt

8 September, 2014 — 10:53am

Oh ja. Die Urlaubszeit ist offiziell vorbei. Schön langsam machen die Läden wieder das Weihnachtswarm-up. Und wir hocken in den Büros und hören von allen Seiten ein kollektives Jammern: “Der Urlaub war schön aber viel zu kuuuuuhuuuuurz!” Buhu.

Aber was ist “Urlaub” eigentlich? Es ist eine kurze Phase des Anders-machens, des Anders-seins. Der Kopf macht Pause von der Arbeit. Und ich kann dadurch ne Menge Lernen.

Ich lege Gewohnheiten ab und lasse Dinge los, die mir im Alltag immer unentbehrlich erscheinen. Ich werfe Ballast ab und erhole mich, weil ich mich von nichts ablenken lasse. Ich tue, was mir gefällt und wann es mir gefällt.

Der Trick ist wohl, das Erholsame des Urlaubs zu erkennen und mit in den Alltag zu holen. Zumindest ein bisschen. So entstehen Ruheinseln, die helfen, dem Stress zu entfliehen. Neue Perspektiven finden. Inspiration und Kraft tanken.

Also habe ich mich gefragt:

>>Was war im Urlaub anders und was kann und will ich mir davon in den Alltag holen?

>> Was mache ich denn eigentlich im Urlaub? Faul herum liegen? Sehenswürdigkeiten besuchen? Nationalgerichte durchprobieren? Lagerfeuer, Mückenstiche und Stockbrot? Was davon erholt mich?

Ich, als Urlaubstyp “neugierige Kulturtouristin, die viel zu viel futtert, aber auch viel zu Fuß unterwegs ist und die Natur auch gut findet” plane z.B. diese Dinge regelmäßig ein:
– ein Museum besuchen (auch immer wieder gut: Der Denkmaltag oder der Tag der Stadtnatur, beides kostenlos)
– ein neues Restaurant ausprobieren (ganz tolle Neuentdeckung: Zum Spätzle)
– Stadtspaziergänge durch fremde Viertel (Neustadt hat mich doch ganz schön überrascht)
– Waldspaziergang oder durch die Dünen stapfen

In Hamburg lässt sich das z.B. alles super miteinander kombinieren. Vielleicht fülle ich damit mal meine etwas verwaiste “Hamburg”-Kategorie…

Welcher Urlaubstyp bist du? Was sind deine Ruheinseln? Und: ist das wirklich das Erholsamste am Urlaub?!

4 comments » | Gedacht, Hamburg, Inspiration

Wochenrückblick KW 36/2014

7 September, 2014 — 12:09pm

Auch heute hab ich was für euch:

Gute Idee mit den A-Z Registerblättern aus dem Filofax noch etwas anzufangen. Bei mir gammeln die bisher nur in der Schublade rum…

Oldie but Goldie, gerade für Neulinge, die sich manchmal etwas unsicher fühlen: The myth of the decluttering Rockstar

Minimalismus kann man auch simulieren. Wie zum Beispiel in diesem Haus in Melbourne. Als Bücherwurm finde ich die Regale natürlich super.

Mein 30-Tage-Projekt hieß “Im flow mit Yoko Ono” – blöder Titel, hat aber Spaß gemacht. Wer mal nen Eindruck von Yoko Onos Gedanken haben möchte, klicke hier

Die Abenteuer eines jungen deutschen Arztes auf den Philippinen. Sehr lustiger und interessanter Reiseblog.

So, und jetzt? Durchs noch unsichtbare Laub tanzen!

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Gelesen im August

5 September, 2014 — 10:55pm

Der Vollständigkeit halber möchte ich diese Kategorie auch nachtragen.

Im August habe ich das hier gelesen:

“Aufgeräumt leben” von C. Köpp
Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis hat mich vor allem der Abschnitt “Aufgeräumt leben – in allen Lebenslagen” interessiert, wo auch über Themen wie Soziale Netzwerke, Trennungen, Todesfälle und Datenmüll geredet wird.
Fazit: für mich nix Neues, das Buch verliert sich in Allgemeinplätzen. Für Neulinge, die noch nie ein anderes Buch darüber gelesen haben, kann der Stil vielleicht hilfreich sein. Mir hat er überhaupt nicht gefallen, er war mir viel zu bevormundend. Keine Leseempfehlung.

“Watchmen” von Alan Moore und Dave Gibbons
Szenario: ein alternatives Amerika im Jahr 1985, die Welt steht kurz vor einem Atomkrieg: Der Comedian, ein verkleideter Abenteurer und “Crimebuster” wird von einem Unbekannten brutal ermordet. Sein Ex-Kollege Rohrschach fahndet nach dem Täter und wittert bald eine Verschwörung nachdem Dr.Manhattan, das einzige Superwesen der Gruppe, mit übler Verleumdung konfrontiert wird und ins Exil auf den Mars flüchtet. Ozymandias, der “klügste Mann der Welt”, entkommt nur knapp einem Attentat. Silk Spectre II und der zweite Nite Owl leben ihr normales Leben ohne Maske, müssen aber nochmal als Crimebusters verkleidet Rohrschach befreien. Gemeinsam kommen sie dem Täter näher…
Fazit: nicht ohne Grund die “wichtigste Graphic Novel aller Zeiten”. Wenn ihr mal ein Comic lesen wollt, dann damit. Mit Watchmen macht man nix falsch.


“Die Krähen – ein Portrait von Cord Riechelmann”

Der Inhalt ist genau das: Eine Ansammlung von Essays und Anekdoten über verschiedene Krähenarten.
Fazit: leider nicht allzu detailliert, ich hätte gerne genaueres über die Verhaltensweisen der Krähen erfahren. Trotzdem lesenswert. Ich wurde gut unterhalten. Das Buch hat zwar nur 150 Seiten, ist aber toll ausgestattet: Schwarzer Einband, schwarzer Buchschnitt, neongelbes Kapitalband, schön gedruckte Krähenportraits am Ende mit den jeweiligen Steckbriefen.

“Der Comic: Geschichte, Stile, Künstler” von Klaus Schikowski
Das Buch behandelt das Thema Comics von den Anfängen in Amerika bis zum modernen Webcomic. Comics in Deutschland, Mangas in Japan oder der frankobelgische Comic – alles abgedeckt. Mit dabei ist ein Personenverzeichnis, ein Glossar und weitere Literaturhinweise.
Fazit: absolut lesenwert. Für ein Sachbuch las es sich flüssig und schnell und ist daher ziemlich unterhaltsam. Man kann hinterher so richtig schön klugscheissern. Dem Buch hätten zwar mehr Bilder gut getan, gerne auch farbig, aber nur weils so interessant war. Wer sich für Comicgeschichte interessiert oder mal einen Überblick über die Comicwelt bekommen möchte, möge sich bitte hiermit fortbilden.

Was hast du im August gelesen?

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Gesehen im August

5 September, 2014 — 10:08pm

Der Vollständigkeit halber möchte ich das diese Kategorie nachtragen.
Im August habe ich mir nicht viel angesehen, dafür aber tolle Geschichten:

Nochmal geguckt:Only Lovers Left Alive (diesmal auf Deutsch), eine nichtssagende Review gibts hier Aber mal im Ernst: Auch synchronisiert sind Tilda Swinton und Tom Hiddleston ein super Vampir-Leinwandpaar. Der Film ist wirklich ganz große klasse. Vor allem ist mir jetzt erst aufgefallen, wie genial die Ausstattung eigentlich ist. Die Klamotten! Die Haare! Sein Auto! Seine vollgemüllte Wohung! Die Musik! Schwarz und Weiß, Yin und Yang, Mann und Frau, Adam und Eve.

Guardians of the Galaxy
Peter Quill alias “Star-Lord” ist als Kind von Weltraumpirat Yondu “entführt” und aufgezogen worden. Nun verdient er sich als Dieb und Schmuggler seinen Lebensunterhalt. Als er im Auftrag von Yondu den Orb stehlen und verkaufen soll, kommt es zu …äh…Komplikationen. Denn eigentlich will Ronan der Ankläger den Orb und setzt deshalb ein Kopfgeld auf Star-Lord aus. Um sich gegen Ronan und seine Schergen zu wehren, sammelt er einen Haufen verrückte Loser um sich.
Fazit:Ich würde sagen, dass ist der Kinosommerhit 2014. Tolle Charaktere, die Tiefgang hatten (hach, Groot!), tolle Effekte (ähm wie geil war bitte Rocket animiert?!), ein Suuuhuuuper-Soundtrack (wer kann sonst noch Popsongs in einem Space-Actionfilm unterbringen?!hää? hää!? genau!) und natürlich auch ne tolle Geschichte. Alles in allem absolut sehenswert.

Chuck, Staffel 1
Charles “Chuck” Bartowski flog von der Universität in Stanford und arbeitet seitdem mit seinem besten Freund Morgan im hiesigen “Buy more” als Spezialist für Computerprobleme aller Art. Eines Tages bekommt er eine seltsame E-Mail von seinem ehemaligen Komilitonen und Freund Bryce. Die E-Mail enthält eine schnelle Bildabfolge, die direkt in sein Gehirn eindringt und dort im Unterbewusstsein abgespeichert wird. Es stellt sich heraus, dass diese Bilder die geheimen CIA-Daten verschlüsseln und der echte “Intersect”-CIA-Computer defekt ist. Da Chuck nun alle Geheimnisse kennt, muss er von CIA-Agentin Sarah Walker und NSA-Agent Casey beschützt werden, bis der neue Intersect ans Netz geht. Das ist den Bösewichten natürlich nicht entgangen und bringt Chuck regelmäßig in Gefahr. Und ganz nebenbei wird Chuck bei den Einsätzen zum Spion wider Willen…
Fazit: Damals, ich glaube 2009, wurde die Serie nach ein paar Folgen von Pro7 wieder abgesetzt. Dank meiner Bücherei komme ich nun wieder in den Genuss! Die Serie “Chuck” ist ein toller Mix aus Komödie und Action und nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Die Serie ist auch gut gealtert. Zachary Levi nimmt man die Rolle des nerdigen Computerfuzis ebenso ab wie den netten Jungen von nebenan. Sein Lächeln ist zum Schmelzen :D

The Wolf of Wall Street
Sex, Drogen und jede Menge, wirklich jeeedeee Menge Geld – eine Filmbiografie über den Börsenmakler Jordan Belfort. Basiert auf wahren Ereignissen.
Fazit: puh, bei diesem Film wird einem schwindelig. Kein Wunder, dass der Film ab 16 ist, so wie da gefeiert und geflucht wird. Aber…wie es oft bei Filmbiografien halt so ist: Kann man sehen, muss man aber nicht. Allerdings toll von Leonardo DiCaprio geschauspielert. Beste Szene: Wenn er aus dem Country-Club zurück zum Haus will.

Das wars schon! Was hast du dir angesehen?

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Blog des Monats: INVENTUR

3 September, 2014 — 9:50am

Mein Blog des Monats heißt “INVENTUR“. Er beschäftigt sich mit Konsum und betrachtet ihn aus kultureller Sicht. Dirk Hohnsträter, Autor und Kulturwissenschaftler, fragt sich zum Beispiel, was Qualität eigentlich ausmacht und wie sich der Konsum in unserem digitalen Zeitalter wandelt.

Klar, man braucht ein bisschen Zeit für diese vielen interessanten Artikel, aber es lohnt sich. Meine Lieblingskategorie ist bisher übrigens “Was ist Qualität?” in der verschiedene Menschen gefragt werden, woran sie Qualität erkennen und bemessen.

http://inventur-blog.de/

Und auch schön: Der Blog ist werbefrei.

2 comments » | Digitales, Fundstück

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