To Do – im Februar

vroooooom queeeeek (das sollen Bremsgeräusche sein) – der Januar ist vorbei! Wir stoppen kurz und schauen uns um – ah! der Februar ist da!

Ich muss mich an dieser Stelle selbst beglückwünschen, ich habe es im Januar ruhig angehen lassen und das war eine richtig gute Entscheidung. Kein übertriebenes Sportprogramm, sorgsam ausgewählte soziale Zusammenkünfte, langsam zelebrierte Feierabendrituale und viel Gefühl in Form von Briefen und guten Geschichten. Viel geschlafen, gedöst, aus dem Fenster geguckt, ein paar berufliche Entscheidungen getroffen, ein bisschen ausgemistet (alte Unterlagen und Klamotten)…Mein Januar war sehr entschleunigt und das tat mir unheimlich gut. Obwohl viele Leute in meinem Umfeld erkältet waren, hat es mich nicht erwischt! Yeah! Der viele Kuchen und die guten Bücher haben also geholfen :D

Aber wir haben jetzt Februar und es ist für mich Zeit, ein bisschen Gas zu geben!

Das habe ich mir vorgenommen:

  • Active February: Jeden Tag einen 2 Mile Walk und wenn ich noch Lust habe 10 min. Kraftraining hinterher. Schwimmen will ich auch mal wieder.
  • Gucken: Deadpool. Auf diesen Film bin ich schon so sehr gespannt, Deadpool ist einer meiner absoluten Lieblingscharaktere!
  • Lesen: Für mein Leseprojekt nehme ich mir nun die Virginia Woolf Biografie mit 1000 Seiten vor. Und ein paar Comics.
  • An meinem Biografie-Projekt weiterschreiben. Auf Pinterest habe ich 52 Fragen gefunden, mit denen man an seiner Autobiografie arbeiten kann. Das mach ich schon seit Jahresbeginn und das ist hart und interessant und spannend und sehr erkenntnisreich. Ist zwar nur ein Spaßprojekt, aber dran bleiben muss ich schon.

Das sind meine (überschaubaren) Ziele für diesen Monat.

Was hast du im Februar geplant?

Wochenrückblick KW4/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Ich muss mich gleich fertig machen für den Minimalismus-Meetup, daher nur kurz ein paar Fundstücke der letzten Woche!

Der Hype um Minimalismus ist ja voll da, nicht zuletzt wegen Marie Kondos Aufräumtechnik. Das ist aber meiner Meinung nach nicht „der neue Minimalismus“, sondern war schon immer so. Ich behalte nur das was ich brauche und mich fröhlich macht. Oder sehe ich da was falsch? Das Buch schmurgelt ungelesen im Bücherschränkchen, ich werde es noch lesen, versprochen!

In Manchester gibts jetzt ein Restaurant, in dem man bezahlen kann, was man will. Gute Idee!

Interessanter Film über kinderlose Frauen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden bzw. entschieden haben.

Und neulich war ja auch auf ARTE ein Themenabend über Luftverschmutzung und Smog und was das mit uns anstellt. Jetzt ist der neue Bericht über Luftqualität 2015 draussen, den man hier downloaden kann.

Mit Dominosteinen kann man sich super die Zeit vertrödeln. Macht auch gemeinsam Spaß!

Ich liebe tolle Geschichten! Und diese hier ist eine ganz besondere Geschichte.

So, und jetzt gehen wir in der Luft spazieren!
Einen schönen Sonntag!

Gelesen im Januar

Buchrezensionen - Leseliste des Monats Januar 2016

Der erste Monat des Jahres 2016 ist rum und ich kann sagen, dass es ein toller Lesemonat war, obwohl ich überhaupt nicht viel gelesen habe!

Als Einstieg für mein Leseprojekt habe ich mit Briefen angefangen, damit ich evtl. noch eine Idee für mehr Lesestoff bekomme. (Was komplett blödsinnig ist, weil ich das Projekt ja auch mache, um meinen SUB endlich kleiner zu kriegen. Ich möchte am Jahresende bei 37 ungelesenen Büchern entscheiden, ob ich sie aufhebe oder loslasse…)

„Letters of Note – Briefe, die die Welt bedeuten“ von Shawn Usher
125 Briefe, zusammengetragen von Shawn Usher, der auch die gleichnamige Website betreibt.
Fazit: Das Buch selbst ist sperrig, weil es so groß und schwer ist, daher musste ich es daheim lesen und war extrem langsam. Aber die Briefe sind einfach toll. Eine richtige Gefühlsachterbahn. Man kann zwar darin schmökern, aber ich glaube, am Schönsten ist es, die Briefe alle hintereinander weg zu lesen. Es gibt tragische, fröhliche, traurige, verrückte, lustige und liebevolle Briefe, von Kindern, normalen Bürgern, Fans, Berühmtheiten und Psychopathen. Die Briefe sind was zum Weinen, Lachen, Dankbar sein und zum Gruseln. Einfach grandios und daher sehr sehr lesenswert! Falls du das Buch mal in der Bücherei entdeckst, nimm dir eine Viertelstunde Zeit und gucks dir mal an, ok?

Die Lesezirkel-Auswahl war:

„Die Gestirne“ von Eleanor Cotton

Neuseeland, Januar 1866: In der Hafenstadt Hokitika landet der Schotte Walter Moody und stolpert unbeabsichtigt im Raucherzimmer des örtlichen Hotels in eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln. Das Verschwinden eines reichen Mannes, eine Hure, die Selbstmord begehen wollte und eine Menge Geld, das bei einem Säufer gefunden wurde. Wie kam es da hin? Wollte die Hure wirklich Selbstmord begehen? Wer hängt da mit drin?
Bald checken die Männer, dass Moody eine Chance sein könnte, alles aufzuklären…
Fazit: Joah, wer mit 28 Jahren so ein Monumentalwerk (das Buch hat über 1000 Seiten) hinlegt und das sprachlich auch noch ganz geschickt gemacht hat, verdient meine Bewunderung. Ich musste mich anfangs beim Busfahren schon sehr konzentrieren, um der Sprachmelodie zu folgen und die Geschichte zu verstehen, aber es hat sich gelohnt. Von mir gibts ein „Lesenswert“, auch weil der Spannungsbogen schön gleichmäßig ist und man das Buch gar nicht aus der Hand legen will (aber manchmal muss, weils so schwer ist). Wer das Genre „Historisches“ mal näher erforschen möchte, kann damit anfangen :)

Das wars schon. Mal sehen wie es im Februar wird.
Was hast du im Januar gelesen?

Gesehen im Januar

gesehen

Trance
Bei einem Kunstraub erhält der junge Auktionator Simon einen Schlag auf dem Kopf und vergisst, wo er das geklaute Gemälde versteckt hat. Klar, dass seine Gangsterfreunde sauer werden. Hilfe versprechen sie sich von einer Psychologin, die mit Hypnose arbeitet.
Fazit: wenn mich die ersten fünf Minuten eines Films begeistern, dann kann der Rest eigentlich nur gut werden. Handwerklich hervorragend gemacht, dynamisch geschnitten, tolle Bilder, tolle Schauspieler, gute Musik und eine interessant-verwickelte Story mit ner ordentlichen Portion Action und Gewalt – für mich ein perfekter Film! Aber auf Danny Boyle und seine Kameramann Anthony Dod Mantle ist eh Verlass!

72 Stunden – the next three days
Hochschuldozent John lebt mit seiner Frau Lara und Sohn Luke ein beschauliches Leben, bis eines Tages seine Frau wegen Mordes an ihrer Chefin verhaftet wird. Sie beteuert zwar ihre Unschuld, kommt aber trotzdem ins örtliche Gefängnis, wo sie drei Jahre lang auf eine Freilassung hofft. Als klar wird, dass damit nix wird, soll sie verlegt werden. Doch ihr Mann John möchte sie befreien. Es bleiben ihm drei Tage Zeit sie rauszuholen.
Fazit: kann man sich sparen. Der Film dauert gefühlt 3 Stunden und ist eigentlich nur nervig, weil die Geschichte anfangs total langatmig ist und die Actionszenen in der zweiten Hälfte total unglaubwürdig sind, genau wie die Charaktere. Das Kind spricht nicht, protestiert nicht, Russel Crowe als moralisch verwirrter Ehemann ist blass und zeigt seine Bedenken durch Schwitzen, die Figur, die von Olivia Wilde gespielt wird, ist komplett überflüssig und was Liam Neeson in diesem Film macht, weiß ich auch nicht. Der Gute hatte wohl gerade nix anderes zu tun.

Whitehouse down
Die Handlung hab ich irgendwie vergessen, ich glaub es gab gar keine…ach nö, doch! Also so böse Kerle fallen ins Weisse Haus ein und wollen irgendwas. Ich glaub Rache oder so. Jedenfalls haben sie jede Menge Waffen und einen Hacker dabei. Ein Channing Tattum im Unterhemd will nicht nur seine Tochter sondern auch noch den Präsidenten retten.
Fazit: ich wollte bambuuumbäääng und das hab ich gekriegt, also bin ich zufrieden. Kann man sich schon anschauen, ist so ein bisschen Oldschool-Action a la „Stirb Langsam“.

Non-Stop
Ein Airmarshall wird erpresst. Der Erpresser sitzt im Flugzeug und will alle 20 Min. eine Geisel umbringen, wenn auf dem Bankkonto nicht 150 Mio. erscheinen.
Fazit: Der Film ist zugegeben ansich nix Besonderes, aber das Thema Geiselnahme/Erpressung IM Flugzeug fand ich als Katz-und-Maus-Spiel ganz gut umgesetzt. Ist ein schönes Whodunit-Filmchen mit interessanten Bildern und einem coolen Liam Neeson.

Terminator Genisys
2029 schickt John Connor, Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen, seinen Kumpel Kyle Reese ins Jahr 1984, um seine Mutter vor dem Skynet-Terminator zu beschützen. Aber das ist nicht das eigentliche Problem, denn das passiert erst im Jahr 2017, wo verhindert werden muss, dass Skynet online geht.
Fazit: mies. richtig mieser langweiliger Müll. Standard-Hollywood-Fastfood, das man schlecht verdaut.

Downton Abbey Staffel 6
Die Zeiten ändern sich im Jahre 1925. Downton Abbey wird modern, muss Personal abbauen, neu investieren und sieht nebenbei Veränderungen heranziehen, die das ganze Dorf betreffen. Da gibt es Neuanfänge, Abschiede, Wiedersehen und Schicksalsschläge.
Fazit: Natürlich sehenswert mit wohldosierten Schicksalschlägen, die mich teilweise ganz schön schockiert haben. Gefühlsachterbahn. Und nebenbei knabbern darf man auch nicht, das bleibt einem im Halse stecken! Der Abschied ist gekommen *schnief*, man merkt der Staffel an, dass sie versuchen, eine runde Geschichte zu den anderen Folgen zusammenzuschnüren. Ich warte jetzt auf die Weihnachtsfolge.

Wieder angeguckt, weil Herr DingDong die Filme noch nicht kannte:
Ex Machina und Interstellar – meine Meinung zu beiden Filmen hat sich nicht geändert.

Hm, ich glaube nicht, dass ich jemals solche Extreme in einer #gesehen-Liste hatte. „Trance“ und „Downton Abbey“ überstrahlen die anderen Filme total. Was hast du dir angesehen?

Wochenrückblick KW3/2016

Wochenruecklick auf Frau DingDongs Leben.

Hallo! Willkommen zum DingDongDigest der Kalenderwoche 3, hoffe euch gefällt meine Auswahl, sie ist diesmal sehr „zukunftslastig“ :D

Ich habe gestern ein neues Wort gelernt: Nudging. Ein kleiner Anstubser in die – für den Staat – richtige Richtung?!
Das ist der Grundplot in einem Science-Fiction-Roman. Oder auch die Geschichte mit dem Zika Virus… :(

Apropos Science-Fiction! Wie man so einen Kopf herstellt sieht man in diesem Video. Unglaublich wie viel Handwerkskunst und Technik drin steckt.

Interessantes Interview zum Thema Zukunft der Arbeit und wie das alles mit Tracking und den neuen Migranten zusammenhängt. Die Trendforscher schauen sich auch die Facetten der neuen Arbeitswelt unter dem Titel „New Work“ an.

In Amerika gibts den „National Squirrel Appreciation Day“ – ist das nicht toll? Und ich wurde von meiner Twitter-Timeline gleich mit zwei tollen Links versorgt:
Squirrels doing the strangest things und the 7 coolest squirrels you’ve never seen

Ein Katastrophenfilm aus Norwegen? Bin dabei.

Und bald stehen wieder die Oscars vor der Tür. Gut, dass jetzt die Stimmen um mehr Diversität im Filmgeschäft (bei gleicher Bezahlung versteht sich) lauter werden, aber ich frage mich sowieso, was die Verleihung durch ne Jury noch soll, wenn das Internet die Gewinner eh vorhersagen könnte…

Minimalismus und Zero Waste sind definitiv kein Widerspruch, das beweist Bea Johnson immer wieder. Recycling ansich bringt halt auch nicht viel und ist wenn überhaupt nur gut fürs „grüne“ Gewissen.

Und selbst der Ikea-Chef sagt, wir haben den „peak home stuff“ erreicht.

Das wars schon. Die Zukunft wird wild! Also wünsch ich euch einen spannenden Wochenstart.

Was soll ich lesen? DIY Leseorakel für Buchclubs

Mein Lesezirkel, die „Buxtehuder Bookworm Bitches“ (ähm ein Arbeitstitel, über den wir uns immer noch schlapplachen) ist immer auf der Suche nach neuem Lesestoff! Und weil wir überhaupt keine Ahnung von diesem etepetete-Kram haben, suchten wir eine spielerische Lösung, die uns eine Starthilfe gibt.
Ta-Da! Lose ziehen!

Du brauchst:
Ein leeres Einmachglas
zwei Blatt Papier in unterschiedlichen Farben + einen Stift
eine Schere
optional: Sticker, doppelseitiges Klebeband, Glitzerpapier, Washitape
…denn schließlich soll es ja auch hübsch aussehen!

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Die Idee:
Auf das eine Blatt Papier schreibt man die Genres (bei mir orange), auf das andere Blatt die Länder (bei mir blau). Mit der Schere alles zerschneiden und klein zusammenfalten. Alles ins Glas werfen, kräftig schütteln, mit den Fingern rumrühren und hoffen.
Dann wird ein Land und ein Genre gezogen und mit diesen Infos kann man dann seinen SUB durchgehen und Bücher vorschlagen oder gemeinsam googlen und seine Ideen im Pinterestboard sammeln.
(als Suchbegriffe reichen z.B. Roman + Regionalkrimi + Italien)

Es bleibt dir überlassen, wie spezialisiert die Lose sein sollen.
Bei den Genres habe ich sehr viele Subgenres eingebaut, bei den Ländern war ich ein bisschen großzügiger und eher wahllos. Das fand ich auch sehr schwierig. Kontinente sind zu weitläufig, bei allen einzelnen Ländern ist es zu viel Arbeit und zu kleinteilig. Es ist irgendwie ne Mischung geworden. Es steht also durchaus mal Skandinavien drauf, aber auch Finnland. Es gibt auch „Sonnensystem“, das kann im Weltall sein (Sci-Fi!!!) oder aber auch auf der Erde.
Ebenso ist es offen, ob der Roman in dem Land spielen soll/kann oder ob die Herkunft des Autors/der Autorin das Kriterium sein soll.

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Hier eine Liste der Genres, die ich verwendet habe:

Klassiker
Kinderbuch
Krimi
– Landhauskrimi (die klassischen Whodunit wie Sherlock Holmes oder Agatha Christie)
– Regionalkrimi
– Hardboiled
– Splatterkrimi
– Crime Noir
– Polizei- oder Gerichtskrimi
Thriller
– Politthriller
– Katastrophenthriller
– Verschwörungsthriller
– Thriller mit Romantikelementen
– Agenten/Spionage-Thriller
Liebesroman
– historischer Liebesroman
– Contemporary Romance
– Mystery Romance (diess ganze Twilightzeug z.B.)
– Erotik
– Nackenbeisser (diese „Schundromane“ mit den etwas öhm seltsamen Covern)
– Gay
Science-Fiction
– Apokalypse/Postapokalypse
– Cyberpunk
– Aliens & Alien Invasion
– KI und Robotik
– Space Opera
– Steampunk
– Near-Future
– Zeitreisen
Fantasy
– Urban Fantasy (also eher reale Welt mit Fantasy-Elementen)
– Dark Fantasy (mit Horrorelementen)
– Mystery Romance (Schwerpunkt Fantasy aber mit Liebesgeschichte)
– Märchen
Horror
– Gothic Horror
– Splatter
– Slasher
– Paranormal
Historischer Roman
– Historischer Liebesroman, Krimi oder Thriller mit dem Setting in der Vergangenheit
– Abenteuer
– Biographien und Dokumentation einer Person aus der Vergangenheit
Gesellschaftsroman (gesellschaftliche Umbrüche)
Entwicklungs- und Bildungsroman (junge Erwachsene und Teenager, Coming of Age)

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Wer gerne Sachbücher liest, kann natürlich nur ein Themen-Glas basteln. Dann zieht man sich immer ein Los zu einem Thema und sucht nach aktueller Literatur. Oder man baut in obige Liste einfach Sachbuch ein und sucht dann Sekundärliteratur zu einem Genre oder eben etwas über das gezogene Land bzw. über die gesellschaftlichen Umwälzungen, Problematiken, historische Ereignisse oder berühmte Personen aus diesem Land.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Lesen!

Wochenrückblick KW2/2016

wrimg

Tach! Kalt und sonnig – ein schöneres Winterwetter kann es nicht geben, oder?
Ich erhole mich von der gestrigen Kostümparty (Motto: 1912 – Titanic) mit ein paar Sachen aus dem Netz:

Geht los mit meinem Lieblingsthema Plastikmüll. Ist ja schön, dass wir in unserem Öko-Nachhaltigkeitswahn versuchen auf Plastik zu verzichten, aber wenn das Problem eigentlich von China, Indonesien, Philippen, Vietnam und Thailand ausgeht, kann ich auch nichts machen. Oder?
Und dann sind vor meiner Haustür auch noch Wale verendet. Einer davon hatte ein Fischernetz im Magen :(

Schwarmdummheit und intelligentes Licht

Science-Fiction in Serie – schöne Übersicht, was wir 2016 erwarten können.

Ich möchte bitte die Dirigentin mal ganz ganz fest umarmen. Danke Rage, fürs Teilen :)

James Corden holt sich schon immer die richtigen Leute. Zum Beispiel Adele, die sehr viel lustiger ist als ich dachte :D Und rappen kann sie auch!

Das wars schon. Einen schönen Restsonntag!

Mit einer Masterliste den Alltag erfolgreich organisieren und Klarheit gewinnen

Listen helfen mir, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie befreien meinen Geist vom lästigen „Ich muss noch … erledigen“ und „ich hab noch nicht…“, die einem ständig im Kopf herumspuken. Wenn ich nicht schlafen kann, schreib ich ne Liste. Wenn etwas auf Papier gebannt ist, lässt es sich für mich leichter umsetzen. Und ganz ehrlich: Ich bin zu faul für Chaos und Stress. Wenn ich jeden Tag meinen Haustürschlüssel oder meine Brille suchen müsste, würde ich durchdrehen! Ich durchdenke meine Vorhaben immer schriftlich, damit mir nichts ins Chaos abdriftet und habe mit ein bisschen Planung eine Grundlage, die mir hilft, meinen (Arbeits-)Alltag erfolgreich zu organisieren.

Wie ich es schaffe so viel zu lesen, zu bloggen, Filme zu gucken und zu lernen? So.

masterliste

Was ist eine Masterliste?
Eine Masterliste ist nichts weiter als eine Hauptaufgabenliste in einer zunächst unzensierten Version. Sie ist ein „Brain Dump“, auf der alles steht, was erledigt werden soll bzw. könnte, mit dem Ziel, dass der Haushalt mit allem was dazu gehört reibungslos läuft und man im Alltag möglichst viel Zeit für die Sachen hat, die einem Spaß bringen und gut tun. Sie ist eine Mischung aus Zielen und Wünschen und die Quelle für meine Wochenaufgabenlisten und täglichen To-Do-Listen. Masterlisten helfen mir, meinen Kopf zu entrümpeln.

Wie arbeite ich damit?
Am Jahresanfang erstelle ich am PC immer eine Masterliste für alle Aufgaben die in der Wohnung anfallen. Ich schreibe alles untereinander auf, was mir durch den Kopf geht.
Dann suche ich mir Punkte zusammen, die zu einem ähnlichen Projekt oder Raum gehören und kennzeichne sie entsprechend.
Wenn ich eine Liste geschrieben habe, nehme ich mir hinterher noch eine ruhige Minute und prüfe, ob mir das alles tatsächlich so wichtig ist und auch wirklich machen will. Falls nicht, lösche ich es wieder raus. So eine Liste ist bei mir meistens 3 DIN A4 Seiten lang und das macht mir gar nichts. (Geschrieben ist ja leider noch nicht erledigt LOL) Hauptsache, die Sachen sind aus meinem Kopf.

Später übertrage ich das was ich machen will auf meine Wochenaufgabenliste.
Größere Projekte teile ich nochmal in kleinere Schritte, so kann ich häppchenweise die Aufgabe abarbeiten und schließlich ganz erledigen.
Da die meisten Sachen bei mir keine zeitliche Begrenzung haben, mach ich mir auch keinen Druck. Ich will ja auch noch spontan sein im Leben.
Ich überlege auch gleich mit, wo ich welche Besorgungen machen muss und was sich damit verbinden lässt. (Ich hasse es für drei kleine Sachen immer extra losfahren zu müssen!) Dann gucke ich im Kalender und reserviere mir dafür ein bisschen Zeit.

Ich hake die erledigten Aufgaben übrigens nicht ab, sondern male das Kästchen wie beim Bullet Journaling aus. Wenn ich ein Projekt angefangen, aber nicht fertig gemacht habe, ist das Kästchen zwar nur halb angemalt, aber immerhin sehe ich dann, dass ich angefangen habe! Das ist für mich sehr motiverend und hilft mir hinterher auch besser zu überlegen, warum ich eine Aufgabe nicht zu Ende gemacht habe oder gar nicht angefangen habe. In der Entwurfsmasterliste markiere ich die erledigten Sachen mit Textmarker, dann kann ich es besser ausblenden.

masterlistewohnung

Das Tolle an einer Masterliste ist, dass man sich innerhalb von ein paar Minuten aufschreiben schon total organisiert fühlen kann :D Immer wenn ich das Gefühl habe, von den Aufgaben überrollt zu werden, schreib ich eine Masterliste und puff! Schon hab ich weniger Panik, weil ich alles sehen kann und ich die Kontrolle wieder erlange, wenn ich die Aufgaben auf kleine Schritte herunterbreche.

Also hier nochmal die Kurzfassung:

  1. Hirn ausleeren (schriftlich)
  2. Aufgaben zusammenfassen
  3. Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden
  4. In kleine Häppchen schneiden (die Aufgaben, nicht das Hirn!)
  5. Eintragen in Tages-To-Do-Listen oder Wochenaufgabenlisten
  6. Machen

Weitere Ideen für Masterlisten:

  • Raum-für-Raum-Entrümpelungsfahrpläne
  • Aktivitäten im Garten/im Sommer/mit den Kindern/mit dem Partner
  • noch unfertige DIY-Projekte
  • Groß-Putzaktionen
  • Partyorganisation
  • Anrufe und/oder, die gemacht werden müssen
  • Renovierungsprojekte
  • Jobsuche und Bewerbung

Das wars schon. Ich hoffe, der Artikel hat ein bisschen erklärt, wie das funktioniert. So Orga-Kram lässt sich immer schlecht erklären find ich.
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, lass mir einfach einen Kommentar da!

Wochenrückblick KW 1/2016

Wochenrueckblick mit Linksammlung KW1 2016

Das neue Jahr fühlt sich schon wieder so alt an, oder? Woran liegt das? An der Routine? Oder weil man sich schneller angewöhnt hat, sich bei der Jahreszahl nicht zu verschreiben?

Na egal. Bevor ich mir nochmal Star Wars im Kino angucke, gibts hier noch ein paar Links:

„Das ist immer so, erst testen Einzelne ein anderes Leben, dann testen es Gruppen, und wenn es sich immer noch bewährt, dann kann eine Gesellschaft das übernehmen.“ Interessantes Interview mit Wilhelm Schmid über Lebenskunst, Glück und Terrorismus.

Ha! Da schauen sie aber blöd. Was lernen wir daraus? Genau.

Kleines Highlight diese Woche war die Arte Serie „Wer nicht fragt, stirbt dumm“ – kurz und knackig werden in 3 Min. Fragen mehr oder weniger wissenschaftlich erklärt. Es ist so wahnsinnig gut gezeichnet mit so vielen lustigen Details. Seeehr witzig! Das ist bisher meine Lieblingsfolge.

Tja, Weihnachten ist vorbei.

Der Klimawandel lüftet ein paar Geheimnisse.

Es war mir immer ein Rätsel wie man mit Hilfe von Instagram Geld verdient. Und zwar richtig viel. Nicht, dass ich sowas vor hätte, dafür bin ich zu faul, aber ich kann jetzt besser unterscheiden, ob das „echte“ Accounts sind oder gesponsert. Ist das nicht verrückt? Es gibt Kinder, die verdienen mit youtube videos und instagram bildchen mehr kohle als ich, obwohl sie nix können ausser Selbstdarstellung und Einkaufen. Das macht mir Angst.

Aber vielleicht sollte ich doch mal drüber nachdenken. Denn laut einer Studie wird mein Job zu 96 % von einem Roboter ersetzt und das ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit. Entweder such ich mir in meinem Job eine Nische, die mich unentbehrlich macht oder ich trainiere jetzt schon mit ner 20 Stunden Woche das Weniger. Hm.

Welche Wirtschaft wählen wir uns?

Und zum Schluss noch was fürs Auge: Kevin Wada zeichnet die wohl schönsten Comic-Helden auf diesem Planeten.