To Do – im Dezember

Es ist soweit. Der letzte Monat des Jahres 2016 ist da und irgendwie ist das Jahr insgesamt betrachtet wirklich total an mir vorbeigerast.
Wir werfen mal einen Blick auf die Liste und was davon noch übrig ist:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren

Schon erledigt:
✔️ Einen laaaangen Waldspaziergang machen
✔️ Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
✔️ Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

Das Biografie-Projekt ist in der Mache, im Urlaub konnte ich gut nachholen. Es kommen aber jetzt auch Fragen, die total ans Eingemachte gehen…
Schwimmen und Kunsthalle krieg ich wohl diese und nächste Woche hin, weil ich mir da ein bisschen Zeit freigeschaufelt habe. Ich hab schon einen Kuchen gebacken, aber keine Freunde eingeladen :D
Der Schal…ja….mmh…daran arbeite ich. Gedanklich. Aber da ich jetzt Podcasts hören kann, könnte das wirklich was werden.
Das Schlafzimmer nehm ich mir für Weihnachten vor.

Ansonsten will ich im Dezember, neben diversen Weihnachtsfeiern, Geburtstag, Inventur und Urlaub

  1. zu d Vorträgen gehen, sofern es mein Dienstplan erlaubt
  2. Berlin besuchen
  3. wie jedes Jahr eine Innenschau machen und mein Jahresmotto für 2017 vorbereiten

Reicht jetzt.

Und du? Wie klappen deine Vorhaben? Hast du schon aufgegeben und wartest schon auf den Neujahrspush? :D

Wochenrückblick KW 48/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Diese Woche war schon wieder grenzwertig. Interessant, voller Glück – aber für mich trotzdem anstrengend.
Montag: Diskussion. Mittwoch: Vortrag. Donnerstag: Spätdienst. Freitag: Feuerzangenbowle mit Freunden. Sonntag – also heute noch: Adventskaffee.
Alles Sachen, die ich furchtbar interesssant finde, aber auch meinen Energievorrat schneller abziehen, als mir lieb ist.

Aber erstmal zurücklehnen und sich durchs Internet klicken, vielleicht ist ja auch was für dich dabei:

Cola trinken und die Wirtschaft hacken

Interessanter Aspekt zum Thema Grundeinkommen: „Universal Basic Income Will Accelerate Innovation by Reducing Our Fear of Failure“

Schöne Liste über Blogs zum Thema persönliches Wachstum und Selbstliebe (englischsprachige Blogs)
für mich interessant war der Artikel „Selfcare without buying stuff“ – und obwohl mich das spirituelle „Healing“ Zeugs eher abschreckt, ist es trotzdem ein interessanter Denkansatz: Wie kann ich für mich selbst sorgen, ohne was zu kaufen oder konsumieren? Meditieren, Waldspaziergang, durch die Wohnung tanzen? Wie machst du das?

Der Soziologe Stephan Lessenich über „Neben uns die Sintflut“

Bewusster Konsum als Opium fürs Ökovolk?

21 Sci-Fi-Autoren, die Recht hatten . Tolle Liste!

Und zum Abschluß etwas Musik.

Gesehen im November

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, wenig gelesen bedeutet: viel geguckt!

„Dr. Strange“
Der arrogante, aber erfolgreiche Chirug Dr. Stephen Strange wird eines Tages bei einem Autounfall schwer verletzt. Er kann seine Hände nicht mehr benutzen, alle Therapien verlaufen erfolglos. Doch dann erfährt er von einer Wunderheilung und macht sich auf die Suche nach dem magischen Ort…
Fazit: Bunt – Bäm! – Benedict Cumberbatch. Hat mir gut gefallen. Aber mit Marvel fährt man eh immer auf der sicheren Seite, die haben einfach ihre Marke etabliert. Tilda Swinton ist ja natürlich auch ganz toll. Schicke Effekte, tolles Popcornkino. 3D hat sich gelohnt.

„Die Gärnterin von Versailles“
Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Königs Ludwig XIV. wünscht einen Hofgarten in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die selbstbewusste, verwitwete Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra erhält von André Le Notre, dem obersten Gartenarchitekten, den Auftrag, einen bestimmten Teil des Gartens zu bauen. Das ist gar nicht so einfach, denn sie muss sich nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und Intrigen von Gönnerin wehren, sondern sich auch mit der Etikette zu Hofe auseinandersetzen. Und bei all der Arbeit, darf natürlich die Liebe auch nich zu kurz kommen…
Fazit: Alan Rickmans letzter Film, sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler. Klasse gespielt, rührige Geschichte, raschelnde Kostüme – perfekt für nen regnerischen Sonntag!

„Equilibrium“
Die Dikatur so: Gefühle sind doof, die machen Leute gefährlich und selbstdenkend. Schalten wir sie ab mit leckeren Kapseln. Alle so: Yeah *schluck*.
Nee. Nicht alle.
Fazit: tolle Fightszenen, aber ansonsten naja. Ich brauch bei Sci-Fi immer auch ein Bild der Gesellschaft, aber das wird nur angerissen. Kein sonderlich interessantes Set-Design, kein interessanter Soundtrack…Kann man gucken, muss man aber nicht. Christian Bale is aber schon ne coole Socke.

Army of Darkness
Fortsetzung von Evil Dead II. Ash landet wegen seiner Blödheit im Mittelalter, wo er mit seiner Blödheit die Armee der Finsternis heraufbeschwört.
Fazit: klar, voll der Schmuhfilm, is aber ein Klassiker der bisher an mir vorbei ging. Fand ich toll! Macht echt Laune, den zu gucken, was ich niiiie und nimmer gedacht hätte.

X-Men – Apocalypse
Apocalypse, der erste aller Mutanten, wird durch ein Ritual wiedererweckt und will sich die Welt der 80er Jahre untertan machen. Dazu castet er sich seine 4 apokalyptischen, mutierten Reiter. Aber Professor X und seine Schüler werden das nicht geschehen lassen und setzen sich mit ihren Fähigkeiten zur Wehr!
Fazit: Ein FIlm, den die Welt nicht braucht. Völlig uninspiriert und langweilig.

Children of Men
Die Menschen haben aus unerfindlichen Gründen ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren, die Menschheit ist vergreist. In England herrscht der Warden of England und strukturiert die vergreisende Gesellschaft mit Migranten als Sklaven, die sich um die verbleibende Infrastruktur kümmern sollen und Selbsttötungsritualen („Quietus“). Was an der Oberfläche wie eine Demokratie erscheint, ist in Wahrheit ein grausames Regime, das mit Hilfe der Geheimpolizei durchgedrückt wird. Eines Tages wird Theo Faron von einer Dissidenten-Gruppe angesprochen und schließt sich der Gruppe an, nachdem sich herausstellt, dass sie von seiner Ex-Frau angeführt wird. Sein Auftrag? Eine junge, schwangere Frau sicher auf ein Schiff begleiten…
Fazit: obwohl einiges aus der Buchvorlage weggelassen wurde, ist der Film erstaunlich sehenswert in seiner Eindringlichkeit, was vor allem an der sehr gelungenen Kameraarbeit liegt. Abgefahren, wie aktuell das Thema ist.

Ash vs. Evil Dead, Staffel 1
Wer Evil Dead oder Splatterfilme im Allgemeinen und Bruce Campbell im Besonderen mag, sollte sich diese Serie angucken. Dämonen, Blut und coole Sprüche!
Fazit: Absolut sehenswert. So viel gelacht! :D

Fertig. Was hast du geguckt?

Gelesen im November

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.
Ja, ich weiß, ich bin spät dran! Hier meine kurze „Gelesen“-Liste. Ich habe sehr viele Artikel im Internet gelesen und *trommelwirbel* ich kann jetzt Podcasts hören. Das ging früher nicht, aber es ist optimal, wenn man nicht weiß, was man anfangen soll mit sich und der Welt.

Das habe ich gelesen:

Comics:
„Valerian und Veronique: Band 20 – Das Gesetz der Steine“ von Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières
Fazit: das erste und bisher einzige Valerian Comic, das ich gelesen habe zur Vorbereitung auf den Film von Luc Besson. Und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. Hoffentlich komm ich bald an mehr ran. Der Trailer verspricht jedenfalls einen sehr wilden Film und das passt auch zu dem Comic, den ich gelesen habe.

„Galactus Hunger“
Galactus bedroht mal wieder die Erde. Rick Jones, Träger der Nova Kraft tritt mit dem Silversurfer gegen ihn an.
Fazit: Silversurfer geht bei mir zwar immer, allerdings fand ich diese „Komplette Mini-Serie in einem Band“ keinesfalls abgeschlossen und das nervt. Is halt nur so ein Auftakt zu nem neuen Event…

Iron fist: Endspiel von Ed Brubaker, Matt Fraction. Zeichner: David Aja
Fazit: super gut gezeichnet und tolle Origin Story. Wer keine Ahnung von dem Charakter hat aber schon gespannt ist auf die kommende Marvel Netflix Serie, sollte sich dieses Comic mal näher anschauen.

Und sonst noch:

„Der Mauerläufer“ von Nell Zink
Ein verheiratetes Ehepaar. Ein Mauerläufer. Der Rhein. Schweiz, Berlin, Brandenburg. Ehebruch, Liebeleien, Dubstep und Drogen. Dazwischen der Mauerläufer in seinem Tarnkleid.
Fazit: sehr seltsame Geschichte, total absurd und gleichzeitig auch völlig normal. Es könnte so passieren. Lesenswert und kurzweilig.

„Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober
Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einer neuen Welt ohne vorgefertigte Lösungen und mit Spaß am Tun. Ulrich Grober erzählt in seinem Reisebericht vom Wandern durch die Autostadt Wolfsburg, wo er in einem Garten die Entschleunigung entdeckt, durch Erfurt, wo die Ideen eines Meister Eckhardts immer noch frisch sind und durch den Schwarzwald, wo grünes Leben und kalte Herzen zu finden sind.
Fazit: Wenn man es als Reisebericht und Schmökerliteratur sieht, ist es sehr lesenswert. Grober schreibt poetisch, dröselt Wortherkünfte auf, schaut genau hin und beschreibt wunderschön. Gleichzeitig kommt man ins Grübeln. Daher gibts von mir eine Leseempfehlung für alle, die selber denken und etwas leichtes zu lesen haben wollen.
Wer ein Sachbuch mit Informationen und To Dos sucht, wird das Buch total öde finden.

„Mehr als du denkst – 10 Menschen, die ihre Bestimmung fanden“ von Alois Prinz
Franz von Assisi, Edith Stein, Martin Luther und andere. Junge Menschen wagen den Aufbruch und wandeln sich und ihr Umfeld.
Fazit: nett zu lesende Kurzbiografien, aber jetzt nicht sooo der Informationsgehalt. Es wäre toll gewesen, wenn man die Biografien mit Denkfragen angereichert hätte, damit der Punkt des Wandels der jeweiligen Person deutlicher wird. Aber der kam irgendwie nie vor.

Das wars schon! Was hast du im November gelesen?

Wochenrückblick KW46/2017

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Regnerisches Herbstwetter ist perfektes Kinowetter! Bevor ich mir nun eeeendlich Dr. Strange reinziehe, gibts hier noch ein paar Links:

Hier kann man einem neuralen Netzwerk beibringen, wie es Bilder erkennt. Und wer mehr spielen will, kann das hier tun.

„Unter dem Titel FUTURA type-trap läuft im Internet derzeit eine originelle Suchaktion nach der Schrift Futura. Sie will die Verbreitung der „Zukünftigen“ im Alltag dokumentieren.“ – sehr abgefahren. Ich mag Futura!

Mittels Gesichtserkennung ins Museum? Ich weiß ja nich…dann hab ich doch lieber ne Eintrittskarte, die ich dann in mein Scrapbook kleben kann…
Die 15 besten Sci-Fi Filme – interesssante Auswahl. Einige kenn ich nämlich noch nicht. Und dann noch 10 Frauen, die die Sci-Fi Literatur verändert haben. Auch ein paar neue Namen dabei, die ich mir mal näher anschauen muss.

Ein Waschbeutel gegen Mikroplastik aus der Waschmaschine.

Comics. Nicht Graphic-Novels. Oder?

So, das wars. Schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart!

Frau DingDongs Fastenwoche – ein Bericht

6 Tage ohne Nahrung ist für mich der ultimative Minimalismus. Das habe ich so ähnlich 2008 schon mal gedacht, aber jetzt steht es mir wieder völlig klar vor Augen.

Frau DingDongs Fastenwoche

„Warum fastest du eigentlich?“

Ich fühlte mich nicht wohl, wusste, dass alles zu viel ist. Zu viel Kaffee (meine lächerlichen zwei Tassen am Tag, aber ja: für MICH zu viel), zu viel Zucker, zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung, Schlaf und Entspannung – Resultat: Zu viele Wehwehchen. Kurz: Ich fühlte mich nicht wohl. Dazu dann auch noch der ewige Kampf des eigentlichen „sich ändern wollens“. Selbstliebe, abnehmen, Sport machen, in Form kommen. Hat nie so richtig geklappt – sondern nur frustriert (gut, ich übertreibe ein bisschen. Mein minimalistisches Sportprogramm rettet mich regelmäßig).
Ich wollte einfach aus dem Hamsterrad des Zu-wenig-Schlaf-Essen-Stress-Koffein-Müde sein aussteigen.

„Wie lange ging das und was hast du zu dir genommen?“

Das Fasten ging insgesamt 8 Tage. Davon 6 reine Fastentage und 2 Kost-Aufbau Tage, damit sich der Verdauungstrakt wieder langsam an Nahrung gewöhnen kann.
2008 habe ich pures Heilfasten gemacht mit Kräutertee, Brühe und Wasser. Dieses Mal habe ich Saftfasten probiert, weil es mir gesellschaftstauglicher erschien, da ich während der Fastenzeit auch Vollzeit gearbeitet habe. Dabei darf man 3x pro Tag einen Obst-Gemüse-Saft trinken (Lieblingskombi: Orangensaft mit Karottensaft, Ekelkombi: Alles mit Rote-Beete!) und 2x (mittags und abends) klare Gemüsebrühe. Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und Kräutertee.

Und wie war es nun? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt?

Klar, jede Menge!
Positiv:

  • Die Feststellung, dass ich ein willensstarker Mensch bin, setzt einen wirklichen Glücksschub frei. Ich fühle mich wirklich schön, standfest und stabil und mag mich selbst. Das ist ein tolles Gefühl und hebt die Laune!
  • Ich brauche weniger essen, als ich glaube (haha. Ich weiß. Aber beim Essen ist das noch mal was anderes). Vor allem brauche ich überhaupt keine Genussmittel.
  • Meine Haut juckt nicht mehr so wie vorher und ist schön glatt und fest
  • 4 kg abgenommen (aber die kommen dann wieder drauf, das is normal. Freut mich trotzdem erstmal.)
  • Meine Haare sehen fantastisch aus
  • Das Fastenbrechen war natürlich total toll. Eine richtige Geschmacksexplosion. Ich nehme auch jetzt noch alle Geschmacksrichtungen intensiv wahr.
  • Ich habe kein Nachmittagstief mehr (durch das Fastenhoch musste ich an einem Tag mit 2 Std. Schlaf auskommen und ich hatte trotzdem kein Nachmittagstief, das war ein bisschen gruselig)
  • Ich habe durch die Gesellschaft gemerkt, was meinen Essens-Trigger auslöst.

Negativ:

  • Ich hatte durchaus Hunger. Das hat mich überrascht und irre gemacht.
  • Mundgeruch. Der Belag auf der Zunge und in der Mundhöhle war wirklich nervig. Gerade im Kundenverkehr.
  • eine Darmentleerung is nie schön.
  • Stimmungsschwankungen – aber Hallo. An Tag 4 bin ich abends total weinerlich geworden und hab elendig gefroren. Das war ganz schön hart.
  • gerade die empfohlenen Saftmischungen mit Rote Beete waren so grausig, dass ich davon vermutlich einen Schaden davon getragen habe.
  • Ich hätte mir gerne mehr Ruhe gegönnt. Das nächste Mal werde ich wieder im Urlaub fasten.
  • es war wirklich manchmal ziemlich heftig, wenn die Kollegen leckere Sachen zu Essen hatten oder mal wieder jemand Süßkram mitgebracht hat. Das hätte meine Willenskraft beinahe gekillt.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ich taste mich vorsichtig an das Nahrungsspektrum heran und esse sehr achtsam. Werde solange wie möglich auf Genussmittel verzichten, weil ich mich jetzt so gut fühle.
Ich nutze den Fastenerfolg, um mal zu schauen, wie ich meine Ernährung genau verbessern kann. Ich möchte aber trotzdem weiterhin intermittierend fasten, also nur um 10:30 und gegen 20 Uhr essen. Das habe ich ein Jahr lang gemacht und tat mir gut. Ich werde auch ausprobieren, wie sich ein Entlastungstag pro Woche anfühlt und ansonsten die postiven Erfahrungen aus meinem Minus-1-Experiment mitnehmen. Mal sehen.

Ich will jetzt auch fasten! Wie fange ich an?!

Super! Aber:
Fasten ist ein Projekt, für das man Konzentration und Willensstärke braucht. Das kann man nicht so spontan von heute auf morgen. Vor allem, wenn du irgendwelche Vorerkrankungen hast oder sehr dünn bist. Sprich mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist ja ne Fastenkur in einer Klinik besser als es selbst alleine zu versuchen?
Leih dir in der Bücherei einen Fastenratgeber aus und lies dich in die Thematik ein. Prüfe genau, ob das was für dich ist.

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir über das Kontaktformular.

Hast du denn schon mal gefastet? Wie war es für dich?

Wochenrückblick KW45/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Puh. Das war eine sehr besondere Woche, nicht wahr? *lacht nervös*
Seit gestern Abend ist das Fasten vorbei. 6 Tage ohne Nahrung, nur Obst-Gemüse-Säfte und klare Gemüsebrühe und 2 Tage Kostaufbau. Den Rest erzähl ich euch am Mittwoch.
Über Amerika wollen wir für ein paar Minuten heute nicht nachdenken, ok? Ich brauch ne Pause.

Deshalb hier ein Alternativ-Angebot:

Space Station Fisheye Fly Through mit schöner Musik

Wer sich mal auf ein Stummfilmmeisterwerk einlassen will, sollte sich Metropolis von Fritz Lang aussuchen. In der neuen Fassung gibts auch neue Musik und der Film hat dadurch eine völlig neue Ebene bekommen. Sehr hypnotisch, aber ohne etwas von seinem Drama zu verlieren. Habe ich gerne geguckt.

Cinematic Space Trips – ein Supercut, der Lust auf Sci-Fi Filme macht.

Das wars schon. Macht euch nen netten Sonntag, ok?

Minimalismus und Zukunftsfähigkeit

Aufmerksame Leser haben es sicherlich schon bemerkt. Ich habe heimlich, still und leise die Kategorie „Minimalismus“ ergänzt durch einen Schrägstrich und das Wort „Zukunftsfähigkeit“.
Das hat einen Grund.

Nein, eigentlich mehrere:

1. Minimalismus als Thema ist irgendwie ausgelutscht. Jeder Beauty-Vlogger kuratiert seine 50 Teile Garderobe und jeder weiß, wie man seine Sachen los wird. Sämtliche Medien haben die immer gleichen Fragen gestellt, die immer gleich beantwortet wurden. Daran ist nichts Schlechtes, es ist nur für mich (und bestimmt auch für alle anderen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen) mittlerweile ziemlich langweilig. Weil es zum Alltag gehört. Es ist nichts besonderes mehr.

2. eine minimalistische Lebensweise ist für mich die Basis für alles was da zukünftig auf uns zu kommt. Das fängt an mit meiner konsumreduzierten Lebensweise und endet bei selbstverantwortlicher Lebensgestaltung für sich und andere. Dazwischen ist ordentlich Platz für (gedankliche) Abenteuer. Trennen kann ich das alles irgendwie nicht.

3. was da alles genau kommt weiß ich noch nicht, find ich aber spannend. Ich bin an der Zukunft interessiert und möchte daran teilhaben. Mehr dazu steht in meinem Artikel „Kommt nach dem Minimalismus jetzt der Solarpunk?“

Also…was kommt jetzt?

Wochenrückblick KW44/2016

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Tag 2 des Fastens! Gestern war wirklich übel, ich hatte Kopfschmerzen aus der Hölle (die bestimmt davon kommen, weil ich auf meinen morgendlichen Kaffee verzichtet habe…) die ich nachmittags nach der Arbeit in 4-stündiger Schwerstarbeit wegschlafen musste. Hat geholfen, die warme Gemüsebrühe als Abendessen hat meine Lebensgeister geweckt und heute geht es schon viel leichter.
Passend zu meiner minimalisierten Ernährung gehts heute ab 14 h übrigens wieder ins Haus 3 zum Minimalismus-Stammtisch. Kommt doch mal vorbei!

Hier, deine Mittagslektüre:

Ein Pop-up Store kennt man ja. Aber es gibt seit neuestem auch nen Pop-up Stall mit Kühen, wo das Melken gezeigt wird. Warum? Darum!

Ein bisschen Rechnerei zeigt auf, wie jeder einzelne zum abstrakten Thema „Klimawandel“ beiträgt. Das ist wirklich schockierend.

In dem Blog Weltenbewegerin wurde eine Blogparade zum Thema „In was für einer Welt werde ich 2036 leben?“ ins Leben gerufen. Hier ein interessanter Beitrag von zuFussuntwegs.

Apropos Zukunft, Forscher arbeiten schon an einer Müllabfuhr für Weltraummüll.

How to build a civil rights movement in the digital age

Ich weiß, viele vertreten den Ansatz, dass uns die Technik nicht retten wird. Ich glaub aber schon. Wenn man sie sinnvoll einsetzt und entsprechend fördert. Ein Elektroauto verschiebt das Problem ja nur. Man muss mal grundlegend über das Thema Mobilität und Individualverkehr nachdenken. Gemeinsam.
Na jedenfalls sitzen Wissenschaftler nie untätig herum. Lies mal das hier.

Lesen tut gut. Wusste ich ja schon immer :D

In diesem Sinne – einen schönen Sonntag!

To Do – im November

Bäm! November. Bald ist das Jahr um und ich finde es gerade wieder mal unglaublich, wie sehr es an mir vorbeirast!
Im November darf ich noch eine Woche Resturlaub abbummeln und da hab ich hoffentlich genügend Zeit meine Freunde zu treffen und ein paar Sachen von der Liste abzuhaken. Die sieht bisher so aus:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
    Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

    Da muss ich mich noch ein bisschen bemühen, denn das will ich auch noch machen:

    • den riiiiesigen Stapel Comics weglesen, der sich hier angesammelt hat
    • Saftfasten, 1 Woche lang
    • Wie jedes Jahr die Weihnachtsbasare der nordischen Seemannskirchen besuchen und sich durch Skandinavien futtern
    • Ins Fahrgeschäft Encounter auf den Dom gehen. Da wurde ICH das letzte Mal als Vorlage für den bösen Alienklon ausgesucht und das war soooo toll :D

    Und was hast du im November vor?