Wochenrückblick KW41/2018

Schwupp, die Woche ist vorbei und mir turnen viele Gedanken durch den Kopf…

Eigentlich ist fast jeder brainpickings Link lesenswert, aber dieser hier hat mir ganz gut gefallen: A Responsibility to Light: An Illustrated Manifesto for Creative Resilience and the Artist’s Duty in Dark Times

Von der Arabischen Revolution zu Donald Trump – das ist die Macht der Sozialen Medien. Interessanter Essay

ein Interview mit Tilo Jung

Dieser Bullet Journal-Ansatz von einem Typen ist funktional und inspirierend

Wie kommt man zu einem futuristischen Denken?

Schöne Tipps! Umweltschützer werden fernab von dem üblichen Gedöns, man solle doch lieber zu Jutebeutel und Mehrwegflaschen greifen

Lesestoff über Lesestoff – sofort bookmarken :D

Das Balken-Drama und was passiert, wenn ausschließlich Frauen Nachrichten kuratieren

Es gibt ein Empathie-Museum!

Schönen Restsonntag noch!

Minimalismus als Megatrend

Keine Ahnung wie es dir geht, aber ich finde es super gut, dass Minimalismus mittlerweile so große Wellen geschlagen hat. Umso mehr freut es mich, Minimalismus auch noch in der Megatrend Map vom Zukunftsinstitut verortet zu sehen.
Megatrends überdauern mehrere Jahre. Seit 8 Jahren blogge ich schon über das Thema Minimalismus und ich konnte beobachten, wie es vom Nischenthema in den Mainstream gewandert ist. Das hat meiner Meinung nach das ganze Thema einerseits verwässert, weil ständig das Rad neu erfunden wurde, anstatt in die Tiefe und weiter zu denken, andererseits hat diese Vielfalt sehr viele neue Aspekte und Ideen hervorgebracht. Und jeder dieser Aspekte trägt nach wie vor dazu bei, die Idee weiter zu denken.

Minimalismus ist ein ganz und gar unminimalistisches Fass ohne Boden. Es betrifft sämtliche Bereiche von Außen (Entrümpeln, Grundgarderobe usw.) nach Innen (weniger Arbeiten, ungesunde Lebensmuster loslassen). Die einen sind zufrieden mit einer aufgeräumten Wohnung, die anderen krempeln daraufhin ihr ganzes Leben um. Es betrifft also nicht nur den Konsumaspekt sondern auch die eigene Individualität. Und dadurch, dass wir uns verwandeln, verwandelt sich auch die Gesellschaft. Dieser Wertewandel ist die Basis einer zukunftsfähigen Gesellschaft (wenn man es denn richtig anstellt, aber das muss ich noch erforschen :D)

Interessant am Minimalismus ist, dass es ein globales Phänomen ist. Ursprünglich ist der Begriff bzw. der Lebensstil ja aus den Vereinigten Staaten herübergeschwappt, dazu kam dann irgendwann die Zen-Asthetik aus Japan, vermixt mit den Grundzügen der Simple living Bewegung der 80er Jahre. Und während wir hier gerne Minimalismus mit einem grünen zerowaste Lifestyle verbinden, nutzen die Amerikaner die Idee, um ihre Schulden loszuwerden. (Der amerikanische Minimalismus langweilt mich übrigens extrem. Die kommen von ihrem Konsum-Schulden-Thema irgendwie auch nicht los…) Minimalismus hat eben viele Facetten. Da hängt diese ganze Achtsamkeits-Slow-Bewegung mit drin, aber natürlich auch die Sharing Economy, Zero Waste Experimente und Bio-Vegan-Superfood genauso wie die Technomaden und das Thema Postwachstumsökonomie.
Die spannende Frage ist: Wie bastelt man mit Minimalismus an einer Umformung der Gesellschaft im technologischen, gesellschaftlich-sozialen und – auch nicht zu vernachlässigen – ökonomischen Sinne, das daraus ein gutes Leben für alle wird und der Planet nicht vor die Hunde geht?
Und – auch spannend – was kommt als Gegentrend? Ist es schon „Hygge„? Oder das plakative Tragen von Markennamen um den Influcencer-Konsum-Lifestyle noch weiter zu treiben?

Wochenrückblick KW40/2018

Neuer Plan für den Herbst – den Grünen Ring entlang wandern. Einmal rund um Hamburg fast nur im Grünen. Gestern von Stellingen über den Volkspark, am Botanischen Garten vorbei nach Teufelsbrück. Bestes Wetter, beste Laune und am Schluss gabs sogar ein Crêpe mit Apfelmus & Zimt und Zucker! Meine neue Taktik ist, süße Sachen nur noch am Wochenende zu genießen. Da kann ich meine Kalorien in richtig tolle Torten, Kuchen und Gebäck stecken. Diese Mischung aus Verzicht und Genuß ist gerade ziemlich passend. Mal sehen, ob sich das auch noch auf was anderes übertragen lässt?

Aber erstmal hier die Links zum Sonntag:

Okay, wenn ihr hiervon nur einen einzigen Link anklicken könnt, dann bitte diesen hier: „Wieso es keinen Rechtsruck gibt, aber die extreme Rechte trotzdem wächst“ von Jonas Schaible Gebt den Link weiter und diskutiert ruhig auch mal drüber. Das schadet uns bestimmt nicht.

Kompendium Minimalismus

131 Actionable Ideas from Ten Books I Wish I Had Read Ages Ago

Musik! Wie wär’s mit ein bisschen 80er? Ok!

Punkt 3 aus dem Artikel „Why You Should Stop Trying to Conform to the Molds of other Minimalists“ ist das Essentielle am Minimalismus. Was machen wir nur mit all den neuen Möglichkeiten?

Balsam für die Seele! Es gibt wieder eine ordentliche Portion positiver Nachrichten zu vermelden. Bitte schickt den Link heute auch mal durch eure Whatsapp-Gruppen, ja?

13-jährige Jungs haben sich damals auch schon bei Mathe gelangweilt :D Netter Thread

Lesenswert: Rebecca Solnit über Hoffnung in düsteren Zeiten

Das wars schon. Ich geh jetzt grübeln

To Do – im Oktober

Der Oktober ist da und mittlerweile kommt mein Körper der Jahresgeschwindkeit einigermaßen hinther. Aber das lag am glorreichen September!
Ich habe mein Zimmer gestrichen, ein paar Bücher ausgemistet, meine Aufbewahrung für mein Büromaterial und Bastelzeugs verbessert, mir nach 17 Jahren ähnlicher Frisur endlich ne neue verpasst und durch das Fasten habe ich 4 kg abgenommen und endlich einen Plan, wie das mit der Ernährungsumstellung am besten für mich klappt. Keine Ahnung warum ich das alles nicht schon anfang des Jahres gemacht habe, aber vermutlich war die Zeit einfach nicht reif dafür.
Ich habe jedenfalls viel mehr Energie als im letzten halben Jahr und das bewirkt Wunder!

Im Oktober will ich…

…das Comicfestival besuchen
…weiter machen mit dem Walking (Joggen ist doof, aber walken geht) Schwimmen bleibt aber mein Favorit
…2 kg abnehmen
…Freunde treffen
…die restlichen aussortieren Sachen wegbringen (Oxfam, Bücherschrank usw.)
…Konzerte und Vorträge besuchen
…eine Fortbildung machen

Was machst du im Oktober? War dein September gut?

Wochenrückblick KW39/2018

Taritara die Post ist da – in diesem Falle mit einem Haufen Links, die mich diese Woche beschäftigt haben.

Zu erst starten wir gut vorbereitet in den Oktober. Das Motto „Optimismus“ ist genau richtig. Die Teenager von heute sind übrigens schon sehr optimistisch. Das find ich interessant. Und beruhigend. Und seeeeehr erfrischend.

Joah, würd sagen, der Sonntag ist gerettet!

„Clutter is an external demonstration of our internal storms,” sagt Star Hansen. Die anderen Leute haben auch was zum Thema Entrümpeln zu sagen.

850 Kinderehen annulliert und die Mädchen in die Schule schicken? Jepp – gemacht. Und zwar von dieser tollen Frau!

Hast du mitbekommen, dass wieder zwei Sonden auf Asterioden gelandet sind?

Geiler Soundtrack aus ner Serie? Bitte schön!

How long to read this findet für dich heraus, wie lange du für ein Buch brauchen wirst. Das klingt ziemlich gut und wenn ich das jetzt so gefühlsmäßig grob überschlagen habe, kommt das auch hin.

Du willst digital aufräumen und ein paar Accounts löschen? Accountkiller hilft mit passenden Anleitungen und vielleicht checkt man die Seite BEVOR man sich irgendwo anmeldet.

Und wer zum Abschluss noch ein bisschen Entspannungsgeräusche für Meditation oder Socken falten braucht, klickt hier!

Das wars schon. Ich hol mir jetzt ein Stück Torte, denn darauf habe ich die ganze Woche gewartet :D

Wochenrückblick KW38/2018

Dieses Video hat mich sehr beeindruckt. Ich will, dass sowas auch mehr in Sci-Fi Serien und Filmen vorkommt.

Weniger Angst, mehr Hoffnung.

Ein paar schöne Tipps zum digitalen Minimalismus. Nachdem ich meine Twitter- und Instagramfeeds verstoßen habe, ist mein Leben deutlich besser geworden. Kann ich also nur empfehlen.

Investing psychic (not material) energy: flow experiences and sustainable prosperity

Gute Nachrichten für schüchterne Personen

Schlechte Nachrichten für alle, die viel am Bildschirm lesen

Zum Abschluss darfst du dir ein Musikvideo aussuchen! Du kannst wählen zwischen: Klassisch, aber seltsam und spacigen Naturfilm

Lagerraum oder Lebensraum?


Okay, neulich blättere ich in dem aktuellen Katalog eines Möbelherstellers. Da stand irgendwas von „Wir glauben, dass es gut ist, wenn man seine Wohnung regelmäßig verändert blabla“ – bin zu faul das richtige Zitat abzutippen, aber der Inhalt war klar: „Kauf regelmäßig unsere Möbel, wirf sie nach ein paar Jahren weg und kauf dann wieder Neues, danke.“

Das ging mir das irgendwie nicht mehr aus dem Kopf.

Ich meine damit nicht die Aufforderung ständig Möbel zu kaufen und wegzuwerfen, sondern der Gedanke, dass das Leben ganz schön schnell stecken bleibt, wenn man nicht aufpasst. Obwohl ich mich für Minimalismus interessiere – und das seit mittlerweile 9 Jahren – habe ich im letzten halben Jahr gefühlt wieder mehr Dinge angehäuft und gekauft und mich so im Alltag eingesperrt. Bei genauerer Überprüfung habe ich gar nichts Neues angehäuft sondern eher tatsächlich aussortiert und ausgetauscht, aber es fühlt sich nach mehr an. Wie kommt das?
Aus diesem Steckenbleiben-Gefühl wird ein Lagerraum, weil sich nichts an der Menge der Sachen ändert und an dem Drumherum auch nicht. Das Regal wurde an diese Ecke gestellt und da blieb es auch die letzten 10 Jahre. Die Bücher wurden so geordnet und setzen Staub an, werden aber nicht gelesen. Alles verkommt zu einem Lager von nicht fertiggestellten Projekten, von ungelesenen Zeitschriftenstapeln, von klobigen Möbeln, die rumstehen aber sinnlos sind.
Aber sollte unsere Wohnung nicht Lebensraum sein? Etwas, das lebt, ist lebendig. Die Dinge sind im Fluss. Aber wann sind sie es schon?
Versteh mich nicht falsch. Ich liebe diese klinisch-minimalistischen Penthouse Wohnungen aus den Architekturzeitschriften und auf pinterest, aber ist das nicht auch starr? Klar, wir wohnen in Wohnungen oder Häusern aber wir wollen doch ein ZUHAUSE. Kuratiert von den Bewohnern nach ihren individuellen Bedürfnis nach Schönheit und Ordnung.
Aber viel zu leicht verfällt man im Alltag in diese Starre (Ich merke das übrigens nur, weil ich selbst in dieser Starre stecke und mich ja dieses Jahr das Motto „Freiheit“ beschäftigt. Diese Dissonanz is wie ne Bratpfanne, die mir jemand überzieht. Mehrmals.Kräftig.Hintereinander.) und ich glaube, das tut uns nicht gut. Wir entwickeln uns. Die Wohnung sollte sich auch mit entwickeln. Oder?

Wann hast du das letzte Mal den Flur gestrichen?
Hast du das angefangene Projekt, das Staub ansetzt und erstmal zur Seite geschoben hast, schon fertig?
Macht die Aufbewahrung, die du dir für Bastel- und Nähkram ausgedacht hast noch Sinn oder behindert sie dich?
Passt der Stil deiner Wohnung noch zu dir?
Liegt unter der Wandfarbe und unter den Tapeten dein wahres Ich vergraben?

Wir verändern uns ständig, aber unsere Wohnung nicht so oft.
Es ist Herbst und deshalb Zeit für Veränderung.
Keine Panik, ich will nicht, dass du los gehst und dir neue Möbel kaufst oder Duftkerzen und so nen Müll den niemand braucht.
Aber vielleicht mal was weglassen, was nervt. Und hinzufügen, was Freude macht.

Ich habe eine Wand mehr mit türkis angemalt und es fühlt sich gut an.

Wochenrückblick KW37/2018

Ooopsiii! Durch mein Fasten hab ich doch tatsächlich den Wochenrückblick verschlafen…aber das wird hiermit nachgereicht:

Interessantes und lesenswertes Interview mit Harald Welzer

Dieses Buch interessiert mich

Hier schreibt der Autor über 13 Dinge die er über das Glücklich sein gelernt hat – in nem MOOC

Okay, diese Tipps helfen vielleicht endlich dran zu bleiben

Absolut abgefahren.
naja und das irgendwie auch!

Karl ist 65 und baut seit dem er 13 ist an einer Stadt aus Karton. Das ist echt beeindruckend.

„Schluss mit Wachstum“ – ein offener Brief, den man ruhig mal lesen kann.

the myth of freedom ist ein interessanter Artikel von Yuval Noah Harari, der auch das lesenswerte „Homo Deus“ geschrieben hat.

Aufgeräumt in Mumbai und dazu ein paar interessante und schockierende Fakten über Plastik

Das wars! Komm gut in die Woche :)

Vom Bullet Journal zur Ich-Bibel

Okay, wie du ja weißt, kam ich mit dem Bullet Journal leider nicht zurecht. Das Potential darin hab ich erkannt, aber diese elendige Abschreiberei von Sammlungen und Gedankenfetzen, die mit ins neue Notizbuch kommen sollten, war mir dann doch zu viel. Aber schriftlich nachdenken ist super, deshalb habe ich das Thema weiter abgegrast und ta-da – das Internet hat natürlich wie immer eine Lösung! :D

Kevin Gao hat sich selbst eine Bibel geschrieben, in der er immer liest. Er notiert sich Gedanken, Gedichte, Zitate, Fragen, Lebenstugenden, inspirierende Geschichten und Schnipsel aus Büchern, die er gelesen hat. Fertig ist die eigene Bibel.

Dazu schreibt er:

My goal for this Personal Bible is to have a handbook of the most inspiring, powerful, and interesting content I’ve experienced. Something I can read every day or as often as possible, a resource I can turn to when facing important decisions or tough emotional times. Together, they represent the ideas and beliefs and insights that I want to remember forever, concepts that I want to become a concrete part of my daily life.

Und ich dachte – gute Idee, das wird gleich nachgemacht und ausprobiert.

Also habe ich mir ein Notizbuch im Format A6 aus dem Regal gezogen, tatsächlich einen Index angelegt, der sogar funktioniert (in meinem obigen Test war der Index total sinnlos, keine Ahnung warum) und mir Gedanken gemacht. Ich nenne es – inspiriert von Hannah Arendt – „Nachdenkbuch 2018“.

Und das ist bisher drin:

  • Zitate zum Thema Selbstliebe, Freiheit, Akzeptanz – kurzum, jedes Zitat, was mir ins Auge sticht und mich interessiert.
  • Liste: Orte, die ich mal besuchen möchte
  • Liste: Dinge, die ich gerne mal tun möchte
  • Fragen, jede Menge Fragen. Ich liebe Fragen! Die helfen besonders gut beim Nachdenken und Kopf-verdrehen
  • Selfcare Ideen, um meine Bedürfnisse zu erfüllen
  • Meine Werte nach denen ich leben will bzw. die ich ergründen will
  • Postkarten mit schönen Motiven oder Fotos und Sticker, die mich freuen
  • Liste mit Dingen, die mich glücklich machen und mir Kraft geben
  • Liste mit Sachen, die ich bisher erfolgreich gemeistert habe, quasi ein kleines Erfolgstagebuch
  • Meine Vorbilder und was mich an diesen Menschen fasziniert
  • positive Affirmationen
  • Notizen aus Büchern, die mir weitergeholfen haben
  • positive Sachen, die ich erlebt habe oder die jemand über mich gesagt hat
  • Liste: Darin bin ich gut
  • Liste: Das will ich noch lernen/das will ich verbessern
  • Dankbarkeitsliste
  • Kraftcollagen und Mini-Moodboards
  • Realitäten: Kurze Notizen zu realen Erlebnissen, die meine negativen Glaubenssätze entkräften
  • Morgen- und Abendroutinen in Bezug auf meine Bedürfnisse
  • Reflektionen zum Jahresende
  • Ausblick und Visionen für das kommende Jahr
  • Erkenntnisse, die ich aus TED-Talks gesammelt habe
  • Zielplanung, fernab von dieser SMART Grütze.

Hier habe ich noch mehr Ideen, die man in einer Ich-Bibel sammeln könnte:

  • Das habe ich heute/diese Woche/diesen Monat gelernt
  • Meine größte Probleme sind…
  • Wege und Ideen, um meine Probleme zu lösen
  • Blogs und Internetseiten, die mich auf gute Ideen bringen
  • Das tröstet mich…
  • Das tut mir gut, wenn…
  • Das ärgert mich/Trigger
  • Das hat gut geklappt
  • Ich hab Angst vor … und tu es trotzdem

Im Grunde geht es darum, sich selbst und seine Bedürfnisse wahrzunehmen, sich selbst besser kennenzulernen und immer wieder abzugleichen und zu hinterfragen. Ich finde es spannend, wie sich dadurch mein Leben verändert, denn das tut es damit. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Büchlein mich so sehr weiterbringt. Ich nehme es gerne zur Hand, blättere darin herum, zeichne und kritzle und erlaube mir, mein Inneres da rein zu destillieren. Anders als beim Tagebuch-Gesülze, wo ich Dinge einfach nur rauslasse, ist dieses Nachdenkbuch dann doch etwas lösungsorientierter und gibt Antworten auf meine Fragen. Das hilft besonders wenn ich mal wieder am Grübeln bin. Wenn ich einen blöden Tag hatte und ich merke, dass irgendwas schief läuft in meiner Wahrnehmung (aka Negative Glaubenssätze) und ich aber lese, dass mein Vergangenheits-Ich notiert hat: Ey, in der Situation war das ähnlich und das Problem hast du so gelöst und es ging dir gut – weiß ich, dass ich mir vertrauen kann und alles gut wird. Vielleicht müssen das andere Menschen nicht machen, weil die das alles in ihrem Kopf geregelt kriegen. Ich kanns leider nicht so gut.

Das wars schon. Ich hoffe, der Beitrag war in irgendeiner Art und Weise hilfreich für dich.
Was könnte man noch drin notieren? Führst du so ein Denktagebuch auch? Welche Collections hast du in deinem Bullet Journal, die dich weiterbringen?