Wochenrückblick KW37/2018

Ooopsiii! Durch mein Fasten hab ich doch tatsächlich den Wochenrückblick verschlafen…aber das wird hiermit nachgereicht:

Interessantes und lesenswertes Interview mit Harald Welzer

Dieses Buch interessiert mich

Hier schreibt der Autor über 13 Dinge die er über das Glücklich sein gelernt hat – in nem MOOC

Okay, diese Tipps helfen vielleicht endlich dran zu bleiben

Absolut abgefahren.
naja und das irgendwie auch!

Karl ist 65 und baut seit dem er 13 ist an einer Stadt aus Karton. Das ist echt beeindruckend.

„Schluss mit Wachstum“ – ein offener Brief, den man ruhig mal lesen kann.

the myth of freedom ist ein interessanter Artikel von Yuval Noah Harari, der auch das lesenswerte „Homo Deus“ geschrieben hat.

Aufgeräumt in Mumbai und dazu ein paar interessante und schockierende Fakten über Plastik

Das wars! Komm gut in die Woche :)

Vom Bullet Journal zur Ich-Bibel

Okay, wie du ja weißt, kam ich mit dem Bullet Journal leider nicht zurecht. Das Potential darin hab ich erkannt, aber diese elendige Abschreiberei von Sammlungen und Gedankenfetzen, die mit ins neue Notizbuch kommen sollten, war mir dann doch zu viel. Aber schriftlich nachdenken ist super, deshalb habe ich das Thema weiter abgegrast und ta-da – das Internet hat natürlich wie immer eine Lösung! :D

Kevin Gao hat sich selbst eine Bibel geschrieben, in der er immer liest. Er notiert sich Gedanken, Gedichte, Zitate, Fragen, Lebenstugenden, inspirierende Geschichten und Schnipsel aus Büchern, die er gelesen hat. Fertig ist die eigene Bibel.

Dazu schreibt er:

My goal for this Personal Bible is to have a handbook of the most inspiring, powerful, and interesting content I’ve experienced. Something I can read every day or as often as possible, a resource I can turn to when facing important decisions or tough emotional times. Together, they represent the ideas and beliefs and insights that I want to remember forever, concepts that I want to become a concrete part of my daily life.

Und ich dachte – gute Idee, das wird gleich nachgemacht und ausprobiert.

Also habe ich mir ein Notizbuch im Format A6 aus dem Regal gezogen, tatsächlich einen Index angelegt, der sogar funktioniert (in meinem obigen Test war der Index total sinnlos, keine Ahnung warum) und mir Gedanken gemacht. Ich nenne es – inspiriert von Hannah Arendt – „Nachdenkbuch 2018“.

Und das ist bisher drin:

  • Zitate zum Thema Selbstliebe, Freiheit, Akzeptanz – kurzum, jedes Zitat, was mir ins Auge sticht und mich interessiert.
  • Liste: Orte, die ich mal besuchen möchte
  • Liste: Dinge, die ich gerne mal tun möchte
  • Fragen, jede Menge Fragen. Ich liebe Fragen! Die helfen besonders gut beim Nachdenken und Kopf-verdrehen
  • Selfcare Ideen, um meine Bedürfnisse zu erfüllen
  • Meine Werte nach denen ich leben will bzw. die ich ergründen will
  • Postkarten mit schönen Motiven oder Fotos und Sticker, die mich freuen
  • Liste mit Dingen, die mich glücklich machen und mir Kraft geben
  • Liste mit Sachen, die ich bisher erfolgreich gemeistert habe, quasi ein kleines Erfolgstagebuch
  • Meine Vorbilder und was mich an diesen Menschen fasziniert
  • positive Affirmationen
  • Notizen aus Büchern, die mir weitergeholfen haben
  • positive Sachen, die ich erlebt habe oder die jemand über mich gesagt hat
  • Liste: Darin bin ich gut
  • Liste: Das will ich noch lernen/das will ich verbessern
  • Dankbarkeitsliste
  • Kraftcollagen und Mini-Moodboards
  • Realitäten: Kurze Notizen zu realen Erlebnissen, die meine negativen Glaubenssätze entkräften
  • Morgen- und Abendroutinen in Bezug auf meine Bedürfnisse
  • Reflektionen zum Jahresende
  • Ausblick und Visionen für das kommende Jahr
  • Erkenntnisse, die ich aus TED-Talks gesammelt habe
  • Zielplanung, fernab von dieser SMART Grütze.

Hier habe ich noch mehr Ideen, die man in einer Ich-Bibel sammeln könnte:

  • Das habe ich heute/diese Woche/diesen Monat gelernt
  • Meine größte Probleme sind…
  • Wege und Ideen, um meine Probleme zu lösen
  • Blogs und Internetseiten, die mich auf gute Ideen bringen
  • Das tröstet mich…
  • Das tut mir gut, wenn…
  • Das ärgert mich/Trigger
  • Das hat gut geklappt
  • Ich hab Angst vor … und tu es trotzdem

Im Grunde geht es darum, sich selbst und seine Bedürfnisse wahrzunehmen, sich selbst besser kennenzulernen und immer wieder abzugleichen und zu hinterfragen. Ich finde es spannend, wie sich dadurch mein Leben verändert, denn das tut es damit. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Büchlein mich so sehr weiterbringt. Ich nehme es gerne zur Hand, blättere darin herum, zeichne und kritzle und erlaube mir, mein Inneres da rein zu destillieren. Anders als beim Tagebuch-Gesülze, wo ich Dinge einfach nur rauslasse, ist dieses Nachdenkbuch dann doch etwas lösungsorientierter und gibt Antworten auf meine Fragen. Das hilft besonders wenn ich mal wieder am Grübeln bin. Wenn ich einen blöden Tag hatte und ich merke, dass irgendwas schief läuft in meiner Wahrnehmung (aka Negative Glaubenssätze) und ich aber lese, dass mein Vergangenheits-Ich notiert hat: Ey, in der Situation war das ähnlich und das Problem hast du so gelöst und es ging dir gut – weiß ich, dass ich mir vertrauen kann und alles gut wird. Vielleicht müssen das andere Menschen nicht machen, weil die das alles in ihrem Kopf geregelt kriegen. Ich kanns leider nicht so gut.

Das wars schon. Ich hoffe, der Beitrag war in irgendeiner Art und Weise hilfreich für dich.
Was könnte man noch drin notieren? Führst du so ein Denktagebuch auch? Welche Collections hast du in deinem Bullet Journal, die dich weiterbringen?

Gelesen im August

„Weltensturm“ von Scott Westerfield
Die Menschheit hat die Erde hinter sich gelassen und sich auf 80 Planeten verteilt. Regiert wird die Menschheit von einem „auferstandenen Kaiser“, von einem, der den Tod besiegt hat. Natürlich gibt es Opposionelle, die glauben, ohne Tod sei kein wirklicher Fortschritt möglich. Und dann gibt es noch die Rix, die besiegen den Tod auf ihre Weise, in dem sie sich langsam in perfekte Mensch-Maschinen verwandeln. Um das „auferstandene Reich“ zu schwächen, nehmen sie die Kindkaiserin als Geisel und zetteln dadurch einen interstellaren Krieg an. Dabei stoßen sie auf ein unfassbares Geheimnis…
Fazit: dieser Episoden Sci-Fi Roman liest sich nicht, er saugt sich direkt in dein Gehirn und das mit ziemlich guten Ideen im Gepäck. Spannend geschrieben, interessante Charaktere. Mochte ich sehr gern, daher eine Leseempfehlung für alle Hard Sci-Fi Fans!

„Ansichten der Natur“ von Alexander von Humboldt
Das vorliegende Bändchen zählt zu Humboldts Hauptwerk und ist das Resultat seiner fünfjährigen Amerikareise, die ihn 1799-1804 nach Venezuela und zum Orinoco, in die Anden, nach Mexiko, Kuba und in die Vereinigten Staaten führte. Ergänzt wurde es durch Essays und Vorlesungen zu seinen Ideen der Botanik und des Vulkanismus.
Fazit: liest sich nach all der Zeit immer noch sehr modern und gut. Wer einen Einblick in Humboldts Denke haben will, liegt mit diesem Werk genau richtig. Aber Achtung: Man bekommt Fernweh und Entdeckerdrang!

„Die Maschine steht still“ von E.M. Foster
Wieso sich treffen, wenn man auch skypen kann? Lieber Knöpfe drücke und Hebel ziehen statt wirklich was tun – das ist die bequeme Zukunft, in der eine große Maschine alles regelt. Alles Körperliche ist irgendwie eklig und am besten denkt man nur über Ideen nach. Doch ein junger Mann sieht das anders…
Fazit: es ist kurz und unglaublich gut! Erstaunlich, was sich Herr Foster schon 1909 alles ausgedacht hat. Und jetzt sitzen wir hier und gruselt umso mehr. Es behandelt auf 48 Seiten die Frage, wie der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen kann, die unser Leben bestimmen. Und: Ist das überhaupt nötig? Für Fans von „Schöne neue Welt“ und expressionistischen Werken.

„Die Puppe Maggie Moneyeyes – Psychodelikatessen für Science-Fiction-Leser“ von Harlan Ellison
diverse Erzählungen aus den Genre Sci-Fi und Fantastik mit ner Portion Gothic-Horror
Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht. Der Typ wird in der Sci-Fi Welt nach wie vor als verkanntes Genie und Geheimtipp gehandelt, aber er ist halt kein Bradbury. Die Geschichten sind zwar ansich gut und kraftvoll, aber leider wenig einfallsreich und null inspirierend. Irgendwie liest sich das alles wie von einem Typ, der nie über seine Bukowski-Vonnegut-Gothic-Emo-Phase als Mittzwanziger rausgekommen ist und das merkt man in jeder Zeile.

 

Sorry für die Verzögerung. Was hast du im August gelesen?

Wochenrückblick KW36/2018

So, was gibts Neues? Was beschäftigt dich gerade?

Mich dieses und jenes:

„Dale Carnegie once said “Inaction breeds doubt and fear. Action breeds confidence and courage. If you want to conquer fear, do not sit home and think about it. Go out and get busy.“

Leo Babauta, der König der Selbstoptimierung, hat was dazu geschrieben. Nämlich das man es überdenken soll.

Genau! Sci-Fi ist politische Bildung

Go deeper not wider ist ein interessantes Konzept, was auch super zum Minimalismus passt: ein ganzes Jahr weder was Neues anschaffen oder tun.
„No new hobbies, equipment, games, or books are allowed during this year. Instead, you have to find the value in what you already own or what you’ve already started.“
Wenn ich eine griffige Entsprechung auf deutsch für „depth year“ finde, mach ich das vielleicht auch :D

Brasilien, diese Streber! Aber Niger ist auch super.

Be your own mentor

Auf der Seite Conserve the sound kann man sich Geräusche von damals anhören. Tolle Idee und schick aufbereitet!

Hosentaschen, Jackentaschen – das wärs. Männer verstehen das nich so richtig. Es ist aber echt ein Problem. Immerhin wurde das jetzt mal untersucht.

So, das wars schon wieder. Zeit, das nachwirken zu lassen.

To Do – im September

Tach. Wieder da.
Die Blogpause war gut und nötig.
Der Urlaub war auch super. Der Harz ist ein schönes Reise- und Wanderziel und obwohl es dort für Vegetarier und Veganer auf dem Brocken keine Erbsensuppe gab (kann jemand diesen Missstand beheben? Danke.), war es trotzdem ziemlich gut. Ich werd da wieder hin fahren.

Nun gut, der September ist schon da. Puh! Sag mal, fühlst du dich auch so, als würdest du dem Jahr hinterherjoggen?? Das kann doch nich nur mir so gehen, oder???
Ich spür noch nix von der Jahresendzeitenergie, vermutlich weil ich noch nich so weit im Jahr bin wie das Jahr eigentlich ist :D
…aber viiiielleicht könnte man sie ein bisschen herbeizaubern?
Vielleicht so:

– meinen Alltag auffrischen. Ein bisschen anders gestalten. Neue Restaurants ausprobieren, einen anderen Arbeitsweg nehmen. Menschen Sachen sagen, die ich normalerweise nicht sagen würde. Auf das Leben vertrauen und „Zufälle“ entdecken und herausfordern
– die Gestaltung meiner Wohnung verbessern. Es ist echt mal Zeit für ein bisschen Farbe. Und vielleicht das ein oder andere Buch aussortieren…

Vielleicht fällt mir zwischendurch noch ne Challenge ein, dann probier ich das auch aus. Mal sehen.

Wie sehen deine Herzenspläne für September aus? Wie frischt du deinen Alltag auf? Was würdest du gerne verändern?

Gesehen im August

Filme und Serien, die ich gesehen habe

The Apple / Star Rock (1973)
In der Zukunft (1994) wird der Worldvision Song Contest gefeiert! Und eigentlich gehts nur um den BIM, der alles gleichschaltet und koordiniert. Und dann stehen da die naiven, aber talentierten Landeier Alphie und Bibi auf der Bühne und gewinnen mit ihrer Natürlichkeit auch noch die Herzen der Zuschauer…Das passt dem teuflischen Plattenboss Bogaloo gar nicht – also schmiedet er einen Plan: Er will die beiden unter Vertrag nehmen, doch Alphie merkt, dass da was faul ist. Bibi jedoch lernt bald die Schattenseiten des Musikbusiness kennen.
Fazit: Trash vom Feinsten. Es war grandios.

Legion – 1st season
David Haller sitzt im Krankenhaus – er ist schluckt als Schizophrener seine Pillen und wartet drauf, das die Tage rumgehen. Aber irgendwas stimmt nicht. Seine Träume vermischen sich mit der Realität und irgendwie fühlt sich alles wie ein Deja-vú an? Gut, das liegt vielleicht an den Pillen? Eine willkommene Ablenkung ist die neue Patientin Syd, mit der die Tage bunter werden und die ihm erklärt, dass die Stimmen in seinem Kopf real sein könnten…
Fazit: eine der besten Serien, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Wirklich tolle Bilder, super Schauspieler, interessante Geschichte, bei der es Spaß macht, alles zu hinterfragen. Sehr, sehr sehenswert!

Der dunkle Turm
Okay also Walter will mit Gehirnwellen von Kindern einen Turm im Universum kaputtlasern, damit das „Böse“ die Welten beherrschen kann. Roland, der Revolvermann, ist natürlich dagegen. Und dann kommt da plötzlich so ein Teenager mit Visionen, der ihm dabei helfen will.
Fazit: äh ja. Zeitverschwendung. Naja außer man mag Idris Elba, aber dafür is er auch echt wenig zu sehen…

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen
Feature über die Welt von morgen, guckt es euch am Besten selbst an :D
Fazit: geil. Echt. Da sind wir ja schon, auch wenn sie in den 70ern das Internet noch nich aufm Schirm hatten und sie dachten, man könne weiterhin im Büro rauchen. Was mich sehr fasziniert an diesen 70er Jahre Zukunftsvisionen: Die Angst, im Smog zu ersticken und die „Blechlawinen“, die uns den Platz wegnehmen. Von dieser Angst vor schlechter Luft und dem Autohass is ja jetzt absolut nix mehr zu spüren! Das wurden wir wohl ziemlich gut gehirngewaschen.

Was hast du dir angeguckt?

Wochenrückblick KW31/2018

So, steht das Kaffee Gedeck bereit? Hier dazu die passenden Internetkekse:

Wer das Thema „Suffizienz“ mal in hübsch und als Poster haben möchte, klickt bitte hier

#NIMN

nützlich statt glücklich sein?!

Nice Nailantei Leng’ete rannte als 8-jährige kurz vor ihrer Genitalverstümmelung weg. Jetzt ist sie 27 und hat schon 15.000 Mädchen vor diesem schlimmen Schicksal bewahrt. WOW!!!

Dieser kleine Fuchs hat es gerade noch geschafft – seine Art kann nun von der Liste der gefährdeten Arten runter!

Die Schweden sind solche Streber!!! Herzlichen Glückwunsch. Und jetzt bitte alle nachmachen, ok?

4 steps to reset your goals for the second half of the year – ja okay, nix neues, aber die Erinnerung daran tut gut. Also los jetzt.

einfach mal nichts tun

Eine Frau taucht – im Rollstuhl.

John Gorman hat 30 Jahre lang sein Leben bewertet. Die Daten hat er in nette Grafiken gebastelt und wir können so vielleicht noch was von ihm lernen. Was hast du im letzten halben Jahr gelernt? Ist dein Leben besser oder schlechter geworden?

So, das wars erstmal. Der Kaffee ist kalt.

Starte gut in die Woche!

To Do – im August

Hand aufs Herz: Innerlich habe ich permanent einen Schreikrampf, weil ich es nicht fassen kann, dass die Zeit dieses Jahr so schnell vergeht. Ich möchte all die guten kleinen Momente, die ich bisher erlebt habe, langsam wie Perlen auf eine Schnur ziehen und dabei atmen und Vögelchen beobachten und die Perlen anschauen. Ich möchte die nicht so guten Momente bei einer Tasse Tee mit einer Lupe anschauen und wissen, ob sie sich im Laufe der Zeit verformen. Aber es ist schon August!
Das erschreckt mich ein bisschen…

Aber gut…was soll man machen?

Erstmal eine kurze Juli-Rückschau:
Ich wollte achtsamer mit mir umgehen und mehr Energie gewinnen, das war das Wichtigste.
Um achtsamer zu werden, habe ich angefangen, mehr Tagebuch zu schreiben. Ich hatte ja diese Juli-Journal-Prompts und meine Fresse – war.das.gut. Ich hatte so einen derben Erkenntnisstrudel, als hätte ich selbst eine Anleitung für mein Gehirn gefunden!! Es ist erstaunlich und hat mir wahnsinig genützt. Falls du also auch an einem Problem herumnagst oder dich einfach mal ein bisschen mehr auf dich konzentrieren möchtest, versuch es mal mit Tagebuch schreiben. Mir macht das mehr Spaß als Rosinen zu lutschen. Und als Starthilfe kannst du einfach nach Anregungen oder Journal Prompts suchen. Auf Pinterest findet man davon unendlich viele zu jedem Thema, auch weil die Amerikaner beim Thema Schreibtherapie deutlich weiter sind als wir.

Das mit der Energie lässt sich noch optimieren, aber bei der Hitze starte ich jetzt keine neuen Versuche. Es ist aber deutlich besser als noch im Juni. Und die Schwimmroutine nach der Arbeit lass ich jetzt bleiben. Das klappt nicht und ich lasse das jetzt los. Ich will meinen Feierabend und mach dann lieber noch einen Spaziergang zur nächsten Eisdiele. Dafür gehe ich aber jetzt Montagnachmittags und ich habe meistens im Schwimmbad zwei Bahnen ganz für mich und das ist mehr als ich zu träumen wagte.

Im August will ich Spaß & Abenteuer haben. Der kam im letzten halben Jahr wieder viel zu kurz.
Auf der To Do Liste steht:

  • Nicht schmelzen
  • Verreisen (Es geht zum Wandern in den Harz!)
  • viel viel schwimmen
  • und wenn es passt: noch mal Fasten

Und was machst du im August? Hast du ein Monatsmotto? Wie war dein Juli?

Gesehen im Juli

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Das habe ich mir im Juli angesehen:

Gefahr aus dem Weltall (1953)
Amateurastronom John entdeckt an der Absturzstelle eines vermeintlichen Meteoriten ein UFO, doch niemand schenkt seiner Geschichte Glauben. Auch er selbst fängt an zu zweifeln. Doch es gehen merkwürdige Dinge in der Kleinstadt Sand Rock vor: Bewohner verschwinden und wenn sie auftauchen, wirken sie wie ausgewechselt. Gefühlskalt und roboterhaft. Was ist los?
Fazit: gruselig und sehenswert :D

Star Trek, the next Generation – Staffel 1
Captain Picard erforscht mit seiner Crew den Weltraum.
Fazit: okay, die 1. Staffel is echt mega cheesy. Das wusste ich gar nich mehr! Aber geguckt hab ich es natürlich trotzdem gerne.

Adventure Time, Staffel 1
Finn und Jake sind Helden und erleben jede Menge Abenteuer.
Fazit: es is crazy und ich liebe es. Jeder sollte sich das ansehen. Das spült die Gehirnzellen durch.

Loving Vincent
Der Film ist eine Mischung aus Krimi und Biografie, der sich mit dem Umständen von van Goghs Tod beschäftigt. Armand Roulin erhält von seinem Vater, dem Postboten Joseph Roulin den Auftrag, den letzten Brief von Vincent van Gogh an dessen Bruder zu überbringen. Als er sich auf den Weg macht, erfährt er, dass auch bereits Theo verstorben ist. Er kommt im Verlauf der Handlung ins Gespräch mit den Dorfbewohnern von Auvers und erfährt so mehr über Vincents Leben.
Fazit: einer der schönsten Filme, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Das Making-of dazu war auch total spannend, denn das interessante an dem Film ist, dass er aus über 60.000 Ölbildern gemacht wurde. Guck den Mal.

Mr. Turner
William Turner, Meister des Lichts, war exzentrisch, mürrisch und – etwas ungepflegt. Das kümmerte ihn am allerwenigsten und für die Akademie war einfach nur genial.
Fazit: Und noch ne Maler-Biografie! Fantastisch geschauspielert. Wer sich für Turners Bilder interessiert, sollte sich den Film mal ansehen.

The Dish
Die Mondlandung sollte 1969 überall übertragen werden. Dafür setzte die NASA ein weltweites Netz an Radioteleskopen ein, wovon eines, das Parkes-Observatorium, mitten auf einer Schafskoppel in Australien steht.
Cliff Buxton und sein Team überwachten dieses Radioteleskop und wurden von der NASA beauftragt, den Kontakt zu Apollo 11 aufrechtzuerhalten. Dieses Großereignis regt natürlich ddie ganze Stadt auf.
Fazit: liebenswerter Film lose basierend auf wahren Ereignissen mit sympathischen Charakteren. Sehr nette und sehenswerte Abendunterhaltung.

Lief eigentlich was im Kino? :D