1 Woche ohne Fastfood und Snacks

Yeah, auch die Woche ohne Fastfood und Zwischenmahlzeiten liegt hinter mir.
Tja. Wie lässt sich diese Woche kurz und knackig beschreiben? Sie war schwierig und gleichzeitig ziemlich leicht für mich.
Und weil sie so leicht war, war sie seeeehr schwierig.

Zur Vorgeschichte muss ich aber erwähnen, dass ich seit über einem Jahr versuche zu trainieren, nur 3 Mahlzeiten zu mir zu nehmen bzw. ordentlich zu frühstücken. Das hatte sich also bereits relativ gut eingependelt.
Auch esse ich kaum Fastfood im herkömmlichen Sinne. Ich war schon seit über 10 Jahren nicht mehr bei McDoof und Co. und das höchste der Fastfoodgefühle ist, wenn ich mir abends mal was vom Asiaten hole oder eine Pizza bestelle. Kommt aber nur ca. 1-2 Mal im Monat vor, wenn überhaupt (und ja, das liegt an unserer Faulheit). Zwischenmahlzeiten sind ganz klar süß – hier mal ein bisschen Schokolade, da mal ein Stück Kuchen, das zweite Frühstück auf der Arbeit. Wobei ich das zweite Frühstück auch vorher schon gecancelt habe, da ich ja frühstücke und somit nix mehr brauch. Das hat anfangs schon etwas Ausdauer erfordert, weil es wirklich nicht einfach ist, wenn 10 Leute um dich ihre Früchtejoghurts schlecken oder an ihrem Obst knabbern.

Nun gut, ich bin also in diese Woche gegangen mit 3 Mahlzeiten pro Tag und konnte alles essen. Hurra. Ich habe also meinen Süßhunger immer gleich nach einer vollwertigen Mahlzeit als „Dessert“ gestillt. Klappte wunderbar, allerdings merkte ich schon nach Tag 1, dass das überhaupt nicht nötig war. Dann gab es aber ab Tag 5 abends einen Einbruch. Ich weiß nicht wieso, aber ich kam heim und war in meinen früher üblichen Modus verfallen – Süßfutter! Erst eine Stunde später gabs Abendbrot. Tja, „Pech!“ dachte ich und schob meine guten Vorsätze auf Samstag. Nur leider hab ich dann auch „versagt“ und mir nachmittags diese leckeren Schlumpfgummidinger reingepfiffen. Joah, und der Rest der Packung war Sonntagnachmittag dran. Super.

Ich hatte mit dieser Woche Schwierigkeiten, weil ich bereits vorher schon wusste, wie es mir dabei gehen würde. Ich fühle mich bei 3 Mahlzeiten pro Tag locker, leicht und kraftvoll. Deshalb klappte das mit der Achtsamkeit irgendwann überhaupt nicht mehr, weil es mich gelangweilt hat. Hm. Schade. Aber auch eine Erkenntnis.

Momentan befinde ich mich in der Woche ohne Koffein. Wie es mir ohne meinen geliebten English Breakfast Tea und Darjeeling geht, erfährst du nächste Woche.

6 Gedanken zu “1 Woche ohne Fastfood und Snacks

  1. Könnte der Süßfutteranfall vielleicht eine Spätfolge der Zuckerentzugs von letzter Woche sein? Das wäre aber blöd. Ich bin nämlich gerade in der kein-Zucker-Phase.

    1. Ähm, ich glaube der Süßfutteranfall ist bei mir ganz normal :D Hat sich aber auch wieder gegeben. Jetzt steht ja Schokolade auf der Weglassliste und da ich andere Sachen kaum mag (bis auf die Schlümpfe), ess ich keine Süßigkeiten.

  2. Nur drei Mahlzeiten – das ist doch total ungesund! Oder so hab ich uberall gelesen und von Arzten gehort. Wenn man so selten isst, will der Organismus Snacks usw., plus ist es schwieriger, das korrekte Gewicht zu behalten.

    Aber ohne Snacks und Sussigkeiten zu leben – sehr gesund :). Ich versuche es auch, aber meine Partnerin macht leider super leckene Kuchen…

    1. Liebe Uschi – genau darum geht es! Überall hört oder liest man irgendwas und man ist total verwirrt. Durch dieses Achtsamkeitsexperiment erfährt man selbst am eigenen Leib, was einem gut tut und was nicht. Und 3 Mahlzeiten täglich tun mir außerordentlich gut!

  3. Nach drei Tagen ohne Zucker ist das Ergebnis meiner Achtsamkeit: Ganz ohne geht’s mir wohl nicht. Mir schmeckt der Kaffee mit einem Löffelchen Zucker einfach besser. Ich mag meine Saftschorlen. Und ich habe Sorge, dass der totale Zuckerentzug bei mir zu einem bösen Süssigkeitenrausch führt und ich mit einem leeren 2kg-Glas Nutella im Arm wieder zu mir komme. Gestern habe ich tatsächlich die getrockneten Apfelstückchen aus meinem Müsli gepult, um zu ein bisschen Süßem zu kommen.

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