Seedbombs

Seedbombs sind vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt eine spaßige Angelegenheit!
Wenn man sich die unbepflanzten Verkehrsinseln in urbanen Gegenden ansieht, fragt man sich schon, warum man da nichts hinpflanzen kann. Vermutlich weil die Städte kein Geld haben. Also habe ich mich mal mit dem Thema Guerilla Gardening beschäftigt und gedacht: „sowas machste auch“. Da ich aber kein Gärtner bin, fiel meine Wahl auf Seedbombs, weil sie leicht und schnell herzustellen sind.
Man braucht:

  1. Samen
  2. Erde/Kompost
  3. rotes oder braunes Tonerdepulver (ich habe Heilerde genommen, weil ich grad welche da hatte)
  4. Wasser
  5. ein Behältnis um die Zutaten zu mischen
  6. und eine Unterlage, damit die fertigen Kügelchen 1-2 Tage trocknen können.

Im Prinzip habe ich alles so gemacht, wie es hier steht.

Alle Zutaten vermengen, mit etwas Wasser so befeuchten, dass daraus Matsche wird. Wenn man zu viel Wasser genommen hat, dann einfach mit Erde wieder etwas fester machen. Herummatschen ist toll :D

Wenn der Matsch schön gleichmäßig ist (ich habe die Erde aus Faulheit nicht gesiebt, deshalb hat es etwas gedauert…) formt man kleine Bällchen und legt sie zum Trocknen aus.

Für den ersten Versuch bin ich zufrieden. Nach 2 Tage Trockenzeit hab ich die Seedbombs in einen kleinen Plastikbeutel getan und bin nachts mit Herrn DingDong spazieren gegangen. Muhahahahhar. Mal gucken was passiert.

10 Gedanken zu “Seedbombs

  1. Hui, wie toll ist das denn…..so ne Anleitung hab ich gesucht. Hab nämlich so wenig Zeit nachts rauszugehen und was einzupflanzen. Aber Seedbombs scheinen echt simpel zu sein. Und da ich noch Samentütchen hier herumliegen habe… :D

    Vielen Dank also für diesen tollen Tipp. Mach weiter so.

    lg Sabrina

  2. Klasse Sache :-)
    Ich wünsche Dir viel Erfolg, auch wenn es in unseren funktional öden Städten wohl eher ein angenehmer Tropfen auf den heißen Stein ist.
    Da bräuchte es Manchmal wohl auch Bulldozer und Abrissbirne ;-)

  3. Ja schöne Ideen ;)

    In diversen Discountern gibt’s übrigens Mega-Seedbombs zu kaufen – das nennt sich dort Blumenerde. Allerdings muss man im Frühjahr tagelang googeln, ob das wirklich auch gut ist, was da plötzlich auf dem Balkon wächst.

    Auf Bilder wäre ich ja jetzt auch gespannt – ich finde so ein Blümchen, das sich durch eine Betonritze quält, viel schöner als Tausend Geranienbalkons.

    Lieben Gruß an meine einzige Twitter-Followerin, die meine zeitweisen Tweet-Bombs erträgt (zumindest die einzige, die kein Geld verdienen will ;))

  4. und wenn ihr keine lust habt die seedbombs selbst herzustellen… dann könnt ihr sie auch bei dawanda von fleißigen drehern in netter aufmachung bestellen!

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