Archive for Dezember 2011


Vorher/Nachher

Dezember 14th, 2011 — 10:39am

Ui, ich bin ja sooo stolz auf Herrn DingDong. Kaum hatte er mal erwähnt “Du, es rattert in meinem Hirn zum Thema Minimalismus”, fing er auch schon an das Schlafzimmer zu renovieren. Und das schön in der Politik der “kleinen Schritt” – anstatt sich von der ganzen Sache überwältigen zu lassen, teilt er das Projekt in kleine Häppchen ein, die er dann nach und nach bearbeitet. So dauert es zwar vielleicht ein bisschen länger, aber es wird überhaupt gemacht.
Ich bin ja so stolz! Hat er das nicht toll gemacht?

Nun scheint es fast schon steril zu wirken, wenn man das so sieht, aber das ist es nicht. Von dem vielen Weiß geht eine ganz tolle Klarheit aus. (Ja, die Videokassetten auf dem Fensterbrett sind noch imme rein Problem :D) Und lustigerweise haben wir das Bett unterbewusst nach Feng-Shui ausgerichtet. Ob wir deshalb so gut schlafen? hm..

Welches Projekt gehst du zurzeit an?

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Tütchen schnell gebastelt

Dezember 13th, 2011 — 10:04am

Letztes Jahr waren es die “Highlights in Tüten” – kleine Geschenktütchen aus Briefumschlägen. Und neulich hab ich im Internet eine Anleitung gefunden, wie man aus einem Blatt Papier ganz flott ein kleines Geschenktütchen bastelt. (Link leider verbummelt :( )
Geht ganz schnell und erfordert nur ein bisschen Fingerspitzengefühl. Sorry für die miese Qualität der Fotos…Tageslicht ist gerade nicht im Angebot :/

Man braucht:
1 Blatt Papier nach Wahl
Klebeband

So gehts:
1. Blatt in der Mitte falten, so dass sich beide Seiten leicht überlappen. Die Kante mit Klebeband zukleben.

2. Den unteren Teil ein Stück weit nach oben falten. Das wird der Boden.

3. Jetzt wirds ein bisschen fummelig, aber geübte Origami-Hände werden damit keine Probleme haben! Den Boden öffnen und platt drücken.

4. Die zwei Innenteile des Bodes nach Innen falten und mit einem Stück Klebeband zusammenkleben.

5. (Optional) Die Kanten an den Seiten noch hübsch machen, indem man sie nach Innen faltet.

FERTIG! (gut, ich gebs zu, mein Geschenktütchen sieht etwas schlampig aus, weil ich mich so beeilt habe…)

Nun kann man das fertige Objekt nach Herzenslust verzieren. Oder man nimmt gleich anderes Papier. Alte Zeitungen, Scrapbookpaper, alte Buchseiten usw. eignen sich sehr gut dafür!

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Gelesen: “1Q84 (Buch 1 und 2)” von Haruki Murakami

Dezember 12th, 2011 — 10:47am

Oh endlich gelesen! Das Buch hatte ich fast ein ganzes Jahr ungelesen daheim im Regal stehen, obwohl ich es kaum erwarten konnte, es zu lesen. Irgendwie ist das bei Murakami seltsam, ich hab immer das Gefühl in einer bestimmten “Phase” oder “Stimmung” sein zu müssen, damit ich es richtig genießen kann. Aber vielleicht kommt diese Stimmung ja erst durch das Lesen? Ich weiß auch nicht. Jedenfalls war der Zeitpunkt perfekt und ich konnte mich auf das 1000 seitige Werk einlassen.

Diese Geschichte ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die immer mehr ineinander verwoben werden.
Aomame, fast 30 Jahre alt, sitzt in einem Taxi und erkennt auf Anhieb eine Sinfonie eines tschechischen Komponisten. Sie kann sich nicht erklären, warum sie diese Sinfonie kennt und bekommt plötzlich das Gefühl, wie ein Schwamm “ausgewrungen” zu werden. Aufgrund eines Staus rät ihr der Taxifahrer, sie solle über eine Treppe die höher gelegene Stadtautobahn verlassen und die nächste U-Bahn nehmen, um ihren Termin nicht zu verpassen. Aomame steigt aus und befindet sich nach dem Abstieg in einer Parallelwelt wieder, die sie zur besseren Unterscheidung vom echten Jahr 1984 nun “1Q84″ (Q= Questionmark, Fragezeichen) nennt.
Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit Tengo, 30 Jahre alt, Mathematiklehrer und erfolgloser Schriftsteller. Sein ruhiges, gleichförmiges Leben des Jahres 1984 ändert sich schlagartig, als er mit der Überarbeitung eines Romanes der 17-jährigen Fukaeri betraut wird. In der Geschichte spinnen mysteriöse “Little People” eine Puppe aus Luft. Der Roman bekommt den Debütpreis und wird ein Bestseller, doch dann verschwindet Fukaeri plötzlich und Tengos Leben ist nicht mehr das, was es mal war. Haben die “Little People” etwas damit zu tun?

Fazit: Ich habe erwartet, dass mir der neue Murakami gefällt und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist einfach der Hammer. Die zwei Handlungsstränge werden auf mehreren Ebenen und äußerst elegant miteinander verbunden. Es ist alles da: Liebe, Hass, Größenwahn, Sex, Trostlosigkeit, Gewalt und jede Menge surreale Elemente – ein echter Murakami eben. Zwischendurch gab es zwar ab und an ein paar Wiederholungen, die mich anfangs ein bisschen störten, aber später sehr hilfreich waren, weil die Geschichte doch recht komplex ist. Ich freu mich schon auf Buch 3. Oh, und falls du dir unsicher bist, lass dich nicht von meiner inhaltlichen Beschreibung abschrecken, es passiert so viel und ich wollte nicht zu viel verraten, deshalb ist das eher..naja..langweilig ausgefallen :D

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Wochenrückblick

Dezember 9th, 2011 — 3:26pm

Anfang der Woche hat es geschneit und das bisschen Schnee hat alles verwandelt. Die Kinder sind total aufgekratzt, die Erzieher ratlos, die einen machen sich Sorgen wegen Auto fahren, die anderen haben ein seliges Lächeln auf dem Gesicht und strecken die Zunge in den Himmel. Hach, das war so schön. Leider ist daraus nichts geworden, seit 2 Tagen regnet es eine Kälte vom Himmel, dass man sich am Liebsten in seiner Höhle verkriechen möchte und Winterschlaf halten will. Aber bald ist es soweit. Ein paar ruhige Weihnachtstage, wo sich alle der gepflegten Feiertagslangeweile hingeben.
Hoffentlich mit mehr Schnee!!

Gesehen: die neue Mad Men Folge und “Europas hoher Norden” – mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen aus Skandinavien. Die Menschen, die dort vorgestellt werden sind auch toll. Könnt ihr euch auch auf arte+7 anschauen.
Getan: zu wenig geschlafen, ein bisschen gearbeitet, gelesen, gegessen und viiiiel entrümpelt und renoviert. Wieder einmal. Unsere Wohnung sieht aus als hätte ein fünfköpfiges Monster auf der Suche nach Menschenfleisch nur Holzwürmer gefunden. Satt geworden ist es nicht, es geht noch weiter.
Gehört: Hupende Autos
Gelesen: “Wer nichts hat, kann alles geben” von Karl Rabeder
Geklickt: Grandmother Tips
Gedacht: Schnee!
Geärgert: Schnee, der nicht liegengeblieben ist; Menschen, die glauben, sie können deine Arbeit besser machen
Gefreut: Schnee!
Gekauft: wasserdichte Schuhe, die angeblich auch für Trail-Running geeignet sind o_o WOW!
Gewünscht: SCHNEE!!!!!!!!!!!!!!!! Der liegen bleibt. mindestens 1 m hoch. Damit ich nachts wieder heimlich rodeln gehen kann (denn da haben Herr DingDong und ich den Berg für uns allein)
Geplant: laufen am Wochenende und sonst nur abgammeln

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Blog des Monats

Dezember 8th, 2011 — 10:17am

Oh ja, der Minimalist in mir liebt die Farbe Weiß, weil sie keinerlei Informationen enthält, die einen visuell verstopfen. (Verstehst du das eigentlich was ich hier von mir gebe? :D) Aber manchmal, ja, da braucht man ein paar Farbexplosionen, deshalb ist mein Blog des Monats Dezember: patternpeople!

Our daily inspiration and visual resources are shared on our blog which is dedicated to the appreciation and application of print design. The blog features a wealth of valuable resources from trends in fashion and interiors to color palettes, DIY guides, book reviews and more to inspire, inform and educate pattern lovers of all ages.

(Quelle)

Zwei Designer stellen die Bilder zusammen und haben nur eines im Sinn: Muster entdecken, die inspirieren. Wo sie diese Muster entdecken? Auf Geschirr, in der Modewelt, oder auf ganz überraschende Weise in Landschaften und Häuserzeilen.

Auch eine gute Aufgabe, sich mal bewusster und aufmerksamer in seiner eigenen Umgebung umzusehen.

1 comment » | Digitales, Inspiration

Die beste und einfachste Methode um Glitzernagellack zu entfernen!

Dezember 7th, 2011 — 10:20am

Liebe Männer, wenn euch Glitzernagellack nicht interessiert, dann müsst ihr nicht weiterlesen. Außer ihr kennt Frauen/Mädchen, die das Zeug benutzen und immer stundenlang im Badezimmer verschwinden, weil sie so lange brauchen, das Zeug wieder abzumachen :D
Ich liebe ja glitzernden Nagellack, weil er mich immer an Elfenstaub erinnert. Auch wenn manche Stilratgeber erzählen, dass das nichts mehr für Frauen über 13 ist – pah, mir doch egal.
Aber das Zeug lässt sich sehr schlecht abmachen. Man braucht so viel Nagellackentferner, dass man richtig high aus dem Badezimmer kommt. Vielleicht ist das der Grund, warum der weibliche Teil der Gesellschaft auf Nagellack schwört :D

Neulich habe ich auf diesem Blog eine Anleitung gesehen, die leider nicht allzu doll funktioniert hat, obwohl einige darauf schwören.

Ich habe ein bisschen nachgedacht, ob es nicht vielleicht eine bessere Methode gibt,

  1. die nicht so viel Wattepads verbraucht
  2. die nicht so viel Nagellackentferner verbraucht
  3. die schneller und einfacher ist.

Also ein bisschen gegrübelt und dann – am Tage des 30. Novembers 2011 um 10 Uhr 40 – HEUREKA!

Hier also meine Idee, die super funktioniert hat!

Man braucht:
Nagellackentferner
1 Wattepad (oder mehrere, wenn man noch farbigen Nagellack unter dem Glitzerlack trägt)
Klebeband

1. Ein Stückchen Klebeband abreissen und auf den Nagel kleben
2. ZACK – das Stückchen Klebeband flott abreissen. Der Großteil der Glitzerpartikel sollte nun weg sein.
3. Dann wie gewohnt ein Wattepad mit Nagellackentferner tränken und die Reste entfernen

Ich habe das Stückchen Klebeband so oft auf den Nagellack gepresst, wie es die Klebkraft zulässt. Damit war innerhalb kürzester Zeit schon fast der ganze Glitzer weg.

Wenn man sich nicht zwischendurch dabei bei schlechten Licht fotografieren lässt, dauert das alles ca. 5 Minuten. Danke an dieser Stelle an Herrn DingDong, der die Fotos gemacht hat.

5 comments » | Experimente, Mode & Schönheit

Beziehungen loslassen

Dezember 6th, 2011 — 10:49am

Auf dem Blog “Geist und Gegenwart” wird gerade das Minimalismus-Manifest heiß diskutiert. Sehr interessant, ihr solltet euch da mal hindurchklicken.
Was mir aber da ins Auge fiel, war ein Kommentar von Gilbert, der schrieb:

“Übrigens sehe ich das Problem des Ich-zentriert-Seins bei dem Minimalismus auch ganz deutlich. Und es wäre einer meiner eigenen größten Kritikpunkte. Zum Beispiel: Eine häufig zu hörende “Regel” von Minimalisten ist, nicht nur die Dinge, die einem die Freiheit verstellen, los zu lassen, sondern auch die Menschen, die der minimalistisch konzentrierten Selbstverwirklichung im Wege stehen. Die Minimalisten, von denen ich gelesen habe, sind sehr schnell bereit, ehemalige Freunde, die ihnen zur Last fallen, hinter sich zu lassen. Für mich ist das schon ein Ausdruck von Egoismus.”…

Das hat jetzt alles nichts mit der ursprünglichen Diskussion des Minimalismus-Manifest zu tun, sondern mit etwas, was mir immer wieder bei den vielen anderen, kritischen Kommentaren auf diversen Minimalismusblogs aufgefallen ist.
Es geht um Beziehungen. Es dürfte ja mittlerweile allgemeinhin bekannt sein, dass Minimalisten erstmal alles rausschmeissen und sich von Verpflichtungen lossagen. Und im gleichen Atemzug wird auch vorgeschlagen (von mir übrigens auch!!!) dass man ungesunde Beziehungen loslassen soll.
Bei obigen Zitat ist mir wieder aufgefallen, dass das oftmals total falsch rüber kommt, deshalb wollte ich dazu noch mal Stellung nehmen.

Also – Frage – : Was soll man mit Menschen tun, die einen nerven, die einem zur Last fallen, die ehemalige Freunde sind, bei denen man sich nicht wohlfühlt, mit denen man nichts (mehr) zu tun haben will, weil man sich dauernd verletzt fühlt? Denen man einfach nichts mehr zu sagen hat und sich nur aus Höflichkeit mit ihnen abgibt, weil man eben in VERGANGENHEIT etwas miteinander zu tun hatte?!

Und ich bin mir sicher, JEDER kennt mindestens eine Person, auf die diese Merkmale zutreffen. Das kann der Mitschüler sein, der jetzt nur noch von Haus, Kindern und Autos spricht und unendlich langweilig geworden ist oder eine “Freundin”, die immer nur dann anruft, wenn es ihr mal wieder schlecht geht, weil sie von xy verlassen worden ist.

Das Dumme am Leben ist ja, dass die Zeit begrenzt ist. Und wenn ich mich langweile oder scheiße fühle, ist das Verschwendung dieser kostbaren Lebenszeit.

Soll man sich ewig mit solchen Leuten herumquälen? Soll ich lieb sein und zuhören, wenn mitten in der Nacht besagte “Freundin” anruft und mich als Seelenmülleimer benutzen will? Was will ich denn mit Leuten, die mir ständig das Gefühl wollen, mein Lebensentwurf ist schlecht, weil “zu anders” ?

Als ich damals einer Person gesagt habe, dass ich nichts mehr mit ihr zu tun haben will, war das wahsinnig hart für mich, weil ich sowas noch nie zuvor zu jemanden gesagt habe, aber letztlich hat mich dieses Ereignis befreit und ich bin stärker geworden. Irgendwo muss man eben eine Grenze ziehen. Ja, natürlich ist es egoistisch, aber es ist gesunder Egoismus, der uns befreien kann und uns innere Klarheit schenkt.

So ist das gemeint, wenn Minimalisten schreiben “ungesunde Beziehungen loslassen”.

8 comments » | Gedacht, Minimalismus

“Gelesen”: Der perfekte Kleiderschrank von Nina Garcia

Dezember 5th, 2011 — 10:24am

Das “gelesen” steht in Anführungszeichen, weil ich es eigentlich nicht gelesen habe, sondern in ca. 15 Minuten ein bisschen überflogen und durchgeblättert habe.
Der Untertitel “100 Style Klassiker, die jede Frau braucht” verspricht einen Stil-Ratgeber für Frauen. Die Aufmachung ist Handtaschengerecht und Hardcover. Das Papier hat eine wunderbare Qualität und die Illustrationen von Ruben Toledo finde ich très chic!
Die Amazon-Kurzbeschreibung lautet: “Besitzen Sie Kleidungsstücke, in denen Sie immer toll aussehen? Oder nur Fehlkäufe? Die Moderedakteurin Nina Garcia erklärt charmant-gewitzt, was ihre Top 100 der klassischen Kleidungsstücke sind, die jede Frau braucht, und wie man aus diesen seinen eigenen Stil entwickelt. Als Einkaufsführer sowie Bezugssystem ist diese Liste ein Leitfaden, ein Barometer von Modeartikeln, die der Zeit sowie den Trends getrotzt haben.” (quelle)
Diese copy/paste-Aktionen sind ja eigentlich nicht mein Fall, aber mir ist keine bessere und vorallem positivere Beschreibung eingefallen, weil
Fazit: das Buch einfach schrecklich ist. Also der Inhalt. Es steht absolut nichts Neues drin, sondern nur das Übliche Blaba, dass man ein Hermestuch und eine Kellybag braucht und am besten noch ein Chanel Kostüm. Außerdem sind da komischerweise nicht nur Anziehsachen erwähnt, sondern auch das Iphone und das Ipad. Was haben diese Produkte denn mit meinem Kleiderschrank zu tun? Und warum sollte sowas stilvoll sein? Man fragt sich unweigerlich, ob der Autorin, die ja streng von A bis Z durch die Welt der Anziehsachen galoppiert, die Ideen ausgegangen sind?! Eigentlich ist das Buch nur eine Anleitung, sich dem Konsumrausch hinzugeben. Für wen soll das Buch sein? Für Fashionistas ist das die pure Langeweile, Anfänger in Sachen Mode bleiben verwirrt zurück. Reine Geld- und Zeitverschwendung. (Und wie immer kann ich sagen: gottseidank habe ich es mir nur aus der Bücherei ausgeliehen)

2 comments » | Gelesen

Wochenrückblick

Dezember 2nd, 2011 — 2:32pm

Uff, diese Woche hats mich ja echt erwischt. Das bisschen Niesen am Samstagmorgen hat sich im Laufe des Wochenendes zu einer Megaerkältung ausgeweitet. Sonntags habe ich ca. 14 Stunden geschlafen, montags dann auch noch mal 13. Dienstags bin ich mit Rotznase zur Arbeit gegangen und wurde dort nochmal mit Vitamintabletten und Ingwertee vollgedröhnt. Seitdem geht es aufwärts. Habe ich nicht putzige Kollegen? Deshalb war zwar nix mit Laufen, dafür aber mit Lesen :D

Gesehen: nichts. keine Filme, keine Serien, kein gar nix.
Getan: krank herumgelegen, viel zu viel geschlafen, gelesen, versucht wasserdichte Schuhe zu finden, mit Herrn DingDong über sein Gekritzel im Kalender gelacht
Gehört: ein paar Erzählungen aus dem Leben meiner neuen und supertollen Arbeitskollegen
Gelesen: immer noch “1Q84″ von Murakami. Die letzten 200 Seiten liegen vor mir!!!
Geklickt: http://www.museum-of-modern-mett.de/
Gedacht: Es gibt wirklich viele tolle Menschen. Und den Miesepetrigen lächle ich ins Gesicht.
Geärgert:
Gefreut: ein Date mit Herrn DingDong am Mittwochnachmittag
Gekauft: Geburtstagsgeschenke
Gewünscht: Schnee. Trockene Kälte bei -5°C. Und dann Glühwein.
Geplant: Feuerzangenbowle bei Freunden, evtl. den ökologischen Weihnachtsmarkt besuchen – und: wenn wieder fit und gesund: L-A-U-F-E-N!

Einen schönen zweiten Advent wünsch ich euch!

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To Do – im Dezember

Dezember 1st, 2011 — 10:37am

Endlich Dezember!
Was passiert bei euch eigentlich so im Dezember?

Ich finde Dezember jedes Jahr ziemlich krass. Nicht nur wegen Weihnachten sondern auch weil ich Geburtstag habe und nie weiß, was ich an diesem Tag anstellen soll, weil in diesem Monat viele Familienmitglieder, Freunde und Bekannte Geburtstag haben und dann ist ja auch noch Silvester!!! Das Jahr, das gerade eben erst begonnen hat, ist schon wieder vorbei. Jedes Jahr finde ich diese Tatsache seltsamer.
Der Monat Dezember ist eigentlich mein ganz persönliches Silvester. Ich reflektiere, wie das Jahr für mich gelaufen ist, was gut war, was schlecht war, wie mein Neues Jahr sein soll und denke mir ein Motto aus und setze mir vielleicht ein paar Ziele. Ich miste Kalender aus, ich lege ein neues Tagebuch an, ich entrümple nochmal kräftig um frisch ins Neue Jahr starten zu können.

November war aber auch nicht übel. Ich habe endlich einen neuen Küchentisch, war im Kino, habe einen Kurs in Zen-Gymnastik besucht und habe weder Chips gegessen, noch Kaffee getrunken. Mein Körper schreit nicht mehr “Kaffee!!!!” wenn ich morgens müde bin. Eine kleine Tasse Schwarzen Tee oder heißes Wasser reicht morgens auch. Ich werde also die #SES-Challenge noch ein bisschen weiter machen, vor allem, weil das mit dem “keinen Süßkram mehr essen” überhaupt nicht funktioniert hat :D (wen wundert’s?) Mit meinem Tracking-Sheet kann ich meine Ernährungsgewohnheiten genau verfolgen und verbessern. Das ist ziemlich hilfreich.

Jedenfalls habe ich folgendes im Dezember vor:

  • meine ehemaligen Arbeitskollegen besuchen
  • mind. 2 mal schwimmen gehen
  • mein 2011er Tagebuch noch mal so richtig vollsülzen
  • Über 2012 nachdenken und die Frage erforschen, was passiert, wenn die Erde wirklich untergeht. Würde ich dann etwas anderes machen als jetzt?
  • Silvesterlauf in Volksdorf – aaaaaahh…davor habe ich tierische Angst, aber ich habe mir geschworen, dass ich das durchziehen werde!!! Auch wenn es nur eine Runde ist.
  • meine hirnrissigen Statistiken auswerten
  • ein neues Set-up aufbauen, wie ich mich organisiere (also Filofax einrichten, Haushaltsordner ausmisten, Tagebücher und Notizbücher anlegen)

Ist Dezember auch dein “Kehraus-Monat”? Oder hast du genug mit Weihnachtsvorbereitungen zu tun?

10 comments » | machen

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