Punkt für Punkt

…auf die Nägel! Meine Freundin Jenny hatte wieder einmal eine grandiose Idee! Einfach zu machen und ein dezenter Knalleffekt worüber sogar kleine Mädchen tuscheln.

Ich hab es ihr mal ganz frech nachgemacht, weil ich so begeistert bin. Und hey, vielleicht wird das sogar DER Trend 2012, wenn das jetzt Kreise…äh…Punkte zieht. Das wäre doch mal interessant rauszufinden, wie so ein Trend entsteht.


Vielen Dank J., vielleicht wirst du ja jetzt Trendsetter!?

1950’s Beauty-Guide: Haircare

Schade, dass ich mein Geld nicht mit Bilder und Filmchen gucken (pinterest und youtube) verdienen kann, dann wäre ich jetzt schon reich :D
Hab wieder was Tolles gefunden – Ratgeberzeug aus den 50ern + Haarpflege = Hurra!

Im Prinzip genau das, was Olga Tschechowa sagt.

Interessant finde ich den Rat mit den „100 Bürstenstrichen pro Tag“ – ich hab in den letzten Jahren immer mal wieder in Frauenzeitschriften gelesen, dass man genau DAS NICHT tun soll, weil man eben dann das ganze Fett wieder in die Haare bürstet…oder ist das etwa wieder ein geschickt eingefädelter Schachzug der Industrie, dass man auf keinen Fall auf natürlichen Wege gesundes Haar bekommen soll – schließlich will man ja Haarkuren und Schutzsprays und so Zeug verkaufen…?!

Passend dazu: Die Haarsprechstunde als Titelthema von quell-online

Gelesen: Zeitmanagement für Faule von Shirley Seul

Eigentlich brauch ich kein Zeitmanagement-Buch mehr zu lesen, weil ich ja doch recht gut organisiert bin. Trotzdem haben mich Titel und Illustrationen angesprochen, deshalb hab ich es mal für’s Wochenende mitgenommen. Manchmal findet man doch noch einen Tipp, den man noch nicht kannte.
Auf knappen 200 Seiten wird das A und O der guten Zeitplanung erklärt, frei nach dem Grundsatz: Selbst gut organisiert sein, dann hat man mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. (= faulenzen, laut Autorin). Und ja: In dem Buch geht es um To-Do-Listen, „Nein sagen“ können, Delegieren von Aufgaben und Routinen im Alltag. Es ist kein Ratgeber für Zeitmanagement im Büroalltag sondern richtet sich eher an das Privatleben, obwohl man natürlich auch einige Tipps auf den Job übertragen kann.
Fazit: ein sehr gelungenes Buch: ich mochte die Illustrationen, die Mischung aus Fragebögen, Zusammenfassungen und Tipps und die sehr plastischen Beispiele. Der Schreibstil lässt einen geradezu durch die Lektüre segeln und eine Prise Humor ist auch dabei. Für alle, die absolut keine Ahnung von Organisation und Selbstmanagement haben, ist dies die perfekte Einstiegslektüre. Einziges Manko: Das Buch richtet sich ausnahmslos an Frauen. Das war dann doch ein bisschen zu „Frauenzeitschriftmäßig“ – aber naja, kann Mann ja auch ignorieren. Wen das stört, sollte sich mal „Zeit gewinnen mit dem inneren Schweinehund“ ansehen.

Wochenrückblick

Oh diese Woche war wunderbar! Ich habe mich sooo angestrengt, mich selbst pünktlich ins Bett zu stecken und was soll ich sagen? Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Ausreichend Schlaf ist so erholsam. Mal sehen, ob das nächste Woche auch so klappt. Interessanterweise habe ich immer versucht, soviel wie möglich noch in meinen Feierabend zu quetschen, aber das konnte ich nicht, weil ich um 22 h ins Bett wollte. Was passiert ist? Ich habe dosiert und Prioritäten gesetzt. Ein bisschen Lesen, ein bisschen Mails beantworten, ein paar Serien gucken – und dann ins Bett. Deutlich entspannter! Und die wichtigsten Aufgaben wurden nebenbei auch noch erledigt.

Gesehen: diese Doku über Paleo/Frutarier, sonst nur meine Lieblingsserien
Getan: mir das erste Mal seit 1998 die Haare gebürstet (tolles Gefühl), Unordnung beseitigt
Gehört: Bilderbücher, die Geräusche machen
Gelesen: IQ84 Buch 3 von Haruki Murakami und diesen Artikel
Geklickt: von Hausbooten und Zirkuswagen
Gedacht: Pizza?
Geärgert: über eine kaputte DVD aus der Bücherei
Gefreut: über ein warmes Mittagessen …mmjaaam! Gemüse-Curry vom Inder!!
Gekauft: eine Haarbürste
Gewünscht: Pizza!
Geplant: diese Ausstellung besuchen

Was hast du für das Wochenende geplant?

Bücher entrümpeln

Immer wieder lese ich, dass die Leute Schwierigkeiten haben, Bücher wegzugeben bzw. zu entsorgen. Und ich bin jedes Mal erschüttert, was ich in öffentlichen Bücherschränken zu sehen bekommen und uns gruselt es da teilweise wirklich sehr, was wir da als „Spende für die Bibliothek“ abbekommen.
Vielleicht ist das Berufskrankheit, aber ich kann ohne mit der Wimper zu zucken, Bücher in den Müll schmeissen. Büchereien müssen das tun, sonst wäre überhaupt kein Platz mehr für neue, glänzende, gut duftende, aktuelle Bücher.

Das sollte bei dir zu Hause genauso sein ;)
Bücher im Regal machen unser Heim gemütlich, aber wieviele davon sind wirklich gelesen? Stehen die Bücher nur im Regal, damit die anderen sehen wie belesen man ist? Das ist nicht Sinn der Sache und falls du zu diesen Leuten gehörst, weißt du das in Wirklichkeit auch.
Egal wie hoch die Anzahl der gelesenen Bücher ist, das sagt nichts über deine Klugheit aus. Ich kenne Leute, die lesen 100 Bücher im Jahr und sind dumm wie Brot. (Tut mir Leid Brot, ich wollte nicht so gemein sein!)
Leute, die wenig oder gar nicht lesen haben einfach andere Prioritäten. Punkt. Das ist alles. Deshalb ist man noch lange nicht dumm.

Vor kurzem habe ich bei Twitter mal rumgefragt, wie es die anderen mit dem Thema Bücher entrümpeln handhaben. Die Antworten waren bunt gemischt, die einen können sich schwer lossagen, die anderen misten radikal aus.
Aber warum fällt es den einen so schwer, den anderen überhaupt nicht?

Ich gehöre zu der Gruppe „Entsorger“. Das war zwar nicht immer so, aber ich bin froh, dass es sich dahin entwickelt hat. Ich betrachte eine Bibliothek einfach als ausgelagertes Zimmer voll mit Lesestoff. Ich muss das Zeug zwar heimtragen, aber dafür steht es nachher auch nicht bei mir rum.

Egal, ich schreibe den Artikel hauptsächlich für Leute, die sich nicht so leicht loseisen können. Deshalb gibt es hier ein paar Tipps:

1. Alles, was nach Rauch oder feuchten Dachboden stinkt, Schimmel- oder Kaffeeflecken hat, Sand oder Schokobrösel im Falz, vergilbter und brüchiger Rand, Seiten oder Buchblock lose – MÜLL! MÜLL! MÜLL!

2. (Schlechte) Unterhaltungsromane aus den Zeiträumen 1955-1990 (Themen: Frauen, Liebe, Familie, Krimis) – MÜLL!
Ehrlich Leudde, das will niemand mehr lesen. Bitte stopft das Zeug nicht in öffentliche Büchereischränke. Das kauft auch keiner auf dem Büchereiflohmarkt und muss umständlich von den Büchereien entsorgt werden. Literatur, die davor oder danach erschienen ist, könnte evtl. noch was für’s (moderne) Antiquariat sein. (prüfen: www.zvab.de)
Gut erhaltene Literatur, die ihr in Büchereien abgeben wollt, sollte nicht älter als max. 3 Jahre sein (Erscheinungsdatum).

3. Veraltete Sachliteratur – Wozu soll das noch gut sein, wenn das Thema schon längst überholt ist? Wem soll das nützen? – MÜLL! (z.B. alte Dudenausgaben, Reiseführer, Schulbücher, die sich nicht mehr nach den aktuellen Lehrplänen richten; Computerfachliteratur, für veraltete Systeme usw. du verstehst schon)

4. Geschenkbücher. Die blättert man einmal durch, findet es vielelicht ganz nett und dann? Ich frage mich, wieso dieser Schwachsinn überhaupt hergestellt wird. Bitte hört auf, das Zeug zu verbreiten – MÜLL! Wenn ihr jemanden eine Freude in diesem Sinne machen wollt, kauft euch ein schönes Notizbuch und sammelt selbst Zitate und beklebt die Seiten mit schönen Fotos oder Collagen. Da haben alle mehr davon.

5. Veraltete Jahrbücher und Almanche – MÜLL! Was soll ich mit einem Fischer’s Weltalmanach von 1970? Das, was passiert ist, kann ich auch woanders nachlesen. Wenn ich dabei war, brauche ich das Buch nicht. Die Statistiken gibts mittlerweile überall online abzurufen. Plötzlich steht da nur noch Vergangenheit im Regal. Weg damit.

6. Auch noch problematisch: Bücher mit Widmungen oder Mängelexemplare. Fragt am Besten vor Ort nach.

Es ist nicht einfach, Bücher wegzuwerfen, aber ist euch eigentlich klar, wieviele Bücher jährlich allein in Deutschland hergestellt werden? Das sind rund 80.000 Bücher. Davon ca. 60.000 Neuauflagen! (Quelle) Der Lesestoff wird uns also nicht ausgehen, auch wenn wir ein paar Bücher wieder dem Recycling zuführen. Seit ich mir diese Zahlen vor Augen halte, klappt das ganz gut mit dem wegschmeissen.

Babysteps für Gehemmte: Etwas aus den alten Büchern basteln. Z.B. Sowas oder sowas.

Im Gegensatz dazu kann man auch fragen:
Wie erkenne ich dann den Rest, also das, was gut zum verschenken/spenden/für bookcrossing ist?

Stelle dir folgende Fragen:

1) Welche Bücher leihe ich mir selbst gerne aus?
2) Welche Bücher nehme ich mir aus den öffentlichen Bücherschränken?
3) Würde ich das Buch noch kaufen?
4) Bin ich von dem Buch begeistert?
5) Wie alt ist das Buch?
6) Würde ich das Buch an meine besten Freunde weiterverschenken?

Wie geht es euch mit Büchern? Entrümpelt ihr regelmäßig? Was macht ihr damit? Was sind eure Kriterien?

Dinge, die mich freuen…

Im Februar gab es wieder einiges, was mich seeeeehr glücklich gemacht hat – und das war nicht nur mein Urlaub!

Das hat mich sehr gefreut:

…abtanzen! einfach so. Weil’s Spaß macht.

…Alstereisvergnügen und dabei Hamburg aus einer anderen Perspektive kennenlernen

…und dabei das wohl beste Winterheißgetränk genießen: Heiße Schokolade mit einem Schuß Bailey’s! mmmhhh..!!

…die mysteriöse, aber lustige Vermehrung meines Badeentchens. Wo die nur alle herkommen? Es hat nicht nur Freunde gefunden, nein – ein netter Nachbar hat sich auch um ordentliche Bekleidung bei den Minustemperaturen gekümmert! Très chic, non?!

…heimlich Valentinstagsüberraschungen verbreiten

…sich mit der Welt verbinden, in dem man etwas über Steine und Knochen lernt (das war ja sooooo cool!!!!)

…sich trotz Allergie mit einem Kater anfreunden

…passende Klamotten geschenkt bekommen (allerdings war auch ein rotes Kleid und eine rote Jeans darin!!! EEEEK!!!)

…spontan einen Marmorierkurs in Österreich mitmachen

…Eis essen, obwohl es draußen kalt ist. Eigentlich fange ich immer erst Ende Mai an, Eis zu essen. Aber irgendwie hatte ich Lust auf Eis im Winter. Sehr ungewöhnlich für mich, aber spaßig!….und gut!

Und was waren deine bisherigen Jahreshighlights? Worüber freust du dich?

Funkelglitzerschuhe in wunderbuntem meerjungfraublau

Glück ist, eine Mädchen zu kennen, das die gleiche Größe hat und mitten in der Pubertät 20 Mal im Jahr ihren Kleidungsstil ändert – und ihre abgetragenen Sachen an mich verschenkt. 1. Brauche ich dann niemals mehr einzukaufen und 2. sehe ich immer total cool aus :D

Bei meinen letzten Besuch fielen daher ein Paar grüne Chucks für mich ab. Ich hab sie mitgenommen, da ich keine Sommerschuhe aus Stoff habe und es mir reicht, wenn sie eine Saison halten. Bei Stoffschuhen kann man ja auch nicht allzuviel erwarten. Nur eines hat mich gestört – die Farbe! Grün finde ich zwar prinipiell ganz nett, aber gerade dieses Grün fand ich langweilig. Und dann fand ich im Bastelladen Glitzerstoffmalfarbe in türkis!

Einfach die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen, Pinsel in die Farbe stippen und losmalen. Das Glitzer ist sehr fein und gut mit der Farbe vermischt – man braucht also sehr wenig davon. Aufgetragen ist das Glitzer ganz ebenmäßig und deckt ungemein gut!
Jetzt muss es nur noch warm, sonnig und trocken werden, damit ich diese wunderbaren Schuhe ausführen kann!

Sind sie nicht famos?!

Gelesen: Gegen die Welt von Jan Brandt

Ein Debut mit über 900 Seiten? Und überall gute Kritiken eingeheimst. Grund genug, das Ding zu lesen.

Daniel Kuper, Sohn einer Drogistenfamilie, lebt im kleinen Jericho in Ostfriesland und kämpft gegen die Welt, die ihn umgibt. Da gehts um Wandschmierereien, Müll in der Aula, Stichwunden, schrecklicher Konfirmandenunterricht, Schnee im Sommer, Ehebruch, Zigaretten, Joints und Alkohol, die Wende, Neonazis, Kampfflugzeuge, Automarken, Familienstreits, verbotene Bücher, Leberwurstbrote und Lungenschmacht, die erste Liebe, wilde Partys, UFOs und Science-fiction und alles, was sonst noch so im Dorfalltag vorkommt. Der verschlossene, zurückhaltende Daniel hat mit alldem scheinbar nichts zu tun, wird aber trotzdem dafür verantwortlich gemacht. Und je mehr er dagegen aufbegehrt, desto mehr verstrickt er sich in den Vorwürfen…
Fazit: puh, was soll ich sagen. Wer die 927 Seiten durchhält, wird belohnt. Das ist eines von den Büchern, über die man noch tagelang nachdenken kann. Das Buch hat seine Längen und ist teilweise schon sehr anstrengend, weil es sehr experimentell ist (z.B. gibt es einen Abschnitt, wo man oben und unten gleichzeitig lesen muss, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht richtig…), aber die Geschichte ist ziemlich vielschichtig und man kommt nicht mehr davon los. Interessant ist auch, dass der Protagonist durch die anderen Dorfbewohner gezeichnet wird. Der Roman ist fiktive Dorfchronik, Familiengeschichte und Entwicklungsroman, gespickt mit Science-Fiction und Quizmasterfragen. (Ja, echt!!) Also: lesen, aber bitte mit Geduld und Ausdauer! :D

Wochenrückblick

Mein Urlaub ist vorbei und ich fühle mich vollkommen erholt Das Wetter war frostig und sonnig und hat mir richtig gute Laune gemacht. Da macht es auch nichts, wenn kleine Mädchen über mich tuscheln. :D Diese Woche war kurz und knackig – und gleich ist ja wieder Montag. Wenn ich es doch nur schaffen könnte, meinen Urlaubs-lag wieder loszuwerden…mmmh…

Gesehen: „Die nackte Wahrheit“ und zum trölfzillardsten Mal „Stolz und Vorurteil“ :D
Getan: Schokobrötchen gebacken, eine 24 Stunden-Diät durchgezogen, Zucchini-Puffer mit einer Freundin gebraten…und wieder angefangen zu arbeiten
Gehört: Getuschel von kleinen Mädchen
Gelesen: angefangen mit „IQ84 Buch 3“
Geklickt: www.mülltauchen.de
Gedacht: Warum sind Kinder nur so spießig?!
Geärgert: über mein Unvermögen rechtzeitig ins Bett zu gehen
Gefreut: …dass meine kostenlose Komplimente so gut ankamen! :D
Gekauft: Glitterstoffmalfarbe in meerjungfraublau
Gewünscht: Schlaf.
Geplant: nix

7 Wochen ohne: Gut genug!

– Nur der Vollständigkeit halber, weil ich das Thema interessant finde und das irgendwie auch zum Minimalismus passt-

Durch dieses Motiv bin ich auf die Aktion aufmerksam geworden und ich dachte mir, dass das den einen oder anderen Blogleser vielleicht interessieren könnte…

Unter dem Motto „Gut genug! 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz“ veranstaltet die evangelische eine Fastenaktion, die zum Innehalten, Nachdenken und Austausch einlädt.

Auf der offiziellen Seite zur Aktion kann man sich darüber genauer informieren. Wer sowas mag, kann auch den Fastengottesdienst am 26.2. auf dem ZDF ab 9:30 h angucken.
Ich hab mit der Kirche so gar nix am Hut, aber ich glaub, bei der Predigt werd ich vielleicht mal reinzappen.