Wochenrückblick

Herrgott bin ich froh, dass diese Woche vorbei ist! Die Zeitumstellung hat mich sowas von aus der Bahn geworfen, dass ich die komplette Woche wie ein Zombie rumgelaufen bin. Habe wieder mal Kaffee und Cola getrunken und dann hat das Zeug nicht mal geholfen. „Früh ins Bett gehen“ übrigens auch nicht. Bin ich froh wenn ich am Sonntag ausschlafen kann.
Und dann noch diese schreckliche Frustration mit dem Stricken. Durch die Müdigkeit habe ich so oft Fehler reingestrickt (wobei ich plötzlich eine Masche zu viel auf der Nadel habe und ich mir nicht mal erklären kann woher die kommt…), dass mir ganz schwindelig wurde. Beim Versuch den Fehler zu beheben hab ich so viele Maschen verloren, dass ich wieder ganz von vorne angefangen habe. Nun also der 3. Versuch. Und was stellte ich gestern Abend fest? Genau: Wieder eine Masche zuviel! es ist zum Heulen.

Gesehen: Source Code (sehr cool)
Getan: Arbeiten, Essen, schlafen. Letzteres zu wenig.
Gehört: Vogelzwitschern um 4 h morgens
Gelesen: immer noch bei „Das Leben kleben“ von Marina Lewyicka
Geklickt: das youtube MadMen Spiel in 8bit (suuuuper!!!)
Gedacht: schlaaaaf!
Geärgert:
Gefreut:
Gekauft: einen Notizblock und 2 Rollen *räusper* Washitape
Gewünscht: schlafen
Geplant: nix

Mein Wochenende: Essen, Schlafen, Lesen, Schlafen, Stricken, Schlafen. Film gucken. Schlafen. Und hoffentlich Montag wieder vollkommen hergestellt sein.
Merkst du die Zeitumstellung eigentlich auch?

Frühjahrsputz

Kaum tauchen die ersten Sonnenstrahlen auf, wird man von allerhand Leutchen gefragt, ob man sich am Wochenende auch fleissig in den Frühjahrsputz stürzt. Generell ein tolles Vorhaben, den Wintermief zu entfernen, aber ich lege mich lieber bei Sonnenschein in den Park und lese.

Vor ein paar Jahren habe ich mal einen richtigen Frühjahrsputz gemacht und es war schrecklich. Zwei Wochenenden nur geputzt, gesaugt, Matratzen gedreht, gewischt, gesprüht und und und. Ätzend. Ich hab eigentlich nix gegen putzen, aber wenn es meine gesamte Freizeit verschlingt, dann schon.

Also habe ich mich gefragt: „Was würde ein Minimalist tun?“ Oder anders: „Machen Minimalisten Frühjahrsputz?“

Ich glaube nicht.

Jemand, der versucht, sein Leben einfacher zu gestalten hat so viel entrümpelt, dass schlichtweg einfach keine großartigen Dinge mehr vorhanden sind, die besondere Pflege brauchen. Man muss nix umdekorieren, abstauben oder um irgendwas drum herum wischen.

Und die restlichen Sachen sind Kleinigkeiten, die so gut organisiert sind, dass man sie in nullkommanix erledigt hat. Wenn ich jeden Tag ein bisschen was mache, muss ich kein Wochenende verschwenden, den hartverkrusteten Schmutz wegzuschrubben. (<-- diesen fiesen Schmutz aus der Werbung, der erfunden wurde damit wir Chemiekeulenreiniger kaufen) Also nö, Frühjahrsputz ist mir zu langweilig. Lieber die Politik der kleinen Schritte und jeden Tag 5-10 Minuten. Ich putze zwar im Frühjahr und im Herbst die Fenster, aber seit dem letztes Jahr direkt nach dem Putzen sofort eine Taube gegen die Scheibe geflogen ist, überlege ich mir das nochmal. Außerdem macht das in einer Großstadt irgendwie gar keinen Sinn.

List-o-Manie: Filme, die ich schon mehr als 5 Mal gesehen habe

Frühlingsanfang – erster Gedanke: Mal wieder Zeit für eine Liste. Ist mir während des exzessiven Filmkonsums während meiner Krankheitsphase gekommen. Ich höre nicht nur Lieder im Dauerrepeat, mir scheint, dass das auch bei Filmen so ist.

Hier die Top 10 der Filme, die ich schon mind. 5 oder öfter, sehr viel öfter, gesehen habe.

1. Star Wars (4-6 und ja, ich find’s frech, dass da in Episode 6 Hayden Christensen reinkopiert wurde)
2. Zurück in die Zukunft („Großer Gott!!!!“)
3. Indiana Jones (Teil 3 finde ich am Besten)
4. Singin in the Rain
5. Stolz und Vorurteil (Version von 2005)
6. An American in Paris
7. Die fabelhafte Welt der Amelie (…aber eigentlich mag ich alle Jeunet-Filme)
8. On the Town (dt. „Heut geh’n wir bummeln“)
9. Über den Dächern von Nizza (hach ja, Cary Grant!)
10. E-M@il für dich (das letze Positive, dass ich von Meg Ryan in Erinnerung habe)

BONUS!
Filme, die ich gerne mal wiedersehen würde, es aber bisher nicht geschafft habe:

1. Anchers Away – Urlaub in Hollywood mit einem jungen Frank Sinatra und einem gaaaaanz tollen Gene Kelly. Diesen Film würde ich soooo gerne wieder einmal schauen, aber ich komm einfach nicht an ihn ran. :(
2. Mein Freund Harvey – habe vor vielen Jahren mal den Film in Englisch geguckt und war hingerissen
3. Leoparden küsst man nicht – weil der Film einen so schön wahnsinnig zurücklässt
4. Ferris macht blau (<--so 80er!...und das Haus von Cameron ist genial!) 5. Liebe nach Ladenschluss So, du bist dran! Welche Filme hast du schon x-Mal gesehen?

Die Sinfonietta von Leo Janacek

Ich bin begeistert! Stefan/@zenbeing twitterte am Sonntag mal eben den Link zu der Sinfonietta von Janacek, die ja eine zentrale Rolle im Roman 1Q84 von Murakami inne hat. Hört es euch an. Es gibt keinen besseren Soundtrack zu einem Buch, vor allem ab Minute 20 … großartig!

Ist es nicht cool, wenn man durch Musik oder das Besuchen der echten Orte einer Romanhandlung eine andere Verbindung zur Literatur aufbauen kann?!

Gelesen: Steuererklärung für Arbeitnehmer 2011/2012 von Hans W. Fröhlich

Ups, hoffentlich pennt ihr nicht gleich ein, wenn ich euch sowas Langweiliges vorstelle :D
Ich hatte das Buch schon mal zu meinem 12 Tage-Projekt ausgeliehen und mir jetzt nochmal intensiver angeguckt, weil ich gerne mal eine Steuererklärung machen will. (Nur um es mal gemacht zu haben, weil es doch so ein Erwachsenen-Ding ist :D)
Wie geht Steuer? Was ist das überhaupt? Am Anfang gibt’s zunächst einen Crashkurs zum Thema Lohnsteuer, warum man das machen sollte, welche Termine und Fristen es gibt, welche Formulare es braucht usw. Danach kommt gleich der praktische Teil, in dem man Schritt für Schritt durch die vereinfachte bzw. normale Steuererklärung geführt wird. Zeile für Zeile bekommt man die Erläuterung dazu abgedruckt. Abgerundet wird das ganze durch Beispiele und weiteren Sparmöglichkeiten. Im Anhang befinden sich abgedruckte Musterformulare und Tabellen.
Fazit: für absolute Nullchecker wie mich hervorragend, allerdings habe ich keine Belege aus 2011, weshalb ich das mit der Steuer vermutlich erst auf nächstes Jahr verschieben werde. Ich wollte nur mal einen generellen Einblick bekommen und meine Formularangst ablegen. Hat dieses Buch geschafft. Es wird alles gut erklärt und die Führung durch die Formulare und Anlagen sind verständlich.

Wochenrückblick

Puh, was für eine anstrengende Woche. Gemacht habe ich nix, weil ich krank war/immer noch bin. Die größte Anstrengung war sich selbst ruhig zu stellen, obwohl man durch eine Krankschreibung viel Zeit für spaßige Sachen hätte. Nun gut, stricken und Filme gucken geht auch mit einem dicken Kopf. Kurz vorm Verrückt werden bin ich dann doch mal raus in die warme Frühlingssonne.

Gesehen: Company Men (ganz ok, aber ich war froh, dass ich ihn mir nicht im Kino angesehen habe), Jane Austen’s „Persuasion“ und „Verstand und Gefühl“ (beides BBC-Verfilmungen), Transformers 3 (tolle Effekte!)
Getan: gestrickt, gelesen, gebastelt, Chaos veranstaltet und unter größter Anstrengung wieder aufgeräumt, die ersten warmen Sonnenstrahlen genossen
Gehört: „Gute besserung!“ (Danke)
Gelesen: Escher Ratgeber „Das Haushaltsbuch“
Geklickt: Ishkur’s Guide to electronic music und das Zuckerspiel (genial pixelig und gar nicht so leicht)
Gedacht: Wann ich wohl wieder gesund werde?
Geärgert: krank sein ist doof!
Gefreut: stricken!
Gekauft: Stoff und Wolle
Gewünscht: einen klaren Kopf
Geplant: weiter im Bett liegen, evtl. Geburtstagskränzchen am Sonntag, aber nur wenns mir wieder besser geht

Schönes Wochenende euch allen!

Dinge, die mich freuen…

Gerade bin ich ziemlich krank, aber das hält mich nicht davon ab mich trotzdem über ein paar Sachen zu freuen.
Im März finde ich diese Sachen gaaaaanz toll!!!

…Frühlingsanfang und Blumen von einer fremden Person geschenkt bekommen!

Krank sein ist zwar doof, aber immerhin kann man auch der Bettlägrigkeit etwas abgewinnen, z.B.
Filme schauen…

…und dabei mit dem Taschenatlas verreisen. So frischt man ganz nebenbei auch noch seine Geographiekenntnisse auf!

Süßigkeiten kaufen und so tun als wäre dieses bunte Zuckerwerk Medizin! Aber mal unter uns: Schokolade macht wirklich gesund! :D

…zum ersten Mal im Leben Wolle kaufen und anfangen etwas Richtiges zu stricken…das ist so aufregend, dass ich vor Nervosität ganz vergessen habe, wie man Maschen anschlägt…hui…

PEZ-Maschinen wiederfinden, auffüllen, an die Streitereien mit den Geschwistern denken, herzlich lachen und soviel PEZ mampfen bis einem die Zähne weh tun!

…aus unerklärlichen Gründen viel Geld für Zeitschriften ausgeben und ganz faul im Bett liegend darin herumblättern! Die DIY-Magazine sind übrigens ganz toll (leider auch teuer)!

Ist es nicht krass, dass schon März ist?! Und dann gleich noch April! Oh und ich merke gerade dieser Post handelt nur von gekauften Sachen. Und Süßigkeiten. Und Krank sein. Bitte dies zu entschuldigen, mein Gehirn funktioniert nicht so richtig :D

Was freut dich im März? Wofür bist du dankbar?

Washi Tape und Technik

Washi-Tape ist nicht nur Deko sondern auch höchst praktisch, wenn man Dinge von anderen unterscheiden muss. Durch Tape lässt sich alles schnell markieren und sieht dann auch noch hübsch aus.

…und noch eines:

Grau ist langweilig, lieber ein Muster!

Und wenn man mit einem Mitbewohner auch noch alles gleich hat, hilft eine Markierung am Kabel!

…und auf Speicherkarten!

Mehr Washi-Tape Inspiration sammle ich übrigens bei pinterest

Erinnern (fast) ohne Gegenstände?

Wir entrümpeln. Wir verschenken, verkaufen und schmeißen Sachen weg. Da gibt es Dinge, die wir ganz leicht loslassen können, Dinge, bei denen wir uns wundern, warum wir so einen Schrott so lange aufbewahrt haben. Und dann gibt es Dinge, die man nicht so einfach weggeben kann, weil sie einen sentimentalen Wert für uns haben.

Warum?

Damit wir uns erinnern.

Aber brauchen wir überhaupt Dinge, um uns an bestimmte Ereignisse zu erinnern? Warum heben wir solche Sachen auf? Geben Sie uns eine Identität? Oder anders: Wenn wir uns von diesen Dingen lösen, verlieren wir dann einen Teil unserer Identität?

Ich glaube nicht, dass wir Dinge brauchen um uns zu erinnern. Wenn wir diese sentimentalen Gegenstände in eine Kiste packen und in den Keller stellen, sind sie zwar da, aber sie gehören nicht zu unserem täglichen Leben. Wir brauchen sie nicht notwendigerweise. Natürlich muss man sowas nicht unbedingt wegschmeißen, wenn es uns nicht behindert, aber es muss doch auch andere Wege geben, sich ohne solche Sachen zu erinnern?

Ich will meine kleinen Schachteln voller Krimskrams nicht aufgeben, aber ich will auch nicht, dass sich noch mehr ansammelt. Was könnte man also machen? Nichts mehr aufheben und andere Wege des Erinnerns/des Verarbeitens suchen.

– Tagebuch schreiben (analog oder digital, z.B. in Form eines Blogs, auf Twitter oder einfach als fortlaufende Datei)
Ich schreibe Tagebuch seit meinem 10. Lebensjahr. Bisher habe ich zwar alle Tagebücher aufbewahrt, aber wenn sie verbrennen würden, wäre es nicht schlimm, weil ich bisher kein einziges Mal darin gelesen habe. Tagebuch schreiben ist keine großartige Kunst. Einfach alles aufschreiben.Tagebücher sind zum Vollsülzen da. In den meisten Tagebüchern stehen neben philosophischen Erkenntnissen auch die ganz normalen Alltagsprobleme.

– Scrapbooking, Collagen gestalten
Scrapbooking habe ich zwar noch nicht versucht, aber Collagen gestalten macht mir großen Spaß. Um meine Erinnerungen in Schnipsel zu verpacken, überlege ich einen Moment, wie es mir geht, was sich ereignet hat und welche Symbole dafür passen könnten. Dann collagiere ich alles zusammen und puff – schon ist auch noch Kunst daraus geworden!

– Kunst(handwerk) im Allgemeinen
Das eben erwähnte lässt sich ja auf alle möglichen Arten von Kunst bzw. Kunsthandwerk übertragen. Ob das nun das Herstellen von Patchworkdecken aus alten Kinderkleidern ist oder das Schnitzen von Holzbesteck, während man an seine erste Liebe denkt – diese Gedanken fließen immer in das Werk mit ein. So lassen sich auch negative Erfahrungen gut verarbeiten.

– sich kleine Notizen machen
Wenn ich mit Herrn DingDong einen Ausflug ins Hamburger Umland machen, schreiben wir uns immer eine kleine Datums-Notiz in den Ausflugsführer oder auf die Wanderkarte. Dann können wir uns daran erinnern, ohne dass wir kleine Stöckchen, Steine oder Eintrittskarten von Museen aufbewahren müssen. Natürlich geht das auch in einem Notizbuch.

– Fotos von allen Dingen knipsen und digital aufbewahren
einfach alles abfotografieren und ein spezielles Fotoalbum auf dem Rechner anlegen. Hab ich bisher mit ein paar Klamotten gemacht, die ich noch von meinem Opa hatte. Funktioniert.

– gar nichts aufbewahren und einfach darauf vertrauen, dass man sich erinnert
An eine Hochzeit, an eine Geburt oder an einen Todesfall erinnert man sich auch ohne getrocknete Blumen oder Babysöckchen. Und die kleinen Momente dazwischen sind alle irgendwo in uns drin. Da läuft ein bestimmtes Lied im Radio oder wir riechen einen bestimmten Geruch – und schon unternehmen wir eine Zeitreise in die Vergangenheit.

-sich überhaupt nicht erinnern können
…es gibt leider auch Kleinigkeiten, die ich besitze, aber ich weiß nicht mehr, warum ich sie aufbewahrt habe. Hm. Dann können sie ja auch weg.

– sich überhaupt nicht erinnern (müssen)
…alles loslassen und im Jetzt leben. Weil es nicht gut ist, zu lange in der Vergangenheit zu bleiben.

Was hältst du davon? Wie machst du das? Sammelst du Kleinigkeiten? Was machst du damit? Braucht man sowas um sich zu erinnern oder geht das deiner Meinung nach auch ohne?

Gelesen: Die Essensfälscher von Thilo Bode

Okay, dass wir beim Essen betrogen werden ist ja nix Neues. Der neue Trend: Buchbranche und Filmindustrie verwursten das Thema Lebensmittelverschwendung.
Ich bin zugegeben ein bisschen spät dran mit den „Essenfälschern“. Warum? Weil ich eigentlich über all das schon Bescheid wusste. Wenn man ein paar Hefte Ökotest gelesen hat und sich mit E-Nummern und Zusatzstoffen ein bisschen auskennt, weiß man ungefähr, was einem bei Fertigfutter aus dem Supermarkt erwartet.
Wie ich nun drauf gekommen bin? Einfach so. Hab ein paar Seiten aus Langeweile angelesen und habe dann einfach weitergelesen.
Thilo Bode, früher Greenpeace, heute Foodwatch entlarvt auf ca. 200 Seiten die Essensfälscher. Da gehts um Lebensmittelkennzeichnung und Verbrauchertäuschung, Biosiegel, Herkunftslüge, Desinteresse aus der Politik und ignorierte Kundenbeschwerden. Anhand von einigen Beispiellebensmittel wie Actimel oder Schwarzwälder Schinken werden diese Themen besprochen. Im Anhang befindet sich ein ausführliches Quellenverzeichnis und noch eine Kurzzusammenfassung, wie man damit umgeht.
Fazit: grausiges Thema, dennoch lesenswert und gut für Laien beschrieben, die sich bisher überhaupt nicht damit beschäftigt haben. Ich wusste zwar vorher schon gut über das Thema Bescheid, aber dass die Abgründe so tief sind, war mir nicht klar. Stellenweise war ich richtig fassungslos. Das Buch eignet sich meiner Meinung schon dazu, mal selbstständig ein bisschen hinter die Produktfassade zu gucken, obwohl es dazu eigentlich keine richtige Anleitung gibt. Leider ist das Kapitel „was man dagegen tun kann“ etwas dürftig ausgefallen, aber vermutlich ist es im Rahmen des Möglichen.
Übrigens lese ich vor/nach jeder Lektüre auch immer die Amazon-Rezensionen. Dazu möchte ich auch noch ein Statement abgeben:
Die negativen Kundenrezensionen handeln alle ausnahmslos von den ständigen Wiederholungen der Beispielprodukte, wobei ich das gut fand. Was bringt mir denn eine Einführung in ein Thema, wo sämtliche Produkte beschrieben werden? Das kann sich doch eh keiner merken. Es ist auch kein Ernährungsratgeber (wie fälschlicherweise von einem Leser erwartet), sondern will einerseits die Erzeuger-/Herstellerseite beleuchten, andererseits darüber Auskunft geben, was alles aufgrund von Lobbyismus zum Schutz des Verbrauchers verhindert wurde (berühmtes Bespiel: die Ampelkennzeichnung). Ich stimme damit überein, dass das Buch für Leute, die sich mit dem Thema bereits beschäftigt haben evtl. überflüssig ist. Es ist aber ein sehr gutes Buch für Menschen, die die meiste Zeit Tütensuppe, TK-Pizza und Mikrowellengerichte essen.

Mehr Info:
www.foodwatch.de
www.lebensmittelklarheit.de
www.lebensmittelwarnung.de
Zusatzstoffe-Datenbank