Dinge, die mich freuen…

Jaaa, das Wetter war in den letzten Tagen superb, meine Damen und Herren. Da kommt Freude auf! Bei diesen Sachen aber auch:

…Katzensticker! Wenn ich schon keine echte Katze haben kann, dann streichle ich eben Filzsticker. So!

Zwar auch nicht echt, aber trotzdem toll: ich kann wieder zwei kleine Entchen willkommen heißen! Frisch geschlüpft. (Trotzdem frage ich mich ernsthaft, wo das hinführen soll…)

…Urban Gardening vor unserer Tür! Dieses leuchtend frische Grün wo vorher nur stumpfes Braun war ist einfach zu schön!

…unsere Reise nach Berlin! Ziemliche Nerd-Aktivitäten (Naturkundemuseum, DIY-Austellung, Computerspielemuseum, Sternwarten…)- aber total genial! Ich könnte total ausschweifend und schwärmend davon erzählen, aber ich lass das mal…wobei: Jeder Bastler sollte sich die DIY-Ausstellung ansehen!

…mein neues Lesegefühl! E-Reader sind toll, da kann man endlich den ganzen Schund lesen und es sieht trotzdem sehr professionell aus. (Groschenromane und Esoterikbücher hurraaa!! ;D) Habe ein Jahr lang mit mir gehadert ob ich mir so ein Ding leisten soll oder nicht. Aber gut, ich hab’s getan! Fehlt nur noch eine schicke Hülle…

…das Bookspace-Art-Projekt von Elin Hansdottier
Das Herumschmieren mit Klebstoff und Farbe macht richtig viel Spaß!

…und zu guter Letzt freue ich mich über mein Nadelbärchen. Es ist zwar für mich immer etwas seltsam, einem kleinen Teddy eine Stricknadel einzuführen, aber es ist unheimlich praktisch und ich gerate nicht mehr ins Schwitzen, sobald ich mein Strickzeug weglege, die Maschen bleiben wo sie sind! :D

Was hat dir Freude bereitet?

Der Minimalist von nebenan

Im (englischsprachigen) Web wimmelt es von Minimalisten oder solchen die es werden wollen.

Aber es gibt auch Minimalisten die gar nicht wissen, dass sie welche sind.

Da ist die 55-jährige Arbeitskollegin, die nur 2 Taschen besitzt,
der Kollege, der mit dem Rad zur Arbeit kommt und sich dann immer die gleichen Klamotten anzieht,
die Designerin, die alles in Weiß hält und alles Überflüssige als störend empfindet,
der Typ, der noch nie in seinem Leben Deo benutzt hat sondern stattdessen lieber duscht.

Minimalisten sind überall. Oder zumindest Aspekte davon, die im Leben der anderen zu finden sind.

Bei solchen Begegnungen freue ich mich immer, weil ich dann einen Grund habe in mich zu gehen und zu überlegen: Wie ist das bei mir? Wie macht er/sie das? Und: Kann ich mir davon was abgucken?

Die Minimalisten von nebenan schenken mir erfrischende Inspiration und tolle Unterhaltungen.

Kennst auch du solche Menschen?

Produktfrei leben – ein Jahr danach

Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist jetzt ein Jahr nach meinem Mai-Experiment vergangen, bei dem es ja herauszufinden galt, ob man ohne Shampoo, Duschgel, Deo, Make-up und den ganzen anderen Firlefanz auskommen kann.
Und gleich vorweg: So ganz ohne diesem Zeug gings dann doch nicht. Entweder weil ich ganz bewusst etwas benutzen wollte oder weil es notwendig war. Kleiner Hinweis: Meine Tipps und Erfahrungen basieren auf einem normalen Arbeitsleben im Büro bzw. mit Publikumsverkehr. Ich kann also nicht beurteilen wie sich meine die Zeiträume, Rezepte usw. auf ein Arbeiterleben in einer rußigen, schmutzigen Fabrikhalle auswirken – da muss man fleißig selbst experimentieren ;D

Nun, wie ist es jetzt? Was habe ich gelernt? Was kann ich an Erfahrungen teilen?

Shampoo:
Shampoo (Naturkosmetik-Produkt) habe ich in dem gesamten Zeitraum ca. 3-4 mal benutzt. Winterzeit ist Mützenzeit und da gabs tatsächlich des öfteren mal einen richtigen Bad-Hair-Day. Das eine Mal war ich krank und auch da sahen die Haare gräßlich aus und waren total strubbelig und fettig. Bei diesen Situationen konnte selbst eine Natron- und Essigspülung nix mehr ausrichten.
Gelernt: Der Stoffwechsel (und auch die Ernährung) und das Wetter sind ernstzunehmende Faktoren.
Erkenntnisse: Nach dem Einsatz von Shampoo war meine Kopfhaut nicht viel sauberer als ohne, meine Haare und vor allem meine Haarspitzen sind extrem trocken, hell und haben einen komischen „Griff“. Mag ich nicht. Egal ob mit oder ohne Shampoo: Das Waschen der Kopfhaut ist am Wichtigsten.
Und wie gehts weiter? Ich wasche meine Haare weiterhin ohne Shampoo. Momentan ist es so, dass ich Natron nur noch sehr selten benutzen (= 1-2 mal pro Monat), die Essigspülung kommt auch seltener zum Einsatz (1 mal pro Woche, wenn überhaupt). Meistens reicht Wasser und eine ordentliche Kopfhautmassage!
Empfehlung: Falls du zu den Umsteigern gehörst und du überlegst, nach der Umstellungsphase hin und wieder normales Shampoo zu benutzen: Beobachte genau was mit deinen Haaren passiert und ob du das so willst, sonst versaust du dir das alles wieder. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass 1 x im Monat Shampoo zu benutzen völlig ausreicht.

Duschgel:
Auch Duschgel habe ich ein paar Mal benutzen müssen/wollen. Weil es so gut duftet. Weil man nach einer Grippe schon stinkt.
Gelernt: Wenn man Duschgel nur selten benutzt hält so eine Flasche ewig.
Erkenntnisse: Ich brauchs im normalen Alltag nicht. Anderseits ist es praktisch, wenn man wasserfeste Sonnencreme abkriegen will. Meiner Haut geht es ohne Duschgel viel besser, ich brauche keine Lotion. Aber ich gestehe: Es ist schon toll, wenn man in so einer Duftwolke steht.
Und wie gehts weiter? Ach, ich werde mein Duschgel hin und wieder benutzen und wenn es leer ist, kauf ich nix mehr nach. Hat für mich eher den Wellness-Charakter…
Empfehlung: Ausprobieren! Du wirst überrascht sein!

Deo:
Für viele ein sehr heikles Thema. Auch für mich war es anfangs sehr schwierig. Als ich zum ersten Mal mit selbstgemachten Deo rumlief, war ich ziemlich unsicher, aber letztlich ist es immer noch das beste Deo aller Zeiten.
Gelernt: Wasser, Natron und ein bisschen Stärke. Ja, es kann so einfach sein!
Erkenntnisse: Stellenweise hatte ich sehr starke Probleme mit Hautreizung, die auch nicht weniger wurden, als ich das Deo mit Pflegeöl angerührt habe. Einmal hatte ich vergessen das Deo morgens raufzutun, also lief ich mit dem Deo von gestern rum – hat immer noch gewirkt! (Gottseidank! Man stelle sich nur meine gequälten Arbeitskollegen vor! :D)
Und wie gehts weiter? Nach dem ewigen Rumprobieren zwischen verschiedenen Deosorten ist klar: Ich werde nur noch das selbstgemachte Deo benutzen. Es riecht neutral und wirkt zuverlässig. Und ja, ich bin noch radikaler geworden: An Wochenenden, wenn ich weiß dass ich weder Sport mache noch großartig rausgehe, nutze ich gar kein Deo. Das habe ich auch erfahren, als ich vergessen habe, Deo draufzupacken. Lustigerweise stinkt man gar nicht so sehr, wie man sich das immer vorstellt.
Empfehlung: Leute, lasst euch von den Werbern nix mehr andrehen. Diese 48 bis 72-Stunden Formeln sind der totale Humbug und ihr wollt nicht wissen, was da alles drin ist…brrr. Probiert das Deo auf jeden Fall mal aus.

Pflegelotion:
Hachja, sich einölen und eincremen hat was von Day-Spa :D.
Gelernt: Das Zeug nicht zu nutzen war ganz einfach.
Erkentnisse: Man braucht keine Lotion.
Und wie gehts weiter? Ich nehme es nicht mehr – wozu?! Meine Haut ist ohne Duschgel wunderbar weich. Dieses klebrig-gummiartige Gefühl von einer zweiten Hautschicht finde ich gar nicht mehr so toll wie damals.
Empfehlung: Lotionen und das Cremen danach sind irgendwie total irrsinnig. Warum? Weil man das ja nur macht, weil die Haut zu trocken ist. Wodurch wird die Haut trocken? Durch zu langes, heißes Duschen und durch Duschgel, was zwar reinigt, aber nicht genügend rückfettet. Diese Sachen bedingen sich gegenseitig. Wenn ihr also an einen der Parameter herumschraubt, könnt ihr das mit Lotion sein lassen.

Wooohooo…ein Mega-Posting. Sorry. Ich hör auch schon auf.

Wie siehts bei dir aus? Benutzt du das eine oder andere? Hast du was weggelassen? Wie läuft es bei dir?

Weitere Infos:
Das Mai-Experiment
Zwei Monate nach dem Mai-Experiment
Haare waschen ohne Shampoo
Ohne Shampoo leben – ein Update
Deo selbstgemacht

Gelesen: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Um es kurz zu machen: Der Titel ist Programm. Der Hundertjährige Allan Karlsson hat keinen Bock auf seine Geburtstagsparty im Altenheim und weil ihm auch der Schnaps ausgegangen ist, klettert er spontan aus dem Fenster (1. Stock) und haut ab. Mit kleinen Pantoffelschritten gelangt er ins Reisezentrum und klaut – ebenso spontan – einen Koffer mit Wechselkleidung. Dachte er zumindest. In dem Koffer ist nämlich jede Menge Geld. Und das gehört einer Schurkengruppe namens „Never again“, die es natürlich wieder haben will und Allan verfolgen. Dass sich da dann auch die Polizei einmischt, ist wohl klar. Was nicht mehr ganz so klar ist: Wer entführt hier wen? Wo soll es hingehen? Wieso verschwinden immer Leute, die dann irgendwo anders wieder auftauchen (tot) und was macht da eigentlich dieser Elefant?!
Fazit: Kein Wunder, dass das Buch schon seit Wochen auf der Beststellerliste ist. Es ist einfach zu komisch! Wenn man denkt, es könnte nicht mehr absurder kommen, BUMM – dann kracht’s nochmal gewaltig. Diese herrliche Lügengeschichte ist perfekt zusammengestrickt und macht einen solchen Spaß, dass man das Buch schnell durch hat. Hab ich gelacht! :D Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es das Beste Buch des Jahres ist, ich glaube nicht, dass da noch was kommt. Anfänglich ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, unterstützt den Grundtenor aber hervorragend. Wer auf Roadmovies und skurile Charaktere steht und wer es selbst mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, für den ist dieses Buch PFLICHTLEKTÜRE!

Wochenrückblick

Hurra, der Sommer ist endlich nach Hamburg gekommen!!!! Dieses Sandalen-und-T-Shirt-Wetter macht mich soooooo froh!!! Ich hoffe du hast auch so herrliches Wetter!

Gesehen: „Sinn & Sinnlichkeit“ (1996), „Die Haut in der ich wohne“ und die beiden Halbfinale des Grand Prix (herrlicher Quatsch!)
Getan: meine ehemaligen Ausbilder getroffen und mit ihnen Eis zu Mittag gegessen (es hat auch Vorteile Erwachsen zu sein :D), angefangen ein leeres Buch im Rahmen dieser Ausstellung zu gestalten
Gehört: viele interessante Vorträge
Gelesen: „Ausgeliehen“ von Rebecca Makkai
Geklickt: The Desktop Wallpaper Project
Gedacht: „Das ist ja interessant, daraus könnte man was machen“
Geärgert: über meinen Schweinehund, der mit dem Anstieg der Temperaturen immer bequemer wird
Gefreut: Eis zum Mittag, Sonne, die Freibadstimmung im Park, Trash beim Grand Prix, neuer beruflicher Input, dass der Vortrag meiner Chefin so gut gelaufen ist, über ein äußerst gelungenes Bild, ein bisschen Gewitter
Gekauft:
Gewünscht: Ausdauer
Geplant: eine GrandPrix-Party mit leckerem Essen und fiesen Kommentaren :D

Ein schönes laaanges Wochenende!! Und nicht vergessen: Sonnenschutz auftragen! :D

Minimalismus als Thema in Filmen

Okay, ich sags lieber gleich: Der Beitrag könnte etwas lahm werden, lebt aber von einer reichen Kommentar-Brainstorming-Sache.

Und zwar geht es – wie die Überschrift verlauten lässt – um Minimalismus in Filmen.
Grund für den Beitrag ist „Up in the Air„, ein Film mit George Clooney der am Sonntag im TV zu sehen war und von dem ich ganz begeistert war. Die literarische Vorlage ist übrigens „Mr Bingham sammelt Meilen“ von Walter Kirn – hat das jemand von euch gelesen?

Kurz zur Story: Mr Bingham fliegt quer durch Amerika und entlässt Leute im Auftrag von Firmen, die nicht den Mumm haben es selbst zu tun. Durch seine Vielfliegerei hat er natürlich ordentlich Bonusmeilen auf seinem Konto und er träumt von davon die 10 Millionen Meilen-Grenze zu überschreiten. Persönliche Beziehungen, weder zu Arbeitskollegen noch zu seiner Familie, pflegt er kaum. Erst durch eine neue, junge Mitarbeiterin, die sein Arbeitsumfeld umstrukturiert und seine Flughafenaffäre entdeckt er, wie schön es sein kann, wenn man Menschen um sich hat – was aber natürlich auch viele Probleme mit sich bringt.

Nun, inwiefern taucht da jetzt Minimalismus in „Up in the Air“ auf?
– Persönliche Ungebundenheit von Ryan Bingham
– sein kleiner Koffer, wo alles drin ist, was er braucht
– seine Wohnung in Omaha ist nur spärlich eingerichtet
– seine Vorträge als Coach, wo er immer von einem leeren Rucksack spricht, den man mit dem Wichtigsten füllen soll
– durch seine minimalistische Lebensweise eckt er ziemlich oft an und treibt einige damit zur Weißglut, weil sie es nicht verstehen

Das war jetzt nur ein unvollständiges Brainstorming, aber das sind die Aspekte die mir aufgefallen sind.

Meine Frage nun an euch: Gibt es noch andere Filme mit Minimalismus/Downshifting/Einfaches Leben als Thema?

Außer Fight Club fällt mir nicht wirklich was ein – und da kenn ich nicht mal den Film sondern nur das Buch

Bitte sich rege in den Kommentaren zu beteiligen! Ich fände es cool, wenn da eine kleine Liste zusammen kommen könnte.

Digitales zum 150. Todestag von Henry David Thoreau

Henry David Thoreau hatte am 6.5. seinen 150. Todestag. Da er nicht nur als Inspirationsquelle für freiwillige Einfachheit dient, sondern auch der aktuellen Occupy-Bewegung immer neues Futter gibt, will ich es nicht versäumen, hier ein paar Infos zusammenzutragen und zu verbreiten.

Walden. Leben in den Wäldern“ und „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ sind im März neu eingekleidet (in Hardcover-Leinen) im Diogenes Verlag erschienen. Eine Übersicht über alle Werke gibt es hier.

Ein paar Quellen und Zitate findest du auf thoreau.de

Und noch ein Artikel aus der faz, zum Thema Selbstversorgung.

Übrigens, meine Rezension zu „Walden“ findest du hier.

Unbequemes Gewissen – ein Fernsehbeitrag über Thoreau vom 30.4.2012 in der 3sat Kulturzeit

 

Und wie es sich heute so lebt:

via the new edge

Reiseunterlagen organisieren

Verreisen ist toll, Urlaub haben schön. Nur leider verliere ich auf dem Weg von Haustür zum Bahnhof bis zum Hotel irgendwie immer den Überblick. Und wenn ich mich im Hotelzimmer erstmal ausgebreitet habe und meine persönlichen Gewohnheiten in der Heimat vergessen hab, gehe ich gerne im Chaos unter. Das sieht dann so aus: Am Bahnhof hektisch in den Taschen wühlen, ob man auch ja die Fahrkarte eingesteckt hat. Am Zielort erstmal gefühlte 4 Stunden an der U-Bahn-Station stehen, weil man nicht mehr genau weiß, wo sich das Hotel befindet. Sämtliche Flyer und Mini-Straßenkarten auf dem Weg dorthin mitnehmen, weil man das Gefühl hat, an das Zeug im Reiseführer nicht ranzukommen. Und überall Quittungen und Eintrittkarten, die man als Erinnerungsstückchen mit nach Hause nehmen will, die aber die Reinigungskraft bereits vernichtet hat.

Herr DingDong und ich verreisen nicht allzu oft und da unser Mini-Urlaub in Berlin etwas Besonderes war, dachte ich daran, ein altmodisches Fotoalbum zu gestalten. Wobei, erinnern kann ich mich auch so, es geht eher um das Basteln.

Um das Ganze zu organisieren und das oben erwähnte zu vermeiden, habe ich diesmal einen Schnellhefter angelegt.

Darin enthalten:
– Klarsichtfolien (damit die Unterlagen auch bei Regen geschützt sind)
– Fahrkarte / Flugtickets
– Buchungsunterlagen für das Zimmer
– iCal (oder Outlook) Ausdrücke für die Aufenthaltsdauer
– Zettel mit geplanten Aktivitäten

Alles ist chronologisch bzw. Wichtigkeit geordnet. Deshalb ist die Fahrkarte auch ganz vorne, weil man sie am Anfang und am Ende der Reise braucht.
Die iCal-Ausdrucke stecken seperat jeweils in einer Folie. Abends notierten wir uns immer was wir alles gemacht haben, Herr DingDong notierte seine Ausgaben dazu und ich steckte alle Eintrittskarten oder bunte Schnipsel, die man für eine Collage oder ein Scrapbook braucht, mit in die jeweilige Folie hinein.

Organisiserst du deine Reiseunterlagen? Wenn ja, wie? Bastelst du regelmäßig Erinnerungs- bzw. Fotoalben?

Gelesen: Was Hochsensible glücklich macht – Leben mit einer seelischen Begabung von Renate Göckel

Hurra, wieder da! Der Urlaub war toll, aber lesen ist noch toller. Deshalb gibt es jetzt – hier und heute – nur für dich – eine weitere Buchbesprechung. :D
In dieses Büchlein habe ich einfach nur mal so nebenbei reingeschmökert und fand es ganz interessant und die Autorin kannte ich bereits von einem anderen Buch. Noch interessanter wurde es, als ich den kleinen Test gemacht habe, mit dem man rausfinden kann, ob man zu den Hochsensiblen gehört oder nicht. In meinem Fall gehöre ich dazu, also habe ich weitergelesen.
In Kapitel 1 findet man den Selbsttest und eine allgemeine, zusammengefasste Beschreibung des Themas Hochsensibilität. In den folgenden Kapiteln wird dann darauf eingegangen, was das genau ausmacht, z.b. die andere Reizverarbeitung, das Wahrnehmen von Stimmungen usw.
Erst im letzten Kapitel wird erläutert, was Hochsensible glücklich macht, fein säuberlich abgeschmeckt durch die Literaturangaben.
Fazit: Insgesamt eine sehr gelungene Einführung zum Thema Hochsensibilität. Der deutsche Buchmarkt ist zu diesem Thema ja leider noch sehr übersichtlich. Renate Göckel schreibt einfühlsam und klar. Leider finde ich den Titel ziemlich unglücklich gewählt, da ich mehr Strategien zum Umgang mit Hochsensibilität (bei mir und anderen) erwartet habe. Dieses bisschen im letzten Kapitel kann man sich nach den vorangegangen Kapiteln auch selbst ausmalen. Ich hätte es besser gefunden, wenn nach jedem Kapitel eine Zusammenfassung a la „das können sie für sich tun“ und „Das können Sie für einen Hochsensiblen tun“ gegeben hätte. (Sozusagen als eine Art Gebrauchsanleitung für beide Seiten bzw. für Nicht-Hochsensible, die nicht checken, was gerade abgeht ;D)
Für Männer ist das Buch wahrscheinlich nix, da ausnahmslos Frauen angesprochen werden. Wen das nicht stört, kann das Buch gerne lesen, alle anderen sollte sich dieses Buch mal näher ansehen. (kein Werbelink)

Blogpause vom 14.5. bis zum 18.5.2012

Jaaa, ich weiß, tut mir Leid! (naja,…um ehrlich zu sein – nicht wirklich, weil Urlaub *muhahahaharr*) – Ich habe ein paar Tage frei und weil mein Kopf mit allerlei anderen Dingen beschäftigt ist, habe ich keine Zeit zum Bloggen. Lesen will ich und feine Dinge bestaunen. Danach wird erst wieder gebloggt.
Deshalb gibts wieder mal eine Blogpause und zwar von Montag, den 14.5. bis einschließlich Freitag, den 18.5.2012. Ab dem 21.5. gibt es hier wieder die gewohnte Kost.

Hm. Ein bisschen Leid tut es mir jetzt doch.

Gebhab dich wohl und klicke durch die Blogroll!