Wochenrückblick

Diese Woche raste an mir vorbei, unglaublich. Ich habe mir nicht mal viel auf die To-Do-Liste geschrieben, aber irgendwie habe ich selbst das nicht hinbekommen. Früher hätte ich moch darüber geärgert, aber eigentlich ist es ja eh wurscht. Oder?

Gesehen: Max Goldt live (immer ein Erlebnis)
Getan: gelaufen, zu wenig geschlafen, den Berlin Besuch geplant, Laugenbrezn gemampft und
Gehört: „The Artist“ O.S.T.
Gelesen: „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter“ von Anja Maier
Geklickt: www.happycow.net und Vegetarian Travel Tips
Gedacht: Wieso klappt diese Ausleihreduzierung/-begrenzung denn nie???
Geärgert: Nirwana-Schokolade schmeckt ja wirklich gut, aber muss ich mich deshalb so damit vollstopfen?!
Gefreut: Uuuuuuuuuuuuurlauuuuub!!
Gekauft: Eine Zeitschrift mit hübschen Bildern drin und Schuhe, endlich.
Gewünscht: Sonnenschein
Geplant: Berlin, wir kommen!!!

Was machst du am Wochenende?

Hier in Hamburg ist nicht nur Hafengeburtstag sondern es gibt auch wieder besonders schöne Sachen zu bestaunen!

Blog des Monats: brand spirit

Wieder ein Blog des Monats den Minimalisten lieben werden!

Der tumblr Blog Brandspirit zeigt auf den ersten Blick nichts weiter als 100 Objekte des täglichen Lebens, mit weißer Farbe angemalt, um jegliche Markenidentität auszulöschen. Oder anderes ausgedrückt: „reducing the object to its purest form“

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich starre gerne weiße Sachen an, weil mir das fehlen jeglicher Farbinformation sehr gut gefällt und man eine andere Beziehung zu den Objekten aufbauen kann. Deshalb mein Blog des Monats Mai.

(via http://brandspirit.tumblr.com)

Laugenbrezn – selbst gemacht, Versuch Nr. 2

Ich konnte es nicht lassen und hab mit Herrn DingDongs Hilfe am Sonntag nochmal Brezn gemacht. Naja, wenn man es genau nimmt habe ich die Anleitung vorgelesen, Ansagen gemacht und Herr DingDong hat geknetet, geformt und gebacken.
Sie sind auch viel hübscher geworden, der Teig ist glatter geworden und diesmal hab ich auch peinlichst genau auf die Ofentemperatur geachtet.

TA-DA!

Sieht doch sehr viel besser aus, oder?

Gelernt: Kneten, viel kneten. Was ich mit meinem Arm vergessen kann. Das mit der Schüssel mit Wasser im Ofen für zusätzliche Feuchtigkeit hat auch was gebracht, aber interessanterweise ist dieses Mal der Boden am Blech festgeklebt, was ich beim ersten Versuch nicht hatten. Wir vermuten, es liegt daran, dass wir nicht schnell genug die Brezn nach der Laugentaucherei in den Ofen gesteckt haben…

Lange Rede kurzer Sinn: Schmecken tut’s und ist (immer noch) zur Nachahmung empfohlen! Und auch wenn man durch diese ganzen Chefkoch-Rezepte mit Natronlauge aus der Apotheke verunsichert sein sollte: Eine Lauge mit stinknormalen Natron aus der Drogerie funzt auch perfekt!

Gelesen: Escher – Der MDR-Ratgeber „Das Haushaltsbuch“

Das Buch machte einen guten Eindruck, deshalb habe ich es mal in meinen Bibliothekskorb getan und ausgeliehen. Ich führe schon seit einigen Jahren Haushaltsbuch und ich dachte, vielleicht gibt es noch den einen oder anderen Trick, den ich noch nicht kenne.
Gleich zu Beginn war ich etwas irritiert. Ich kenne weder Herrn Escher noch seine Sendung – aber muss ich auch gar nicht, denn das Buch ist nicht mal von ihm sondern von Klara Hohmeyer. Ein bisschen merkwürdig, aber auch nicht weiter tragisch. Zunächst gibt eine allgemeine Einführung zum Thema und warum man ein Haushaltsbuch führen sollte. Es folgen dann ein Finanzcheck und viele Spartipps für feste und variable Ausgaben zu den Themen Auto, Versicherungen, Einkaufen, Urlaub, Selbermachen.
Weiterhin enthalten: Checklisten und ein Webverzeichnis zu interessanten Internetseiten.
Fazit: Obwohl ich außer dem Kapitel über Versicherungen nicht viel Neues entdecken konnte, finde ich den Ratgeber ziemlich gelungen. Alles ist leicht verständlich und flüssig erklärt. Hier werden auch kluge Ratschläge zum Thema Schulden und überflüssigen Konsum ohne erhobenen Zeigefinger gegeben, was einigen bestimmt helfen kann. Sonst sind auch nur die altbekannten Tricks enthalten, z.B. Supermarktpsychologie oder Energiespartipps, die man in irgendeiner Darbietungsform schon mal gehört bzw. gelesen hat. Wie gesagt, für mich nicht viel Neues, aber bestimmt interessant für Menschen die sparen müssen/wollen.

Wochenrückblick

Na Super! Meine Sportchallenge fing erfolgreich an, nur um am Mittwoch mit Schnupfen und dickem Hals aufzuwachen. Ich habe mich gleich mit Vitamin C vollgepumpt und konnte so das Schlimmste abwehren, aber aus jeden Tag Sport wurde dann nix mehr, weil ich das Gefühl hatte, mir sitzt ein Elefant auf der Brust. Ich werde aber nächste Woche nochmal einen Versuch starten.

Gesehen: Marathonläufer und MacGyver (läuft jetzt immer Samstags auf RTL II) und alte Folgen von Star Trek Voyager. Krass, oder? :D
Getan: den Läufern zugejubelt, Super Mario Kart DS gespielt :D anfang der Woche gesportelt, dann viel gelesen und noch mehr geniest :(
Gehört: Todesfalle Speicherstadt (puh…teilweise spannend, gut gemacht, aber irgendwie ist auch diese Geschichte…lahm)
Gelesen: immer noch „Der Hunderjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson
Geklickt: http://www.tagderstadtnaturhamburg.de/
Gedacht: ob das mit dem „nix ausleihen“ jemals klappen wird?
Geärgert: Krank sein ist doof, das bringt meine Pläne vollkommen durcheinander
Gefreut: auf Juni!
Gekauft: einen Haarschnitt und 3 T-Shirts
Gewünscht: Gesundheit für mehr als 6 Monate
Geplant: putzen, aufräumen, ausruhen, stricken, vielleicht Kino und gaaanz sicher LAUFEN!

Schönes Wochenende!!

Laugenbrezn selbst gemacht – mein 1. Versuch

Laugenbrezn backen war ja schon ein lang gehegter Traum von mir. Und da das mit dem Brot backen so gut geklappt hat, wollte ich das unbedingt machen. Bisher hatte ich so wahnsinnigen Respekt vor der Lauge, aber nachdem ich in meinem Kaiser Natron ABC etwas darüber gelesen habe und ich in einem wunderbaren Brot-Buch ein Rezept gefunden habe, ging es gar nicht anders – ich musste es tun!

…soweit meine Motivation.
Also aus 360 g Dinkelmehl, 25 g Frischhefe 1 1/2 TL Salz und 200 ml laumwarmes Wasser erstmal einen glatten, nicht allzu festen Teig hergestellt, Brezln geformt und 30 Min. an einem zugigen Ort stehen lassen.
Für die Lauge habe ich wie im Rezept beschrieben 2 EL Natron in 1 L Wasser aufgekocht und die Brezn eingetunkt. Gleich danach auf ein gefettetes Schwarzblech und mit Salz bestreut. Ab in den Ofen, bei 200°C Grad 30 Min. lang gebacken. Ging eigentlich ziemlich schnell.

Und was habe ich gelernt?
Brezln formen ist schwerer als es aussieht. Anscheinend doch weniger Teig und viiiiiel länger ausrollen. Das geht auf die Arme.
Bei mir konnte man von der ursprünglichen Brezlform kaum mehr was erkennen.

Die nächste Schwierigkeit ist das Eintauchen der klebrigen Teigstücke in die Lauge. Das Tauchen an sich war kein Problem, aber den klebrigen Teig erst auf den Schöpfer zu bekommen und dann davon wieder abkratzen hat die Form der Brezl komplett zerstört. Ich glaube, nächstes Mal mach ich Laugenstangen oder Brötchen :D

Und weil das noch nicht gereicht hat, habe ich die Brezn nicht wie im Rezept bei 200°C Grad im Ofen gehabt, sondern nur bei 160 – was viel zu wenig war, die Brezln sind noch richtig hell. Als ich in den letzten 10 Min. gemerkt hab, dass ich den Ofen zu niedrig eingestellt habe, gab ich nochmal Vollgas auf 200° Grad und siehe da, die Brezln wurden schön dunkel. Leider hat das nicht mehr gereicht…

Geschmack? Haptik? Aussehen?

Geschmack: Top. Gut salzig. So wie es sein soll.
Haptik: leider aussen etwas trocken und hart. Selbst Schuld. Nächstes Mal den Ofen besser einstellen.
Aussehen: Note 6. Da muss ich wohl noch ein bisschen üben. :D

Hast du schon mal Laugenbrezn selbst gemacht? Irgendwelche Tipps? Willst du es versuchen?

Ich werde vielleicht am Wochenende noch mal einen Versuch starten. Mal sehen.

Natürlicher Mottenschutz, schnell gebastelt

Nachdem ich letzte Woche meinen Kleiderschrank entrümpelt und geputzt habe, dachte ich noch an Mottenschutz. Ich habe bisher noch keine Motte(nlarve) auf frischer Tat ertappt, aber da ich immer Löcher in meinen Sachen finde, könnte sowas ja nicht schaden.
Im Handel gibts das übliche, von gefährlich bis natürlich, aber immer doppelt und dreifach (in Plastik) verpackt.

Und heute kam mir die Idee: Selber machen.

Man braucht:
Teebeutel zum Befüllen, Größe nach Wunsch
Tacker
Locher
Lavendelblüten (gibt’s in der Apotheke, habe dort 100 g für 7,80 Euro erstanden oder einfach mal den Hobbygärtner von nebenan fragen)

Und wenn man die Zutatenliste gelesen hat, weiß man auch schon wie es geht – nämlich ganz einfach und schnell.

Zack. Fertig! …mmmh..und dieser Duft!!

To Do – im Mai

Alles blüht, singt, summt – man mag es kaum glauben, aber auch hier in Hamburg. Während die alles südlich der Elbe schon schwitzt, frieren wir uns hier bei 12° Grad noch den A… ab. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch endlich mal schönes Wetter bekommen.
Im April konnte ich einiges aufholen. Meine Motivation was Sport und Ernährung angeht ist wieder im Lot und ich bin gut dabei.
Ich habe den schlimmen Strickfehler behoben (der über mehrere Reihen in der Mitte ging…) und kann nun wieder flott weiterstricken. Wenn ich mich ranhalte, wird der Snood-Schal noch diesen Monat fertig.
Die Budget-Challenge war im Großen und Ganzen ein Erfolg, auch wenn mich der Berlinbesuch ein bisschen vom Kurs abgebracht hat. Immerhin habe ich „nur“ ca. 65 Euro statt wie im Vormonat 115 Euro für dieses To-Go-Zeug ausgegeben. Ich frühstücke nun regelmäßig daheim, mache mir Mittagessen und habe immer meine Wasserflasche dabei. Und wenn ich den Müllfaktor miteinbeziehe, vergeht mir sowieso die Lust auf alles. Ich werde also weiter mit einem Budget arbeiten, allerdings werden es zukünftig 15 Euro pro Woche sein.
Oh und weil der eine Tag in Berlin so schön war, fahren wir im Mai wieder hin.

Kurz zusammengefasst, mein Plan für Mai sieht so aus:

  • stricken (und evtl. nebenbei noch mehr Hörbücher hören)
  • mit dem Lauftraining weitermachen, so dass ich 45 Min. hinbekomme (nur noch 8 Wochen bis zum Lauf!!! ARRRRGH)
  • Berlin besuchen und mir u.a. die DIY-Ausstellung ansehen
  • nichts aus der Bücherei ausleihen, damit ich endlich mal meinen Bücherstapel abbauen kann (naja..ausgenommen CDs und DVDs)

Übrigens habe ich mir diese Woche nun vorgenommen, dass ich jeden Tag ein bisschen Sport mache. Dazu gehört Laufen, Gymnastik zu Hause (mit DVD) und einen Kurs besuchen. Gestern vor der Arbeit 15 Min. BBP und heute Laufen.
Warum? Weil ich momentan nix davon halte, dass man immer „Regenerationsphasen“ braucht. Ich will damit herausfinden, wie man sich nach einer Woche (moderaten) Sport fühlt und gleichzeitig mein Gehirn umprogrammieren, so dass ich zukünftig kleine Sporteinheiten im Alltag einbauen kann.

Was hast du im Mai vor?