Wochenrückblick

Ach, herrlich. Ich komme wieder in meinen alten Rhythmus, kann durchatmen und klar denken. Wobei mir da noch die Nervosität in die Quere kommt: Morgen werde ich meinen ersten offiziellen 5k Lauf mitmachen. Himmel, ich bin von dem ganzen Wettkampffirlefanz ganz durcheinander…ich sehe mich schon kotzend an der Startlinie stehen. Warum habe ich das getan?!??! Naja…gut..mal schauen was dabei rauskommt. 5 km bekomme ich nämlich noch gar nicht wirklich hin. Das Beste was ich mal geschafft habe, waren 4,46 km…

Gesehen:Fierce light“ und „The Help“ (uuuuuuuuh, tooooolll!!!)
Getan: die Krankenkasse gewechselt (es zumindest versucht…*grr*), mich mental auf den 5k Lauf vorbereitet :D mich mit einem wildfremden Menschen über Serien unterhalten. Der wusste wirklich alles über Fernsehserien, inkl. Einschaltquoten, Produzenten usw.
Gehört: Jazz
Gelesen: die Autobiographie von Benjamin Franklin
Geklickt:
Gedacht: Ich, der Klimatourist.
Geärgert: über Krankenkassen
Gefreut: über meinen freien Tag :)
Gekauft: ein Begrüßungsgeschenk für einen noch nicht vorhandenen Erdenbürger, eine Leseleuchte und zwei Flugschriften
Gewünscht: Sonne
Geplant: Frauenlauf! aaaaaahhhhhhhh!!! Ich sterbe vor Nervosität.

Gesehen: Fierce Light – Rebellen der Weisheit

Vorgestern habe ich einen tollen Film geguckt, den ich hier kurz vorstellen möchte.
Der Film nennt sich „Fierce Light – When Spirit meets Action“ zu deutsch: „Rebellen der Weisheit“. In diesem Dokumentarfilm wird über den friedlichen, „seelenvollen“, politischen Aktivismus berichtet. Wie kann man gewaltsame Eskalationen verhindern? Woher kommt eigentlich Konflikt und Protest? Und welche Alternativen gibt es, das Ganze friedlich auszutragen?
In eindrucksvollen Bildern wird über die Überbleibsel von Ghandis „Seelenkraft“ und Martin Luther Kings „Liebe in Aktion“ berichtet und die Motivation der Menschen (u.a. Desmond Tutu, Thich Nhat Hanh, Daryl Hannah, Julia Butterfly Hill,…) beleuchtet.
So ganz weiß ich zwar noch nicht was ich von dem Film halten soll, weil man darüber viel nachdenken kann, aber doch, ich würde das ganze positiv und stimmig einordnen.

Also, wer des Englischen mächtig ist, sollte sich den Film mal anschauen. Der Soundtrack ist übrigens auch gelungen!

Gelesen: Ausgeliehen von Rebecca Makkai

Wupps, so völlig aus der Reihe. Verwirrt dich das? :D
Ich wollte das unbedingt noch loswerden und nicht ewig liegen lassen.
Also, was habe ich vor ein paar Wochen ausgeliehen und gelesen? „Ausgeliehen“. Ja, so heißt das Buch :D
Worum geht es?
Lucy ist Bibliothekarin einer amerikanischen Kleinstadtbücherei. Ihr liebster Kunde ist der 10-jährige Ian, der Bücher förmlich verschlingt. Nur leider hat er eine überfürsorgliche, gläubige Mutter, die ihm nicht erlaubt, bestimmte Dinge zu lesen, denn Ian ist „anders“ bzw. die Eltern befürchten, dass Ian schwul werden könnte, weswegen sie ihn in einen Unterricht zur „Umerziehung“ stecken. Lucy hilft ihm, die Bücher an der Mutter vorbeizuschmuggeln. Eines Morgens entdeckt Lucy den kleinen Ian in der Kinderbuchabteilung, wie er inmitten von Büchern kampiert. Sie will den kleinen Ausreißer nach Hause bringen, aber Ian dirigiert sie in eine völlig andere Richtung – und in ein anderes Leben. Auf der Reise quer durch die USA muss sich Lucy mit einigen Geschichten aus ihrer Familie auseinandersetzen und erkennt Stück für Stück ihre eigene Identität.
Fazit: eine nette Geschichte, aber ehrlich gesagt auch nix Besonderes. Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir waren die Charaktere zu flach und farblos, einige Handlungen nicht nachvollziehbar. Das Ganze hätte man auch ein bisschen mit mehr Witz und Dynamik gestalten können, aber letztlich geht es einfach nur 300 Seiten darum, dass die beiden herumfahren, sich Süßigkeiten kaufen und sich Lucy Sorgen macht, ob sie wegen „Entführung“ ins Gefängnis kommt oder nicht. Hätte man auch mehr daraus machen können. Schade.

Blog des Monats: ooohhh…mmmhh

Okay, der Blog des Monats ist euch bestimmt schon läääääääängst bekannt. Zumindest denjenigen, die oft auf interior/home/diy/food/foto/lifestyle-Blogs herumsurfen. Denn da gehört der Blog mit dem schönen lautmalerischen Titel ohh…mhh unbedingt dazu! Schon alleine die Aufmachung mit dem digitalen Washi-Tape! Herrlich!

Es gibt tolle DIYs, gaaaanz leckere Rezepte, schöne Bilder und eine tolle, sympathische Schreibe von Stefanie, die das ganze schön rund macht. Ganz hervorragend finde ich die Tipps zu den diversen Cafés und Läden in Hamburg (sind auch andere Städte dabei!)
Der Themenmix sind perfekt für verregnete Sonntagnachmittage!

Also schnell klicken: http://www.ohhhmhhh.de/

Wieder da!

Die Woche war kurz, aber ich konnte mich wieder so weit ein norden, dass ich für die nächste Zeit gewappnet hoffentlich bin. Ich hätte nie gedacht, dass so viele unkontrollierte, fremdbestimmte Termine mich so aus der Bahn werfen. Bin ich gar nicht gewohnt. Erst jetzt kann ich diesen Stress nachfühlen, von dem andere so viel klagen. Oh Gott, und wenn ich nur an die vielen armen Eltern denke…wie die das wohl hinkriegen?!

Nun, dass ich hier und jetzt bloggen kann, ist etwas Feines – denn zum krönenden Wochenabschluss ist mir auch meine Festplatte abgeraucht, mit all den hübschen Textfragmenten und bunten Bildchen. Das hat mich – dem Minimalismus sei Dank – überhaupt nicht aus der Ruhe gebracht. Ich war aber doch etwas nervös weil ich eben nicht wusste, ob das heute so hin haut.

Also – es geht wieder weiter, vielen Dank für den Elfenstaub :)

Und nun erzähl, wie war deine Woche? Irgendetwas zum 1. Mal in deinem Leben gemacht? Eine bahnbrechende Erkenntnis gewonnen?

Blogpause vom 18.6. bis zum 24.6.12

Lieber Leser,

es tut mir sehr Leid so spontan eine Blogpause vom 18.6. bis 24.6. ankündigen zu müssen. Weil es so viel zu erzählen gibt, aber die Zeit pro Tag nicht ausreicht, alles aufzuschreiben. Aber am Montag, den 25.6. geht es regulär weiter mit den Postings.

Die letzte Woche und das Wochenende waren ziemlich voll und ich kam gefühlt zu gar nix. Ich muss also vieles nachholen und brauche eine extra Portion Elfenstaub, damit ich das alles hinbekomme. Dazu kommen auch einige neue berufliche Verpflichtungen, die ich erst noch richtig einordnen muss. Zu dumm, dass der Tag nur 24 Stunden hat ;D

Also gehab dich wohl lieber Leser, ich hoffe du verzeihst – auf bald!

Wochenrückblick

Dank meiner Waldwichtel-Kollegin habe ich die Woche relativ entspannt und unbeschadet überstanden. Wäre das Wetter toller gewesen, hätte ich bestimmt auch mehr Kraft gehabt, vieles blieb auf Kosten der Sofaanziehungskraft liegen. Aber ich bin stolz: Wieder kaum Süßigkeiten gegessen! YEAH!

Gesehen:Zwei an einem Tag“ – tolle Darsteller und flotte Sprüche, aber viel zu kitschig und pseudoromantisch. Bah. Fußball hab ich auch geguckt. Sag nix *kopfschüttel*
Getan: Sudoku gespielt, gelesen, gestrickt, aufgeräumt, versucht, nicht den Kopf zu verlieren
Gehört: Sushi Club
Gelesen: „Achtsamkeit für Dummies“ und endlich auch Deutsche Geschichte ausgelesen
Geklickt:
Gedacht: ein Leben ohne Süßigkeiten geht auch. Is aber irgendwie…fad.
Geärgert: über einen Menschen der aus einer Mücke einen Elefanten macht.
Gefreut: über geheimnisvolle Orte unter einer Brücke
Gekauft: eine Zeitschrift, extra für den Blog! (Bericht folgt!)
Gewünscht: Instanttransdendenz
Geplant: das Treffen mit dem Flughafenjäger

Ich will Sommersonne, Freibadduft und Erdbeermünder!!!

Gute Selbstorganisation – Zen to Done, minimalistisch

So, puh…
Jetzt kommt der Beitrag, vor dem ich die meiste Angst habe. Wie soll ich jemanden das erklären, dass sich nur in meinem Hirn abspielt?! Ich versuche es mal…

Wie du sicher schon gemerkt hast, bin ich großer Fan von Leo Babautas Zen To Done – Methode.
Ich nutze ZtD in der minimalistischen Version, die so aussieht:

  1. Sammeln
  2. Durcharbeiten (das ich lieber als Durchsicht bezeichnen würde)
  3. Planen
  4. Handeln

Dabei sind diese Sachen nicht unbedingt hintereinander zu erledigen sondern gehen Hand in Hand und manchmal auch so flott, dass man nicht mal großartig planen muss. Beispiel Bloggen: Zuerst sammle ich Ideen für Beiträge, plane sie in einen zeitlichen Rahmen ein, handle, in dem ich sie formuliere und schaue sie dann noch mal durch, ob ich damit leben kann.
Beispiel E-mail: Ich antworte sofort. Wenn die Antwort länger dauert oder ich keine Lust habe, plane ich die Aufgabe mit ein, in dem ich sie auf eine To Do Liste schreibe.

Du verstehst, was ich meine, ne?! :D

Am Jahresende bzw. Jahresanfang sammle ich erstmal alles was so anfällt und richte alles ein. Wenn ich ein Jahresmotto gewählt habe, ordne ich Dinge, die ich machen will, zu Monaten, in denen das passen könnte. Eigentlich plane ich bis auf meinen Urlaub gar nix. Ich muss als Kinderlose mit festem Job auch gar nicht so viel planen.
Und die Zeit vergeht so schnell, deshalb ist das meiner Meinung auch gar nicht nötig. Ich halte nicht viel von 5-Jahresplänen wo man dann darauf hinarbeitet. Wir könnten jederzeit abkratzen! Wenn ich also jetzt planen würde, was in 5 Jahren passieren sollte, dann ist das nur Gedankengrütze, die mir nix bringt. Man könnte ja morgen schon ein anderer Mensch sein, wer weiß also, was in 5 Jahren sein wird?!

Ich gucke mir das Jahr ganz pragmatisch an: Wer hat wann Geburtstag, wann sind Feiertage, wann will ich Urlaub haben, was will ich tun – solche Sachen eben. Feste Termine übertrage ich in meinen Kalender. Fertig.

Die Monatsplanung ist auch noch recht grob. Ich nehme mir pro Monat ein paar Dinge vor, die ich dann auf eine extra Liste in meinen Filofax und hierhin schreibe. Mir hilft das, ein bisschen fokussierter zu sein. Feste Termine oder Deadlines trage ich – momentan – in die Monatsübersicht ein.

Die Wochenplanung geht dann schon ans Eingemachte. Hier schreibe ich zunächst eine Liste, mit allen Dingen, die ich in dieser Wochen schaffen muss und will. Ich überlege mir:

  • Welche Termine stehen an?
  • Was ist zu erledigen?
  • Wie sieht meine Freizeitplanung aus?
  • Was muss eingekauft/im Haushalt organisisert/geputzt werden?
  • usw.

Anhand dieser Wochenliste picke ich mir für die Tagesplanung pro Tag 3-5 wichtige Dinge heraus, die ich dann versuche durchzuziehen. Einige Dinge sind dringend, die erledige ich zuerst. Andere Sachen passen an bestimmten Tagen besser, die trage ich dann an dem entsprechenden Tag in den Kalender ein. Wenn ich es schaffe: HURRAA! – Wenn nicht: auch egal. Auf meinen To Do Listen stehen gottseidank noch mehr Freizeitaktivitäten die ich machen WILL und weniger Dinge, die ich machen MUSS, da kriegt keiner schlechte Laune, wenn ich mal was nicht gebacken bekomme.

Exkurs To Do Liste:
Der eine oder andere Leser fragt sich jetzt vermutlich, warum ich Spaß-Dinge auf meine To Do Liste schreibe, ja vielleicht gibt es auch einige, die nicht viel von To-Do-Listen halten.
Ich finde: To Do Listen sind perfekte Gehirnmüllhalden. Wenn ich etwas notiert habe, nehme ich es anders wahr, ich konzentriere mich auf das Geschriebene und will es durchziehen. Ich muss nicht dauernd an dieses oder jenes denken, weil ich nicht muss – es steht ja schon auf dem Zettel! Ein Blick genügt um wieder im Bilde zu sein. Diese Wochen- und Tagesplanungen geben mir im Alltag wenn es hektisch wird Halt und Struktur. Ich mag das, weil ich dann entspannt sein kann. Und die frei gewordenen Gedankenkapazitäten sind grandios! Plötzlich kann man nämlich wieder denken…

Das alles – und interessante Ideen, Buchtipps, Vorschläge, Gesprächsfetzen und E-mails und SMS und Twitternachrichten und Blogkommentare gehören zur ZtD – Gewohnheit 1: Sammeln. Ich trage alles Wichtige sofort in den Filofax und/oder in den Kalender ein.

Wenn du zu den hoffnungslosen Chaoten gehören solltest, ist das Eintragen von Terminen und das Notieren von Kleinigkeiten schon die halbe Miete. Wirklich. Du musst dir im gleichen Zuge nur noch antrainieren, dass du da jeden Abend (oder Morgen) noch mal drauf guckst.

Gewohnheit 2, das Durcharbeiten bzw. das Durchsehen der gesammelten Notizen, kommt aber dann ganz automatisch und dazu praktischerweise auch gleich Gewohnheit 4 – das Handeln. Auf Twitternachrichten und Blogkommentare kann ich ja sofort antworten. Auf E-mails (ich bekomme recht wenige) auch. ZACK – ERLEDIGT. Meistens sind das gerade die Sachen, die es nicht mal auf meine To Do Liste schaffen.
Und Abends gucke ich mir die Tagesplanung an, übertrage Wichtiges auf den nächsten Tag und gucke mir morgens die neue Tagesplanung an, füge evtl. ein paar Punkte hinzu. Ich nutze übrigens keine Kontext-To-Do-Listen weil ich das für überflüssigen Schwachsinn halte. Am Sonntagabend kümmere ich mich um die Wochenplanung, am Monatsanfang um die Monatsplanung usw. Huch, da war ja auch schon Gewohnheit 3 (Planen) dabei.

Merkst du, wie einfach es ist? Es ist wirklich keine Hexerei.

Wenn überhaupt wird Gewohnheit 4 – das Handeln – zum Knackpunkt.
Hierbei kann ich dir nicht helfen. Nur du allein kannst herausfinden, ob du morgens oder abends fitter bist, du kannst jeden Moment entscheiden ob du jetzt Pflicht oder Kür wählst. Das kann ich dir nicht abnehmen, aber wenn du eine ausgewogene Mischung probierst, wirst du merken, wie es flutscht und sogar Spaß macht. Nimm dir erst Mal weniger vor. Fang in kleinen Schritten an. Mach mal ne Pause. Verzeih dir selbst wenn du es nicht geschafft hast, frage dich aber auch, warum du es aufgeschoben hast. Du wirst dir und deinem Schweinehund auf die Spur kommen:

Was ist wirklich wichtig?
Was ist dringend?
Was willst DU tun? Was ist DIR wichtig?
Was findest du nervig?
Wie kriegst du beides unter einen Hut?
Und: Wie kannst du es dir dabei so einfach wie möglich machen?

War das in irgendeiner Weise verständlich?! :D Nutzt du ZtD? Wie geht es dir damit?

Gute Selbstorganisation – mein Werkzeug

Heute erzähl ich hübsch bebildert etwas über meine Werkzeuge. Im Handy, im E-mailpostfach, im Briefkasten, bei Twitter und Co., bei Gesprächen und im Gehirn staut sich erstmal der ganze Informationsfluss. Mit diesen Infos muss man irgendwas machen, weshalb man zwischendurch immer sein Hirn ausleeren sollte…

Es reichen ein paar Dinge: Notizbuch (für To Do Listen und Ideen), Kalender (für Geburtstage und Termine), Stift (um das Ganze aufzuschreiben. Und du brauchst die Attitüde: So einfach wie möglich und so wenig Systeme wie möglich. Merksatz: Je mehr Systeme, desto komplexer und unübersichtlicher wird das Ganze! Man braucht einfach mehr Zeit, die Systeme miteinander abzugleichen. Auch wenn man es automatisch abgleichen lässt, muss man sich immer daran erinnern, was man wann abgeglichen hat (lassen).

Wenn du zu den Leuten gehörst, die das alles digital nutzen, herzlichen Glückwunsch! Es schont Ressourcen, ist leicht zu handhaben, man kann automatisch synchronisieren und wenn man das ganze Gedöns im Handy oder im Laptop hat, hat man es auch immer automatisch dabei.
Ich kann damit leider nicht umgehen, weil es mir zu lahm ist und ich zu faul bin, mir Programme anzueignen bzw. zu benutzen. Und ja, ich liiiiiebe Papier! Letztlich ist es vermutlich nur eine Gewohnheitssache. Probiers einfach aus was für dich passt!

Mein Lieblingsding ist mein türkisfarbener Filofax Finchley in der Pocket-Größe (= ca. A6).
Ich habe ihn damals für 9 Euro bei einer Aktion erstanden und bin sehr zufrieden damit. Die handliche Größe ist perfekt für unterwegs.
Darin ist mein Kalender (eine Woche auf zwei Seiten und eine Jahresübersicht), ein paar Notizzettel, eine Liste mit Literatur, die ich unbedingt mal lesen will, die wichtigsten Adressen für eine Postkarte zwischendurch sowie Briefmarken und es ist Platz für meine Ausgaben. Dank der Stiftschlaufe ist auch immer ein Kugelschreiber zur Hand. Auf den Notizzetteln notiere ich alles mögliche, von spontanen Einfällen bis zur To-Do-Liste. (vgl. Gewohnheit 1: Sammeln, ZtD)
Wenn ein Monat um ist, schmeisse ich die Zettel weg. Ich archiviere nix, das Zeug kommt in den Müll. Bisher ist die Erfahrung: Ich brauche exakt gar nix wieder. So bleibt das gute Stück immer schön schlank und leicht. Ich habe schon viele Kalenderformate ausprobiert, aber der Filo ist bis jetzt das Bequemste.

Übrigens, wie ich meine Notizen übersichtlich halte, habe ich in diesem Beitrag schon mal erläutert.

Zuhause habe ich noch einen iCal-Monatsaudruck und einen Wochenkalender, die ich je nach Laune pflege. Eigentlich sind das beide eher Unfälle, da ich die Monatsausdrucke für etwas anderes benutzen wollte, aber sich dieses Vorhaben dann zerschlagen hat und ich aus Spaß damit angefangen habe, das Blatt vollzukritzeln. Plötzlich war es so schön bunt und übersichtlich :D. Den Wochenkalender gabs vom Arbeitgeber, allerdings habe ich im Büro keine Verwendung dafür und nutze ihn erstmal daheim. Mal sehen, wie das so weitergeht. Vielleicht werfe ich auch beides weg…

Zu meinen Werkzeugen gehört auch mein Haushaltsordner, der eine Sammelstelle für alles ist, was man schnell zur Hand haben muss oder keinen richtigen Platz hat. Ich habe ihn in diesem Beitrag bereits vorgestellt.

Wer jetzt Zauberstäbe, tolle Apps und das perfekte System erwartet hat – sorry. :D

Und du? Kalender aus Papier oder im Phone?

Morgen versuche ich mal zu erläutern, wie das ganze mit Zen to Done zusammenpasst.

Gute Selbstorganisation – was ist das eigentlich genau?!

Ich muss gestehen, die Idee bzw. der Auftrag für diesen Beitrag liegt schon ewig auf Halde, weil ich mich nie so wirklich durchringen konnte, anderen meine „gute“ Organisation vorstellen. Ich gehöre nämlich zu der Sorte der Unordentlichen und Unaufgeräumten, die erst mit viel Blut, Schweiß und Tränen nach langen Jahren zu diesem Zustand gekommen sind. Aber gut, weil ich mehrmals gefragt wurde, sollst du nicht länger warten! :D

Dieses Thema ist meiner Meinung nach ziemlich komplex, deshalb werde ich es auf mehrere Beiträge verteilen.

Nun, was ist das eigentlich genau, diese „gute“ Selbstorganisation?

Für mich bedeutet „gut organisiert sein“ folgendes:

  • nicht zu spät kommen
  • Dinge rechtzeitig erledigen
  • keine Geburtstage (und Geschenke) vergessen
  • keine Sachen suchen müssen
  • genügend Zeit für schöne, spannende, tolle Dinge haben

Warum ich das mache? Weil das Leben dann schön einfach wird. Wenn ich zu spät komme oder einen wichtigen Termin verpasse oder vergessen habe, irgendetwas Wichtiges zu erledigen, verursache ich damit Ärgernisse, Stress, Hektik und Unordnung. Für mich oder für die Anderen. Das will ich nicht. Ich will einfach und gelassen durchs Leben gehen und ich wünsche mir das auch für meine Mitmenschen. Durch gute Organisation meinerseits versuche ich, auch das Leben der anderen nicht unnötig zu beschweren.

Ehrlich gesagt wundert es mich immer ein bisschen, warum die anderen das anscheinend nicht wollen :D Es ist nämlich gar nicht so schwer gut organisiert zu sein!

So, das mal zur Einstimmung. Morgen schreibe ich etwas über meine Werkzeuge/Inboxes und dann über meine Version von ZenToDone.