Dinge, die mich freuen…

Der Februar war toll, weil…

…ich ein „Lieblingskäfer“ bin :D
käfer

…ich nun einen neuen alten Filofax besitze, der mir das Leben sehr erleichtert. (Danke an das Apfelmädchen!)
malden

…es in meinem Urlaub noch Schnee gab.
schnepa

…das mit Ernährung und Sport immer noch gut hinhaut, obwohl es im Alltag schon schwieriger ist. Als kleines Merkheftchen habe ich mir dieses Pyramidentagebuch zusammengefaltet.
aidtracking

…ich endlich eine sinnvolle Methode gefunden habe, mir selbst die Grundlagen des Lebens beizubringen! Biologe ist sooo spannend, ich kann es kaum fassen!!!!
biosekii

…ich Kunst entdecke, wo eigentlich gar keine ist.
decollhauptbahnhof

Was hat dir im Februar besonders gefallen?

Gesehen im Februar

Hm. Der Februar war etwas lahm, was „gucken“ angeht. Wenn man ein Serienjunkie (NCIS, Mentalist, BBT, 2 Broke Girls, Elementary, H50) ist, hat man nicht mehr so viel Zeit, Filme zu gucken. Mist! :D Vielleicht schaffe ich es diese Woche auch noch ins Kino für Bruce Willis, mal sehen. (Ihr merkt schon, ich glaube nicht wirklich daran :D)

– Robin Hood BBC Staffel 1, 1. Folge
Ein ziemlich moderner, fescher junger Robin Hood. Gut gemacht, auch wenn man anfangs etwas von dem modernen Stil überfahren wird. Es blieb leider bei einer Folge, weil das Thema „Robin Hood“ ansich echt ausgenudelt ist. Schade.

– Christmas at Downton Abbey
*schnappatmung* Wer Staffel 1 und 2 gesehen hat, MUSS sich auch das Weihnachtsspecial ansehen. Sonst checkt man Staffel 3 überhaupt nicht.

– How to steal a million – Wie klaut man eine Million?
Herrgott war der Film gut. Das ist richtig gute Unterhaltung. Die Spannung, wenn Audrey Hepburn und Peter O’Toole im Kabuff abwarten ist ja wohl der Hammer. Und was sich dieser Schlauberger da ausgedacht hat, um an die Statue zu kommen! Da kriegt man selbst Lust in ein Museum einzubrechen. Guckt ihn euch an! :D

– Der Hobbit – eine unerwartete Reise (in 3D)
Im Urlaub war ich alleine im Kino und weil es nichts anderes im Kleinstadtfilmpalast gab, dachte ich an den Hobbit. Naiv wie ich war, glaubte ich an gute Unterhaltung, aber leider leider war das einfach nur schlecht. Vielleicht lags an 3D. Die Effekte waren so billig, da haben Konsolenspiele mittlerweile eine bessere Grafik. Puh. Der Anfang war seeehr langatmig und es ist erst gegen Ende besser geworden, weil actionreicher. Meine Lieblingsszene war die kämpfende Schlucht. Die nachfolgenden Teile werde ich mir auf DVD in altmodischen 2D angucken.

So, und deine Filmempfehlungen?

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Jup mein Urlaub war gut und nun bin ich ganz entspannt ins Arbeitsleben gerutscht. Seit letztem Jahr habe ich mir nämlich ein paar Tricks für eine stressfreie Rückkehr an den Arbeitsplatz ausgedacht und sie funktionieren richtig gut. Gut, es ist zugegebenermaßen nicht so, dass ich nur arbeite um Urlaub zu haben, aber wenn der Urlaub länger zurückliegt, ist man schon ganz schön aufgekratzt. Dann will ich die Erholung so lange wie möglich spüren.

Hier nun meine Tipps, um ein bisschen Urlaubserholung in den Alltag hinüberzuretten:

1.) Den Urlaub günstig wählen – für einen sanften Einstieg.
Anstatt volle Wochen Urlaub zu nehmen, nehme ich mir immer eine Woche und eine halbe oder zweieinhalb Wochen.
Warum? Ganz einfach: Wenn mein Urlaub z.B. am Mittwoch endet, muss ich nur Donnerstag und Freitag arbeiten und habe dann wieder zwei Tage frei. Zwei bis 3 Tage sind genug um alles „aufzuholen“ und um sich einen Schlachtplan für die erste richtige Arbeitswoche zu machen.

2.) Vorm Urlaub „Klarschiff“ machen.
Auch wenn es vorm Urlaub etwas nervenaufreibender ist – ich versuche meinen Arbeitsplatz komplett leer zu räumen. Keine Papiere, keine To-Do-Listen, keine Post-its – nichts (#minimalismus)
Während der Abwesenheit wird der Schreibtisch meistens von allen möglichen Zeugs vollgemüllt, um das man sich erstmal kümmern muss. Mit einer vorher leeren Tischplatte bleibts danach überschaubar.

3.) Besprechungen vertagen.
Falls nach dem Urlaub Besprechungen anstehen, plane ich noch ein bisschen extra Zeit ein und lege sie mir wenn möglich so, dass ich vorher wieder 1-2 Wochen gearbeitet habe. Dann bin ich im Film und kann mich auch ein bisschen darauf vorbereiten.

4.) Delegieren / eine Vertretung suchen.
Vor Beginn des Urlaubs suche ich mir die besten Kollegen heraus und bitte sie höööööööflichst darum, ein paar meiner Aufgaben während meiner Abwesenheit zu übernehmen, damit sich hinterher nicht so viel ansammelt. Eine süße Kleinigkeit als Dankeschön schadet bestimmt nicht (zumindest hat sich noch niemand beschwert) ;D

5.) Keine Extrawürste annehmen.

Auch wenn das Projekt oder die Aufgabe noch so reizvoll klingt – alles was irgendwie nach Stress klingt und dringend ist, lass ich – wenn es geht – ausfallen. Klar, das klappt nicht immer. Wenn man der Einzige ist, der was von der Tätigkeit versteht, kann man sich vielleicht die Aufgabe mit jemanden teilen.

6.) E-Mail-Flut eindämmen.

BAM – erster Arbeitstag nach dem Urlaub und schon hat man trölfzillarden ungelesene Mails im Postfach! Zur Vorbereitung lösche ich auf den ersten Blick alles, was nicht relevant ist. Dann dünnt sich alles schon mal aus. Den Rest überfliege ich und entscheide sofort, was damit zu tun ist. Mit den dicken Brocken beschäftige ich mich dann zum Schluss. Keine Ahnung, ob das so „richtig“ ist bzw. ob das in diesen Managementbüchern so empfohlen wird, aber für mich klappt das ganz gut, weil ich das Gefühl habe, voran zu kommen.

Hast du noch irgendwelche Tipps für die sanfte Rückkehr ins Arbeitsleben?

Gelesen: Er ist wieder da von Timur Vermes

Das Buch hat mich interessiert, weil die Idee und das Cover ziemlich gelungen ist. Eine liebe Freundin hat es mir dann netterweise ausgeliehen.
Im Sommer 2011 erwacht Adolf Hitler auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Etwas verdattert kommt er bei einem Kioskbesitzer unter, der glaubt, Hitler zieht ne supercoole Satire-Nummer durch. Der Kioskbesitzer lässt seine Kontakte spielen und Hitler landet mit seiner „Show“ im Fernsehen, wo er ungeniert seine Pläne von damals wieder fortsetzen kann. Natürlich muss er sich erstmal ein bisschen zurecht finden, aber das gelingt ihm erstaunlich gut, weil nicht nur das Fernsehpublikum von ihm begeistert ist.
Fazit: Teilweise recht amüsant, aber man muss es nicht unbedingt lesen. Schade. Da hätte man ein bisschen mehr rausholen können. Höchstpunktzahl gibts trotzdem für die absurde Idee.

Wochenrückblick

Oh wow, mein letzter Post hat ja einige interessante Kommentare hervorgebracht. Vielen Dank dafür!

Mein Urlaub war toll und ich habe mich gut erholt, aber ich freue mich auch wieder auf meine Arbeitskollegen (huch, darf man das heutzutage überhaupt laut sagen?) Ich konnte mich im Urlaub um Fitness und eine für mich gesunde Ernährung kümmern und schaue nun, dass ich das in den Alltag integrieren kann. Mal gucken, wie das klappt. Wie war deine Woche?

kw8

Getan: München und Lüneburg besucht, angefangen mit meinen Biologiestudien :D, Süßigkeiten mühelos eingeschränkt, wieder gearbeitet, viel gelesen, zu wenig geschlafen
Gelernt: dass Meeresnacktschnecken eigentlich „Hinterkiemerschnecken“ heißen.
Gehört: Vogelgezwitscher
Gelesen: „Er ist wieder da“ und angefangen mit einem Biologiebuch
Gedacht: Eine Führungskraft ist vermutlich nur dazu da, dass sich die restlichen Egos nicht zu sehr ausbreiten.
Geärgert: über Dauergriesgrummel
Gefreut: Schnee bei gleichzeitigem Sonnenschein = Gameshowconfetti
Gekauft: 3 Vorratsdasen aus Glas und einen gebrauchten Filofax vom apfelmädchen
Gewünscht: Pizzainfusion
Geplant: weitermachen
Dankbar für: mein Durchhaltevermögen

Geklickt:

Diverse Harlem Shake Clips. Die sind richtig bescheuert, aber auch furchtbar erheiternd, weil da so viel Blödes passiert. Meine Favoriten: army edition(die typen im Schlafsack!!!), und studenten aus portland

Minimalismus heißt: sterben lernen

Wir kommen mit nichts auf die Welt und sind auf die Fürsorge anderer angewiesen.
Wir sterben und hinterlassen ein Haufen Zeug, mit dem sich die anderen herumschlagen dürfen.
Dazwischen geht es um Angst und Liebe. Sterben ist Loslassen.

(Mehr Liebe, weniger Angst.)

Minimalismus heißt: sterben lernen im Jetzt. Wir tragen Stück für Stück die Mauer der Angst ab und geben der Liebe mehr Raum. Wir lernen, keine Angst mehr vorm Sterben zu haben, weil wir JETZT loslassen können.

Was wollen wir hinterlassen, wenn wir sterben? Ein Haufen Zeug oder Gefühle, Gedanken, Inspiration? Können wir die Hinterbliebenen in ihrer Trauer unterstützen, weil sie sich nicht damit aufhalten müssen, eine Wohnung oder ein Haus leer zu räumen?

Gelesen: Vielen Dank für das Leben von Sybille Berg

Als ich gehört habe, dass es ein neues Buch von Sybille Berg gibt, bin ich nach Erscheinungstermin in den Buchladen gestapft und habe es mir sofort gekauft. Dann lag es ein halbes Jahr ungeöffnet und noch verpackt im Regal, weil ich erst alles andere lesen wollte und ich auf eine bestimmte Stimmung wartete. Die „Stimmung“ hieß Urlaub. %-D

Toto, ein 1966 geborener Zwitter, wächst in der DDR als Heimkind auf und ist nicht von dieser Welt. Er (im ersten Teil wird entschieden dass Toto ein „Er“ ist), versucht Freunde zu gewinnen, ist aber stets der Aussenseiter. Er ist nie aggressiv oder nachtragend, er be- und verurteilt nicht und wird von allen deshalb (und wegen seines undefinierbaren Äußeren) gehasst und erniedrigt. Von der Heimleiterin als billige Arbeitskraft in einer versoffenen Bauernfamilie untergebracht, bringt er sich das Singen bei. Er denkt viel nach und stellt fest, dass die armen, zerschundenen Leiber einfach nur traurig sind und dass man den Menschen helfen müsste. Also beschließt Toto sein Land zu verlassen und stolpert in das Leben. Eine Hippie-Kommune gabelt ihn auf, schmuggelt ihn in den Westen, wo Toto feststellt, dass der glänzende Kapitalismus auch nichts weiter ist eine Anhäufung von gescheiterten Existenzen. Aber auch dort begegnen ihm die Menschen mit Feindseligkeit und Verachtung, weil er anders ist. Aber da ist noch Kasimir, der Toto nicht aus den Augen lässt…
Fazit: Manchmal ist der Leser ist der Dumme. Weil er zu lange wartet, um das Buch zu lesen und dann beim Lesen sich nicht beeilen will, weil er weiß, dass es dann so schnell vorbei geht. Ein schönes und trauriges Stück Literatur, dass sich in all seiner brutalen Ehrlichkeit gut liest. Das einzige Manko: Ich hätte gerne gewusst, was aus Kasimir wird. Aber das denk ich mir dann eben selbst aus. ;)

Wochenrückblick

Lalala!

kw6

Getan: mit ner Freundin vom Schlump in die Hafencity spaziert (und dort Torte gegessen), viel Sport gemacht (Zumba ausprobiert), viel gelesen, leider auch zuviel im Internet herumgegurkt, an einem Bild weitergebastelt, ein paar Buchstaben angemalt, meinen Haushaltsordner ausgemistet und besser organisiert
Gelernt: der Leser ist der Dumme, nicht der Autor.
Gehört: minimalradio
Gelesen: „Vielen Dank für das Leben“ von Sybille Berg
Gedacht: wo steckt das Komplexe in der Einfachheit?
Geärgert: über lachhafte Kleinigkeiten, die schnell vergessen waren
Gefreut: die Tage sind lang – und die Nächte auch! :D
Gekauft: Nagellack! FAIL. und zwar sowas von!!! Zu meiner Verteidigung: Das waren 2 Farben, die ich mir schon lange sehnlichst gewünscht habe und die auch noch runtergesetzt waren. Da kann ich nicht nein sagen! Jetzt wars das aber wirklich. ECHT!!!
Gewünscht: weiterhin so motiviert zu sein – was den Sport angeht
Geplant: meine zweite Urlaubswoche
Dankbar für: viel Zeit, die ich mit tollen Menschen, Büchern und Filmen verbringen darf

Geklickt:

mit mama denkt schuhe zählen…und ausmisten ;)

the four tattoos you need to stop getting right now von angry ink

10 ways to get more eyeballs on your posts – tolle Infographic zum Thema Bloggen

Diese Idee für den Valentinstag finde ich sehr gelungen…mmh… via oh happy day

Ich weiß noch nicht was es genau ist, aber dieser Blog hat es!