Wie man eine Krone aus Papier bastelt

Manchmal muss man dem Tag selbst zu einem krönendem Abschluss verhelfen. Da es fürs Schmieden bei den meisten nicht reicht, gibt es hier nun die ultimative Faltanleitung, um sich selbst zu krönen! Perfekt für Kindergeburstage, Hochzeiten, Karneval und als Erkennungszeichen bei einem Blogger-Treffen ;)

Ausgangsbasis ist die Origami Form „Bodenkissen“. Die Krone selbst setzt sich aus einzelnen Modulen zusammen, die jedes Kind falten kann:
bodenkissen

…nachdem dies erledigt wurde, wendet man das Stück und faltet alle Ecken zur Mitte. Wenn man das gemacht hat, sieht das Modul so aus:
moduledelstein45

…Umdrehen!
…und das gleiche nochmal: Die Ecken zur Mitte falten.
…ZACK! Erledigt. Ihr ahnt es schon. Dasselbe nochmal – umdrehen und die Ecken zur Mitte falten.Je kleiner die „Edelsteine“ desto friemeliger wird die Angelegenheit, aber auch desto stabiler wird die Krone!

Wenn die Edelsteine die gewünschte Größe haben, fährt man mit dem Zeigefinger in eine der Taschen und drückt sie nach oben, so dass eine gerade Kante entsteht. Das macht man auf 3 Seiten. Fertig ist das Modul!
origamiedelstein

Man macht so viele wie man braucht. Große Köpfe machen 10 oder 11 Stück, für kleine (Kinder-) Köpfe benötigt man 8-9 Stück. Durch das Zusammenbasteln und tragen dehnt sich das Papier noch ein bisschen. Also lieber kleiner basteln, damit die Krone auch schön sitzt.
edelsteine

Und nun ein bisschen Zauberei (und Geduld. Naa. ein bisschen viel Geduld und noch mehr Geschick) – das Zusammenstecken. Hier darf man auch mogeln und Klebstoff benutzen, damit die einzelnen Edelsteine zusammenhalten. Wenn man Folienpapier oder Alufolie verwendet, kann man bestmmt darauf verzichten.
zusammenstecken

Ta-da! Fertig ist die Krone!
origamicrown

Sooo, viel Spaß beim Nachbasteln! Und noch mehr Spaß beim Tragen :D

Lagebericht

Keine Panik Leute, mir gehts gut. Zu gut. Das Wetter ist so schön, dass ich irgendwie keine Lust hatte, wie üblich zu bloggen. Mir macht nicht mal der Sommerregen was aus. Ich lese derzeit auch keine anderen Blogs, logge ab und zu bei Twitter rein um wenigstens ein bisschen was mitzubekommen…
Mir schwirrt gerade auch viel im Kopf herum, das muss noch ein bisschen hin und her bewegt werden, damit ein ordentlicher Blogbeitrag rauskommt.
Außerdem plane ich derzeit auch noch meinen Urlaub – und wie aufregend!!! Ich werde zuerst im Dreck wühlen und hoffentlich was finden (ein Archäologie-Urlaub) und dann das wohl berühmteste Lächeln des Planeten sehen – jaaaaa PARIS!!!

Hat jemand Reisetipps für Trier und/oder Paris?

Naja, erstmal ist aber Essen dran! Kommst du?

Loslassen, was ist das?

Immer wenn es mir nach Inspiration zum Weiterdenken verlangt, surfe ich auf diversen Blogs herum. Ich lese gerne Minimalismusblogs, nur was mir neulich erst aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass überall (ha, auch auf meinem Blog!) etwas von „loslassen“ oder „let go“ steht und am Wochenende ist mir erst aufgefallen: „Häää? Was isn das eigentlich, Loslassen?!“

Ich habe mich also gefragt: Was ist für mich Loslassen?

Loslassen ist für mich…
…etwas Vertrautes loslassen (!?) und ins Unbekannte eintauchen
…auch: neugierig sein
meine tägliche Routine aufgeben
…neue Gewohnheiten trainieren, von denen ich glaube, dass sie mir gut tun
…eine andere, evtl. radikale Sichtweise einnehmen
…sich von Äußerlichkeiten lossagen, in dem ich mir Sachen ausdenke und bewusst danach handle

Wie wirkt sich das Loslassen ganz praktisch im Alltag aus?
Was genau passiert, wenn ich loslasse?
Woran erkenne ich, dass ich etwas/jemanden losgelassen habe?

Ich fühle mich…
…gelassener
…beweglicher
…entspannter
…fröhlicher
…dankbarer
…und voller Tatendrang

Seltsamerweise würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich mich „befreiter“ fühle, weil ich mich vorher auch nicht wirklich „unfrei“ oder „eingesperrt“ gefühlt habe. Oder doch? Und ich merks nur nicht? Steckt das alles dort oben mit drin?
Hm…Ich weiß auch nicht. Auf den amerikanischen Blogs wird so viel von Freiheit geredet, dass mir schon schwindelig geworden ist.

Wie ist das bei dir? Was bedeutet Loslassen für dich und wie äußert es sich bei dir?

supersimples Trinklog fürs Büro

Jaaaa, wie oft vergisst man zu trinken. Ich weiß schon. Jetzt kommen gleich wieder Kommentare von wegen „ich schaff das problemlos“ und „ach, es reicht doch wenn man nur dann trinkt, wenn man durstig ist“ – diese Art von Kommentaren höre ich von meinen Kollegen, die mein Erinnerungssystem belächeln. Aber echt, wenn ich nur nach meinem Durstgefühl trinken würde, würde ich nicht mal 500 ml pro Tag schaffen. Mir ist es auch egal, wie viel empfohlen wird. Je nach Literatur von 1,5 Liter bis 2,5 Liter. Kann man ja gerne tun, wenn man den halben Tag aufm Klo verbringen will. Es gibt nicht mal einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass man so viel trinken soll. Also mache ich das nur von der Farbe meines Urins abhängig.

Fürs Büro habe ich mir ein simples System überlegt, ganz ohne App – mit übrig gebliebenen Post-it-Flags.
trinksystem

Das funktioniert so:

Auf der rechten Seite meines Monitors habe ich die Zielmenge kleben, dabei sind 1 Flag = 0,5 L Wasser
Wenn ich 0,5 L getrunken habe, ziehe ich ein Flag ab und klebe es auf die linke Seite des Monitors.

That’s it! So kann ich immer ganz einfach sehen, wie weit ich bin.

Ich peile 1,5 L täglich an, das ist so meine ermittelte Wohlfühlmenge, die in 9 Stunden gut zu schaffen sind. Bei Hitze fällt mir das ziemlich leicht, wenn es kühler ist, bin ich auch mit einem Liter Wasser zufrieden, da trinke ich aber dann mehr Tee.

Na dann Prost! :D

Bericht zum IF-Experiment

Im Juni habe ich mich ein bisschen mit dem Intermittierendem (oder auch alternierndem) Fasten beschäftigt. Was das genau ist und welchen Nutzen das hat, kann man sich hier durchlesen. Im Endeffekt bedeutet das: Einen Tag essen, einen Tag Fasten. Bekannt wurde dieses Konzept hierzulande als „10in2“ also „einen Tag Essen (1), einen Tag Fasten (0), das ganze in 2 Tagen. Das klassische „Dinner Canceling“ gehört da übrigens auch zum IF.
Ich habe diesen Versuch unternommen, weil ich gemerkt habe, dass ich gar nicht so viel essen muss. Wenn ich zuviel esse, werde ich müde, träge und schlecht gelaunt, je weniger ich esse, desto mehr Energie habe ich. Das ist natürlich nicht bei jedem so, aber für mich passt das ganz gut.
Da ich schon mal klassisches Heilfasten gemacht habe (1 Woche lang) hatte ich bereits positive Erfahrungen mit „Nicht Essen“. Zur Vorbereitung habe ich das Buch „Die Morgen darf ich essen was ich will-Diät“ von Berhard Ludwig gelesen. Dazu gleich mehr.

Tja und wie wars – keine Ahnung! :D Der erste Fastentag war gleich ein Arbeitstag und das war mir egal, weil es später ja auch so sein könnte. Und bis um 15 h war auch noch alles gut. Kein Hunger, gar nichts. Ich war überrascht, habe aber natürlich ziemlich viel Wasser getrunken und war entsprechend oft auf der Toilette. Und dann kam die Mittagspause, die ohne Essen ja ein bisschen lahm war. Und weil ich schon so viel Wasser getrunken habe, dachte ich: Mix dir halt ne Apfelschorle, dann hast du was für den Geschmack. Schlimmster Fehler ever. Ich hab dadurch so schlimmen Hunger bekommen, dass ich ganz zittrig wurde und dann habe ich um ca. 16 h doch zwei Bissen trockenes Brot gegessen. Dann war zwar wieder alles gut, aber das Fasten war natürlich vorbei. :(

Also habe ich es nochmal ausprobiert, diesmal an einem Wochenende. Morgens gleich angefangen und etwas getrunken, ein Nüchternlauf, kein Hunger. Und dann ZACK – kam die Willensschwäche in Form eines wunderbaren Rosinenfranzbrötchens daher und ich habe mich für die Gemütlichkeit bei Kaffee und Franz geopfert. Ein bisschen habe ich mich geärgert, aber da diese Köstlichkeit auch erst um 16 h meinen Magen begrüßte, fand ich es nicht sooooo schlimm ;D (Das war das erste Franzbrötchen seit eineinhalb Monaten, ein absoluter Genuss!!) Herr DingDong ist da leider auch nicht hilfreich. Er hat zwar am Anfang mitgemacht, aber kaum war da mal die Idee von diesem leckerem Plunderteilchen in unserem Kopf gabs kein Halten mehr. Der Hunger setzte erst dann ein, als die Dinger auf unserem Teller lagen.

Hmm, dieses Nicht-Ergebnis ist auch irgendwie ein Ergebnis. Momentan hadere ich ein bisschen damit, ob ich das wirklich so durchziehen könnte. Vielleicht war der Juni mit den ganzen Geburtstagen auch einfach der falsche Monat um das auszuprobieren. Ob ich 10in2 nochmal ausprobieren werde, weiß ich noch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das für Leute, die selbstständig und/oder Single sind, einfacher ist, als für jemanden der auf Arbeit permanent mit den Backkünsten der Kollegen verwöhnt wird. :D
Ohne Abendbrot und ohne Frühstück klappt dagegen super und das finde ich sehr einfach und praktikabel, vermutlich werde das weiter so machen. Mein Hungergefühl wird mir schon das Richtige sagen.

So und nun zu oben erwähnten Buch:
NICHT LESEN!!! Und vor allem NICHT KAUFEN! Es ist absolute Zeit und Geldverschwendung. Für den dürftigen Informationsgehalt wollen sie einem auch noch 16,90 EUR aus der Tasche ziehen. Wow.
Wenn man schon weiß, warum die moderne Ernährung schlecht ist (zuviel Zucker/Fett/Salz) und was sie auslösen kann (Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten, Krebs) dann kann man sich schon mal die ersten 47 Seiten sparen. Das Konzept 10in2 wird genauso wie oben erklärt – mit einem Satz. Es ist mir völlig schleierhaft, wie es dem Autor gelang dieses Ein-Satz-Konzept 21 Mal zu verpacken, damit er weitere 100 Seiten füllen kann. Ich habe das E-Buch gelesen, weil ich 2 Dinge wissen wollte: 1. Was verbirgt sich hinter „10in2“ und meint er mit Fasten wirklich Fasten, also nix essen (Merkwürdig, dass sogar ein Glas Wein erlaubt ist…)? und 2. Was tun, wenn dann doch mal ein soziales Event mit Essen (Geburtstag, Hochzeit etc.) an einem Fastentag stattfindet? (Antwort: Rhythmus schieben)
Diese Infos waren sehr versteckt und als ich es wusste, hab ich nur noch seeehr selektiv gelesen. Wenn du etwas darüber wissen willst, guck mal auf der Facebook-Seite oder auf der Homepage 10in2.de unter den FAQs steht auch alles, was man wissen muss.
Auf andere Formen des IF wird leider nicht eingegangen. Schade.

To Do – im Juli

Man glaubt es kaum, aber ich habe doch tatsächlich mal was von meiner To-Do-Wunschliste geschafft. Mit dem Kapitel über Genetik bin ich fast durch und im Kino bei Star Trek war ich auch. Erstaunlich! Heute melde ich mich zum Blutspenden an und dann kann es mit diesen Dingen gleich weiter gehen:

  • Mit dem Laufen weiter machen. Obwohl das Wetter für einen schönen Sommer total schlecht ist, ist es fürs Laufen ideal! Und Regen wird mich nicht aufhalten! Ich will jetzt endlich mal ne Stunde schaffen!!
  • Den Linder II beenden. Verhalten und Evolution ist dran.
  • Alle Nahrungsmittel, die wir hier so lagern, aufbrauchen. Es ist eigentlich nicht sooo viel, aber als wir im plastikfreien Monat festgestellt haben, wie kreativ man wird, wenn man nicht so viele Optionen hat, kam uns die Idee zu einem „Aufbrauchen“-Monat, was ja auch gut zum Jahresmotto passt.
  • Zum Bloggertreffen fahren!
  • Eine bessere Führungskraft werden. Da muss ich noch was lernen. :/
  • diverse Arzttermine wahrnehmen. Ich bin zwar nicht krank, aber damit das so bleibt, geh ich schön brav zur Vorsorge
  • meine neue Brille abholen :D

Und was planst du für den Juli?