Restkultur

Eigentlich sollte heute mein Glückstourismus-Post kommen, aber es ist schnell dunkel und daher sind die Fotos schlecht. Der Post wird aber nachgereicht!

Damit du trotzdem gut ins Wochenende kommst, gibts jetzt einen Linktipp:

Reste fristen ein meist tristes Dasein. Doch in jüngster Zeit zeigt sich verstärkt ein Trend hin zu kreativen Lösungen, die die klassischen Produktlebenszyklen durchbrechen – die Rede ist von Upcycling. Augenfällig sind aber ebenfalls die nicht immer ausgewogenen Resteverwertungs-Mechanismen, die sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Erdhalbkugel für soziale Verwerfungen und Umweltschäden sorgen. Zeit also, die zahlreichen Erscheinungsformen von Resten und Resteverwertung (die vermeintlich positiven wie auch die negativen) in den Mittelpunkt einer Gesamtbetrachtung zu rücken.

Also hin da!

Restkultur-Magazin

Viel Spaß beim Durchklicken!

Gesehen im Januar

Auch im Bereich Film und Fernsehen kann ich mich im Januar nicht beschweren. Wobei, könnte besser sein. Der Ausleih-Wahn hat wieder gegriffen und ich habe hier noch diverse DVDs rumfliegen zu denen ich leider nicht gekommen bin.

Das habe ich mir angesehen:

Dark Star
Das ramponierte Raumschiff „Dark Star“ ist schon seit Ewigkeiten im All unterwegs, um Planeten zu sprengen. Die unmotivierte Crew drückt Knöpfe, lässt Bomben fallen und geht sich gegenseitig gehörig auf die Nerven. Als ein Asteroidenschauer den Laser Nr. 17 beschädigt, gerät das Aktivierungssystem für die Bomben außer Kontrolle und Bombe Nr. 20 will explodieren, obwohl sie sich nicht abkoppeln lässt. Das bringt die Crew gehörig ins Schwitzen…
Fazit: schöner Sci-Fi-Studenten-Low-Budget Trash mit Astronauten, die auch als Kiffer durchgehen könnten. Totaler Schwachsinn, aber irgendwie kultig.

Abbitte
England, Mitte der 30er Jahre: Schicke Hütte, strahlender Sonnenschein, gute Luft, genügend Zeit zum Vertrödeln und die Hormone spielen verrückt. Die hübsche Cecilia aus gutem Hause verknallt sich in den Protegé der Familie namens Robbie, der den Sommer über als Gärtner arbeitet. Dann sieht die fantasievolle Hobbyschriftstellerin Briony (Cecilias jüngere Schwester) eine Szene, die sie völlig falsch interpretiert. Durch weitere tragische Umstände wird Robbie schließlich als Triebtäter verhaftet und kommt in den Knast. Finden Cecilia und Robbie je wieder zu einander?
Fazit: absolut sehenswert! Klingt wie ein fürchterlicher Frauenfilm, ist aber ein wunderschönes Kammerspiel mit talentierten Schauspielern und tollen Bildern. Der Film lohnt sich allein schon deshalb, weil es eine unglaubliche Massenszene am Strand von Dünnkirchen gibt, die in einer atemberaubenden Plansequenz abgedreht wird. Wow!

Death in Paradise, Staffel 2
Staffel 2 und kein bisschen Gewöhnung. DCI Richard Poole findet die Karibik immer noch doof, aber die Fälle spannend.
Fazit: solide, sehenswerte BBC-Arbeit, die sich für den Feierabend lohnt. Wer keine allzublutigen oder aufregenden Filme mag, findet hier gutes visuelles Futter.

Man of Steel
Der Eigenbrötler Clark Kent schlägt sich als junger Mann mit Aushilfsjobs gerade mal so durch. Zwischendurch rettet er Menschen und verschwindet dann. Doch als ihm eines Tages sein kryptonischer Vater als Datengeist erscheint, wird ihm seine Bestimmung klar.
Fazit: sehenswert! ich dachte zunächst, dass auch dieses Franchise ausgenudelt ist, aber Henry Cavill macht seine Sache gut (und Ladies, er ist auch was fürs Auge!), sein Bösewicht General Zod wird ebenso großartig gespielt von Michael Shannon! Hübsches Effektkino.

Wiedersehen mit Brideshead
(Spielfilm, nicht die Serie!)
In den 20er Jahren lernt der bürgerliche Charles Ryder auf dem College den jungen Adeligen Sebastian kennen. Sebastian stellt Charles auf dem Familiensitz (Schloss Brideshead) seiner Familie vor. Obwohl Charles mit Sebastian eine Art homoerotische Beziehung führt, ist er genauso fasziniert von Sebastians eigenwilliger und geheimnisvollen Schwester Julia. Mit der Zeit erkennt Atheist Charles, wie sehr die beiden unter der streng katholischen Mutter Lady Marchmain leiden.
Als sich Charles und Julia bei einer Reise näher kommen, zieht sich Sebastian zurück und verfällt dem Alkohol.
Und das Drama beginnt!
Fazit: kann man sich anschauen, geht aber im Kern um Katholizismus. Für Fans von Abbitte und Downton Abbey.

District 9
Eines Tages geht den Aliens der Treibstoff aus und sie landen über Johannesburg/Südafrika. Weil Menschen ordnungsliebend und voller Argwohn gegenüber allem Fremden sind, kommen die geschwächten Aliens erstmal in den District 9, einem Flüchtlingslager, das sich mit der Zeit in einen Slum verwandelt.
Weil es dort hart zugeht und auch Menschen immer öfter was davon abkriegen, beschließt die Militärfirma Multinational United (MNU) eine Zwangsumsiedlung in District 10 mit der Wikus van de Merwe betraut ist. Leider geht nicht alles ganz nach Plan und Wikus infiziert sich mit einem Stoff, der ihn in ein Alien verwandelt. Schlecht für ihn, gut für die MNU: Er wird als Versuchskaninchen gefangen genommen, weil er jetzt Alienwaffentechnologie abfeuern kann. Aber ihm gelingt die Flucht…
Fazit: sehenswert und wie ich finde – sehr originell. Tolle Effekte, coole Geschichte. Mir hat der Dokumentarfilmstil ziemlich gut gefallen.

Und was hast du dir angesehen?

Gelesen im Januar

Der Monat ist gleich um, Zeit für meine „Gelesen“-Liste. Diesmal hatte ich mit meiner Lektüre Glück! So kann das gerne weiter gehen :D

„Raus aus dem Schneckenhaus“ von Hans Morschitzky und Thomas Hartl
Soziale Ängste überwinden, von Schüchternheit bis zur Phobie. Mit Selbsttest und 10 Schritte Programm.
Fazit: sehr informativ und hilfreich, daher lesenswert. Wer in diesem Bereich etwas Vorbildung hat, kann auch gut selektiv lesen.

„Zungenküsse mit Hyänen“ von Else Buscheuer
Meikel, Muttersöhnchen und eine 33-jährige Jungfrau, hat die Nase voll. Er „leiht“ sich heimlich Geld von Muttern und düst ab in die Großstadt Rizz, um Reporter für den Mittagskurier zu werden. Mit dem Rückenwind des Patenonkels ergattert er sich ein gutes Thema: Den mysteriösen Tod der roten Müllerin. Durch seine Recherche gerät er immer tiefer in den Schickeria-Großstadt-Sumpf. Ob das gut geht?
Fazit:definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight 2014. Die Geschichte ist wild! LESEN!

„Tatjana“ von Curt Goetz
Eines Tages nimmt Drehbuchautor Goetz einen älteren Hitchhiker mit, den er interessant findet. Jahre später erfährt er seine Geschichte: Der ältere Arzt deutscher Herkunft verliebte sich einst bei einem Konzert in die 13-jährige Cellistin Tatjana. Als sie erkrankt, kann sie der Arzt durch eine besondere Behandlung retten, in dem er etwas für sie erledigt…
Fazit: spannend wie ein Krimi, leider viel zu kurz. Lesenswert.

„Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech
-„Auf dem weg in die Postwachstumsökonomie“
Niko Paech stellt einen Gegenentwurf zum bisherigen Wirtschaftswachstum vor und erklärt, warum grünes Wachstum nicht funktioniert. Er fordert auf, Maß zu halten: industrielle Wertschöpfungsprozesse einschränken und lokale bzw. regionale Selbstversorgung stärken.
Fazit: kompakt, kurz, radikal ohne Umschweife formuliert – Pflichtlektüre! Hat mir geholfen, das Thema weiter zu durchdenken.

Kettenreaktion, körperliche: genug gejammert

Erstmal vielen herzlichen Dank für all eure Tipps und Tricks.
Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich euch hiermit das letzte Mal damit volljammere! Wird ja selbst mir langweilig.

Also eure Tipps und Tricks waren super. Ich bin vor einem Jahr morgens direkt nach dem Aufstehen mal sofort joggen gewesen, einmal war es die Hölle (Mütter, die ihre Kinder mit ihren riesigen SUVs zur Schule bringen und völlig gestresst die Laufstrecke vollparken), einmal war es absolut fantastisch (Hasen und Tauben fröhlich turnend im Park). Letzte Woche bin ich auch tatsächlich direkt nach der Arbeit zum Kurs gefahren. In Bus und Bahn wäre ich beinnahe eingepennt und bin dann mehr oder weniger im Halbschlaf in einem völlig überfüllten Rückensportkurs herumgestanden. Die Trainerin war dann auch noch so ne Esoterikhexe, die unter Aufwärmen „sich abrubbeln und atmen“ versteht. Wir mussten sogar die Schuhe ausziehen. Buääh. Der Kurs am Dienstagabend ist also nix für mich. Sportdate mit Freundin klappt eigentlich, wenn es nicht immer an meiner verpeilten Nicht-Kommunikation scheitern würde (Sorry T. demnächst wieder Zumba?)

Egal. Ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus!

Beim Laufen ist es so: Ich komme nach Hause, lege meine Tasche ab, daddel evtl. noch im Internet rum oder trink eine Tasse Tee und dann ziehe ich meine Laufschuhe an und dreh ne Runde.
Wenn ich frei habe, ist es nahezu selbstverständlich, dass ich vormittags einen Sportkurs besuche.

Die Frage, die ich mir also stellen muss, ist die: Warum ist es einfacher loszulaufen oder an einem freien Tag zum Sportcenter zu fahren als nach der Arbeit noch mal ins Sportcenter zu fahren und was zu machen?
Ein Kollege hatte die Theorie, dass bei der Müdigkeits-Entspannung, die nach der Arbeit eintritt, sofort der Schweinehund geweckt wird und man nicht mehr losfährt.
Aber Laufen geht doch auch?! Und was ist der Unterschied zwischen Laufschuhe schnüren und Straßenschuhe anziehen und in den Bus steigen? Im Grunde ist es doch dasselbe Problem: ich muss das Haus erneut verlassen. Und wenn ich aus der Haustür draussen bin, dann kann ich ja auch ins Sportcenter fahren.

Versteht irgendjemand überhaupt worauf ich hinaus will? ich weiß, das ist schon wieder so abstrakter Gedankenschwurbel, aber ich habe das Gefühl, dass man die Nuss mit der Motivation knacken könnte, wenn man das mal durchdacht hat.
Ich werde das weiter testen und mal von Zuhause aus zum Sport losfahren.

körperbezogene Kettenreaktion – ein Zwischenbericht

Bestimmt hat sich der eine oder die andere gefragt, was eigentlich aus meinem letzten Experiment geworden ist.
Im Experiment „Körperbezogene Kettenreaktion“, ging es darum, ein für alle Mal zu klären was denn jetzt stimmt.
Die einen sagen: Jeden Tag moderater Sport für mindestens 30 Minuten, die anderen sagen, man solle den Körper bitteschön nicht überfordern und mal einen Tag Pause einhalten.

Mit dem Experiment wollte ich herausfinden, wie mein Körper auf diese Fragestellung reagiert und ob es mir dadurch gelingt, den inneren Schweinehund zu zähmen. So viel kann ich schon mal verraten: Es war doch recht erkenntnisreich.

Im Zeitraum 15.12 bis 22.12. wollte ich jeden Tag Sport machen – in irgendeiner Form. Ich war beim Pilates, beim BBP-Kurs und war Laufen. Hab sogar mein Theraband wieder ausgepackt und zwischendurch auch mal ein paar Sit-ups hingelegt.
Von 7 Tagen haben ich an 6 Tagen Sport gemacht. Die Kurse haben immer eine Stunde gedauert, die Laufrunde 20-30 Minuten. (ja, mehr schaffe ich immer noch nicht :/ )
Wonder-Woman bin ich zwar nicht geworden, aber ich bin tollerweise auch kein absolutes Würstchen mehr. Nach einer Woche hat sich schon einiges getan, ich war ganz erstaunt. Und das ganz ohne Muskelkater! YEAH!
Am Sonntag (Tag 7) war ich etwas kränklich und geschwächt, da hab ich Sport guten Gewissens ausfallen lassen, bin dafür aber gleich am Montag gewesen.

Also die Basis stand. Ich war auch zwischen Weihnachten und Neujahr, das war toll.

Und nun? Nun hab ich den Salat. Seit dem 1.1. war ich kein einziges Mal mehr beim Sport bzw. Laufen. Und das ist auch noch so eine Erkenntnis: Das hängt nicht mit der Motivation zusammen sondern mit organisatiorischem Aufwand, den ich einfach nicht hinbekomme. Bei klassischem Hamburger „Schietwetter“ im Park laufen ist blöd und gefährlich (und ja, ich suche immer noch Tipps für Regenjackenlaufbekleidung) Aber nach der Arbeit einen Sportkurs zu finden, der mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist, ohne zu spät zum Kurs zu kommen oder haushoch zu früh da zu sein, ist ein Aufwand, den ich im halbtoten Zustand nach der Arbeit kaum mehr zu leisten imstande bin. Ach, wär auch schön, wenn der Kurs Spaß bringen würde. Allzu spät will ich auch nicht mehr Sport machen, weil ich dann so überdreht bin, dass ich nicht einschlafen kann. Was dann wieder einen Teufelskreis auslöst…

Dieses Rumprobieren macht mich wahnsinnig. Keine Sorge, ich will mich nicht rausreden! Ich habe schon Leute gefragt, wie die das machen. Antwort: „Gehe nicht über Zuhause, ziehe KEIN Soulfood in dich rein sondern gehe direkt zum Sportkurs“.

Nächster Versuch ist also: Die gepackte Sporttasche mit zur Arbeit nehmen und gleich weiterfahren.

Oder wie machst du das???

Gelesen 2013

So, nun kommen wir zur Jahresliste der gelesenen Bücher 2013.
Laut meinem Lesenotizbuch habe ich 48 Bücher gelesen. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren für meine Verhältnisse ziemlich wenig. Ich habe noch nicht genau herausgefunden, warum das so ist, aber Lesen soll ja Spaß bringen und keine Arbeit sein. Anscheinend habe ich dieses Jahr lieber Filme und Serien geguckt.

Da ich im März meinen Blogrhythmus verändert habe, sieht auch die Auflistung wegen der Verlinkung ein bisschen anders aus:

Gelesen im Januar und Februar:
„Welcome to your Brain“ von S. Aamodt & Sam Wang
„Gregs Tagebuch 7: Dumm gelaufen“ von Jeff Kinney
„Mumins wundersame Inselabenteuer“ von Tove Jansson
„Wenn Eulen schrein“ von Janet Frame
„Vielen Dank für das Leben“ von Sybille Berg
„Er ist wieder da“ von Timur Vermes

Gelesen im März:

  • „Vintage your life! Besser leben, weniger ausgeben zwischen Küche und Kleiderschrank“ von India Knight
  • „Das gesunde Bisschen – mit kleinen Schritten zu mehr Wohlbefinden“ von Petra Apfel
  • „Das lässt sich ändern“ von Birgit Vanderbeke
  • „Wie man die Welt verändert: Kleine Philosophie der Lebenskunst“ von John-Paul Flinthoff und Alain de Botton (Hrsg.)
  • Die gesunde und schöne Frau – Heilwissen aus der russischen Volksmedizin von Natalja Aleksandrowna Nowikowa

Gelesen im April:

  • „Doktor Proktors Pupspulver“ von Jo Nesbø
  • „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen

Gelesen im Mai:

  • “Neues aus der Umkleidekabine” von Brenda Kinsel
  • “Die Elfen” von Bernhard Hennen
  • “Weniger Abfall, mehr Wert – Müllvermeidung, Recycling, Second Hand und Co.” ein DIN-Ratgeber von Konrad Soyez und Dieter Baier
  • “8 Minuten” von Peter Farkas

Gelesen im Juni:

  • „Cupido“ von Jilliane Hoffman
  • „1913 – Der Sommer des Jahrhunderts“ von Florian Illies

Gelesen im Juli:

  • “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer
  • “Morgen darf ich essen, was ich will – Diät” von Bernhard Ludwig
  • „Ende der Märchenstunde: Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt“ von Kathrin Hartmann
  • „Stolpersteine in der Mitarbeiterführung“ von Hans-Jürgen Kratz
  • „Eine Handvoll Leben“ von Marlen Haushofer

Gelesen im August:

  • „Am Tag und in der Nacht“ von Camilla Macpherson
  • „Die Evolution“ von Walter Kleesattel
  • „Gebrauchsanweisung für Paris“ von Stephen Clarke

Gelesen im September:

  • „Die Strippenzieher: Manager, Minister, Medien – wie Deutschland regiert wird“ von Cerstin Gammelin und Götz Hamann
  • „Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ von Albrecht Müller
  • „Graffiti Moon“ von Cath Crowley
  • „Zeit für mich und Zeit für dich“ von Fabio Volo
  • „Die große Volksverarsche: Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi“ von Hannes Jänicke

Gelesen im Oktober:

  • “Wie viel weniger ist mehr? Lebenslust auf den Punkt gebracht” von Ute Lauterbach
  • “Tiefsee: Von schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen” von Dagmar Röhrlich
  • “Paris in Style: Der persönliche Fashionguide” von Isabelle Thomas und Frédéricque Veysset
  • „iPhoneography – Fotografieren mit dem Iphone“ von Stephanie Roberts
  • „Auf den Spuren der Ameisen: Die Entdeckung einer faszinierenden Welt“ von Bert Hölldobler und Edward O. Wilson

Gelesen im November:

  • “Selbst denken” von Harald Welzer
  • “Die Welt, wie wir sie kannten” von Susan Beth Pfeffer
  • “Die Verlorenen von New York” von Susan Beth Pfeffer
  • “Das Leben, das uns bleibt” von Susan Beth Pfeffer
  • Die Bäckereiüberfälle von Haruki Murakami

Gelesen im Dezember:

  • “Holly Beckers wunderbare Wohnideen: 8 Schritte zu einem kreativen Zuhause” von Holly Becker
  • “Haben und Sein” von Erich Fromm
  • “Der Hobbit” von J. R. R. Tolkien
  • “Der Schaum der Tage” von Boris Vian

Lass uns über Bücher sprechen!! Was hast du auf deiner Leseliste für 2014? Willst du mehr lesen? oder weniger?
Was war dein Lese-Highlight 2013?

Bullet Journaling

Der letzte Productivity-Hype im Netz? Bullet Journaling! Zumindest kommt es mir so vor, weil ich fast jeden Tag darüber stolpere. Gut, vielleicht liegts auch einfach daran, dass ich zu oft bei pinterest abhänge :D

Also falls euch der Begriff überhaupt nix sagt, ich schaffe hiermit Abhilfe!

Ein ziemlich schlauer Mensch namens Ryder Carroll hat sich ein System ausgedacht, wie er seine ganzen Termine und To Dos auf die Reihe kriegt. Und ich als Listen- und Organisationsfreak fand das ganz interessant.

Im Grunde ist es wie immer ganz einfach: Stift und Notizbuch und Gehirnschmalz.
Es werden sämtliche To Dos und Termine in stichwortartig aufgezählt.
Dinge, die erledigt werden müssen, bekommen ein Kästchen, das abgehakt werden kann, wenn die Sache erledigt wurde.
Notizen bekommen ein Pünktchen (Bullet) und
Termine bzw. Ereignisse erhalten einen Kreis

Die nun aufgelisteten Sachen können weiter spezifiziert werden, in dem man sogenannte „signifiers“ einsetzt. Ein „Stern“ für wichtig, ein Auge-Symbol für „Entdecken“, wenn man etwas recherchieren möchte o.äh. und ein Ausrufezeichen für Inspiration

Damit das Ganze auch Sinn macht, müssen die Notizen sortiert werden. Zum einen soll man Seitenzahlen notieren, zum anderen vorne ein Inhaltsverzeichnis erstellen.
Jeden Monat schreibt man sich einen Kalender, in dem man auf der linken Seite des Notizbuches Termine einträgt und auf der rechten Seite die Monats-To-Dos, quasi als Übersichtsseite.
Wenn einige Dinge im Vormonat nicht erledigt wurden, schreibt man sie auf die rechte Seite und ergänzt sie mit einem Pfeil, damit man weiß, dass man sie verschoben hat.
Wenn sich die Pfeile häufen, erkennt man vielleicht, dass eine Sache nicht ganz so wichtig ist ;)

Lange Rede kurzer Sinn, es gibt auch ein Video, dass das alles schneller erklärt:

Und die Website mit mehr Info: http://bulletjournal.com/

Und wie finde ich das? Hm. Weiß nicht so recht. Ansich eine gute Sache, weil es schön übersichtlich ist, allerdings glaube ich, dass das System nur für Leute mit winziger Handschrift funktioniert, die sich unsterblich in Moleskine-Bücher verliebt haben ;D
Mir wäre die Schreiberei zu viel. In meinem Filofax habe ich ja einen Kalender. Zusammen mit meinen Registerunterteilungen erspare ich mir auch die gesamte Inhaltsverzeichnisschreiberei.
Was ich mir davon abschaue bzw. ich so ähnlich bereits praktiziere, ist das mit den „Signifiers“. Wie ich meine Notizen organisiere steht übrigens hier.

Wie findest du das System? Zu kompliziert? Passend? Was kannst du dir davon abschauen?

Blog des Monats: Stil inspiration

Oh dieses Mal war es wirklich schwierig einen Blog des Monats auszusuchen, weil ich in letzter Zeit wieder ziemlich viele gefunden habe, bei denen sich das Schmökern lohnt.
Und weil ich endlich kapiert habe, wie das mit dem Interior Design geht, ist es auch ein Blog zu diesem Thema!

Stilinspscrsho

Mein Blog des Monats heisst „Stil Inspiration“ und wird von Pella Hedeby geführt. Sie sammelt dort sämtliche Bilder und Ideen, die sie begeistern. Interior design, Deko, Garten, Fotografie und Architektur sind Schlagwörter, die den Blog umreissen. Und wie schön die Bilder sind!!

Ich kann mich an den weißen, reduzierten Interiors nicht satt sehen. Trotz schlichter Erscheinung wirken die Räume nicht kahl, sondern wohnlich.

Wer etwas für einen Sonntagnachmittag braucht klickt also hier: http://stilinspiration.blogspot.de/

…und in ihrer Blogroll gibts mehr!!

To Do – im Januar

Auch wenn die erste Woche des neuen Jahres schon wieder rum ist, soll auch meine To Do Liste für den Restmonat nicht fehlen.
Folgendes habe ich im Januar vor, dabei ist das oberste Ziel:

  • Zeit frei schaufeln, auch wenns unbequem wird.

Und damit gehts weiter…

  • meinen etwas übertriebenen Bücherberg aus der Bücherei durchlesen und abgeben
  • eine Sportroutine zusammenbasteln, die ich auch im Alltag durchhalten kann
  • eine Lesung besuchen
  • DVDs, Comics und Bücher, die ich von Freunden und Kollegen geliehen habe, zurückgeben
  • ein Kostüm für eine Mottoparty überlegen und zusammenbasteln
  • auf englisch etwas über das UK lernen

hmm.. irgendwas fehlt hier doch noch…?! was war das noch gleich???

achja!!

  • den Schal fertig stricken hahahahah

Also, hast du ne Kostümidee für mich? Das Motto heißt „Stammkneipe auf dem Mars“ und kann Aliens, Androide, Astronauten und Sternschnuppen beinhalten. Nur habe ich bei dieser Vielfalt keine Idee was ich nehmen und vor allem wie ich es kreativ umsetzen soll…mmh…das wird noch Hirnschmalz verlangen!!

Was hast du vor?

Raus aus dem Schneckenhaus!

Voll die superspannende Ankündigung und dann so ein schwaches Motto?! :D Ich weiß :D
Nachdem letztes Jahr mein Motto und dessen Umsetzungsstrategien ein bisschen geschwächelt haben, dachte ich, ich muss mich selbst mal ein bisschen in den A**** treten.
Der Anders-April hat mir gezeigt, wie abenteuerlich der Alltag sein kann. Ich fordere mich also heraus und verteile den Anders-Monat auf das ganze Jahr. Und weil ich gerade ein interessantes Buch lese, habe ich kurzerhand den Titel zu meinem Motto gemacht.

Mein Jahresmotto 2014: „Raus aus dem Schneckenhaus“.
Das bedeutet zum einen, sich nicht nur zu Hause zu verkrümeln, wo es zwar gemütlich ist, aber auch überschaubar ist, sondern auch mal ein paar Wagnisse einzugehen. Neue Leute kennenlernen. Soziale Situationen durchstehen ohne völlig plemplem zu werden. Abends zum Sport oder ins Kino und eben nicht auf dem Sofa versacken. Vielleicht auch was am Look verändern. Mutproben in jeder Hinsicht, also auch kreativ und künstlerisch (Großformatige Bilder?! – Schnappatmung!!)

Bah. Mir wird jetzt schon leicht übel. Aber egal.

komfortzone

Wie das im Detail aussieht, weiß ich noch nicht so richtig. Muss ich eigentlich auch gar nicht wissen, denn das ist ja das Schöne am Jahresmotto: alles kann, nichts muss. Und ein Versagen gibts nicht. Denn ich habe es ja immerhin probiert. (genial, oder? *muahhahahahahar*)

Wie hältst du es mit dem neuen Jahr? Vorsätze oder Wünsche? Zauberworte und Glücksgedanken?