Wie erklärt man anderen Minimalismus?

Neulich kam ich in die Verlegenheit, anderen erklären zu müssen, was „Minimalismus“ eigentlich ist. „Minimalismus.“ Tja. Hm. Uff.
Ich hab ein bisschen herumgestottert und etwas von „mit weniger auskommen“ und „genug haben“ erzählt, aber ich bemerkte auch wie einfach es ist einen Blogbeitrag zu verlinken.
Jedenfalls ist mir in dieser Situation erst aufgefallen, dass ich gar keinen Satz (oder 3 Sätze) parat habe, mit dem ich das „pitchen“ könnte…

Deshalb meine Frage:

Wie erklärst du anderen (deine Form von) „Minimalismus“ in maximal 3 Sätzen?

Egal, ob du dich nur dafür interessierst, oder diesen Lebensstil tatsächlich auch lebst, die Frage taucht immer irgendwann auf. Oder kommt mir das nur so vor?

Da die Kommentarfunktion immer mal wieder rumzickt, könnt ihr gerne in einem eigenen Blogartikel auf meine Frage antworten :)

18 Gedanken zu “Wie erklärt man anderen Minimalismus?

  1. Kurz & Knapp: Nur das Nötigste zu besitzen.

    Ja nach Lebensweise kommt hinzu: Aber evtl. bestitzt man auch Dinge die für Andere unnötig erscheinen, wenn sie für die eigene Person von iddiellem Wert sind ;)

    Das lässt sich natürlich auch entsprechend für Kunst, dein Tun & Co umschreiben..

    Liebe Grüße,
    Meike :)

  2. Meine StotterAntwort und ihre ersten drei Sätze:

    Was verstehe ich unter Minimalismus: Weniger ist mehr, ist nicht genug. Ich will einfach nicht mehr unnützes Zeug in meiner Wohnung lagern. Es geht mir darum bewusst zu entscheiden, womit ich meine LebensZeit verbringe. Denn… (Mist hier beginnt der 4. Satz…)

  3. 3 Sätze – oder meintest du drei Verlinkungen? :-))

    Ich versuch’s mal:

    Minimalismus bedeutet für mich, mich im Leben auf das wirklich Notwendige und für mich persönlich Wichtige zu reduzieren. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Überflüssiges zu beseitigen, bedeutet, sich selbst mehr zu finden und Zeit, Energie und Bewusstsein für das zu haben, was im Leben tatsächlich zählt. Minimalismus heißt Reduzierung, für ein Leben im Einklang mit mir selbst, der Natur und denen, die mir wichtig sind.

    So weit die Definition am frühen Morgen, vor der ersten Tasse Kaffee :-P

    Liebe Grüße!

  4. Hallo zusammen,

    so erkläre ich es: „Unter Minimalismus verstehe ich, sich vom Ballast zu befreien. Jeder Mensch definiert diesen Ballast unterschiedlich. Oft hat er jedoch mit materiellem Überfluss, negativen Beziehungen und unnötigen Verpflichtungen zu tun.“

    Wenn es schneller gehen soll, zitiere ich z. B. Niko Paech: „Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht.“

    Und falls der Fragesteller online ist, verweise ich einfach auf folgenden Blogartikel: Was ist Minimalismus? 11 Blogger antworten!

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

  5. Minimalismus bedeutet für mich, mich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren und das wegzulassen, was nicht wesentlich ist. Seinen Kern zu finden und sich an ihm zu orientieren. Minimalismus beschränkt sich für mich nicht auf Materielles, sondern bezieht sich auch auf die zwischenmenschliche Ebene, auf Hobbies und Interessen.

    Auch wenn das nicht mehr Teil der drei Definitionssätze ist: Minimalismus ist für mich eigentlich eher ein Maximalismus an Lebensqualität in Bezug auf Dinge, die mir wichtig im Leben sind.

    Danke für den Denkanstoß, Frau DingDong.

    Liebe Grüße
    Maera.

  6. Minimalismus ist, wenn ich meinen Umzug in weniger als 10 Kartons stecken kann. Ich besitze genug, um glücklich zu sein und zu wenig, um nicht mehr zu wissen wo etwas ist. Und darüber hinaus ist es ein Lernprozess, der mir zeigt, wie einfach man auch ohne manche Dinge leben kann.

    Das hat jetzt aber auch 2 Tage gedauert. Spontan könnte ich diese Antwort auch nicht einfach ausspucken. :)

  7. Für mich: Minimalismus ist, das zu besitzen, was ich wirklich brauche. Und das nicht zu besitzen, was doch nur im Weg wäre.

    Und dann vielleicht noch als Ergänzung, falls einer fragt: Was man wirklich braucht, ist individuell verschieden. Es geht nicht um eine Normierung. Ich brauch zum Beispiel keinen Fernseher (hab also auch keinen), dafür aber unbedingt ein Klavier im Haushalt. Offensichtlich ist es bei den meisten Leuten andersrum. Und das ist alles in Ordnung so.

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