Wochenrückblick KW45/2014

Lalala, hier ganz kurz meine Perlen:

Die Frau singt, der Elefant schläft ein.

Lesenswerter Artikel! The Shamanic View of Mental Illness „In the shamanic view, mental illness signals “the birth of a healer,” explains Malidoma Patrice Somé. Thus, mental disorders are spiritual emergencies, spiritual crises, and need to be regarded as such to aid the healer in being born.“

Hehe, die Komplimente sind zwar ein bisschen fad, aber die Idee ansich find ich super!

9 easy ways to start living a simpler more intentional life

Dieses Video haut mich um! Vollbildmodus!

eine schöne Liste: Frauencharaktere in Comics

Hast du auch was cooles gefunden?
Schönen Restsonntag noch!

Information Overload und Minimalismus

Noch nie hatten wir derart viele Kommunikationskanäle und Informationen wie heute. Ich liebe die Infohäppchen und Artikel, die mich inspirieren. Es macht Spaß sofort per Mausklick alles wissen zu können und sich häppchenweise durch das Netz zu schwingen. Ich hab dadurch schon so viel entdeckt und ich kann mit vielen Leuten über die absurdesten Dinge sprechen :D
Aber ungelesene E-Mails, Fernsehen und Nachrichten, Facebook-Postings, Blogbeiträge (*hust*) und Twitter (*husthust*) als Info-Stream können schon manchmal heftig sein. Manchmal weiß ich abends nicht mehr was ich zuerst denken soll, weil mir so viel Info untergekommen ist, dass ich das erstmal wieder einordnen und verarbeiten muss.

Weils mir neulich wieder so ging, habe ich mir mal überlegt, wie mir Minimalismus dabei helfen kann.

Informationen kann ich ….
Vermeiden, Reduzieren, Beschränken
und
die Informationsaufnahme kann ich vereinfachen.

Nur wie?

Ja, minimalistisch wäre wohl für den Rest des Lebens alles abzustellen und keine Infos mehr aufzusaugen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich das nicht packe. Dazu ist die Welt viel zu interessant und es gibt noch so viel, was ich noch nicht weiß!

Oh, das führt mich gleich zum 1. Punkt:

Jomo statt Fomo!
Diese Kürzel sagen dir nix? FOMO steht für „Fear of missing out“ und beschreibt die Angst, etwas zu verpassen. Als Gegensatz gibt’s JOMO, die „Joy of missing out“, also die Freude, etwas zu verpassen. Vermutlich bin ich zu alt für diese Art von Problemen. Ich hab überhaupt kein Problem damit, etwas zu verpassen. Das, was man wissen soll/muss, kommt schon zu einem, wenn die Zeit reif ist. Und auf die Infos in Klatschzeitungen kann man eh super verzichten.

Fokus! Single-tasking statt Multitasking
Ja ich weiß, mir ist das Thema auch langweilig. Es wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Bildung…bildet!
Ja, Bildung! Klingt doof, ist aber -glaub ich- das Wichtigste im Umgang mit Informationen. Nur wenn ich Ahnung von etwas habe, gelingt es mir die Informationen besser zu bewerten und in meinen Erfahrungsschatz zu integrieren. Es schadet niemanden, eine gute Allgemeinbildung in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie Politik, Geschichte, Biologie/Medizin, Chemie, Physik und Mathematik, Religion, Musik, Kunst, Technik und Wirtschaft zu haben. Seit ich mir letztes Jahr die Grundlagen der Biologie mit Hilfe eines Schulbuchs aus der Bücherei angelesen habe, verstehe ich so viel mehr! Ich kann erkennen ob in den Nachrichten übertrieben oder untertrieben wird, ob die im Film Quatsch erzählen oder nicht. („Ist das technisch/medizinisch/physikalisch überhaupt möglich?“)
Als Startpunkt eignen sich populärwissenschaftlich aufbereitete Literatur oder Themenlexika, die man in jeder Bücherei findet.

Filtern
Und immer schön filtern: Ist diese Info wichtig für mich? Verbessert sich durch diese Information mein Leben?

Informationssuche verbessern und dadurch vereinfachen
Wenn man nur schnell was nachschauen will, um sich einen Überblick zu verschaffen, reicht Wikipedia. Aber manchmal will man es eben genauer wissen. Da hilft nur: Abtauchen ins Deep Web! Die meisten Leute wissen gar nicht, wie viele herrliche Infos zu allem Möglichen da draussen rumschwimmt. Man muss nur seine Angel richtig auswerfen. Mit den richtigen Suchbegriffen und Linkverzeichnissen, die von echten Menschen erstellt wurden, erfährt man sehr viel mehr mit weniger Zeitaufwand.
Es hilft z.B. LOTSE, Linksammlungen auf der Website deiner Bibliothek oder auf Twitter einfach die Experten fragen (gerade dort sind öffentliche Institutionen und Firmen bemüht, mit dem Kunden bzw. Steuerzahler in einen Dialog zu treten!)
Oder überlege mal, welche Experten du im Umfeld hast. Anstatt aufwendig zu recherchieren, ob das neue technische Dingsbums auch was taugt, rufst du einfach deinen Informatiker-Spezi an, für den das ein Klacks ist. Der muss nur einmal rübergucken, du musst 3 Stunden im Internet vertrödeln.

Informationsqualität
Im Fernsehen gibt’s super Dokumentionen und Reportagen, je nach Sender sind die sorgfältig recherchiert und aufbereitet. Aber leider geht der Trend – gerade im Privatfernsehen – zu wenigen oberflächlichen Informationshäppchen, die permanent und möglichst reisserisch ständig wiederholt werden. Ich nenne jetzt keine Sender, aber ich bin mir sicher du weißt, welche Dokus ich meine.
Ebenso im Internet. Wer schreibt da? Wer hat die Website gemacht? Ist das jemand, der Ahnung hat und/oder Herzblut reinsteckt oder ein hirnloser SEO-Blog, der möglichst viele Keywords verbastelt hat?

Gewohnheiten im Umgang mit Informationen vereinfachen
Ein paar Ideen:

  • Medienkonsum generell einschränken, weniger Radio hören, weniger Fernsehen, weniger im Internet surfen
  • Push-Nachrichten abstellen
  • Facebook, Twitter und Co. nur ein- bis zweimal pro Tag checken
  • Feedreader und abonnierte Newsletter regelmäßig ausmisten
  • E-Mails so kurz wie möglich halten (außer es ist tatsächlich Briefersatz), CC und BCC so sparsam wie möglich einsetzen.
  • Aussagekräfte Wörter für die Betreff-Zeile auswählen.

Digital Sabbath
Unplug. Rechner nicht einschalten. Smartphone in der Tasche lassen.
Lexikon benutzen. Leute fragen.
Unwissenheit genießen.

Puh, das war ganz schön viel, ich weiß! Ich hoffe trotzdem, dass es dir geholfen hat.

Mich interessieren deine Erfahrungen! Welche Strategien hast du gegen die Informationsflut? Machst du regelmäßig eine digitale Auszeit? Würdest du dich als Internetsüchtig bezeichnen? Leidest du unter FOMO?

To Do – im November

Der Oktober fing gut an und war dann nicht mehr wirklich zu retten. Das soll im November anders werden. Der November ist allgemein ein recht unbeliebter Monat, ne? Grau und regnerisch, der Weihnachtsstress fängt an…

Ich mach das anders. Der November soll bei mir nicht grau und trist sondern bunt und schön werden!

Was machst du gegen Grautage? wie sieht dein November aus?

Wochenrückblick KW44/2014

Diese Woche war ich krank daheim, deshalb konnte ich viel Zeit online verdaddeln.

Völlig ausgeflippt bin ich ja beim #marvelevent auf Twitter. Die Ankündigungen zu den nächsten MCU-Filmen haben mir seeeehr gefallen. Und dann gabs auch noch einen extended Age of Ultron Trailer.

Traumhaft animiert: Das Mädchen und der Fuchs

Magie? Chemie!

Magie? Kunst!

Magie? Magie!

Auf Twitter geisterte der ominöse Hashtag „Starbucketchallenge“ rum. Das ist nicht lustig, gehts doch um Steuervermeidungsstrategien von Konzernen wie Starbucks, Apple, Amazon und Co.
Bei den Netzfrauen gibts darüber einen lesenswerten Artikel.

Recht hat sie!

Frauen und Science-Fiction. Interessante Liste!

http://www.moneylessmanifesto.org/

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