Frohe Weihnachten + Blogpause

Wow, der 3. Beitrag an einem Tag, ich komm mir selbst schon wie ein Spammer vor :D

froheweihnachten2013

Ich wollte euch nur ein fröhliches, einigermaßen stressfreies Fest wünschen. Und falls ihr Jesus‘ Geburtstag überhaupt nicht feiert, weil keine/andere Religion, dann wünsch ich euch trotzdem ein bisschen Ruhe und Entspannung an den Feiertagen. Pflegt euch, verbindet euch, igelt euch ein – macht das, was euch gut tut.
Mach ich auch, mit ner Blogpause:
Vom 25.12.2014 bis 1.1.2015 gibts hier keine neuen Beiträge. Regulärer neuer Beitrag am 2.1.2015

Wir lesen uns also erst im neuen Jahr, daher: Rutscht gut rein, wünscht euch was vom Universum und gehabt euch wohl, meine Lieben!

Adventskalender Minimalismus 2014

Mmadventskal

So das wars mit der minimalistischen Nabelschau in 24 Türchen. Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Wird wohl der einzige seiner Art bleiben :D
Vielen Dank an minimalismus-leben, schlichtheit.com, die Mädels von einfachhaferbrei und sofaheldin fürs Mitmachen.

Falls du was verpasst hast oder nochmal im nächsten Jahr gucken möchtest:
Hier noch mal übersichtlich alle 24 Türchen aufgereiht zum Nachklicken!

Türchen Nr. 1 – Sport und Bewegung
Türchen Nr. 2 – Ernährung
Türchen Nr. 3 – Vitalität, Energie und Stress
Türchen Nr. 4 – Aussehen und Stil
Türchen Nr. 5 – Körpergefühl und Wahrnehmung
Türchen Nr. 6 – Computer und Technik
Türchen Nr. 7 – Smartphones und Social Media
Türchen Nr. 8 – Ausmistaktionen
Türchen Nr. 9 – Morgen- und Abendroutine
Türchen Nr. 10 – Hobbies und Freizeitgestaltung
Türchen Nr. 11 – persönliche Organisation
Türchen Nr. 12 – Geld, Finanzen und Konsum
Türchen Nr. 13 – Nicht abgeschlossene Projekte / Loslassen
Türchen Nr. 14 – Partnerschaft und Familie
Türchen Nr. 15 – Neue Bekanntschaften und Soziale Gewohnheiten
Türchen Nr. 16 – Freunschaften
Türchen Nr. 17 – Kollegen, Teamworking und Netzwerken
Türchen Nr. 18 – Arbeitsplatz generell
Türchen Nr. 19 – Kreativität und neue Projekte
Türchen Nr. 20 – Mentales Gerümpel
Türchen Nr. 21 – Information und Bücher
Türchen Nr. 22 – Meditation und Achtsamkeit
Türchen Nr. 23 – Glück und Zufriedenheit
Türchen Nr. 24 – Zukunft und Ziele

Türchen Nr. 24 – Ziele 2014 / Zukunft

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: “Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?” Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Schwupp, das letzte Türchen ist geöffnet!
Zum Abschluss gehts um das gesamte Jahr 2014 und um die Zukunft: Inwiefern half mir Minimalismus dabei meine Ziele in diesem Jahr zu erreichen? Konnte ich klarer sehen? Welche Bereiche sollen in Zukunft minimalistischer werden?

Ich hab ja in Wirklichkeit keine Ziele, sondern immer ein Motto. Und das war dieses Jahr – ich gebs hier offen und ehrlich zu – ein totaler Reinfall. Das Motto hat mich überfordert und ich hatte nichts, woran ich irgendwas messen konnte, also hab ich mich gar nicht wirklich drum gekümmt und Mitte des Jahres beschlossen, dass ich mir da keinen Druck mehr mache. Ich hab das Motto losgelassen.
Ich konnte klar genug sehen, um zu erkennen, was mir gut tut und was nicht. Ein minimalistischer Lebensstil half mir dabei, gerade in beruflicher Hinsicht, meine Grenzen abzustecken und meine Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was mir gut tut.
Fürs nächste Jahr hab ich mir natürlich auch schon was ausgedacht, aber ein bisschen anders als sonst. Das erzähl ich dann aber noch.
Und ich will wieder fokussierter Ausmisten, dieses zwischendurch entrümpeln ist zwar gut, um nen Status Quo zu sichern, aber gerade nach Renovierungsarbeiten oder Umbauten merkte ich erst, wie sehr sich da noch Zeug befindet, das irgendwie vorher unsichtbar mit der Wand verschmolzen war :D Nach dem Entrümpeln ist vor dem Entrümpeln.
Ich hab mir also ein paar Minimalismus-Ziele gesetzt, z.B. Vorräte aufbrauchen, Klamotten-Inventur und den Bestand verkleinern und eine Shopping-Diät für Notizbücher, Scrapbook-Papier und Washi-Tape. Ich will das nutzen, was ich habe.

Hier der Beitrag von Daniel und der von Michael

Wie war dein 2014?

P.S.: wer noch mehr Vorbereitung auf 2015 will, kann sich diese Seite mal anschauen:

unraveling the year ahead Dieses Arbeitsbuch macht auf mich einen guten Eindruck

Türchen Nr. 23 – Glück und Zufriedenheit

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Uuuuh Endspurt! Heute im Türchen Nr. 23 Glück und Zufriedenheit!
Bin ich zufrieden? Fehlt mir was? Wie hängt Glück mit Minimalismus zusammen?

Mir fehlt nix. Ich bin gesund, habs warm und eine Wohnung, die ich mir leisten kann. Die Maslowsche Pyramide kann ich also mit einem Häkchen versehen. Ich fühl mich gut. Klar, ab und zu könnte der eine oder andere Aspekt besser laufen, aber „That’s Life“ und „Shit happens“ auch manchmal, also egal. Mein Leben ist zu kurz um über alles Mögliche zu nörgeln. (naja ok, Schneelosigkeit ist ne Ausnahme, wann verdammt noch mal schneit es endlich!?)
Ich bin zufrieden. Es fühlt sich merkwürdig an, das zu sagen. Und das ist doch unendlich traurig, nicht wahr? Ich habe den Eindruck, dass man in unserer heutigen Zeit fast schon minderwertig ist, wenn man „zufrieden“ ist und nix kaufen oder haben will. Ich bin sehr froh, dass es Menschen gibt, die aus diesem Konsumrad aussteigen, um einfacher und überschaubarer leben zu wollen. Wir sind ein Gegenentwurf zu dieser verkorksten Leistungsgesellschaft und bereiten uns auf die Zukunft vor. Das macht mich glücklich und beruhigt mich.

Alle wissen, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Wirklich alle.
Selbst die, die regelmäßig shoppen. Wir wissen das schon lange. Nicht umsonst hat die Glücksforschung so einen guten Stand. Forschungsergebsnisse über Glück und Zufriedenheit gehören ja heutzutage in jeden Selbsthilferatgeber und sind schon populärwissenschaftliches Allgemeingut. Warum war das Happiness Project so ein Bestseller? Warum reden alle vom Bruttosozialglück? Eben! Weils mehr gibt als dieses Kauf-dich-glücklich-geiz-ist-geil-Getue.

Ich hoffe, dass wir weiterhin gemeinsam das Thema Minimalismus bzw. „Leben mit weniger“ erforschen und damit den Materialismus und die Verrücktheiten dieser Welt durchschneiden können. Zumindest ich hab mir das für die nächsten Jahre vorgenommen.

Hier die Beiträge von Michael und Daniel.


Bist du durch eine minimalistische Lebensweise glücklicher geworden? Erhoffst du es dadurch? Wie war es vorher für dich?

Türchen Nr. 22 – Meditation und Achtsamkeit

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Wie konnte ich Achtsamkeit in meinem Alltag unterbringen? Wie hat sich das auf mein Gemüt ausgewirkt? Welche Form von Meditation hilft mir am Besten und wie hängt das für mich mit einem minimalistischen Lebenswandel zusammen?

Interessantweise habe ich dieses Thema bis jetzt nie wirklich in diesem Blog behandelt. Ich überlass das lieber den anderen, die mehr Ahnung davon haben. Die klassische Meditation im Sitzen ist mir zu langweilig. Ich mache ab und zu mal einen Bodyscan oder eine Gehmeditation, aber viel interessanter ist für mich generell achtsam und bewusst zu handeln. Und ich meine damit nicht, dieses „Rosine anschauen und in Zeitlupe futtern“.
Sondern achtsam sein im Umgang mit anderen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, bei sich selbst bemerken, ob was weh tut und für sich selbst sorgen. Bewusst entscheiden, was JETZT gut tut und was ich wirklich brauche.
Das versuche ich seit Jahren zu trainieren, kann es aber nicht wirklich in Worte fassen.

An diesem „Hier und jetzt“ – Gefasel stört mich, dass ich es nicht wirklich begreife. Wenn ich HIERUNDJETZT über meine Vergangenheit nachgrüble um etwas über mich herauszufinden, ist es dann noch HIERUNDJETZT oder ein Anhaften der Vergangenheit? Oder wenn ich mir JETZT ein Jahresmotto für 2015 ausdenke, ist das achtsam oder nicht?
Und wenn ich lese und mich selbst dabei wahrnehme, wie ich lese, lenkt mich das total vom Lesen ab. Das ist dann doch auch nicht hilfreich, oder?

Hm.

Es ist ein hartes Training in der heutigen Zeit kein fremdgesteuerter Konsummensch zu sein. Ich erschrecke mich, wenn ich mich selbst dabei ertappe so zu werden.
Mit Hilfe von einer minimalistischen Lebensweise konnte ich das bisher gut abfangen und ich möchte mich nächstes Jahr gerne noch besser drauf konzentrieren.

Hier findest du die Beiträge von Michael und Daniel.

Findest du Meditation und Minimalismus gehören untrennbar zusammen? Hast du eine Mediationsform gefunden, die du im Alltag regelmäßig anwendest?
Wie achtsam bist du?

Türchen Nr. 21 – Information Overload

Mmadventskal
Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Das heutige Türchen behandelt: Informationen Overload und Bücher. Woher holst du deine Informationen? Wie schützt Minimalismus vor dem Information Overload? Liest du mehr oder weniger als früher? Wie lernst du?

Auch über den Informationsüberfluss in der heutigen Zeit habe ich schon mal geschrieben. Irgendwie hatte ich früher keine so großen Probleme damit. Mir fällt erst jetzt auf, dass ich seit 2-3 Monaten Informationen schlechter filtern kann, viel vergesse oder vertüdel. Liegt wohl am Stress. Meine Gedanken drehen sich dann im Kreis und alles verwandelt sich in Mentales Gerümpel.
Vielleicht hängt das so zusammen?

Ich hab mir vorgenommen, während der Weihnachtsfeiertage einen kurzen Digital Sabbath hinzulegen. Ich hab sowas noch nie wirklich mit Absicht gemacht. Wenn ich offline bin merke ich das kaum, weil es für mich (noch) natürlich ist und ich noch tausend andere Sachen tun kann. Aber schaden tut so eine Offline-Zeit bestimmt nicht :D
Und dann lichte ich mal meinen Gedankendschungel und gucke, was ich im neuen Jahr haben will.

Eigentlich wollte ich nach meinem Biologie-Thema dieses Jahr mit Chemie anfangen, aber irgendwie hat sich das dann doch nicht ergeben. Zack und das Jahr ist um. Schade, aber läuft ja nicht weg. Die Meeresbiologie hat mich einfach mehr fasziniert. Falls jemand einen Buchtipp für Chemie hat, her damit. Wenn ich nicht wahllos Informations-Häppchen serviert bekomme und ich mich mal mit einem (Schul-)Buch hinsetze und wirklich etwas lerne, dann tut mir das wahnsinnig gut. Dadurch, dass ich mich mit Biologie beschäftigt habe, kapiere ich so viel mehr. Das klingt so lächerlich, ich weiß, aber man schaut sich Filme ganz anders an und bewertet die Informationen ganz anders.
Nachrichten gucke ich zurzeit überhaupt keine mehr, weil es mich traurig macht. FOMO hab ich dabei nicht, ich finds im Gegenteil ziemlich erschreckend, wie leicht man heutzutage mit „nicht-informiert-sein“ davon kommt.

So…was noch? Gelesen habe ich bis jetzt 70 Bücher, wobei da auch Comics/Graphic Novels mit dabei sind, weshalb diese Statistik ein bisschen gemogelt ist. (Finde ich.) Ich hab deutlich mehr Comics und weniger schöne Literatur oder Sachbücher gelesen. Macht aber nix, soll ja Spaß machen. Und es ist ja auch völlig egal wie viel (oder wenig) man liest. Ich will mir da auch gar nix vornehmen.

Hier die Beiträge von Michael und Daniel.

Wie ist das bei dir? Macht dir Lesen Spaß? Willst du nächstes Jahr einen Rekord aufstellen? Wie lernst du am Liebsten?

Türchen Nr. 20 – Mentales Gerümpel

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Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Heute im Türchen Nr. 20: Weniger Ängste, Sorgen und Stress – mehr Lebensfreude! Welches Mentales Gerümpel schleppe ich so mit mir rum und wie kann ich es loswerden? Wie kann ich eine minimalistische Lebensweise dafür einsetzen, mehr Lebensfreude zu gewinnen?

Mit dem Thema mentalem Gerümpel hab ich mich ja erst vor kurzem beschäftigt.
Meine letzte Spontan-Ausleihe war ein Buch mit dem Titel „Stadt, Land, Überfluss“ wo in verschiedenen Kategorien der Wahnsinn unserer heutigen Gesellschaft beleuchtet wird. Seit dem frage ich mich: Wann ist die Welt eigentlich so irre geworden? Wie viel Wahnsinn und Leid kann man als Mensch eigentlich noch ertragen?
Und: Was können wir als Gesellschaft dagegen tun? Wie kann ich da mithelfen?

Klar kann ich Nachrichten ausblenden und mich vom Internet abnabeln, aber wird die Welt dadurch besser, weil ICH ruhiger bin? Oder sollte man nicht viel eher so gut wie möglich informiert sein, dass man seine Meinung auch vertreten kann, falls es mal mit irgendwem zu Diskussionen kommt?!
Wo hört da Gerümpel auf und wo fängt selbstbestimmtes Denken an?

Meine Ideen für das Loslassen von mentalem Gerümpel helfen da nicht wirklich weiter, oder? Das ist doch bestenfalls ein bisschen Psychohygiene.

Wenn ich meinen minimalistischen Werkzeugkoffer öffne und frage: „Was braucht die Welt?“ oder „Was ist wichtig für die Welt?“
Dann fallen mir spontan Dinge ein wie: Langsamkeit. Vertrauen. Respekt. Toleranz. Frieden. Eine intakte Umwelt.

Und dann landet man wieder bei sich selbst. Wie hilft mir eine minimalistische Lebensweise dabei, genau diese, für die Welt wichtigen Dinge, umzusetzen?
Wenn ich das anhand der Kategorien des Buches festmache, ist das z.B. weniger Essen und dabei weniger Essen verschwenden. Oder seinen Körper akzeptieren und ein bisschen Bewegung an der frischen Luft, statt Schönheits-OPs, die einen depressiv machen. Oder Kräutertee und Bettruhe statt Wunderpillen und Pharmainteressen.

Hier der Beitrag von Michael und der von Daniel.

Was braucht die Welt?

Türchen Nr. 19 – Kreativität

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Heute gehts um Kreativität und Minimalismus: Neue Projekte, wieder begonnene Projekte, Ausstellungen, Blogging, Inspiration: Wie wirkt sich Minimalismus auf meine Kreativität aus? Blockiert das Reduzieren oder stärkt es den Flow? Was inspiriert mich? Habe ich etwas Neues gelernt?

Tja, was soll ich sagen, die Kunst lag dieses Jahr ziemlich brach. Was nicht an mangelnder Kreativität lag, sondern eher an Zeitmangel bzw. anderen Prioritäten (visueller Input mittels Comics und Filme). Mein 30-Tage-Projekt war super, um mal wieder ein bisschen kreativer zu sein und um das Ganze im Alltag mehr unterzubringen, aber vor großformatigen Bildern fürchte ich mich noch immer und es gab keinen VHS-Kurs um dem entgegen zu wirken :D
Ich traue mich nächstes Jahr. Vielleicht.

Blogger-Burn-out hab ich gottseidank noch nicht, Themen für Beiträge hab ich genug…

Trotzdem frage ich mich, was für die Kreativtät förderlicher ist.
Wenn ich z.B. Collagen mache oder an Art Journals bastle, brauche ich Chaos. Schnipsel, Buntes, Washi-Tape Reste, alles verteilt auf Tisch und Boden. Und wenn ich mal nicht weiterkomme, dann bleibt das so liegen und ich starre die verschiedenen Elemente so lange an, bis sich was zeigt.
Sonst macht mich Unordnung ein bisschen plemplem, aber in Sachen Kunst und DIY brauche ich das. Keine Ahnung warum.

Andererseits: Die diesjährige Sommer-Blogpause hat mir super gut getan und ich glaube, das war auch nötig um meine kreativen (Schreib-)Kräfte wieder aufzuladen.

Was also stimmt?
Chaos, viel, Unordnung = Kreativ und im Flow?
Steril, aufgeräumt, ordentlich = Blockade?

Stimmt beides, bezogen auf Hobby und Laune? Hm.
Ich hab da noch keine Idee, nutze es aber so wie es ist. Auch in Großformat. (Vielleicht!)

Hier die Beiträge von Michael und Daniel.

Wie ist das bei dir? Was lässt deinen kreativen Saft fliessen?

Türchen Nr. 18 – Arbeitsplatz

Mmadventskal
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Liebe Kinder, gebt fein Acht, das Türchen Nummer achtzehn ist aufgemacht (supercool gereimt oder? nennt mich MC Blogmic!):
Wie zeigt sich Minimalismus am Arbeitsplatz? Habe ich weniger Stress, weil ich mehr loslassen kann? Was ist mit Aufschieberitis? Habe ich Methoden gefunden, Arbeitsabläufe und wiederkehrende Routinen zu vereinfachen? Wie sieht meine Karriere aus? Habe ich ein paar Fähigkeiten verbessert?

Lalala Minimalsimus und Arbeitsplatz ist gerade ein seeehr aktuelles Thema. Denn zum Jahresende gibts nen fetten-mega-heftigen Kehraus. Ich schmeiss alles in die „Ablage rund“, was sich nicht bewährt hat, was sich erledigt hat, was kompletter Bullshit war. Schön ist das!!!! Und das neue Jahr liegt frisch und blank und klar vor einem und ich bin ganz aufgeregt, dass ich wieder 365 Tage lang Zeit habe, etwas völlig Neues zu denken.
Durch seltsame Personalpolitik bin ich nun angehalten, kürzer zu treten. Mir wurde Minimalismus also aufgezwungen. Das hätte mich früher geärgert, aber jetzt nehme ich es dankbar als Geschenk an und bleibe neugierig, was sich sonst noch so alles entwickelt.

Die Organisation auf Arbeit nehme ich auch ziemlich locker. Ich habe eine Monatsroutine entwickelt, eine tägliche To-Do-Liste mit kleinen Häppchen und viel Spaß und wenn was liegen bleibt, na und? Ich operiere nicht am offenen Herzen, also macht es nicht wirklich was aus, wenn es nicht sofort erledigt wurde. Ich hoffe, dass das so bleiben kann.
Desweiteren habe ich in meinem 9-5 Job jeden Tag die Möglichkeit mich zu entscheiden was mir Wichtig ist: Mach ich Überstunden oder lass ich es bleiben? Manchmal sind sie notwendig, aber seit einiger Zeit sage ich öfter NÖ und geh nach Hause. Die Welt geht nicht unter, wenn ich es am nächsten Tag erledige. Ich schiebe also schon mal Aufgaben auf, aber es ist nicht schlimm.
Oder wenn ich es delegiere. Damit hatte ich als Führungskraft-Frischling so meine Schwierigkeiten. Da musste ich mir wirklich erstmal einen Ruck geben – und siehe da – es klappt! (ja ich gebs zu, manchmal klappts überhaupt nicht, aber ok…ich lerne ja noch)

Die Umsetzung dieser Gedanken war zwar nicht so leicht, wie sich das hier liest, aber seit ich es akzeptiert habe, sehe ich vieles klarer und kann meine Energien besser einplanen. Und ja, ich bilde mir ein produktiver zu sein.

Über das Thema Minimalismus am Arbeitsplatz kann man Bände füllen! Deshalb lass ich es jetzt bleiben.

Hier die Beiträge von Michael und Daniel(der sich mit Geiz und Gier beschäftigt).

Wie ist das bei dir? Wie sieht dein minimalistischer Arbeitsplatz aus? Wie hat dir Minimalismus geholfen, fokussierter zu arbeiten?

Türchen Nr. 17 – Kollegen, Teamwork und Networking

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Der Adventskalender ist eine Einladung an alle, mal kurz zu überlegen: „Wie hat sich Minimalismus auf mein Leben ausgewirkt?“ Schreib gerne in deinem Blog, als Kommentar oder in dein privates, geheimes Tagebuch. Du musst auch nicht jeden Tag mitmachen, eine Wochenzusammenfassung könnte auch gehen.

Türchen Nr. 17, es geht ganz arg auf Weihnachten zu. Die meisten haben bestimmt schon Urlaub, oder? Auch wenn du im Urlaubsmodus bist, sollten wir uns heute kurz über Kollegen, Teamwork und Netzwerken unterhalten.
Wie komme ich mit meinen Kollegen klar? Fühle ich mich wohl und kann mich gut im Team einbringen? In wiefern haben sich meine Networking-Skills verbessert? Was habe ich über mich in diesem Zusammenhang gelernt? Und wie passt Minimalismus da rein?

Ich weiß nicht, wie das kommt, aber „netzwerken“ mmmh…seit wann ist das eigentlich ein richtiges Wort?
So ganz habe ich noch nicht begriffen, wozu das gut sein soll. Als Selbstständiger ja, aber sonst? Bringt das überhaupt was? Was macht man denn genau dabei? Was erwartet man?
Und: Kann man das nicht minimalisieren? Es klingt für mich ein bisschen anstrengend und gewollt.

Oder „netzwerke“ ich auch, wenn ich mit meinen Kollegen in einer Dienstbesprechung sitze? Oder kann ich das nur mit noch Fremden, potentiellen Geschäftspartnern?

Ich weiß eigentlich gar nicht genau, wie ich das Thema Minimalismus mit Kollegen verbinde. Ich kann aber auch ganz ehrlich sein und sagen: Ich mag meine Kollegen sehr gerne. Die eine oder den anderen mehr, die eine oder den anderen weniger. Aber ich mag sie alle so gern, dass ich mich wirklich freue zur Arbeit zu gehen und mit diesen Menschen doch einen Großteil meiner Lebenszeit zu verbringen und gemeinsam etwas zu er-arbeiten.
Und ich glaube, das hat dann schon was mit Minimalismus zu tun.
Klar, manchmal läufts im Team nicht ganz rund. Wenn z.B. jemand dabei ist, der gerade ein schweres Päckchen zu tragen hat. Aber gerade dann bewusst hinschauen, sich die Zeit nehmen, sich gegenseitig trotz Stress achtsam und respektvoll verhalten – das ist es doch, was zählt?

Hier die Beiträge von Daniel und Michael

Wie kommst du mit deinen Kollegen klar? Hast du überhaupt welche? :D Wie passt Netzwerken mit Minimalismus zusammen?