Gesammelte Erkenntnisse aus dem Aufmiezel-Monat

Oh, ja fast vergessen!!! Ich will noch ein paar Notizen zu meinem Aufmiezel-und-Minimalismus März schreiben.

aufmiezelmonat

Also mal sehen…

– Der Hosenkauf war überhaupt kein Problem. Online bestellt auf gut Glück und passt wie angegossen. YAY! Ich werde meine Hosen nur noch online kaufen.

– mein Kleiderschrank ist nun mit insgesamt 167 Teilen so minimalistisch wie mir möglich. Erst jetzt kristallisiert sich schön langsam raus, wo ich evtl. ein bisschen nachbessern muss, weil die Menge nicht mit unseren Waschrhythmen hinkommt. Da ist jetzt Feinarbeit angesagt. Wir sollten also mal unsere Haushaltsroutine untersuchen und evtl. anpassen. Mehr kaufen will ich nicht.

– Ein Teil von Stilfindung ist, sich auszudenken was man einfach nur meeeegageil findet. Der Rest ist dann wohl Typsache (Farben, Schnitte, Proportionen, Typen). Oder auch nicht. Ich erhoffe mir von einer Typberatung, dass ich besser scannen und aussieben kann und dann eben (noch) minimalistischer wählen, kaufen und anziehen kann. Im Prinzip weiß man das ja schon irgendwie, aber man kann natürlich auch ein bisschen mehr rausholen, oder?

– Einige haben mir Komplimente gemacht, als ich meine Augen geschminkt habe. Andere haben nix gesagt. So viel Make-up konnte ich nicht aufbrauchen, weil ich einfach sehr dezent und/oder punktuell auffällig schminke (z.B. bunter Glitzer-Lidstrich). Mir ist aber etwas anderes aufgefallen: Je öfter ich erwähnt habe, dass ich mich im Monat März aufhübschen will, desto mehr haben sich die anderen auch aufgehübscht. Auch die Männer. Als wäre meine Aussage eine Art Erinnerung für die anderen gewesen. Hm. Klar, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, weil ich auf das Äußere der anderen mehr geachtet habe als sonst, aber irgendwie kam es mir so vor.

– anders behandelt worden bin ich nicht. Zumindest ist mir da nix aufgefallen. ABER! Man erntet automatisch Blicke, wenn man mit jemanden unterwegs ist, der sich ein bisschen heftiger gestylt hat. Also ein unscheinbares Mäuschen darf man zwar auch nicht sein, aber anscheinend gibts da so nen „Abfärbeeffekt“!? Weiß man da was?

sechsauge

– Ich habe mich genauso wenig im Spiegel angesehen wie vorher auch LOL! Keine Ahnung was da bei mir kaputt ist. Ich hab auch keine Ahnung, wie ich mich dahingehend erziehen könnte. Manchmal bin ich noch mal zurück um mich anzugucken, aber meistens habe ich es vergessen. Vermutlich resultiert dieses etwas seltsam anmutende Problem daraus, dass ich ja im Prinzip weiß wie ich aussehe und meine Sehkraft eh nicht die Beste ist. :D

– Schminke ist und bleibt anstrengend. Auch wenn sie dezent aufgetragen ist. War es früher irgendwie auch schon, als ich mir noch mehr Zeug ins Gesicht gepinselt habe. Aber es ist mir jetzt noch mal deutlich geworden, dass es echt blöd ist, wenn man sich nicht einfach so im Gesicht und in den Augen herumreiben kann. Klar könnte man das tun, aber dann sieht man gleich aus wie ein verprügelter Schlampenclown. Und dann auch noch abschminken! Uff. Vor allem ist mir jetzt erst aufgefallen, wie schwer sich Wimperntusche eigentlich anfühlt.

– Minimal war meine Beauty-Routine schon immer. Meine absoluten Notwendigkeiten sind Rouge, Lippenbalsam und seit neuestem: geformte Wimpern. Das reicht mir, weil ich damit nicht so müde aussehe. Als Farbtupfer manchmal ein bunter Lidstrich oder ein Tupfen Lidschatten in den Augenwinkeln. Das wars und daran wird sich auch nix ändern.

schminkzeug

– nach diversen Youtube-Schminkvideos kommt mir immer öfter der Gedanke, dass die meisten Menschen permanent vergessen, dass die Haut ein Organ ist. Zur Pflege schwöre ich auf regelmäßige Peelings, Sonnenschutz und hochwertige Öle. Ich beobachte meine Haut und gucke mir unter gesichtsdiagnostischen Aspekten jede Einzelheit genau an. Ich glaube ganz fest daran, dass das meiste die Ernährung und der Lebensstil ausmacht. Typgerechtes Make up und Klamottenfarben sollten die Kür sein, typgerechte Ernährung die Pflicht. Ich weiß, ich bin da selbst kein Vorbild, aber die meisten klatschen sich sämtliche fiese Chemikalien ins Gesicht und wundern sich, warum die Haut komisch reagiert.

– Ich will das Gareth Pugh meine Klamotten macht.

Insgesamt war das also ein schöner Monat. Ich werde mich intensiver mit Mode und Stil auseinandersetzen und noch bewusster meine Klamotten auswählen, vor allem beim Kauf von neuen Sachen. Das wird zwar nicht oft vorkommen und ich habe auch nicht vor, meine aktuelle Garderobe vollständig auszutauschen, aber es macht irre viel Spaß sich selbst durch einen bestimmten Stil auszudrücken. Es ist inspirierend. Es ist Abenteuer. Das ist wie eine Panzerung. LARP kann immer sein, wenn man will. Ich muss das noch erforschen, aber irgendwas macht das mit mir. Am Sonntag ist erstmal mein Typberatungskurs, ich erwarte zwar nix großartiges, aber aufgeregt bin ich trotzdem.

Ein Gedanke zu “Gesammelte Erkenntnisse aus dem Aufmiezel-Monat

  1. Danke für diesen zusammenfassenden Post. :) Hat mich sehr interessiert was aus dem Aufmiezel-Monat geworden ist. Und damit hast du so recht:

    „nach diversen Youtube-Schminkvideos kommt mir immer öfter der Gedanke, dass die meisten Menschen permanent vergessen, dass die Haut ein Organ ist“

    Ich finds auch mega krass wie viele unzählige Produkte manche Menschen verwenden. Ich glaube gesunde Ernährung und „natürliche Kosmetik“ sind da echt das Beste. :)

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