Wochenrückblick KW22/2015

So, der Mai ist zu Ende. Der Monat war wieder viel zu schnell rum, und „Hackers“ habe ich immer noch nicht gesehen. Auch keine Inliner angeschnallt…naja, was solls?
Dafür hab ich das hier angeklickt:

Das Beste, was diese Woche passiert ist: „Kung Fury“ ist ein Meisterwerk. Total übertrieben, aber genial. Der Film hat alles, was man sich wünschen kann: Er hat saucoole Protagonisten, Dinosaurier, Zeichentrick, Kungfu, Laser, Roboter, Hacker, Thor, fiese Nazischergen, die platt gemacht werden und David Hasselhoff. Ich werde nicht müde, diesen Film zu loben! Ein Traum. Alles verpackt in einem 32 Min. YT Clip. Hach! Ich lebe in einer tollen Zeit.

Hm…wobei…“tolle Zeit“…vielleicht find ich unser Zeitalter doch nicht so toll, wenn ich mir das hier ansehe. Ich bau mir schon mal einen Bunker. Erinnert mich sehr an die Schnüffelhunde aus „Fahrenheit 451″…

Eine Flagge für die Erde.

Körperbetontes Hacking – ein Interview.

Ein schöner Artikel, der mich erinnert, meine Vorhaben auch ordentlich zu reflektieren.

Zukunft der Arbeit: Jobs werden von Robotern erledigt und wir bekommen dadurch nicht frei, sondern müssen umlernen, um Roboter zu programmieren? Hä????

Die Geschichte des Raps, vorgetragen von Böhmermann und Dendemann hat mich seeehr sentimental werden lassen. Das war Ploop in Reinform. Dabei ist mir wieder aufgefallen, wie viel Spaß diese Musik damals gemacht hat. „Susanne zur Freiheit“ war und ist ein Ohrwurm.

Tilda Swinton in einem Marvel-Film? Das wäre soooo toll!!!

Ich guck mir jetzt noch mal Kung Fury an und werde wieder tolle Träume haben!
Schönes Restwochenende!

Gesehen im Mai

Krank sein und bräsig im Bett herumgammeln – check! Da kann man ordentlich Filme weggucken

The Signal
3 College-Kids sind auf der Suche nach einem Hacker namens Nomad, mit dem sie seit Wochen Cyberschlachten kämpfen. Sie fangen ein Signal auf und verfolgen es. Dabei landen sie in einer abgelegenen Hütte, greller Lichtblitz – WUSCH! Sie wachen in einem unterirdischen Forschungslabor auf und niemand sagt ihnen warum, aber es werden seltsame Fragen gestellt und sie müssen Tests durchlaufen. Sie hauen ab, aber Polizei, Militär und die Wissenschaftler sind hinter ihnen her.
Fazit: lahm. Die Atmosphäre des Films ist okay, aber nur, wenn man nicht weiß worum es geht. Es zieht sich. Daran können auch die schicken Handy-Webung-Effekte nix ändern.

Can a song save your life?
Der mittlerweile erfolglose und etwas verwahrloste Musikproduzent Dan kriegt sein Leben nicht mehr wirklich auf die Reihe. Seine besten Tage hat er hinter sich. Scheint zumindest so, bis er auf Hobbymusikerin Greta (Keira Knightley) trifft, die in New York gestrandet ist und versucht ihren Liebeskummer loszuwerden. Gemeinsam planen sie ein Musikprojekt und wagen so den Neuanfang.
Fazit:schöner Feelgood-Movie mit toller Musik. Mark Ruffalo ist einfach toll. Wer „Once“ mag, wird diesen Film auch mögen.

Im August in Osage County
Großfamilienbesuch während einer Beerdigung. Es fliegen die Fetzen. Und das ist noch nett ausgedrückt.
Fazit:krasser Film, aber super. Deshalb anschauen. Meryl Streep kann man eh immer anschauen aber eine Julia Roberts, die kaum lächelt und mal nicht das nette Pferdemädchen von nebenan spielt, ist schon cool. Und dann ist da auch noch ein singender Benedict Cumberbatch und Ewan McGregor. Also der Film lohnt sich.

The Congress
Der Film ist angelehnt auf Stanislav Lems „Der futurologische Kongress“. Robin Wright, die mittlerweile gealterte und erfolglose Schauspielerin, wird von ihrem Manager gedrängt, einen Vertrag zu unterschreiben: Ihr Körper, ihre Gestik und Stimme werden eingescannt und gehören fortan dem Miramount Studios. Sie dürfen damit alles drehen, was sie wollen, Robin hat keinerlei Rechte mehr an ihrer Persönlichkeit. Aufgrund der Erkrankung ihres Sohnes willigt sie schließlich in das Projekt ein.
Fazit: der Film ist teilweise realverfilmt und animiert, dadurch gewinnt er einen sehr interessanten Charakter. Allerdings ist er auch dadurch ziemlich verwirrend, weil er sich auf mehreren Ebenen bewegt und man nicht immer genau weiß, was eigentlich los ist. Herr DingDong und ich haben noch 3 Tage später über den Film geredet und finden ihn mittlerweile gelungen und daher sehenswert.

Predestination
Ein Zeitreiseagent muss in die Vergangenheit reisen, um einem Bombenattentäter das Handwerk zu legen. Dabei trifft er auf einen jungen Mann, dessen Geschichte ihn so sehr fasziniert, dass er ihm einen interessanten Vorschlag macht.
Fazit: unbedingt anschauen. Ethan Hawke ist toll, aber mich hat die Rolle, die von Sarah Snook gespielt wurde, mehr umgehauen. Ich behaupte jetzt mal ganz frech: Der beste Zeitreise-Film nach Zurück in die Zukunft. Für Fans von Inception und Looper.

Mad Max – Fury Road
Die einen hauen ab, die anderen verfolgen sie.
Fazit: ja doch doch, sehenswert. Den Film muss man sich so groß und so laut wie möglich ansehen! Hirn ausknipsen und 120 Min. actionreichen Road-Warrior-Shit anschauen. Die Stunts sind geil, die Ausstattung auch. Eine obercoole Charlize Theron ist auch dabei.

Mondbasis Alpha 1 – Cosmic Princess
Auf der Mondbasis Alpha werden die Titanium-Vorräte knapp. Commander König startet mit seinem Team ein Schiff, um auf dem Planeten Psychon nach Titanium zu suchen. Das Schiff samt Crew wird jedoch von Mentor, dem Herrscher des Planeten Psychon gefangen genommen. Er braucht das Bewusstsein der Crewmitglieder, um seinen Supercomputer damit zu füttern, damit der sterbende Planet Psychon gerettet werden kann. Mentors Plan geht jedoch schief, der Planet wird vernichtet und Commander König kann in letzter Sekunde seine Crew und Mentors Tochter Maya auf Alpha in Sicherheit bringen.
Im zweiten Teil des Films taucht ein Raumschiffwrack auf und es wird ein Trupp entsendet um es zu untersuchen. Währenddessen hat Maya fieses Fieber und verwandelt sich auf Alpha in verschiedenene gefährliche Kreaturen, die die gesamte Station bedrohen.
Fazit: geiler Scheiß. Aber sowas muss man mögen. Leider waren es nur 2 Folgen, die auf Spielfilmlänge zusammengeschnitten wurden. Ich will meeeehr!!

Was hast du dir angesehen? Eigentlich wollte ich noch Tomorrowland(a world beyond) sehen, aber das werde ich nicht mehr im Mai hinkriegen.

Gelesen im Mai

gelesenViel gelesen (auch Comics), aber kein einziges Sci-Fi Buch.

Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand von Sibylle Berg
Chloe und Rasmus sind 20 Jahre verheiratet. Eigentlich ist alles gut. Aber irgendwie auch nicht. Rasmus hat eine Idee und will seiner Karriere als mittelmäßiger Theaterregisseur Bedeutung verleihen, in dem er mit Chloe in ein armes Land reist. Die Jugendlichen dort sollen schließlich Kultur mit Hilfe eines Theaterprojekts erfahren. Doch während sich die Jugendlichen nur für Bier interessieren und Rasmus immer elender zumute wird, macht Chloe Bekanntschaft mit Benny…
Fazit:ich empfehle ausnahmslos alles von Sibylle Berg und ihr könnt überhaupt nichts dagegen tun!!!

Color your style by David Zyla
David Zyla hat für seine Kostümausstattung bereits einen Emmy erhalten und kennt sich auch sonst gut mit Farbe und Mode aus. Deshalb hat er ein Buch geschrieben. Damit das jeder lernen kann. (Auch Männer, er macht viel für Männer)
Fazit: ein Buch über Farbe komplett ohne Farbe und Bilder in einem hässlichen Paperback?! Das hat mich anfangs irritiert, aber jetzt finde ich es gar nicht mehr so schlimm. David Zyla sagt, die Wunderwelt der Farben kann man sowieso nicht abdrucken. Und eigentlich muss man ja eh das Hinsehen lernen. Wer also ein gutes Buch über Farbe und Stil haben will, ist damit gut beraten. Es ist ansich leicht zu lesen, aber mit den englischen Wörtern für die unterschiedlichen Farbtöne hatte ich so meine Probleme. Ob man jetzt auch unbedingt seinen Archetyp wissen muss? Keine Ahnung, das war für mich dann doch unnötig. Trotzdem ist es ziemlich hilfreich. Denn die passenden Farben aus Haare, Haut, Auge und Adern hat man immer dabei.


Color me beautiful – reinvent yourself by Joanne Richmond

Einstieg in die Farb und Typberatung nach dem Color me Beautiful Prinzip
Fazit: ziemlich aufgeblähtes Hochglanzbuch mit wenig Neuem und viel Füllstoff, das sich auf dem Niveau einer Frauenzeitschrift bewegt. Da steht z.B. drin wie man seine Haut pflegt…die Zielgruppe des Buches, ich nehme an – alle ab 35 – wissen sowas schon längst. Das einzig Brauchbare darin sind die Farbkarten, damit man mal einen Eindruck bekommt, aber das findet man auch so im Internet.

Großstadtschamanismus: Wie wir zu uns finden, wenn die Welt sich immer schneller dreht von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri
Der Inhalt des Buches lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Was ist Schamanismus? Warum brauchen wir die Natur? Und wie kriegen wir das im hektischen (Großstadt-) Alltag hin?
Dazu gibt es schöne Illustrationen und eine Empfehlungsliste mit weiteren Büchern und CDs für die schamanische Lebensart.
Fazit:ein schönes, lesenswertes Buch, mit dem es uns gelingt, uns auch in der Stadt mit der Natur zu verbinden. Ich habe mich vorher noch nie mit Schamanismus beschäftigt, daher war einiges für mich neu und einige der Wiederholungen haben mich auch nicht gestört. Es sind haufenweise Übungen drin und die Autorinnen motivieren, diese Übungen individuell anzupassen. Ob ich jetzt unbedingt einen Tanz mit meinem Krafttier mache, weiß ich noch nicht aber die Vision Quest in der Großstadt werde ich mal ausprobieren.

Die unheimliche Bibliothek von Haruki Murakami
Ein Junge geht gerne in die Bücherei. Als er eines Tages einen besonderen Titel sucht, wird er zum Bibliothekar in den Keller geschickt. Dieser grausige Typ sperrt den armen Jungen ein und gibt ihm etwas zu lesen, damit sein Gehirn besonders saftig wird. Einzige Verbündete des Jungen sind ein Typ im Schafskostüm, der unglaublich leckere Dinge kocht und ein stummes Mädchen, das sprechen kann. Gemeinsam planen sie den Ausbruch.
Fazit: schöne Grusellektüre für zwischendurch. Hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt und ich musste noch lange drüber grübeln.

Was hast du gelesen?

Wochenrückblick KW21/2015

Endlich auf dem Weg der Besserung. Falls du – wie anscheinend der Rest der Welt – auch Grippe hast, wünsche ich dir eine schnelle Genesung!
Um ordentlich den Sonntag zu vertrödeln hilft dir vielleicht das:

Die Welt hat vielleicht bald einen 3D Drucker der Kleidung drucken kann. Wie genial ist das denn?

Mehr Fokus durch Ablenkungen!?

Dieses Bild.

Kleidertausch mit Großeltern oder den Eltern? Faszinierend!

Das sind die schönsten Tattoos, die ich je gesehen habe.

Was die Astronauten auf der ISS gerade sehen kann man hier verfolgen

Interessanter Artikel über Buddhismus und neurowissenschaftliche Erkentnisse.

Schönen Restsonntag!

Produktfrei leben – Update 2015

Kinder, wie die Zeit vergeht. Es ist unglaublich. Und es ist Unglaubliches passiert. Danke für eure immer mal wieder auftauchenden Mailanfragen – hier nun das traditionelle Update zu meiner (fast äh nicht mehr?) produktfreien Routine.
Falls du nicht weißt, worum es geht: Im Mai 2011 habe ich einen Monat lang auf sämtliche Körperpflegeprodukte verzichtet.
Zwischendurch haben sich ein paar Kleinigkeiten eingeschlichen und wieder rausgeschlichen. Nur jetzt…mmh…irgendwas ist anders. Es ist fast so als hätte ich vergessen wie toll das alles war…?! Lest selbst:

Duschen/Haare waschen:
Von der Haarwäsche mit Natron bin ich ganz weggekommen. Nicht weil ich nicht mehr davon begeistert bin, sondern einfach weil ich es nicht mehr brauche. Als meine Haare „umgestellt“ waren, hat alle paar Tage eine Essigspülung gereicht. Und dann hat sich immer mehr die Sache mit der Haarseife eingeschlichen. Zuerst nur testweise, dann kam der Wellnesscharakter und plötzlich habe ich mir im letzten Urlaub ein Stück Haarseife gekauft, die ich auch regelmäßig nutze. Alle drei Wochen. Sonst trocknen meine Haare so dermaßen aus, dass ich Stroh aufm Kopf habe.
Warum ich das gemacht habe? Keine Ahnung! Vermutlich hatte ich wieder mal einen Bad-Hair-Day der von schlechter Ernährung oder Krankheit rührt. Ich habe übrigens immer noch nicht herausgefunden, was genau meine Haare bzw. meine Kopfhaut zum Durchdrehen bringt.
Für die Dusche nehme ich Seife. Ich hab letztes Jahr zum Geburtstag so dermaßen viel Seife geschenkt bekommen, das reicht für die Zombieapokalypse. Brauch ich zwar auch nicht, aber es ist das einzig gute Mittel um Sonnencreme oder fiesen Dreck wegzubekommen. Der Duft ist auch angenehm. Wenn es morgens aber richtig schnell gehen muss, dann verzichte ich aber aufs Einseifen.

Zahnpasta und Zahnpflege:
Hier gibts nichts Neues. Ich wechsel zwischen meinem selbstgemachten Zahnputzpulver und Bürste pur. Auf Reisen nehme ich manchmal auch Salz oder eben auch gar nichts. Die Zahnpflege dauert mit Bürste pur zwar länger, aber dafür putze ich auch gründlcher. Mein Zahnarzt ist zufrieden, Probleme habe ich keine. Oh und ich schwöre auch auf meinen Zungenschaber.

Deo:
Das selbstgemachte Natron-Sprühdeo ist und bleibt der Hammer. Herr DingDong und ich haben mit ätherischem Öl experimentiert und haben supereffektives, gut duftendes Deo gezaubert. Ich habe wirklich nichts besseres gefunden und ich weiß das, weil ich – aus Faulheit/Angst/geringes Selbstwertgefühl/wasauchimmer Deos gekauft habe. Meistens zwischendurch, in meiner Mittagspause. Bei einem normalen Sprühdeo ist der Sprühkopf kaputt gegangen, weshalb nur noch Spritzer rauskommen, bei einem handelsüblichen Deospray habe ich hinterher Asthmaanfälle, weil ich so eingenebelt bin. Ganz ganz furchtbar!

Körperpflege:
Da hat sich nix geändert. Ich benutze Sonnencreme und Öl. Und das auch nur selten.

Make-up:
Interessanterweise sind da auch wieder 1-2 Stücke dazu gekommen und ich hab richtig Lust mir einen bunten Lidstrich zu ziehen. Ich glaube, das kommt daher, dass meine Kleidung im Laufe der Zeit so langweilig geworden ist (wenn ich was gekauft habe, war es schwarz. Laaaaangweilig) und ich das Bedürfnis nach einer Art Verkleidung/Uniform habe.

Der Kauf von so unnützen Produkten wie Deosprays oder Haarseife war glaube ich eine Mischung aus Faulheit und Verwöhnprogramm. Dabei hat es mir eigentlich nur Nachteile beschert. Ich werde das jetzt aufbrauchen bzw. entsorgen und nichts mehr nachkaufen und weiter erforschen woher das genau kam. Es scheint ja fast so, als hätte ich eine Art Minimalismus-Alzheimer?! Sehr seltsam.

Nachlese:
Produktfrei Leben – Update 2014, Update 2013, 2012 und die Nachwirkungen 2011

Kleine Erinnerung – aus alt mach neu

Das schreib ich in erster Linie für mich auf. Als Erinnerung dafür, dass ich alten Sachen ein neues Leben einhauchen kann.
(Und wenn es dich auch inspiriert, juhu!!)
Als ich neulich meinen Kleiderschrank radikaler als sonst entrümpelt habe, hat sich das irgendwie merkwürdig angefühlt. Die Sachen, die übrig sind, tragen sich gemütlich, aber öfter als sonst hab ich sie auch nicht angezogen. (Das merke ich übrigens so.)
Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Ich glaube, es liegt daran, dass mir die Sachen so langweilig geworden sind.

Beim Entrümpeln der Taschen und Rucksäcke wollte ich meinen Bundeswehrrucksack schon weggeben. Ganz Teenager-like war er vollgeschmiert mit total tiefen Gedankengängen und obwohl er praktisch war, fühlte ich mich zu erwachsen dafür. Also was tun? Glitzer drauf schmieren und aufs Erwachsen sein pfeifen. (Was soll das überhaupt sein, Erwachsen sein?! hat mir bisher auch niemand erklären können…)

Ta – Da! Er sieht BAM! aus, oder??? Kleines Highlight ist der Han Solo Textilsticker den ich im Phaeno-Museumsshop gekauft habe. Also wenn ihr mich daran erkennt, sagt mal „Hallo“ okay?

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Das Glitzer heißt offiziell „Hologramm“ und schimmert blau, grün und durchsichtig. Manchmal auch lila.

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Ich werde also jetzt meine „langweiligen“ Klamotten ein Update verpassen. Knöpfe ändern. Stickereien. Buttons anbringen.

Wer für den Anfang ein paar Ideen braucht, kann mal in meinem DIY Pinboard gucken.
Meine Highlights:
Hausschuhe aus Filzresten
Comic-Schuhe, oh ja!!
Seidentücher werden zu nem schicken Sommertop
Aus Socken Handschuhe machen!

Verlink mir doch mal ein paar coole DIYs für die Garderobe! Welchem Kleidungsstück hast du zuletzt ein Update verpasst?

Einfach organisiert sein ist keine Zaubererei

Jup, ich bin gut organisiert. Manchmal gelingt mir was, manchmal sch*** ich drauf, manchmal schaff ich es nicht. Die Welt geht davon nicht unter. Mir ist nur wichtig, einen Überblick über meine Termine und meine Vorhaben zu haben, damit ich pünktlich bin und meine Zeit sinnvoll für alles einteilen kann, was ich machen will. Das gibt mir Sicherheit und bringt mir Spaß. Außerdem erfahre ich so, wofür ich mir Zeit nehme und wofür nicht.
Und ja, ich bin ein kleiner Büromaterial-Freak, und Listen liebe ich auch.

Anscheinend fällt meine Organisation auf. Denn ich werde hin und wieder gefragt, was ich denn so alles mache, damit mir meine Selbstorganisation gelingt.
Ich wedel typischerweise mit meinem Filofax rum und sage: Das ist mein Außenhirn.
Stimmt zwar, versteht nur niemand. Organisation ist in erster Linie ziemlich abstrakt und lässt sich leider schwer erklären (finde ich), weshalb so viele daran scheitern.
Es ist im Grunde aber ganz einfach und basiert auf der Frage: „Was willst du damit?“

Denn das machen sich die Frager nie wirklich klar.

Wenn du dir deine Termine, Vorhaben und Ideen merken kannst, hurra – Glückwunsch! Dann brauchst du gar nicht weiter lesen. Ich steh nicht drauf, in letzter Sekunde mords den Stress zu haben, weil ich wieder irgendwas verpeilt habe. Ich finds peinlich, Geburtstage zu vergessen oder zu spät zu einer Verabredung zu kommen. Das wollte ich meinen Freunden – und mir – nicht (mehr) antun. Also habe ich damals beschlossen, mich besser zu organisieren.

Ich mache mir aber nie klar, wie schwer es für „nicht-organisierte“ Menschen ist, in dieses Thema reinzukommen. Deshalb habe ich mal darüber nachgedacht. Deshalb dieser Blogpost. (Und weil ich ne nette E-Mail bekommen habe! danke B.)
10 Jahre hat es bei mir gedauert, bis ich endlich ein System erdacht habe das für mich funktioniert. Dabei ist es so leicht (hahaha, wie immer), nur hat mir das damals niemand gesagt. Ich musste mir das alles mühsam selbst beibringen, weil man sowas natürlich nicht in der Schule lernt.

einfachorga

Also schmeiss alle GtD-Zeitmanagemant-Produktivitätssysteme aus deinem Kopf, deinem Rechner, deinem Bücherschrank, falls du dich schon mal damit beschäftigt hast. Fang ganz klein an. Bleib pragmatisch.

1. Such dir einen Kalender aus (oder Programm/ App)
egal ob Werbegeschenk oder Filofax, Ausdruck aus dem Internet, die eingebaute Kalender-App und die Erinnerungsform – die Form ist erstmal egal, nimm irgendwas womit du Termine eintragen kannst und was gerade vorhanden ist.
2. Trag deine Termine ein.
Fang mit Geburtstagen, Hochzeitstagen, Ferienbeginn bzw. -ende usw. an. Alles, was dir persönlich wichtig erscheint. Wenn du einen Kalender in Papierform benutzt: Bleistift!
3. Schau morgens und/oder abends in deinen Kalender.
Je nach Lust und Laune schaust du morgens nach dem Frühstück in deinen Kalender: Was steht heute an?
oder Abends beim Feierabendbierchen: Was steht morgen an?

Nimm das Teil überall hin mit. Schau, wie es sich entwickelt.
Wenn du eine Einladung bekommst oder du auf eine Ausstellungseröffnung aufmerksam wirst, trag den Termin ein. Du siehst Werbung für einen neuen Kinofilm, den du anschauen willst? Trag dir den Kinostart ein. Und so weiter, du verstehst schon. Falls du Platz für Notizen brauchst, klebe erstmal ein paar Post-its hinein und schmeiss sie weg, wenn sie sich erledigt haben.

That’s all. Das ist die einfachste Art sich selbst einen Überblick in seinem Leben zu schaffen.

Nach einem Zeitraum deiner Wahl, guckst du, was es dir gebracht hat. Hat es funktioniert? Super. Weitermachen. Hat es nicht funktioniert? Warum nicht?

Alles andere, z.B. Farbcodierungen und Symbole, Notizorganisation, To Do Listen erstellen und verwalten ist was für Nerds :D …und das kommt mit der Zeit. (Oder auch nicht, wenn du keiner bist hehe)

Hui! neues Layout

Liebe Leser,
nach fast 5 Jahren Bloggen hat mein digitales Zuhause ein neues Kleid bekommen. Eigentlich wollte ich das erst als Bloggeburtstagsüberraschung hochladen, aber ich war dann doch zu ungeduldig. Außerdem waren einige Sachen davon schon jahrelang überfällige Leserherzenswünsche. Ich bin kein Coder, deshalb seht es mir bitte nach, wenn Änderungen etwas (*hust*) länger dauern.
Im Grunde hat sich ja auch nicht viel verändert, auch wenn es zunächst so wirkt:

– responsive Design
– verändertes Schriftbild
– verschachtelte Kommentare
– Social Media Buttons

Ein paar Kleinigkeiten werde ich hier und da noch anpassen müssen, aber das kommt alles nach und nach.

So. Das wars schon. Weitermachen.

Wochenrückblick KW 20/2015

Na toll, zur Abwechslung mal wieder krank. Ich muss mein Immunsystem mal ein bisschen besser unterstützen, sonst wird das nix mehr mit mir.
Dadurch hatte ich aber natürlich auch viel Zeit zum Lesen und im Internet-vergammeln, zumindest reichte meine Konzentration hierfür:

Eschergirls ist ein super Tumblr-Blog. Ami hat den Blog gestartet „as an archive of the way women are portrayed in fictional mediums because in my blogging I kept wanting to explain the ways women are portrayed in comics and I thought it would be helpful to have a collection of examples so critics couldn’t just say “oh that’s just an exception!” Also because analyzing ridiculous art amuses me.“ Nachdem ich 8 Seiten durchgeblättert habe, ist mir erst aufgefallen wie falsch einiges gezeichnet ist. (Ich meine jetzt nicht nur die übernatürlich großen Plastikbrüste, die immer ihre Form behalten oder die peinlichen unnützen Kostüme sondern eher die verdrehten Rücken oder fehlenden Gliedmaßen. Wenn was anatomisch nicht korrekt gezeichnet ist, stört mich das sehr)
Achso und http://thehawkeyeinitiative.com/ ist auch sowas ähnliches.

Genau, die klugen Mädchen kriegt man mit Erstauflagen von Klassikern ins Bett. Laut Hollywood.

Schöne Geschenkidee für Minimalisten (über die Rohseife kann man diskutieren, ich würd sie weglassen)

Pff…Schmuckhalter…das malt man lebensecht an und stellt es in den Vorgarten!! Zombiehände sind die neuen Gartenzwerge sag ich euch!

Why slowing down is the new speeding up

Das war’s! Schönen Wochenstart wünsch ich dir!

Inspiration finden – immer und überall

Wer mit weniger auskommt, lernt sich selbst besser kennen, weil man weiß, was man mag – doch dann wie weiter?
Im Zuge meines Stilfindungsabenteuer versuche ich einen neuen Look. Aber welchen? Ich überlege gerade (mal wieder) mich beruflich zu verändern. Aber in welche Richtung? Und das blöde Bild ist seit Jahren noch nicht fertig, ich frage mich, was mich blockiert.
Ich glaube, Inspiration ist essentiell für uns, weil wir uns dann in eine für uns stimmige Richtung entwickeln können. Das geschieht auch völlig unbewusst, z.B. wenn wir Reisen oder in einem anderen Land Urlaub machen. Da ist man von einer anderen Sprache umgeben, man isst etwas, was man nicht kennt und guckt sich Dinge an, die man normalerweise nicht angucken würde. Wenn man wieder zu Hause ankommt, hat man sich verwandelt.
Aber ist es nicht traurig, immer nur von Urlaub zu Urlaub zu leben?

Letztlich findet man immer und überall mit ein paar Tricks Inspiration. Denn es geht es darum, sich selbst und seine Gedanken im Aussen zu spiegeln und mit diesen Informationen etwas zu gestalten. Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Das Tolle ist: Es funktioniert alles und für alles! Gedichte, Blogbeiträge und Kurzgeschichten schreiben? seine Berufung finden? einen neuen Look kreieren? ein Bild malen? ein Geschenk für jemanden finden? ein neues Hobby finden? eine Beziehung verbessern? einen Song schreiben? Im Grunde ist es doch genauso wie damals in der Schule: Man hat ein bestimmtes Thema und muss eine Bilderinterpretation oder eine Gedichtanalyse dazu basteln. Das gleiche Prinzip kann man auch hierbei anwenden, um möglichst viele Musenküsse zu sammeln.

inspiration

Meine bisherigen Erkentnisse:

Sinne – an!
Ohren auf, Augen auf, Dinge anfassen. Probieren. Aufmerksam sein. Achtsam sein. Schau dich um. Schau dir Filme an, lies ein Buch, hör Musik, geh raus.

Sammeln!
So viele Notizen wie möglich machen. Ich bin ein sehr visueller Mensch, deshalb macht mir Pinterest sehr viel Spaß. Ich knips mit meinem Handy permanent Fotos. Bilder sprechen mich auf sehr vielen Ebenen an und helfen mir beim Denken. Aufschreiben hilft mir auch, vor allem wenn man schönes Papier und einen tollen Stift hat. Die Diktiergerät-Funktion im Handy ist bestimmt auch nützlich.

Bauchgefühl!
Es geht bei Inspiration zuerst um das Bauchgefühl. Wenn dich etwas anspringt was dir ein „oh, find ich gut!“ entlockt, mach dir ne Notiz. Man kann natürlich auch notieren, was man doof findet, aber ich glaube eher, dass das die Sache ein bisschen blockiert. (Sicher bin ich mir dabei allerdings noch nicht)

Hirn!
Im zweiten Schritt kannst du deine Notizen analysieren, indem du dich fragst WARUM du es magst. Was genau findest du daran so toll? was gefällt dir? Warum magst du es?
Und wieder: Schreib alles auf, jede Notiz gibt dir einen Hinweis.

Übersetzen!
Oha, das ist – finde ich – der schwierigste Teil. Wenn man genügend Informationen gesammelt hat, kann man weiterdenken und Assoziationen knüpfen: Wie krieg ich das, was ich mag, umgesetzt? Dabei schön querdenken: Wie kann man den Geruch eines Sommerregens in ein Bild übersetzen? Ist es der glitzrig-verwaschene Boden, den ich malen kann? kleine Pünktchen. Welche Farbe hat der Duft? An was erinnert er mich sonst? Wie krieg ich mehr Captain-Amercia-Feeling in mein Leben? Wie kann ich meinen Lieblingsfilm in meinem Style ausdrücken? Notier dir deine Ideen und überlege winzig kleine Schrittchen zur Umsetzung. Ist es ein bestimmter Haarschnitt? Ein bestimme Farbe? Ist es eine bestimmte Tätigkeit? Kann ich einen Kurs dazu machen? Wenn man nicht viel Zeit oder Geld aufwenden will, kann man etwas upcyclen?

Ausprobieren, Spaß haben und lernen
Anfangen und machen. Probieren und schauen, obs funktioniert und sich gut anfühlt. So oder so – man lernt immer etwas dabei. Auch wenn die Vision vielleicht doch die falsche war.

Meinst du, das kommt hin? Fehlt noch was?
Was inspiriert dich?