Gesehen im Oktober

Okay, Star Wars IV-VI lass ich jetzt mal aus der Liste, weil diese Filme schon trölfmilliarden Mal gesehen habe und ich sie für immer und ewig gut finden werde. Ein Herbst ohne Star Wars geht irgendwie nicht. Und die Kombi Pizza und Star Wars ist unschlagbar.
Aber ich habe auch noch was anderes geguckt. Crimson Peak war ne Mutprobe, auf den „Marsianer“ habe ich mich seit Februar gefreut:

„Der Marsianer“
Im Februar habe ich über das gleichnamige Buch geschrieben, deshalb hatte ich ja große Erwartungen. Darum gehts: Bei der bemannten Mars-Mission geht etwas schief: Die Crew wird von einem Sandsturm überrascht und Crewmitglied Mark Watney (Matt Damon) wird verletzt. Weil seine Kollegen keine Vitalzeichen mehr empfangen, starten sie ohne ihn und lassen ihn zurück. Doch Mark Watney hat überlebt und es beginnt ein spannender Überlebenskampf.
Fazit:tolle Bilder, tolle Schauspieler, daher sehenswert. Auch wenn sie einen für mich wichtigen Teil des Buches nicht gezeigt haben, trifft es die Grundstimmung der Geschichte ziemlich gut. Genau wie das Buch: Für Raumfahrtnerds ein absolutes Muss!

„Crimson Peak“
Die junge Schriftstellerin Edith hatte schon immer ein Gespür für Geister. Damals als Kind wurde sie von ihrer toten Mutter vor „Crimson Peak“ gewarnt und nun erschließt sich Jahre später die grauenvollen Bedeutung dieser Worte: Obwohl ihr Vater dagegen ist, heiratet sie den charmanten Tongrubenbesitzer Thomas Sharpe und zieht mit ihm nach England. Dort angekommen, verweilt sie mit Thomas und seiner Schwester Lucille in ihrem neuen Heim. Doch im knarrzenden Haus gehen komische Dinge vor sich und Edith fängt an, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…
Fazit:sehenswertes Gothic-Drama mit tollen Schauspielern und einer wirklich wunderbaren Ausstattung. Die Kostüme und vor allem das Haus – ein Traum! Aber: ziiiiemlich blutig und grausig. Mein erster richtiger Gruselfilm, den ich in voller Länge im Kino gesehen habe, ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich das geschafft habe :D Trotzdem ist der Film eher was für einen DVD-(Mädels-)abend.

„The Sound of Noise“
Sechs Schlagzeuger terrorisieren eine Stadt mit Geräuschen und Rhythmen, immer dabei: Ein Metronom, das sofort den Polizisten Amadeus Varnebring auf den Plan ruft, der für Ruhe sorgen will.
Fazit:auf diesen Film wurde ich durch den Arte Film „The Sound of Noise“ aufmerksam und ich wurde nicht enttäuscht! Der Film ist kurzweilig und genial. Für Fans von STOMP!

„Jacky – im Königreich der Frauen“
In der Volksrepublik Bubunne sind die Frauen an der Macht. Die Männer tragen Schleier, kümmern sich um Haus & Hof und sollen in erster Linie gut aussehen. Pflanzen essen ist verboten und Pferde sind heilige Wesen. Protagonist Jacky, ein junger Mann Mitte 20 ist unsterblich verliebt in Diktatorin Bubunne XVII, die von ihrer Mutter verheiratet werden soll. Es gibt also einen großen Ball, auf dem sich alle Junggesellen des Landes als Heiratskandidaten vorstellen sollen und Jacky wittert seine Chance! Doch sein Onkel ist nicht gerade begeistert, da er doch im Untergrund heimlich eine Revolution für die Rechte aller Männer vorbereitet.
Fazit:sehenswert und toll für Diskussionen hinterher :DDas Ende reisst es doch ziemlich raus. Ja, ein Achtung gibt es schon: Französische Komödien muss man mögen. Aber wer was mit Monty Phython Wahnsinn anfangen kann, wird an dem Film seine Freude haben.

„The LEGO Movie“
Emmet ist eine durchschnittliche Lego Minifigur, die gerne Regeln befolgt und ein normales, routiniertes Dasein führt. Durch ein Missverständnis wird Emmet für einen Helden gehalten, der als Einziger die Welt retten kann. Mäßig begeistert begleitet Emmet eine bunte Truppe anderer Helden auf einer Mission, um einen Schurken das Handwerk zu legen. Doch Emmet ist ein bisschen überfordert.
Fazit:okay, ich bin vermutlich die letzte Person auf diesem Planeten, die den Film noch nicht gesehen hat, aber auch ich habe es nun geschafft und singe die Lobeshymne mit. Der Film ist sooo super und ein Muss für alle, die gerne mit Lego gespielt haben. Also alle, oder? Die Animationen ist total gelungen, die Message ist super und man hat einiges zu lachen :D

EVA
Roboterspezialist und Emotionsexperte Alex Garel kommt nach 10 Jahren zurück in seine Heimat um dort an der Uni einen Prototypen eines Kindroboters fertigzustellen. Er zieht in das Haus seines verstorbenen Vaters und sucht nach einem geeigneten Kind, das als Vorlage für den Robotercharakter dienen soll. Dabei trifft er auf die kleine Eva und wie sich später herausstellt ist sie die Tochter seines Bruders und seiner Jugendliebe Lana. Als eines Tages sein Prototyp verrückt spielt und es zu einem Zwischenfall kommt, will Alex das Projekt unfertig fallen lassen und wieder verschwinden, doch die Verbindung zu Eva hält ihn zurück…
Fazit:sehenswertes Sci-Fi-Drama aus Spanien mit einem tollen Daniel Brühl, das durchaus Potential für Diskussionen bietet. Ein bisschen vorhersehbar ist die Handlung schon, aber dafür nicht uninteressant. Für Fans von „Gattaca“ und „Ex Machina“.

The Interview
Dave Skylark und sein Produzent Aaron sind Macher einer beliebten Late-Nightshow. Als sie erfahren, dass der nordkoreanische Staatschef Fan der Show ist, ergattern sie einen Interview-Termin bei ihm. Doch die CIA will, dass die beiden den Diktator beseitigen.
Fazit: kein Wunder, dass der Film so einen Skandal ausgelöst hat, da wird nix beschönigt oder verheimlicht und dadurch fand ich ihn auch ziemlich komisch. Und ich liiiiiiebe James Franco, der in diesem Film total durchdreht. Hat mich sehr begeistert, daher empfehle ich diesen filmischen Wahnwitz ungeniert weiter. Aber Achtung! Der Film ist zwar mit 12 gekennzeichnet, aber er ist ziemlich blutig und brutal. Auch die ganzen Schimpf- und Fäkalwörter sind eigentlich nicht wirklich für 12jährige geeignet. Naja gut, ich kenn keine 12-jährigen, aber passt da trotzdem ein bissl auf, ok? :D

Nachtrag:

John Wick
John Wick ist der beste Auftragskiller der Szene und im „Ruhestand“. Als ihm nach dem Tod seiner Frau sein schickes Auto geklaut wird und auch noch sein Hündchen getötet wird, beschließt er Rache zu üben.
Fazit: eigentlich ist der Film nix besonderes, aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir. Es wird wenig geredet und Keanu Reeves schießt sich quer durch die Auftragskillerunterwelt zu toller Musik. Und obwohl einige Auseinandersetzungen fad choreographiert sind, hab ich Keanu den Auftragskiller in seiner Effizenz doch abgenommen. Die Lichtsetzung bei dem Film fand ich genial.

Was hast du dir im Oktober angesehen?

Gelesen im Oktober

gelesen

Es ist was wundersames passiert: Ich bin Mitglied in meinem eigenen erfundenen Literaturkreis.
Ja, wir sitzen mit schwarzen Rollkragenpullovern in einem verrauchten Raum mit Eichenholzparkett und diskutieren hochintellektuell über hochwertige Literatur.
Okay, das stimmt nicht ganz. Wir sind nur zu dritt und ein Mitglied wohnt in der Schweiz, Facetime ist also angesagt. Und wir lesen jeden Müll, weil wir das aus Spaß tun. Und ich habe gar keinen schwarzen Rollkragenpullover.
Jedenfalls war der Oktober der erste Monat, in dem wir was gemeinsam gelesen haben. Unsere Buchvorschläge pfeffern wir in ein geheimes Pinboard auf pinterest und stimmen dann ab.
Für den Oktober kam das hier raus:

„Was sie begehren“ von Kenneth „Seaforth“ MacKennzie
Der sensible und verträumte Charles Fox ist 15 und wird von seiner Mutter auf ein Internat geschickt. Er ist von der Gesamtsituation verängstigt ist und wird gemobbt. Er findet nur Trost in der Natur, in Büchern und bei seinem 10 Jahre älteren Lehrer und später auch Freund Penworth. In den Ferien trifft er auf die schweigsame Margaret und so entdeckt er auch die erste Liebe.
Fazit: selbst für 1937 ziemlich schwülstig und ach, ja auch ein bisschen oberflächlich. Die überschwängliche Aneinanderreihung von poetischen Bildern unterstützen zwar das Träumerische im Charakter des Protagonisten und seine Sehnsüchte, weshalb man es gut weglesen kann, aber insgesamt blieb mir alles irgendwie zu wenig greifbar. Im Grunde ist es eine Teenager Schmonzette, die im Internat spielt. Ein Fall von „kann man lesen, muss man aber nicht“. Spaß gemacht darüber zu reden hat es aber trotzdem :)

Weil ich mit dem Buch schnell durch war, hatte ich mir noch zwei Bücher von meiner Sci-Fi-Leseprojekt-Liste ausgesucht (ich hab die Liste noch mal in Must-Read und Nice-to-read unterteilt, das waren Bücher von der Must-Read-Liste)

„Die linke Hand der Dunkelheit“ von Ursula K. Le Guin
Gesandter Ai landet als Botschafter der Ökomene auf dem Eisplaneten „Winter“. Dort ist nicht nur die Temperatur deutlich anders, auch die Bewohner: Sie sind Hermaphroditen, die in einem bestimmten Zyklus geschlechtsreif und somit „Frau“ oder „Mann“ werden. Durch „Fremdeln“ auf beiden Seiten kommt es zu allerlei Missverständnissen, Machtspielchen und Intrigen und plötzlich findet sich Genly Ai als Gefangener in einer Arbeiterbaracke wieder. Doch er kann mithilfe des Karhiders Estraven entkommen…
Fazit: obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzukommen, finde ich es im Nachhinein außerordentlich lesenswert! Klar, es spielt auf einem fremden Planeten, mit komischen Wörtern, wo nicht immer klar ist, was das jetzt genau bedeutet – aber die Fragen, die gestellt werden, z.b. Geschlechterrolle, Heimatliebe vs. Fremdheit, Freiheit und Gleichheit sind sowieso universell. Und ja, das hat mich schon alles ins Grübeln gebracht. Ich fand auch klasse, dass der Planet und deren Bewohner durch Sagen und Schöpfungsgeschichten charakterisiert werden und sich die Perspektive zwischen Estravan und Genly Ai abwechselt. Definitiv ein Sci-Fi-Klassiker den man lesen sollte.

„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro
In Rückblenden erzählt die 31-jährige Betreuerin Kathy über ihre Zeit im Hailsham Internat und ihre Freundschaft zu Ruth und Tommy. Im Internat heissen die Lehrer „Aufseher“ und den Kindern wird die Wahrheit zwar erzählt, aber zu Zeitpunkten, an denen sie sie nicht begreifen können, weil sie zu jung dafür sind. Eine der Wahrheiten ist: Sie sind Organspender. Nach der Zeit in Hailsham kommen sie grüppchenweise in Cottages unter, wo sie auf sich allein gestellt sind. Dann beginnt die Zeit als „Spender“ oder „Betreuer“. Ruth und Tommy werden als Spender abgeholt, während Kathy vor ihrer eigenen Spende als Betreuerin arbeitet.
Fazit: starkes Stück Literatur, daher lesenswert. Mir gefiel die ruhige Grundstimmung des Buches und die fein gezeichneten Charaktere. Die Dreiecksgeschichte, die sich in diesem Sci-Fi-Setting zwischen ihnen entspinnt hat ne ziemliche Kraft.

und das ist der Rest:


„Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin!“ von Katz & Goldt

Wer die Comics von Katz und Goldt immer noch nicht kennt, hat zwar kein Problem, aber bestimmt weniger Spaß im Leben :D
Fazit: ein Comic ganz nach meinem Geschmack, aber mit Katz & Goldt kann man eh nix falsch machen. Ich lache mich immer lauthals schlapp, weil allein die Zeichnungen so witzig sind und die Quatsch-Texte so gehirnverschwurbselnd lustig.

„Saga“, Band 4 von Brian K. Vaughn und Fiona Staples
Im 4. Band verdient Alana in einer Superhelden-Realityshow den Lebensunterhalt für ihre Familie und schreckt dabei nicht mal vor Drogen zurück. Während sie sich also mit schmierigen Laiendarstellern abgibt, wird ihr Mann Marko von einer hübschen Alleinerziehenden angeflirtet und überhaupt ist das Leben im Untergrund alles andere als einfach.
Fazit: klar auch lesenswert, aber bitte nicht in Bus und U-Bahn. Die Zeichnungen sind wie immer genial, aber eben nicht für alle Augen. NSFW. Das schreib ich in erster Linie für mich auf, da ich es echt gebracht habe, das Comic in einem vollbesetzten Bus aufzuschlagen, während in der Nähe ein 10-jähriger Junge stand. Also lest es lieber zu Hause auf dem Sofa. Aber lest es, ok? :D

„Ornithologie für Einsteiger“ von Michael Wink
Alles, was der Vogelfreund zum Thema Birdwatching wissen muss. Neben dem Wie, Wo und Wann gibt es zahlreiche weitere Kapitel zur Physiologie und Ökologie. Mit ausführlichen Erklärungen, vielen Bildern und Grafiken, einem Glossar, langer Liste zu Literatur und Internetquellen, Vogelsystematik und Artenliste.
Fazit: leider waren fachlich zum Bereich Optik ein paar Ungereimtheiten drin, aber das schadet nicht wirklich, denn das Buch ist ansich klasse. Wer sich mit Ornithologie beschäftigen will, findet in dem Buch alles, was er wissen muss. Neben zahlreichenden Tipps wann, wo und wie man Vögel beobachten kann, erfährt man allerhand über Vögel im Allgemeinen. Tolles Einsteigerwerk, das man auch als völlig Ahnungsloser verstehen kann.

ein paar Comic-Highlights, die weiterempfehle:
Deadpool Team-up ist leichte und wahnwitzige Kost für zwischendurch mit tollen Zeichnungen
Deadpool: Die Kunst des Krieges – die Zeichnungen von Scott Koblish mit dieser Buntstift-Textur waren ein Augenschmaus. Und die Story mit den Seitenhieben aufs Verlagswesen war auch sehr gelungen :D
Daredevil – Man without fear ist ein absolut lesenswerter Klassiker, der die ideale Ergänzung für Fans der Serie ist.

So, du bist! Was hast du im Oktober gelesen? Bist du in einem Literaturkreis? Slow Reading Club? in sozialen Netzwerken, wie goodreads oder lovelybooks?

Wochenrückblick KW43/2015

wrimg

Heute ist Sonntag und der letzte Tag meines ersten Kreativprojektes. Die Collage war schon um kurz nach Mitternacht fertig, was bedeutet, dass ich es tatsächlich geschafft habe, meine kreativen Flow wieder anzuknipsen. Keine Ahnung wie das ging, aber „machen“ ist wohl das beste Rezept. So ein Spaß. Ich poste die fertigen Bilder dann auf meiner gehirngold-Seite.

Wenn ich Inspiration brauche, dann gucke ich immer auf dieser Seite. Soooo viele wahnsinnig tolle Kunst auf einem Haufen. Großartig! Problem ist nur: Ich will dann immer gleich alle möglichen Techniken ausprobieren und hab dann weder Fertigkeiten noch das Material…puh!

Gehirn-Cupcakes, die machbar sind! Ich würde allerdings das Topping noch rosa einfärben.

Illusion der Einfachheit

Vorratsdatenspeicherung und unsere Bequemlichkeit

Eine aktuelle Übersicht über die anstehenden Comicverfilmungen

Toller Artikel zum Thema Peak Everything und Low Tech

Paare beschreiben sich gegenseitig – ein Phantombildzeichner hält es fest, und äh…das Ergebnis trifft es nicht ganz :D :D

So eine nette Geschichte!

Schönen Wochenstart!

List-o-Manie: Meine Herbst-Playlist

Nach einem abenteuerlichen „draussen“-Sommer zieht es mich im Herbst immer mein Zimmer. Da ist es türkis, gemütlich warm und bei einem Kakao macht Lesen und Vögel und Eichhörnchen beobachten noch mehr Spaß. Das Internetsurfen macht auch viel mehr Spaß, weil man kein schlechtes Gewissen wegen gutem Wetters haben muss :D YEAH!
Und weil mal wieder Zeit für ne Liste ist (also dacht ich so. Vielleicht ist auch Zeit für Pizza oder Eis mit heißen Himbeeren, keine Ahnung, was meinst du?), kommt hier meine Herbst-Playliste. Und zwar verlink ich hier schön anzusehende Musikvideos und tolle Songs.

herbstplaylist_fdd

1. Grimes – REALITi
…weil sie orangene Haare hat und das ja wohl DIE Farbe des Herbstes ist (und schöne Ohren hat sie auch)

2. Cosmo Sheldrake – The Moss
…weil er mich mit seinen dicken Pullovern und seinen roten Wangen immer an das frische, knackige Herbstwetter erinnert, das ich so mag

3. Abby – Time is golden
…weil das Herbstlicht alles in Gold tunkt. Okay, die Assoziation ist etwas verwegen.

4. Bon Iver – Hinnom, TX
…weil man es gut hören kann, wenn man Eichhörnchen beim Nüsse futtern beobachtet

5. Tycho – See
…weils irgendwie diese Herbststimmung für mich gut zusammenfasst. Irgendwie hat Herbst für mich immer auch was von Aufbruchsstimmung und Neuanfängen, mehr als die Neujahrsnacht.

Machst du mit? Deine Herbstmusikauswahl sollte alles beeinhalten, was du mit Herbst in Verbindung bringst.
Ich würde mich über neue Musikentdeckungen sehr freuen und brauche noch Tee-trink-Lieder und einen Kastanientiere-Song! :D

Wochenrückblick KW 42/2015

wrimg

Das Herbstwetter hat mir netterweise mal wieder ne Erkältung da gelassen :( Hoffentlich ist die Erkältung bis morgen wieder weg, ich will ins Kino!

Apropos Kino – dieser Film ist auch interessant. The Tribe – In Gebärdensprache, ohne Untertitel.

Hextetris ist ein schön gestaltetes Browser Spielchen für Zwischendurch

Über die Wichtigkeit von weißen Flächen im Webdesign

Ein interessanter Artikel über Amish-Futurismus: Brauchen wir eine neue technologische Schüchternheit?

Kasita ist ne App für mobiles, urbanes wohnen. Tiny Houses werden einfach fertig möbliert irgendwo hingestellt, wo man sie eben braucht. Und sehen auch noch gut aus. Durch die modulare Inneneinrichtung, kann man die Wohnung auch nach seinen Bedürfnissen gestalten. Ich würde sofort einziehen.

Und irgendwie hat mich das Ganze auch an diese Modestrecke erinnert, die ich auch noch tragbar finde.

Diese Fotos machen mich fertig.

Kinder ohne Spielzeug? Geht anscheinend auch. #Minimalismus

Gestern habe ich einen großartigen Film geguckt, der auch in der Soundhunter-Doku auf Arte neulich erwähnt wurde. „Sound of Noise“ handelt von Musikterroristen und einem musikhassenden Polizisten.
Hier ein total bekloppter Ausschnitt :D

Ich wünsche dir einen gemütlichen Sonntag!

Dokkōdō – Der Pfad der Einsamkeit

Ronin - Dokkodo

Da drückt man einmal den Zufallsbutton auf der englischsprachigen Wikipedia-Seite und dann kommt das raus!

  1. Accept everything just the way it is.
  2. Do not seek pleasure for its own sake.
  3. Do not, under any circumstances, depend on a partial feeling.
  4. Think lightly of yourself and deeply of the world.
  5. Be detached from desire your whole life.
  6. Do not regret what you have done.
  7. Never be jealous.
  8. Never let yourself be saddened by a separation.
  9. Resentment and complaint are appropriate neither for oneself nor others.
  10. Do not let yourself be guided by the feeling of lust or love.
  11. In all things, have no preferences.
  12. Be indifferent to where you live.
  13. Do not pursue the taste of good food.
  14. Do not hold on to possessions you no longer need.
  15. Do not act following customary beliefs.
  16. Do not collect weapons or practice with weapons beyond what is useful.
  17. Do not fear death.
  18. Do not seek to possess either goods or fiefs for your old age.
  19. Respect Buddha and the gods without counting on their help.
  20. You may abandon your own body but you must preserve your honor.
  21. Never stray from the way.

Miyamoto Musashi, ein herrenloser Samurai bzw. Ronin, hat diese Regeln in einer Höhle eine Woche vor seinem Tod aufgeschrieben. Als er fertig war, hat er sich sein Schwert in den Bauch gerammt und wurde aufrecht und ehrenvoll beerdigt.

Eine deutsche Übersetzung und weitere Erläuterungen habe ich in diesem Blogbeitrag gefunden.

Irgendwie steckt in so einer Auflistung von Lebensregeln oder Manifesten total viel Kraft. Zumindest fühle ich mich immer inspiriert, wenn ich welche lese. Mittlerweile ist das ja total hipstermäßig, solche Listen auf Instagram oder sonst wo zu posten. Aber das zeigt mir eigentlich nur wie sehr wir (junge) Leute solche moralischen Gerüste und Wertesysteme brauchen. Wenn ich mich mit meine Zielen und Werten auseinandersetze, merke ich jedesmal, dass sich irgendwas in meinen Gedankenwald lichtet. Werte und Regeln können in der heutigen „alles erlaubt, jeder hat die gleichen Chancen blabla“-Zeit ein notwendiger Kompass sein, der das Leben leichter macht. Ich frage mich nur, wie man da die Balance kriegt, sich nicht in seinem eigenen „Regelwerk“ zu verheddern.

Was denkst du? Wie geht es dir damit? Hast du Lebensregeln?

Übrigens: ich habe mich schon öfter mit diesem Thema beschäftigt:
The warriors reminder
Benjamin Franklins 13 Namen der Tugenden
Secrets of Adulthood

Wochenrückblick KW41/2015

wrimg

Oh oh – letzte Chance zum Comicfestival zu gehen!! Aber ich glaub das lass ich sausen. Keine Lust auf Freizeitstress, die Woche war wieder hektisch genug.

Ich vergammel lieber im Internet und lass dich daran teilhaben:

Keine Ahnung wie das diese Community bisher ungesehen (<- ha!) an mir vorbeikommen konnte, aber Letterboxed ist sowas wie lovelybooks nur für Filmliebhaber. Glaub ich. Keine Ahnung, aber ich werd das mal näher angucken. Denn über Filme und Serie rede ich unheimlich gern und mein innerer Organisationstrieb freut sich schon auf die Funktionen!

Was neues aus der Ameisenforschung: Die meisten Ameisen sind faul und verharren untätig im Bau. Noch keiner weiß warum.

Über diverse Twitterkanäle kam dieser Trailer rein. Stolz und Vorurteil meets Zombies klingt ziemlich spaßig. Ich find Zombie-Filme total lahm, aber ich liiiiiebe Jane Austen Verfilmungen daher ist das ein für mich sehr interessanter Genre-Mix.

Wie unfrei hätten Sie es denn gerne? Irgendwie gruselig, wenn sich dystopische Sci-Fi mit der Realität vermischt…

What everybody needs – sehr interessante Ansicht!

Du musst dich kurz abreagieren? Dann klicke hier.

Schönen Sonntag noch!

To Do – im Oktober

Hurra, hurra der Herbst ist da! Während auf den amerikanischen Blogs dauernd „Pumpkin Spice Latte“ geliebt wird, stopfe ich mich mit Zwetschgendatschi voll und träume von meinem funkelnagelneuen Quartalsmotto. Das „Wachstum“ soll für die nächsten 3 Monate im Bereich „Kreatives“ erfolgen.
Und ja, ich gebe zu: Ich habe mich schon das ganze Jahr auf dieses Motto gefreut!! Deshalb habe ich von Anfang an ein bisschen gemogelt und mir als Dokumentation ein Scrapbook-Album gebastelt, damit ich die Zeit überbrücken kann und ich am Jahresende etwas Kreatives in den Händen halten kann. Bei Interesse kann ich euch das Album mal zeigen, es ist total simpel.

Ich habe mir „Kreatives“ bewusst in die dunklere Jahreszeit gelegt, weil ich dann sowieso mehr drin hocke. In groben Zügen möchte ich einfach mal wieder mehr basteln, malen, zeichnen, kleben und ausprobieren. Ich fantasiere gerade von einem Kurs, in dem ich meine Angst vor großen Leinwandformaten überwinden kann. Mal sehen, ob ich sowas finde. Ansonsten muss ich mich halt alleine überwinden. Und auch gut: Julia von GrüneWürfel hat als Challenge den Stash Busting October ausgerufen und ich verbrauche gerne meine gesammelten Schnipsel und werde keine neuen Farben und Materialien kaufen!

Um das ein bisschen zu konkretisieren, ohne mich zu überfordern, will ich im Oktober jeden Sonntag eine Collage kleben. Das ist ein einfaches Ziel und ich kann damit erforschen, wie sich mein Zeitbudget auf meine Kreativität auswirkt. Denn die ist ein bisschen eingerostet. Ich hab ja am Sonntag schon angefangen und via Twitter meinen work-in-progress gezwitschert.

Ansonsten habe ich das vor:

  • Ins Kino: Crimson Peak (krrreeiiisch!!! das ist ne Mutprobe) und Der Marsianer sind auf meiner Must-see-Liste
  • eine Vorlesungreihe besuchen zum Thema „Bestattung in der mobilen Welt“ – klingt oberspannend!
  • das Comicfestival besuchen
  • die Ausstellung FAST FASHION angucken
  • die Comicmesse im HamburgHaus Ende Oktober besuchen
  • einen Vortrag über astronomische Uhren hören, weil mich die Dinger im Urlaub so begeistert haben

Was planst du im Oktober?

Wochenrückblick KW40/2015

wrimg

Die Internetseiten liegen wie vertrocknetes Laub überall herum, die Sonne scheint, ich sammle Netz-Kastanien:

Das Fotoalbum der Apollo-Missionen ist komplett. Ziemlich coole Bilder!

Social Media Self-Defense. Ausdrucken und überall hinhängen. Ich weiß auch nicht, warum die Leute ALLER Altersschichten immer so seltsame Passwörter haben. Und das ist ja nur die Spitze des
Eisberges…uff..es gibt noch viel zu tun. Wer ne Idee für mich hat, wie man unvorsichtigen Leuten beibringt, keine sinnfreien Passwörter zu basteln, her damit.

Außerdem wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass „Netflix gucken und chillen“ nicht immer genau das bedeutet. Gut zu wissen! :D

Farben im Film sind genauso wichtig, wie die Geschichte oder gute Schauspieler. Ist mir in letzter Zeit besonders bei Whiplash, Her und Daredevil aufgefallen. Und ja, Wes Anderson hat das Ganze perfektioniert :D

Interessantes neues Buch zum Thema Postkapitalismus und ein dazugehöriges Interview

Ich mag solche Videos. Hier mag ich vor allem das Ende :D

Bürgermeister mit 27? Warum eigentlich nicht!
Dazu passend: Stadtplanung und Fingerabdrücke

Das wars schon. Welche Internetkastanien hast du gesammelt?

Gesehen im September

Diesmal muss ich mir hier öffentlich mal selbst auf die Schulter klopfen. :D Denn ich lobe hiermit meine Organisation. In meinem Filofax schreibe ich mir zu Jahresbeginn immer eine „To Watch“ Liste auf. Auf der Liste stehen Filme, sortiert nach Kinostart, die ich im kommenden Jahr sehen möchte. Und wenn ich sie verpasse ist es auch nicht schlimm, denn es gibt ja Büchereien. In diesem Monat hatte ich einen sehr guten Lauf und habe mir alle möglichen bisher verpassten Filme auf DVD ausgeliehen. Zusätzlich habe ich noch alten Serien- und Filmschmuh in voller Länge auf Youtube entdeckt und bin jetzt Fan von Dieter Laser. :D
Also Achtung – Die Liste ist lang!

Downton Abbey, Staffel 5
Die Crawley Familie muss sich neuen Herausforderungen stellen, allen voran Lady Edith, die unter ihrem Geheimnis zu zerbrechen droht. Unterdessen gibt es auch bei den Hausangestellten allerlei Unruhe, da ein Inspector bei den Bediensteten herumschnüffelt.
Fazit: diesmal eine tolle, sehenswerte Staffel, da der Fokus auf Charakterentwicklung liegt und nicht auf möglichst vielen dramatische Wendungen. Schön fand ich, dass Maggie Smith mehr in den Fokus rückte.

Project Almanac
Nerd David findet auf dem Dachboden ein Video seiner Geburtstagsfeier als Kind. Das erschreckt ihn, denn er ist selbst in dem Video als Heranwachsender zu sehen! Warum? Dieser Frage geht er mit seiner Schwester und seinen Kumpels nach und findet in Daddys Keller eine Zeitmaschine, die sie flott machen. Und es funktioniert! Anfangs machen sie mal eben schnelle Kohle und verbessern ihre Noten, aber dann macht David einen Alleingang und ändert den Lauf der Geschichte…
Fazit: eigentlich kann ich nicht wirklich viel darüber sagen, denn ich musste den Film nach ca. 40 Minuten abstellen. Ich hatte so heftige Kopfschmerzen und meine Ohren klingelten auch. Ich bin für solche Art Filme einfach nicht mehr gemacht. Für Teenager bestimmt ein super Film, das Thema ansich find ich auch gut, aber dieses ständige Gequassel und die wacklige Kamera im Home-Video-Look mit den vielen Schnitten habe ich nicht ausgehalten. Schade. Vielleicht ein anderes mal.

Kingsman – the Secret Service
Harry Hart (Colin Firth) arbeitet als „Kingsman“, einer geheimen Agententruppe, die sich als moderne Ritter sehen und sämtliche Spezialaufträge erledigen. Dort werden neue Rekruten gebraucht und Hart wählt den Straßenjungen „Eggsy“ aus, da dessen Vater auch ein Kingsman war. Eggsy hat ein Disziplinproblem und nimmt es mit dem Gesetz nicht so genau. Harry sieht jedoch Potenzial und schickt ihn ins Training. Derweil gehen merkwürdige Dinge in der Welt vor: Adlige, Prominente und Politiker verschwinden von der Bildfläche und der reiche Computervisionär Valentine teilt gratis SIM-Karten für alle aus…
Fazit: ziemlich abgedrehter Film, genauso wie es sich für eine Comic-Verfilmung gehört. Allerdings habe ich ein bisschen mehr erwartet. Dem Film fehlen ein paar Ecken und Kanten, obwohl ich die Feuerwerksszene ziemlich gelungen fand und ich mich vor Lachen kaum mehr einkriegen konnte. Colin Firth und Samuel L. Jackson sind nicht zu bemängeln und von Eggsy Darsteller Taron Egerton möchte ich bitte zukünftig mehr sehen. Hollywood braucht frische Gesichter und ich glaube, Egerton ist wandlungsfähig. Schönes Popcornkino, allerdings auch ziemlich blutig.

Trashin
Westside Story bzw. Romeo und Julia meets Skateboards in schönstem 80er Jahre Flair.
Fazit: anschauen! Der Soundtrack ist ziemlich cool, die Red Hot Chilli Peppers haben einen Gastauftritt und abgesehen von der üblichen 80er-jahre-ich-verliere-meine-Unschuld-Szene ist alles in bester Ordnung. Der junge Josh Brolin ist auf dem Skateboard echt sehenswert.

North & South
Mini-Serie in 4 Episoden nach dem Roman von Elizabeth Gaskell. Da sich Landpfarrer Hale von der Kirche abwendet, sucht er gemeinsam mit seiner Frau und seiner noch unverheirateten Tochter Margaret eine neue Aufgabe als Privatlehrer und geht in den Norden nach Milton. Weil sie zur Oberschicht gehören, haben sie in der Industriestadt einen schwierigen Start. Mit der Zeit freundet sich Margaret mit der Baumwollarbeiterin Bessy Higgins, der Tochter des Gewerkschaftsführers Nicholas Higgins, an. Diese Freundschaft gewährt ihr einen tieferen Einblick in die sozialen Probleme der Arbeiterklasse und beschließt, ihren Einfluss in der Oberschicht zu nutzen, um den Status der Arbeiter zu verbessern. Dies bleibt nicht ohne Folgen. Higgins ruft zum Streik auf und Fabrikbesitzer Thornton kommt dadurch in arge wirtschaftliche Bedrängnis.
Fazit: Sehenswerte Kostümdrama-Miniserie für Fans von Jane Austen Verfilmungen. 3 Folgen lang habe ich überlegt wer dieser charismatische männliche Hauptdarsteller ist und ich kam nicht drauf. Wikipedia half mir: Es ist Richard Armitage, den ich ohne Bart, Zwergenkluft und Smaug kaum erkannt habe! Er macht seine Sache super, die Hauptdarstellerin fand ich daneben ein bisschen lahm, aber trotzdem eine sehenswerte Geschichte, weils aufgrund der Thematik mal was anderes ist.

Das blaue Palais
Wissenschaftler verschiedener Herkunft setzen sich in dem privaten Forschungsinstitut „Das blaue Palais“ mit neuen Forschungsprojekten und -fragen auseinander. Dabei spielen KI, Untersterblichkeit, Paranormale Phänomene und andere Themen eine Rolle. Natürlich sind sich nicht immer alle einig und das Geld spielt auch eine Rolle.
Fazit: Ich glaube, das können jüngere Leute gar nicht mehr gucken. Da gibts keine großen Explosionen, dafür lange Diskussionen und die Kamera wackelt nicht ständig hin und her. :D Ja, teilweise fand ich die Epsioden ziemlich langatmig, aber gerade Folge 4 und 5 sind ziemlich gut. Die zum damaligen Zeitpunkt hochaktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind mit Krimi- und Mysteryelementen versehen und an Originalschauplätzen gedreht worden (vermutlich weil Rainer Erler unbedingt auf Kosten des ZDFs verreisen wollte :D)

Sharknado 3
Windhose + Haie = Sharknado. Diesmal sind sie alle besser vorbereitet. Oder so. #SchleFaZ Staffel Finale mit Kalkofe und Rütten als Komparsen.
Fazit: genauso bescheuert wie die anderen Teile, aber deshalb megalustig. Ich musste so viel lachen, dass mir hinterher der Bauch weh tat. Meine Güte war das ein Müll :D Falls ihr einen gemeinsamen Filmabend mit Freunden plant, setzt den Film auf die Liste.

Whiplash
Das junge Talent Andrew gelangt auf ein Elite Konservatorium als Schlagzeuger und wird von dem furchteinflössenden Lehrer Terence Fletcher entdeckt, der ihn in seiner Studio Band haben will. Geschmeichelt und beflügelt stellt Andrew jedoch schnell fest, dass das alles andere als ein Spaziergang wird…
Fazit: anschauen, anschauen, aaaaaanschauen. Bitte. Die Farben, Schnitte, der großartige Miles Teller und der noch großartigere J.K.Simmons und dazu diese fabelhafte Musik! Der Film ist der Hammer!

Chappie
Ein ausgemusterter Polizeiroboter wird von Chef-Entwickler Deon Wilson für ein privates Experiment entwendet. Er spielt erfolgreich ein neues Programm ein und der Roboter fängt an zu lernen. Nur macht er das nicht bei Ingenieur Deon sondern bei der Gangstertruppe, die Deon samt den Scout entführt haben. Die haben mit dem Roboter nämlich einen großen Coup vor. Problem ist nur: Der Roboter „Chappie“ lernt mit dem neuen Programm im Kopf wie ein Kind und muss erst auf seinen großen Tag vorbereitet werden. Leute erschießen macht ihm keinen Spaß. Und dann ist da noch Deons Kollege und Konkurrent Vincent, der endlich seine große Chance wittert seinen Militärroboter einsetzen zu können…
Fazit:absolut sehenswert! Der Film hat mir supergut gefallen, schönes Popcornkino. Er ist flott, witzig, tragisch und spielt gekonnt mit dem Thema „Mensch-Maschine“ ohne nervig zu werden. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass der Film total unterschätzt wird. Der Film stand schon länger auf meiner to-watch-Liste, aber nachdem ihn William Gibson auf Twitter permanent hyped, habe ich ihn vorgezogen und wurde nicht enttäuscht. Nur Hugh Jackmans Frisur geht überhaupt nicht :)

Seventh Son
Böse Hexe will das Reich unterwerfen, Hexenjäger und Lehrling wollen sie aufhalten.
Fazit: äh, lasst es. Jeff Bridges und Julianne Moore reißen es leider auch nicht raus. Es ist gewohnte Hollywood-Fantasykost mit blassen Jungdarstellern, langweiligen Effekten, noch langweiligeren Kampfszenen und warum er jetzt ausgerechnet immer Sohn Nummer 7 als Lehrling braucht, wurde auch nicht erklärt. Am Schluss wurde ne Fortsetzung angeteasert, aber ich hoffe nicht, das sowas passiert. Wer witziges Popcorn-Fantasy-Kino für die ganze Familie braucht, sollte sich „Jack and the Giants“ anschauen.

Operation Ganymed
Die UNO schickt eine 21-köpfige Crew unter dem Banner einer Friendensmission zum Jupitermond Ganymed. Nachdem man von der Crew lange nichts mehr gehört hat, bricht die UNO den Mission ab und zerstört die Missionskontrolle. Davon wissen jedoch die 5 verbliebenenen Crewmitglieder nichts, die auf dem Rückweg zur Erde sind und auf das Andockraumschiff warten. Nach einem missglückten Rendevous beschließt Kommandant Doug eine Notlandung einzuleiten. Auf der Erde angekommen müssen sie sich erstmal durchschlagen und das wird für die Crew zur Zerreissprobe.
Fazit: Sehenswerte deutsche Sci-Fi, obwohl das so ein alter Schinken mit einigen Längen ist. Der filmische Schwerpunkt liegt auf der Gruppendynamik, was den Film sehr interessant macht.

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Der Finne Petri macht einen Selbstversuch. Er fragt sich: „Was brauche ich?“ und schließt ALLES, was er besitzt in einen angemieteten Lagerraum. Die Regeln? 1. Das Experiment dauert ein Jahr. 2. Jeden Tag darf er einen Gegenstand aus dem Lager zurückholen.
3. Neue Dinge kaufen, darf er in dieser Zeit nicht.
Fazit: #Minimalismus Pur! definitiv sehenswert, stellenweise sehr komisch. Schwer zu beschreiben was ich wirklich davon halte. Ich hätte es gut gefunden, wenn noch mehr Betonung auf sein Leben ohne Dinge gelegt worden wäre, andererseits dreht es sich eben schon darum, was ihm eigentlich fehlt – und das sind eben keine Dinge. Hm Hm. Naja, so oder so – kann man sich wirklich anschauen.

puh, geschafft. Welche Filme hast du dir angesehen?