Gedankenkreisel zur #konsumauszeit

…und allgemein zur „minimalistischen Lebensweise“. Dieser Beitrag soll für mich mal einen Strich unter all dem Minimalismus-Zeug ziehen, weil ich mich mal neu orientieren muss. Ich finds momentan ein bisschen schwer über Minimalismus zu schreiben, weil so viele neue Blogger bzw. auch Vlogger aufgetaucht sind und es so unterschiedlichen Wissensstand gibt und viele auch den Begriff ablehnen und mich damit zum Nachdenken bringen, ob ich das Gesamtkonzept doch nicht verstanden habe?! Das vernebelt mein Hirn. Und ja, ich bin es auch müde immer dasselbe zu lesen oder zu gucken. Ich will nix mehr übers Ausmisten lesen, ich will wissen, was das mit euch macht.

Disclaimer: Das ist hier nur Kladde! Schriftlich denken.
Denn: Neulich habe ich wieder irgendwo den Satz gelesen nach dem Motto: „ich bin mit dem Minimalismus durch, ich kann jetzt meine Träume verwirklichen“ und ich bin verwirrt, vielleicht auch ein bisschen neidisch, weil ich keine Ahnung davon habe, was das eigentlich soll mit dem „sich selbst oder Träume verwirklichen“, aber hauptsächlich bin ich verwirrt. Denn ich habe Minimalismus nie als einen Sprint verstanden, sondern als eine lange Wanderung. Ich habe nicht mal darüber nachgedacht, ob diese Wanderung irgendwann mal endet. Und es fühlt sich auch so an, als ob Minimalismus zu oft mit „Entrümpeln“ gleich gesetzt wird und das finde ich viel zu kurz gedacht. Daran sind die vielen Medienberichte nicht ganz unschuldig, die Minimalsmus immer mit ner leeren Wohnung gleichsetzen, obwohls eigentlich um ein „Mehr“ geht…

allesodernichts

Ich verstehe Minimalismus als 1. Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit (Stichwort Degrowth, Suffizenz, Postwachstumsökonomie, naja und mein persönliches Lieblingsszenario: Die Zombieapokalypse) und dazu braucht man zuallerst die richtige Einstellung, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Keine Angst, ich will hier keine neue Religion ausrufen, aber im Laufe der Zeit haben sich schon viele Ideen und Gedanken gesammelt, wie so eine „richtige“ Einstellung aussehen könnte. Denn ich glaube, die viel zitierte Freiheit, die mit dem Minimalismus daherkommt, und die ich lieber Richtung „Müßiggang“ schieben will, ist genau das, um weiter voran zu kommen.

Also gut, wo stehe ich? (Wo stehen wir?)
Neben der eigenen Definition von einem „Genug“, das sehr von den persönlichen Bedürfnissen abhängt und von der Frage: „Was ist mir wichtig? Wo liegen meine Prioritäten?“ geht es auch um das Loslösen von den Dingen, die dich und mich umgeben. Und damit meine ich nicht nur das Entrümpeln, das auf der physischen Ebene stattfindet, sondern vor allen Dingen die emotionale Komponente dabei. Durch die #konsumauszeit Challenge ist mir wieder bewusst geworden, wie identitätsbildend unser Konsum eigentlich ist. Ich kaufe, also bin ich. Ich bastel mir aus kaufbaren Einzelteilen und konsumierbaren Erlebnissen eine Persönlichkeit zusammen. Was bleibt vom „Ich“ übrig, wenn wir nichts mehr kaufen oder nur noch einen Bruchteil konsumieren? Was macht das mit mir? Mit der Gesellschaft?
Durch Entrümpeln und Ausmisten kann man sich Stück für Stück abschälen und gucken, wie es innen drin aussieht. Und diese Verwandlung kann ganz schön heftig sein, deshalb muss man sich auch eine „I don’t give a fuck“ Attitüde aneignen, mit der man den Erwartungen im gesellschaftlichen und sozialen Umfeld begegnen kann.
Jeder der schon mal ne Diskussion zu der Frage „Warum willst du das denn jetzt nicht kaufen, ist doch ein Sonderangebot?!“ geführt hat, weiß wovon ich rede. Und wer noch nicht weiß wovon ich rede, stellt sich bitte mal beim nächsten Familienbrunch hin und verkündet, dass er ab sofort weder Weihnachtsgeschenke verschenken noch bekommen will, gerne auch einen ideologisch motivierten Grund anführen und der Brunch ist gelaufen. (Die Mutigen drehen bitte darüber mal einen Clip ;D)
Verhaltensänderungen sind anfangs für alle unbequem, aber Sorgen machen muss man sich nicht. Das Leben findet immer noch im „Jetzt“ statt und am Schluss ist es egal. Glaub ich.

Was denkst du? Hast du die Nase voll vom Minimalismus? Was fehlt dir dabei? Wohin soll die Reise gehen? Hast du Fragen und Themen, die im Hinblick auf eine minimalistische Lebensweise noch nie jemand beackert hat? Was fehlt? Fehlt überhaupt was?!

21 Gedanken zu “Gedankenkreisel zur #konsumauszeit

  1. Different things to different people: Begriffe – Minimalismus, aber auch Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Naturkapital, was weiss ich was – sind ja „umbrella terms“, Konzepte, unter denen frau alles Mögliche verstehen kann – und wird, egal, wie wir das jeweils finden. Je mehr Leute sich damit (neu) beschäftigen, desto mehr Interpretationsmöglichkeiten.

    Gibt es noch Themen, die noch nicht beakert wurden? Kann ich mir nicht vorstellen. Meine Schreibhemmungen hängen immer damit zusammen das alles gesagt ist.

    Andererseits – wenn wir alle unterschiedlich weit sind auf dem Weg ist es auch toll, dass es immer wieder Leute gibt, die anfangen, darüber zu bloggen, den Weg finden. Weggenossen braucht mensch dort wo er ist. Manche beim Entrümpeln, andere bei der Stille, die danach kommt. Zum Glück ist das Internet groß genug, dass beides Platz hat.

    Wenn mir ein Pfad ausgetrampelt erscheint, steht mir frei, das Browserfenster zu zu machen. Das finde ich persönlich besser, als eine Wertung abzugeben (wobei ich nicht finde oder sagen will, dass Du das tust, und auch die #Konsumauszeit Diskussionskultur ist weitgehend konstruktiv finde ich.)

    Lieben Gruß
    Daija

    1. Liebe Daija,
      danke für deinen Kommentar. Und nicht falsch verstehen, ich finde das absolut großartig, dass es so eine große Vielfalt an Minimalimus Bloggern finde. Ich kann mir davon welche aussuchen und ich guck die alle immer noch gern an. Aber ich finde es immer so schade, wenn die Beiträge an der Oberfläche bleiben und nach 2 Monaten der Blog einschläft, weil fertig entrümpelt wurde. Denn dann wirds ja erst spannend!

  2. Mir fehlt manchmal die politische Seite des Minimalismus, die Frage, was es mit der Gesellschaft machen würde, wenn so ein Lebensstil die Regel und nicht die Ausnahme wäre, was könnte sich dann verändern. (Soziologin halt.^^)
    Es ist immer alles sehr auf das eigene Erleben bezogen und geht teilweise stark in Richtung „Rückzug ins Private“. Das ist auch interessant, aber, wie gesagt halt schon oft gehört, das hat alles auch noch eine andere Seite.

    Meine Mutter war übrigens die, die angeregt hat, Geschenke deutlich zu reduzieren und das „du bist ja total genügsam“, meiner Eltern ist auch recht anerkennend. Sie leben zwar selbst nicht so, aber sie sehen, dass es mir gut geht, obwohl ich wenig Geld habe und das erweitert ihren Horizont auf jeden Fall und ich denke, sie wissen das auch zu schätzen.
    Muss also nicht immer ein Problem sein. :)

    1. Hallo Sabrina,
      bei mir wars eigentlich auch kein Problem mit Geschenken oder „weniger“ – gerade zur Weihnachtszeit (mein Geburtstag ist auch in der Woche vor Weihnachten) sind die meisten ganz froh, dass sie mir nix schenken müssen…

      Mir fehlt auch die politische Seite, allerdings weiß ich gar nicht wie ich die dazu einbauen kann. Ein paar Petitionen anklicken oder ein Profilbild ändern ist meiner Ansicht nach auch nicht die Lösung.

  3. Ich glaub, dass das Thema Minimalismus schon ein bisschen kommerzialisiert wurde und dadurch oft auf der Oberfläche hängen bleibt. Menschen bleiben damit auf der Ebene des Materiellen. Zuerst wurde der größte Teil der täglichen Gedanken für Zeug kaufen aufgebracht, danach für Zeug loswerden. Auch den ganzen alten Minimalismushasen passiert es noch zu oft, dass sie sich zu stark darüber definieren, was sie nicht haben, oder was sie besitzen. Ich selber ganz dringend inkludiert.
    Ich persönlich bin aber hauptsächlich übersättigt vom Minimalismus und mag das Wort auch gar nicht mehr so wirklich hören. Überall Minimalismus! Ausmisten! Entrümpeln!
    Bin da ganz bei dir. Minimalismus ist erster Schritt zur Zukunftsfähigkeit. Aber der ist dann auch mal getan.
    Minimalismus bleibt eigentlich auf der Zeug-Ebene, auf der Konsumebene. Das Umdenken ist nicht so groß wie man glaubt. Es wird nicht so viel hinterfragt, wie man denkt. Auch was viele Minimalismusblogger zum Thema Familienleben schreiben oder Ernährung, hat für mich einfach kein allzugroßes Veränderungspotenzial. Es bleibt so ein biedermeierlicher Beigeschmack, der Rückzug ins Private.
    Aber haha, als ob ich jetzt wirklich wüsste, was die Lösung ist. Aber ich hab keine große Lust mehr auf das Minimalismus-Thema, das auf jeden Fall. Es greift mir nicht tief genug. Es bleibt ein Unbehagen.
    Und das ist für mich auch grade echt so ein Thema.

    1. Findet ihr wirklich, dass das so einen Rückzug ins Private hat? Biedermeierlich?
      Für mich hat es das nicht, Aber vielleicht erklärt ihr mir noch genauer, was ihr meint?

    2. Ich stimme materialfehler da zu. Was das Kommerzialisieren, die Bezeichnung Minimalismus und das nicht über die Zeug-Ebene-Hinauskommen angeht.

      Eine Lösung kann ich auch nicht präsentieren.

      Aber ich würde es damit versuchen, die Ideen der Postwachstumsökonomie oder was auch immer (was einem nun am meisten zusagt), umzusetzen. Die Minimalismus-Stammtische voranzutreiben. Weiter das Thema des bewussten Konsums verfolgen und wer mag, auch über Erfahrung mit Minimalismus in Bezug auf Beziehungen und sich selbst zu schreiben.

      @Frau DingDong: Mit Minimalismus wird man nicht fertig. Meines Erachtens entwickelt er einen weiter, wodurch man selbst seinen Minimalismus weiterentwickelt. Ein stetiger Prozess.

      Dein zitierter Satz

      ich bin mit dem Minimalismus durch, ich kann jetzt meine Träume verwirklichen

      sollte eher lauten: Ich bin soweit, dass ich nun genug Zeit habe, mich meinen Träumen zu widmen.
      Es wäre dann auch interessant zu erfahren (oder zu erfragen), wie derjenige das geschafft hat.

      Wohin meine Reise gehen soll?

      Ganz kurz: Mein Leben soll so einfach wie möglich sein. Und wenn ich Lust auf etwas habe, dann möchte ich es machen können.

      1. Vielen Dank für deinen tollen Kommentar, Marco!
        Ich sehe das genauso: Wenn man alles auf Herz und Nieren geprüft hat und losgelassen hat, ist ein Neuanfang möglich. Und das ist gerade das Spannende daran! Ich finds auch gut das ganze Thema in die Postwachstumsdebatte zu basteln.

    3. Lieber Materialfehler, es tut gut zu wissen, dass ich mit dem „Weiterdenken“ nicht alleine bin! Mmh…ich muss da noch mal drüberdenken, aber „Minimalismus bleibt eigentlich auf der Zeug-Ebene, auf der Konsumebene“ könnte tatsächlich sein. Hm Hm Hm. Zumindest stehts im Fokus…
      Wenn Minimalismus auf der Zeug-Konsumebene bleibt – was kommt dann im seelischen/physischen/usw. Bereich?

  4. 1) Ja, ich finde schon, dass einige Minimalismus wirklich falsch verstehen und es nur als Entrümpeln oder gelegentliches Ausmisten wahrnehmen. Gerade auf Blogs, die eigentlich ein anderes Thema haben.
    2) Ganz von der Wortbedeutung her aus gedacht, steht nicht ohne Grund minimal im Wort. Für mich ist es das Reduzieren auf das Notwendige plus bisschen Luxus, Ich empfinde es als eine Lebenseinstellung und als dauerhaftes Hinterfragen von Besitz, ebenso wie regelmäßiges Ausmisten, oder Weiterreichen, bewusstes Hinterfragen von Neuanschaffungen, die ggf. Gebraucht. Aber eben auch Hinterfragen von Gewohnheiten, Lebenseinstellungen, Lebenszielen, Freizeitgestaltung. Arbeitswelt. Wobei es da unterschiedliche Ausprägungen geben kann. Minimalismus als Familie. Digitale Nomaden.

    3) Die amerikanischen Minimalismusblogs langweilen mich schon lange. Das Wort Habit kann ich nicht mehr hören. Das nervt mich mehr, als Minimalismus.
    Mit Minimalismus als Lebenseinstellung mach ich weiter, habe jetzt konsequent den Blog gestrichen und konzentriere mich auf das Hier und Jetzt. Werde weniger lesen, auch Zeitschriften. Ich glaube, dass es ganz gut tut mal den Input grundsätzlich zu stoppen, aber dafür bin ich auch jetzt erst bereit. Ich lese beim Stillen und merke, dass es mir zu viel geworden ist. In den letzten Monatenwar ich viel alleine und auf mich selbst zurück geworfen und habe gemerkt: Das geht. Ganz viel von dem Lesekonsum brauche ich gar nicht.
    Und grundsätzlich empfinde ich vieles als aufgebauscht, gerade in Blogs und mittlerweile denke ich bei vielem, dass ist doch gar nicht so wichtig. Und früher hatte es auch ne krasse, andere Bedeutung für mich.

    4) Ich find toll, was so für Gedanken aus der Konsumauszeit entstehen. Mir gefiel Pias Beitrag zur Nichtteilnahme auch sehr gut.

  5. „Ich bin mit dem Minimalismus durch, ich kann jetzt meine Träume verwirklichen“
    War der Satz von mir? Klingt so.

    Vielleicht liegt es an der Lebensphase. Kind groß. Alles rausgeschmissen und wieder den Studentenstatus verwirklicht. Denn das war Freiheit damals. Das richtige Maß gefunden. Erst zu viel rausgeschmissen. Dann wieder aufgestockt. Langsam weiß ich, was unverzichtbar ist. Mir fehlt nur noch der Traum. Hab leider oder zum Glück kein Abenteuergen. Diese Abenteuerblogs finde ich langweilig. Suche geht also weiter. Mir ist das Bloglesen insgesamt langweilig geworden. War eine tolle Zeit. Doch innerlich bin ich gerade woanders unterwegs. Blogge selbst auch nicht mehr. Wüsste nicht worüber.

    Was fehlt DIR, liebe Frau Ding Dong?

  6. Liebe Frau Dingdong,
    danke für Deinen Text, da spricht mir Vieles aus dem Herzen. Das Dilemma, vor dem ich mich selbst seit mindestens einem Jahr sehe: Bei mir passiert wahnsinnig viel im Innen, eigentlich ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Ich erzähle das auch gern in meinem direkten Umkreis, denn es fühlt sich gut an. Aber das im Internet kundtun? Da scheue ich einfach und denke mir ganz oft, dann kannste das Bloggen auch sein lassen, wenn Du nur die Oberfläche schilderst…
    Viele liebe Grüße vom Main,
    Isabell

  7. Wenn der Minimalismus nicht dazu dient, dass er die unwichtigen Sachen aus dem Weg räumt, damit man sich dem Wichtigen zuwenden kann, warum sind wir dann Minimalisten? Minimalismus dient doch primär dazu, die „Störgeräusche“ im eigenen Leben zu entfernen, um zu entdecken was für mich selbst wirklich (und das abgesehen davon was andere denken) wichtig ist. Minimalismus als Selbstzweck ist relativ sinnlos, Minimalismus ist ein Werkzeug, aber nicht das Endziel.
    Nur: das Endziel hat wahrscheinlich wenig oder gar nichts mehr mit Minimalismus an sich zu tun und darüber zu bloggen unter dem Mantel des Minimalismus ist nicht mehr gut möglich – drum ist mein Blog zum Beispiel nun ein Reiseblog :) Es lebe der Post-Minimalismus!

    1. Deshalb ist mein Blog auch nicht nur Minimalismus, das wäre mir tatsächlich auch zu langweilig. Trotzdem weiß ich noch nicht, ob Minimalismus nicht auch etwas „für alle“ sein kann. Als Gesellschaft. Schwer zu beschreiben.

  8. Für mich hat Minimalismus mehrere Ebenen:
    1. wenn ich weniger kaufe, muss ich weniger Geld verdienen, bin weniger reizüberflutet, fühle ich mich wohler.
    2. gehört Achtsamkeit als verbindendes Element der Innen- und Außenwelt klar für mich dazu. Durch Achtsamkeit ist mir erst aufgefallen, dass ich minimalistisch „ticke“.
    3. die gesellschaftliche Dimension, also Zukunftsfähigkeit: sehe ich auch ganz klar so und finde sie auch wichtig.
    4. Ist mir diese zunehmende Fixierung auf Konsum der letzten Jahrzehnte schlichtweg auf den Keks gegangen. Ich lebe ja schon etwas länger, genieße einige Neuerungen der heutigen Zeit, finde manches aber auch komplett unsinnig. Erst recht die zunehmend schlechte Qualität der Dinge (geplante Obsoleszenz)
    5. Minimalismus war für mich die befreiende Erkenntnis, dass es völlig in Ordnung ist, wenn ich auf viele Dinge keinen Bock habe, mich dies früher, heute und auch künftig nicht interessiert und die gutbürgerlichen Krempelstandards nicht zu meinem Leben gehören.

  9. Ach ja – zum Thema Weihnachtsgeschenke ein kleiner Tipp:
    Einfach 1 Jahr vorher ankündigen, wenn ihr euch an der Geschenkeorgie nicht mehr beteiligen wollt.

    Ich habe das so bereits in den 80er-Jahren mit Mitte 20 gemacht: Nach Weihnachten angekündigt, ein Jahr später noch mal dran erinnert. Das war’s. Natürlich keine Begeisterungsstürme, aber die lieben Verwandten gewöhnen sich dran.

    Erst heute kommt mir die Idee, dass diese – wenn sie unbedingt was schenken wollen – ja mal Geld spenden können. Es gibt genügend Leute auf der Welt, denen das Nötigste fehlt. Dazu müssen wir nicht weit schauen.

    1. ja, die Erfahrung hab ich auch gemacht: Einfach rechtzeitig Bescheid sagen und ruhig öfter als einmal sagen :)
      Ich habe sogar den Eindruck, dass diese Entbindung von der Geschenkepflicht alle total erleichtert hat.

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