Gesehen im März

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Im März habe ich mir wieder einiges angeschaut:

Deadpool
Der Söldner mit der großen Klappe will sein Mädchen wieder haben. Dabei muss er sich aber erst mal mit Ajax anlegen und seinem Mädel erzählen, dass er nicht mehr der ist, der er früher einmal war…
Fazit: sehenswert und total verrückt. Die Storyline ist ansich etwas belanglos, aber es ist ein Film für Fans der Comicfigur und die kommen voll auf ihre Kosten. Immerhin haben wir ja gefühlt jaaaaahrelang gezittert. Was hatten wir Angst, dass es Mist geben könnte, nach FF hätte es ja auch richtig übel ausgehen können. Aber hat funktioniert. Und dann mutiert dieser Film auch noch zum Kassenschlager! Der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Film auch mit wenig Budget klappen kann, wenn die Leute Bock drauf haben.

Wo wir gerade beim Thema sind…

Fantastic 4
Vier junge Wissenschaftler um das Genie Reed Richards schaffen es, in eine andere Dimension zu transportieren. Dabei kommt es zu einen Unfall und sie erhalten fantastische Kräfte. Doch der ebenfalls „verunglückte“ Viktor van Doom ist sauer. Keine Ahnung warum eigentlich. Das kommt im Film nicht vor.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Der Film ist nicht direkt schlecht, denn das wäre eine richtige Meinung, die tatsächlich zu viel wäre, er ist nur das grottoid hirnloseste und langweiliste was ich seit Langem gesehen habe. Und das sage ich, obwohl ich regelmäßig die #SchleFaZ gucke!
Ich kann mir aber auch gar nicht erklären, warum einige sagen „Der erste Teil des Films ist okay, aber dann gehts schief“ – das kann ich so nicht unterschreiben. Der Film ist von Anfang an einfach nur dämlich.
Hätte ne tolle Origin-Story sein können, aber sie haben es auf ganzer Linie verkackt. Alles vorhersehbar, Kate Mara hat nen furchtbaren Haarschnitt und das man DEN Marvel-Bösewicht einfach so fallen lässt, nee, darüber komm ich gar nicht hinweg. Ich glaube, die Fantastic Four sind für dieses Jahrhundert ausgelutscht. Das Thema „Superheldenfamilie“ ist für dieses Jahrhundert endgültig durch.

Babylon A.D.
Söldner Toorop (Vin Diesel) nimmt einen Spezialauftrag von Mafiaboss Gorksy an: Er soll eine junge Frau namens Aurora von Russland nach New York begleiten, keine Fragen stellen und am Ende kassieren. Begleitet wird die Aurora von einer resoluten Nonne, die auch ihre Geheimnisse hat. Auf der Reise kommt es zu einigen Zwischenfällen.
Fazit: kaum zu fassen, dass der Film an mir vorbeigegangen ist, immerhin ist er ja schon von 2008! Ich fand ihn gut, vor allem den Soundtrack. Leider driftet er am Ende etwas in religiöse-spiritistische Metaphysik ab, die ich nicht kapiert habe. Trotzdem fand ich das Setting erstaunlich realistisch. Kann man sich anschauen.

Quintett
Eiszeit, kein Erdöl. Die übriggebliebene Menschheit rottet sich zusammen, ist zu Fuß im Eis unterwegs und spielt das süchtigmachende Spiel „Quintett“. Essex, ein Robbenjäger, kehrt nach 10 Jahren in der Wildnis mit seiner schwangeren Frau in die Stadt zurück, um seinen Bruder zu suchen. Dieser wird zusammen mit Essex‘ Frau bei einem Bombenattentat getötet. Auf der Suche nach dem Mörder stellt Essex fest, dass die Lösung in dem Spiel liegen muss…
Fazit:verschwendete Lebenszeit. Daran kann leider nich mal der gutaussehende Paul Newman was ändern. Der Film ist einfach nur lahm. Trotzdem setzt er sich irgendwie im Gehirn fest.

Spy
Mauerblümchen Susan arbeitet als Analystin bei der CIA und ist die Assistentin von James-Bond-Verschnitt Bradley Fine. Als dieser jedoch ermordet wird, meldet sich Susan freiwillig, um seinen Auftrag um eine verschwundene Atombombe zu beenden.
Fazit:Ziemlich vulgäre Actionkomödie (die amerikanische Art), die aber gut unterhält und stellenweise saulustig ist. Ich mochte vor allem Jason Statham, der sollte viel öfter in Komödien zu sehen sein. Unbedingt auch das Gag-Reel auf DVD angucken :D Für Fans von „Kingsman“ und Gefluche :D Der Film ist ansich nix besonderes, aber man merkt den Schauspielern an, dass sie Spaß beim Drehen hatten, deshalb finde ich den Film sehenswert.

Daredevil, Staffel 2
Matt Murdock alias Daredevil hat sich einen Namen in Hells Kitchen gemacht. Doch seine nächtlichen Aktiviäten rufen neue Gegner auf den Plan. Und plötzlich haben sämtliche Gangs im Viertel ein Problem – Der Punisher ist da.
Doch das ist nicht alles, denn Matts Exfreundin Elektra ist in der Stadt und die hat auch was vor…
Fazit: Die Serie kann meiner Meinung nach das Niveau der ersten Staffel halten, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen schwächelt. Grandios choreographierte Kampfszenen, ein toll gecasteter Jon Bernthal als Punisher, überhaupt tolle Charaktereinführung und -entwicklung und jede Menge Konflikte – ich liebe diese Serie und find sie daher sehenswert! Elodie Yung als Elektra hat mir auch gut gefallen. Aber Achtung: Viel Gewalt, Folterszenen und ne ordentliche Portion (Film-)Blut! Nix für schwache Nerven.

Riddick – Überleben ist seine Rache
NATÜRLICH hat Riddick wieder ein Problem: Alle hassen ihn und er wird wieder mal irgendwo in der Pampa zum Sterben liegen gelassen. Aber Riddick ist ja der MacGyver des Universums und im 3. Teil stärker und besser als je zu vor. Den Bösen wirds also schlecht gehen!
Fazit: Auch ein Film, der irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Auf Riddick ist Verlass, gewohnte – sehenswerte – Sci-Fi-Hollywood Kost. Kann man sich anschauen.

Downton Abbey – The Finale
Die letzte Folge von Downton Abbey spielt zum Jahreswechsel 1925/1926
Fazit: ein Abschied mit gemischten Gefühlen. Zu viele Happy-Ends, zu viele neu aufgemachte Schubladen, die dann auch ein bisschen unmotivert offen bleiben. Aber tja, traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist. Insgesamt war das schon eine tolle Serie, wobei mir die Staffeln 2, 5 und 6 am Besten gefielen.

Das wars endlich. Was hast du dir angesehen?

Gelesen im März

Buchrezensionen - Leseliste des Monats März 2016

Ich habe mir vorgenommen, viel zu lesen und das habe ich geschafft.
Neben gefühlt tausend Comics (Avengers breche ich aber bald ab, das Event Secret Wars ist aber toll und Deadpool sowieso) habe ich das hier gelesen:

„Virginia Woolf – eine Biografe“ von Hermione Lee
„Wie schreibt man eine Biografie?“ hat sich Virginia Woolf in ihren Tagebücher selbst oft gefragt und genau daran knüpft die Autorin Hermione Lee an. Sie beleuchtet intensiv Virginia Woolfs Beziehungen zu ihrer Schwester Vanessa, zu ihrem Mann Leonard, aber auch zu ihrer Verwandtschaft im größeren Kreis und erforscht, wie es sich genau mit den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der Geisteskrankheit verhält.
Fazit: sehr ausführliche, aber auch mit kritischen Untertönen versetzte Biografie, fand ich trotz des Umfangs (über 1000 Seiten) sehr lesenswert. Anfangs hat es mich gestört, dass sie soweit ausgeholt hat und sämtliche Verwandten beschrieben hat, aber wenn man in das Leben und Werk VWs eintaucht, macht es Sinn, da sie sehr oft ihre Verwandten als Vorbild für ihre literarischen Charaktere benutzt hat. Wer tiefer in die Romanwelt Virginia Woolfs einsteigen möchte, sollte sich diese Biografie mal näher anschauen.

„Über das Halten von Eichhörnchen“ von Axel Scheffler und Harry Rowohlt
Der ziemlich skurrile Text ist eigentlich aus einem Kinderlexikon von 1910. Harry Rowohlt hat das Ganze übersetzt und Axel Scheffler in seiner unnachahmlichen Art bebildert.
Fazit: entzückende Bilder, skurrile Ratschläge – einfach herrlich. Ein tolles Geschenk!

„438 Tage: Überlebenskampf auf dem Pazifik“ von Jonathan Franklin
Am 17. November 2012 brechen José Alvarenga und sein Maat Cordoba zum Fischen vor der Küste Mexikos auf. Doch nach einem starken Unwetter wird die Routinefahrt zu einem 11800 Kilometer langen Überlebenskampf auf See.
Fazit: spannender Tatsachenbericht über einen spektakulären Überlebenskampf, daher sehr lesenswert! Liest sich auch ziemlich schnell, denn es ist wirklich ein gut aufbereiteter Tatsachenbericht, der an keiner Stelle langweilig wird. Interessanterweise dümpelte Alvarenga durch den gigantischen Pazifik-Müllstrudel und ab und an hat ihn der Müll sogar beim Überleben unterstützt! Das fand ich hochspannend und ziemlich traurig.

Vögel beobachten in Ostdeutschland von Christian Wagner
Wo beobachte ich Vögel in Ostdeutschland von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg bis Thüringen? Dieses Buch zeigt die besten Beobachtungsgebiete mit Schauplätzen für Adler, Gänse und Kraniche auf und hilft beim planen von ornithologischen Touren.
Fazit: ein gut beschriebener Tourenplaner für Vogelkundler und solche, die es werden wollen. Gibts auch noch für andere Regionen. Schön, dass ganz hinten im Buch auch eine Artenübersicht drin war! War im Urlaub sehr hilfreich!

Was hast du im März gelesen?

Wochenrückblick KW12/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Frohe Ostern und entspannte Feiertage! Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe diesen Kurzurlaub dringend nötig.
Hier meine Fundstücke der Woche 12:

Über diese Masse an Ausmalbüchern für Erwachsene wundern sich auch andere. „Peter Pan Markt“ nennt sich das. Kultivieren wir beim Spielen als Erwachsene den inneren Geek? ist das so schön, weil man dabei nicht dem Optimierungsdrang unterworfen ist? oder was ist da los? „Im Mandala gibt es keine Gewinner“

Ein Kuss für den Lügendetektor

Dieses Buch kommt mal auf meine Leseliste.

Improv Everywhere hat wieder zugeschlagen. Diesmal mit einem Time Machine Prank :D Mein Lieblingsclip ist aber immer noch der von Rob

Zur Abwechslung auch mal ganz schön: 7 Best-Case Scenarios for the Future of Humanity aber bumm – schon kommt die Keule: Wir können nicht alles retten.

Arbeiten nach dem Ende der Arbeitsgesellschaft. Interessanter Artikel. Vor allem der Satz „Zumal es erste Forschungen gibt, die belegen, dass das verstärkte Aufrücken von Frauen in Leitungspositionen die Gewinne von börsennotierten Unternehmen steigert.“

Das wars schon. Habs gut.

Meine 3 Tricks für einen vereinfachten Alltag

Auf Pinterest stolpert ja manchmal über diese ganzen „Life-Hacks“ von Leuten, die so dermaßen clever sind, dass man sich fragt, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist! Vielleicht gehts nur mir so, aber ich finde einige dieser Lifehacks so nützlich, dass sich mein Leben vereinfach und dadurch verbessert hat.
Daraufhin habe ich überlegt, ob ich nicht auch solche Tricks auf Lager habe und nach einer Woche nachdenken (ja echt!), habe ich doch 3 Sachen gefunden, die ich mache, um mir selbst das Leben zu vereinfachen:

1. Nur schwarze Socken anziehen.
Da gibts beim Kaufen nix zu überlegen (ich find bunte Socken immer ein bisschen stillos, kindisch und zu klein) und die Socken passen immer zusammen. Und ja, ich zieh auch verschiedenartige Socken an, wenn ich sie mal falsch zusammengefügt habe. Is mir egal. Ist ein wirksamer Schutz gegen Pixie-Schabernack und beim nächsten Waschen hab ich ja wieder die Chance es richtig zu machen :D
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

2. Ein Glöckchen am Schlüsselbund tragen.
Seit Jahren ein ständiger Begleiter. So kann ich hören, ob ich den Schlüssel in der Tasche habe, in dem ich einfach nur Rucksack oder Tasche schüttle. Kein nerviges Herumkramen mehr.
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

3. Statt Strumpfhosen – (Kokos-)öl oder Fettcreme verwenden.
Ich trage eigentlich nur Hosen. Und alle Hosenträger wissen: Lange Unterhosen oder Strumpfhosen sind unter Hosen nervig. Entweder man muss sich im Büro wieder ausziehen oder man friert unterwegs. Ich schmiere mir seit Jahren Fett auf die Unterschenkel. So wird meine Haut nicht nur gepflegt, nein, die Fettschicht lässt die Kälte nicht so schnell durch! Es erstaunt mich immer wieder, wie gut das hilft.
3 Tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

Vielleicht hab ich in Wirklichkeit noch Tricks auf Lager, die ich in den Pool werfen könnte, aber mir fällt gerade nix mehr ein. :D
Welche Tricks hast du auf Lager? Was kann ich mir von dir abschauen?

Wochenrückblick KW11/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Es ist Sonntag! Und ich bin voll Daredevil-verkatert, weil ich binge-watching betrieben habe bis halb drei uhr morgens! Aber die Serie gefällt mir total gut. Ich hab noch 4 Folgen vor mir und dann muss ich mir was neues überlegen :D Aber Jessica Jones hab ich ja auch noch vor mir…
Egal! Erstmal hier meine Fundstücke der Woche:

Hier, ein bisschen Musik, die so beschrieben wird: A retrowave outrunny song spiced with the voice of the galaxy conquering jerk TJ Laser, a character by Youtuber Tyrannicon.

Das sind die Jobs der Zukunft?! okay…voll abgefahren! Ich frage mich ja, ob die ausgestorbenen Jobs wieder zurück kommen werden. (Zombie-Jobs!) Ich wäre so ein toller Nachtwächter. Ich würde dafür sogar Lieder pfeifen lernen! Versprochen!
Aber bevor das passiert, informiere ich mich über die Star Trek Economics

Ren & Stimpy Fans anwesend? Der Marco hat ne super Kurzdoku über John Kricfalusi gefunden, die ihr euch unbedingt anschauen solltet.

Vegan, muskulös, ohne Zucker, Gluten oder Fett… – Sportlichkeit und Gesundheit als neues Statussymbol?

Kevin Wada im Interview. Seine Zeichnungen sind Balsam für meine Augen. Das hab ich glaub ich schon ein paar Mal erwähnt, aber ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen.

How to hear your wisdom

Kristin erzählt übers Booktuben, Bücher und Bibliotheken und was das mit ihr macht.

Das wars! Du bist dran! Was hast du gefunden?

Die Weg-damit-Kiste im Ausmist-Alltag

All die Jahre, all das Ausmisten – aber das hat sich nicht geändert:
Die „Weggeben“-Kiste bzw. Station, wo ausgemistete Dinge landen, die ich verschenken oder spenden will.
(Das Zeug, dass ich reparieren will, landet auf dem Sofa oder auf dem Küchentisch, damit es mir ein schlechtes Gewissen macht und ich mich schnellstmöglich darum kümmere. Das ist zwar jetzt nicht die Martha Stewart Methode, aber sie funktioniert für mich. Ich glaube in diesem Fall nicht daran, dass eine „zu reparieren“ Kiste was bringt, obwohl es in den gängigen Ratgebern immer empfohlen wird. Denn da verschwindet das zu reparierende Teil ja doch wieder und die Kiste staubt zu. *hüstel* Ich spreche aus Erfahrung)

mit einer wegdamit-kiste mehr Ordnung im Ausmistalltag.

Da das Ausmisten bei mir immer noch stattfindet (ich habe mehr als 100 Dinge und ich bin langsam, weil mein Leben viel zu aufregend ist ich faul bin), ist diese Kiste als Sammelort für mich extrem wichtig.
Als 9-5 Angestellte habe ich nicht jeden Tag Zeit, um Sachen sofort wegzubringen, da die Recyclinghöfe oder Sozialkaufhäuser dann schon geschlossen haben. Ich muss das also aufs Wochenende verlegen.

Der Sinn dieser Kiste (oder Tasche, Schachtel, Tonne, was auch immer) ist der, dass man eine permanente Station im Haus hat, in der ausgemistete Dinge ihren Platz finden, bis man sie endlich weggeben kann. Die Kiste soll all den Kleinkram beherbergen, der sonst wieder in der Wohnung rumfliegt. Bücher, Modeschmuck, Hausrat, Accessoires usw.
Ich hab dann auch gleich eine Liste im Kopf zu haben, wo ich das Zeug dann hinbringen will. Ich spende Besteck, Tassen und andern Schnickschnack an Oxfam, die Bücher packe ich in den Bücherschrank in meiner Nachbarschaft oder schenke ich der Bücherei. Aussortierter Bastelkram sammelt sich in der Kiste, bis zur Weitergabe an Grundschule oder Kita (hier im Haus wohnen keine Kinder). Auch Kram, den ich verschenken will, lagert dort, bis ich bei Freund xy angefragt habe, ob er das Ding auch haben will. Der Fall ist aber selten.

Ich lege Wert darauf, dass die Sammelstation nach Ausmistaktionen auch wieder verschwindet. Ich nehme also nur Boxen, Wäschekörbe oder Kartons, die sich hinterher anderweitig benutzen lassen.
Wenn die Box für mehrere Familienmitglieder als Zwischenheim für aussortierte Dinge dienen soll, ist das natürlich was anderes. Achte auf eine entsprechende, gut leserliche Beschriftung und einen Ort, der für jeden leicht zugänglich ist.

Wichtig: regelmäßig leeren und das Zeug endlich loswerden! :) Ich plane immer einen großen Spaziergang zum Bücherschrank und nehme auch gleich Altpapier und Altglas mit und/oder erledige auf dem Weg auch noch ein paar Einkäufe. Und auf dem Rückweg gibts ein Stück Torte, damit es sich auch wirklich lohnt, das Haus zu verlassen! :D #kuchenbattle! Aber meistens ist es mir schon Motivation genug, wenn ich wieder etwas losgeworden bin.

Achso, und weil das auch hin und wieder gefragt wird: Ich habe keine Box für „Zu verkaufen“-Dinge. Ich möchte das unverkaufte Zeug nicht endlos in der Wohnung lagern müssen, mein Fokus liegt auf „schnell loswerden“ und ich glaube auch kaum, dass sich für den Kleinkram der Arbeitsaufwand lohnen würde. Etwas, das so viel Wert ist, dass es sich noch lohnt zu verkaufen, habe ich nicht oder ist in Benutzung. Aber das ist natürlich für jeden anders.

Wie ist das bei dir? Bist du mit dem Ausmisten fertig und hast trotzdem so ne Kiste für den Fall der Fälle? Bist du komplett ohne ausgekommen? Wie?
Falls du (noch) keine hast – Wie klappt das Ausmisten mit Partner/in und Kindern?

Wochenrückblick KW10/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove
Eigentlich wollte ich zum Minimalismus-stammtisch gehen, aber über mir prasselt gerade ne Flut von Formularen ein, die ich irgendwie bewältigen muss. Und ne Pause vom Arbeitsalltag wäre auch mal ganz nett. Deshalb nur ein paar kurze, aber schöne Internetfundstücke für den heutigen Sonntag:

„Vor allem Besitz und Konsum spielen weiterhin eine große Rolle im digitalen Minimalismus und zeigen, dass sich die Bewegung dem allgemeinen Trend unserer Zeit eher unreflektiert unterordnet, auch wenn durchaus Ansätze von revolutionären Momenten in ihrem Verhalten vorhanden sind.“ – Ich habe nur den Abstract gelesen, aber der Satz ist mir gleich aufgefallen – Was sagst du dazu? Ich finde, daran ist überhaupt nix unreflektiertes…?! mmh.

„Hidden Figures“ scheint ein cooler Film zu werden!

Klimawandel und seine Folgen ist ein superinteressantes MOOC-Thema! Danke Sunray! Wenn ich genügend Brainpower habe, mach ich vielleicht mit.

Gordo trommelt auf Eimern. Und wie!

Ratespiel! Wer ist hier der Roboter?

Apropos Tanz – ich habe wieder was Neues gelernt!
„Butho“ ist ein freier Ausdruckstanz, bei der die Tänzer halbnackt und weiß gekalkt zu Gruselmusik „tanzen“. Ich hab keine Ahnung von zeitgenössischem Tanz, aber dabei schau ich irgendwie gerne zu. Mich erinnert das immer an die Aliens aus „Prometheus“, sehr minimalistisch, sehr Sci-Fi – ziemlich cool.

Geschenk-Idee: Ein DIY Buchabo für alle, die gern lesen!

Ich lese gerne. Ich rede und schreibe gerne über Bücher. Ich bastel gerne und Post mag ich auch. Und zu Weihnachten wollte ich dann doch noch was verschenken. An jemanden, der genauso gerne liest wie ich.
Keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin, aber ich finde die Idee genial! :D

Warum? Weil ich glaube, dass ich durch die Geschenke-Verlängerung jede Menge Spaß und Lust auf das Hobby Lesen verbreiten kann :)

diy buchabo verschenken

Du brauchst:

  1. 12 Blanko Postkarten bzw. dünnen, weißen Karton im Format A6
  2. 12 Briefmarken für die Postkarten
  3. Zeit, mindestens 1 Stunde
  4. 1 Umschlag
  5. Textverarbeitungsprogramm und Drucker

Optional:
Sticker, Washi-Tape, Adressstempel, Stifte

Die Idee:
Der/Die Beschenkte kann sich jeden Monat ein Buch wünschen. Entweder einen konkreten Titel, ein Buch zu einem Sachthema oder einen Roman aus einem ausgewählten Genre.
Dadurch, dass die Adresse aufgedruckt ist und die Briefmarke bereits klebt, ist die Hürde für den Beschenkten niedrigschwellig. Der Beschenkte muss also nur nachdenken, etwas ankreuzen und zum nächsten Briefkasten.
Auf der Rückseite ist genügend Platz um zu notieren, wie das letzte Buch gefallen hat. Da man im Kontakt steht, kann man bestimmt über das Buch sprechen und so auch für sich selbst evtl. neue Titel und Genres entdecken.
Beraten lasse ich mich von Freunden, Bibliothekaren, im Internet und bei meinem Buchhändler. Ich habe die Genre bewusst nicht allzu sehr eingeschränkt, damit ich auch möglichst viel Auswahl habe.

Das Kleingedruckte
Ich habe auch eine persönliche Anleitung dazu geschrieben, in der erklärt wird, wie es funktioniert und ich habe die Genre genauer erläutert, damit der/die Beschenkte eine Idee bekommt, wie er die Genre einschränken kann. „Spannung“ kann ja Krimi, Thriller, Spionagegeschichte oder nichts von alldem sein. Natürlich kann man auch zwei Kategorien ankreuzen, z.B. Liebe und Historisches, wird halt ein historischer Liebesroman :D
Ich habe auch noch notiert, dass die Bücher nicht unbedingt neu sind, sondern auch antiquarisch vom Flohmarkt oder aus Buchtauschschränken oder aus meinem Bücherregal sein können. Ich richte mich da nach Verfügbarkeit, bin aber durchaus bereit, Geld auszugeben :) (z.B. habe ich überhaupt keine Historischen Romane. Das wird auch für mich spannend)

Den Überblick behalten
Falls der Beschenkte das Buch bereits kennt, kann er es mir zurückschicken oder einfach selbst weiterverschenken. Die Dinge sollen im Fluss sein. Die Karten sind zwar nummeriert, aber mir ist es egal, in welcher Reihenfolge die Karten ankommen. Für mich ist das nur wichtig, weil ich im Filofax eine nummierte Liste habe, wo ich mir die Titel notieren kann, damit ich nix doppelt versende. Außerdem ist es mir auch egal, ob pro Monat 2 Karten kommen oder die Wunschkarten seltener kommen. Je nachdem verkürzt oder verlängert sich dann halt die Abo-Laufzeit.

Da die erste Karte schon angekommen ist, werte ich das mal als Erfolg! :)

Viel Spaß beim Gestalten und Verschenken!

Hast du schon mal ein DIY-Abo verschenkt? Für was? Für wen? Wie kam es an? Welche Abo-Ideen könnten sonst noch funktionieren? Ich habe neulich ziemlich viele coole bunte Socken gesehen, ich kann mir also auch ein Socken-Abo vorstellen :D

Wochenrückblick KW9/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Willkommen zur Sonntagsausgabe des DingDongDigest mit einer bunten Mischung von Netzfundstücken!

Erstmal hübsch machen: Make your Face great again! Vergesst Kontouring – „Trumping“ ist in! :D :D :D

Dann einkaufen in einem schwedischen Supermarkt ohne Angestellte, aber bitte plastikfrei! Denn schließlich sind illegale Deponien in Brandenburg auch nicht schön.

Wenn wir uns davon erholt haben, dass sich unser ganzes Arbeitsleben umkrempeln wird und dadurch ein Überwachungskapitalismus wird, können wir uns über Selbstlosigkeit informieren.

Und wem das jetzt alles zu viel war, hört sich am Besten die Gruselgeräusche aus dem Mariannengraben an.

Das wars schon. Ich wünsch dir einen sonnigen Sonntag!

To Do – im März

Tja, mmmh…meine Februarvorhaben sind [aus Gründen] ganz schön untergegangen…
Aber immerhin habe ich „Deadpool“ zweimal im Kino gesehen und finde den Film ganz famos! Mein Biografie-Projekt kommt gut voran, wobei ich mich momentan nicht so gut aufs Lesen konzentrieren kann. Und das Schreiben meiner eigenen Biografie hat mich ein bisschen gestresst, weil ich einige Wochen nachholen musste. Ich bleibe am Ball!

Aber mal sehen. Ein neuer Monat = ein neuer Anfang!

Ich möchte….

  • lesen, lesen, lesen!
  • viele neue Vögel beobachten
  • einen Kurzurlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbringen und dabei uuuuuuunbedingt ins Ozeaneum (das steht schon seit 3 Jahren auf meiner Liste!)
  • gründlich aufräumen. überall. mal wieder.
  • mich mit dem blöden Thema der Vorsorge (Betreuungsvollmachten, Patientenverfügungen usw.) auseinandersetzen.
  • Herrn DingDong beim Ausmisten seiner Sachen helfen (!!!! Krass, oder??? *jubeljubelfreufreu*)

Was machst du im März?
Hast du einen Tipp für mich, was man sich in Mecklenburg-Vorpommern UNBEDINGT anschauen muss? Welche Wanderstrecke ist die Schönste? Wo kriegt man den besten Kuchen?
#kuchenbattle