Die Weg-damit-Kiste im Ausmist-Alltag

All die Jahre, all das Ausmisten – aber das hat sich nicht geändert:
Die „Weggeben“-Kiste bzw. Station, wo ausgemistete Dinge landen, die ich verschenken oder spenden will.
(Das Zeug, dass ich reparieren will, landet auf dem Sofa oder auf dem Küchentisch, damit es mir ein schlechtes Gewissen macht und ich mich schnellstmöglich darum kümmere. Das ist zwar jetzt nicht die Martha Stewart Methode, aber sie funktioniert für mich. Ich glaube in diesem Fall nicht daran, dass eine „zu reparieren“ Kiste was bringt, obwohl es in den gängigen Ratgebern immer empfohlen wird. Denn da verschwindet das zu reparierende Teil ja doch wieder und die Kiste staubt zu. *hüstel* Ich spreche aus Erfahrung)

mit einer wegdamit-kiste mehr Ordnung im Ausmistalltag.

Da das Ausmisten bei mir immer noch stattfindet (ich habe mehr als 100 Dinge und ich bin langsam, weil mein Leben viel zu aufregend ist ich faul bin), ist diese Kiste als Sammelort für mich extrem wichtig.
Als 9-5 Angestellte habe ich nicht jeden Tag Zeit, um Sachen sofort wegzubringen, da die Recyclinghöfe oder Sozialkaufhäuser dann schon geschlossen haben. Ich muss das also aufs Wochenende verlegen.

Der Sinn dieser Kiste (oder Tasche, Schachtel, Tonne, was auch immer) ist der, dass man eine permanente Station im Haus hat, in der ausgemistete Dinge ihren Platz finden, bis man sie endlich weggeben kann. Die Kiste soll all den Kleinkram beherbergen, der sonst wieder in der Wohnung rumfliegt. Bücher, Modeschmuck, Hausrat, Accessoires usw.
Ich hab dann auch gleich eine Liste im Kopf zu haben, wo ich das Zeug dann hinbringen will. Ich spende Besteck, Tassen und andern Schnickschnack an Oxfam, die Bücher packe ich in den Bücherschrank in meiner Nachbarschaft oder schenke ich der Bücherei. Aussortierter Bastelkram sammelt sich in der Kiste, bis zur Weitergabe an Grundschule oder Kita (hier im Haus wohnen keine Kinder). Auch Kram, den ich verschenken will, lagert dort, bis ich bei Freund xy angefragt habe, ob er das Ding auch haben will. Der Fall ist aber selten.

Ich lege Wert darauf, dass die Sammelstation nach Ausmistaktionen auch wieder verschwindet. Ich nehme also nur Boxen, Wäschekörbe oder Kartons, die sich hinterher anderweitig benutzen lassen.
Wenn die Box für mehrere Familienmitglieder als Zwischenheim für aussortierte Dinge dienen soll, ist das natürlich was anderes. Achte auf eine entsprechende, gut leserliche Beschriftung und einen Ort, der für jeden leicht zugänglich ist.

Wichtig: regelmäßig leeren und das Zeug endlich loswerden! :) Ich plane immer einen großen Spaziergang zum Bücherschrank und nehme auch gleich Altpapier und Altglas mit und/oder erledige auf dem Weg auch noch ein paar Einkäufe. Und auf dem Rückweg gibts ein Stück Torte, damit es sich auch wirklich lohnt, das Haus zu verlassen! :D #kuchenbattle! Aber meistens ist es mir schon Motivation genug, wenn ich wieder etwas losgeworden bin.

Achso, und weil das auch hin und wieder gefragt wird: Ich habe keine Box für „Zu verkaufen“-Dinge. Ich möchte das unverkaufte Zeug nicht endlos in der Wohnung lagern müssen, mein Fokus liegt auf „schnell loswerden“ und ich glaube auch kaum, dass sich für den Kleinkram der Arbeitsaufwand lohnen würde. Etwas, das so viel Wert ist, dass es sich noch lohnt zu verkaufen, habe ich nicht oder ist in Benutzung. Aber das ist natürlich für jeden anders.

Wie ist das bei dir? Bist du mit dem Ausmisten fertig und hast trotzdem so ne Kiste für den Fall der Fälle? Bist du komplett ohne ausgekommen? Wie?
Falls du (noch) keine hast – Wie klappt das Ausmisten mit Partner/in und Kindern?

10 Gedanken zu “Die Weg-damit-Kiste im Ausmist-Alltag

  1. Ich hab zwar schon sehr viel ausgemistet, aber fertig bin ich noch lange nicht (ist man das überhaupt jemals?). So eine Kiste hat sich bei mir auch bewährt, da ich auch nicht jeden Tag Zeit habe mich um aussortierte Dinge zu kümmern.

  2. Acuh bei mir funktioniert die Ablage Sofa bzw. Küchentisch für die Dinge, die ich reparieren will, perfekt. Unsere Kiste steht direkt am Eingang, so dass der Blick beim Verlassen unseres Heims darauf fällt. So werden die ausgemisteten Dinge je nach Wegstrecke mitgenommen und sind schnell verteilt. Und fertig wird man, glaube ich niemals.

  3. Hallo Cloudy,

    So eine Kiste kann echt praktisch sein. Ich nehme allerdings meist einen alten, zu entsorgenden Pappkarton, der dann hinterher entsorgt wird.

    Ausmisten ist bei mir ein stetiger Prozess. Dass ich Ausmistaktionen veranstalte, kommt bei mir immer seltener vor.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    1. Hallo Philipp! Meine Ausmistaktionen werden gottseidank auch immer überschaubarer, aber da Herr DingDong nun seine Baustellen angeht, schadet es nicht, die Kiste noch ein bisschen länger stehen zu haben. :D

  4. Hallöchen,

    na das passt ja prima. Ich habe mir nämlich selbst eine Aufgabe gestellt: Im März täglich etwas auszusortieren: #ausgeMÄRZt :)

    Bis zum Ende des Monats lagere ich alles im Flur. Und da liegt mittlerweile schon ein riesiger Haufen! Anfang April werde ich dann alles auf einmal los. So ist zumindet der Plan :) Für einige große Möbeln haben wir den Sperrmüll schon angemeldet.

    Ich werde die intakten Teile vermutlich kostenlos über Kleinanzeigen anbieten. Reichtümer sind nicht dabei, aber wegwerfen sollte schon die letzte Instanz sein.

    Im Anschluss weiterhin eine „Weg-Kiste“ zu haben, ist auf jeden Fall eine gute Idee!

    Lieben Gruß
    Steffi

  5. Ich habe im Flur eine Kommode stehen und in der unteresten Schublade sammele ich Altpapier und Altglas. Aktuell liegen in dieser Schublade auch noch aussortierte Dinge und kaputte Elektrosachen (hier gibt es leider keinen Container für diese Dinge – ich muss irgendwann zum Recyclinghof fahren).

    Inzwischen gibt es auch weniger, was ich aussortieren möchte, da ich inzwischen besser darauf aufpasse, was mir in die Wohnung kommt. :)

  6. Ich habe auch so eine Kiste oder besser gesagt eine große Einkaufstasche, wo alles rein kommt, was für den Kostnixladen, den offenen Bücherschrank oder so was bestimmt ist.

    Es ist ein großes Hemmnis, etwas auszusortieren, wenn man sich wirklich um jedes Ding einzeln kümmern muss. Daher ist es echt sinnvoll, alles zu sammeln und dann gemeinsam weg zu bringen.

    lg
    Maria

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