Mein minimalistisches Sportprogramm

Neulich wurde ich per Mail gefragt, was eigentlich aus meinem 3 Minuten-Bewegungsprojekt geworden ist.

Ich mache sie nicht mehr. Wie üblich bin ich irgendwann krank geworden, dann war ich im Urlaub und dann isses eingeschlafen.
Aber gelernt habe ich trotzdem was Entscheidenes: Ich weiß jetzt wie ich mich selbst austricksen kann, um mehr Sport zu machen. Durch dieses 3-Minuten-Dings habe ich nämlich ein paar Kriterien für ein minimalistisches Sportprogramm aufgestellt.

Ein minimalistisches Sportprogramm muss für mich folgende Kriterien erfüllen:

  1. es muss einfach sein
  2. möglichst ohne Geräte auskommen
  3. es muss überall machbar sein
  4. wetterunabhängig
  5. Tag und Nacht
  6. ich kann es allein tun

Boom! Magic. Ich habe was gefunden, was für mich tatsächlich mehrmals die Woche nach Feierabend klappt:

1. Walk @ home
Das ist ein ganz stinkend einfaches Cardioprogramm von Leslie Sansone. Man braucht nicht mal viel Platz und wenn man die Clips schon ein bisschen kennt, kann man sie sogar übers Smartphone im Hotelzimmer abspielen und ein bisschen Ausdauertraining machen. Bei viel Zeit mache ich den 3 Mile Walk, bei wenig Zeit dann eben nur 15 Min.


2. 10 Min. Solution

10 Min. Kurz und Knackiges Kraftworkout. Gibt diverse Videos, z.B. Dance Workout (und ja, ein bisschen muss ich über dieses „Fat Blasting Dance Mix“ lachen) oder Pilates. Es gibt wenige Übungen, aber viele Wiederholungen. Den Anleitungen kann man folgen und es haut teilweise ganz schön rein. Und ey, Bauchworkout ohne Rücklage!

Um dran zu bleiben, habe ich mit ner Kollegin nen Deal: Wenn einer von uns beiden Sport in irgendeiner Form macht, schickt man der anderen ein Foto/Video/Screenshot von der App und die andere muss nachziehen! Es gibt 4 Joker pro Monat, um mal auszusetzen. Anfangs lief gut, dann wurden wir abwechselnd krank, aber da wir ja von niemanden Elektroschocks bei Nicht-Einhaltung des Deals bekommen, versuchen wir es jeden Tag neu :D

Ich weiß, für euch Sportskanonen ist das Pillepalle, aber ich muss mich immer ein bisschen betrügen.

Wie sieht dein minimalistisches Sportprogramm aus? Welche Kriterien hast du dafür?

4 Gedanken zu “Mein minimalistisches Sportprogramm

  1. Als Teenager war ich mal richtig diszipliniert, ich war sehr schlank, konnte mich mit Freuden im Spiegel angucken (ohne mir die Augen zuzuhalten ;)) und habe mir selbst gefallen. Mit der Zeit ist diese Disziplin leider verschwunden. Ich möchte aber gerne wieder, dass ich mich ohne Komplexe selber wieder angucken kann. Zur Motivation benutze ich das gleiche Workout, was ich damals benutzt habe. Denn damals habe ich das auch gemacht und es hat geklappt. Ausdauertraining habe ich damals nicht gemacht, das sind nur Übungen für den Körper, die aber alle auch ohne Geräte machbar sind. Das Lauf-Video, was du gepostet hast, gefällt mir und ich werde das auch mal miteinbeziehen. Ansonsten hoffe ich, dass meine damalige Motivation wieder auf mich selbst abfärbt :-D

  2. Moin :-)
    das ist ja witzig die Videos von Leslie habe ich letztes Jahr auch für mich entdeckt gehabt.
    Macht wirklich Spaß und klappt zu jeder Zeit und an jedem Ort. Einfach los marschieren vorm Fernseher und man tut sich was gutes :-)
    So einfach und simpel muss das sein, dann ist man auch motiviert.
    Als Sportskanone würd ich mich heut auch nicht mehr bezeichnen, das war einmal /o\ obwohl ich ja zugeben muss das ich seit Jahren Sportkegler bin, jeden Freitag Training und wenn Spielsaison ist dann auch Wettkämpfe am Wochenende :-) es macht Spaß aber von gut bin ich Meilen entfernt :-D Das ich da damals gelandet bin mit Ü30 ist Schuld meiner großen Tochter, die hat mich mitgeschleppt, naja ich bin geblieben sie nicht :-D

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Walk
    Aurelia

  3. Ich baue mein Sportprogramm in den Alltag ein. Da ich beruflich sehr viel laufe, brauche ich das schon nicht mehr in meiner Freizeit machen. Kraftübungen kann man auch abends vor dem Computer machen. Einfach sitzen, und beide Beine vom Boden heben. Das trainiert die Bauchmuskeln. Geht auch als Beifahrer im Auto.
    Beim Zähneputzen auf einem Bein mit gebeugten Knien stehen. Vor dem zu Bett gehen 20 Liegestütze schräg an der Badewanne. Das macht die Muskeln noch mal schön warm und ich kann besser einschlafen. Bein Geschirr in den Schank räumen sich bewusst strecken. Beim Kontakt im Büro nicht das Telefon nehmen, sondern die 2 Bürotüren weiter laufen.
    Rückengymastik mache ich dann aber schon gezielt – so 1x die Woche.
    Meine „du musst jede Woche 4x Sport machen“-Aktionen sind auch immer recht bald ausgeklungen. ;-)
    Mit meiner jetzigen Taktik komme ich schon seit Jahren gut zurecht.

  4. Ich hätte Lust, mir mal einen Hula Hoop-Reifen zu holen. Das konnte ich früher (schlanker) als Teenager ganz gut, denn ich erinnere mich mal im Gymnastikraum der Physiotherapie-Praxis meiner Mutter ohne einmal abzusetzen zwischen 1000 und 1200 Umrundungen geschafft zu haben. Sportlich war ich ja sonst eine Niete, weil ich keine Ausdauer hatte und weder gut hoch noch gut weit gut springen konnte und generell eher ein Tollpatsch bin. Beim klassischen Hula Hoop ging ich auch nicht nach hohes Tempo sondern aufs schaffen der Umdrehungen ohne abzusetzen:)

    Ich glaube das Anstrengendste dabei ist mitzuzählen. O_O

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