Gesehen im Oktober

Ich habe im Oktober zwar wenig gelesen, aber dafür ziemlich viel geguckt!

„Ghost in the Shell“
Tokio, 2029. Viele Menschen sind Cyborgs, einige haben ihren Geist sogar in einem Cyberbrain, einer Shell eingepflanzt. Darunter auch die Polizistin Major Motoko Kusanagi, die fast nur noch künstlich ist. Eines Tages gelingt es einem Hacker namens Puppet Master, sich in die Gehirne von Politikern zu hacken, die Politiker zu manipulieren und zu töten. Major Kusanagi und ihre Kollegen der Sektion 9 gehen auf die Jagd.
Fazit: sehenswert, is ja mittlerweile ein Klassiker. Das Thema Mensch-Maschine-Echt-Künstlich ist sehr interessant. Bin gespannt wie sie es als Real-Verfilmung umsetzen.

„Bis ans Ende der Welt“
Der Film ist von 1991 und spielt 1999. In diesem Jahr verlässt ein indischer Atomsatellit den Orbit und droht auf die Erde abzustürzen und alles zu verseuchen. Die Menschheit ist verunsichert und hinterfragt alles. Auch Claire trennt sich von ihrem Freund und zieht allein durch die Welt. Weil sie alles gesehen hat und nicht mehr weiß wo sie hin soll, will sie wieder zurück nach Paris zu ihrem Exfreund. Auf dem Weg dahin hat sie einen Autounfall mit zwei Bankräubern, mit denen sie sich anfreundet. Sie soll für die beiden das gestohlene Geld nach Paris bringen. Auf den Weg dahin nimmt sie einen geheimnisvollen Fremden als Anhalter mit, in den sie sich verliebt…
Fazit: Ein 5-Stunden Wim Wenders Meisterwerk über die Macht der Bilder und die moralische Frage, was wir mit ihnen anstellen dürfen. Der Film entfaltet sich von Anfang bis Ende, er ist skuril, traurig, seltsam, rührend, lustig und zieht einen hypnotisch in seinen Bann. Welches Genre? Gute Frage! Drama, Krimi, Liebesfilm, Musikvideo, Science-Fiction und/oder Reisereportage. Kann man sich aussuchen. Der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut und ich muss tatsächlich noch ziemlich oft an den Film denken. Sehenswert.

Madame Bovary
Verfilmung Flaubert, Ehebruch und Drama. Kennt man ja.
Fazit: schön inszenierte, kurzweilige Neuauflage mit tollen Schauspielern. Freunde des gut ausgestatteten Kostümfilms sollten sich den Film unbedingt ansehen.

Elomoea (Sci-Fi, 1972)
Raumschiffe verschwinden in der Nähe der Raumstation „Margot“. Auslöser für das verschwinden und den Funkabbruch zur Margot sind verschlüsselte Signale, die das Wort „Eolomea“ ergeben. Professorin Maria Scholl macht sich auf eine riskante Reise zur Station um das Verschwinden der Raumschiffe zu untersuchen.
Fazit: langweilige Kulisse, teilweise ein bisschen langatmig. Trotzdem interessanter Film im Hinblick auf die sozialistische Ideologie, die da drin durch die Charakterzeichnung verbastelt wurde.

„Im Staub der Sterne“ (Sci-Fi, 1976)
Das Raumschiff Cynro erreicht nach einem empfangenen Notrufsignal den Planeten TEM 4, findet dort aber keine Notsituation vor. Der Herrscher des Planeten will, dass sie sofort wieder abhauen. Dazu benutzt er auch Drogen und andere Bewusstseinsmanipulationen. Nur der an Bord verbliebene Navigator schöpft Verdacht und entdeckt auf eigene Faust die Ureinwohner des Planeten, die in unterirdischen Bergwerken Sklavenarbeit verrichten müssen. Mit viel Anstrengung gelingt es dem Navigator, die anderen davon zu überzeugen, dass sie manipuliert wurden und die Besatzung ist sich uneinig ob sie die Ureinwohner im Kampf gegen ihre Unterdrücker unterstützen sollen oder sich nicht einmischen wollen.
Fazit: toll ausgestattet und ansich sehr kurzweilig, kann man sich schon anschauen.

„Der schweigende Stern“ (Sci-Fi, 1960)
Im Jahr 1970 finden Wissenschaftler eine fremdartige Spule mit einer verschlüsselten Botschaft. Nach der teilweise gelungenen Dechiffrierung der Nachricht bringen Wissenschaftler den Fund mit dem Vorfall in Tunguska in Verbindung. Der Asteroideneinschlag in Sibirien war in Wirklichkeit die Explosion eines Raumschiffs von der Venus!
Nachdem alle Versuche, mit der Venus Kontakt aufzunehmen, gescheitert sind, beschließt der Weltrat, eine Expedition zur Venus zu senden.
Während des Fluges kann die Nachricht vollständig entschlüsselt werden. Sie sagt aus, dass die Venusbewohner einen Angriff auf die Erde vorbereiten. Dennoch entschließt sich die Besatzung zum Weiterflug, denn da der Angriff bisher nicht stattgefunden hat, besteht vielleicht noch eine Chance auf friedliche Verhandlungen…
Fazit: buntes, utopisches Sci-Fi Kino mit ner Portion Atomkraft Kritik und Sozialismus. Tolle Ausstattung, daher sehenswert.

„Warcraft – The Beginning“
Okay, also den Film nochmal kurz zu erklären wäre jetzt ganz schön anstregend. Es kommen Orks und Zauberer und Könige und andere Kreaturen vor und dann kämpfen sie.
Fazit: Handlung? egal. Irgendwie. Könnt sie jetzt nicht mehr herleiten. Namen der Figuren? Keine Ahnung! Fand ich den Film trotzdem großartig? JA! Der Film macht eigentlich voll Spaß zu gucken, weil es eigentlich ein Spekaktel ist und kein Film. Man fühlt sich wirklich wie in einem Spiel. Das ist irgendwie cool. Sehenswertes CGI-Effektkino.

„London has fallen“
Ein Terroristennetzwerk hat die Polizei und den MI-5 unterwandert und tötet sämtliche Präsidenten in London, die zu einer Trauerfeier eines Ministers gekommen sind. Nur der amerikanische Präsident is nich so leicht zu kriegen, weil er nen ziemlich krass guten Bodyguard hat.
Fazit: bäm bumm bäng. Ich liebe Actionfilme. Hier kriegt man, was man im Trailer sieht: Geballer und Explosionen, Patriotismus und männliche Stereotypen. Trotzdem an einigen Stellen sehr coole Stunts und coole Kameraeinstellungen. Sehenswert!

Dr. Fu Man Chu Collection (5 Filme)
enthält:
„Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“
„Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu“
„Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“
„Die Rache des Dr. Fu Man Chu“
„Ich, Dr. Fu Man Chu“

Das Grundprinzip der Film is immer dasselbe: Dr. Fu Man Chu (ein ganz ganz fammoser Christopher Lee) will gemeinsam mit seiner Tochter und seiner Ninja-Gang die Weltherrschaft an sich reissen. Seine Methoden sind immer ausgefuchst, braucht er doch dafür immer die Hilfe von renomierten Wissenschaftlern, die er entführt, erpresst und foltern lässt, damit sie ihm z.B. Opiumkristalle züchten, die Wasser vereisen.
Fazit: Von Unterhaltsam bis Facepalm ist alles dabei. Aber das macht nix. Man lernt dabei zum Beispiele coole Sprüche wie „Träumen Sie von der Ewigkeit!“ :D

Das wars. Puh.
Was hast du dir angesehen? Hast du Dr. Strange schon gesehen?

Wochenrückblick KW 43/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

So ein schönes Herbstwetter. Ich hab mit Stolz meinen neuen Mantel herumgetragen und hab damit schon zwei wichtige Sachen von meiner Liste erledigt. Mal sehen, ob ich noch die anderen Sachen hinkriege.
Jetzt erstmal ein paar Links:

La Mia Danza Libera schön, nicht?

How to Read The Secret Language of Starfleet Uniforms

Materialbildung – lernen durch Objekte im Museum der Dinge. Das find ich ziemlich cool. Kommt auf meine Berlin-Liste.

Wie viel Geld geben wir aus und wie viel Zeug sammelt sich für unsere Wunschrollen eigentlich an? Interessante Fragestellung und ein netter Erfahrungsbericht. Für welche Rollen kaufst du ein? Und: Muss das sein?

Gut Leben in Deutschland – wie, wann, was wo?

Schönen Wochenstart!

Gelesen im Oktober

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.

…irgendwie kein guter Lesemonat. Konnte mich schlecht aufs Lesen konzentrieren, und vielleicht sollte ich mal wieder einen Roman zur Hand nehmen. Nur welchen?

„Der innere Freund“ von Thomas Hohensee
Nur wer mit sich selbst gut umgeht, kann auch anderen ein Freund sein. Nur: Wie wird man das? In diesem Buch erfährt man es anhand vieler Anregungen und Nachdenkfragen.
Fazit: nett und einfach zu lesen, mit vielen Vorschlägen, wo man sich ganz bequem das rauspicken kann, was einem passt. Ich fands hilfreich, daher lesenswert!

„Hanse anschaulich – eine unterhaltsame Bilderreise in die Hansezeit“ von Heinz-Joachim Draeger
Was war die Hanse? Dieses Kinderbuch bietet allerhand übersichtlich aufbereitete Sachinformationen.
Fazit: sehr informativ und tatsächlich unterhaltsam. Es ist nicht quietschbunt, sondern unaufgeregt durchgehend nett illustriert und eher Comic-ähnlich, daher sehr bequeme Lektüre auch für Erwachsene.

Tja das wars schon. Wie langweilig. :D

Wochenrückblick KW42/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Sooooo. Gottseidank ist Wochenende, gottseidank hab ich wieder Internet :D Wie am Mittwoch geschrieben, kommt hier nun ein Fazit des Mini-Digital-Detox. Ich hab das Smartphone unter der Woche zu Hause gelassen und geguckt, ob sich was verändert. Hat es.
Insgesamt betrachtet war es ganz schön nervig und langweilig. Allerdings nur, weil man sich auch daran gewöhnt hat. Mir gefällt es, sofort informiert zu sein oder schnell etwas auf Wikipedia nachlesen zu können.
Es gab sogar 3 Situationen, wo ich ein Smartphone gebraucht hätte, aber trotzdem hat es auch irgendwie so geklappt. Ich bin aber auch ruhiger geworden, hab in der Mittagspause immer einen Spaziergang durch den Park gemacht und ließ die Timeline Timeline sein. Die Mini-Pause hat auch gereicht, um mir mal ne bessere Strategie im Umgang mit dem Smartphone auszudenken und das werde ich die nächsten Wochen einüben.

Hier nun aber ein paar Links:

Tolles Format mit interessanten Themen – Streetphilosophy

„When we feel heard and have time and space to hear others, we feel connected, safe and accepted“ – dem kann ich nur zustimmen.

Top 10 Smart Alternatives to TED Talks – schöne Liste

Musik!

Ab November gibts wieder die #konsumauszeit – ich weiß zwar noch nicht, ob ich mitmache, weil ich immer noch keinen Wintermantel habe, aber mal sehen. „anders konsumieren“ ist vielleicht auch interessant. So wie die Fernsehauszeit von Regenblumenwiese

Das wars schon. Schönes buntes Restwochenende!

Hilfe, ich bin ein Smombie! – Digital Detox, Selbstakzeptanz und Minimalismus

Da hab ich jetzt zwei Wochen gegrübelt, worüber ich schreiben könnte und dann fliegt mir das Thema direkt vor die Füße. Ich beherzige also die alte Bloggerweisheit: „Schreibe darüber, was du gerade erlebst und was dir wichtig ist“ und das tue ich. Denn es herrscht Alarmstufe Rot – ich bin zum Smombie mutiert!

Hilfe, ich bin ein Smombie - Digital Detox, Minimalismus und Selbstakzeptanz | Frau Ding Dongs Leben.

Ich knips hier und da mal ein Foto, lade es auf Instagram oder auch nicht, teile Blödsinn mit Freunden via Telegram, treffe Verabredungen und checke hin und wieder Pinterest und Twitter auf dem Telefon. Sonst eigentlich nix. Wenn ich mit anderen unterwegs bin, bleibt das Handy in der Tasche. Eigentlich nicht schlimm, wenn man das so liest. Fühlt sich auch nicht schlimm an, wenn ich alle 20 Minuten zum Handy greife.

Aber: ich check auch schnell mal meine Mails im Gehen. Ich höre nicht mehr richtig zu und kann mich schlechter aufs Lesen konzentrieren (was, zugegeben, auch an meiner Literaturauswahl liegt…) und jetzt kommt wohl das Allerallerschlimmste: Ich habe angefangen mich mit diesen Menschen in diesen gekünstelten Instagram-Bilderwelten zu vergleichen! Das ich da so reingerutscht bin, erschreckt mich. Denn ICH WEIß es doch eigentlich besser. Nicht so schlank und fit wie die Mädels in den Yogahosen, kein besonderes Essen morgens, keine atemberaubende Natur und auch kein minimalistisches Arbeitszimmer mit Designerstücken. Ich gucke ins Handy. Ich sehe mich um und fühle mich schäbig. Ich wurde unzufrieden mit mir und meinem Leben. (ich neige auch ohne Instagram zu Übertreibungen)

Darüber kann ich, wenn ich länger reflektiere und das alle für mich sortiere, herzlich lachen. :D
Viel zu spät habe ich jedoch bemerkt, was da wirklich los ist. Der Mechanismus des Sich-Scheiße-Fühlens durch Instagram ist nämlich viel subtiler und gemeiner und geht so: Ich sehe, was Leute, die ich kenne und mag alles „liken“ und ordne mich da sofort irgendwie ein. Ich vergleich mich mit Leuten und Dingen, weil ICH gerne geliked werden will.

Als mir das am Sonntag zum ersten Mal klar wurde, wusste ich: Zeit, was zu ändern und zu verzichten. Deshalb experimentiere ich diese Woche ein bisschen mit Digital Detox.
Ich lass das Telefon zu Hause.
Abends ein bisschen im Internet surfen, nette Mails beantworten und Twitter checken, darf ja passieren. Bei Instagram gucke ich nur den Feed, aber erstmal nicht, was die anderen mögen.
Damit lässt sich die Perspektive hoffentlich wieder gerade rücken.

Das habe ich mir überlegt:

1. Allen wichtigen Menschen Bescheid geben, die sich höchstwahrscheinlich melden werden. Einige werden es nicht mal bemerken, wenn du mehrere Tage aus der Matrix verschwindest.
2. Baby Steps zählen auch. Klar könnt ich das Handy abschalten und erst am Sonntag wieder anstellen. Aber das wäre mir gerade viel zu heftig und überfordern will ich mich nicht. Also Reduktion.
3. Die Umwelt wahrnehmen. Ich hab gestern in der Mittagspause einen 30-minüten Spaziergang durchs Herbstlaub gemacht und es war wunderschön.
4. Offen sein für neue Erfahrungen
5. Sich selbst diese wichtige Frage stellen: Was brauchst du jetzt? und lernen, auf seine Bedürfnisse zu hören.

Gestern war Tag 1. Heute ist Tag 2. Am Sonntag erzähle ich im Wochenrückblick dann kurz, wie es insgesamt gelaufen ist und ob es was gebracht hat.

Wie ist das bei dir? Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, zu viel „Phone“ zu suchteln? Wie gehtst du damit um? Hast du eine Smartphone-Knigge? Braucht man das? Wann? (Und wieso, wenn sich keiner dran hält?)
Welche Apps sind bei dir ständig offen?

Wochenrückblick KW41/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Schon wieder ne Woche rum. Mir geht das zu schnell. Ich will nen Pausenknopf.

Korallen im Zeitraffer.

City of Women

Can Asgardia become the first space nation? Und: Würdest du da leben wollen?

Die Wiederverzauberung der Welt

Future of Sex – ein Erfahrungsbericht nach 9 Monaten

Oh! Jede Menge tolle Inspiration zu 30 Tage Challenges!

Sharing is Caring oder Ausbeutung? Hm.

Das wars auch schon wieder. Einen schönen Wochenstart wünsch ich dir!

Unterwegs in: Steilshoop

Hääää? Steilshoop? Is das nich dieser fiese gefährliche Stadtteil im Norden, wo niemand wohnen will?
Vielleicht schon, keine Ahnung. Im Grunde gehts mir ja nur darum, dass ich 1. meine Heimat mal wieder besser kennenlernen will 2. rauskomme und 3. mal gezielter fotografiere. Ich bin ja keine Fotografin, aber es bringt mir Spaß, das „Nichts“ in Bildern zu erforschen. Und da ich hier ja extra damals eine „Hamburg“ und eine „Fotos“ Kategorie erfunden habe, die schon laaange brach liegen, dachte ich: „Ey – füll die mal wieder!“
Also gibts hier nun ein paar Impressionen aus Steilshoop:

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Als Steilshoop („Steile Höhe“? ja?) 1969 aus dem Boden gestampft wurde, war die Idee „Urbanität durch Dichte“ zu gestalten. Platte war damals ja modern, deshalb stehen da riiiiesige Plattenbau-Wohnsiedlungen ringförmig angeordnet. Es gibt überall Durchgänge zu den grünen Innenhöfen und ein Pförnterhäuschen, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob da wirklich noch Pförtner sitzen oder eher Sachbearbeiter der Genossenschaften oder Stadtteilsekretäre.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Das blau geflieste Gebäude ist die Martin-Luther-King Kirche. Ich glaube, die Leute, die dort wohnen sagen einfach nur „Schwimmbad“ dazu. :D Im EG befindet sich übrigens ein Secondhand Shop.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Sonst ist nicht allzu viel los. Es gibt kaum Geschäfte in dem Einkaufszentrum, die Anbindung ist schlecht und ich kann mir durchaus vorstellen, dass einem in dem Viertel extrem langweilig wird. Mal sehen, ob sich da was in den nächsten Jahren tut. Denn eigentlich is es dort gar nich mal soooo übel. Klar, fiese Ecken gibt es schon, wo man sich nachts nicht unbedingt aufhalten will, aber ich habe den Eindruck, dass die Leute durch die bunte Mischung (viele Migranten, viele junge Leute, aber auch sehr alte Menschen) ein ziemlich gutes Zusammenleben haben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Ausflug nach Steilshoop | Frau DingDongs Leben.

Wochenrückblick KW40/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Lieber spät als nie! Hab gerade Besuch, deshalb muss ich die Links jetzt ein bisschen dazwischenquetschen. Dann hast du halt morgen was für die Mittagspause :D
Alte Technik, die noch in Gebrauch ist – das ist Nachhaltigkeit.

Auf dieser Karte sind die wahren Namen der deutschen Ortschaften verzeichnet. Für Hobby-Etymologen ein Genuss! Hier lernt man noch was.

Dürfen Weiße twerken? Und was ist mit HipHop oder Reggae hören? Dreadlocks? Hm. Gute Frage!

Was passiert mit deiner Leiche auf dem Mars?

Informationen und Fakten sind super, aber um die Welt zu verstehen, muss man wissen. Oder?

Ich glaub die NASA-Poster hab ich schon mal hier irgendwo verlinkt, aber jetzt kann man sie copyright free runterladen und immer anschauen. Auf dickerem Papier ausdrucken, Rahmen dazu – zack – schon hat man eine Kleinigkeit für nen Raumfahrtnerd zu Weihnachten. :D

Der Kerl ohne Herz ist fitter als ich. Abgefahren, was man heutzutage alles anstellen kann!

Die Twitter-Neuentdeckung der letzten Woche: BravoFotolovestory :D

So, das wars! Wünsche nen angenehmen Wochenstart!

To Do – im Oktober (17 bis 2017 oder so ähnlich)

Zack, da ist er – der Oktober.
Das Internet dreht schon wieder wegen Pumpkin Spice Latte und Halloween durch, das sind zwei Sachen, die mir völlig egal sind. (Pumpkin Pie ist mir aber nicht egal! :D)
Ich interessiere mich nur für das frisch-knisternde Morgenwetter, das meine Wangen rosig aussehen lässt :D
Von der Septemberliste hab ich einiges geschafft, aber eben nicht alles. Meine Vorhaben wurden durch Krankheit vereitelt und ich hoffe, dass das jetzt endlich mal aufhört. Ich schniefe schon wieder!
Verdammt.

Jetzt speziell im Oktober habe ich nichts Großes vor. Besuch bekommen, ins Konzert gehen, ansonsten gönn ich mir Ruhe. Der September war anstrengend genug.
Ich vermix meine Oktobervorhaben lieber mit einer 17 before 2017 Challenge, die mir Sunray neulich in die TL gespült hat. Im Grunde gehts darum, für den Rest des Jahres seinen Arsch hochzukriegen und alle unfertigen Projekte und Vorhaben anzupacken. So wie ich es verstanden habe, gehts nicht um beenden (das wäre natürlich spitze), aber überhaupt mal was anleiern und starten. Irgendwie bleibt im Laufe der Zeit ja doch immer was zurück.

Das soll sich ändern! Und weil ich mich eh kenne und es mit den Listen ständig übertreibe, bin ich nur auf 10 Sachen gekommen. Und ich habe beschlossen: Reicht auch.
Das will ich angehen:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen

Und du? 17 vor 2017 oder lieber langsam und stetig? Welche Glücksmomente planst du für den deinen Herbst?

Gelesen im September

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.

„Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August“ von Oliver Hilmes
Die ganze Welt schaut auf Berlin. Bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1936 zeigen die Nationalsozialisten, was sie können. Mit Glanz und Gloria wird Größe gezeigt und Eindruck geschindet. Doch wie gehts den Berlinern dabei? Den Touristen? Den Diplomaten? Wer übertrumpft sich mit dem schönsten Ball? Wo verbringt die High Society die Nacht? Und was passiert in Berlin, wenn keiner hinsieht?
Fazit: sehr sehr lesenswert. Die einzelnen Episoden im Reportage-Stil wirken anfangs vielleicht hölzern, verdichten sich aber von Kapitel zu Kapitel zu einer starken Atmosphäre, bei der die Stimmung, wie es wohl in Berlin 1936 wirklich war, greifbar wird. WEr das Buch „1913“ von Florian Illies mochte, kann mit diesem hier auch nichts falsch machen.

„Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün“ von Shia Su
Müll ist ein Problem. In diesem Ratgeber erklärt Bloggerin Shia Su von wastelandrebel warum es sinnvoll ist, Müll zu vermeiden und wie man das hinkriegt.
Fazit:Ein schön aufgemachter und sehr informativer und gut erklärter Ratgeber für Zero Waste Newbies. Bestimmt kennt man den einen oder anderen Tipp schon von Shias Blog (ich kannte nich mal den Blog, ha!), aber in Buchform ist es ein super Nachschlagewerk, das sich auch gut zum Verschenken eignet. Für mich persönlich war da nichts Neues dabei, aber ich fands gut, dass auch endlich mal das Toilettenpapier-Thema und Alternativen angesprochen wird.

„Architektur – ein Schnellkurs“ von Christoph Höcker
Fazit: Das Buch hält, was es verspricht – es ist ein Schnellkurs. Vom vorderen Orient bis zur Moderne ist alles drin, man kann die Kapitel auch selektiv lesen und es gibt auch immer mal wieder kleine Exkurse. Schön fand ich, dass eben nicht nur die tolle Baukunst im Vordergrund steht, sondern auch Wellblechhütten, Plattenbau und Fachwerkhäusle werden erwähnt. Das gibt einen umfassendenden Einblick in die Themenvielfalt Architektur und mehr wollte ich für den Anfang auch gar nicht.

„Hannah Arendt: Wahrheit gibt es nur zu zweien – Briefe an die Freunde“ (Ingeborg Nordmann Hrsg.)
Liebesbriefe, poltische Ansichten, philosophische Gespräche – das alles sind Facetten der Hannah Arendt.
Fazit: gut zusammengestellte Briefsammlung, die einen faszinierenden Einblick in die scharfsinnige Logik Hannah Arendts ermöglichen. Die Fußnoten am Seitenende zu den jeweiligen Briefen sind sehr hilfreich.

Jepp, wer Sachliteratur liest, schafft morgens in der Bahn nich viel davon, wenn der Kaffee noch nicht wirkt :D

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