Wochenrückblick KW46/2017

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Regnerisches Herbstwetter ist perfektes Kinowetter! Bevor ich mir nun eeeendlich Dr. Strange reinziehe, gibts hier noch ein paar Links:

Hier kann man einem neuralen Netzwerk beibringen, wie es Bilder erkennt. Und wer mehr spielen will, kann das hier tun.

„Unter dem Titel FUTURA type-trap läuft im Internet derzeit eine originelle Suchaktion nach der Schrift Futura. Sie will die Verbreitung der „Zukünftigen“ im Alltag dokumentieren.“ – sehr abgefahren. Ich mag Futura!

Mittels Gesichtserkennung ins Museum? Ich weiß ja nich…dann hab ich doch lieber ne Eintrittskarte, die ich dann in mein Scrapbook kleben kann…
Die 15 besten Sci-Fi Filme – interesssante Auswahl. Einige kenn ich nämlich noch nicht. Und dann noch 10 Frauen, die die Sci-Fi Literatur verändert haben. Auch ein paar neue Namen dabei, die ich mir mal näher anschauen muss.

Ein Waschbeutel gegen Mikroplastik aus der Waschmaschine.

Comics. Nicht Graphic-Novels. Oder?

So, das wars. Schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart!

Frau DingDongs Fastenwoche – ein Bericht

6 Tage ohne Nahrung ist für mich der ultimative Minimalismus. Das habe ich so ähnlich 2008 schon mal gedacht, aber jetzt steht es mir wieder völlig klar vor Augen.

Frau DingDongs Fastenwoche

„Warum fastest du eigentlich?“

Ich fühlte mich nicht wohl, wusste, dass alles zu viel ist. Zu viel Kaffee (meine lächerlichen zwei Tassen am Tag, aber ja: für MICH zu viel), zu viel Zucker, zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung, Schlaf und Entspannung – Resultat: Zu viele Wehwehchen. Kurz: Ich fühlte mich nicht wohl. Dazu dann auch noch der ewige Kampf des eigentlichen „sich ändern wollens“. Selbstliebe, abnehmen, Sport machen, in Form kommen. Hat nie so richtig geklappt – sondern nur frustriert (gut, ich übertreibe ein bisschen. Mein minimalistisches Sportprogramm rettet mich regelmäßig).
Ich wollte einfach aus dem Hamsterrad des Zu-wenig-Schlaf-Essen-Stress-Koffein-Müde sein aussteigen.

„Wie lange ging das und was hast du zu dir genommen?“

Das Fasten ging insgesamt 8 Tage. Davon 6 reine Fastentage und 2 Kost-Aufbau Tage, damit sich der Verdauungstrakt wieder langsam an Nahrung gewöhnen kann.
2008 habe ich pures Heilfasten gemacht mit Kräutertee, Brühe und Wasser. Dieses Mal habe ich Saftfasten probiert, weil es mir gesellschaftstauglicher erschien, da ich während der Fastenzeit auch Vollzeit gearbeitet habe. Dabei darf man 3x pro Tag einen Obst-Gemüse-Saft trinken (Lieblingskombi: Orangensaft mit Karottensaft, Ekelkombi: Alles mit Rote-Beete!) und 2x (mittags und abends) klare Gemüsebrühe. Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und Kräutertee.

Und wie war es nun? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt?

Klar, jede Menge!
Positiv:

  • Die Feststellung, dass ich ein willensstarker Mensch bin, setzt einen wirklichen Glücksschub frei. Ich fühle mich wirklich schön, standfest und stabil und mag mich selbst. Das ist ein tolles Gefühl und hebt die Laune!
  • Ich brauche weniger essen, als ich glaube (haha. Ich weiß. Aber beim Essen ist das noch mal was anderes). Vor allem brauche ich überhaupt keine Genussmittel.
  • Meine Haut juckt nicht mehr so wie vorher und ist schön glatt und fest
  • 4 kg abgenommen (aber die kommen dann wieder drauf, das is normal. Freut mich trotzdem erstmal.)
  • Meine Haare sehen fantastisch aus
  • Das Fastenbrechen war natürlich total toll. Eine richtige Geschmacksexplosion. Ich nehme auch jetzt noch alle Geschmacksrichtungen intensiv wahr.
  • Ich habe kein Nachmittagstief mehr (durch das Fastenhoch musste ich an einem Tag mit 2 Std. Schlaf auskommen und ich hatte trotzdem kein Nachmittagstief, das war ein bisschen gruselig)
  • Ich habe durch die Gesellschaft gemerkt, was meinen Essens-Trigger auslöst.

Negativ:

  • Ich hatte durchaus Hunger. Das hat mich überrascht und irre gemacht.
  • Mundgeruch. Der Belag auf der Zunge und in der Mundhöhle war wirklich nervig. Gerade im Kundenverkehr.
  • eine Darmentleerung is nie schön.
  • Stimmungsschwankungen – aber Hallo. An Tag 4 bin ich abends total weinerlich geworden und hab elendig gefroren. Das war ganz schön hart.
  • gerade die empfohlenen Saftmischungen mit Rote Beete waren so grausig, dass ich davon vermutlich einen Schaden davon getragen habe.
  • Ich hätte mir gerne mehr Ruhe gegönnt. Das nächste Mal werde ich wieder im Urlaub fasten.
  • es war wirklich manchmal ziemlich heftig, wenn die Kollegen leckere Sachen zu Essen hatten oder mal wieder jemand Süßkram mitgebracht hat. Das hätte meine Willenskraft beinahe gekillt.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ich taste mich vorsichtig an das Nahrungsspektrum heran und esse sehr achtsam. Werde solange wie möglich auf Genussmittel verzichten, weil ich mich jetzt so gut fühle.
Ich nutze den Fastenerfolg, um mal zu schauen, wie ich meine Ernährung genau verbessern kann. Ich möchte aber trotzdem weiterhin intermittierend fasten, also nur um 10:30 und gegen 20 Uhr essen. Das habe ich ein Jahr lang gemacht und tat mir gut. Ich werde auch ausprobieren, wie sich ein Entlastungstag pro Woche anfühlt und ansonsten die postiven Erfahrungen aus meinem Minus-1-Experiment mitnehmen. Mal sehen.

Ich will jetzt auch fasten! Wie fange ich an?!

Super! Aber:
Fasten ist ein Projekt, für das man Konzentration und Willensstärke braucht. Das kann man nicht so spontan von heute auf morgen. Vor allem, wenn du irgendwelche Vorerkrankungen hast oder sehr dünn bist. Sprich mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist ja ne Fastenkur in einer Klinik besser als es selbst alleine zu versuchen?
Leih dir in der Bücherei einen Fastenratgeber aus und lies dich in die Thematik ein. Prüfe genau, ob das was für dich ist.

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir über das Kontaktformular.

Hast du denn schon mal gefastet? Wie war es für dich?

Wochenrückblick KW45/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Puh. Das war eine sehr besondere Woche, nicht wahr? *lacht nervös*
Seit gestern Abend ist das Fasten vorbei. 6 Tage ohne Nahrung, nur Obst-Gemüse-Säfte und klare Gemüsebrühe und 2 Tage Kostaufbau. Den Rest erzähl ich euch am Mittwoch.
Über Amerika wollen wir für ein paar Minuten heute nicht nachdenken, ok? Ich brauch ne Pause.

Deshalb hier ein Alternativ-Angebot:

Space Station Fisheye Fly Through mit schöner Musik

Wer sich mal auf ein Stummfilmmeisterwerk einlassen will, sollte sich Metropolis von Fritz Lang aussuchen. In der neuen Fassung gibts auch neue Musik und der Film hat dadurch eine völlig neue Ebene bekommen. Sehr hypnotisch, aber ohne etwas von seinem Drama zu verlieren. Habe ich gerne geguckt.

Cinematic Space Trips – ein Supercut, der Lust auf Sci-Fi Filme macht.

Das wars schon. Macht euch nen netten Sonntag, ok?

Minimalismus und Zukunftsfähigkeit

Aufmerksame Leser haben es sicherlich schon bemerkt. Ich habe heimlich, still und leise die Kategorie „Minimalismus“ ergänzt durch einen Schrägstrich und das Wort „Zukunftsfähigkeit“.
Das hat einen Grund.

Nein, eigentlich mehrere:

1. Minimalismus als Thema ist irgendwie ausgelutscht. Jeder Beauty-Vlogger kuratiert seine 50 Teile Garderobe und jeder weiß, wie man seine Sachen los wird. Sämtliche Medien haben die immer gleichen Fragen gestellt, die immer gleich beantwortet wurden. Daran ist nichts Schlechtes, es ist nur für mich (und bestimmt auch für alle anderen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen) mittlerweile ziemlich langweilig. Weil es zum Alltag gehört. Es ist nichts besonderes mehr.

2. eine minimalistische Lebensweise ist für mich die Basis für alles was da zukünftig auf uns zu kommt. Das fängt an mit meiner konsumreduzierten Lebensweise und endet bei selbstverantwortlicher Lebensgestaltung für sich und andere. Dazwischen ist ordentlich Platz für (gedankliche) Abenteuer. Trennen kann ich das alles irgendwie nicht.

3. was da alles genau kommt weiß ich noch nicht, find ich aber spannend. Ich bin an der Zukunft interessiert und möchte daran teilhaben. Mehr dazu steht in meinem Artikel „Kommt nach dem Minimalismus jetzt der Solarpunk?“

Also…was kommt jetzt?

Wochenrückblick KW44/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Tag 2 des Fastens! Gestern war wirklich übel, ich hatte Kopfschmerzen aus der Hölle (die bestimmt davon kommen, weil ich auf meinen morgendlichen Kaffee verzichtet habe…) die ich nachmittags nach der Arbeit in 4-stündiger Schwerstarbeit wegschlafen musste. Hat geholfen, die warme Gemüsebrühe als Abendessen hat meine Lebensgeister geweckt und heute geht es schon viel leichter.
Passend zu meiner minimalisierten Ernährung gehts heute ab 14 h übrigens wieder ins Haus 3 zum Minimalismus-Stammtisch. Kommt doch mal vorbei!

Hier, deine Mittagslektüre:

Ein Pop-up Store kennt man ja. Aber es gibt seit neuestem auch nen Pop-up Stall mit Kühen, wo das Melken gezeigt wird. Warum? Darum!

Ein bisschen Rechnerei zeigt auf, wie jeder einzelne zum abstrakten Thema „Klimawandel“ beiträgt. Das ist wirklich schockierend.

In dem Blog Weltenbewegerin wurde eine Blogparade zum Thema „In was für einer Welt werde ich 2036 leben?“ ins Leben gerufen. Hier ein interessanter Beitrag von zuFussuntwegs.

Apropos Zukunft, Forscher arbeiten schon an einer Müllabfuhr für Weltraummüll.

How to build a civil rights movement in the digital age

Ich weiß, viele vertreten den Ansatz, dass uns die Technik nicht retten wird. Ich glaub aber schon. Wenn man sie sinnvoll einsetzt und entsprechend fördert. Ein Elektroauto verschiebt das Problem ja nur. Man muss mal grundlegend über das Thema Mobilität und Individualverkehr nachdenken. Gemeinsam.
Na jedenfalls sitzen Wissenschaftler nie untätig herum. Lies mal das hier.

Lesen tut gut. Wusste ich ja schon immer :D

In diesem Sinne – einen schönen Sonntag!

To Do – im November

Bäm! November. Bald ist das Jahr um und ich finde es gerade wieder mal unglaublich, wie sehr es an mir vorbeirast!
Im November darf ich noch eine Woche Resturlaub abbummeln und da hab ich hoffentlich genügend Zeit meine Freunde zu treffen und ein paar Sachen von der Liste abzuhaken. Die sieht bisher so aus:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
    Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

    Da muss ich mich noch ein bisschen bemühen, denn das will ich auch noch machen:

    • den riiiiesigen Stapel Comics weglesen, der sich hier angesammelt hat
    • Saftfasten, 1 Woche lang
    • Wie jedes Jahr die Weihnachtsbasare der nordischen Seemannskirchen besuchen und sich durch Skandinavien futtern
    • Ins Fahrgeschäft Encounter auf den Dom gehen. Da wurde ICH das letzte Mal als Vorlage für den bösen Alienklon ausgesucht und das war soooo toll :D

    Und was hast du im November vor?