Gelesen im November

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.
Ja, ich weiß, ich bin spät dran! Hier meine kurze „Gelesen“-Liste. Ich habe sehr viele Artikel im Internet gelesen und *trommelwirbel* ich kann jetzt Podcasts hören. Das ging früher nicht, aber es ist optimal, wenn man nicht weiß, was man anfangen soll mit sich und der Welt.

Das habe ich gelesen:

Comics:
„Valerian und Veronique: Band 20 – Das Gesetz der Steine“ von Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières
Fazit: das erste und bisher einzige Valerian Comic, das ich gelesen habe zur Vorbereitung auf den Film von Luc Besson. Und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. Hoffentlich komm ich bald an mehr ran. Der Trailer verspricht jedenfalls einen sehr wilden Film und das passt auch zu dem Comic, den ich gelesen habe.

„Galactus Hunger“
Galactus bedroht mal wieder die Erde. Rick Jones, Träger der Nova Kraft tritt mit dem Silversurfer gegen ihn an.
Fazit: Silversurfer geht bei mir zwar immer, allerdings fand ich diese „Komplette Mini-Serie in einem Band“ keinesfalls abgeschlossen und das nervt. Is halt nur so ein Auftakt zu nem neuen Event…

Iron fist: Endspiel von Ed Brubaker, Matt Fraction. Zeichner: David Aja
Fazit: super gut gezeichnet und tolle Origin Story. Wer keine Ahnung von dem Charakter hat aber schon gespannt ist auf die kommende Marvel Netflix Serie, sollte sich dieses Comic mal näher anschauen.

Und sonst noch:

„Der Mauerläufer“ von Nell Zink
Ein verheiratetes Ehepaar. Ein Mauerläufer. Der Rhein. Schweiz, Berlin, Brandenburg. Ehebruch, Liebeleien, Dubstep und Drogen. Dazwischen der Mauerläufer in seinem Tarnkleid.
Fazit: sehr seltsame Geschichte, total absurd und gleichzeitig auch völlig normal. Es könnte so passieren. Lesenswert und kurzweilig.

„Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober
Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach einer neuen Welt ohne vorgefertigte Lösungen und mit Spaß am Tun. Ulrich Grober erzählt in seinem Reisebericht vom Wandern durch die Autostadt Wolfsburg, wo er in einem Garten die Entschleunigung entdeckt, durch Erfurt, wo die Ideen eines Meister Eckhardts immer noch frisch sind und durch den Schwarzwald, wo grünes Leben und kalte Herzen zu finden sind.
Fazit: Wenn man es als Reisebericht und Schmökerliteratur sieht, ist es sehr lesenswert. Grober schreibt poetisch, dröselt Wortherkünfte auf, schaut genau hin und beschreibt wunderschön. Gleichzeitig kommt man ins Grübeln. Daher gibts von mir eine Leseempfehlung für alle, die selber denken und etwas leichtes zu lesen haben wollen.
Wer ein Sachbuch mit Informationen und To Dos sucht, wird das Buch total öde finden.

„Mehr als du denkst – 10 Menschen, die ihre Bestimmung fanden“ von Alois Prinz
Franz von Assisi, Edith Stein, Martin Luther und andere. Junge Menschen wagen den Aufbruch und wandeln sich und ihr Umfeld.
Fazit: nett zu lesende Kurzbiografien, aber jetzt nicht sooo der Informationsgehalt. Es wäre toll gewesen, wenn man die Biografien mit Denkfragen angereichert hätte, damit der Punkt des Wandels der jeweiligen Person deutlicher wird. Aber der kam irgendwie nie vor.

Das wars schon! Was hast du im November gelesen?

Wochenrückblick KW46/2017

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Regnerisches Herbstwetter ist perfektes Kinowetter! Bevor ich mir nun eeeendlich Dr. Strange reinziehe, gibts hier noch ein paar Links:

Hier kann man einem neuralen Netzwerk beibringen, wie es Bilder erkennt. Und wer mehr spielen will, kann das hier tun.

„Unter dem Titel FUTURA type-trap läuft im Internet derzeit eine originelle Suchaktion nach der Schrift Futura. Sie will die Verbreitung der „Zukünftigen“ im Alltag dokumentieren.“ – sehr abgefahren. Ich mag Futura!

Mittels Gesichtserkennung ins Museum? Ich weiß ja nich…dann hab ich doch lieber ne Eintrittskarte, die ich dann in mein Scrapbook kleben kann…
Die 15 besten Sci-Fi Filme – interesssante Auswahl. Einige kenn ich nämlich noch nicht. Und dann noch 10 Frauen, die die Sci-Fi Literatur verändert haben. Auch ein paar neue Namen dabei, die ich mir mal näher anschauen muss.

Ein Waschbeutel gegen Mikroplastik aus der Waschmaschine.

Comics. Nicht Graphic-Novels. Oder?

So, das wars. Schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart!

Frau DingDongs Fastenwoche – ein Bericht

6 Tage ohne Nahrung ist für mich der ultimative Minimalismus. Das habe ich so ähnlich 2008 schon mal gedacht, aber jetzt steht es mir wieder völlig klar vor Augen.

Frau DingDongs Fastenwoche

„Warum fastest du eigentlich?“

Ich fühlte mich nicht wohl, wusste, dass alles zu viel ist. Zu viel Kaffee (meine lächerlichen zwei Tassen am Tag, aber ja: für MICH zu viel), zu viel Zucker, zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung, Schlaf und Entspannung – Resultat: Zu viele Wehwehchen. Kurz: Ich fühlte mich nicht wohl. Dazu dann auch noch der ewige Kampf des eigentlichen „sich ändern wollens“. Selbstliebe, abnehmen, Sport machen, in Form kommen. Hat nie so richtig geklappt – sondern nur frustriert (gut, ich übertreibe ein bisschen. Mein minimalistisches Sportprogramm rettet mich regelmäßig).
Ich wollte einfach aus dem Hamsterrad des Zu-wenig-Schlaf-Essen-Stress-Koffein-Müde sein aussteigen.

„Wie lange ging das und was hast du zu dir genommen?“

Das Fasten ging insgesamt 8 Tage. Davon 6 reine Fastentage und 2 Kost-Aufbau Tage, damit sich der Verdauungstrakt wieder langsam an Nahrung gewöhnen kann.
2008 habe ich pures Heilfasten gemacht mit Kräutertee, Brühe und Wasser. Dieses Mal habe ich Saftfasten probiert, weil es mir gesellschaftstauglicher erschien, da ich während der Fastenzeit auch Vollzeit gearbeitet habe. Dabei darf man 3x pro Tag einen Obst-Gemüse-Saft trinken (Lieblingskombi: Orangensaft mit Karottensaft, Ekelkombi: Alles mit Rote-Beete!) und 2x (mittags und abends) klare Gemüsebrühe. Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und Kräutertee.

Und wie war es nun? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt?

Klar, jede Menge!
Positiv:

  • Die Feststellung, dass ich ein willensstarker Mensch bin, setzt einen wirklichen Glücksschub frei. Ich fühle mich wirklich schön, standfest und stabil und mag mich selbst. Das ist ein tolles Gefühl und hebt die Laune!
  • Ich brauche weniger essen, als ich glaube (haha. Ich weiß. Aber beim Essen ist das noch mal was anderes). Vor allem brauche ich überhaupt keine Genussmittel.
  • Meine Haut juckt nicht mehr so wie vorher und ist schön glatt und fest
  • 4 kg abgenommen (aber die kommen dann wieder drauf, das is normal. Freut mich trotzdem erstmal.)
  • Meine Haare sehen fantastisch aus
  • Das Fastenbrechen war natürlich total toll. Eine richtige Geschmacksexplosion. Ich nehme auch jetzt noch alle Geschmacksrichtungen intensiv wahr.
  • Ich habe kein Nachmittagstief mehr (durch das Fastenhoch musste ich an einem Tag mit 2 Std. Schlaf auskommen und ich hatte trotzdem kein Nachmittagstief, das war ein bisschen gruselig)
  • Ich habe durch die Gesellschaft gemerkt, was meinen Essens-Trigger auslöst.

Negativ:

  • Ich hatte durchaus Hunger. Das hat mich überrascht und irre gemacht.
  • Mundgeruch. Der Belag auf der Zunge und in der Mundhöhle war wirklich nervig. Gerade im Kundenverkehr.
  • eine Darmentleerung is nie schön.
  • Stimmungsschwankungen – aber Hallo. An Tag 4 bin ich abends total weinerlich geworden und hab elendig gefroren. Das war ganz schön hart.
  • gerade die empfohlenen Saftmischungen mit Rote Beete waren so grausig, dass ich davon vermutlich einen Schaden davon getragen habe.
  • Ich hätte mir gerne mehr Ruhe gegönnt. Das nächste Mal werde ich wieder im Urlaub fasten.
  • es war wirklich manchmal ziemlich heftig, wenn die Kollegen leckere Sachen zu Essen hatten oder mal wieder jemand Süßkram mitgebracht hat. Das hätte meine Willenskraft beinahe gekillt.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ich taste mich vorsichtig an das Nahrungsspektrum heran und esse sehr achtsam. Werde solange wie möglich auf Genussmittel verzichten, weil ich mich jetzt so gut fühle.
Ich nutze den Fastenerfolg, um mal zu schauen, wie ich meine Ernährung genau verbessern kann. Ich möchte aber trotzdem weiterhin intermittierend fasten, also nur um 10:30 und gegen 20 Uhr essen. Das habe ich ein Jahr lang gemacht und tat mir gut. Ich werde auch ausprobieren, wie sich ein Entlastungstag pro Woche anfühlt und ansonsten die postiven Erfahrungen aus meinem Minus-1-Experiment mitnehmen. Mal sehen.

Ich will jetzt auch fasten! Wie fange ich an?!

Super! Aber:
Fasten ist ein Projekt, für das man Konzentration und Willensstärke braucht. Das kann man nicht so spontan von heute auf morgen. Vor allem, wenn du irgendwelche Vorerkrankungen hast oder sehr dünn bist. Sprich mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist ja ne Fastenkur in einer Klinik besser als es selbst alleine zu versuchen?
Leih dir in der Bücherei einen Fastenratgeber aus und lies dich in die Thematik ein. Prüfe genau, ob das was für dich ist.

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir über das Kontaktformular.

Hast du denn schon mal gefastet? Wie war es für dich?

Wochenrückblick KW45/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Puh. Das war eine sehr besondere Woche, nicht wahr? *lacht nervös*
Seit gestern Abend ist das Fasten vorbei. 6 Tage ohne Nahrung, nur Obst-Gemüse-Säfte und klare Gemüsebrühe und 2 Tage Kostaufbau. Den Rest erzähl ich euch am Mittwoch.
Über Amerika wollen wir für ein paar Minuten heute nicht nachdenken, ok? Ich brauch ne Pause.

Deshalb hier ein Alternativ-Angebot:

Space Station Fisheye Fly Through mit schöner Musik

Wer sich mal auf ein Stummfilmmeisterwerk einlassen will, sollte sich Metropolis von Fritz Lang aussuchen. In der neuen Fassung gibts auch neue Musik und der Film hat dadurch eine völlig neue Ebene bekommen. Sehr hypnotisch, aber ohne etwas von seinem Drama zu verlieren. Habe ich gerne geguckt.

Cinematic Space Trips – ein Supercut, der Lust auf Sci-Fi Filme macht.

Das wars schon. Macht euch nen netten Sonntag, ok?

Minimalismus und Zukunftsfähigkeit

Aufmerksame Leser haben es sicherlich schon bemerkt. Ich habe heimlich, still und leise die Kategorie „Minimalismus“ ergänzt durch einen Schrägstrich und das Wort „Zukunftsfähigkeit“.
Das hat einen Grund.

Nein, eigentlich mehrere:

1. Minimalismus als Thema ist irgendwie ausgelutscht. Jeder Beauty-Vlogger kuratiert seine 50 Teile Garderobe und jeder weiß, wie man seine Sachen los wird. Sämtliche Medien haben die immer gleichen Fragen gestellt, die immer gleich beantwortet wurden. Daran ist nichts Schlechtes, es ist nur für mich (und bestimmt auch für alle anderen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen) mittlerweile ziemlich langweilig. Weil es zum Alltag gehört. Es ist nichts besonderes mehr.

2. eine minimalistische Lebensweise ist für mich die Basis für alles was da zukünftig auf uns zu kommt. Das fängt an mit meiner konsumreduzierten Lebensweise und endet bei selbstverantwortlicher Lebensgestaltung für sich und andere. Dazwischen ist ordentlich Platz für (gedankliche) Abenteuer. Trennen kann ich das alles irgendwie nicht.

3. was da alles genau kommt weiß ich noch nicht, find ich aber spannend. Ich bin an der Zukunft interessiert und möchte daran teilhaben. Mehr dazu steht in meinem Artikel „Kommt nach dem Minimalismus jetzt der Solarpunk?“

Also…was kommt jetzt?

Wochenrückblick KW44/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Tag 2 des Fastens! Gestern war wirklich übel, ich hatte Kopfschmerzen aus der Hölle (die bestimmt davon kommen, weil ich auf meinen morgendlichen Kaffee verzichtet habe…) die ich nachmittags nach der Arbeit in 4-stündiger Schwerstarbeit wegschlafen musste. Hat geholfen, die warme Gemüsebrühe als Abendessen hat meine Lebensgeister geweckt und heute geht es schon viel leichter.
Passend zu meiner minimalisierten Ernährung gehts heute ab 14 h übrigens wieder ins Haus 3 zum Minimalismus-Stammtisch. Kommt doch mal vorbei!

Hier, deine Mittagslektüre:

Ein Pop-up Store kennt man ja. Aber es gibt seit neuestem auch nen Pop-up Stall mit Kühen, wo das Melken gezeigt wird. Warum? Darum!

Ein bisschen Rechnerei zeigt auf, wie jeder einzelne zum abstrakten Thema „Klimawandel“ beiträgt. Das ist wirklich schockierend.

In dem Blog Weltenbewegerin wurde eine Blogparade zum Thema „In was für einer Welt werde ich 2036 leben?“ ins Leben gerufen. Hier ein interessanter Beitrag von zuFussuntwegs.

Apropos Zukunft, Forscher arbeiten schon an einer Müllabfuhr für Weltraummüll.

How to build a civil rights movement in the digital age

Ich weiß, viele vertreten den Ansatz, dass uns die Technik nicht retten wird. Ich glaub aber schon. Wenn man sie sinnvoll einsetzt und entsprechend fördert. Ein Elektroauto verschiebt das Problem ja nur. Man muss mal grundlegend über das Thema Mobilität und Individualverkehr nachdenken. Gemeinsam.
Na jedenfalls sitzen Wissenschaftler nie untätig herum. Lies mal das hier.

Lesen tut gut. Wusste ich ja schon immer :D

In diesem Sinne – einen schönen Sonntag!

To Do – im November

Bäm! November. Bald ist das Jahr um und ich finde es gerade wieder mal unglaublich, wie sehr es an mir vorbeirast!
Im November darf ich noch eine Woche Resturlaub abbummeln und da hab ich hoffentlich genügend Zeit meine Freunde zu treffen und ein paar Sachen von der Liste abzuhaken. Die sieht bisher so aus:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
    Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

    Da muss ich mich noch ein bisschen bemühen, denn das will ich auch noch machen:

    • den riiiiesigen Stapel Comics weglesen, der sich hier angesammelt hat
    • Saftfasten, 1 Woche lang
    • Wie jedes Jahr die Weihnachtsbasare der nordischen Seemannskirchen besuchen und sich durch Skandinavien futtern
    • Ins Fahrgeschäft Encounter auf den Dom gehen. Da wurde ICH das letzte Mal als Vorlage für den bösen Alienklon ausgesucht und das war soooo toll :D

    Und was hast du im November vor?

    Gesehen im Oktober

    Ich habe im Oktober zwar wenig gelesen, aber dafür ziemlich viel geguckt!

    „Ghost in the Shell“
    Tokio, 2029. Viele Menschen sind Cyborgs, einige haben ihren Geist sogar in einem Cyberbrain, einer Shell eingepflanzt. Darunter auch die Polizistin Major Motoko Kusanagi, die fast nur noch künstlich ist. Eines Tages gelingt es einem Hacker namens Puppet Master, sich in die Gehirne von Politikern zu hacken, die Politiker zu manipulieren und zu töten. Major Kusanagi und ihre Kollegen der Sektion 9 gehen auf die Jagd.
    Fazit: sehenswert, is ja mittlerweile ein Klassiker. Das Thema Mensch-Maschine-Echt-Künstlich ist sehr interessant. Bin gespannt wie sie es als Real-Verfilmung umsetzen.

    „Bis ans Ende der Welt“
    Der Film ist von 1991 und spielt 1999. In diesem Jahr verlässt ein indischer Atomsatellit den Orbit und droht auf die Erde abzustürzen und alles zu verseuchen. Die Menschheit ist verunsichert und hinterfragt alles. Auch Claire trennt sich von ihrem Freund und zieht allein durch die Welt. Weil sie alles gesehen hat und nicht mehr weiß wo sie hin soll, will sie wieder zurück nach Paris zu ihrem Exfreund. Auf dem Weg dahin hat sie einen Autounfall mit zwei Bankräubern, mit denen sie sich anfreundet. Sie soll für die beiden das gestohlene Geld nach Paris bringen. Auf den Weg dahin nimmt sie einen geheimnisvollen Fremden als Anhalter mit, in den sie sich verliebt…
    Fazit: Ein 5-Stunden Wim Wenders Meisterwerk über die Macht der Bilder und die moralische Frage, was wir mit ihnen anstellen dürfen. Der Film entfaltet sich von Anfang bis Ende, er ist skuril, traurig, seltsam, rührend, lustig und zieht einen hypnotisch in seinen Bann. Welches Genre? Gute Frage! Drama, Krimi, Liebesfilm, Musikvideo, Science-Fiction und/oder Reisereportage. Kann man sich aussuchen. Der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut und ich muss tatsächlich noch ziemlich oft an den Film denken. Sehenswert.

    Madame Bovary
    Verfilmung Flaubert, Ehebruch und Drama. Kennt man ja.
    Fazit: schön inszenierte, kurzweilige Neuauflage mit tollen Schauspielern. Freunde des gut ausgestatteten Kostümfilms sollten sich den Film unbedingt ansehen.

    Elomoea (Sci-Fi, 1972)
    Raumschiffe verschwinden in der Nähe der Raumstation „Margot“. Auslöser für das verschwinden und den Funkabbruch zur Margot sind verschlüsselte Signale, die das Wort „Eolomea“ ergeben. Professorin Maria Scholl macht sich auf eine riskante Reise zur Station um das Verschwinden der Raumschiffe zu untersuchen.
    Fazit: langweilige Kulisse, teilweise ein bisschen langatmig. Trotzdem interessanter Film im Hinblick auf die sozialistische Ideologie, die da drin durch die Charakterzeichnung verbastelt wurde.

    „Im Staub der Sterne“ (Sci-Fi, 1976)
    Das Raumschiff Cynro erreicht nach einem empfangenen Notrufsignal den Planeten TEM 4, findet dort aber keine Notsituation vor. Der Herrscher des Planeten will, dass sie sofort wieder abhauen. Dazu benutzt er auch Drogen und andere Bewusstseinsmanipulationen. Nur der an Bord verbliebene Navigator schöpft Verdacht und entdeckt auf eigene Faust die Ureinwohner des Planeten, die in unterirdischen Bergwerken Sklavenarbeit verrichten müssen. Mit viel Anstrengung gelingt es dem Navigator, die anderen davon zu überzeugen, dass sie manipuliert wurden und die Besatzung ist sich uneinig ob sie die Ureinwohner im Kampf gegen ihre Unterdrücker unterstützen sollen oder sich nicht einmischen wollen.
    Fazit: toll ausgestattet und ansich sehr kurzweilig, kann man sich schon anschauen.

    „Der schweigende Stern“ (Sci-Fi, 1960)
    Im Jahr 1970 finden Wissenschaftler eine fremdartige Spule mit einer verschlüsselten Botschaft. Nach der teilweise gelungenen Dechiffrierung der Nachricht bringen Wissenschaftler den Fund mit dem Vorfall in Tunguska in Verbindung. Der Asteroideneinschlag in Sibirien war in Wirklichkeit die Explosion eines Raumschiffs von der Venus!
    Nachdem alle Versuche, mit der Venus Kontakt aufzunehmen, gescheitert sind, beschließt der Weltrat, eine Expedition zur Venus zu senden.
    Während des Fluges kann die Nachricht vollständig entschlüsselt werden. Sie sagt aus, dass die Venusbewohner einen Angriff auf die Erde vorbereiten. Dennoch entschließt sich die Besatzung zum Weiterflug, denn da der Angriff bisher nicht stattgefunden hat, besteht vielleicht noch eine Chance auf friedliche Verhandlungen…
    Fazit: buntes, utopisches Sci-Fi Kino mit ner Portion Atomkraft Kritik und Sozialismus. Tolle Ausstattung, daher sehenswert.

    „Warcraft – The Beginning“
    Okay, also den Film nochmal kurz zu erklären wäre jetzt ganz schön anstregend. Es kommen Orks und Zauberer und Könige und andere Kreaturen vor und dann kämpfen sie.
    Fazit: Handlung? egal. Irgendwie. Könnt sie jetzt nicht mehr herleiten. Namen der Figuren? Keine Ahnung! Fand ich den Film trotzdem großartig? JA! Der Film macht eigentlich voll Spaß zu gucken, weil es eigentlich ein Spekaktel ist und kein Film. Man fühlt sich wirklich wie in einem Spiel. Das ist irgendwie cool. Sehenswertes CGI-Effektkino.

    „London has fallen“
    Ein Terroristennetzwerk hat die Polizei und den MI-5 unterwandert und tötet sämtliche Präsidenten in London, die zu einer Trauerfeier eines Ministers gekommen sind. Nur der amerikanische Präsident is nich so leicht zu kriegen, weil er nen ziemlich krass guten Bodyguard hat.
    Fazit: bäm bumm bäng. Ich liebe Actionfilme. Hier kriegt man, was man im Trailer sieht: Geballer und Explosionen, Patriotismus und männliche Stereotypen. Trotzdem an einigen Stellen sehr coole Stunts und coole Kameraeinstellungen. Sehenswert!

    Dr. Fu Man Chu Collection (5 Filme)
    enthält:
    „Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“
    „Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu“
    „Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“
    „Die Rache des Dr. Fu Man Chu“
    „Ich, Dr. Fu Man Chu“

    Das Grundprinzip der Film is immer dasselbe: Dr. Fu Man Chu (ein ganz ganz fammoser Christopher Lee) will gemeinsam mit seiner Tochter und seiner Ninja-Gang die Weltherrschaft an sich reissen. Seine Methoden sind immer ausgefuchst, braucht er doch dafür immer die Hilfe von renomierten Wissenschaftlern, die er entführt, erpresst und foltern lässt, damit sie ihm z.B. Opiumkristalle züchten, die Wasser vereisen.
    Fazit: Von Unterhaltsam bis Facepalm ist alles dabei. Aber das macht nix. Man lernt dabei zum Beispiele coole Sprüche wie „Träumen Sie von der Ewigkeit!“ :D

    Das wars. Puh.
    Was hast du dir angesehen? Hast du Dr. Strange schon gesehen?

    Wochenrückblick KW 43/2016

    wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

    So ein schönes Herbstwetter. Ich hab mit Stolz meinen neuen Mantel herumgetragen und hab damit schon zwei wichtige Sachen von meiner Liste erledigt. Mal sehen, ob ich noch die anderen Sachen hinkriege.
    Jetzt erstmal ein paar Links:

    La Mia Danza Libera schön, nicht?

    How to Read The Secret Language of Starfleet Uniforms

    Materialbildung – lernen durch Objekte im Museum der Dinge. Das find ich ziemlich cool. Kommt auf meine Berlin-Liste.

    Wie viel Geld geben wir aus und wie viel Zeug sammelt sich für unsere Wunschrollen eigentlich an? Interessante Fragestellung und ein netter Erfahrungsbericht. Für welche Rollen kaufst du ein? Und: Muss das sein?

    Gut Leben in Deutschland – wie, wann, was wo?

    Schönen Wochenstart!

    Gelesen im Oktober

    Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.

    …irgendwie kein guter Lesemonat. Konnte mich schlecht aufs Lesen konzentrieren, und vielleicht sollte ich mal wieder einen Roman zur Hand nehmen. Nur welchen?

    „Der innere Freund“ von Thomas Hohensee
    Nur wer mit sich selbst gut umgeht, kann auch anderen ein Freund sein. Nur: Wie wird man das? In diesem Buch erfährt man es anhand vieler Anregungen und Nachdenkfragen.
    Fazit: nett und einfach zu lesen, mit vielen Vorschlägen, wo man sich ganz bequem das rauspicken kann, was einem passt. Ich fands hilfreich, daher lesenswert!

    „Hanse anschaulich – eine unterhaltsame Bilderreise in die Hansezeit“ von Heinz-Joachim Draeger
    Was war die Hanse? Dieses Kinderbuch bietet allerhand übersichtlich aufbereitete Sachinformationen.
    Fazit: sehr informativ und tatsächlich unterhaltsam. Es ist nicht quietschbunt, sondern unaufgeregt durchgehend nett illustriert und eher Comic-ähnlich, daher sehr bequeme Lektüre auch für Erwachsene.

    Tja das wars schon. Wie langweilig. :D