Wochenrückblick KW4/2017

Puh. Harte Zeiten für Empathen und Hochsensible. Ich lass euch nur ein paar Links hier und verkrümel ich mich wieder in meine Comicwelten, da ich dringend einen Gegenpol zu diesem Trumpeltier brauche.

Dieser Akira Live-Action-Fan Film macht echt Laune. Ich werd mir den Film demnächst mal wieder anschauen.

“The problem,” says the Dalai Lama, “is … the growing number of people who feel they are no longer useful, no longer needed, no longer one with their societies. … Feeling superfluous is a blow to the human spirit. It leads to social isolation and emotional pain, and creates the conditions for negative emotions to take root.” – Ich finde, es ist dringend notwendig, sich über den Wert der Arbeit und die Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes in Zeiten der Automation nachzudenken.

Könnte sich der „Trumpismus“ als eine Art kreative und letztlich konstruktive Störung eines erstarrten etablierten Politiksystems erweisen? fragt sich Matthias Horx in diesem sehr lesenswerten Artikel.

Im Mittelpunkt stehen find ich scheiße, aber eigentlich kann man auch üben, es auszuhalten. Oder?

Dein T-Shirt ist politisch.

Productivity is for Robots.

Das wars schon. Schönen Sonntag!

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Diesmal habe ich wieder ein bisschen mehr geguckt:

Independence Day – Die Wiederkehr

Die Leute aus dem Originalfilm kriegen alle Kopfschmerzen und plötzlich tauchen die Aliens von damals wieder auf. Natürlich wollen die alles platt machen!
Fazit: völlig öde. Ich hab ja nicht mal viel erwartet, aber das ist ein Film, den man während des Anguckens schon wieder vergisst. Traurig.

Luther, Staffel 4
DCI Luther hat sich beurlauben lassen und sich aufs Land zurückgezogen. Dann wird er zu dem Verschwinden von Alice befragt. Ihr Verschwinden lässt ihn nicht los, daher kehrt er zurück an den Schreibtisch und ist dann auch noch auf der Suche nach nem Serienkiller…
Fazit: genial wie immer. Ich bin seeehr großer Luther-Fan. Schade, dass die Staffel nur aus einer Folge besteht.

Mumins an der Rivera
Die Mumin-Familie macht Urlaub an der Rivera und gastieren im besten Hotel der Stadt. Doch das Klima tut nicht allen gut. Das Snorkfräulein flirtet fremd, Mumin wird eifersüchtig. Der Mumin-Papa gibt sich als Adliger aus und schließt Freundschaft mit den schönen und den Reichen. Mumin-Mama will aber ihre Ruhe haben. Dass das nicht gut gehen kann, ist nur eine Frage der Zeit.
Fazit: total schräg und schön. Wie die Mumins halt so sind.

Anomalisa
Michel Stone hat ein psychisches Problem. Er sieht überall die gleichen Gesichter und hört die gleiche männliche Stimme. Er ist auf Dienstreise in Cinncinati, wo er seine Ex-Freundin anruft, die er damals einfach so sitzen gelassen hat. Sie verabreden sich in der Hotelbar, doch es kommt erneut zu Streit. Später hört er angetrunken eine Stimme, die nicht so klingt, wie die anderen. Sie gehört Lisa, einer durchschnittlich aussehenden jungen Frau mit Narbe im Gesicht und geringem Selbstwert. Plötzlich ist die Welt eine andere. Zumindest für kurze Zeit.
Fazit: bezaubernd menschlich, daher sehr sehenswert. Aber auch ein bisschen abgedreht.

Star Trek Beyond
Die Enterprise erhält den Auftrag, eine Rettungsmission durchzuführen. Doch die Enterprise gerät in eine Falle.
Fazit: Ich fühlte mich super unterhalten, weil der Film ordentlich Tempo hatte. Schöne Effekte, ein bisschen Witz, viel Action. Mir war es zu wenig „Star Trek“, also Gesellschaft der Zukunft, aber was solls. Is ja nur ein Film.

Marvels Luke Cage, Staffel 1
Origin Story von Luke Cage, den man ja bereits bei der Serie „Jessica Jones“ gesehen hat. Der „Power Man“ ist ein Held wider Willen und will eigentlich nur sein beschauliches Leben in Harlem leben. Doch er gerät in einen Bandenkrieg und will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Fazit: ich kam sehr schwer rein. Nach der 1 Folge hab ich erstmal 2 Wochen Pause gemacht, dann hab ich es durchgezogen und nach der 4. Folge war ich total gefesselt, obwohl eigentlich nicht wirklich was passierte. Das Erzähltempo war mir zu langsam, aber die Bandenkrieg-Psychomurksereien waren schon sehenswert. Trotzdem kann ich verstehen, dass niemand so wirklich mit dem Charakter des Luke Cage warm wird. Dafür ist er einfach zu ruhig und ach ich weiß auch nicht.

High-Rise
Dr. Laing zieht in den nagelneuen Wohnkomplex am Rande der Stadt ein. Das Hochhaus ist unterteilt in Unterschicht und Oberschicht, er selbst zieht in die Mittelschicht. Doch bald erkennt er, dass seine Nachbarn nicht ganz rund ticken und ehe er sich versieht, ist er selbst teil davon. Das Hochhaus verschlingt ihn.
Fazit: sehenswert, aber auch echt krass und eklig. Toll geschauspielert. Mir ging der Verfall ein bisschen zu schnell, das hat mir den Film ein bisschen madig gemacht, aber sehenswert ist er trotzdem.

Was hast du geguckt?

Gelesen im Januar

Comics:

Deadpool: Sündenfall von Duggan/Posehn/ Koblish
Fazit: spielt sich ab während des Events Original Sin. Vom DP-Dreamteam Duggan/Posehn ist eigentlich eh nur Gutes zu erwarten und so war es auch bei diesem Comic. Ich wurde sehr gut unterhalten.

Und sonst noch:

Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann
Die Autorin war selbst stark übergewichtig und als es immer mehr gesundheitliche Beschwerden gab und sie abnehmen wollte, hat sie sich mit den ganzen Diätmythen auseinander gesetzt und recherchiert, was da wirklich dran ist. Ergebnis ist nicht nur ihr persönliches Zielgewicht sondern eben auch das Buch. Das Buch ist vollgepackt mit Infos, einer großen Quellenangabe, ein paar Schwarz-Weiß-Bildern und die bekannten Erzähl-mir-nix Comics.
Fazit: Das Buch ist ein Muss! Es macht den Kopf frei von all diesen unsinnigen Ernährungsmythen, die alle paar Monate in diversen Frauenzeitschriften entzaubert werden. Die Aufmachung des Buches ist allerdings ziemlich langweilig und ich finds ein bisschen seltsam, dass sich der Verlag da nich mehr Mühe gegeben hat. Ich hätte die Kapitel klarer abgegrenzt, mit einer Infobox am Ende, was man für sich persönlich davon mitnehmen und weiterdenken kann. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau und vielleicht sollte das so sein, damit der wissenschaftliche Charakter unterstützt wird.

Things to come
Bei dem Buch handelt es sich um den Ausstellungskatalog zur gleichnamigen und übrigens sehr sehenswerten Ausstellung in Berlin. Das Buch besteht wie die Ausstellung aus 3 Teilen: Der Weltraum, die Gesellschaft der Zukunft und das Fremde. In vielen Essays werden diese Themenbereiche abgehandelt, ergänzt durch Interviews zu Science, Film und Fiction. Am Ende gibt es ein Personen- und Filmregister.
Fazit: sehr lesenswerte Zusammenstellung zur Ausstellung, interessante Filmfakten und tolle Bilder. Lesenswert und sehr inspirierend!

„Unsterblich“ von Jens Lubbadeh
Benjamin Kari ist Versicherungsagent bei Fidelity, die mit der Firma Immortal digitale Kopien von verstorbenen rekonstruiert und zertifiziert. Kari hat sich auf Berühmtheiten spezialisiert. Eines Tages verschwindet der Ewige der von ihm zertifizierten Marlene Dietrich und Kari wird auf den Fall angesetzt, nicht ahnend, dass der Fall eine sehr merkwürdige Wendung nimmt…
Fazit: Anfangs kam ich schwer in die Geschichte rein, weil alles seeehr unglaublich und diffus wirkt, aber ab Kapitel 4 gings und ich konnte kaum mehr aufhören. Tolle Fragestellung: Was passiert mit der Trauer, wenn wir digital ewig leben können? Was wird aus der Friedhofs- und Trauerkultur? Für Fans von Crime Noir und Blade Runner. Ich fands gut.

Mit welchem Lesestoff bist du ins neue Jahr gestartet?

Wochenrückblick KW 3/2017

So, bevor nun mein erstes nebenan.de Event startet (ich hatte zu ner Buchtauschbörse geladen, mal sehen wie das wird…), gibts hier noch ein paar Links.

Neuen Job gesucht? Wie wärs mit Einsiedler? In Österreich ist gerade etwas frei.

Where does Science fiction meet Science facts? Tolle Podcastfolge. Es gibt auch einen zweiten Teil: How Has Science Fiction Changed Over the Decades?

Das Portal „Buy me once“ ist ein Online-Shop und verspricht hochwertige Produkte, die lange halten oder zumindest auch noch repariert werden können. Auch wenn der Online-Shop gerade nur nach UK und USA liefert, kann man auf der Seite ein paar gute Ideen für Dinge angucken und im Blog etwas über deren Herstellung und Reparaturen lernen

Guckt euch mal diese krass gute Roboterhand an!

10 Rezepte für mehr Grünzeug. Sieht machbar und lecker aus. Obwohl es nicht Pizza ist.

Analoge Dinge = Entschleunigung? Interessantes Interview.

Interessante Buchneuerscheinungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Transformation

Five ways to build solidarity across our differences

The Metro Project

Das wars schon. Schönen Restsonntag!

Gelesen 2016

Ganz genau, die Lesestatistik von 2016 darf hier nicht fehlen. (Vielen Dank für die Mails…hehe)
2016 war seit laaaanger Zeit ein wirklich sehr leseschwaches Jahr. Das lag zum einen daran, dass ich sehr viele dicke Schinken gelesen habe, denn: gute Biografien können nicht dünn sein – und zum anderen, dass ich mich einfach nicht so gut aufs Lesen konzentrieren konnte. Das Biografie-Schreibprojekt und neue Leute kennenlernen und darüber reflektieren hat ganz schön viel Energie gekostet, die mein Gehirn müde gemacht haben. Ich nehme ja an keinem Wettbewerb teil, deshalb stresst es mich auch nicht. Es ist mir nur aufgefallen. Traurigerweise stapeln sich hier auch schon Comics…
Also: Im Jahr 2016 habe ich insgesamt nur 39 Bücher gelesen. 2015 waren es noch 54 und 2014 sogar 71 Bücher.

Mal überlegen…die beste Biografie die ich gelesen habe, war wohl die über Virginia Woolf. Das war auch die dickste Buch. Mir hat auch der Überlebenskampf der in „438 Tage“ geschildert sehr beeindruckt. Die Briefe aus „Letters of Note“ haben mich so sehr gefesselt, dass ich mir neulich den zweiten Band ausgeliehen habe.
Der beste Roman ist wohl „Die Gestirne“. Der beste Comic war definitiv „Old man Logan“. Mein Hirn hatte am meisten von „An optimists tour of the future“, weil ich dadurch einfach eine andere Perspektive bekommen habe. Seitdem blicke ich nicht mehr ganz so pessimistisch in die Zukunft.

So, genug gelabert. Hier nun die Übersichtsliste. Mit Klick auf den Monat kommst du zu den Besprechungen und Kommentaren.

Gelesen im Januar:
„Letters of Note – Briefe, die die Welt bedeuten“ von Shawn Usher
„Die Gestirne“ von Eleanor Cotton

Gelesen im März:
„Virginia Woolf – eine Biografe“ von Hermione Lee
„Über das Halten von Eichhörnchen“ von Axel Scheffler und Harry Rowohlt
„438 Tage: Überlebenskampf auf dem Pazifik“ von Jonathan Franklin
Vögel beobachten in Ostdeutschland von Christian Wagner

Gelesen im April:
„Wo stehe ich und wo gehts jetzt hin?“ von Susanne Hofmeister
„Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr
Wonder Woman Vol 1 „Blood“ und Wonder Woman Vol 2 „Guts“ von Azzarello/Chiang/Akins
Wicked + Divine Vol 1 „The Faust Act“ und Wicked + Divine Vol 2 „Fandemonium“von Gillen/McKelvie

Gelesen im Mai:
„Alex and Ada“ (Vol 1-3) von Jonathan Luna & Sarah Vaughn
„Prinzessin Leia“ von Mark Waid & Terry Dodson
„Old man Logan“ von Mark Millar
„Talking Points – die Macht der Sprache“ von Dhugan Wegner
„Überdruss im Überfluss“ – von Peter Marwitz
Grundkurs Vogelbestimmung von Monin/Griesohn-Pflieger/Horn

Gelesen im Juni:
„Wie wir morgen leben werden – 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen werden“ von Eike Wenzel et. al
„Wir sind Cyborgs – wie uns die Technik unter die Haut geht“ von Alexander Krützfeldt
„Die klugen Frauen von Weimar“ von Ulrike Müller
„Wenn die Zukunft kommt – eine Anleitung zum langfristigen Denken“ von Magnus Lindkvist
„DIY Putzmittel: Natürlich sauber“ von Tatiana Wachola
„Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle“ von Jutta Grimm
„Projektbuch Tierfreundlicher Garten: 40 einfache Bau- und Pflanzkonzepte“ von Bärbel Oftring

Gelesen im Juli und August:
„An optimists tour of the future“ von Mark Stevenson
„Love letters to the dead“ von Ava Dellaira
„Wir haben wieder aufgebaut – Frauen der Stunde Null erzählen“ von Antonia Meiners
„Wandel durch Einsicht“ von Jiddu Krishnamurti
„Reisende auf einem Bein“ von Herta Müller
„Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt“ von Alois Prinz

Gelesen im September:
„Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August“ von Oliver Hilmes
„Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün“ von Shia Su
„Architektur ein Schnellkurs“ von Christoph Höcker
„Hannah Arendt: Wahrheit gibt es nur zu zweien – Briefe an die Freunde“ (Ingeborg Nordmann Hrsg.)

Gelesen im Oktober:
„Der innere Freund“ von Thomas Hohensee
„Hanse anschaulich – eine unterhaltsame Bilderreise in die Hansezeit“ von Heinz-Joachim Draeger

Gelesen im November:
„Valerian und Veronique: Band 20 – Das Gesetz der Steine“ von Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières
„Galactus Hunger“
Iron fist: Endspiel von Ed Brubaker, Matt Fraction. Zeichner: David Aja
„Der Mauerläufer“ von Nell Zink
„Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober
„Mehr als du denkst – 10 Menschen, die ihre Bestimmung fanden“ von Alois Prinz

Gelesen im Dezember:
Gregs Tagebuch, Band 11: Alles Käse! von Jeff Kinney
„We love code! – Das kleine 101 des Programmierens“ von Julia Hoffmann und Natalie Sontopski
„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

Was sagt deine Lesestatistik? Was war dein Lieblingsroman? Welches Buch fandest du ganz furchtbar und warum?

Mein Biografie-Projekt – Fragen zum Download

Mir wurde über verschiedene Kanäle zugetragen, dass ihr da Interesse an den Fragen habt, die ich für mein Biografie-Schreibprojekt verwendet habe. Also habe ich mir mal die Mühe gemacht, meine Fragen nochmal abzutippen und als .pdf zum Download bereitzustellen.
Ta-Da!
Die Fragen sind zusammengewürfelt. Pinterest ist da eine echte Fundgrube, vor allem für Tagebuchschreiber, Bujo-Fans und Scrapbookbastler. Viele der Fragen habe ich von familysearch.org, den Rest hab ich eben selbst ergänzt. Es passen nicht alle Fragen, weil wir ja alle unterschiedlich alt sind und unterschiedliche Lebenserfahrungen haben. Aber auch an das ist gedacht! Ich habe noch 20 Bonusfragen mitnotiert, damit man sie austauschen kann. Einige Fragen sind sehr unbequem, andere sehr leicht.
Auch wenn du nicht vor hast, deine Biografie zu schreiben, kannst du dir ein paar spanennde Fragen aussuchen und deinen Freunden stellen.
Damit kommt man garantiert in ein gutes Gespräch.

Viel Spaß und viele interessante Erkenntnisse!

Download Biografie-Projektfragen als .pdf

Wochenrückblick KW2/2017

Da habe ich diese Woche doch ganz galant den Mittwochsbeitrag verschwinden lassen…ups! Die Woche ging wieder schneller rum als gedacht und war wild. Dienstagabend haben wir eine Blautanne via nebenan.de Kontakt gerettet, die sonst auf den Müll gelandet wäre. Komisch, einfach bei fremden Menschen zu klingeln. Aber irgendwie auch nicht.
Und am Freitag war ich in der S-Bahn auch noch Ersthelfer, weil ein junger Mann eine Panikattacke hatte. Das hängt mir immer noch ein bisschen nach.
Aber bevor ich wieder aufs Sofa verschwinde und mich mit Wörtern zudecke (habe ja keinen Schnee, der mich zudecken könnte), erstmal ein paar interessante Links zum Kuchen:

Welche Digitalisierung wollen wir eigentlich? Gute Frage! Hier schon mal ein Schaubild zum Grübeln.

Passend dazu wird bei der EU auch schon überlegt, wie das mit AIs zu handhaben ist. Braucht es einen KillSwitch? Kann man die Asimovschen Gesetze der Robotik wirklich gebrauchen?

Im Zeit Magazin ist ein Interview mit William Gibson, das sehr lesenswert ist.

HAL aus „2001“ spricht mit Samantha aus „Her“ – ziemlich cool geschnitten.

Über Share Economy und Vertrauen

Bitte was? digitale Fettsucht?!

“If you can describe your job, it can be automated”

Ameisen könnten dabei helfen, Antibiotika Resistenz zu bekämpfen. Sind Ameisen nicht super?

Ende Februar endet in Schweden das Experiment zur 30 Stunden Woche. Das klingt jetzt alles ziemlich gut.

Roboteraction und Dubstep in einem Film? Dabei!

Das wars schon. :)

Wochenrückblick KW1/2017

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Die erste Woche des Jahres ist um, Zeit für eine kurze Pause! Mal sehen was sich so im Netz angesammelt hat:

Okay…also…das…ist..hahahahahahah! oh man.

Habt ihr bestimmt schon gesehen, aber die „Most stunning space photos of 2016“ sind einfach total sehenswert und kann man sich ruhig noch mal geben.

21 Erfindungen, die die Welt für einige sicherlich besser machen. Tolle Liste!

Die Reise einer Plastiktüte. Übrigens ne tolle Seite. Speichert die gleich mal ab, denn da gibts jede Menge Filme, falls euch mal langweilig ist.

Diese fliegenden Pinguine sind irgendwie schön. Aber die fliegenden Robo-Quallen find ich besser.

Das Schönste, was ich diese Woche gesehen habe, ist übrigens „Moiré“. Vollbild an!
…mmh..oder doch das hier? Ich kann mich nicht entscheiden, es ist alles so seltsam schön. <3

Hallo 2017!!!

Willkommen im neuen Jahr! Ich finde immer, dass das neue Jahr wie frischgewaschene Wäsche riecht. Das Gefühl, wenn man in ein frischbezogenes Bett steigt. So ist das neue Jahr. Und ich freu mich tierisch drauf, weil 2016 gut zu mir war. Es war so gut, dass ich am liebsten mein Jahresmotto „Masterteacher“gar nicht aufgeben wollte. Nun, muss ich auch nicht. Weil mir mein neues Motto auch wieder wie durch Zauberhand in den Kopf gesteckt wurde.

Mein neues Jahresmotto für 2017 heißt „Ubuntu“.

2016 war eine Zeit der Nabelschau, des Sich-Entdeckens. 2017 will ich das ein bisschen mehr nach Außen tragen; Gemeinsinn erforschen und gemeinsam mit anderen Dinge anpacken, die ich alleine nicht machen kann oder würde.
Desmond Tutu erklärt das Prinzip so:

„Ich brauche dich, damit ich ich sein kann. Du brauchst mich, damit du du sein kannst.“

Das finde ich ziemlich einleuchtend und spannend. Aber auch für mich als Intro ziemlich schwierig. Jedenfalls kam der Aspekt mit „den anderen“ letztes Jahr ein bisschen zu kurz für meinen Geschmack, deshalb erschien es mir richtig, den „Masterteacher“ in ein „Ubuntu“ zu verwandeln.
Es ist erstaunlich, wie mir diese Mottos zufliegen. Im Herbst dachte ich noch daran, ein Philosophie-Projekt für 2017 zu planen, weil mir Hannah Arendt so gut gefiel und ich früher auch schon viel Philosophie gelesen habe. Dann entdeckte ich das Wort im Buch „Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober und wusste sofort: DAS IST ES!

Bam! Obwohl ich dieses Jahr kein Leseprojekt habe, kann ich mir doch den einen oder anderen Philosophie-Schmöker gönnen :D

Und jaa, bestimmt hast du bei dem Wort an die Software denken müssen. Das passt auch, denn ich will mich in diesem Jahr auch ein bisschen mehr mit Technik auseinandersetzen. Ich liebe Science-Fiction-Filme und gucke mir gerne Technikvideos an, aber mich selbst mal länger mit einen Computerproblem beschäftigen? Nö, keine Geduld.
Der Minimalist in mir hat etwas gegen komplizierte Dinge, deshalb tendiere ich eher dazu, Technik zu verweigern. Ich will keine Touch-Lampe, ich will einen einfachen Lichtschalter. Ich will keinen Kühlschrank programmieren, ich will ihn nur öffnen und mein Essen rausholen. Dazu braucht es keine Software. Und ja, bis letzten August hab ich noch Nachrichten mit meinem Zeigefinger getippt, weil mir das mit den Daumen einfach nie gezeigt wurde.
Aber gut. Digitalisierung ist in aller Munde, die Zukunft steht vor der Tür und bevor ich den Anschluss komplett verliere, werde ich mich dieses Jahr mal ein bisschen bemühen.
Ich will Programmieren lernen und einen Roboter bauen. Vielleicht auch mal bei der Codeweek mitmachen oder bei einer Cryptoparty. Mal sehen, was sich alles vor mir auftut.

Für den Januar selbst habe ich mir außer regelmäßigem Schwimmen nichts vorgenommen, da ich viel Besuch bekomme und damit meine Freizeit schon ausgefüllt ist.

Was ist dein Jahresmotto? Was wünscht du dir für 2017?

Falls du einen Blogbeitrag darüber geschrieben hast, verlink ihn mir bitte. Ich liebe sowas zu lesen!!