Gelesen 2016

Ganz genau, die Lesestatistik von 2016 darf hier nicht fehlen. (Vielen Dank für die Mails…hehe)
2016 war seit laaaanger Zeit ein wirklich sehr leseschwaches Jahr. Das lag zum einen daran, dass ich sehr viele dicke Schinken gelesen habe, denn: gute Biografien können nicht dünn sein – und zum anderen, dass ich mich einfach nicht so gut aufs Lesen konzentrieren konnte. Das Biografie-Schreibprojekt und neue Leute kennenlernen und darüber reflektieren hat ganz schön viel Energie gekostet, die mein Gehirn müde gemacht haben. Ich nehme ja an keinem Wettbewerb teil, deshalb stresst es mich auch nicht. Es ist mir nur aufgefallen. Traurigerweise stapeln sich hier auch schon Comics…
Also: Im Jahr 2016 habe ich insgesamt nur 39 Bücher gelesen. 2015 waren es noch 54 und 2014 sogar 71 Bücher.

Mal überlegen…die beste Biografie die ich gelesen habe, war wohl die über Virginia Woolf. Das war auch die dickste Buch. Mir hat auch der Überlebenskampf der in „438 Tage“ geschildert sehr beeindruckt. Die Briefe aus „Letters of Note“ haben mich so sehr gefesselt, dass ich mir neulich den zweiten Band ausgeliehen habe.
Der beste Roman ist wohl „Die Gestirne“. Der beste Comic war definitiv „Old man Logan“. Mein Hirn hatte am meisten von „An optimists tour of the future“, weil ich dadurch einfach eine andere Perspektive bekommen habe. Seitdem blicke ich nicht mehr ganz so pessimistisch in die Zukunft.

So, genug gelabert. Hier nun die Übersichtsliste. Mit Klick auf den Monat kommst du zu den Besprechungen und Kommentaren.

Gelesen im Januar:
„Letters of Note – Briefe, die die Welt bedeuten“ von Shawn Usher
„Die Gestirne“ von Eleanor Cotton

Gelesen im März:
„Virginia Woolf – eine Biografe“ von Hermione Lee
„Über das Halten von Eichhörnchen“ von Axel Scheffler und Harry Rowohlt
„438 Tage: Überlebenskampf auf dem Pazifik“ von Jonathan Franklin
Vögel beobachten in Ostdeutschland von Christian Wagner

Gelesen im April:
„Wo stehe ich und wo gehts jetzt hin?“ von Susanne Hofmeister
„Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr
Wonder Woman Vol 1 „Blood“ und Wonder Woman Vol 2 „Guts“ von Azzarello/Chiang/Akins
Wicked + Divine Vol 1 „The Faust Act“ und Wicked + Divine Vol 2 „Fandemonium“von Gillen/McKelvie

Gelesen im Mai:
„Alex and Ada“ (Vol 1-3) von Jonathan Luna & Sarah Vaughn
„Prinzessin Leia“ von Mark Waid & Terry Dodson
„Old man Logan“ von Mark Millar
„Talking Points – die Macht der Sprache“ von Dhugan Wegner
„Überdruss im Überfluss“ – von Peter Marwitz
Grundkurs Vogelbestimmung von Monin/Griesohn-Pflieger/Horn

Gelesen im Juni:
„Wie wir morgen leben werden – 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen werden“ von Eike Wenzel et. al
„Wir sind Cyborgs – wie uns die Technik unter die Haut geht“ von Alexander Krützfeldt
„Die klugen Frauen von Weimar“ von Ulrike Müller
„Wenn die Zukunft kommt – eine Anleitung zum langfristigen Denken“ von Magnus Lindkvist
„DIY Putzmittel: Natürlich sauber“ von Tatiana Wachola
„Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle“ von Jutta Grimm
„Projektbuch Tierfreundlicher Garten: 40 einfache Bau- und Pflanzkonzepte“ von Bärbel Oftring

Gelesen im Juli und August:
„An optimists tour of the future“ von Mark Stevenson
„Love letters to the dead“ von Ava Dellaira
„Wir haben wieder aufgebaut – Frauen der Stunde Null erzählen“ von Antonia Meiners
„Wandel durch Einsicht“ von Jiddu Krishnamurti
„Reisende auf einem Bein“ von Herta Müller
„Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt“ von Alois Prinz

Gelesen im September:
„Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August“ von Oliver Hilmes
„Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün“ von Shia Su
„Architektur ein Schnellkurs“ von Christoph Höcker
„Hannah Arendt: Wahrheit gibt es nur zu zweien – Briefe an die Freunde“ (Ingeborg Nordmann Hrsg.)

Gelesen im Oktober:
„Der innere Freund“ von Thomas Hohensee
„Hanse anschaulich – eine unterhaltsame Bilderreise in die Hansezeit“ von Heinz-Joachim Draeger

Gelesen im November:
„Valerian und Veronique: Band 20 – Das Gesetz der Steine“ von Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières
„Galactus Hunger“
Iron fist: Endspiel von Ed Brubaker, Matt Fraction. Zeichner: David Aja
„Der Mauerläufer“ von Nell Zink
„Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober
„Mehr als du denkst – 10 Menschen, die ihre Bestimmung fanden“ von Alois Prinz

Gelesen im Dezember:
Gregs Tagebuch, Band 11: Alles Käse! von Jeff Kinney
„We love code! – Das kleine 101 des Programmierens“ von Julia Hoffmann und Natalie Sontopski
„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

Was sagt deine Lesestatistik? Was war dein Lieblingsroman? Welches Buch fandest du ganz furchtbar und warum?

8 Gedanken zu “Gelesen 2016

  1. Hallo liebe Frau Ding Dong,

    vor einiger Zeit hast du gesagt, dass du dein Zeitmanagement ändern möchtest… wirst du darüber schreiben?

    Liebe Grüße
    Barbara

  2. Hallo Frau Ding Dong,

    ich lese dein Blog schon sehr lange und schreibe hier nun meinen ersten Kommentar. Zuerst natürlich dankeschön, dass du so viele tolle Ideen, Links, Einfälle und Gedanken mit uns teilst.
    Ich finde deine Leselisten immer ganz toll. Kennst du vielleicht einen Online-Buchclub oder eine Mailingliste, auf der sich über gelesene Bücher ausgetauscht wird? :)
    Mir fehlt das in letzter Zeit sehr, da ich gerade wieder begonnen habe ein paar Romane zu verschlingen.

    Alles Liebe,
    Leni

  3. Ich denke es kommt nicht drauf an wie viele Bucher du liest sondern das es die richtigen sind, auch wenn es 2016 nur eins gewesen ware. :-)

    Ich hab fruher auch immer sehr viel Biografien gelesen, bin aber etwas davon abgekommen da ich das Gefuhl habe das es mehr zur reinen Unterhaltung dient als das es einen richtigen Mehrwert bietet – meine Meinung.

    Heute lese ich vor allem noch philosophische oder Sachbucher wo ich das Gefuhl – oder die Hoffnung – habe das sie mich fur mein personliches Leben weiterbringen.

    Es ist schon erstaunlich wie viele Menschen die okonomisch erfolgreich sind, wenig oder nichts lesen.

    Btw: Ich schreibe mit einer US Tastatur daher gibt es keine Umlaute.

    1. Und Romane liest du gar nicht? Denkst du, aus Romanen kann man auch nix für sich lernen? Oder wie siehst du das?

      Ich glaube, wenn man ne Biografie liest, kann man sie einfach zu schnell in „Interessant“ oder „uninteressant“ einkategorisieren. Hab ich früher auch gemacht. Aber dieses Mal habe ich ja versucht 1. viel aus dem Genre zu lesen 2. meine eigene Biografie zu basteln und 3. über die Menschen ein bisschen nachzudenken. Das war in dem ganzen Zusammenhang dann schon ganz spannend. Falls du es verpasst hast: Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe und Fragen zum Download

      1. Ich habe in den letzten Jahren fast ausschliesslich Sachbücher gelesen. Dann habe ich durch diese Brexit/Trump Geschichte gemerkt, dass ich in einer ziemlichen Blase lebe, voller weisser, wohlhabender, gebildeter Leute.
        Unter anderem lese ich als Konsequenz daraus wieder Romane. Das hilft zwar der Welt nicht, öffnet aber meine Sichtweise fuer die Lebensrealität anderer Menschen. Gleichzeitig gibt es in jeder Geschichte etwas, das ich lernen kann, durch die Reflexion, die Du beschreibst.

        Tausend Dank fuer Deine Erfahrungen zum Biografie-Projekt und vor allem auch die Fragen zum Download!

      2. Guter Plan. Ich merke auch gerade, wie sehr mir in dem letzten Jahr die Romane zu kurz kamen, daher werd ich dieses Jahr möglichst viel davon lesen :D.

        Viel Spaß beim Lesen.

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