Gelesen im Januar

Comics:

Deadpool: Sündenfall von Duggan/Posehn/ Koblish
Fazit: spielt sich ab während des Events Original Sin. Vom DP-Dreamteam Duggan/Posehn ist eigentlich eh nur Gutes zu erwarten und so war es auch bei diesem Comic. Ich wurde sehr gut unterhalten.

Und sonst noch:

Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann
Die Autorin war selbst stark übergewichtig und als es immer mehr gesundheitliche Beschwerden gab und sie abnehmen wollte, hat sie sich mit den ganzen Diätmythen auseinander gesetzt und recherchiert, was da wirklich dran ist. Ergebnis ist nicht nur ihr persönliches Zielgewicht sondern eben auch das Buch. Das Buch ist vollgepackt mit Infos, einer großen Quellenangabe, ein paar Schwarz-Weiß-Bildern und die bekannten Erzähl-mir-nix Comics.
Fazit: Das Buch ist ein Muss! Es macht den Kopf frei von all diesen unsinnigen Ernährungsmythen, die alle paar Monate in diversen Frauenzeitschriften entzaubert werden. Die Aufmachung des Buches ist allerdings ziemlich langweilig und ich finds ein bisschen seltsam, dass sich der Verlag da nich mehr Mühe gegeben hat. Ich hätte die Kapitel klarer abgegrenzt, mit einer Infobox am Ende, was man für sich persönlich davon mitnehmen und weiterdenken kann. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau und vielleicht sollte das so sein, damit der wissenschaftliche Charakter unterstützt wird.

Things to come
Bei dem Buch handelt es sich um den Ausstellungskatalog zur gleichnamigen und übrigens sehr sehenswerten Ausstellung in Berlin. Das Buch besteht wie die Ausstellung aus 3 Teilen: Der Weltraum, die Gesellschaft der Zukunft und das Fremde. In vielen Essays werden diese Themenbereiche abgehandelt, ergänzt durch Interviews zu Science, Film und Fiction. Am Ende gibt es ein Personen- und Filmregister.
Fazit: sehr lesenswerte Zusammenstellung zur Ausstellung, interessante Filmfakten und tolle Bilder. Lesenswert und sehr inspirierend!

„Unsterblich“ von Jens Lubbadeh
Benjamin Kari ist Versicherungsagent bei Fidelity, die mit der Firma Immortal digitale Kopien von verstorbenen rekonstruiert und zertifiziert. Kari hat sich auf Berühmtheiten spezialisiert. Eines Tages verschwindet der Ewige der von ihm zertifizierten Marlene Dietrich und Kari wird auf den Fall angesetzt, nicht ahnend, dass der Fall eine sehr merkwürdige Wendung nimmt…
Fazit: Anfangs kam ich schwer in die Geschichte rein, weil alles seeehr unglaublich und diffus wirkt, aber ab Kapitel 4 gings und ich konnte kaum mehr aufhören. Tolle Fragestellung: Was passiert mit der Trauer, wenn wir digital ewig leben können? Was wird aus der Friedhofs- und Trauerkultur? Für Fans von Crime Noir und Blade Runner. Ich fands gut.

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