Wochenrückblick KW8/2017

Falls du dich gefragt hast, warum noch kein „gesehen“- Beitrag erschienen ist: Den wirds für Februar auch nicht geben, weil ich keinen einzigen Film und keine einzige Folge einer Serie gesehen habe. Ich war weder im Kino, noch habe ich einen Filmabend veranstaltet. Wie mir das passieren konnte? Keine Ahnung, wirklich. Ich hoffe, es wird im März besser. Hab keine Lust mehr tolle Kinofilme zu verpassen.

Dafür kann man sich aber auch einiges im Internet anschauen und durchlesen:

Zum Beispiel diesen großen Quatschartikel über Minimalisten. So ein Satz wie „Wer nichts besitzt, offenbart seine Beziehungsunfähigkeit.“ find ich echt krass. Die Kommentare sind auch teilweise ein bisschen befremdlich. Puh.
Gottseidank zeigen vernünftige Menschen wie Gabi ein bisschen Einblick in ihre minimalistische Lebensweise.

Kintsugi

Positive Nachrichten kann heutzutage jeder gebrauchen. Futurzwei sammelt diese Geschichten und bringt sie als Jahrbuch raus. Es ist also nicht alles schlecht, es wird uns nur so präsentiert.

Und wenn man noch aufmerksame Teenager hat, die ein gutes Gedächtnis besitzen – umso besser!

How Scientifically Accurate Is Your Favorite Sci-Fi Film?

Was für ein schönes Musikvideo!

Gelesen im Februar

Der Monat war zu kurz!
Ich hab echt wenig gelesen, weil ich total im Winterschlafmodus war. Hoffentlich ändert sich das ab März wieder.

Comics:
Silversurfer #3: – im Weltall ist die Hölle los von Dan Slott und M. Allred
Fazit: immer noch ein toller Comic und die Zeichnungen! Bin sehr begeistert. Für alte und neue Silversurfer Fans!

Deadpool: Zenpool von Duggan/Posehn
Fazit: verrückt wie immer und schön blutig. Die Zen-Variante von Deadpool muss man aber mögen, weil die so…soo…normal ist…

The unbeatable Squirrel Girl 1 – aktuell Heft 6 (2nd Run) von Ryan North und Erica Henderson
Fazit: Eigentlich darf ich darüber nix sagen, weil ich absolutes Ryan North Fangirl bin und die Zeichnungen von Erica auch einfach nur toll sind. Es ist wirklich eines der besten Comics auf diesem Planeten. Wirklich. Ich mein: Squirrel Girl gegen Doctor Doom!!

und sonst noch:

„More letters of note“ von Shaun Usher
Briefsammlung, destilliert aus dem gleichnamigen Blog von Shaun Usher.
Fazit: auch wieder sehr schöne, lesenswerte Briefe. Leider sehr unhandlich :D

„Ready Player One“ von Ernest Cline
Im Jahr 2044 ist die Welt im Eimer. Die Leute leben in verarmten Verhältnissen und alles, was sie haben ist die Zuflucht in eine Virtuelle Welt, der sog. OASIS. Entwickler der OASIS war der Multimilliardär James Halliday, der sein Netzwerk als Bildungszentrum, Unterhaltungs- und Spielewelt konzipiert hat. Sein Firmenvermögen hat er als Schnitzeljagd darin versteckt. Wer das Ei findet, erhält das gesamte Firmenerbe. Die halbe Welt ist auf der Suche nach dem Ei, aber seit Jahren ist es niemanden gelungen, jemals einen Schritt weiterzukommen. Bis eines Tages der kleine Nerd Wade den ersten Schlüssel findet und ein spannendes, aber auch gefährliches Abenteuer beginnt. Denn als sein Name auf dem Scoreboard auftaucht, weckt das auch die Konkurrenz.
Fazit: absolute Leseempfehlung. Wobei ich vermutlich eh die letzte auf dem Planeten bin, die das Buch noch nicht gelesen hat. Wenn du Fan von Tron bist, schon mal im Internet in jemanden verknallt warst, 80er Popkultur magst, Rollenspiele spielst und Virtual Reality ausprobiert hast oder ausprobieren möchtest, solltest du das Buch lesen. Es hat mir jedenfalls viel Spaß gebracht.

Wochenrückblick KW7/2017

Bevor es gleich zum ersten Mal in ein Konzert in der Elbphilharmonie geht, teile ich hier ein paar Links, die mir zugspielt wurden:

Eine aussterbende Schrift, die nur chinesische Frauen benutzt haben

10 deutsche Filmklassiker, die man gesehen haben sollte und Buchempfehlungen von Brian Eno

Wir sind alle Süchtige – oder?

Ein toller Artikel übers Lernen und Lerntypen mit ner brauchbaren Infographik

Sexuelle Aufklärung für Geflüchtete, die in ihrer Heimat nie über Sex gesprochen haben – sehr interessanter Bericht!

Auch so ein Thema: Cyberlove

Elon Musk sagt, wir müssen alle Cyborgs werden, um mit AI mithalten zu können. Hm.

Schönen Restsonntag euch allen! :)

Wochenrückblick KW6/2017

Vom 10 Meter Brett springen? springen oder nicht? – ein ganz toller Kurzfilm! Am besten find ich das kleine Mädchen, dass sich selbst motiviert und dann losspringt :D

Interessanter Artikel zum Thema Dienstleistung und Digitalisierung und deren Folgen…

Flure in Sci-Fi-Filmen – ein schönes Projekt

Toller Beitrag, der gut zu meinem Jahresmotto passt: “If you really want to be a rebel, practice kindness.”
ich habe dadurch gerade festgestellt, dass es mich wirklich sehr müde macht, immer auf Unterschiede zu achten. Das ist so anstrengend! ich will das irgendwie minimalisieren. hm.

Ich hab gestern gelernt, dass man sich Porto auch übers Handy besorgen kann und das finde ich wirklich sehr praktisch!

Kommunikation statt Fleiß

Schöne Liste!
16 Dystopian Novels To Read When You Need A Break From the News Viele der Bücher habe ich während meines Sci-Fi-Leseprojekts gelesen und für gut befunden und gestern bin ich mit „Ready Player One“ fertig geworden, was mir auch supergut gefallen hat.

Huch. Eine kleine, sehr mächtige Frage.

So. Endlich fertig. Nen schönen Montag dir!

Selbstfürsorge und Minimalismus

In diesem Beitrag gehts darum, wie man einen individuellen Selbstfürsorge-Plan für sich entwickelt und umsetzen kann. Ich weiß, das Thema „Selfcare“ geistert schon seit Jaaaahren durch die Blogosphäre. Aber vorher war ich einfach noch nicht soweit, mich dafür zu interessieren. Ging auch ja auch so. Irgendwie.
Im Job voll eingebunden, interessiert von so ziemlich allem, was auf dem Planeten existiert, teilhaben wollen, sich einbringen. Da kann man sich schnell selbst aus dem Blick verlieren. Das ist nicht gut. Ich glaube auch nicht, dass das so gedacht ist.
Nun, mit einer minimalistischen Einstellung habe ich mich selbst verwandelt und bin eben nun bei diesem Thema angekommen. Das Jahresmotto „Ubuntu“ bedeutet zwar, dass ich mich mehr im „Außen“ bewege, aber ich brauche auch meine Zeit des Rückzugs, um meine Batterien aufzuladen. Deshalb steht auf meiner Liste für 2017, dass ich für mich einen Selbstfürsorgeplan entwickle und mich gut um mich kümmere.

Ich muss darüber schriftlich nachdenken, weil mich die bisherigen Informationsquellen nicht weitergebracht haben. In gefühlt jedem Selfcare Blogpost steht, dass man sich ne Kerze anzünden soll und sich ein Vollbad einlassen soll. Bei Kerzenlicht kann ich nicht lesen und ne Wanne hab ich auch nicht!
Hat ein bisschen gedauert, bis ich darauf kam, dass solche vorgefertigen Pläne nix bringen und die meisten Blogposts sagen einem auch nicht, wie man sowas angeht. Also vielleicht hilft dir das hier, besser auf dich aufzupassen. Es macht kein anderer für dich. Du bist groß genug. Du kannst für dich einstehen und das solltest du auch.

Und genau dieser Beschluss „Ich steh jetzt für mich ein und kümmer mich auch mal um mich“ ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Handeln und einen erfolgreichen Selbstfürsorgeplan. Doch wirklich. Sei nett zu dir und sag dir morgens mal „Ich kümmer mich heute gut um mich!“ – das macht einen gewaltigen Unterschied.
Dann gehts weiter:

1) Herausfinden, wann man sich wirklich am Wohlsten fühlt.
Also: Wann fühlst du dich wohl? Was tust du dabei? Mit wem? Alleine? Wo? Was lädt deine Batterien auf?
Wichtig ist, dabei so spezifisch wie möglich zu werden, also in meinem Fall z.B. Statt „Filme gucken“ heißt es „Sci-Fi-Filme gucken“ (es ist einfach mein Lieblingsgenre, dicht gefolgt von Revuefilmen :D) oder statt „Bewegung/Sport“ – „Schwimmen“.

Mach ne Liste. Schreibs auf.

2) Wie kann eine minimale Zeiteinheit aussehen?
Wie oft tust du etwas für dich aus oben erstellter Liste? Was ist das Minimum, dass du jederzeit im Alltag einbauen kannst? Wann könntest du es einbauen?
Schwimmen ist zeitlich manchmal schwierig in den Alltag einzubasteln, aber ich geh auch gern spazieren, das macht meinen Kopf frei. Eine Runde um den Block dauert 10 Minuten, die große Runde 20 Minuten. Das kann ich in der Mittagspause machen!
Was davon kannst du machen, wenn du mehr Zeit hast?

3) Im Alltag verankern
Ein Plan ist zwar schön, bringt aber nix, wenn man ihn nicht umsetzt. (Und ja, ich weiß wovon ich rede. ähem.)
Ich mache ja liebend gern Listen und Pläne, aber ich verzettel mich im wahrsten Sinne des Worte und komm vom Hundersten ins Tausendste. Ich brauche also Symbole, die als Signale für mich fungieren. Dazu muss ich keine Dekoeule kaufen, um mich ans Lesen zu erinnern, da reicht ein aufgeräumtes Sofa, wo das Kissen aufgeschüttelt und die Heizdecke sowie das Buch/eReader/Comic bereit liegt. Da kann abends schon die ausgespülte Lieblingsteetasse mit nem Teebeutel bereitstehen, damit man sich morgens schon beim Anblick erfreut. Die Glitzertasche mit den Schwimmsachen steht gepackt bereit.
Da gibts viele Möglichkeiten. Schreibs dir in den Kalender, lass dich vom Handy dran erinnern, nutze ne App. Oder zünd ne Kerze an.

Probier damit rum. Das mach ich auch und es läuft erstaunlich gut.

Auf meiner Liste stehen Sachen wie:

  • Kuchen essen und sehr guten grünen oder schwarzen Tee dazu trinken
  • lesen, mindestens 1 Stunde. Comics, Romane, Sachbücher egal.
  • Stille. Rumliegen und sich Sachen ausdenken gibt mir erstaunlich viel Energie.
  • Schwimmen
  • Ausreichend Schlafen
  • schöne und interessante Gespräche führen
  • Spazieren gehen, eine Runde durch den Park ist schon ausreichend
  • Bummeln.
  • Ein Museum besuchen. Idealerweise Kunst. Das entspannt mich total.
  • Zu einem bestimmten Thema recherchieren und etwas Neues lernen. Auf Wikipedia öfter mal den Zufallsbutton drücken. :D
  • usw.

Ich werd versuchen, morgens mal mehr Zeit für diese Sachen einzuräumen, damit mein Tag gleich gut beginnt. Die Idee hab ich von blissful mind und das Buch „miracle morning“ werde ich wohl mal lesen.

War das nützlich für dich? Wie gut kümmerst du dich um dich? Was lädt deine Batterien auf?

Wochenrückblick KW5/2017

Twitter war so seltsam leer…wo seid ihr denn alle? Haut ihr ne digitale Fastenzeit rein, weil ihr auch nicht mehr wisst, was ihr noch lesen sollt und kommt ihr auch nich mehr mit?
Ich hab irgendwie den Überblick verloren und beschäftige mich heute mal mit Programmieren. Mal sehen. Oder ich lese ein paar Comics.

Hier ist erstmal ein bisschen was zum Aufwärmen:

Diese Schnecke!!

Misophonie is echt nervig, wenn man darunter leidet. Aber immerhin sind die Forscher endlich dahinter gekommen, was im Gehirn vor sich geht. Ne Lösung des Problems ist aber noch nicht in Sicht.

Ich find Smalltalk echt öde, aber mit ein paar Tricks kann man ihn etwas besser gestalten.

The Mystery of Ahuna Mons, the Lonely Ice Volcano

Das Ende des Humanismus

Was für ein Haus!

„Es ist ihnen nicht gelungen, durchlaufene Lebensphasen und -krisen für sich akzeptabel abzuschließen. Silverzombies hängen also mental irgendwo in ihrem Leben fest, oft in eher frühen, pubertären, Phasen. Anders gesagt: Silverzombies werden zwar älter, aber nicht reifer.“

Sollten wir ausgestorbene Tiere durch Gentechnik wiederbeleben? Und wenn ja, welche?

Das wars schon. Schönen Wochenstart für dich!

To Do – im Februar

Willkommen im Monat Februar!
Wie laufen deine Vorhaben?
Der Januar war gut. Irgendwie hab ich es seit dem Fasten raus, das mit den Zielen und dem Durchziehen. Vielleicht weil das mit dem Schal so gut geklappt hat? Oder weil ich dieses 10 vor 2017 gemacht hab? Da gabs ja ein zeitliches Limit, das hat mich gefordert. Keine Ahnung. Ich erforsche das weiter.

Also im Januar lief mein erstes nebenan.de Event. Ich hatte zu einer Buchtauschbörse geladen, an einem Sonntag. Ich hatte ein bisschen Angst, weil ich mich am Wochenende eigentlich gern verkrümel und nicht unbedingt mit Leuten reden will, schon gar nicht mit Fremden. Aber ich dachte „go for it!“ und es war tatsächlich eine Nachbarin da. Sie fand die Aktion ziemlich cool und ich habe daraufhin beschlossen, dass jetzt mindestens einmal pro Quartal durchzuziehen. (Vielleicht sogar öfter, aber meinen inneren Angsthasen muss ich erstmal in Schach halten)

Im Januar hab ich mir ja nix großartiges vorgenommen, aber trotzdem ist einiges passiert. Zum Beispiel habe ich im Büro OneNote entdeckt und eingeführt. Keine Ahnung wie ich darauf kam, ich glaub, ich bin mal an einem Wochenende bei nem Pin/Blogbeitrag vorbeigekommen und dachte: „Hey, das haste doch auf Arbeit, gucks dir mal an!“ – und dann öffnete ich das Programm, habe ein bisschen damit herumgespielt und nach 10 Minuten war klar: DAS IST ES!!
Mein innerer Minimalist jubelt. Es ist leicht zu handhaben und die Teamarbeit wird enorm erleichtert, weil man die digitalen Notizbücher teilen kann. Mein Schreibtisch soll leer sein und bleiben. Vermutlich kennt ihr das alles schon und ich bin wie immer die letzte auf dem Planeten, die es benutzt, aber falls nicht: Gucks dir mal an.
Privat bleib ich aber wohl meinem Filofax und meinen Notizbüchern treu.

Das sind meine Vorhaben für Februar:

  • 1 Buch von meinem Stapel ungelesener Bücher lesen
  • mich mit den Grundlagen der Programmierung auseinandersetzen
  • gaaaaanz viele Comics lesen!!
  • mindestens 2 mal zum Schwimmen gehen
  • Das Kings of Leon Konzert besuchen
  • Zum ersten Mal die Elbphilharmonie besuchen und ein hoffentlich gutes Konzert hören. Bin schon sehr gespannt!

Was sind deine Pläne für den Februar?