Gelesen im April

Zack, der April ist morgen vorbei und am Mittwoch hab ich es schon wieder versäumt einen Blogbeitrag hier hinzutun. Dafür also jetzt:

Das Teebuch für Anfänger, Profis und Freaks von Rainer Schmidt
Das Buch war ein Spontangriff in der Bücherei, weil ich für die Bahnfahrt nix mehr hatte.
In dem Buch erfährt man alles von Anbaugebieten, Herstellung, richtige Lagerung, Teeverkostung bis zur Qualitätsbeurteilung. Ein Glossar rundet das Buch ab.
Fazit: ein schnell zu lesendes, total informatives Sachbuch für alle, die schon immer etwas über Tee wissen wollten. Hat mich sehr begeistert und ich weiß jetzt, worauf ich achten muss und was ich bisher falsch gemacht habe :)

„Das Kleiderschrank-Projekt“ von Anuschka Rees
Das Buch ist sozusagen ein Destillat aus den Blogbeiträgen des bekannten into-mind.com Blogs, der ja unter Minimalistinnen bekannt sein dürfte. Es behandelt die Themen Stilfindung, Ausmisten, Outfit-Formeln und Styling, stressfreies Shopping und wie man Qualität bei Kleidung erkennt.
Fazit: einige Teile kamen mir etwas zu langatmig vor, aber ich hatte ja schon vorwissen, da ich den Blog lange Zeit gelesen habe. Trotzdem war es sehr hilfreich und man kann es bestimmt auch sehr gut an Leute verschenken, die der Fast-Fashion-Shopping-Sucht zum Opfer gefallen sind, die dann vielleicht die eine oder andere gute Idee daraus mitnehmen werden :D

„Die Foundation Trilogie“ von Isaac Asimov
Die Menschheit lebt im Weltall. Mit Hilfe der „Psychohistorik“ gelingt es Hari Seldon, einem genialen Wissenschaftler, die Zukunft der Menschheit für Jahrtausende und den Fall des kaiserlichen Imperiums vorauszuberechnen. Dadurch ist er natürlich ein Feind des Imperiums und zieht sich mit seinen Forschungen auf einen Planeten ohne nennenswerte Metalle zurück und gründet sein Institut, die „Foundation“. Dort arbeiten Wissenschaftler nach seinen geheimen Plänen ohne diese zu kennen.
Fazit: Das Buch hatte ich 2015 während meines Sci-Fi-Projekts schon mal zur Hand, habe aber nicht mal richtig Buch 1 davon geschafft. Irgendwie war es mir damals zu schwer und jetzt weiß ich auch woran es lag: Man muss echt wach dafür sein. Halbverschlafen morgens in der Bahn lesen klappte bei mir einfach nicht. Also hab ich es nach gutem Zureden noch mal versucht und es war BOMBE!!! Wirklich. Eines der besten Hard-Sci-Fi Bücher, die ich je gelesen habe :D

„Wer wir waren“ von Roger Willemsen
Essay von Willemsen über unsere Zukunft, der aus Fragmenten zusammengestellt wurde und nun posthum veröffentlicht wurde.
Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

Comics:

„Angel Catbird“, Vol. 1 von Margaret Atwood
Strig Feeledus arbeitet an einem geheimen Serum. Als er die Formel endlich entdeckt hat, wird er überfahren und bekleckert sich damit. Er verwandelt sich in Halb-Katze-Halb-Eule und ist nun Angel-Catbird. Er kommt sich natürlich seltsam vor, aber noch seltsamer ist, dass er seit neuestem auf seine katzenhafte Kollegin steht…
Fazit: tolle, irre Story über Menschen, die sich in Tiere verwandeln können und einem bösen Rattengangster, der die Erde unterjochen will. Miau! Fand ich cool, man lernt auch viel über Katzen und Vögel :D

„Ein neues Land“ von Shaun Tan
Eine „typische“ Auswanderergeschichte: Das Land wird bedroht, ein namenloser Mann steigt mit einer Fahrkarte auf einem Dampfer und lässt Frau und Kind zurück. Er spricht die Sprache des neuen Landes nicht, muss Arbeit finden und schlägt sich so durch, damit er seiner Familie Geld schicken kann.
Fazit: Wunder-wunder-schön. So rührend, ich musste weinen. Unbedingt „lesen“. Die Zeichnungen sind fantastisch, es gibt interessante Lebewesen und keine einzige Sprechblase oder überhaupt Worte. Wirklich, ganz toll!!


„Batman: Arkham Ayslum“ von Grant Morrisson und Dave McKean

Der Joker hat das Arkham Ayslum übernommen und lockt Batman in die Höhle des Wahnsinns. Dort muss sich der dunkle Ritter nicht nur seiner Vergangenheit stellen, sondern auch den Wahnsinn seines Erzfeindes ertragen…
Fazit: supergeile Zeichnungen, also nein, es sind eigentlich schon Mixed-Media-Collagen. Die Story is aber echt für die Tonne.

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