Gesehen im September

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Weil ich krank darnieder lag, hatte ich viel Zeit zum Filme und Serien gucken. Das war für mich auch viel, deshalb guck ich die restlichen verbliebenen Tage des Monats nix mehr.
Das habe ich mir angesehen:

Gotham, Staffel 2
Bruce Wayne kommt dem Geheimnis um den Mörder seiner Eltern immer näher. Die Spuren führen nach Arkam Asylum. Währendessen will Detective Gordon immer noch das GCPD aufräumen und das ist gar nicht so einfach, wenn so viele neue Verrückte aus den Löchern kommen…
Fazit: ich mag den dirty grunge Look und die Schauspieler sehr. Manchmal schwächelt die Geschichte und Bruce Wayne geht mir doch des öfteren mal auf die Nerven, aber insgesamt ein brutales Vergnügen diese Serie.

The Expanse, Staffel 1
Im von Menschen besiedelten Sonnensystem herrschen Spannungen. Während die Erde überbevölkert ist und die UN als Weltregierung auch den Mond kontrolliert, hat sich der Mars abgespalten, ist unabhängig und verfügt über gewaltiges Militär. Und dann gibt es noch die Bewohner des Kuiper Gürtels, die sog. Gürtler, die in dieser Pattsituation wertvolle Ressourcen für Erde und Mars abbauen und abhängig sind von Wasser und frischer Luft. Die auf Ceres gegründete O.P.A (Outer Planet Alliance) will diese schlechten Lebensbedingungen nicht mehr länger hinnehmen.
Fazit: eine toll gemachte Serie. Ich liebe die Ausstattung, das Sounddesign, die Raumschiffe, gut gewählte Charaktere, eine spannende Geschichte – sehr sehr sehenswert!

Alpha Alpha (Serie, 1972 zu finden auf Youtube)
Alpha Alpha ist eine Geheimorganisation, die seltsame Phänomene untersucht. Hauptermittler ist Alpha, der zusammen mit Kollegin Beta und einer KI den mysteriösen Ereignissen auf den Grund geht.
Fazit: Akte X auf Deutsch mit schönem Müncher Lokalkolorit der 70er. Schön schrottig, aber auch ziemlich cool. Leider nur 13 Folgen.

Die Mars-Chroniken
Verfilmung von Bradburys gleichnamigen Roman über die Besiedlung und Zerstörung des Mars. (3-teiliger Fernsehfilm, via youtube)
Fazit: Verflucht schlecht. Wirklich. Rock Hudson versucht wenigstens noch sich Mühe zu geben, aber das reicht bei all diesen Logikwölkchen, den schlechten Trickaufnahmen, den noch schlechteren Bauten und der schlechten Regie einfach nix mehr raus. Lieber das Buch lesen und hoffen, dass es irgendwann ein Reboot gibt. Viele coole Geschichten kamen in dieser dreiteiligen Geschichte übrigens gar nicht vor oder wurden anders oder zu kurz erzählt. Als hätten die Leute einen Touristik-Werbefilm für den Mars machen wollen, aber in Low-Budget. Traurig.

Upside Down
Sie da oben, er da unten. Trotzdem lieben sie sich, obwohl Kontakt zwischen reichen Oben-Bewohnern und armen Unten-Bewohnern nicht erlaubt ist. Eines Tages kommt es bei einem geheimen Treffen zwischen beiden zu einen Unfall und sie verlieren sich aus den Augen. Während sie sich an nichts mehr erinnern kann, glaubt er, sie zurückgewinnen zu können, wenn er es nur schafft, nach oben zu kommen. Ist Liebe stark genug um die Schwerkraft zu überwinden?
Fazit: bildgewaltig erzähltes Sci-Fi Märchen, das aber leider nix Besonderes ist. Kann man gucken, muss man aber nicht. Oder man guckt es nur mit Hauptaugenmerk auf die Ausstattung, die Farben und die Art, wie sie die gegensätzliche Graviation dargestellt haben. Dann lohnt es sich. Und Jim Sturgess als optimistischer und verliebter Erfinder schon ganz schön niedlich. :D

Gelesen im September

Hier erstmal der Nachtrag aus dem August:

„Auf dem Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers
Die Wayfarer ist ein Tunnler-Schiff in der Galaktischen Union. Die Crewmitglieder bauen im Auftrag der GU Raum-Zeit-Tunnel. Da der Captain etwas Ärger hat, stellt er eine Verwaltungsangestellte namens Rosemary ein. Rosemary ist schüchtern und hat noch nie im Weltall gelebt und ist sehr darauf bedacht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dann gibts einen neuen lukrativen Auftrag der alles andere als einfach wird und der Crew alles abverlangt.
Fazit: dieser Sci-Fi-Roman ist eine kleine, charmante Perle, die für immer in meinem Herzen bleiben wird. Obwohl sich die Handlung etwas dürftig aufbaut, wird der Lesegenuss keineswegs geschmälert. Das Buch lebt von den tollen, sympathischen Charakteren und dem intergalaktischen Miteinander auf dem Raumschiff. Ganz ganz toll.

Und das habe ich im September gelesen:

„Die Mars-Chroniken“ von Ray Bradbury
Die Mars-Chroniken sind eine Kurzgeschichtensammlung rund um die Besiedlung des Mars im Jahr 2030 (und folgende).
Fazit: Keine Ahnung wie Bradbury das schafft, aber der Typ ist meiner Meinung nach ein Genie. Diese subtile Beklemmung gepaart mit teilweise wunderschön poetischen Strängen zu verweben kann nich jeder. Ich fands genauso lesenswert wie „Der illustrierte Mann“ und klingt noch lange nach.


„Feuer im Herzen“ von Deprak Chopra

eine spirituelle Geschichte zwischen dem 15-jährigen Deprak und dem Weisen Baba.
Fazit: wer auf solche Geschichten steht, gerne. Ich hab ein bisschen mehr erwartet und kommt deshalb in die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.

Comics:

„Hilda und der Steinwald“ von Luke Pearson
Hausarrest ist so langweilig! Gottseidank hat sich Hilda mit den Hausgeistern angefreundet und kann in die Zwischenwelt entkommen. Doch das bleibt nicht unbemerkt und Hildas Mutter folgt ihr. Leider treffen sie dann auf gruselige Trolle. Schaffen es die beiden da gemeinsam wieder raus?
Fazit: Hilda-Comics sind immer wieder gut und vor allem toll gezeichnet. Bestens geeignet übrigens auch für Kinder die ein cooles, mutiges Vorbild brauchen und fantasievolle Welten mögen.

„Humboldts letzte Reise“ von Vincent Froissard und Étienne Le Roux
Ein fantastisches Abenteuer mit eingen biografischen Details über die Freundschaft zwischen Humboldt und Aimé Bonpland und ihre erste Reise durch Südamerika.
Fazit: toll gezeichnet, sehr fantastisch – von mir gibts ne Empfehlung, weil es eine ideale Ergänzung zu der Biografie war, die ich neulich gelesen habe. Kann man auch lesen, wenn man keine Ahnung von Humboldt hat, aber wenn man schon mal was über ihn gelesen hat, fallen einem viele kleine Details auf.

Wochenrückblick KW38/2017

ein sehr interessantes Memorandum zur #btw2017 – Thema Deutschland 2030. Der 3. Online-Dialog zum Mitmachen ist übrigens gestartet.

In diesem Artikel wird der Begrifff „Death Doulas“ erläutert, also quasi Sterbebegleitung ähnlich der Hebammen, damit die Menschen zuhause ohne Intervention durch Ärzte oder Pflegepersonal in Ruhe sterben können

Robots vs Musik I

und Robots vs Musik II

„Wer nicht fragt, stirbt dumm“ ist und bleibt einfach eine gute Sache

Was bedeutet „lizenzfrei“? und was ist der Unterschied zu „gemeinfrei“? Hier wirds erklärt. Dazu 10 Ressourcen für gemeinfreie Bilder. Wikipedia hat aber noch mehr.

Wie man mehr aus seinem Lesestoff rausholt. Punkt 5 fand ich ganz interessant.

10 Tipps, wie man weniger auf sein Handy schaut

Ich liebe sie jetzt schon und hoffe, dass sie jemanden findet :)

So, das wars. Komm gut in die Woche!

Eine schrottige Zukunft

Ab und zu bleibt man nach ein bisschen Internetkonsum mit gemischten Gefühlen zurück. Keine Ahnung ob man lachen oder weinen soll.

Hier zwei Beispiele, die mich neulich völlig fertig machten:

1) Der Smart Juicer „Juicero“

Ja genau. Dieser 700$ teure Saftpresser kann nichts anderes als GEPRESSTEN SAFT IN TÜTEN AUSZUQUETSCHEN. Das muss man sich mal reinziehen. Wenn der QR-Code auf der Packung abgelaufen ist, ist es nicht mehr möglich, den Saft zu pressen. (Übrigens kann man auch keinen Saft pressen, wenn das Internet nicht läuft.) Aber es war ja noch Saft, deshalb haben die Leute die Packung aufgeschnitten und den Saft ins Glas geschüttet. Ich habe absolut keinen Schimmer wie das passieren konnte. Also alles. Wie kommt man auf die Idee, sowas Sinnloses zu erfinden und dafür auch noch Ressourcen zu vergeuden? Wie kommt man auf die Idee, sowas Sinnloses zu finanzieren? Wie kommt man auf die Idee, sowas Sinnloses zu kaufen? Das Start-up ist mittlerweile zu meiner völligen Überraschung pleite.

2) Der smarte Salzstreuer SMALT

Naaaa? Zückst du schon die Kreditkarte? Ein salzstreuender Lautsprecher, der Musik spielen kann, den eigenen Salzkonsum überwacht, ein bisschen Stimmungslicht erzeugt und so für eine unique Dinner-Experience sorgen soll. Das Salz streuen funktioniert über eine App, also braucht man auch Internet dafür, sonst kriegt man kein Salz. Wow.

Es gibt noch mehr Beispiele für eine sinnlos-idotische Zukunft der Dinge. Die Dislikes unter den Videos zeigen immerhin noch eine Portion gesunden Menschenverstand an und darauf kann ich bauen.

Aber bleibt das so? Gerade in dieser Kickstarter-Crowdfunding-Start-up Welt, wo alles „smart“ sein soll, wirds meistens ziemlich dumm. Nachhaltig, cool und gesund soll alles sein – und dann nimmt man Sinnlosigkeit in Kauf??

Oh und wie oft wird man als am Minimalismus interessierte Person angesprochen, dass das „extreme“ Beschäftigen mit den Dingen im Umfeld ungesund sei? (Nach 7 Jahren Bloggen könnte ich eigentlich auch mal in Minimalismus-Bullshit-Bingo basteln) Aber Minimalismus ist eben mehr als Entrümpeln und Ordnung halten. Es ist immer eine bewusste Entscheidung für oder gegen Dinge und kann helfen, solchen Schrott zu vermeiden, der eh vermutlich nach 5 Jahren kaputt geht.
Mit einer minimalistischen Lebensweise trainiert man die Fähigkeit, entscheiden zu können, ob und wann ein Ding sinnvoll zu gebrauchen ist.
Oft wird Minimalismus auch mit dem Simple Living der 80er und 90er gleich gesetzt und den Menschen, die diesen Lebensstil praktizieren entsprechend eine Technologie-Verweigerung angedichtet. Aber das ist nicht so. Minimalismus heute konnte sich deshalb so gut entwickeln gerade WEIL alles digital vorhanden und jederzeit verfügbar ist. Man kann sich leichter von CDs und DVDs trennen, wenn man nen Streaming-Dienst hat. Es geht um Maß halten, aber nicht um Technologie-Feindlichkeit.

Oder wie siehst du das?

Gesehen im August

(Die Leseliste im August ist ziemlich kurz, weil ich nur 1 Buch gelesen habe. Das tu ich dann in die Liste von September.)

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Das habe ich mir im August angesehen:

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten
Laureline und Valerian sind ziemlich coole Agenten und werden von der Regierung auf eine Spezialmission in die Megametropole geschickt, um dort ein mysteriöses Verschwinden von Soldaten und eine Strahlung im Kern der Stadt zu untersuchen.
Fazit: nett, aber irgendwie belanglos. War schön bunt und hatte ein gutes Tempo, aber jetzt kein Meisterwerk.

Equals – euch gehört die Zukunft
In einer dystopischen Zukunft gibt es in der Gesellschaft keine Gefühle, keine Empathie, da das Böse auf Gefühlen basiert. Die Menschen sind Arbeitsmaschinen und der Tagesablauf folgt einem festen Programm. Silas, Illustrator bei Atmos folgt diesem Programm genau wie andere. Doch es gibt Menschen, die an dem Switch-on-Syndrom erkranken. Sie entwickeln Gefühle. Erkrankte landen in Phase 4 in einer Heilanstalt oder sie bringen sich vorher um. Eiens Tages, auf dem Heimweg, beobachtet Silas ein „erkranktes“ Pärchen, das von Krankenpfleger und Polizisten auseinandergerissen und in die Anstalt gebracht wird. Ein paar Tage später spürt Silas die ersten Gefühlsregungen. Er begibt sich sofort in Behandlung, nimmt seine Pillen und arbeitet weiter. Als sich jemand vom Dach des Gebäudes in den Tod stürzt bemerkt er das kurze Aufflackern einer Gefühlsregung bei seiner Kollegin Nia und seine Neugier ist entfacht…
Fazit: von der Grundstory hat mich die Handlung ziemlich stark an „Wir“ von Jewgeni Samjatin erinnert, zumindest stellenweise. Ich mochte die Schauspieler, den Look und das Sounddesign. Die Geschichte hat ein paar Längen, aber die Bilder und die Schauspieler haben das für mich hingebogen. Ich mochte den Film jedenfalls sehr.

Central Intelligence
Vom Mobbing-Opfer zum harten CIA-Agent: Bob Stone hat einen Auftrag – und eine Idee – deshalb nimmt er anlässlich eines bevorstehenden Klassentreffens Kontakt zum damals beliebtesten Jungen der Schule auf. Das dieser jedoch mittlerweile ein spießiger Buchhalter ist, der keine Risiken eingehen will, ist der Mission nicht unbedingt förderlich.
Fazit: kann man gucken muss man nicht, aber ey – THE ROCK! Ultrasympathischer Kerl. Ich mag den sehr und in dem Film beweist er sehr viel komödiantisches Talent. Ansonsten typisch amerikanischer Humor.

La La Land
Mia ist erfolglose Schauspielerin, Sebstian erfolgloser Jazz-Pianist. Beide träumen von der großen Karriere, aber nicht auf Biegen und Brechen sondern mit Herz und Verstand. Als sie das in dem jeweils anderen erkennen, verlieben sie sich. Doch als beide dann doch immer mehr Erfolg haben, leidet die Beziehung…
Fazit: ganz nette Bilder, aber ich verstehe den Hype darum nicht. Vermutlich muss man dafür mal in L.A. gewesen sein. Ich fand die Tanzeinlagen langweilig, die Geschichte zu platt und die Songs sind für mich keine Ohrwürmer. Schöne Farben und Bilder warens schon, aber das reichte mir nicht.

Passengers
Das Raumschiff Avalon ist vollbesetzt und eine voll ausgestattete Luxus-Arche-Noah, dass die Menschen zu Homestead II bringen soll, um den Planeten zu kolonisieren. Durch einen Asteroidenschauer gibt es allerdings einen Einschlag und die Schlafkapsel von Jim erleidet eine Fehlfunktion. Dadurch wird Jim 90 Jahre vor Ankunft aufgeweckt. Nach einem Jahr Einsamkeit bei Kaffee, Cornflakes und Whiskey schmiedet er einen unmoralischen Plan.
Fazit: die Geschichte ansich ist irgendwie vernachlässigbar, sie war leider nix besonderes. Aber das Raumschiff war sehr cool und immerhin hatte der Film ein unterhaltsames Tempo.

Evil Dead
Freunde übernachten im Wald in ner ekligen Bude und finden ein verhextes Buch das Zombie-Grusel-Geister mit sehr viel Kunstblut aufweckt.
Fazit: Tatsächlich fand ich den zweiten Teil irgendwie besser, aber keine Ahnung warum. Vielleicht muss ich die Filme alle noch mal in der richtigen Reihenfolge gucken?! Trotzdem natürlich total sehenswert :D

Das wars schon. Was hast du dir angeguckt?

Wochenrückblick KW37/2017

Hurra Hurraaa, bin wieder da! Was hat mir meine Wochenend-Linksammlung gefehlt. Ich hab zwischendurch so viel guten Shice gefunden, ich konnte es kaum abwarten zu teilen :D
Nein, quatsch. Das ist jetzt ein bisschen übertrieben. Ich führe keine Statistik und auf diese Beiträge kommt ja generell wenig Rückmeldung, deshalb weiß ich gar nicht, ob diese Linksammlungen überhaupt Beachtung finden…aber ich mach trotzdem weiter.

Also geht los:

How to draw better – ein toller Artikel in dem ein bisschen der Hype der 70er mit „Linke Gehirnhälfte – Rechte Gehirnhälfte“ aufgegriffen wird. Wer mehr davon will, dem empfehle ich das einzig wahre Buch zum Zeichnen lernen nämlich „Garantiert zeichnen lernen“ von Betty Edwards. Auch wenn man keinen Bock hat zu Zeichnen, lernt man damit das sehen.

Eine richtig tolle neue alte Serie ist „Alpha Alpha“ – eine deutsche Mischung aus Twilight Zone und Akte X im schönsten 70er Jahre Look. Das hier ist meine Lieblingsfolge.

Wie praktisch, so ein Mutterersatz…ich präsentiere „iMOM

George Orwell erklärt, warum er 1984 geschrieben hat.

Oliver und Gitte haben im Rahmen meiner #fddblogpause17 – wie übrigens viele andere auch – ganz tolle Fotos geknipst und sie online gestellt. Guckt euch mal den Hashtag auf Instagram an! (Und macht nächstes Jahr auch mit, ok? :D)

Utopia – könntest du da glücklich werden?

„Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten, um etwas aus der Vergangenheit in die Zukunft zu bringen, was wäre das?“ ist das nicht eine supergute Frage?? :D Ich mag sie, weil sie das Gehirn in Falten wirft. Das dazugehörige Buch klingt auch gut.

How to make yourself more resilient – tolle Tipps!

Sophia haut mich immer wieder um

List-o-Manie: Urlaub zuhause – aber richtig (und mit möglichst viel Spaß)

Hallo! Mein Urlaub war super. Ich war mal wieder auf Deutschlandreise und nach Detmold, Potsdam, Bad Münstereifel, Königswinter und allem dazwischen war ich auch ein paar Tage zu Hause. Das war auch sehr schön, aber nur, weil ich mir immer Mühe gebe, den Urlaub zuhause auch ein bisschen zu gestalten. Denn wenn ich das nicht mache (Faustregel: Jeden Tag was Besonderes), fällt mir schnell die Decke auf den Kopf und ich denk dann doch über die Arbeit nach.

Wer also aus ökologischen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen lieber daheim urlaubt auf Terrasse und Balkon, bekommt hier nun ein paar Ideen mit ins Gedankengepäck. Und vielleicht können wir ja mal überlegen, wie man „richtig“ zu Hause urlaubt. Wie erholt und entspannt man sich am Besten? Gibts da vielleicht eine bisher unentdeckte allgemeingültige Regel?

Hier nun ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

  1. Geh zu nem Meetup – oder mach dein eigenes
  2. Lies einen Expeditionsbericht oder etwas aus einem Genre, dass dich in fremde Welten entführt
  3. Fahr in einen Stadtteil, in dem du noch nie warst
  4. Koch dir etwas, was du normalerweise nicht kochen würdest, weil es zu aufwendig ist
  5. Oder: Probiere ein neues Lokal aus
  6. Wenn du einen Garten oder Balkon hast: Übernachte draußen
  7. Leih dir einen Wanderführer aus und mach ne Tour
  8. Ab ins Schwimmbad oder an die See. Idealerweise zu Zeiten, wo kein anderer mehr da ist
  9. Mach ne typische Touritour mit. Ab in den Bus oder…vielleicht ne Segway-Tour? :D
  10. Mach ne Liste mit Dingen, die du in deiner Stadt noch nie getan hast – und arbeite die Liste ab (eignet sich übrigens auch super als Weihnachtsfeier oder Betriebsausflug
  11. Verstecke kleine Botschaften in deiner Nachbarschaft
  12. Bastel Seedbombs und verteil sie
  13. Mach ein Picknick im Park! (und versuch es #zerowaste)
  14. Übe Verzicht. Zum Beispiel beim Essen.
  15. Wenn dein Schlaf-Wach-Rhythmus eh im Eimer ist, kannst du um 5 Uhr morgens raus und den Sonnenaufgang anschauen und coole Bilder knipsen
  16. Geh bei jedem Wetter raus
  17. Mach bei einer Instagram-Photochallenge mit (oder kreiere deine eigene)
  18. Lern was Neues! Wie wärs mit nem VHS-Kurs?
  19. Ab ins Museum und schau dich um!
  20. Verkleide dich für einen Nachmittag. Was entdeckst du?
  21. Probier Geocaching oder Actionbound
  22. Wie weit kannst du gehen bis zu müde wirst? Geh einfach ohne Ziel los und lass dich treiben
  23. Erfinde deinen eigenen Feiertag und denk dir Rituale dazu aus (ich habe den Strudeltag ins Leben gerufen, an diesem 21.6. wird Apfelstrudel gegessen und an Menschen gedacht, die Gedanken zum Strudeln bringen)
  24. Nimm dir vor, bestimmte Dinge zu sammeln und mache am Ende deines Urlaubs eine Ausstellung in deinem Wohnzimmer. Lade alle deine Freunde dazu ein.
  25. Fotografiere mit einem Motto im Kopf. z.B. nur Türen in deiner Stadt oder alles in der Farbe Rot.
  26. Guck dir Veranstaltungen aus dem allgemeinen Vorlesungswesen deiner Uni oder bei eventbrite aus und geh hin
  27. Probier nen neuen Sportkurs aus oder guck dir mal youtube Fitness Videos an
  28. Tausch mit deinen Freunden die Wohnung. Echt, das ist voll gut. Noch besser, wenn ihr in unterschiedlichen Städten wohnt :D
  29. Wie wärs mit einem MOOC?
  30. Schreib ein paar Postkarten oder Briefe an deine Freunde oder an deine Familie
  31. Ausmisten, aber bitte mit Spaß! (hehe, das musste in die Liste :D)
  32. Brettspielabend mit Freunden
  33. durch die Bücherei schlendern und stöbern
  34. Schreibe Tagebuch oder deine Biografie
  35. Zeichne eine Landkarte von deinem Stadtteil
  36. Finde deine Werte
  37. Befrag ein Orakel
  38. Entferne alle Etiketten und Labels und freu dich über die visuelle Ruhe
  39. Drück auf Wikipedia den Zufallsbutton und mach irgendwas mit der Info. Weitere Informationen suchen, jemanden davon erzählen, die Information irgendwie künstlerisch verwerten?
  40. Gestalte eine Collage oder ein Scrapbook
  41. Schreibe eine Liste „Was ich tun kann, wenn ich zu Hause Urlaub mache“


Also: Wie urlaubst du richtig? Was fehlt in der Liste? Was fällt dir noch ein? Was hast du im Urlaub erlebt?