Gelesen im September

Hier erstmal der Nachtrag aus dem August:

„Auf dem Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers
Die Wayfarer ist ein Tunnler-Schiff in der Galaktischen Union. Die Crewmitglieder bauen im Auftrag der GU Raum-Zeit-Tunnel. Da der Captain etwas Ärger hat, stellt er eine Verwaltungsangestellte namens Rosemary ein. Rosemary ist schüchtern und hat noch nie im Weltall gelebt und ist sehr darauf bedacht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dann gibts einen neuen lukrativen Auftrag der alles andere als einfach wird und der Crew alles abverlangt.
Fazit: dieser Sci-Fi-Roman ist eine kleine, charmante Perle, die für immer in meinem Herzen bleiben wird. Obwohl sich die Handlung etwas dürftig aufbaut, wird der Lesegenuss keineswegs geschmälert. Das Buch lebt von den tollen, sympathischen Charakteren und dem intergalaktischen Miteinander auf dem Raumschiff. Ganz ganz toll.

Und das habe ich im September gelesen:

„Die Mars-Chroniken“ von Ray Bradbury
Die Mars-Chroniken sind eine Kurzgeschichtensammlung rund um die Besiedlung des Mars im Jahr 2030 (und folgende).
Fazit: Keine Ahnung wie Bradbury das schafft, aber der Typ ist meiner Meinung nach ein Genie. Diese subtile Beklemmung gepaart mit teilweise wunderschön poetischen Strängen zu verweben kann nich jeder. Ich fands genauso lesenswert wie „Der illustrierte Mann“ und klingt noch lange nach.


„Feuer im Herzen“ von Deprak Chopra

eine spirituelle Geschichte zwischen dem 15-jährigen Deprak und dem Weisen Baba.
Fazit: wer auf solche Geschichten steht, gerne. Ich hab ein bisschen mehr erwartet und kommt deshalb in die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.

Comics:

„Hilda und der Steinwald“ von Luke Pearson
Hausarrest ist so langweilig! Gottseidank hat sich Hilda mit den Hausgeistern angefreundet und kann in die Zwischenwelt entkommen. Doch das bleibt nicht unbemerkt und Hildas Mutter folgt ihr. Leider treffen sie dann auf gruselige Trolle. Schaffen es die beiden da gemeinsam wieder raus?
Fazit: Hilda-Comics sind immer wieder gut und vor allem toll gezeichnet. Bestens geeignet übrigens auch für Kinder die ein cooles, mutiges Vorbild brauchen und fantasievolle Welten mögen.

„Humboldts letzte Reise“ von Vincent Froissard und Étienne Le Roux
Ein fantastisches Abenteuer mit eingen biografischen Details über die Freundschaft zwischen Humboldt und Aimé Bonpland und ihre erste Reise durch Südamerika.
Fazit: toll gezeichnet, sehr fantastisch – von mir gibts ne Empfehlung, weil es eine ideale Ergänzung zu der Biografie war, die ich neulich gelesen habe. Kann man auch lesen, wenn man keine Ahnung von Humboldt hat, aber wenn man schon mal was über ihn gelesen hat, fallen einem viele kleine Details auf.

2 Gedanken zu “Gelesen im September

  1. Vielen Dank für die umfangreiche Liste :)
    wunderbare Buchauswahl
    ..habe heute gleich im Comicladen meines Vertrauens angerufen und den ersten Hilda Teil bestellt, eigentlich für mich und Kind drei, jetzt kam prompt Kind 2 an und meinte, nachdem sie Google bemüht hatte, „der Zeichenstil ist so schön! Das will ich auch lesen“
    ..wir werden würfeln müssen wer jetzt als erste darf :D
    Liebe Grüsse aus Südbaden, Cornelia

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