Gelesen im Oktober

Ja, ja ich weiß…ich hab den Mittwoch wieder mal verpasst. Aber irgendwie gehen die Tage so schnell rum, sie rasen an mir vorbei. Nervt mich selber!

Immerhin kann man mit Lesen ein bisschen langsamer werden. Hier nun meine Lektüreliste für Oktober:

Comics:

Deadpool Killer-Kollektion Nr. 9
Deadpool erinnert sich an seine ersten Einsätze, wie er an sein Kostüm kam, wie er ins Baxter Building eingebrochen ist und wie er mal zu Thor-Pool wurde.
Fazit: wer nen Einstieg in Deadpool braucht, nimmt bitte die Killerkollektion. Die wird einfach nicht langweilig.

Moomin & Family Life
Nachdem Mumin seine Freundin verloren hat, ist er ganz traurig und will sogar ins Wasser gehen. Da entdeckt er im Boot Muminmama und Muminpapa und ist überglücklich, seine Familie gefunden zu haben. Doch das Familienleben ist nicht einfach. Muminmama will es sich zu Hause schön machen, während Muminpapa große Lust auf Abenteuer und Gefahr hat. Und Mumin? Der hat Angst, dass er seiner alten-neuen Familie auf die Nerven geht.
Fazit: Mumin-Fans sollten unbedingt mal einen Blick in die Comics werfen. Ganz zauberhaft!

und sonst so?

„Die Welt im Jahr 2050“ von Lawrence C. Smith
Wie sieht die Welt und unsere Zivilisation im Jahr 2050 aus? Klimaforscher Smith begibt sich auf die Suche von Nord nach Süd, von Süd nach Nord und entwirft ein Modell anhand der gesammelten Klimadaten.
Fazit: etwas trockene Faktenkost, die aber ziemlich interessant ist. Ich fands lesenswert, vor allem, wegen der gut aufgezeigten Klimazusammenhänge, aber puh. Keine leichte Kost.

„Der Tunnel“ von Bernhard Kellermann
(ein Sci-Fi Roman aus dem Jahr 1913!)
Mac Allan, Ingenieur, hat eine Vision: Ein Transatlantischer Tunnel von New York über die Bahamas zu den Azoren nach Frankreich. Er braucht Geld, Arbeitskraft und Leute, die diese Vision teilen. Als das Wunder geschieht und der Bau des Tunnels startet, wird die Welt verrückt vor Technikbegeisterung, die Wirtschaft boomt! Bis zu dem Zeitpunkt im Oktober als ein Teil des Tunnels einstürzt und mehrere tausend Menschen ihr Leben verlieren.
Fazit: expressionistisch, atemlos, dramatisch, triumphal. Wer das Knattern von alten Dieselmotoren und das Pfeifen von Dampfloks mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Stilistisch ist es ziemlich toll geschrieben: die Passagen zwischen langsamen, menschlichen Drama wechseln sich mit technischen Beschreibungen von Maschinen ab, bei deren Geschwindigkeit man ganz schwindlig wird. Ganz toll, daher: lesenswert.

Was hast du im Oktober gelesen? Ich freue mich über Roman-Empfehlungen für meinen Urlaub!

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