Tschüss, 2017 – Hallo, 2018!

Ein herzliches Willkommen im funkelnigelnagelneuen Jahr 2018!

2017 fand ich irgendwie doof, obwohl auch viele gute Dinge passiert sind. Der Bildungsurlaub zum Beispiel oder auch die Nacht des Wissens. Ich habe mich mit Selbstfürsorge beschäftigt und habe viel über die Zukunft nachgedacht. Mein Jahresmotto „Ubuntu“ hat sich eigentlich nur im beruflichen Sinne verwirklicht und das auch ziemlich gut. Aber mit dem Programmieren lernen bin ich kaum weitergekommen, weil ich oft keine Energie hatte und auch keinen guten Zugang gefunden habe. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif dafür.

Aber gut. Der Dezember war wie immer mein Kehraus-Monat. Ich habe wieder viel aussortiert (CDs zum Recyclinghof gebracht, Klamotten), geputzt und geplant, das Äußere und das Innere aufgeräumt und herausgekommen ist ein neues Motto, das mich irgendwie nervös macht, aber deshalb vermutlich gut wird.

Es heißt: „Freiheit“

Das Wort ist ziemlich aufgeladen, findest du nicht? Irgendwie bedeutungsschwer, aber auch so abstrakt, dass es sich wie Nebel und dadurch irgendwie leicht anfühlt. Ich will 2018 nutzen, dieses Wörtchen mal für mich zu erforschen.
Momentan schweben mir dazu diese Begriffe durch den Kopf: Autonomie und Selbstbestimmung, Abgrenzung, Wahlmöglichkeiten, Freiwilligkeit, freiheitlich-demokratisch, Privatsphäre, Für-sich-sein, Freigeist sein, FREIräume sehen und nutzen, FREIzeit gestalten, verreisen und noch viele mehr.

Wie ich darauf gekommen bin? über eine ganz schreckliche Werbung! Die Werbung ist von einer großen Bank und auf dem Plakat ist eine junge Frau zu sehen, die aus dem Flugzeugfenster guckt und darüber steht „Freiheit. Erinnern Sie sich?“ – das fand ich so abartig ekelhaft und gemein, gerade in Zeiten wo die Demokratie von allen Seiten geboxt wird. Puh, was hab ich mich aufgeregt!!! (auch jetzt noch…*grrrr*) Naja…jedenfalls hab ich daraufhin mal überlegt, was bedeutet es denn eigentlich in der heutigen Gesellschaft frei zu sein? Frei wählen zu können? (Und warum wollen das alle kaputt machen??) Und wie es dann so ist, überlegt man sich halt auch mal, wie frei man eigentlich selber ist…in seinen Kommunikationsmustern, auf der Arbeit, im Alltag, alleine, in der Familie, in der Partnerschaft, in seinen Rollen als Schwester, Chef, Kollege mit all seinen Zwängen und Gewohnheiten.

Um das Ganze ein bisschen zu unterstützen, werde ich die vielen noch ungelesenen philosophischen Texte in meinem Bücherregal lesen und/oder wiederlesen, Meditation ausprobieren, evtl. mal einen Klosterurlaub machen, wieder Fasten und auch mal außerhalb Deutschlands Urlaub machen. Ich möchte mich vor allem mit meinen (Kommunikations-)Mustern auseinandersetzen und diese – wenn sie ungünstig für mich sind – loslassen (#Minimalismus lässt grüßen)
Überhaupt…Minimalismus…irgendwie habe ich Lust, das Thema für mich wiederzubeleben. Also nicht unbedingt schriftlich hier im Blog, aber als ich neulich alle meine CDs weggebracht habe, erfuhr ich wieder mal wie schön es ist, nichts zu brauchen und irgendwie ist das Gefühl in den letzten Jahren dann doch eingeschlafen. Man wird mit dem Thema dann doch nicht fertig :D

Also mal sehen was 2018 bringt!

Für den Januar ist geplant:

  • ich hab mich wieder mal zu einem MOOC gemeldet
  • möchte wieder öfter ins Schwimmbad und mir eine Stretching-Routine ausdenken
  • steht noch an, meinen Filofax besser zu trimmen, damit ich gut organisiert ins neue Jahr starte
  • in die Elbphilharmonie zu Hauschka!!
  • dazu noch Ringsgwandl und Nutcracker Reloaded
  • Hotel spielen und Gäste beherbergen

Was ist mit dir? Hast du ein Jahresmotto für 2018? Wie heißt es und was planst du?

2 Gedanken zu “Tschüss, 2017 – Hallo, 2018!

  1. Hallo, willkommen im neuen Jahr! Ja, ich war mit 2017 auch nicht so zufrieden und hoffe auf die magische Wirkung der 8 in diesem Jahr! ein Jahresmotto habe ich auch, das ergibt sich um den Jahreswechsel immer von ganz alleine, dass mir ein Satz in den Kopf kommt. Dieses Jahr ist es komischerweise von Kästner: es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Was immer das für dieses Jahr bedeuten wird, werde ich noch herausfinden . Dir viel Erfolg und vor allen Dingen viel Spaß bei erkunden und erleben deines Freiheit Mottos! Minimalismus im Sinne von ausmisten habe ich dieses Jahr auch auf meiner Agenda . & ansonsten einfach viel des Leben leben, so wie es eben daher kommt, und nicht zu viel Pläne und Kontrolle…;-)

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