Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Okay, also dieser Beitrag muss diesen Monat alleine stehen, denn ich hab rein gar nichts gelesen! Ich hab nachgedenken müssen und starrte viel aus dem Fenster und hörte mir Vogelgezwitscher an und abends sah ich mir Filme an:

Top Gun
Ein junger Aufschneider kommt mit seinem Co-Piloten zur Elite Einheit Top Gun. Natürlich eckt er an und findet keine Freunde. Dann stirbt einer und der Krieg beginnt, alles mit cheesy 80s Musik, ich weiß nicht mehr.
Fazit: Ja, dieser Film ist aus der Kategorie „shit, das is ja ein Klassiker, den muss man gesehen haben“ – also hab ich ihn mir endlich mal angeguckt und was soll ich sagen? Einmal sehen reicht für das ganze Leben. Und dann wollen sie auch noch ein Remake machen?? PUH.

Geostorm
Im Jahr 2019 nehmen Naturkatastrophen überhand, deshalb beschließt man ein Megawerk: Ein Klima-Satellitennetz im Weltall, dass die Klimaverhältnisse auf der Erde kontrolliert. Als eines Tages einer der Satelliten ausfällt, kommt es in Afghanistan zu einer schweren Schneekatastophe, bei der ein ganzes Dorf erfriert. Als ein weiteres Wetterereignis halb Hongkong zerstört, wird klar: Es kann sich nur um Sabotage handeln.
Fazit: ich wollte Schmuh, den hab ich bekommen :D Aber hey, Jim Sturgess!!! naja und die Effekte im Weltall waren auch toll. Für einen Popcorn-Kinoabend zuhause reichts.

Chungking Express
Polizist Nr. 223, mit gebrochenem Herzen, spricht in einer Bar eine Frau mit Perücke und Sonnenbrille an und beschließt, sich sofort in sie zu verlieben. Sie ist müde und genervt, nimmt ihn aber mit ins Hotel, wo sie einschläft und er die ganze Nacht isst und Filme guckt.
Polizist Nr. 663 kauft im Imbiss für seine Freundin immer nur Chef-Salat. Als er vom Imbissinhaber überedet wird, für sie mal was anderes mitzubringen – und er das auch macht – wird er von seiner Freundin verlassen. Derweil beginnt sich die schüchterne Aushilfe in den Polizisten zu verlieben…
Fazit: soooo ein toller Film, unbedingt anschauen!!! schöne Bilder, schöne Farben, tolle Darsteller und vor allem: eine merkwürdige Geschichte.

Sternenjäger
Ein Film über die weltbesten Astrofotografen der Welt.
Fazit: schöne Bilder, sonst nix. Wenn man anfangs gesagt hätte, dass es sich um TWAN Fotografie handelt, wäre ich da mit einer völlig anderen Erwartungshaltung reingegangen, aber so war das für mich einfach nur belanglos. (Hatte einen FIlm über DeepSky Fotografie erwartet) Man erfuhr fast nichts über die vorgestellten Protagonisten und das episodische Erzählen war eher anstrengend als verbindend. Schade. Trotzdem so ne klassische Feierabenddoku, die nicht mit allzu viel Infos überfrachtet wird.

Queer Eye, Staffel 2
5 schwule Experten, die Fab 5, stürmen in ein Leben und streuen jede Menge Glitzer. stylen alles um.
Fazit: seht es euch einfach mal an, okay?

Das wars schon. Was hast du gesehen?

Wochenrückblick KW 25/2018


Ups..schon ist wieder Montag…
aber für gute Links ist ja eigentlich immer Zeit, oder?

Ein 94-jähriger Mann hatte genug von der Einsamkeit und baute einen Pool, den jetzt alle kostenlos benutzen können.

hehehe ein super Vorher/Nachher
How many people do you need to change the world?

Slideshow: A Janitor Preserves the Seized Belongings of Migrants

Elektronische Haut!

Ikea will bis 2020 das ganze Einweggeschirr in den Restaurants verbannen

Achtung Schreibliebhaber: Das ist eine gute Idee! oh und diese hier ist auch interessant. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen. Schreibst du Dankbarkeitstagebuch oder so?

Ein Fahrrad aus dem 3D Drucker. Und es sieht richtig geil aus!

Vielleicht ist das echt auch mein Problem?!

Dieses Buch klingt für meinen Geschmack richtig, richtig gut

Apropos lesen, hast du Homo Deus schon gelesen? Solltest du. Hier sind 41 Highlights aus dem Buch, zusammengetragen von Kevin Gao

Ein See unter einer Pariser Oper? Kommt dir bekannt vor? Jepp, das war die Idee zu Phantom der OperHier sind Bilder dazu.

Das wars schon. Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.

Was die Serie „Queer Eye“ mit Minimalismus zu tun hat

Okay, reden wir über die Fab 5 – kennst du die Serie „Queer Eye“? Gerade ist auf Netflix die 2. Staffel draußen und ich bin immer noch begeistert. Eigentlich ist es eine Umstyling Show und das Prinzip geht so: Fünf schwule Experten fallen wie Heuschrecken in das Leben von meist heterosexuellen, bibeltreuen Landeiern ein und geben denen den nötigen Arschtritt, um mal einen Schritt aus der Komfortzone zu wagen. Es geht um Mode und Stil, Inneneinrichtung, Körperflege sowie Coaching und (kulturelle) Bildung. Das Ganze innerhalb einer Woche. BAM! Fertig ist ne tolle Show! Dabei werden Schlaglichter auf die amerikanische Kultur (Hello heftige Konsumkultur) geworfen und durchaus ernste Themen wie Rassismus, Feminismus, Sexismus und religiöse Ausgrenzung besprochen. Plötzlich sieht man sich umarmende Männer, die auch vor Rührung und Dankbarkeit weinen und das ist (leider noch) so neu, dass man gleich mitheult.

Nach der Folge, wo sie einen 8-köpfigen Haushalt entrümpeln mussten, um überhaupt irgendwas anzufangen und ich mich wieder an diese Konsumkultur erinnerte, die mir mittlerweile so fremd erscheint, ist mir klar geworden, dass diese Show mehr mit Minimalismus zu tun hat, als bloßes Umstyling. Denn das, was man pro Folge sehen kann, ist ein Mikro-Turbo-Minimalismus. Vom Außen nach Innen. Mit jeder Menge Selfcare und sich verändern wollen, weil man feststeckt, nicht weil man irgendwas für andere optimieren muss. Natürlich bleibt das ganze eine Unterhaltungsshow, also allzuviel Tiefgang ist nicht immer zu erwarten, aber der respektvolle Umgang miteinander ist sehr sehenswert.

Jeder der Teilnehmer ist quasi sein eigenes Projekt. Einer outet sich am Schluss seiner Stiefmutter, der andere führt endlich mal wieder seine Frau aus, ein schüchterner Mensch hält vor seinen Freunden und Kollegen eine Rede – solche Sachen. Bis zu Tag X wird der Teilnehmer gepimpt.
Sein Kleiderschrank wird von Tan (mein Favorit :D) durchgecheckt, entrümpelt und dann geht er mit dem Teilnehmer shoppen. Mode interessiert ihn nicht, nur der bisherige Stil des Teilnehmers und die Figur. Es ist wird stilistisch nur geupdated. Der Hippie bleibt im Grunde eine Hippie, zieht aber statt Schlabbershirt mal ein Leinenjacket an.
Jonathan kümmert sich um die Körperpflege und die Haare. Er erklärt den Teilnehmern bei auch bei geringem (Zeit-)Budget, wie man sich richtig trimmt. Er verpasst ihnen eine neue Frisur, stutzt den Bart und erklärt, worauf sie achten müssen. Jonathan ist zwar extra, aber für die Teilnehmer bleibt es im Rahmen. Das was er sagt, scheint auf die Männer immer mächtig Eindruck zu machen, weil sie 1. keine Ahnung von Pflegeprodukten haben und 2. Selfcare wirklich ein Fremdwort ist. Jonathan zeigt den Typen, dass es nicht exklusiv weiblich ist, sich zu pflegen. Also geht er mit ihnen auch mal zur Pediküre :D
Antoni checkt den Kühlschrank. Er erkennt meistens, dass in den Kühlschränken entweder a) nichts b) Ungesundes oder c) absolut Ekliges ist. Komischerweise riecht und probiert er auch mal, was eindeutig eine masochistische Ader vermuten lässt :D Jedenfalls ist er ein Feinschmecker und kocht mit den Teilnehmer ganz einfache Gerichte, die unaufwendig, gesund und leicht nachzuvollziehen sind.
Bobby hat wohl den Löwenanteil, der kann zaubern. Innerhalb einer Woche stylt der dir die Bude so um, dass du dein Haus nich mehr wieder erkennst. Sein Motto: Wenn dich deine äußere Umgebung inspiriert und dir gefällt, geht es auch deinem Inneren gut. Meistens hat er damit zu tun alles möglich zu entsorgen und Möglichkeiten für eine gute Haushaltsorganisation zu schaffen. Dabei nutzt er auch sentimentale Stücke zum Dekorieren, was ich immer sehr schön finde.
Karamo ist der „Daddy“ der Truppe. Er coacht den Teilnehmer durch die Woche und hat immer tolle Ideen, wie man Probleme angeht und sich Lösungen ausdenkt. Dem Hipster-Bürgermeister aus Staffel 2, der Probleme mit dem Halten von Reden hatte, ließ er nen Rap vorführen, um lockerer zu werden. Er sucht sich immer Sachen aus, die auch zur Persönlichkeit und zum Problem des Teilnehmers passen, aber auch immer mit ein bisschen Unbequemlichkeitsfaktor . Teilnehmer Remi trinkt gern Whiskey, also soll er was über Whiskey lernen, um ein bisschen kultivierter zu werden. Teilnehmer AJ hatte Angst vor dem Ungewissen, also ab in den Hochseilgarten und den Sprung mit verbundenen Augen nach unten (natürlich mit Sicherung) – da stecken wirklich ganz viele tolle Beispiele in der Show. Und wenn jemand andere Leute auftauen kann, ist es Karamo.

All das zusammengewürfelt ergibt einen heilsamen, ehrlichen Perspektivwechsel, der einem auch selber gut tut. Sich auch für andere ein bisschen Mühe zu geben, Fragen stellen, zuhören lernen, sich Zeit für sich nehmen, sich pflegen und verwöhnen, weil man es verdient, gut genug zu sein, sich selbst wertschätzen – das ist das was wir alle brauchen.
Und das ist es doch auch, was am Ende beim Minimalismus rauskommt, wenn man seine Wohnung entrümpelt hat, seine Pflege und seinen Haushalt vereinfacht hat, seine Ernährung überprüft hat, oder? Durch das eigene „Update“ kommt man raus aus der Langeweile, der Gewohnheit, der Alltagsunzufriedenheit. Zumindest sollte/könnte das ein Ziel sein.

Hier ist noch ein toller Artikel über die Fab 5 und die Webisode in Australien.
Oh und die die Webisode in Australien ist auch seit gestern draußen, aber die ist ein bisschen anders als die anderen Folgen.

Also los, reden wir über die Fab 5! Welcher der Fab 5 ist dein Liebling? Hast du was aus der Show gelernt? Und wie könnte man sich selbst in einer Woche updaten? Was braucht es dazu?

Wochenrückblick KW24/2018


Ich war diese Woche gar nicht so viel online…
das hier muss reichen:

David Bowie – Warszawa– Live 1978

Dieses „It’s not a problem, it’s an experience.“ ist ein toller Gedankenwechsel!

Hm. Instagram doch einstampfen? Dieser Artikel hat mich wieder ins Grübeln gebracht

Auch immer wieder gut: Sich daran erinnern, dass es viele „grüne“ Lösungen schon mal gab und man nicht ständig das Rad neu erfinden muss Also kann man sich doch wirklich ruhig öfter die Frage stellen: Was hätten unsere Großeltern getan? Es muss ja doch eine Zeit vor Internet, Mikrowelle und Frischhaltefolie gegeben haben…

Freunde finden als Erwachsene. Mit vielen interessanten Tipps, Einsichten und Ideen.

Schönen Sonntag Schnuckis!

Produktfrei leben – mal ein wieder ein Update

Es wurde sich von verschiedenen Seiten immer mal wieder ein Update zu meinem damaligen „Produktfrei Leben“-Versuch gewünscht und dem komme ich gerne nach! Das letzte Update is ja auch schon länger her…
Für alle neuen Blogleser eine kurze Zusammenfassung: Ich habe 2011 versucht, einen Monat lang auf Shampoo, Duschgel, Make-up, Cremes, Salben, Wässerchen usw. zu verzichten um zu gucken, was passiert. Spoiler: Ich lebe noch.

Aber: was hat sich in der Zwischenzeit getan?

Eine Menge!
Und zwar im wahrsten Sinne. Es hat sich wieder jede Menge Zeug angehäuft.

Ich benutze nach wie vor regelmäßig: Nagellack, Seife, Gesichtsöl oder -creme, Handcreme, Parfüm, Lippenpflege und/oder Lippenstift.
Ich benutze ab und zu: Shampoo (da reicht mir Seife oder aber auch mal so Reisegrößen, ich wasche mir mittlerweile einmal pro Woche die Haare mit echtem Naturkosmetik-Shampoo), Lidschatten, Rouge, Tagescreme, Gesichtsmasken
Ich benutze nie: Wimperntusche (da fühlen sich meine Augen zentnerschwer und hässlich an), Spülung aus Essig (hat sich nich mehr so ergeben)

Die große Überraschung: Ich hab mir getönte Tagescreme gekauft und benutze sie ab und zu. Weil ich innerhalb von wenigen Wochen mind. 4 Mal von verschiedenen Menschen auf meine roten Stellen im Gesicht angesprochen wurde. Die ich schon immer hatte und habe. Komisch, oder? Da merke ich selber, wie ich mir meine Unsicherheiten wegtönen will. Ob ich mir diese Tagescreme nachkaufen werde? Ich glaube nicht. Blöd nur, dass mir das alles erst hinterher aufgefallen ist. Meine roten Wangen kommen laut Gesichtsdiagnostik von einer überforderten Bauchspeicheldrüse. Also sollte ich lieber da mal aufpassen, anstatt mein Geld für Gesichtstönung rauszuwerfen…
Auch ne Überraschung: Ich mag es wieder, mir ab und zu ein bisschen schillernden Lidschatten aufs Auge zu pinseln. Nicht viel, aber ein bisschen Glanz hab ich gern. Das ist wirklich was für mein Herz. Mich glänzend machen, mich anschauen, mich schön fühlen. Das hatte ich früher beim Schminken nie. Ob das diese Selbstliebe ist, von der alle ständig reden?
Keine Überraschung, aber trotzdem erwähnenswert: Bunter Nagellack ist echt mein Ding. Wirklich. Das hab ich während der damaligen Challenge ja auch am meisten vermisst und ich bin mittlerweile total zum Maniküre-Mensch mutiert :D Es glitzert, glänzt und schillert und macht mich einfach froh. Ganz großartig ist es jetzt übrigens mit Nailart Stamping. Mein neues Lieblingshobby :D Und wie es mit Hobbies halt so is – es sammelt sich jede Menge Zeug an. Allerdings habe ich alles in einer Kiste und darauf soll sich das auch beschränken. Und ja, gesund isses nicht, aber das is mir egal.

Mein selbstgemachtes Deo ist immer noch das Beste, was ich je hatte. Zwischendurch, in einem Anfall von Unsicherheit, habe ich mir wieder normales Deo gekauft und wurde sofort enttäuscht. Mich nervt auch, wieder so wahnsinnig viel Zeugs herumstehen zu haben, deshalb ist jetzt aufbrauchen und aussortieren angesagt. Vielleicht merke ich mir mal, dass ich das meiste einfach eh nich brauche.
Mittlerweile kaufe ich auch in speziellen Fällen eher diese Reisegrößen, z.B. für Sonnenmilch. Da reichen 50 ml für einen Hamburg Sommer :D Ansonsten ziehe ich handgemachte Pflanzenölseifen den gekauften 30 Cent Stücken vor. Die riechen besser, ich unterstütze kleine Läden und fürs Haare waschen sind sie ideal.
Und ja, ich bleib bei meiner Meinung: Haare sind in erster Linie ein Ergebnis von Hormonen und Ernährung und falscher „Pflege“ – nämlich gnadenloser Überfordung durch ein zu viel und zu oft. Wenn du da Probleme hast, sprich mit deinem Friseur darüber und versuch mal das eine oder andere Produkt auszutauschen oder wegzulassen. Und mit der Haut ist es genauso. Guck dir mal genau ins Gesicht, mach vielleicht nach diversen Nahrungsmitteln Fotos. Dieser Kreislauf aus zu fett, zu zuckrig, zu viel Kaffee und zu wenig Schlaf hinterlässt seine Spuren. Das sind Binsenweisheiten, ich weiß. Aber genau deshalb sollte man das nicht ignorieren.

Das wars mit meinem Fazit.

Wie machst du dich schön? Viel Make-up oder gar keins? Eyebrows on fleek? Was ist dein Schönheitsgeheimnis? Was würdest du gerne weglassen? Was musst du definitiv mal aufbrauchen oder ausmisten?

Wochenrückblick KW 23 / 2018

Heute is Regenwetter, da kann man sich ruhigen Gewissens endlich mal ins Internet verabschieden. Zum Beispiel mit diesen Links:

A quick guide to a great summer – ich glaub, ich schreib auch mal eine „Summer Bucket List“ für ein bisschen mehr Urlaubsfeeling im Alltag.

„Wriggle“ hat mich die ganze Woche begleitet. Grüße an die seiltanzende Amazone. Der Absprung ist j et zt. ;)

Gehst du eigentlich noch ans Telefon? Ich gehör zu den Leuten, die Messenger Apps großartig finden und absolut nix dagegen haben, dass Telefonieren verschwindet. In Bussen und S-Bahnen ist es dadurch viel ruhiger geworden.

Zaha Hadids hat auch mal ein privates Haus gemacht. Das lässt sich sehen.

Habt ihr gehört? Der Verbrauch von Plastiktüten geht deutlich zurück, seit sie was kosten. Geht doch.

Eine KI kann auch malen. Und zwar schön.

Noch bis 17.6. gibts in Hamburg ein Virtual Reality Festival. Viele der gezeigten Sachen kann man aber auch online gucken.

Das wars. Schönen Sonntag! :)

To Do – im Juni

Okay, da sind wir also schon im Juni. Das fühlt sich irgendwie viel zu schnell an und ich frag mich – wo bitte is das letzte halbe Jahr hin? Denn eigentlich ist gar nicht so viel passiert…?! Irgendwie stresst es mich gerade voll, dass wir schon Juni haben.
Aber okay, kurz durchatmen und cool bleiben. Dann werde ich den Juni also zu meinem Selfcare-Monat ausloben. Die Bremse treten, weil der Monat eh schon wieder voll mit Terminen ist. Ich würd sagen, 80 % meines Freundes- und Bekanntenkreises hat im Juni Geburtstag. Dazu kommt, dass jetzt meine Kollegen anfangen, sich reihenweise in den Urlaub verabschieden, das heißt, die Arbeit wird auch mehr.
Wenn ich mir meinen Kalender mit den ganzen Terminen anschaue wird mir schon schwindelig, dabei brauch ich doch dringend mein Leben als bloggender Einsiedler!
Gleichzeitig ist da der Drang nach etwas Neuem. Vielleicht muss ich einfach mal wieder alles anders machen? Jedenfalls soll es sich nicht in Konsumgütern niederschlagen sondern in Erfahrungen. #minimalismus und so

Ich nehme Tipps zur Ausbalancierung dieser paradoxen Neigungen gerne entgegen :D

Übrigens habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und es war einfacher als gedacht. Ich besitze nun wohl mehr Kleiderbügel als aufzuhängende Kleidung, aber das war es wert. Von einer Capsule Wardrobe bin ich zwar immer noch weit entfernt, aber ich weiß auch mit meinem 219 Teilen auch so, was ich habe. Nachkaufen muss ich nichts, umändern auch nicht. Wenn ich weiter abnehmen sollte, muss ich früher oder später eh was machen, aber bis es soweit ist, werde ich meine Garderobe soweit strecken wie es nur irgendwie geht.

Hm…nun….was sagt die Herzenswunschliste für den Juni?
Alleinsein und ein bisschen weg von der Routine.

  1. Ausflüge machen, z.B. am Tag der Stadtnatur oder zum Tag der Architektur
  2. Kunst anschauen in Kirchen im Rahmen von Hinsehen.Reinhören
  3. schwimmen und auch dabei auch mal Freibäder auschecken
  4. überlegen, was mit meinen Jahreszielen und Motto ist #midyearreview
  5. noch so viele Erdbeeren wie möglich mampfen

Was hast du geplant für Juni?

Wochenrückblick KW 22/2018

Endlich mal ein bisschen Regenwetter, dann kann man ohne schlechtes Gewisen vorm Blog versacken. Ha. Scherz. Ich bin ein Stubenhocker und möchte das Motto „Freiheit“ dazu nutzen, mir nicht mehr vorschreiben zu lassen, dass „man“ bei gutem Wetter rauszugehen hat. Ich fänds besser, wenn man bei gutem Wetter nicht arbeiten müsste, aber da ist man auch drin. DARÜBER sollte „man“ sich mal unterhalten.

Okay, lange Rede kurzer Sinn – die Fundstücke der Woche:
7 futuristic things to do with your body when you die – ich wäre für Nummer 1 oder Nummer 5

Der neue Präsident von Costa Rica ist jung und ambitioniert. Sein Ziel: Costa Rica soll erste Land der Welt werden, das ohne fossile Brennstoffe auskommt. Wir beobachten das, okay?

Oh, Kenia hat das strengste Plastikverbot der Welt und nach 8 Monaten kann man sagen: Sieht gut aus.

Gesichtserkennung is doof, das wollen wir nicht. Aber man kann damit auch 2930 vermisste Kinder innerhalb von 4 Tagen wiederfinden. Das hat zumindest in Neu Dehli geklappt.

Stop Overdosing on Celebrity Gossip, The News, and Low Quality Information

Besser zuhören können kann man lernen. Schadet bestimmt nicht.

AMA

So, aber jetzt raus, ok? ;D

Gelesen im Mai

Das hab ich im Mai gelesen (es war nicht viel)

„Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery
Sy Montgomery freundet sich im Aquarium mit Tintenfischen an und blickt in deren Seele. Nebenbei lernt sie ganz außergewöhnliche, liebenswerte Menschen kennen.
Fazit: Das Buch ist ein Goldschatz. Man lernt nicht nur viel und ganz einfach was über Tintenfische, sondern freundet sich mit all den Aquariumsmitarbeitern und Tauchlehrern an, die die Autorin trifft. Wenn doch alle Sachbücher nur so aus dem Herzen geschrieben werden würden. Ganz ganz toll und daher klare Leseempfehlung.

„Hochsensibel durch den Tag“ von Sabine Dinkel
bunt, grell, hektisch, laut – ein Alptraum für hochsensible Personen. Wer hochsensibel ist, dem wird es schnell zu viel und man braucht Maßnahmen, um sich beruflich wie privat zu „ent-reizen“. Dieser Ratgeber hilft mit einfachen Tipps von morgens bis abends und für die Notfallhilfe zwischendurch.
Fazit: Die Bibel für Hochsensible Personen. Wirklich tolle, brauchbare und leicht umsetzbare Tipps. Klar kennt man bestimmt schon einiges, aber man bekommt trotzdem gute Ideen und vor allem ist es auch für andere eine tolle Gebrauchsanleitung.

„Die Ermordung des Commendatore II – Eine Metapher wandelt sich“ von Haruki Murakami
Der Maler malt. Es verschwinden die Glöcken, ein Messer, ein Kind. Realistische Träume, Ideen und Gestalten tauchen auf. Die Grube bleibt leer. Und alles ist merkwürdig und ein bisschen gruselig, aber niemanden verwundert es.
Fazit: noch seltsamer als der erste Band, aber ich find ihn sogar besser. Die Figuren kennt man, die geisterhafte Welt in der sich alles bewegt, auch. Ein purer Murakami-Lesegenuß aus dem man nicht mehr rauskommen mag.

„Die Mindhack-Methode“ von Ronja Schultz
Das Buch ist quasi ein „How to“ zur Selbstoptimierung aller Art. Organisation, Zeitmanagement, Glücklich werden, Ernährung, Schlaf…alles was zwar klappt, aber eben noch besser sein könnte.
Fazit: tolle Tipps, allerdings war für mich absolut nix Neues dabei und ich glaube, ich bin auch nicht die Zielgruppe. Eher für 14-25-jährige geeignet. Dafür aber auch ein super Geschenk.

Was hast du gelesen?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ja ich weiß, ein bisschen spät, aber die Hitze!!! Das hab ich geguckt:

Deadpool 2
Deadpool haut fiesen Jungs aufs Maul, die rächen sich, dann wird Deadpool sauer und will sich auch rächen..naja..und dann ist da noch die Sache mit dem dicken Jungen und den Feuerhänden und Cable, der aus der Zukunft kommt und dann endet alles – wie wir es von Deadpool gewohnt sind – im Chaos.
Fazit: sehenswert und saukomisch. Es ist super, wenn sich Filmemacher und Darsteller grün sind und einfach Bock auf nen Haufen Scheiß haben und es dann genauso durchziehen. Ganz grandios!

Jumanji – Willkommen im Dschungel
Jumanji kann nich nur ein Brettspiel sein, sondern auch ein Videospiel. Und just eines Tages müssen die Zicke, das Mauerblümchen, der Nerd und der Sportler nachsitzen, weil sie Mist gemacht haben. Aber anstatt das Archiv der Schule aufzuräumen, spielen sie lieber auf der alten Konsole. Aber das, was dabei rauskommt, haben sie dann doch nicht erwartet…
Fazit: witziger Abenteuerfilm mit coolen Darstellern, denen man ansieht, dass sie beim Dreh Spaß hatten. Ein guter Familienfilm für Freitagabend.

Dick Tracy, Folgen 3 Staffeln
Dick Tracy ist eigentlich Batman.
Fazit:schöner Schmuh. Ganz besonders toll fand ich die permanente Nichtbeachtung von arbeitssicherheitsrelevanten Schutzmaßnahmen. Tolle Stunts, sehr sehenswert.

Rea(l)ove, Staffel 1
Man nehme: Einen Haufen verhaltensgestörter japanische Männer und Frauen, eine Portion fiese, sexistische Moderatoren, dazu jede Menge schlimme Geheimnisse, die nie jemand erfahren soll und packt das alles auf eine Insel. Fertig ist die Datingshow.
Der Moderator zieht ab und an einen Umschlag und das Geheimnis wird für alle gelüftet. Kann nach der Enthüllung überhaupt noch Interesse zwischen zwei Menschen entstehen? Oder verbinden Geheimnisse dann doch?
Fazit:sehr stranges Konzept einer Datingshow, aber süchtig wird man trotzdem (vor allem wenn man Geheimnisse liebt). Interessant fand ich aber die japanische Kultur und Etikette, die selbst beim allerschlimmsten Quatsch durchkommt.

Love Bus – Asian Journey
Und noch ne Datingshow! Diesmal fahren 4 Männer und 3 Frauen – alle Singles – mit nem kleinen rosafarbenen Bus durch Südostasien um sich kennen zu lernen. Klappt das? Wenn sich jemand für den anderen entschieden hat löst er ne Fahrkarte, gesteht dem oder der anderen seine/ihre Liebe und mit viel Glück, fliegen beide gemeinsam zurück nach Japan.
Fazit:einige Darsteller haben so ihre Kämpfe mit sich auszutragen, aber wenn sie sich überwinden, klappts. Niedlich anzuschauen. Und: Man lernt viel über Asien.

Teleios- Endlose Angst
Genetisch gezüchtete Supermenschen müssen ins All fliegen, um die Fracht des Raumschiffes „Teleios“ zu bergen und übrig gebliebene Crewmitglieder zu finden. Aber alle Daten lassen darauf schließen, dass die Crew durchdrehte und sich gegenseitig ermordet hat. Im Laufe der Mission wird der Rettungscrew klar, dass die mysteriöse Ladung etwas mit dem Unglück zu tun haben muss.
Fazit:ziemlich vorhersehbar und dabei wahnsinnig zäh. Kann man sich sparen. Keine Ahnung warum das mit Event Horizon verglichen wird. Da ist auch nix mit endloser Angst sondern eher mit endloser Langeweile.

Avengers – Infinty War I
Thanos mordet sich quer durch die Galaxis um die Infinity Steine zu sammeln, damit er das ganze Universum beherrschen kann. Können die Avengers ihn stoppen?
Fazit: episch. Drama. Ich war echt geschockt. Wenn ihr die anderen Marvel Filme nicht mögt, müsst ihr den auch nich gucken.

The Commuter
Jeden Tag die gleiche Routine. Michael McCauley ist als Ex-Cop und Versicherungsmakler jeden Tag im gleichen Zug zur gleichen Uhrzeit und pendelt in die Großstadt und wieder zurück. Tag für Tag. Dann wird er von einer hübschen Frau angesprochen. Sie fordert ihn auf, an einem Gedankenexperiment teilzunehmen. Leider lässt sich McCauley darauf ein und die Fahrt wird ausnahmsweise mal keine Routine…
Fazit: Bei nem Film mit Liam Neeson weiß man was man kriegt, nämlich jede Menge Action und Spannung. Wer „Non-Stop“ gut fand, wird mit diesem Film auch nix falsch machen.

Was hast du dir angesehen?