Gelesen im Mai

Das hab ich im Mai gelesen (es war nicht viel)

„Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery
Sy Montgomery freundet sich im Aquarium mit Tintenfischen an und blickt in deren Seele. Nebenbei lernt sie ganz außergewöhnliche, liebenswerte Menschen kennen.
Fazit: Das Buch ist ein Goldschatz. Man lernt nicht nur viel und ganz einfach was über Tintenfische, sondern freundet sich mit all den Aquariumsmitarbeitern und Tauchlehrern an, die die Autorin trifft. Wenn doch alle Sachbücher nur so aus dem Herzen geschrieben werden würden. Ganz ganz toll und daher klare Leseempfehlung.

„Hochsensibel durch den Tag“ von Sabine Dinkel
bunt, grell, hektisch, laut – ein Alptraum für hochsensible Personen. Wer hochsensibel ist, dem wird es schnell zu viel und man braucht Maßnahmen, um sich beruflich wie privat zu „ent-reizen“. Dieser Ratgeber hilft mit einfachen Tipps von morgens bis abends und für die Notfallhilfe zwischendurch.
Fazit: Die Bibel für Hochsensible Personen. Wirklich tolle, brauchbare und leicht umsetzbare Tipps. Klar kennt man bestimmt schon einiges, aber man bekommt trotzdem gute Ideen und vor allem ist es auch für andere eine tolle Gebrauchsanleitung.

„Die Ermordung des Commendatore II – Eine Metapher wandelt sich“ von Haruki Murakami
Der Maler malt. Es verschwinden die Glöcken, ein Messer, ein Kind. Realistische Träume, Ideen und Gestalten tauchen auf. Die Grube bleibt leer. Und alles ist merkwürdig und ein bisschen gruselig, aber niemanden verwundert es.
Fazit: noch seltsamer als der erste Band, aber ich find ihn sogar besser. Die Figuren kennt man, die geisterhafte Welt in der sich alles bewegt, auch. Ein purer Murakami-Lesegenuß aus dem man nicht mehr rauskommen mag.

„Die Mindhack-Methode“ von Ronja Schultz
Das Buch ist quasi ein „How to“ zur Selbstoptimierung aller Art. Organisation, Zeitmanagement, Glücklich werden, Ernährung, Schlaf…alles was zwar klappt, aber eben noch besser sein könnte.
Fazit: tolle Tipps, allerdings war für mich absolut nix Neues dabei und ich glaube, ich bin auch nicht die Zielgruppe. Eher für 14-25-jährige geeignet. Dafür aber auch ein super Geschenk.

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3 Gedanken zu “Gelesen im Mai

  1. Meine beiden Favoriten der letzten Wochen:

    „Mutterland“ von Paul Theroux: Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Mir hat es super gefallen.

    „Vier fürs Klima“ von Petra Pinzler und Günter Wessel: Eine Familie versucht ein Jahr lang nachhaltig und klimaschonend zu leben. Es ist gut geschrieben und regt zur Nachahmung an.

    Noch einen schönen sonnigen Sonntag aus Franken :)

      1. Also, wenn dir Selbstversuche gefallen, dann ist das genau das richtige Buch für Dich.

        Viel Spaß beim Lesen und Nachmachen.

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