To Do – im Juni

Okay, da sind wir also schon im Juni. Das fühlt sich irgendwie viel zu schnell an und ich frag mich – wo bitte is das letzte halbe Jahr hin? Denn eigentlich ist gar nicht so viel passiert…?! Irgendwie stresst es mich gerade voll, dass wir schon Juni haben.
Aber okay, kurz durchatmen und cool bleiben. Dann werde ich den Juni also zu meinem Selfcare-Monat ausloben. Die Bremse treten, weil der Monat eh schon wieder voll mit Terminen ist. Ich würd sagen, 80 % meines Freundes- und Bekanntenkreises hat im Juni Geburtstag. Dazu kommt, dass jetzt meine Kollegen anfangen, sich reihenweise in den Urlaub verabschieden, das heißt, die Arbeit wird auch mehr.
Wenn ich mir meinen Kalender mit den ganzen Terminen anschaue wird mir schon schwindelig, dabei brauch ich doch dringend mein Leben als bloggender Einsiedler!
Gleichzeitig ist da der Drang nach etwas Neuem. Vielleicht muss ich einfach mal wieder alles anders machen? Jedenfalls soll es sich nicht in Konsumgütern niederschlagen sondern in Erfahrungen. #minimalismus und so

Ich nehme Tipps zur Ausbalancierung dieser paradoxen Neigungen gerne entgegen :D

Übrigens habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und es war einfacher als gedacht. Ich besitze nun wohl mehr Kleiderbügel als aufzuhängende Kleidung, aber das war es wert. Von einer Capsule Wardrobe bin ich zwar immer noch weit entfernt, aber ich weiß auch mit meinem 219 Teilen auch so, was ich habe. Nachkaufen muss ich nichts, umändern auch nicht. Wenn ich weiter abnehmen sollte, muss ich früher oder später eh was machen, aber bis es soweit ist, werde ich meine Garderobe soweit strecken wie es nur irgendwie geht.

Hm…nun….was sagt die Herzenswunschliste für den Juni?
Alleinsein und ein bisschen weg von der Routine.

  1. Ausflüge machen, z.B. am Tag der Stadtnatur oder zum Tag der Architektur
  2. Kunst anschauen in Kirchen im Rahmen von Hinsehen.Reinhören
  3. schwimmen und auch dabei auch mal Freibäder auschecken
  4. überlegen, was mit meinen Jahreszielen und Motto ist #midyearreview
  5. noch so viele Erdbeeren wie möglich mampfen

Was hast du geplant für Juni?

9 Gedanken zu “To Do – im Juni

  1. Uh, mir geht’s wie Dir, irgendwie frisst mich mein Leben grad. :-o
    Auf die Bremse treten ist da n sehr guter Plan, ich trete mit! Oder bei?;-) Ich nehme mir jetzt nur vor,gaanz viel rauszugehen, einfach so. Auf Bänken sitzen, rumschlendern, Eis essen, Handy Zuhause vergessen, … Und ja, das mit den Erdbeeren mache ich auch!!:-D
    Das AusmistThema steht wie ein Berg vor mir, kann mich nicht aufraffen. Das macht da Stress Gefühl leider auch nicht besser. Einfach machen, hör ich da immer. Ja, gesagt ist das leicht, weil Plan siehe oben!;-)
    Viele Grüße,und ne gute sei gut zu die Zeit!

  2. Danke für den Hinweis Architekturtag und Hinsehen.Reinhören. Ich überlege ernsthaft spontan Hamburg zu besuchen. Hast du Tipps bezüglich Übernachtungsmöglichkeit?

    1. hm schwierig…Hotels gibts in jeder Lage und Preisklasse. Wenn ich Urlaub hier machen würde, würde ich mich wohl Neustadt oder St. Pauli einmieten. Da kann man viel zu Fuß erkunden und hat jede Menge Hamburg-Flair

  3. Geplant:
    Freibad
    Klausurvorbereitung
    Erdbeeren
    1 Wochenende campen
    Letzte Unterkünfte für Sonmerurlaub buchen
    Für den Balkon endlich Kräuter kaufen, bevor der restliche Sommer vorbei ist…
    Schöner Blog!

  4. Eigentlich nehme ich mir jeden Monat wieder vor, mich darum zu kümmern, in meiner Arbeits-Stadt Freundinnen zu finden. Aber ich habe so ein Talent dafür wochenlang VHS-Kurse zu besuchen und am Ende nie mehr gemacht zu haben, als hallo und tschüss zu sagen. Also beschließe ich für Juni vielleicht mal, keine Freundinnen finden zu wollen und einfach friedlich vor mich hin zu prütteln. Und ich nehme mir vor, mir endlich beim Sport einen neuen Trainingsplan zusammenstellen zu lassen. Davor drücke ich mich auch schon seit Monaten, weil ich nie Lust habe einen Trainingstermin auszumachen. Erdbeeren muss ich auch dringend noch essen. Und definitiv am Wochenende zu Hause schwimmen gehen! Hier gibt’s nämlich keine Badeseen, die nicht megaeklig sind.

      1. Mache ich, befürchte aber, dass das noch eine Weile dauern wird… Habe gerade einen Podcast zum Thema gehört und die Frau hat erzählt, dass sie quasi Leute gestalkt hat. Und das ging so: Sie ist z. B. zu einem Sportkurs gegangen. Dem konnte man offenbar auf Facebook oder sonstewo folgen. Und dann hat sie sich dort bei den Followern Leute rausgepickt und denen Nachrichten geschrieben. So à la: Hi, ich mache da auch mit! Willst du mit mir danach was Trinken/Essen gehen? No expectations, just a date…. Sie sagte, da muss man ein sehr dickes Fell haben aber jetzt hat sie eine Freundin :-D Und dann hieß es, so sollen wir es alle machen. Never ever gonna happen! Es gibt eh reichlich Tipps für Menschen, die wenige Hemmschwellen haben. Nur glaube ich eigentlich nicht, dass solche Menschen Tipps brauchen. Mehr Tipps für Menschen mit hohen Hemmschwellen!!!!

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