Gelesen im Juli

Okay, dieses Mal hat das lesen wieder geklappt, darüber freue ich mich sehr. Ich hab mir jetzt auch einen neuen eReader gekauft, mit dem ich direkt aus meiner Bibliothek ausleihen kann und ich liebe es. Ich fühl mich echt ein bisschen wie in Star Trek und das find ich megageil.

Aber zurück zur Lektüre!

Mein kleines Highlight war

„Ich so Du so – Alles super normal“ von Labor Ateliergemeinschaft
Ein Kinderbuch über die Frage, was eigentlich normal ist. Erklärt ganz nebenbei Feminismus und Inklusion. Mit Steckbriefen von Kindern aus aller Welt und Steckbriefen von Erwachsenen, die erzählen, wie (un-)normal es so als Kind war.
Fazit: absolute (Kinder-)Buchperle, die unbedingt jeder lesen muss. Ein Buch für alle, das für Verständnis eintritt. Und das sollte normal sein. Also auch große Kinder. Superschön illustriert dazu Geschichten aus dem echten Leben. Manchmal peinliche, schmerzhafte, nervige und schamvolle Geschichten von Erwachsenen, die den Kindern zeigen: Hey, die waren als Kind auch so wie ich. Und Steckbriefe von Kindern aus der ganzen Welt, die alle ihre eigene Auffassung von Normalität haben. Ganz toll!! Also wenn ihr das nächste Mal durch die Buchhandlung oder Bibliothek streift, werft da mal einen Blick rein, ja?

„Andere Wege gehen – Lebensmuster verstehen und verändern“ von Gitta Jacob und Hannie van Genderen
Rageber zum Thema Transaktionsanalyse mit Online-Zusatzmaterial in Form von Arbeitsblättern und vielen Fallbeispielen.
Fazit: Absolut hilfreiches Buch. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken oder dir immer wieder die gleichen Situationen passieren und du dich fragst, warum das so ist, dann ist dieses Buch eine Schatzkammer voller Möglichkeiten. Es ist oft nicht ganz einfach, sich da durchzuwühlen, aber es lohnt sich. Die vielen Fallbeispiele machen die kurz gehaltenen Erklärabschnitte sehr anschaulich und man kann ganz konkret damit arbeiten.

„Minimalismus“ von Ryan Nicodemus und Joshua Fields Millburn
Ratgeber zum Thema Minimalismus von „the Minimalists“ – den wohl Bekanntesten aller amerikanischen Minimalismusblogs.
Fazit: kann man sich sparen, leider. Mir war das Buch zu klinisch und es las sich eher wie eine Werbung für den Blog theminimalists. Aber wenn du den Blog von denen eh schon kennst, musst du das Buch nicht lesen. Ich beschäftige mich ja schon 8 Jahre mit dem Thema und habe es bewusst mit dem „Anfängergeist“ gelesen, aber da war der Inhalt wirklich sehr dünn.

„So wirst du ein Astronaut! – Das Handbuch“ von Louie Stowell
Wie wird man eigentlich AstronautIn? Dieses Handbuch für Kinder erklärt alles, was man wissen muss und noch viel mehr.
Fazit: Sehr lesenswert, sehr witzig, toll illustriert und es steckt wirklich ALLES drin, was man wissen muss. Von Bewerberauswahl bis zur berühmten Pinkelpause an der Rakete – es wurde wirklich an alles gedacht und beschrieben. Dazu die witzigen Illustrationen! Herrlich. Verschenkt das Buch an alle Interessierten und lest es vorher selbst, ok?

Was hast du gelesen?

5 Gedanken zu “Gelesen im Juli

  1. Welchen ereader hast du dir denn gekauft? Find ich immer sehr spannend das Thema. Hast du irgendwelche Erkenntnisse zu den aktuellen Modellen? Schätze, du hast vor dem Kauf nochmal recherchiert.
    Ich bin Zzeit auch wieder begeistert von der Onleihe. Insbesondere bei Hörbüchern, weil ich die meist nur einmal höre und echt nicht besitzen muss.

    1. Ich hab mir einen Tolino shine 2HD gekauft. Der war im Angebot und nur mit den Tolinos kann man direkt auf die Onleihe zugreifen. Das macht so einen Spaß und man hat wirklich in 30 Sekunden ein neues Buch in der Hand :D Ich liebe Technik. Ob man ein neueres Modell braucht, keine Ahnung. Es gibt sehr viel Fancy Schnickschnack, den man nich braucht, z.B. diese Funktion, mit der man Umblättern kann, indem man auf den Rücken des Gerätes tippt…
      Was ich aber nicht mehr missen möchte, ist, dass er Licht hat. Das ist ultrapraktisch wenn man nich schlafen kann und man aber kein Licht anmachen möchte um andere zu stören

  2. Hallo Cloudy,

    danke für deine Buchtipps, die sind Gold wert! Ich habe zwar noch keine Kinder in Planung, aber ich analysiere für Kinder produzierte Medien schon immer mal auf Eignung – nur für den Fall, dass…

    So habe ich jüngst mal die Betthupferl vom BR als Podcast abonniert und reingehört und finde die sogar besser geeignet als den Sandmann, denn ich will Kinder vorm Schlafengehen doch nicht blauem Licht aussetzen. Außerdem mag ich, dass sie aktuelle Themen kindergerecht verpacken. Das Kinderbuch klingt toll und kommt jetzt auch schon mal auf die Merkliste. :)

    Was das Lesen anbelangt, gehöre ich wohl eher zur langsameren Sorte. Aber es geht bei mir wieder aufwärts und ich freue mich über jede Seite doppelt – einmal weil ich gern lese und andererseits weil ich denke: Selbst wenn ich nur ein Buch oder sogar nur ein halbes im Monat schaffe, ist das noch immer mehr, als gar keins gelesen zu haben.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    1. Es gibt ganz viele tolle neue Sachbücher für Kinder, gerade habe ich eines gelesen, wo um Gefängnisse geht. Das war richtig gut. Denn über das Thema weiß man als Erwachsener ja auch kaum was, wenn man nicht davon betroffen ist.

      1. Das stimmt! Oder man hat das Thema für sich längst abgehakt oder noch gar nicht darüber sinniert, was für ein riesiges Thema das eigentlich ist!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*