To Do – im August

Hand aufs Herz: Innerlich habe ich permanent einen Schreikrampf, weil ich es nicht fassen kann, dass die Zeit dieses Jahr so schnell vergeht. Ich möchte all die guten kleinen Momente, die ich bisher erlebt habe, langsam wie Perlen auf eine Schnur ziehen und dabei atmen und Vögelchen beobachten und die Perlen anschauen. Ich möchte die nicht so guten Momente bei einer Tasse Tee mit einer Lupe anschauen und wissen, ob sie sich im Laufe der Zeit verformen. Aber es ist schon August!
Das erschreckt mich ein bisschen…

Aber gut…was soll man machen?

Erstmal eine kurze Juli-Rückschau:
Ich wollte achtsamer mit mir umgehen und mehr Energie gewinnen, das war das Wichtigste.
Um achtsamer zu werden, habe ich angefangen, mehr Tagebuch zu schreiben. Ich hatte ja diese Juli-Journal-Prompts und meine Fresse – war.das.gut. Ich hatte so einen derben Erkenntnisstrudel, als hätte ich selbst eine Anleitung für mein Gehirn gefunden!! Es ist erstaunlich und hat mir wahnsinig genützt. Falls du also auch an einem Problem herumnagst oder dich einfach mal ein bisschen mehr auf dich konzentrieren möchtest, versuch es mal mit Tagebuch schreiben. Mir macht das mehr Spaß als Rosinen zu lutschen. Und als Starthilfe kannst du einfach nach Anregungen oder Journal Prompts suchen. Auf Pinterest findet man davon unendlich viele zu jedem Thema, auch weil die Amerikaner beim Thema Schreibtherapie deutlich weiter sind als wir.

Das mit der Energie lässt sich noch optimieren, aber bei der Hitze starte ich jetzt keine neuen Versuche. Es ist aber deutlich besser als noch im Juni. Und die Schwimmroutine nach der Arbeit lass ich jetzt bleiben. Das klappt nicht und ich lasse das jetzt los. Ich will meinen Feierabend und mach dann lieber noch einen Spaziergang zur nächsten Eisdiele. Dafür gehe ich aber jetzt Montagnachmittags und ich habe meistens im Schwimmbad zwei Bahnen ganz für mich und das ist mehr als ich zu träumen wagte.

Im August will ich Spaß & Abenteuer haben. Der kam im letzten halben Jahr wieder viel zu kurz.
Auf der To Do Liste steht:

  • Nicht schmelzen
  • Verreisen (Es geht zum Wandern in den Harz!)
  • viel viel schwimmen
  • und wenn es passt: noch mal Fasten

Und was machst du im August? Hast du ein Monatsmotto? Wie war dein Juli?

3 Gedanken zu “To Do – im August

  1. Ich will versuchen mehr die positiven Seiten herauszustellen, statt mich ewig mit Sorgen und Befürchtungen rumzuschlagen und immer erstmal das Negativste anzunehmen. Wie ich das umsetzen kann, weiß ich noch nicht, aber damit werde ich mich diesen Monat (und sicher noch etliche mehr) beschäftigen. Wird ja eh ein längeres Projekt werden. Kann man zu einer Positivdenkerin werde, wenn das Negativdenken mit der Muttermilch aufgesogen wurde? Ich hoffe es!
    Viel Spaß beim Wandern!

    1. ach bestimmt kann man das! Wenn man mal die Grundmechanismen der positiven Psychologie verstanden hast, kannst du an ganz vielen kleinen Rädchen drehen. Meine Lieblingsübung für sowas ist ja, bei einem negativen Gedanken gleich 2 Positive hinterher zu denken. Und es hilft mir immer ungemein, mal in sich hineinzuhorchen, woher dieses negative Kackzeugs herkommt. Denn auch dem kann man was abgewinnen, z.B. schützt man sich vor Enttäuschungen bzw. es gibt einem das Gefühl der Kontrolle, wenn man viele Seiten eines ungewissen Projektes oder Situation beleuchtet.
      Viel Erfolg beim +++ :D

      1. anke für die Gedanken und Anregungen! Ich habe das eindeutig von meiner Mutter: Sie hat uns eingebläut: Wenn man immer das Negativste annimmt, kann man nicht enttäuscht werden. Aber die ganze Energie, die fürs Vorher-das-Schlimmste-annehmen draufgeht macht mich fix und fertig. Ich sehe keinen Vorteile, dafür aber massig Nachteile (ich stresse z.B. meine arme Freundin gleich mit dazu und die reagiert darauf zwar meist sehr nett, aber es nervt sie natürlich trotzdem). Und ich selbst bin obergenervt von mir. Aber ich werde diesen Monat Introspektion und positives Denken betreiben, dass es kracht ;-) Ein gute Dinge-Tagebuch führe ich schon lange, aber das hat bisher wenig geholfen leider.

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