Gelesen im September und Oktober

Ups, ich hab ja voll den September verpeilt…der wird jetzt nachgereicht!

Also das habe ich im September und im Oktober gelesen:

„Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elisabeth Tova Bailey

Als eine mysteriöse Viruserkrankung die Autorin zur Bettlägrigkeit verdonnert und sie sich langweilt, kommt ihr die kleine Schnecke gerade recht. Eine Freundin hat sie aus dem Wald mitgebracht, in einen Blumentopf gesetzt und auf den Tisch gestellt. Von da an beobachtet Elisabeth die kleine Schnecke tagtäglich und lernt nicht nur über Schnecken sondern auch von der Schnecke selbst so einiges über das eigene Leben und ihre Krankheit.
Fazit: tolle, kleine Geschichte über Schnecken! sehr lesenswert!

„Achtsam reisen: Kabellos glücklich oder Wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird“ von Sara Clemence
Reisehandbuch für Slow Travel bzw. Achtsames Reisen. Jede Idee wird illustriert vorgestellt und beinhaltet Tipps wie wenig Gepäck, Reisetagebuch führen oder eben Karten zu nutzen statt ne App zu öffnen.
Fazit: schön illustriert und tolle Ideen. Ich mochte das Buch sehr gerne. Selbst beim Lesen fühlte ich schon eine Entspannung. Viel Neues habe ich zwar nicht gelernt, aber toll wars trotzdem. Vor allem als Geschenk geeignet.

„S is for Space“ von Ray Bradbury
Sci-Fi-Kurzgeschichtensammlung.
Fazit: Lesenswert. Für mich ist Bradbury der König der Science-Fiction, also lesen, lesen, lesen!

Silver Surfer Requiem /J. Michael Straczynski
Der Surfer tritt in dieser abgeschlossenen Mini-Serie seine letzte Reise an. Aber erstmal verabschiedet er sich von seinen Freunden auf der Erde, bevor er sich seinem Schicksal stellt…
Fazit: puh. Die Geschichte hat mich ein bisschen fertig gemacht. Aber wahnsinnig toll gezeichnet.

„Die dritte industrielle Revolution“ von Jermey Rifkin
Jeremy Rifkin, Soziologe und Ökonom stellt in dem Buch die dritte industrielle Revolution vor, in der wir uns gerade befinden.
Fazit: sehr lesenswert, stellenweise ein bisschen zäh, weil sich viel wiederholt. Aber deshalb auch selektiv zu lesen. Das Buch ist schon älter (2012) aber gibt immer noch einen guten Überblick über das was kommt bzw. was jetzt gerade ist und wohin die Reise hingehen sollte, wenn wir es nicht verkacken.

„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou
Die Welt der Zukunft ist perfekt organisiert, alles und jeder hat eine Funktion. Wer keine Funktion hat und somit der Gesellschaft nicht nützlich ist, lebt in den Peripherien – Slums der Vorstadt. Jeder dort träumt davon per Casting in die Stadtwelt gewählt zu werden. Idealerweise als Hochhausspringer, dann hat man es geschafft. Zumindest sagt man das so. Leider ist Hochhausspringerin Riva gerade alles andere als perfekt. Sie weigert sich ihr Training wieder aufzunehmen und verkriecht sich schweigend in der Wohnung, keiner weiß was los ist. Ihr Freund findet keine Zugang und die Social-Media Online Welt macht sich Sorgen um die berühmte Sportlerin. Als die Sponsoren unruhig werden, wird Wirtschaftspsychologin Hitomi darauf angesetzt, Riva wieder zu motivieren…
Fazit: verstörend. Und sehr, sehr lesenswert.

„Ein Führer durch das lasterhafte Berlin“ von Curt Moreck
Ein Reiseführer durch das Berlin Nachtleben des Jahres 1931
Fazit: bunt schillernd wie Reklametafeln ist auch dieses Buch. Sprachlich blumig, die Sätze tanzen wie Revuebeine durch den Kopf, dazu Bilder, ein Glossar und jede Menge frivole Bemerkungen des Autors. Für Fans von Babylon Berlin.

„Eine Schwester“ von Bastien Vivès
Antoine ist für seine 13 Jahre immer noch sehr still und verträumt. Das ändert sich, als er die Sommerferien mit seiner Familie am Meer verbringt und Besuch auftaucht: Eine Freundin seiner Mutter sowie deren 16-jährigen Tochter Hélène, die ein bisschen Spannung in Antoines Leben bringt. Sie ist für Antoine nich nur schön und geheimnisvoll, sondern gleichsam wie eine Schwester.
Fazit: sehr berührende Geschichte über das Erwachsenwerden.

„Exo I: Auf nach Darwin II“ von Jerry Frissen
Nahe Zukunft: Die NASA ist sich sicher, dass sie einen erdähnlichen Planeten in erreichbarer Nähe gefunden hat. Sie tauft ihn Darwin II und wie bei jeder neuen Entdeckung werden jede Menge neuer Fragen aufgeworfen. Um Antworten zu finden, wird eine Mission vorbereitet. Aber dann gibt es einen Vorfall: Eine Station im Orbit der Erde wird von etwas aus Richtung Mond getroffen und mehrere Astronauten sterben. War das Zufall oder gibt es intelligentes Leben da draußen, das sich verteidigt? Wer beobachtet wen im All?
Fazit: Die Bilder sind jetzt nichts Besonderes, aber die Story is sehr spannend und macht Lust auf die anderen beiden Teile.

Das wars! Was hast du gelesen?

Ein Gedanke zu “Gelesen im September und Oktober

  1. „Ein Führer durch das lasterhafte Berlin“ von Curt Moreck spricht mich an. Interessant, dass es von den Nazis verboten und jetzt neu aufgelegt worden ist. Da sitzt du natürlich an der Quelle.

    Lieber Gruß
    Philipp

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