5 Tipps, um die eigene Einkaufsroutine zu überdenken

Es ist mal wieder Zeit für ein Update des eigenen Alltags!
Als HSPlerin beobachtet man die Welt anders und hat so seine ganz eigenen Methoden, um möglichst entreizt und stressfrei durch den Tag zu kommen. Dazu gehört Einkaufen von Lebensmitteln als Teil des Alltags dazu. Leider ist es durch die „Coronakrise“ nochmal nerviger geworden, daher muss ich meine Einkaufsroutine wieder überdenken und ausprobieren. Vielleicht ist das auch für dich nützlich, wenn du auch genervt bist vom Einkaufen.

Bisher ging ich immer 2 x die Woche einkaufen. 1 x für frische Lebensmittel wie Milchprodukte und Gemüse und einmal für den ganzen Rest inkl. Getränke. Das legte sich meistens auf Freitagabend nach 20.00 Uhr und auf den Samstag(vor-)mittag. Seit den Hamsterkäufen von Klopapier und Nudeln ist alles ein bisschen anders und ich bin schon genervt, wenn ich schon die Schlange vorm Eingang des Supermarkts erblicke! Dazu diese Anstrengung sich pro Geschäft diverse Regeln merken zu müssen (mit Handschuhe oder ohne, Mund-Nase-Schutz oder nicht, hier dürfen nur 30 Leute gleichzeitig rein – ohne Kontrolle, da wird per Einkaufswagen abgezählt, auch wenn man nur ne Packung Chips holen will…es nervt.) UND obendrauf evtl. noch versperrte Wege durch Sonderaktionen, Kommissonierer und natürlich mein Favorit: ätzende Supermarktradiomusik, die einem die letzten Nervenstränge dünn fräst.

Es folgen nun meine Tipps für ein reizarmes Einkaufen:

  1. Verzichten
  2. Das hier wäre kein Minimalismusblog, wenn ich das nich zuerst schreiben würde :D
    Also: Prüfe, was du hast und was du wirklich brauchst. Vielleicht ist es ja sinnvoll überhaupt erstmal Vorräte aufzubrauchen. Eine bessere Zeit für Aufbrauch- oder No Spend Challenges gibt es nicht. Oh und wenn du gerade nicht weißt, was du alles im Schrank hast: Nimm dir die Zeit und inventarisiere mal deine Schränke. Du wirst Überraschungen finden, das garantiere ich :D

  3. Einkaufsliste nutzen
  4. Da draußen fliegen Viren rum, die nich gut für uns sind. Also vorher checken, was man braucht, sich ne Liste schreiben oder meinen Hack nachmachen und sich kurz fassen. Nicht lange im Laden gucken und überlegen, sondern zielgerichtet einkaufen.

  5. Intelligente Vorratshaltung
  6. Ha! Zuerst verzichten schreiben und dann was von bevorraten faseln? So ein Widerspruch! Aber ja, das geht für mich zusammen. Es macht Sinn, sich zu überlegen, was man oft und viel konsumiert und dann entsprechend einzukaufen, um ein erneutes Aufsuchen eines Supermarktes bleiben lassen zu können. Gerade als Mehrpersonenhaushalt in dem bestimmte Nahrungsmittel oft und viel verzehrt werden, lohnt eine passende Lagerhaltung und ein entsprechender Großeinkauf. Wer einen Ansatzpunkt für eine sinnvolle Vorratshaltung benötigt, klickt hier.

  7. Andere Zeiten, andere Orte
  8. Wie gesagt, normalerweise geh ich immer abends in den 3 min. entfernten Supermarkt einkaufen. Da war immer Schlange oder von Türstehern angemeckert werden. Also habe ich die Lage beobachtet und auch mal bei Geschäftsinhabern erfragt, wann denn viel los ist oder nicht. In meinem Viertel tauen alle erst so gegen 11 Uhr auf, daher ist es eine gute Zeit vorher alles zu erledigen. Heute war ich um 7:15 Uhr in einem anderen Supermarkt ein paar Straßen weiter einkaufen und der Laden war LEER. Ein Traum!
    Frage also in deinem Supermarkt wann am wenigsten los ist. Du kannst auch deinen Supermarkt in der Nähe bei google eingeben und siehst dann rechts, wann die Stoßzeiten sind und wann es leer ist. Such dir eine Zeit aus und prüfe, ob das stimmt und für dich angenehm ist. (So mach ich das übrigens auch mit allem anderen Einrichtung, z.B. Schwimmbad oder Museum. Supergut auch für die Urlaubsplanung)

  9. Müllfrei einkaufen
  10. So gut es geht abfallarm einkaufen bedeutet: Keine Supermärkte sondern Wochenmarkt, Gemüsehändlerin oder Zero Waste Laden. Kleiner Laden, lokale Unterstützung, kein bzw. kaum Müll, keine kreischend-bunten Werbeaufsteller oder bunte Etiketten, keine nervige Musik, übersichtliches Sortiment


Hier noch ein paar weitere Goldies aus dem Archiv:

Der Klamotten-Kalender zur Vorbereitung
Online-Shopping, Minimalismus und Umweltschutz
Einkaufen, minimalistisch
Secondhand-Shoppingtipps


Verrate mir: Hat sich durch Corona deine Einkaufsroutine schon geändert? Ist dir das egal? Was machst du dir einfacher?

Übrigens, meinen microblogging-social-media-mashup-blog-Kanal findest du auf Telegram: https://t.me/fraudingdongsleben

8 Gedanken zu “5 Tipps, um die eigene Einkaufsroutine zu überdenken

  1. Und nicht vergessen, dass man sich die schweren Sachen, die man vielleicht auch nicht sofort braucht, liefern lassen kann. Da aber bedenken, dass die Lieferungen gerade mitunter ein paar Wochen dauern können, aber das kann man sicherlich als Entschleunigung betiteln oder so :D

    1. Bekannte von mir lassen sich die Lebensmittel tatsächlich so per Alexa liefern. Sie schalten Alexa nur deshalb ein und diktieren die Lebensmittel die sie brauchen, sagen nen Liefertermin und fertig. Ist bestimmt auch recht stressfrei. Wie es in Zeiten von Corona und Klopapierengpässen aussieht, weiß ich aber nicht.

  2. Ich mache alles genau wie Du!
    Vorratshaltung haben wir eh immer, aber auf kleiner Flamme. Nur Dauer-Konserven hatten wir bislang nicht, habe ich jetzt aufgestockt.

    Kleiner Tipp: beim Einkaufen im Supermarkt (mit Einkaufszettel) voll autistenmäßig Kopfhörer tragen, mit Wald- und Vogelzwitscher Geräuschen, oder Bach Orchestersuiten oder sonstiger entspannender Musik nach Gusto.;-) Diese scheußliche Beschallung aka Körperverletzung >:-/ hat mich schon aus einigen Laden getrieben…

  3. Hallo!
    Ich habe Einkaufen vorher schon gehasst und mache es seit Jahren so, wie du es beschreibst: Speiseplan und Einkaufszettel, in kleinen Supermärkten einkaufen, ein Mal in der Woche, Gemüse vom Markt.
    Viele Grüße

  4. Schön, dass du wieder da bist!

    Ich persönlich hatte kein Problem mit dem Einkaufen, denn sinnvolle Vorratshaltung habe ich bereits vorher durchgeführt.

    Ich habe nun auf Dauer aber ein Problem, denn ich bekomme hinter Alltagsmasken, selbst hinter einem dünnen Schal, einfach kaum Luft. Das heißt, hier in Niedersachsen muss ich für mich eine Lösung finden. Öffentliche Verkehrsmittel kann ich durch Fahrradnutzung erstmal meiden (außer bei 2 Terminen in Osnabrück), aber einkaufen und Einrichtungen betreten, werde ich erst wenn ich eine geeignete Bedeckung gefunden habe. :/

    Aber sag.. Wie geht’s dir?

  5. Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: Wie schön, dass Du wieder da bist!

    Danke für Deine Einkaufstipps! Neu ist für mich der Hinweis, im Laden einfach mal nachzufragen, wann weniger los ist. Das finde ich clever und werd ich im kleinen Lädchen um die Ecke mal ausprobieren – momentan gehen wir nur noch im großen Supermarkt einkaufen, weil wir im kleinen Laden um die Ecke Zustände bekommen.

    Wir haben unser Einkaufsverhalten komplett umgestellt und kaufen tatsächlich nur noch 1x in der Woche ein. Vorher sind wir bestimmt alle zwei Tage gegangen und haben die Dinge gekauft, auf die wir gerade Lust hatten. Jetzt überlegen wir, was wir kochen wollen und, tja, was wir wirklich brauchen. Denn ohne Auto sind die Tragekapazitäten begrenzt. In diesem Zusammenhang habe ich den Vorratsschrank durchforstet und bin auf längst vergessene Vorräte gestoßen, die jetzt nach und nach aufgebraucht werden.

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