3 Wochen vegan essen – ein Erfahrungsbericht

Okay, also das Interesse an meinen vegan-Wochen (es war durch das Fasten kein ganzer Monat) ist da, deshalb gibts hier nun viel zu lesen.

Aaaaalsooooo!
Vom 29. März bis 6. April 2018 habe ich gefastet. Das war klassisches Buchinger-Fasten mit Wasser, Tee, klare Gemüsebrühe und sehr stark verdünnten Obst- und Gemüsesäften. Davor und danach habe ich mit der Einnahme von Bifi-Bakterien experimentiert, um meine Darmflora ein bisschen zu unterstützen und um abzunehmen. Ich habe vor ein paar Wochen das Buch „Schlank mit Darm“ gelesen und habe daraufhin angefangen, mit diesen Darmbakterien zu experimentieren. Mir ging es durch die Einnahme wirklich besser. Warum ich das erwähne? Weil das meines Erachtens auch die vegane Kostauswahl und generell die Umstellung beeinflusste. Glaube ich zumindest.
Durch die Einnahme der Bakterien hatte ich weniger Hunger, absolut NULL Heisshunger auf Süßes oder Fettiges, nein – mein Körper hat mich ganz natürlich zu Obst und Gemüse gesteuert (denn das wollen die Bifido Bakterien am liebsten essen). Oft hatte ich das Gefühl in mir herrschen parasitäre Alienklone, die mich zu einem Gesundling umerziehen wollen. Ich war jeden Tag über mich selbst erstaunt, keine Lust auf Süßes zu haben.

Das Wochenende nach dem Fasten hat vegan nicht so gut geklappt. Ich war auf der Heimreise und im Zug selbst gabs natürlich NICHTS veganes zu essen, bei einem einstündigen Aufenthalt in Nürnberg wurde ich am Bahnhof aber fündig. Fast überall findet man mittlerweile vegane Optionen, wenn man die Augen aufhält und genügend Zeit für die Suche einplant. Dann war Sonntag, ich wälzte mich planlos durch die ganzen Kochbücher und überlegte, was ich wann kochen und essen sollte. Die meisten Rezepte fand ich wenig alltagstauglich. Klar, als Selbstständiger oder Student kann man abends gerne mal ne Stunde in der Küche zu bringen und aus 500 einzelnen Zutaten ein leckeres Gericht kochen, aber wenn ich abends heimkomme hängt mir der Magen in den Knien, ich bin müde, muss mein Hirn ausleeren und ich will dann verdammt noch mal was essen, was in max. 30 Minuten auf dem Tisch steht. Ich will auch nur mit Zutaten kochen, die es überall gibt und nicht für ein Gericht ein Glas Zeugs kaufen, wovon ich nur nen Teelöffel nehmen muss. Klar gibts diese Rezepte, aber mich hat das alles überfordert, da ich ja auch immer unter 1500 kcal pro Tag bleiben wollte. Und die Wochen davor habe ich mich aufs Fasten vorbereitet.

Die veganen Arbeitswochen waren auch nich ohne Probleme. Nach dem Fasten hatte ich insgesamt 2,5 Wochen keinen Kaffee angerührt und meistens hat mir der Cappucino oder eben Kaffee mit normaler Milch sofort dieses „ach, toll, das war ja gar nich vegan, na jetzt isses auch egal, jetzt kannst du mittags auch ne Käsestulle essen“ – Gefühl beschert. Das war wirklich immer ziemlich dumm. Denn was ich nicht erwartet habe war, dass mein Intervallfasten nicht mehr funktioniert. Durch das Fasten, die Bakterien und die vegane Kost hatte ich nach 4-5 Stunden nach der letzten Mahlzeit soooo derben Hunger, dass ich einfach essen musste! Und während der Arbeit hungrig über eine vegane Option nachzudenken, die idealerweise 600 kcal nicht übersteigt war für mich kaum zu schaffen. Irgendwann hatte dann endlich mal die tolle Idee mir für die Arbeit ne Packung Milchersatz zu holen. Ab da ging es dann. Mittags aß ich gerne Salat, aber veganes Dressing vor Ort finden? Fehlanzeige. Also auch selber machen und mitnehmen.

Mitte des Monats gabs ein Familienfest mit Gartenparty, brasilianischem BBQ und – natürlich null vegan – also vegetarisch gegessen.

Die veganen Kuchenrezepte habe ich übrigens nicht ausprobiert, weil ich überhaupt keine Lust auf Süßes hatte. Und beim Durchblättern diverser veganer Koch- und Backbücher ist mir echt schwindelig geworden. Da hatten dann plötzlich ein Stück Kuchen über 700 kcal. Ich habe sogar ein paar Blechkuchenrezepte gesehen, wo ein Stück über 1000 kcal hatte!!! Ich investiere gerne meine Kalorien in Süßkram, aber das war selbst mir zu viel. Dann verzichte ich lieber ganz.

Das habe ich gelernt (aka „Binsenweisheiten“ die ich endlich begriffen habe):
Eine Ernährungsumstellung egal welcher Art ist immer nur eine Sache der Organisation (ein bisschen Disziplin und Motivation im Gepäck zu haben schadet auch nicht.). Zur Organisation gehört, sich zu überlegen, wann man was isst, wie der Lebensstil aussieht, was verträglich ist, was schmeckt, was eingekauft wird und was man macht, wenn alle guten Vorsätze den Bach runter gehen.
Wenn du nichts Süßes mehr essen willst, kauf es nicht. Auf Arbeit liegt immer irgendwas rum, weil Kunden was mitbringen oder die Kollegen mit dem Superstoffwechsel immer Süßkram mitbringen…
Wenn du morgens zu faul bist, um dir eine Stulle für die Arbeit zu schmieren, überleg dir, wo du etwas auf dem Weg zur Arbeit kaufen kannst.
Welche Optionen bietet die Kantine?
Du verstehst schon was ich meine. Eigentlich ist es echt nur das.
Ich habe durch das Fasten und die Bakterien mein Intervallfasten aufgeben müssen (ich habe ca. 3 Jahre lang nur gegen 10 Uhr und abends gegen 19 Uhr gegessen), weil ich einfach immer Hunger bekommen hab. Mit dieser Umstellung musste ich also auch umgehen.
Wenig essen und gut kauen ist das Beste was man für seinen Körper tun kann, egal welche Ernährungsform man wählt und ja – es ist so einfach, man darf es nur nich ständig vergessen und dafür sorgen, dass man das auch kann. In einer 30-minütigen Mittagspause schaufelt man sich dann doch eher mit den Kollegen tratschend mehr rein als wenn man alleine im Park sein Vollkornbrot kauen muss.

Und wie gehts weiter?
Vegan war und ist ansich für mich nichts Aussergewöhnliches, weil ich als Vegetarier sowieso schon immer mal vegane Rezepte gekocht habe oder im Restaurant auch die vegane Option gewählt habe. Ich kenne viele vegan lebende Menschen und wenn die ne Party schmeissen gibts halt nur vegan. Die Umstellung fiel mir körperlich leicht, organisatorisch war es mir für 3 Wochen zu schwer. Ich hab mich oft überfordert und ratlos gefühlt. Wenn ich das nochmal disziplinierter angehen will, würde ich mir von meinen Freunden vegane Menüpläne schreiben lassen :D

Margarine finde ich widerlich.
Sojamilch fand ich auch wirklich eklig.
Auf Kuhmilch werde ich weiterhin verzichten so gut es geht, wobei ich sagen muss, dass ich noch nie in meinem Leben ein Glas Milch so getrunken habe. Es geht also eher um homöopathische Dosen im Kaffee oder max. 200 ml Milch im Müsli.
Hafermilch schmeckte mir von allen getesteten Ersatzprodukten am Besten, da hatte ich bei 3 verschiedenen Marken immer Glück. Egal ob im Kaffee oder Müsli, das passte gut und ich werde sie wieder kaufen.

Sojajoghurt usw. habe ich nicht wirklich durchprobiert und werde ich vermutlich auch nicht, weil ich Joghurt, Quark und anderes nicht mal so esse. Vermutlich werde ich solche Produkte kaufen, wenn ich sie mal in einem Rezept verwenden muss.
Generell ist mir die vegane Ernährung aber viel zu Kohlenhydrathaltig. Ich liebe zwar Nudeln, Brot und Kartoffeln, aber ich glaube mittlerweile, dass ich sie gar nich so gut verdauen kann. Daher habe ich vor, mich Ende des Monats zu einem low carb vegan Ernährungsseminar anzumelden. Ob diese vegan-keto alltagstauglich ist, bezweifle ich noch sehr. Mal sehen.
Außerdem habe ich den Verdacht, dass mich irgendeine bestimmte Zuckerart komplett fertig macht. Wenn ich Kuchen, Eis oder sowas esse habe ich keine Probleme. Aber als ich letzte Woche ab und an dann doch verpackte Süßigkeiten (danke Kollegen…) gegessen habe, bekam ich sofort wieder Ausschlag und Rötungen auf dem Gesicht und mir wurde richtig übel davon. Das machte mich stutzig, also muss ich in dieser Richtung auch mal weiterforschen.

So das wars jetzt aber. Hoffentlich war mein Bericht nicht zu konfus. Falls du noch Fragen hast, gerne. Lass gerne noch den einen oder anderen Tipp für den (Arbeits-)Alltag da :)

8 Tipps für einen gelungenen Gratis-Comic-Tag

Es ist Mai und das bedeutet: Gratis-Comic-Tag!
Und was passiert da? Genau – es gibt Comics für umme!!!!

Okay, stopp, auch wenn dich Comics gerade (noch) nicht interessieren – lauf nich weg! Denn du verpasst was. Comics sind klasse. Es sind nicht nur coole Zeichnungen, das Medium selbst transporiert mehr als man denkt. Und das Spannende passiert zwischen den Bildern – ist es nicht faszinierend, eine Bildergeschichte zu erfassen, die mit wenigen (oder sogar keinen) Wörtern auskommt und in denen zwischen den Zeichnungen Lücken herrschen? Wie kann unser Gehirn sowas? Das ist doch unglaublich, non?

Nun ja, jedenfalls kann ich dir als Einsteiger empfehlen, mal einen Gratis Comic Tag mitzumachen. Da ist in den Comicläden immer viel los und es sind so viele Neulinge da, dass man als Normalo zwischen den Nerds gar nicht auffällt. Und: Es gibt Comics. Kostenlos. Man kann aus ca. 30 Heften wählen. Es gibt Mangas, Superheldencomics aus dem Hause Marvel und DC, meistens auch Disney und so Zeug aber auch kleine, feine Comicperlen, die man sonst übersehen würde. Meist handelt es sich um gekürzte Ausgaben oder extra für den Gratis Comic Tag zusammengestellte Geschichten. Wenn du sie gelesen hast, kannst du sie weiterschenken und es ist auch ein super Zeitvertreib mit Kindern im Gepäck. Darüber hinaus werden auch Workshops oder Signierstunden veranstaltet.

Klingt gut, oder?

Um die Hemmschwelle zu senken, gibts also jetzt meine gesammelten Tipps der letzten Jahre. Also – los geht’s!


1. Finde raus, wer überhaupt mit macht.

Du lebst in einer Kleinstadt und es gibt gar keinen Comicladen? Kein Problem. Es machen auch Bahnhofsbuchhandlungen mit oder große Buchhändler in Kaufhäusern. Guck einfach auf der Seite nach.
Oder du planst einfach gleich nen Ausflug in die nächst größere Stadt und guckst dich da mal um.

2. Finde raus, was es überhaupt an Comics gibt und triff ne Vorauswahl
die meisten Händler reglementieren die Abgabe der Hefte, weil der Andrang so groß ist. Bei dem einen kann man sich nur 2 aussuchen, beim nächsten 3 und beim letzten 5. Wähle weise!

3. Checke, ob es auch amerikanische Comics des freecomicbookday gibt und triff dann noch ne Auswahl
Comichändler, die auch amerikanische Comics verkaufen, haben oft auch Exemplare des free comic book day parat.

4. Plane einen gemütlichen Samstag mit viiiiiel Zeit ein – aber fang früh an!
Comicläden sind ziemlich winzig und platzen schnell aus den Nähten, deshalb muss man auch mal anstehen um an die gewünschten Hefte zu kommen. Ideal ist, wenn du schon früh los startest, weil es dann noch die größte Auswahl hat.

5. Deshalb: Nimm dir Snacks und was zum Trinken mit – und ne große Tasche
Snacks schaden nie! Und wenn es warm ist, darf die Sonnenbrille und Sonnencreme auch nicht fehlen

6. Pack dir Freunde ein.
Dann machts noch mehr Spaß und man ist nicht so unsicher in einem fremden Territorium

7. Sei offen für interessante Begegnungen
Die Atmosphäre ist meistens gut gelaut und entspannt. Comicleser sind durch und durch entspannte Menschen, mit denen man leicht ins Gespräch kommen kann. Also ruhig mal lächeln und neugierig sein :)

8. „Beute“ begutachten
Okay das ist ein Muss und für mich eigentlich der schönste Teil. Gemeinsam kann man hinterher bei nem schönen Mittagessen oder Kaffee & Kuchen die Heftauswahl begutachten und evtl. noch mal tauschen. :D

Naaaa? Bock auf Comics? Ja oder Ja?!

Wochenrückblick KW 18/2018

Die Fundstücke der Woche!

Wenn Meghan und Harry am 19.5. heiraten, wird eeeendlich eine künstliche Intelligenz zur Gesichtserkennung eingesetzt, um die ganzen anderen Royals identifizieren zu können. Das wird dann schön eingeblendet und man weiß sofort, wer die sind. Toll. *irony off*

How to Stay Focused When You Get Bored Working Toward Your Goals ist genau das was ich brauche!

Ein bisschen mehr Risiko? Aber mit Spaß!

Der Twitteraccount 60 second docs postet kurze, informative und wahnsinnig interessante Dokumentationen. Sehr sehenswert!

Plastikmüll in Europa soll tatsächlich reduziert werden – fängt an mit einem Verbot für Strohhalme.

Wäre eine von Frauen beherrschte Welt friedlicher?

Marx und die Maschinen

Das wars schon. Komm gut in die Woche!

To Do – im Mai

So, der April ist vorbei, alles neu macht der Mai, aber ich glaube eigentlich eher nicht.
Will ich auch gar nicht, weil der letzte Monat anstrengend genug war. (Ich lass mich aber gerne überraschen)
Ich hab vegane Ernährung ausprobiert und das lief OKAY. Ein ausführliches Fazit reiche ich bei ausreichendem Interesse gerne nach.
Im Kino war ich natürlich wieder nicht, die Kleiderschrank-Inventur musste auch verschoben werden aber dafür war das Cosmo Sheldrake Konzert richtig toll!

Nun, heute habe ich spontan die #meetthebloggerde Instagram-Challenge von Anne Häusler gestartet und bin mal gespannt, wie ich das alles hinbekommen soll :D Anscheinend war mir nach einer Herausforderung.

Gut, also weiter gehts:

  • die Kleiderschrank-Inventur! Diesmal radikaler als sonst. Ich will nix mehr behalten, was nicht mind. 80% meinem Stilmotto entspricht
  • Murakami Teil II lesen
  • weiter auf meine Ernährung achten und wenns gut läuft, weiter abnehmen
  • eine Fahrt mit der historischen S-Bahn machen und ergründen, warum ich mich wohl langsam aber sicher in einen Eisenbahnnerd verwandle??? WTF?!
  • Infinity War gucken

Was hast du vor im Mai? Irgendwelche Kurzurlaube geplant? Oder lieber Gartenarbeit?

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

The Circle
Buchverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Dave Eggers.
Die junge und naive Mae bekommt endlich im Circle den lang ersehnten Traumjob. Aber ob das da wirklich so toll is? Und was plant eigentlich die Chefetage?
Fazit: ganz nett geschauspielert, aber genauso belanglos wie das Buch. Der Film könnte aber was sein, wenn ihr Teenager im Haus habt und ihr euch nicht auf nen Film einigen könnt :D

Mord im Orient Express
Neuverfilmung von Kenneth Brannagh. 12 Personen reisen im berühmten Orientexpress von Istanbul nach Paris. Auf dem Weg dahin wird eine dieser Personen getötet. Nur warum? und vor allem: Von wem? Hercule Poirot ist zwar eigentlich im Urlaub, aber natürlich klärt er den Mord auf.
Fazit:ich kenne das Original noch nicht, aber hier ist Kenneth Brannagh mal wieder ein Meisterstück gelungen. Mir gefielen vor allem die Bilder und die Farben. Dazu das Staraufgebot bei dem nich mal Johnny Depp peinlich ist – ganz toll!

Star Trek, Staffel 3
Captain Kirk löst natürlich wie immer alle Probleme im Weltall. Und Spaß hat er auch noch. Gottseidank hat er so ne tolle Crew.
Fazit: joah äh. Was für Liebhaber und Nerds. Ich mag halt Spock.

Eine dunkle Begierde
Biopic über G.C. Jung und seine Affäre mit der Patientin und späteren Psychoanalytikerin Sabina Spielrein, die letztlich – so wird es im Film dargestellt – zum Zerwürfnis zwischen Freud und Jung beiträgt.
Fazit: toll geschauspielert, umreisst grob die Differenzen zwischen Jung und Freud sowie ihre Ideen. Kann man sich anschauen.

Das wars auch schon!

Gelesen im April


Okay, ich weiß, dass mein Zeitplan was den Blog angeht komplett im Chaos versunken ist, aber Chaos heißt in dem Fall: Kurzurlaub an der Ostsee und dafür schlampe ich wirklich gerne :D
Aber da ich ja so gerne über Bücher schreibe, hier meine Gelesen-Liste aus dem April, die gaaaaaanz kurz ist!


Die Verteidigung des Paradises von Thomas von Steinaecker

Deutschland, in der Zukunft. Nach einem Gau explodieren mehrere Schutzschilde und die Strahlung zerstört die Infrastruktur, setzt Menschen üblen Krankheiten aus – kurzum – Europa existiert nicht mehr. Nur auf einer kleinen Alm nahe Traunstein funktioniert alles noch. Die letzten Überlebenen? Heinz, der 15-jährige Erzähler bekommt den Auftrag, eine Chronik zu schreiben und diese Aufgabe nimmt er sehr ernst. Doch dann fällt auch der letzte Schild aus und die Alm wird unsicher, da auch das Wasser verdunstet und immer öfter Einzelpersonen gesichtet wurden. Es bleibt der kleinen Truppe also nichts weiter übrig, den Gerüchten zu trauen und über die große Ebene zu einem Flüchtlingslager in der Hoffnung auf Rettung zu marschieren.
Fazit: anfangs kam ich schwer rein, was wohl auch an den komischen Wörtern lag, die der Protagonist benutzt. Auch ist es ein Buch, dass man besser mal ein paar Stunden am Stück liest, statt morgens in der Bahn. Denn dann hat es eine tolle Sogwirkung und die Überlebensgeschichte zieht einen so richtig in den Bann. Hat mir letztlich doch gut gefallen.

Die Ermordung des Commendatore I – eine Idee erscheint von Haruki Murakami
Ein Portraitmaler wird nach 6 Jahren Ehe von seiner Frau verlassen, fährt ziellos durch die Gegend und findet Unterschlupf in einem Haus auf einem Berg. Eines Tages kommt ein Auftrag rein: Ein reicher Typ möchte ein Portrait malen lassen – und das für sehr viel Geld. Anders als sonst will er unbedingt Modell sitzen. Soweit so gut. Wenn da nur nicht diese Glöckchen nachts um halb 2 wären, die aus der Nähe eines kleinen Wäldchens klingen…ob es da einen Zusammenhang gibt?
Fazit:ja was soll ich sagen…für langjährige Blogleser ist es keine Überraschung, dass ich das Buch mag :D Ich liiiiiebe Murakami. Und dann schreibt er auch noch über einen Maler. Ich mochte das Buch gerne lesen und bin sehr auf Teil II gespannt.

Das wars schon. Sehr dürftig für meine Verhältnisse, aber die Geschichten waren doch sehr verworren :D Was hast du gelesen?

Wochenrückblick KW16/2018

Okay, ich weiß ich bin viel zu spät dran, aber dafür habt ihr jetzt nen Blogbeitrag an einem Montag für einen besonders guten Start in die Woche! :D

Hehe also keine Angst, mir ist die Blogmotivation nicht flöten gegangen, aber in den letzten Tagen war das Wetter so schön, mein Zeitmanagement mau und meine Ernährungsexperimente verschlingen fast meine ganze Gedankenkapazität.

Aber erstmal die Links:

Ein bisschen Natur am Schreibtisch kann ja nie schaden? Wie wärs mit ner kurzen Frühstückspause mit einem dieser Videos?

Apropos Videos, gestern habe ich mal wieder einen tollen Kurzfilm gesehen und ich bin von „Hyperlight“ begeistert. Toll geschauspielert auch. Und wie schön es ist, eine Geschichte in unter 3 Stunden zu erzählen :D

Hubble hatte übrigens Geburtstag. Also das Teleskop.

Das die Welt immer beschissener wird, liegt am Internet. Sagt Mark Manson.

Boyan Slat, der Junge, der den Meeresmüll rausfischen will, hat angefangen und ich bewundere ihn schon jetzt sehr dafür, dass er seine Idee so ausdauernd verfolgt hat.

Eine schöne Zusammenfassung zur Plastikproblematik findest du übrigens hier. Oh und wer gleich mal ins Handeln kommen möchte, könnte es ja mal mit ner Plastik-Attack versuchen.

Overtourism is auch was, was mich beschäftigt.

Und dann verschwindet quasi über Nacht auch noch ein Fluss!

IBM Watson kann deine Persönlichkeit herausfinden – teste das mal selbst! Ich war sehr überrascht. Hier kann man sich einlesen, wie es funktioniert.

so, das wars schon. Eine schöne Woche wünsch ich euch :)

Wochenrückblick KW14/2018

So, der Urlaub und die Fastenwoche ist rum! Es war wie immer sehr interessant und schön. Dieses Mal habe ich ja wieder das klassische Buchingerfasten gemacht, das bekommt mir am Besten. Die Aufbautage waren in Bayern um die Osterzeit zwar eine Herausforderung, aber auch die habe ich gemeistert. Und es ist schön mal wieder ganz ohne Süßkram und Koffein auszukommen. Mal sehen wie lange das anhält. Jedenfalls habe ich das, was ich haben wollte: Einen sich gut anfühlenden Körper der mit meiner Seele verwachsen ist und die nötige Einstellung zum weiteren Abnehmen.

Aber erstmal die Links:

Meine Musikneuentdeckung der Woche ist Emil Rottmayer (ob das wohl sein echter Name ist oder etwas mit der Rolle Schwarzeneggers aus Escape Plan zu tun hat?)

Heute morgen war ich am Wandse Wanderweg auf Vogelerkundung. Und tatsächlich habe ich heute meinen ersten Eisvogel gesehen. Das war so großartig.

Liebe.

Können wir die globale Erwärmung noch stoppen? Ein bisschen Optimismus schadet ja nicht.

Why Zuckerberg’s 14-Year Apology Tour Hasn’t Fixed Facebook und Instagram is Trying to Make Users Feel Better Without Scaring Them Off

habe gerade mit Acrylfarben auf den Nägeln gespielt – geht auch. Nächstes Mal versuch ich es aber mal damit.

und zum Abschluss noch ein Film: Do you trust this computer?

Komm gut in die Woche!

To Do – im April

Mit dem heutigen Tag endet das Fasten und ich freue mich tierisch!! Es ist so schön, zu wissen, was der Körper kann und was er braucht und nicht braucht.
Jetzt muss ich mich langsam an Nahrung gewöhnen und das führt mich gleich zum ersten Ziel auf der To Do Liste:

  • bis Monatsende vegane Ernährung ausprobieren
  • zum Cosmo Sheldrake Konzert
  • eine Kleiderschrank-Inventur durchführen und evtl. was ändern lassen oder aussortieren
  • ins Kino!

Allzu viel habe ich mir wegen der Ernährungsumstellung nicht vorgenommen, da gilt es viel zu erforschen.
Wer Tipps und Tricks für die Umstellung zu einer veganen Ernährung hat, gerne verlinken oder in die Kommentare schreiben. Ihr könnt mir auch ein leckeres, veganes Kuchenrezept da lassen. Ich will alles ausprobieren. Na oder ich fantasiere gerade zu viel vom Essen.

Wochenrückblick KW 13/2018

Heute ist Tag 3 meiner Fastenwoche, ich stinke und freue mich, weil ich frei bin von der Essensaufnahme. Ich fantasiere schon über die leckeren Dinge, die ich bald wieder essen darf.
Um mich abzulenken gibt es erstmal zum geistigen Kostaufbau ein paar interessante Links:

Brrr…getrackt werden sobald man einen Supermarkt betritt um dann personalisierte Werbung zu kriegen…igitt.

Interessant ist auch was google so speichert.

How to Think for Yourself When Algorithms Control What You Read

3 Ways to Keep Technology from Ruining Your Relationships – es muss wohl wirklich ein bewussterer Umgang her. Hm.

Um den Mut nicht zu verlieren, gibts hier wieder die tolle Liste was bisher gut gelaufen ist. Und warum sich so eine Liste nicht mal für sich selber aufschreiben, jetzt, wo das 1. Quartal um ist? Die könnte ins Scrapbook oder ins Bullet Journal oder einfach per Post-it an die Wand. Und dann klopfst du dir mal auf die Schulter.

Hier ist noch ein interessanter Ted Talk über Algorithmen, die den Status Quo beibehalten und deshalb nicht fair sind.

So, mehr is nich drin. Ich muss weiter trinken :D