Unterwegs in Hamburg: Energieberg Georgswerder

Im Rahmen des Tag für Stadtnatur, der – glaub ich – immer im Juni stattfindet, war ich auf dem Energieberg in Georgswerder und habe eine Vogelstimmenwanderung mitgemacht. Aufstehen um 5:30, den Bus um 6 Uhr nehmen, damit man um 7 Uhr da ist…puh. Das war hart! Hat sich aber gelohnt.

„Energieberg“ klingt erst mal seltsam und nach Greenwashing. Denn früher war dort eine richtig fiese widerliche Mülldeponie, die erst 2013 im Rahmen der IBA umgestaltet wurde. Jetzt stehen dort Windräder und Photovoltaik-Anlagen und gepflanzte Flachwurzler haben alles schön grün gemacht. Eine Kleischicht verhindert das Abrutschen und unten drunter und innen drin wurde alles mit einer Art Plastikwanne abgedichtet. Das kontaminierte Wasser wird abgeleitet und fachgerecht gereinigt.
Die Dorngrasmücke und die Klappergrasmücke sind dort übrigens auch zu hören (und bestimmt auch zu sehen, aber am Sonntagmorgen hatte ich kein Glück). Nach einer kurzen Rundwanderung erreicht man oben den „Horizontweg“ und kann seinen Blick über die Skyline Hamburgs schweifen lassen. Am Sonntag war es leider zu nebelig, aber ein bisschen was konnte man erkennen. Bestimmt ein toller Hotspot für Sonnenuntergangsbilder, vor allem, weil die Elbphilharmonie quasi von der „Rückseite“ zu sehen ist :D

Hinkommen:
Fiskalische Strasse 2
21109 Hamburg

S 31 bis Veddel, ca 15 Min. Fußweg
oder von dort mit dem Bus 154, Haltestelle Fiskalische Straße
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen
Eintritt frei
Es werden übrigens auch öffentliche Führungen angeboten

Mitnehmen:
Mückenspray!!!
Brotzeit und Getränk
Fernglas / Kamera

Anschauen:
Baudokumentation (ca. 5 Min.)

Wochenrückblick KW24/2017

Heute war ein toller Tag! Am Wochenende war „Tag der Stadtnatur“ mit vielen Aktionen im gesamten Stadtgebiet. Ich geh ja immer gerne zu sowas und heute war ich auf dem Energieberg Georgswerder. Bericht folgt!
Erst mal aber ein paar Links zum Wochenabschluss:

Entscheidungshilfe beim Entrümpeln mit ner praktischen Flowchart

Richard David Precht in einem Interview über die Leistungsgesellschaft und alle das Zeug, was wir nicht brauchen

und noch ein Interview: Miranda July im Gespräch über Frauen und Männer in der Kunst

ein neuer Sci-Fi Kurzfilm von Neil Bloomkamp und ein Film über die Zukunft der Mode bzw. Mode der Zukunft

Ich wusste bisher gar nich, dass der Iran auch mit dem Grundeinkommen experimentiert hat

Our problem isn’t ‘fake news.’ Our problems are trust and manipulation.

ein long read zum Thema Smartphones und was sie mit uns machen

…und was über Cyborgs/Transhumanisten

Star Wars auf italienisch? aus den 70ern? klingt wie für mich gemacht :D die Geräusche sind schon mal geil.

So. Das wars! Ich hör mir jetzt das neue Hauschka Album an!

6 Tipps zum Secondhand Shopping – wie der Stoffwechsel auch Minimalisten Spaß macht

Okay – es folgt eine Tatsache und eine Beichte.
Die Tatsache: Ich hasse Shopping als Freizeitbeschäftigung. Den Sinn davon habe ich noch nie verstanden.
Die Beichte: Shoppen in Secondhandläden macht mir dagegen richtig viel Spaß. Das war nicht immer so. Und genau deshalb möchte ich davon berichten.

Lange Zeit habe ich überlegt, wie Secondhand Shopping als Minimalst vereinbar ist. Man kann nämlich beim Secondhand Shopping nich losgehen und genau das Teil finden, was man benötigt, sondern muss sich immer überraschen lassen. Dafür braucht man Geduld und Nervenstärke. Doch die Idee, möglichst nachhaltig und günstig seinen Kleiderschrank zu „füllen“ ohne Fairtrade Mode kaufen zu müssen, fand ich ziemlich gut. Also habe mich darauf eingelassen und werde seit dem ich es geschnallt habe regelmäßig belohnt.

Vielleicht findest du es eklig gebrauchte Kleidung zu kaufen. Falls das der Fall sein sollte, überleg mal, was das geringste Übel für dich ist: Vielleicht fängst du erstmal mit Accessoires an, wie Gürtel oder Taschen. Guck dich einfach mal um, was der Secondhandladen in deiner Nähe anbietet.
Unterwäsche, Socken, Bademode und Nachtwäsche kaufe ich auch nur neu und das finde ich völlig in Ordnung. Hosen auch, aber das lag bisher daran, dass ich noch keine im Secondhandladen gefunden habe.
Oder veranstalte mal mit deinen Freundinnen und Freunden eine Kleidertauschparty. Von einer Freundin würdest du doch einen Pullover anziehen, oder? Warum nicht auch von einem Unbekannten, aus dem Secondhandladen?

Hier nun das Destillat aus meiner bisherigen Secondhand-Shopping-Erfahrung:

1. Wissen, was einem steht und wie man sich kleiden will
Seit ich mein Stilmotto (Galaxy Warrior) gefunden habe und durch die Typberatung weiß, welche Farben mir stehen, gucke ich ganz anders in den Läden. Das gilt natürlich auch für Secondhand. Dort ist es sogar noch besser, weil die Kleidung meistens nach Kategorie und innerhalb der Kategorie nach Farben sortiert ist. Ich kann also wunderbar alles, was mir nicht steht ausblenden. Wer keine Ahnung von seinem Stilmotto hat, guckt mal bei into-mind.com oder theorganizedcardigan rein. Das Prinzip zur Stilfindung lässt sich übrigens auch als Mann anwenden.

2. Qualität erkennen (lernen)
Gute Qualität erkennen lernt man am Besten, wenn die Klamotten schon ein paar Mal getragen und gewaschen wurden und immer noch gut aussehen. Sind Fusseln zu sehen („Pilling“)? Zieht das Teil Fäden? Wie sehen die Säume aus? Gibt es Löcher oder Verfärbungen? (z.B. Deoränder) Kratzt der Stoff/das Material?. Ist das Teil noch in Form oder hat es sich schon verzogen? Welche Marken sind langlebig, welche nicht? Was steht auf der Waschanleitung? Bedruckte Kleidungsstücke oder besondere Stoffe bedürfen eventuell der Handwäsche. Bist du bereit, das Teil so zu pflegen? wenn nicht, lass es liegen.
Ich notiere mir auch ein paar Markennamen, wenn mir das Teil nicht gepasst hat, aber die Qualität top war. Man weiß ja nie.

3. Stöbern macht Spaß
Wenn ein Laden auf deiner Strecke liegt, guck regelmäßig rein. Secondhand Shopping funktioniert nicht auf Knopfdruck. Das braucht Zeit, es ist #slow – man braucht auch Geduld um tolle Sachen zu finden.
Ich mache jährlich eine Inventur von all meinen Klamotten und weiß daher, dass ich mal ein paar Shirts brauche. Manchmal sind es Hosen, ein anderes Mal wäre eine neue Bluse oder ein dicker Pullover nicht verkehrt, je nachdem, was ich aussortiert habe und glaube zu brauchen. Mit diesem groben Ziel geh ich los und klapper regelmäßig meine Lieblingsshops ab. Im Laden vor Ort steuer ich den Kleiderständer mit den Blusen an und sehe mir jedes Teil der gewählten Farbe an. Zwischen den Bügeln verbergen sich Schätze.

4. Sprich mit den Verkäufern
Die Verkäufer in den Läden kennen sich gut aus. Frag nach, wann und wie oft sie beliefert werden und plane deine Shopping-Ausflüge entsprechend. Gerade wenn du was Spezielles suchst, können dir die Verkäufer weiterhelfen.

5. Zieh dich bequem und funktional an
Wenn du tatsächlich einen Secondhand-Shopping-Samstag planst, denk an funktionale und bequeme Kleidung, da du vermutlich viel anprobieren wirst. Wenn du Schuhe hast und noch ein Kleid für einen besonderen Anlass brauchst, zieh die Schuhe an oder nimm sie mit. Wenn du weißt, dass der Secondhandladen eher ne dürftige Umkleidekabine hat, zieh ne Leggins und ein Tanktop drunter. Anprobieren vor Ort ist wichtig, weil man 1. die gebraucht erstandenen Sachen meistens nicht mehr umtauschen kann und 2. sich alle paar Jahre mal die Kleidergrößen ändern und bei Vintagemode komplett anders sind.

6. Spickzettel basteln
Gut, das ist ein Tipp, der für normales Shopping auch gilt. In meinem Filofax habe ich eine extra Kategorie für Stil und Klamotten, denn gute Vorbereitung erspart mir Stress und Zeit. Da drin befindet sich nicht nur meine Farbpalette, sondern auch diverse Maße, z.B. Handschuhgröße, perfekte Kleider- bzw. Rocklänge, Stylingideen, Kleider- und Schuhgrößen USA, Europa und GB. Den Rest habe ich als geheimes Pinboard in der Pinterest-App immer im Smartphone dabei.

In Hamburg gehe ich übrigens gerne in diese Läden:

  • Oxfam Shops (kleine Auswahl, dafür sehr günstig)
  • Stilbruch (neben Gebrauchtmöbeln gibts in der Ruhrstraße auch Klamotten)
  • Vintage & Rags (ausgefallene Vintage-Mode und Accessoires. Wer Vintage Sportswear oder Amerikanische Shirts sucht, wird hier fündig)
  • Humana Second Hand in Harburg (große Auswahl, teilweise qualitativ
  • Second Live in Harburg, ein paar Häuser nach dem Humana Secondhand Landen (große Auswahl, auch für Männer. Toll für dicke Jacken und Mäntel sowie große Größen)
  • Pick ’n Weight am Pferdemarkt (vintage, leider ziemlich kleiner Laden, aber wer Geduld hat findet Schätze)

weitere Läden in Hamburg findet man in dieser Broschüre von Greenpeace Hamburg.

Kaufst du deine Kleidung Secondhand? Was hast du gelernt? Welche Tipps und Tricks magst du teilen?

Wochenrückblick KW23/2017

Tach! Die Woche hatte sehr viel Schönes, z.B. nettes Wetter, Eis und einen Ausflug nach Berlin. Hoffentlich geht die Woche morgen gut los. Da will ich nämlich gleich am Montag ein neues Schwimmbad testen.

Aber erstmal wird auf dem Mars getanzt

Dann sollten wir mal über den neuen Black Panther Trailer sprechen. Ich mag die Mischung aus Hightec und Tradition und ich glaube, nach dem Film sind alle noch ein bisschen mehr auf Solarpunk gepumpt :D

Breitbart verliert Anzeigenkunden…und ich fühle plötzlich Schadenfreude :D

Apropos Freude – in London gibts bald ein „Museum of Happiness“. Eine super Idee! Wie wärs mit nachmachen? Aber was würde man in einem Glücksmuseum ausstellen? Vielleicht solche Statistiken? Überleg dir mal was und schreib mir dazu einen Kommentar!

Hamburg – Berlin in 20 Minuten? Hyperloop (oder Snowpiercer?)

Niko Paech im Interview: „Je gebildeter, desto umweltschädlicher“

Zum Abschluss drehen wir noch ne Runde über den Mond, ok?

To Do – im Juni

Es ist Juni und ich hab immer noch nix programmiert. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich mit meiner Zeit so anfange. Im Mai hatte ich Bildungsurlaub und dann war ich über Himmelfahrt auch noch an der Müritz. Dazwischen drehte sich die Arbeit so schnell, dass ich kaum mehr mitkomme. Es ist traurig. Ich will versuchen, im Juni das Tempo ein bisschen rauszunehmen. Vorschläge für slow living nehme ich daher gerne an. Wie kann man die Zeit anhalten?

Aber es ist etwas passiert! ich habe nach langer Sucherei endlich doch ein Sommerkleid gefunden. Ich bin sehr glücklich. Vermutlich stellt sich für dich die Frage, warum das für mich so schwer ist, aber ich bin halt auch kein Kleider-Mädchen. Vielleicht werde ich es ja jetzt :D
Meine Routine mit der ich so gehadert habe, hat sich übrigens auch gebessert, seit ich mir wieder Wochen-To-Do-Liste im Filofax notiere. Damit behalte ich wieder den Überblick und das funktioniert sehr gut.

Okay, Zeit für den Juni:

  • das Jahresmotto evaluieren und ein bisschen aufpeppen. Damit habe ich gerade ein paar Schwierigkeiten. Andererseits hab ich letzte Woche eine VR-Brille aus Karton zusammengebastelt und das Ding funktioniert :D
  • die Alsterschwimmhalle ausprobieren (davor hab ich ein bisschen Angst, weil da glaub ich nur die Profis schwimmen?!)
  • Blutspende…irks
  • Gedichte schreiben (oder ne andere Kreativchallenge, mal sehen)
  • diverse Geburtstage mitfeiern (eigentlich hat fast mein gesamter Bekannten- und Kollegenkreis im Juni Geburtstag – es wird anstrengend :D)
  • wirklich mit dem Programmieren starten oder zumindest herausfinden, was mich davon abhält. Hm.
  • natürlich Wonder Woman im Kino anschauen!!!
  • Comics lesen

Puh. Wie ich da Zeit fürs Programmieren finden soll, ist mir jetzt schon ein Rätsel…aber ich versuchs.

Was hast du dir vorgenommen? Wie läuft dein Jahresmotto?

Wochenrückblick KW22/2017

Diese Woche war cool, weil ich 3 neue Dinge gemacht habe! 1. eine Virtual Reality Brille aus Pappe gebastet, 2. ein neues Schwimmbad getestet (in Pinneberg! LOL, aber immerhin!!) und 3. hab ich es endlich noch in „Die Schöne und das Biest“ geschafft. Hach, war das schön! :D

Hoffentlich war deine Woche auch so voller Neuheiten!

Hier sind nigelnagelneue Links für dich:
Eichhörnchen und Autismus

Weil wir ja bald ziemlich viel über Wonder Woman reden werden, ist es vielleicht sinnvoll zu lernen, wie man den Namen der Hauptdarstellerin Gal Gadot richtig ausspricht. Es heißt nämlich nicht „Gado“ wie in Brigitte Bardot sondern GadoTT.

Fotografin Stephanie Jung arbeitet mit Mehrfachbelichtung und ihre Fotos sind einfach der Hammer. Seht selbst.

Wir Schnellentscheider

Zero Waste Travel – Gerade jetzt interessant für die kommende Urlaubszeit.

Systemwandel mit Kopf, Herz und Hand

Wer ein bisschen Star Wars Space Noise Feeling fürs Wohnzimmer braucht – bitte sehr. Wir sehen uns auf Endor!

Schönen Pfingstmontag!

Gelesen im Mai

Der Lesemonat Mai war auch eher lahm, das lag aber daran, dass ich einen dicken Sci-Fi Wälzer hatte, der manchmal echt unhandlich für die Tasche war. Aber gut. Eigentlich ist es ja auch egal :D


„Die Gateway-Trilogie“ von Frederik Pohl

Gateway ist ein Asteroid auf der die Menschen alte Alienraumschiffe entdeckt haben. Also steigen sie ein und fliegen los ins Unbekannte. Zurückkommen? Glückssache! Die, die es schaffen und auch noch Fundstücke mitbringen werden stinkreich, also versucht Taugenichts Robinette Broadhead sein Glück.
Fazit: Das zweite Buch „Jenseits des blauen Horizonts“ hat mir am Besten gefallen. Insgesamt aber eine gelungene, lesenswerte Story, obwohl es für meinen Geschmack ziemlich viele Arschloch-Charaktere hat.


„Heute Science-Fiction, morgen Realität?“ von Gerd Ganteför

Was ist eigentlich der aktuelle und bald zukünftige Stand von Naturwissenschaft und Technik? Welche Themen werden in diesen Bereichen erforscht? Auf diese Fragen versucht das Buch Antworten zu geben. Behandelt werden die Themen Astronomie, Biologie und Physik.
Fazit: Tolle Themen, interessant und kompakt für Laien aufbereitet und durch die kurzen Abschnitte gut in Bus & Bahn zu lesen. Die Quellen am Ende eines jeden Kapitels sind auch ne nette Ergänzung, falls man mal was genauer nachlesen will.

Comics:

Deadpool: Einer geht noch! von Hastings/Camagni
ach naja..Deadpool. Was soll man dazu noch sagen? Eben.
Fazit: Oh man, war das gut. Der Teil mit der Brute Force war soooo geil :D


„Letter 44“ Vol 1. von Charles Soule und

Der frisch gewählte 44. Präsident der USA, Stephen Blade, erhält am Tag seiner Vereidigung einen Brief von seinem Vorgänger. Darin steht etwas ganz Geheimes, um das er sich jetzt kümmern muss: Im Kuiper Gürtel hamse ein Raumschiff entdeckt und zwar von Aliens und sie haben keine Ahnung, was das da macht…also wurde 7 Jahre vorher eine Mission zu diesem Ding geplant.
Fazit: Wenn wer schreiben kann, dann Soule, der ja auch mit She-Hulk ordentlich abgeliefert hat. Ziemlich spannend geschrieben, ich mochte, wie sich die zwei Storylines parallel entfalten. Bin gespannt wie es weiter geht. Die Zeichnungen waren okay, weil sie die Story unterstützen (der Übergang von der Sexszene in der Schwerelosigkeit zum Sport war super!) aber haben mich jetzt nich sooo vom Hocker gehauen.

Das wars schon. Was hast du gelesen?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Upsi! Ja wieder zu spät, aber macht ja nix. Also der Monat war mau, erwarte also nicht zu viel.

Rogue One – a Star Wars Story
Die Vorgeschichte zu Episode IV. Und sorry, aber wenn du nicht weißt, wovon ich rede, dann darfst du meinen Blog nicht mehr lesen.
Fazit: o m g – war das schön! Tolle Raumschiff- und Landschaftsaufnahmen, nette kleine Seitenhiebe auf die anderen Filme, toll geschauspielert. Der Film hatte ein gutes Tempo, war ernst und abgerundet. Richtig geil.

Guardians of the Galaxy, Vol. 2
Peter Quill entdeckt, dass er nicht nur Mensch ist sondern auch ein bisschen Alien-Gene hat. Und dann trifft er auch noch auf seinen Vater. Das gibt natürlich mächtig Probleme. Auch weil Rocket ein paar wichtige Batterien der Sovereigns gestohlen hat und die sie natürlich zurück haben wollen…
Fazit: schön bunt, bisschen mehr Drama als im ersten Teil mit dem Fokus auf Charakterentwicklung, aber echt sehenswert.


Ihr Auftritt, Al Mundy! Staffel 1.1. und 1.2.

Playboy und Dieb Mundy sitzt im Knast und wird von Noah Bain von der S.I.A. rausgeholt um im Auftrag der Regierung seine Fähigkeiten bei heiklen Fällen einzusetzen. Das gelingt ihm ganz gut, vor allem, weil er Hilfe von hübschen Partnerinnen bekommt.
Fazit: Rainer Brandt, Master des Schnodderdeutsch, hat sich bei dieser Serie echt ins Zeug gelegt. In der deutschen Syncro werden Sprüchen rausgehauen, die megasexistisch aber auch verdammt lustig sind. Robert Wagner is echt ein klasse Schauspieler.

(M)ein grüner Mantel

Der Tag ist gekommen. Der grüne Mantel kommt nun in den Altkleidersack.

Als ich damals Liebesbriefe und Andenken von Ex-Freunden in den Müll warf, war das einen halben Tag lang ziemlich heftig, dann hat es mich aber nicht mehr interessiert.
Aber das mit dem Mantel ist ne Nummer größer. Der grüne Lodenmantel hat mich mehr als 15 Jahre lang durch die kalte Jahreszeit begleitet. Er war ein Geschenk meiner Oma, die ihn mir nach meinem Gejammer ob der Kälte mit den Worten „Der ist noch Pfennig-Gut“ überreichte. Ich trug ihn jeden Winter und war damit für einige ein lustiger Anblick, weil ich aussah wie ein Waldwichtel.
Sowas ist mir ja egal, er war warm und als sich das Innenfutter zersetzte, habe ich ihm ein neues machen lassen.

Warum also aufgeben? Der Loden ist an einigen Stellen ziemlich abgewetzt und das gute Teil hat auch schon das eine oder andere Mottenloch. Und ehrlich gesagt habe ich mich auch an der Farbe satt gesehen. Ich habe mich verändert und das Grün passt da nicht mehr dazu. Außerdem ist der Mantel aus den 50ern und darf nun endlich in Rente gehen.
Ja, ich hätte ihn upcyclen können. Aber die Verbindung dazu ist mir abhanden gekommen. Der Mantel hat sich vom Herzensstück in ein „Ding“ verwandelt und es ist Zeit sich zu lösen.
Und weil es doch nicht so leicht ist, wie das mit den Liebesbriefen (was ich wirklich sehr seltsam finde), setze ich dem Mantel hiermit zumindest ein virtuelles Denkmal.

Was ist dir beim Entrümpeln bisher am Schwersten gefallen? Welchen verlorenen oder weggebenen Dingen würdest du gerne ein virtuelles Denkmal setzen? Vermisst du es?

Wochenrückblick KW20/2017

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich wurde über zwei Studien informiert, die einen Blick wert sind.
Die erste Studie geht um das Thema Achtsamkeit und Handynutzung. Das Tolle daran ist, dass man hinterher eine kleine, sehr interessante Auswertung zur eigenen Handynutzung bekommt, also unterstützt Sara mal und macht mit.

Die zweite Studie ist schon spezieller und richtet sich an Brustkrebspatientinnen. Es wurde eine Informationsbroschüre entwickelt und mit der Umfrage soll geklärt werden, ob die Informationen verständlich sind. Also wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, ihr wisst schon.

Geld ausgeben ja, aber für Erlebnisse. Damit kauft man sich Erinnerungen. Oder?

Apropos Geld ausgeben, ich krieg ein Problem :D

Wie sehr ich diese Comics liebe. Da geht mir immer das Herz auf. Immer.

Wenn man sich diesen Clip ansieht, fragt man sich echt, was noch Science-Fiction ist und was Science Fact ist…

Wie Männer den Feminismus unterstützen können

Slowness – Fortschritt im Zeitalter der Achtsamkeit – interessanter Artikel (btw, aus einem interessanten Magazin!)

5 Dinge die wir als Smartphone-Generation verlernen – tun wir das wirklich? Und wenn ja: Ist das wirklich so schlimm oder eine Form von Anpassung?

Das Beste was man meiner Meinung nach zurzeit machen kann, ist das Finale von Cassini zu verfolgen. Megaspannend.

So, das wars jetzt. Schönen Wochenstart morgen!