Wochenrückblick KW29/2018

Okay, können wir kurz innehalten und uns über das sagenhaft gute Sommerwetter freuen? Ich gehöre zu den wenigen Menschen, denen es im Sommer nich heiß und im Winter nich kalt genug sein kann, deshalb find ich das alles ganz großartig!!

Aber ja, ich verstehe, dass es dir zu heiß ist. Ich sitze hier ja in einer Altbauwohnung. Ich muss tatsächlich das Fenster öffnen, damit ich mal mehr als 19 Grad in der Wohnung habe.
Also lieber im dunklen Internet verkriechen mit diesen Links:

Momentan beschäftige ich mich ja immer noch/wieder mit dem Erreichen von selbst gesteckten Zielen. Ich meine damit nicht solche Sachen wie z.B. „Haus bauen“ oder „Summe x sparen“ sondern Daseins-Ziele wie „gelassener bleiben“ oder „achtsamer sein“ oder „mehr Energie haben“. Da kam mir dieser Artikel gerade recht: „Stop trying to change yourself“ und passenderweise habe ich auch noch das hier gefunden. Ein Spiegel, der nur spiegelt, wenn man ihn mit einem Lächeln entsperrt. Also überlege ich mal weiter…

Ein Video, das mir gute Laune gemacht hat.
Ein Video, das mir nich so gute Laune gemacht hat, aber trotzdem sehenswert ist (und schon ein Oldie, aber immer wieder gut)

Deep Work is der neue Scheiß. Was das ist? Konzentriertes, produktives Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg ohne Ablenkung. Digitaler Minimalismus wird voll einschlagen, weil konzentriertes Arbeiten eine super Fähigkeit für die Zukunft ist.
Das glaub ich wirklich. Sich vernetzen is ja ansich schön, aber wer will denn noch diese gestellte heile Welt in den sozialen Netzwerken sehen? Oder das Gejammer (Tach, Twitter!) Oder Werbung? (Hi Instagram) Oder Spammüll (Ja, hallo Pinterest, ich rede von deinem Startfeed und ich melde alles!) und dann ist man in diesem Spielautomaten-Modus drin, wo man immer nur klickt und scrollt und eigentlich nichts passiert und man sich auch nicht besser fühlt. App auf App zu, das eigene Leben ist trotzdem öde.

Es ist paradox. Ich denke da mal weiter drüber nach.

Vorgestern war übrigens Tag des Mondes und wir könnten da ja mal kurz hinfliegen, das beruhigt die Nerven.

Meine Lieblingskategorie von positive.news ist diese hier What went right? April to June 2018 Es tut sich was. Dranbleiben. Ideen haben. Sie nach draußen tragen. Und dann klappts.

Dieser Vortrag von Jeremy Rifkin ist richtig gut und fasst alles zusammen, was wir jetzt anpacken müssen.

So. Ich feiere jetzt den Tag mit einem Eis. Momentan teste ich diverse Eisdielen in der Umgebung wie sie darauf reagieren, wenn ich da mit meinem Coffee-to-go Becher ankomme und bitte, das Eis da rein zu füllen. Klappt meistens ohne Probleme und ich bilde mir ein, dass ich so auch mehr Eis kriege :D :D :D :D :D

4 minimalistische Date Ideen aus Filmen

Filme sind toll. Noch toller, wenn man sich daraus Ideen klauen kann. Diesmal ganz einfache Date-Ideen aus Filmen, die mir gefallen. Diese Szenen haben mich berührt, weil sie lustig und anders sind und sie nix mit teurem Essen oder Kerzenschein zu tun haben (aber können).
Aber Achtung: Bei diesen Dates gehts um Offenheit, Neugier, andere Perspektiven und um ein sich kennenlernen auf spielerische Art. Und ja, diese Ideen kann man nicht nur beim ersten Date ausprobieren, sondern auch beim 200. Mit klick auf die Links kommst du zu den entsprechenden Filmausschnitten.

1) Gemeinsam Musik hören
Aus dem Film: Can a Song save your life
Geeignet für: Großstädter, die Smalltalk hassen aber Musik lieben und gerne ziellos durch die Gegend latschen
Benötigt: Audio-Y-Adapter, aufgeladener mp3 Player, vielleicht sogar mit Playlist

2) „Hab ich noch nie gemacht“
Aus dem Film: Frühstück bei Tiffany’s
Geeignet für: Für alle, die neugierig sind und auch mal die Perspektive wechseln wollen, das erfrischt. Ob man unbedingt jetzt was in einem Euroshop klauen sollte….lieber nicht :D
Benötigt: eine Portion Mut und evtl. auch ein gewisses Maß an Risikobereitschaft :D

3) Gemeinsam nach einer durchtanzten Nacht den Sonnenaufgang anschauen
Aus dem Film: Gattaca
Geeignet für: Naturliebhaber, die mal eine Pause brauchen.
Benötigt: Ausdauer. Oh und denk an deine Sehhilfe, falls du eine hast.

4) So tun als ob – im Ikea
Aus dem Film: 500 Days of Summer
Geeignet für: Verrückte! Nein, quatsch. Natürlich für alle Menschen mit viel Humor, die gerne spielen.

Bestimmt wäre mir noch mehr eingefallen, wenn ich der Bus nich angehalten wäre und ich hätte umsteigen müssen. Aber vielleicht fällt dir ja noch was ein?
Gibts eigentlich lustige Date-Ideen aus Horrorfilmen? :D

Welche cineastische Date Idee fandest du besonders bemerkens- und nachahmenswert? Fällt dir noch was ein?

Wochenrückblick KW28/2018

Liebe Planner-Nerds und Papierliebhaber – diese Seite ist wirklich cool. Man kann sich seine eigenen Papierseiten und Einlagen, z.B. in Dotgrid erstellen und ausdrucken. Apropos Planner-Nerds Kram. Aktuell habe ich die Idee, im Filofax ein bisschen BulletJournal zu probieren. Wer da Tipps, Ideen und Erfahrungen oder coole Links zu Instagramaccounts oder Videos hat, bitte her damit. Ich brauche ein bisschen Inspiration, weil ich noch nicht weiß was ich genau will.

“What you do today is important because you are exchanging a day of your life for it.”  Das Zitat am Anfang des Artikels hat echt reingehauen. Der Rest des Artikels lohnt auch.

How To Apply A Minimalist Mindset To Your Screen Time Without The FOMO Ich frage mich gerade (mal wieder) wie so ein Minimalist Mindset aussehen kann und ob sich das zu damals verändert hat. Muss da nochmal dran rumdenken.

Apropos Minimalismus! Hängst du mit den richtigen Leuten ab?
und hier ist auch noch ein Cheat-Sheet, das ich sehr interessant fand. Wie sähe dein Minimalismus-Spickzettel aus?

Humanity is more important than money — it’s time for capitalism to get an upgrade

Und ein Blick in die Vergangenheit, weil dieses Jahr 1968 in aller Munde ist: Das Jahr 1968 im Social Media Look. Ziemlich gut gemachtes Storytelling. Das zeigt auch wunderbar, wie wir heute Informationen aufnehmen…

Ich versuche gerade mit Habit Tracking und einer wöchentlichen Rückschau im Tagebuch meinen Zielen auf die Spur zu kommen. Das klappt bisher ganz gut, mein Fokus bleibt kleben! Da passte dieser Artikel über die Kunst, Ziele zu erreichen für mich ganz gut (überhaupt ist diese Seite ein Traum…)

Das wars für diese Woche. Ich geh jetzt Torte holen! :D

Wochenrückblick KW27/2018

Hier, ganz frische Links zum überall hin mitnehmen, sammeln und tauschen!

Diese More & Less Challenge klingt wirklich interessant, machbar und gut. Ich glaube, ich werde das mal im Hinblick auf mein nächstes Jahresmotto ausprobieren. (Gerade fällt mir zu „freiheit“ nicht viel dazu ein…aber vielleicht kommt das noch)
Was würde auf deiner Weniger-Mehr-Liste stehen?

5 Experimente, die auch machbar klingen. Dabei interessiert mich Nr. 5 am meisten. Nur wer wäre die geeignete Kandidatin? Wie findet man das alles raus? hmm…

Dieser TED-Talk über Freude hat mich ziemlich beeindruckt. Was bringt dir Freude? Wie kriegt man davon mehr ins eigene Umfeld? Kann man sich den eigenen Arbeitsplatz freudiger gestalten? Wie? Ich denk darüber schon die halbe Woche nach und habe mich sogar neulich für bunte Streusel auf dem Eis entschieden, was mich sehr gefreut hat :D

Diese 3 Tests sind sehr erleuchtend. Vor allem das mit der Love Language klingt sehr interessant. Also wenn du Lust hast, ein bisschen mehr über deine Persönlichkeit zu erfahren, solltest du dich da mal durchklinken. Wobei man auf die Hinterlegung der Mail echt verzichtet werden kann. Die „ausführlichen“ Resultate sind nicht viel anders als das was auf der Website steht. Dann lieber gleich die Bücher lesen.

oha…dieses „Finde deine Leidenschaft“-Gefasel das überall auf Blogs und Pinterest zu finden ist, ist laut einer Studie gar nicht so gut. Sehr interessant!

Aber eigentlich wäre heute auch ein guter Zeitpunkt mal über seine eigene Lebensphilosophie nachzudenken, oder? Diese Liste könnte dafür eine gute Inspiration sein.

Schönen Start in die Woche wünsch ich dir!

To Do – im Juli

Okay, im Juni wollte ich aufpassen, dass ich genügend Pause mache. Da ich das nicht so gut kann, hat mir mein Körper gezeigt wie das geht und ist mal eben krank geworden.
Jetzt gehts mir wieder besser und der Juli ist dafür da, mehr Energie zu gewinnen.
Also bin ich achtsamer:

  • Jeden Tag Tagebuch schreiben. Das hilft mir immer sehr und ich nutze dazu diese Gedanken
  • ein Wochenende in Berlin verbringen
  • wieder mehr Sport machen. Das war im letzten Monat überhaupt nicht möglich. Ich will endlich meine Routine für das Schwimmen nach der Arbeit finden (da ist es immer so gräßlich voll und deshalb sehr unspaßig…aber hülft ja nix!!)
  • mehr lesen. Das hat letzten Monat auch überhaupt nicht geklappt.

Die Liste ist kurz, aber ich will sie bewusst nicht überfrachten. Schließlich gehts um Achtsamkeit.

Was hilft dir um deinen Alltag achtsamer zu gestalten?
Was hast du dir für den Juli vorgenommen?

Wochenrückblick KW26/2018

Willkommen im Juli!

Zur Vorbereitung gleich mal ein paar Ideen fürs Tagebuch schreiben und der aktuelle Action for Happiness Kalender zum Thema Resilienz.

Ich glaube, diese Doku ist Pflicht.
Gleich nach dem Trailer hab ich die Beauty-Routine von Joan Severance, die in den 80ern Supermodel war geguckt und war erfrischt. Sie macht sich wirklich hübsch und sieht nicht aus wie dieser Konturierung-Drag-Look der gerade so modern is…

Neue Theorie: Wir sterben gar nicht. Ändert das was?

Digital Inspiration for Analog Planning klingt doch super, oder? Und dann ist das auch noch so ein entzückendes Webmagazin für Orgafreaks mit ganz vielen Ideen und Artikeln! (ich freu mich schon da durchzustöbern)

Okay, aber die Website die mich diese Woche am meisten geflasht hat? Diese hier.

Das wars schon. Guten Start in die neue Woche!

Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Okay, also dieser Beitrag muss diesen Monat alleine stehen, denn ich hab rein gar nichts gelesen! Ich hab nachgedenken müssen und starrte viel aus dem Fenster und hörte mir Vogelgezwitscher an und abends sah ich mir Filme an:

Top Gun
Ein junger Aufschneider kommt mit seinem Co-Piloten zur Elite Einheit Top Gun. Natürlich eckt er an und findet keine Freunde. Dann stirbt einer und der Krieg beginnt, alles mit cheesy 80s Musik, ich weiß nicht mehr.
Fazit: Ja, dieser Film ist aus der Kategorie „shit, das is ja ein Klassiker, den muss man gesehen haben“ – also hab ich ihn mir endlich mal angeguckt und was soll ich sagen? Einmal sehen reicht für das ganze Leben. Und dann wollen sie auch noch ein Remake machen?? PUH.

Geostorm
Im Jahr 2019 nehmen Naturkatastrophen überhand, deshalb beschließt man ein Megawerk: Ein Klima-Satellitennetz im Weltall, dass die Klimaverhältnisse auf der Erde kontrolliert. Als eines Tages einer der Satelliten ausfällt, kommt es in Afghanistan zu einer schweren Schneekatastophe, bei der ein ganzes Dorf erfriert. Als ein weiteres Wetterereignis halb Hongkong zerstört, wird klar: Es kann sich nur um Sabotage handeln.
Fazit: ich wollte Schmuh, den hab ich bekommen :D Aber hey, Jim Sturgess!!! naja und die Effekte im Weltall waren auch toll. Für einen Popcorn-Kinoabend zuhause reichts.

Chungking Express
Polizist Nr. 223, mit gebrochenem Herzen, spricht in einer Bar eine Frau mit Perücke und Sonnenbrille an und beschließt, sich sofort in sie zu verlieben. Sie ist müde und genervt, nimmt ihn aber mit ins Hotel, wo sie einschläft und er die ganze Nacht isst und Filme guckt.
Polizist Nr. 663 kauft im Imbiss für seine Freundin immer nur Chef-Salat. Als er vom Imbissinhaber überedet wird, für sie mal was anderes mitzubringen – und er das auch macht – wird er von seiner Freundin verlassen. Derweil beginnt sich die schüchterne Aushilfe in den Polizisten zu verlieben…
Fazit: soooo ein toller Film, unbedingt anschauen!!! schöne Bilder, schöne Farben, tolle Darsteller und vor allem: eine merkwürdige Geschichte.

Sternenjäger
Ein Film über die weltbesten Astrofotografen der Welt.
Fazit: schöne Bilder, sonst nix. Wenn man anfangs gesagt hätte, dass es sich um TWAN Fotografie handelt, wäre ich da mit einer völlig anderen Erwartungshaltung reingegangen, aber so war das für mich einfach nur belanglos. (Hatte einen FIlm über DeepSky Fotografie erwartet) Man erfuhr fast nichts über die vorgestellten Protagonisten und das episodische Erzählen war eher anstrengend als verbindend. Schade. Trotzdem so ne klassische Feierabenddoku, die nicht mit allzu viel Infos überfrachtet wird.

Queer Eye, Staffel 2
5 schwule Experten, die Fab 5, stürmen in ein Leben und streuen jede Menge Glitzer. stylen alles um.
Fazit: seht es euch einfach mal an, okay?

Das wars schon. Was hast du gesehen?

Wochenrückblick KW 25/2018


Ups..schon ist wieder Montag…
aber für gute Links ist ja eigentlich immer Zeit, oder?

Ein 94-jähriger Mann hatte genug von der Einsamkeit und baute einen Pool, den jetzt alle kostenlos benutzen können.

hehehe ein super Vorher/Nachher
How many people do you need to change the world?

Slideshow: A Janitor Preserves the Seized Belongings of Migrants

Elektronische Haut!

Ikea will bis 2020 das ganze Einweggeschirr in den Restaurants verbannen

Achtung Schreibliebhaber: Das ist eine gute Idee! oh und diese hier ist auch interessant. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen. Schreibst du Dankbarkeitstagebuch oder so?

Ein Fahrrad aus dem 3D Drucker. Und es sieht richtig geil aus!

Vielleicht ist das echt auch mein Problem?!

Dieses Buch klingt für meinen Geschmack richtig, richtig gut

Apropos lesen, hast du Homo Deus schon gelesen? Solltest du. Hier sind 41 Highlights aus dem Buch, zusammengetragen von Kevin Gao

Ein See unter einer Pariser Oper? Kommt dir bekannt vor? Jepp, das war die Idee zu Phantom der OperHier sind Bilder dazu.

Das wars schon. Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.

Was die Serie „Queer Eye“ mit Minimalismus zu tun hat

Okay, reden wir über die Fab 5 – kennst du die Serie „Queer Eye“? Gerade ist auf Netflix die 2. Staffel draußen und ich bin immer noch begeistert. Eigentlich ist es eine Umstyling Show und das Prinzip geht so: Fünf schwule Experten fallen wie Heuschrecken in das Leben von meist heterosexuellen, bibeltreuen Landeiern ein und geben denen den nötigen Arschtritt, um mal einen Schritt aus der Komfortzone zu wagen. Es geht um Mode und Stil, Inneneinrichtung, Körperflege sowie Coaching und (kulturelle) Bildung. Das Ganze innerhalb einer Woche. BAM! Fertig ist ne tolle Show! Dabei werden Schlaglichter auf die amerikanische Kultur (Hello heftige Konsumkultur) geworfen und durchaus ernste Themen wie Rassismus, Feminismus, Sexismus und religiöse Ausgrenzung besprochen. Plötzlich sieht man sich umarmende Männer, die auch vor Rührung und Dankbarkeit weinen und das ist (leider noch) so neu, dass man gleich mitheult.

Nach der Folge, wo sie einen 8-köpfigen Haushalt entrümpeln mussten, um überhaupt irgendwas anzufangen und ich mich wieder an diese Konsumkultur erinnerte, die mir mittlerweile so fremd erscheint, ist mir klar geworden, dass diese Show mehr mit Minimalismus zu tun hat, als bloßes Umstyling. Denn das, was man pro Folge sehen kann, ist ein Mikro-Turbo-Minimalismus. Vom Außen nach Innen. Mit jeder Menge Selfcare und sich verändern wollen, weil man feststeckt, nicht weil man irgendwas für andere optimieren muss. Natürlich bleibt das ganze eine Unterhaltungsshow, also allzuviel Tiefgang ist nicht immer zu erwarten, aber der respektvolle Umgang miteinander ist sehr sehenswert.

Jeder der Teilnehmer ist quasi sein eigenes Projekt. Einer outet sich am Schluss seiner Stiefmutter, der andere führt endlich mal wieder seine Frau aus, ein schüchterner Mensch hält vor seinen Freunden und Kollegen eine Rede – solche Sachen. Bis zu Tag X wird der Teilnehmer gepimpt.
Sein Kleiderschrank wird von Tan (mein Favorit :D) durchgecheckt, entrümpelt und dann geht er mit dem Teilnehmer shoppen. Mode interessiert ihn nicht, nur der bisherige Stil des Teilnehmers und die Figur. Es ist wird stilistisch nur geupdated. Der Hippie bleibt im Grunde eine Hippie, zieht aber statt Schlabbershirt mal ein Leinenjacket an.
Jonathan kümmert sich um die Körperpflege und die Haare. Er erklärt den Teilnehmern bei auch bei geringem (Zeit-)Budget, wie man sich richtig trimmt. Er verpasst ihnen eine neue Frisur, stutzt den Bart und erklärt, worauf sie achten müssen. Jonathan ist zwar extra, aber für die Teilnehmer bleibt es im Rahmen. Das was er sagt, scheint auf die Männer immer mächtig Eindruck zu machen, weil sie 1. keine Ahnung von Pflegeprodukten haben und 2. Selfcare wirklich ein Fremdwort ist. Jonathan zeigt den Typen, dass es nicht exklusiv weiblich ist, sich zu pflegen. Also geht er mit ihnen auch mal zur Pediküre :D
Antoni checkt den Kühlschrank. Er erkennt meistens, dass in den Kühlschränken entweder a) nichts b) Ungesundes oder c) absolut Ekliges ist. Komischerweise riecht und probiert er auch mal, was eindeutig eine masochistische Ader vermuten lässt :D Jedenfalls ist er ein Feinschmecker und kocht mit den Teilnehmer ganz einfache Gerichte, die unaufwendig, gesund und leicht nachzuvollziehen sind.
Bobby hat wohl den Löwenanteil, der kann zaubern. Innerhalb einer Woche stylt der dir die Bude so um, dass du dein Haus nich mehr wieder erkennst. Sein Motto: Wenn dich deine äußere Umgebung inspiriert und dir gefällt, geht es auch deinem Inneren gut. Meistens hat er damit zu tun alles möglich zu entsorgen und Möglichkeiten für eine gute Haushaltsorganisation zu schaffen. Dabei nutzt er auch sentimentale Stücke zum Dekorieren, was ich immer sehr schön finde.
Karamo ist der „Daddy“ der Truppe. Er coacht den Teilnehmer durch die Woche und hat immer tolle Ideen, wie man Probleme angeht und sich Lösungen ausdenkt. Dem Hipster-Bürgermeister aus Staffel 2, der Probleme mit dem Halten von Reden hatte, ließ er nen Rap vorführen, um lockerer zu werden. Er sucht sich immer Sachen aus, die auch zur Persönlichkeit und zum Problem des Teilnehmers passen, aber auch immer mit ein bisschen Unbequemlichkeitsfaktor . Teilnehmer Remi trinkt gern Whiskey, also soll er was über Whiskey lernen, um ein bisschen kultivierter zu werden. Teilnehmer AJ hatte Angst vor dem Ungewissen, also ab in den Hochseilgarten und den Sprung mit verbundenen Augen nach unten (natürlich mit Sicherung) – da stecken wirklich ganz viele tolle Beispiele in der Show. Und wenn jemand andere Leute auftauen kann, ist es Karamo.

All das zusammengewürfelt ergibt einen heilsamen, ehrlichen Perspektivwechsel, der einem auch selber gut tut. Sich auch für andere ein bisschen Mühe zu geben, Fragen stellen, zuhören lernen, sich Zeit für sich nehmen, sich pflegen und verwöhnen, weil man es verdient, gut genug zu sein, sich selbst wertschätzen – das ist das was wir alle brauchen.
Und das ist es doch auch, was am Ende beim Minimalismus rauskommt, wenn man seine Wohnung entrümpelt hat, seine Pflege und seinen Haushalt vereinfacht hat, seine Ernährung überprüft hat, oder? Durch das eigene „Update“ kommt man raus aus der Langeweile, der Gewohnheit, der Alltagsunzufriedenheit. Zumindest sollte/könnte das ein Ziel sein.

Hier ist noch ein toller Artikel über die Fab 5 und die Webisode in Australien.
Oh und die die Webisode in Australien ist auch seit gestern draußen, aber die ist ein bisschen anders als die anderen Folgen.

Also los, reden wir über die Fab 5! Welcher der Fab 5 ist dein Liebling? Hast du was aus der Show gelernt? Und wie könnte man sich selbst in einer Woche updaten? Was braucht es dazu?

Wochenrückblick KW24/2018


Ich war diese Woche gar nicht so viel online…
das hier muss reichen:

David Bowie – Warszawa– Live 1978

Dieses „It’s not a problem, it’s an experience.“ ist ein toller Gedankenwechsel!

Hm. Instagram doch einstampfen? Dieser Artikel hat mich wieder ins Grübeln gebracht

Auch immer wieder gut: Sich daran erinnern, dass es viele „grüne“ Lösungen schon mal gab und man nicht ständig das Rad neu erfinden muss Also kann man sich doch wirklich ruhig öfter die Frage stellen: Was hätten unsere Großeltern getan? Es muss ja doch eine Zeit vor Internet, Mikrowelle und Frischhaltefolie gegeben haben…

Freunde finden als Erwachsene. Mit vielen interessanten Tipps, Einsichten und Ideen.

Schönen Sonntag Schnuckis!