To Do – im März

Der letzte Monat im Quartal ist angebrochen und eigentlich wünsch ich mir genau das: einen Bruch. Keinen Knochenbruch! Eher einen Schnitt, so wie Silvester. Einen kleinen Neustart. Ich bin gerade nicht fähig, mir selbst sowas zu basteln, denn seit 3 Wochen ist der Wurm drin. Meine Walk-at-home Challenge, die ich im Februar begonnen hatte, lief super. Nach 3 Wochen habe ich schon einen Unterschied gemerkt und ich war sogar traurig, dass diese durch den Urlaub ein bisschen unterbrochen wurde.  Dann wurde ich krank und nun bin ich raus. Wie blöd. Gespielt habe ich auch nicht, meine Comics aber schon gelesen. Aus der Quest mit der Brille ist auch nichts geworden!

Also keine Ahnung warum da so der Wurm drin ist. Vielleicht muss man in solchen Fällen so tun, als wär gar keiner da und sich nicht irritieren lassen?

Zum Beispiel mit Verzicht – schließlich ist ja „Fastenzeit“. Eigentlich halte ich nichts von diesem Pseudo-Fasten, weil es im Vergleich zum Heilfasten ja eher pillepalle ist, aber ich mach trotzdem mal mit. Vielleicht tut es mir ja gut? Ich will auf Kaffee und Süßigkeiten in jeglicher Form verzichten. Verpackte Süßigkeiten habe ich mir schon so gut wie abgewöhnt, aber jetzt müssen auch Torten, Kuchen, Eis und Gebäck dran glauben. Da geh ich cold turkey. Weil mir das mit dem Koffein immer schwerfällt, habe ich letzten Freitag schon damit angefangen und es ist eigentlich gar nicht mehr schlimm, wenn man es übers Wochenende mit viel Schlaf ausgleichen kann. Ersetzt wird Kaffee mit Decaf oder Schwarztee, aber ich merke jetzt schon, dass auch ein guter Grüntee oder Kräutertee völlig ausreicht. Ist immerhin gut geeignet um seinen Tee aufzubrauchen :D

Was sonst noch?

  • „Captain Marvel“ angucken
  • Bildungsurlaub in Berlin!
  • Blut spenden
  • Erneuerungsshopping

Letzter Punkt bereitet mir Unbehagen. Eigentlich steht in diesen Diätbüchern, man solle sich mental drauf vorbereiten, das Ziel als schlanke Person visualisieren und sich dann auf das neue Einkleiden in kleinerer Größe freuen.

Tja. Es stand aber bisher nirgends was davon, wie man das als Minimalistin, die Shopping kacke findet, macht :D Und ich brauch leider so ziemlich alles neu. Das was noch passen würde, löst sich nämlich auch schön langsam auf. Kurz: ich sehe aus wie ein Lump und will das nicht. Das Projekt Hosen secondhand zu finden, habe ich nach dem letzten Reinfall aufgegeben. Und nun brauche ich dringend einen Plan, wie ich das angehe, ohne wahnsinnig zu werden. Mal sehen.

Und weil März ist, versuche ich es mit einer neuen

Der tägliche Weg:

Sammle jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule Gegenstände (Versuche 30 zusammen zu bekommen)

Ich habe mir eine kleine Tüte in die Tasche gesteckt, wo ich alles hineintun werde!

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste, Accountability und so)

Wochenrückblick KW9/2019

Guten Tach!

Hab ich die Quest mit der Brille erledigt? NEIN. Ganz klares Fail. Ich merk schon wieder Social Hangover und dass der Monat wirklich zu kurz war. Auch für angemessene Erholung…

Aber zurück ins Internet – mit diesen Links:

Coole Maschine – Plastikmüll zerheckseln und was neues draus machen!

Das Mikroplastik-Zeug im Meer wird von einem seltsamen Viech gefuttert?!

ganz tolle Fotos!! Stars treffen auf ihr jüngeres Selbst.

auch interessant: Bilder aus der Sperrzone

Also ich brauch keinen faltbaren Bildschirm. Ich find bildschirmfrei haben nämlich total gut. Aber wenn er meint…

Arbeit von Mensch und Maschine – was ist besser? wer gewinnt?

und hier auch gleich Grundregeln im Umgang mit KIs

Ach was?! Wer hätte’s gedacht? Climate policies are effective at reducing emissions aber puh…ob das endlich was wird?

Escaping the Iron Cage of Consumerism 

Auch schön: Werbung für Junk Food wird verboten (aber nur die und auch nur in Londons U-Bahnen)

Das wars schon! Schönen Wochenstart!!

Wochenrückblick KW8/2019

Eine Beichte: Habe ich schon eine Brille gebastelt? Nein. Schaffe ich es noch? Vielleicht! Ich habe noch nicht aufgegeben, aber mir ist leider erst letzte Woche aufgefallen, dass der Februar ja so kurz ist! Wie so ein Dezember, nur mit weniger Hektik aber mit genauso viel Schokolade (wegen Valentinstag, der dieses Jahr nich so krass im Fokus stand, oder is das nur meine Wahrnehmungsblase?) – egal! ich geh gleich wandern, daher kommen jetzt die Links:

Gestern lernte ich etwas über eine Permafrostleiche, die sie in den 1950er Jahren in den Anden gefunden haben. Es war ein 8-jähriger Junge! Die Geschichte des Jungen vom El Plomo ist megainteressant, aber auch eklig und gruselig. #yayscienc

Self-Observation ist die Fähigkeit der Zukunft? hm.

Dieter Rams erklärt seine 10 Design Prinzipien.

If you’re feeling stuck, look inward

Sein Gehirn umprogrammieren auf Glück? Geht das? Ich behaupte JA! Ich mach das schon seit ein paar Monaten und bin glücklicher als die letzten beiden Jahre zusammen. Das Gehirn ist schon erstaunlich. Eigentlich ist es nur Übungssache. Hier ist auch eine Methode.

Marie Kondo, die ja gerne mit Minimalismus in Verbindung gebracht wird, kriegt in diesem Artikel ihr Fett weg – ist sie auch nur ein Self-Helf-Guru?

Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt: Als der Sohn stirbt, erfahren die Eltern auf der Beerdigung von seinem Doppelleben als WoW Charakter

Schöne Poster zum Thema Frauen in MINT (auf Englisch: STEM) – zum download und aufhängen

“Eskimos Have Fifty Words for Snow” is an amazing phrase, because every word in it is wrong.

So, das wars schon!

Wochenrückblick KW7/2019

Schwupps, ist die Woche schon wieder um! Sie verging so schnell und war so stressig (brace yourself, die nächste Erkältungswelle kommt), dass ich sogar den Mittwochsbeitrag verschwitzt hab. Sorry.

Aber hier ist erstmal meine Linksammlung für diese Woche:

Podcast Edition Zukunft – warum sich Zukunftsoptimismus lohnt!

Hier, ein neuer MOOC über Star Trek! Hab mich spontan angemeldet und bin schon sehr gespannt.

How to map out an action plan for your goals

Wohin steuert die Evolution?

Krass. Eine Station im Mondorbit.

Wo landet eigentlich unser Recycling? Und warum ist Recycling überhaupt ein Problem?

Eine KI bastelt Gesichter von Personen, die gar nicht existieren. Lade die Seite neu und du kriegst ein neues Gesicht. Spooky.

Apropos KI – Wissenschaftler halten KI-Textgenerator zu gefährlich und verzichten auf eine Veröffentlichung.

Mandala ausmalen is langweilig? Versuchs mal mit Malbuchbildern von 119 Museen und Bibliotheken. Die haben coolere Motive für dich ausgesucht.

Achja, dann versucht noch eine kleine Schweizer Firma das böse CO2 aus der Atmosphäre zu saugen.

Was Dinge so tun, wenn wir nich hingucken :D

Das wars. Ich geh jetzt erstmal in die Sonne!

Wochenrückblick KW6/2019

So, es ist wieder soweit! Ich habe die letzten Tage so viel Zeit damit verbracht, über das Mikrobiom zu lesen und ich bin soooo begeistert und fasziniert davon!! Zusammenfassung: Du bist der Herrscher über Milliarden von kleinen Tierchen, die dir helfen, dich gut zu fühlen – oder auch nicht. Also iss ab und zu ein bisschen Sauerkraut und achte darauf, dass  in deinem Darm kein Bürgerkrieg beginnt. Und damit zu den Links der Woche:

The Single Most Important Skill of The 21st-Century That Will Take Your Career to The Next Level

Aha. Test zum Grundeinkommen zeigt keine Wirkung auf den Arbeitsmarkt

Roboterarm, aber aus Lego-Steinen :)  sehr beeindruckend

Oh, auch interessant: 5 behaviors that perpetuate toxic capitalism

Ein Essay über autofreies leben

Sechs unbequeme Wahrheiten und Trends zusammengefasst von Eike Wenzel

Da will man alles richtig machen, aber Palmöl zu boykottieren is halt auch nicht so geil…

„Put simply, boycotted palm oil would need to be replaced by other types of vegetable oil to meet global demand – and that could actually make matters worse.“

Beauty Tipps einer Polarforscherin. Okay, ja, Fett gegen Austrocknung und so – aber der Artikel is ein super Beispiel, von den man gerne mehr hätte. Coole Frauen, die was Cooles machen und von denen man auch noch was Praktisches lernen kann. Wenn das nur in den Frauenzeitschriften vorkommen würde!

In einem Atemzug um die Welt. Was für ein fantastischer Kurzfilm!

…und damit einen schönen Restsonntag!

To Do – im Februar

Guten Tag!

Ein brandneuer Monat liegt vor uns! Nachdem der Januar dann doch im Endeffekt eine merkwürdige Mischung aus Neujahrspower und „hä- wie geht das eigentlich noch mal mit Essen, Arbeiten, Schlafen, Leben?“ war, geht es nun in die 2. Runde. Im Januar wollte ich nur meine Weihnachtswampe loswerden, das hab ich auch geschafft. Ich wollte eigentlich noch viel mehr, z.b. meine reduzierte Arbeitzeit sprich mein Mehr an Freizeit genießen, das hat aber irgendwie nicht so richtig geklappt. Ich hab eigentlich immer den Montag frei, aber leider sind an diesem Tag auch immer viele Besprechungen und Fortbildungen. Im Februar wirds auch so sein. Routine aufbauen? Ha. HAHA. Es ist scheißeschwer sich etwas Neues anzugewöhnen, wenn einem permanent alles um die Ohren fliegt und man sich um sowas auch noch kümmern muss. Warum wird in Ratgebern sowas nicht erwähnt??

Gut, ich schieb den Frust beiseite und mach das Beste draus. Jammern hilft eh nicht:

  • Für den Februar wage ich mich an eine Sportchallenge. Ich hab da irgendwie Lust drauf, weil ich wissen will, ob ich mit dem Challenge Gedanken diese Alltagsgrütze wegballern kann.  Ich hab mir diese Challenge hier ausgesucht. Ganz simples walking, was ich zuhause machen kann, egal ob es regnet oder schneit. Ja, die läuft schon seit 1. Januar, aber ich mach die einfach jetzt und fange bei Woche 1 an. Ganz toll finde ich ja, dass in dem Start-Video alle anderen Walkings die man nutzen kann schon verlinkt sind. Sehr nützlich, mal sehen ob ich durchhalte.
  • Lesen, lesen, lesen! Vor allem meine Comics. Das ist ja ein großes Jahresziel – den Stapel weglesen. Ich schaffe meine Captain Marvel Bände hoffentlich noch vor dem Kinostart im März…
  • Blutspenden
  • wieder mal ein bisschen spielen. Das hab ich eigentlich nur in der ersten Januarwoche gemacht. Und ich hab keine Ahnung, wie ihr das hinkriegt. Mir bluten nach maximal 2 Stunden die Augen und ich glaube nicht, dass ich es jemals schaffe ein Spiel durchzuspielen?! Ich mein ja, es macht schon Spaß und so, aber woher habt ihr  denn die Zeit? :D (Frage is rhetorisch zu verstehen) Spielen ist für mich noch irgendwie „Arbeit“. Ich sitz den ganzen Tag vorm Computer, da is meine Freizeit eher Bildschirmfrei. Hm. Naja.

…und nun….die erste

  • …die Brille der optimierten Wahrnehmung!

Sie verändert die Wahrnehmung des Trägers und ermöglicht es ihm, nie zuvor gesehene Details im Alltag zu entdecken. Material: Karton, Klebeband, Draht, Plastik, usw.

Also: Brille(n) basteln, auslegen und beobachten was passiert. Und am Besten selber durchgucken. So oft wie möglich.

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste, Accountability und so)

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habeOh yeah, gesehen hab ich auch noch was. Der Januar hatte wohl als Motto „under the sea“:

Aquaman

Arthur Curry, halb Mensch, halb Atlanter, muss sich entscheiden: Auf der Oberwelt Bier trinken und ab und zu die Welt retten oder König von Atlantis werden? Manchmal wird einem die Entscheidung jedoch von anderen abgenommen und er muss sich auf die Reise seines Lebens begeben. Gottseidank hat er gute Unterstützung. Wird er sich würdig erweisen und zum neuen König von Atlantis gekrönt werden? Kann er den Krieg mit der Oberwelt verhindern?

Fazit: 80er Jahre Lasershow unter Wasser mit hübschen Kostümen, sympathischen Darstellern, cooler Musik und kurzweiliger Story – perfektes Rezept für einen unterhaltsamen Kinoabend. Ich mochte den Film seeeehr! Für Fans von cheesy Rom-Coms, Abenteuerfilmen wie Indiana Jones und Action.

Meg

Was machen Milliardäre, denen langweilig ist? Genau! Sie sponsern Forschungsprojekte und erhoffen sich neue Möglichkeiten und noch mehr Geld. In diesem Fall unterstützt Jack Morris die Unterwasserforschung von Dr. Minway Zhang und seine Tochter Suyin, die den Mariannengraben erforschen wollen. Also taucht ein Team in der „Mana One“ hinab in die Thermokline und sie entdecken das Unglaubliche: eine völlig neue Welt. Naja und nicht nur das. Dort lebt auch der Urzeithai Megadolon und der freut sich auch auf eine völlig neue Welt. Er greift die „Mana One“ an und sie sitzen bald am Meeresgrund fest. Retten kann sie wohl nur einer, nämlich Jonas Taylor (Statham), denn der hat Erfahrung – aber zunächst keine Lust.  Und das ist erst der Anfang…

Fazit: so geht Hollywood! Jason Statham nimmt sich selbst nicht ernst und ist – obwohl Protagonist – nicht im Vordergrund. Das erstaunte mich. Genauso wie der diverse Cast. Natürlich ist die Story vorhersehbar und flach, aber es macht einfach Spaß. Sehenswert.

Hellboy I

1944 öffnen die Nazis mit Unterstützung des tyrannischen Magiers Rasputin durch ein okkultes Ritual ein Portal, um die Hölle auf Erden zu entfesseln und den Krieg zu gewinnen. Alliierte Soldaten, unter ihnen Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm, unterbrechen jedoch die Beschwörung, wobei Rasputin durch das sich schließende Portal gesogen und vernichtet wird. Allerdings finden sie stattdessen die Ausgeburt der Hölle, einen kleinen roten teufelsähnlichen Dämon, der durch das Portal auf die Erde gelangt ist. Die Soldaten nennen ihn Hellboy, und Bruttenholm wird zum Ziehvater von „Red“.

Als junger Erwachsener ist Hellboy zu einem störrischen Dämon geworden. Wenn er nicht gerade seine Katzen knuddelt, Bier trinkt oder seine Hörner abschleift, geht er mit „Blue“, seinem telepathischen Kollegen, auf Dämonenjagd fürs FBI. Doch dann passierts: Rasputin kommt zurück und will dasselbe wie damals: Die Hölle auf Erden. Kann Hellboy ihn aufhalten? Und: Will er das überhaupt? Denn eigentlich will er lieber seine Ex-Freundin Liz zurückgewinnen, aber die hat ganz andere Sorgen…

Fazit: launig und schlecht gealtert, aber trotzdem noch sehenswert.

Hellboy II – die goldene Armee

In der Zeit vor der Zeit führten die Elfen Krieg gegen die Stadtmenschen. Die Trolle ebenso. Die Elfen gewannen nur mit Hilfe einer goldenen, ewig lebenden mechanischen Armee, die mithilfe einer Krone geführt wird. Die mächtige Armee macht die Menschen platt und Elfenkönig Balor hat ein schlechtes Gewissen. Er zerbricht die Krone in 3 Teile und versteckt die Armee an einem Geheimen Ort. Nuada, sein Sohn, geht ins Exil und vergräbt sich  jahrelang in seinem Hass. Im New York der Gegenwart gibt es aber bald eine Chance: Ein Teil der Krone kann sich Nuada bei einer Auktion klauen. Der größenwahnsinnige Elfenprinz fordert daraufhin seinen Vater auf, die Armee wiederzuerwecken, weil er nur das Schlechte der Menschen sieht und die Menschheit endlich vernichten will. Als Balor ablehnt, tötet Nuada ihn und reisst den 2. Teil der Krone ansich. Seine Schwester kann mit dem fehlenden Teil fliehen und findet unerwartete Hilfe…

Fazit: hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Irre hübsches Setdesign mit jede Menge guter Ideen., bunt, launig und kultig. Bin gespannt was sie aus der Neuverfilmung machen.

Inside Wikileaks

WikiLeaks, die Enthüllungsplattform für Whistleblower war/ist das Ding. In dem Film wird der Anfang – und das Ende der Plattform gezeigt.

Fazit: Filme mit Gegenwartsbezug sind immer ein bisschen schwierig. Dieser hier auch. Kann man sehen, muss man aber nicht.

Coherence

Lauer Sommerabend. Freunde treffen sich zur Dinnerparty. Ein paar Spannungen, weil der eine die Ex-Freundin des anderen mitbringt, aber ok. Gibt ja Wein. Und dann ist da noch der Komet. Und zersprungende Handydisplays. Dann fällt der Strom aus und das Notstromaggreat springt an und nur noch 1 Haus in der Straße hat Licht. Das gucken sich zwei der Freunde mal an. Sie gehen los, kommen wieder. Und dann wird alles sehr sehr seltsam…

Fazit: Ich war neugierig: Ein Sci-Fi Film der innerhalb von 5 Tagen abgedreht wurde und nur in dem Wohnzimmer des Regiesseurs und draußen auf der Straße spielt? Nachts? Mit Schauspielern, die ausgewählt wurden, weil sie sich untereinander nicht kannten? Mit einem Zettel an Instruktionen satt einem echten Drehbuch? – Okay, bin dabei : sehenswerter Sci-Fi Geheimtipp mit tollen Darstellern und cooler Story, die trotz ein paar Logikwölkchen gut funktioniert. Fast so, als würde man Leuten bei einem Escape Game zusehen.

Das wars. Wie hat dir Aquaman gefallen? Was hab ich im Januar verpasst?

Gelesen im Januar

Eigentlich sollte der Beitrag ja schon am Mittwoch kommen, aber das habe ich echt total verschwitzt! Dafür kann ich jetzt über ganz viele tolle Bücher erzählen, denn der Lesemonat Januar war super!

„Kraft: Der neue Weg zu innerer Stärke“ von Claudia Croos-Müller

Resilienz üben durch Körperübungen? Okay, warum nicht! Neurologin Claudia Croos-Müller hat basierend auf ihren Erfahrungen in der Schmerz- und Traumatherapie Methoden entwickelt, die leicht zu lernen und anzuwenden sind. 

Fazit: ein super nützliches Buch, leicht zu lesen und zu verstehen, weil herzlich warm geschrieben mit vielen Tipps und Übungen, die man sofort ausprobieren kann. Ich habe mir die body2brain App runtergeladen und arbeite regelmäßig damit und meine Morgen- und Abendroutine hat sich dadurch auch verändert. Sehr hilfreich.

„Die Freiheit, frei zu sein“ von Hannah Arendt

Was ist Freiheit? Und was bedeutet sie uns? Wie können wir sie eigentlich schätzen? Ist es nur die Abwesenheit von Furcht oder mehr? Darüber haben sich schon einige den Kopf zerbrochen, so auch Hannah Arendt in ihrem wiederentdeckten Essay aus den 1960er Jahren, der nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Fazit: Kurz, knackig zusammengefasst – sehr lesenwert. Wer mal in Hannah Arendts Denke eintauchen will, kommt damit sicherlich gut klar.

„Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von J.K.Rowling

2. Schuljahr und irgendwas mit einem blöden Keller und ner Schlange.

Fazit: las sich auch gut weg, war aber halt echt dasselbe wie Band 1. Irgendwie bin ich immer noch nicht mit irgendeinem Charakter warm geworden?! Aber ja, ich werd noch die anderen lesen, weil mir alle sagen, dass es besser wird…

„Abnehmen mit dem Darm“ von Suzann Kirschner-Bonus, Wolfgang Kruis und Ira König

Abnehmen – mit der Power der Darmbakterien! Das ist endlich mal ein guter Trend, weil es definitiv nicht schadet, sich um seine Darmflora zu kümmern. Das Buch gibt gut recherchierte und aufbereitete Informationen zum Human Microbiome Project sowie machbare Rezepte inkl. 4 Wochen Plan.

Fazit: sehr informatives Buch über die neueste Mikrobiom-Forschung und tolle Rezepte. (Die Knuspernudeln sind mein neuer Favorit) – Leider war der Menuplan für mich komplett sinnlos, weil ich von der Kalorien-Anzahl nicht abnehmen kann. Wer aber ein gutes Buch über Darmbakterien und Abnehmen lesen will, macht damit nichts falsch.

„Slim by Design: Mindless Eating Solutions for Everyday Life“ von Brian Wansink

Okay, bestimmt hast du schon mal gehört, dass du von kleinen, dunkelblauen Tellern essen sollst und das Obst in der Schale auf den Tisch stellen sollst, damit du dich besser ernährst? Aber vermutlich hast du noch nie von dem Typen gehört, der das Ganze herausgefunden hat? Genau. Der Name wird gerne in Frauenzeitschriften oder Diätbüchern unterschlagen. Brian Wansink ist Director of the Cornell Food and Brand Lab und hat auch die 100 kcal Päckchen erfunden. Seine Mission? Die Unternehmen können mehr Geld verlangen und du isst besser. Klingt seltsam, aber im Endeffekt gewinnen beide Seiten. In dem Buch erklärt er jedenfalls worauf es ankommt und das ist ziemlich interessant. Zu jedem Kapitel gibt es ein paar Infografiken und gute Zusammenfassungen. Hilifreich ist auch der Slim-by-Design-Score bei dem man abgefragt wird, wie es in der eigenen Lebenswelt aussieht. Und vielleicht setzt du dich bei deiner nächsten Diät im Restaurant doch ans Fenster…

Fazit: Der Typ macht ab und zu auch Stand-up-Comedy und so launig ist das Buch auch geschrieben. Die Tipps sind nützlich, aber zahlreich, d.h. man kann sich vielleicht nicht alles merken. Der Score in meiner Küche betrug 40 Punkte (85 sind supergut, 100 schafft laut Wansink niemand), allerdings konnte ich einige Sachen gar nicht beantworten. Lesenswert fand ich vor allem die Beschreibungen der Versuchsaufbauten und wie sie das untersucht haben :D

„Was Fische wissen: Wie sie lieben, spielen, planen: unsere Verwandten unter Wasser“ von Jonathan Balcombe

Was wissen wir eigentlich über Fische? Eigentlich nichts und doch so einiges. Verhaltensbiologe Balcombe hat das Wissen aus diversen Studien zusammengetragen und bricht eine Lanze für unsere stummen Verwandten, die alles andere als gefühllos und dumm sind.

Fazit: super!! Es ist wirklich erstaunlich, was man bisher exemplarisch über Fische herausgefunden hat und Balcombe lässt uns staunen. Von herzerwärmenden und lustigen Anekdoten bis zu skurillen Versuchen im Aquarium ist in dem Buch alles enthalten, was man für ein schönes Leseerlebnis braucht.

 

„Übungsbuch Resilienz“ von Fabienne Berg

Was ist Resilienz und wie kann man diese Fähigkeiten trainieren bzw. verstärken? In dem Buch sind 50 praktische Übungen zu den Themen Optimismus, Akzeptanz, Verantwortung, Lösungsorientierung, Loslassen, Neuorientierung, Einbindung in soziale Netzwerke, Glaube und Spiritualität enthalten. Am Ende des jeweiligen Kapitels wird man angeleitet, heilende Affirmationen für sich selbst zu finden. Abgerundet wird das ganze von geführten Meditationen auf CD.

Fazit: Umfangreiches Buch, bei dem man sich tolle Übungen zum jeweiligen Theman aussuchen kann. Ich habe zum 1.1. gleich das Sonnentagebuch für mehr Optimimus ausprobiert und muss sagen, das sich mein Fokus tatsächlich gewandelt hat. Ich schreib mein Heftchen voll und suche dann eine neue Übung aus.

 

Comics:

All Time Favorite ist immer noch Squirrel Girl und ich frag mich, warum mir das nich langweilig wird? Für immer in meinem Herzen :D

Astonishing X-Men, 1-4 von Joss Whedon und John Cassaday (2005)

Fazit: Die Comics sind gut gealtert und obwohl ich im 2 und 3 Band quasi nichts kapiert habe, katapultierten sich die Bilder so in mein Hirn, dass ich davon sogar geträumt habe. Also war es wohl ein guter Comic :D

„Mord für Mord 2: Atemstillstand“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

Okay – er nennt sich nun Robert Wilson und hat auf der Suche nach seiner Vergangenheit ein paar Bruchstücke gefunden: das Gewehr eines Scharfschützen und  ziemlich viel Geld, das überall deponiert ist. Er reist nach New York und trifft sich mit einer Frau, die ihm auch nicht bekannt vor kommt. Am selben Abend wird er verfolgt und es kommt zu einem Schusswechsel – nun ist klar: Nicht nur das FBI, die Polizei sind hinter ihm her, sondern auch die Mafia. Kann er seine Identität lüften und rechtzeitig verschwinden, bevor ihm jemand zuvor kommt?

Fazit: anfangs spannend wie der erste Teil, das Ende war aber echt schwach. Ein bisschen hoffe ich auf ein Wunder – und auf einen 3. Teil. Trotzdem toll gezeichnet und lesenswert.

So Bam! Das wars. Was hast du im Januar gelesen?

Wochenrückblick KW5/2019

Puh, die Woche war hart. Irgendwie ist mir mein kompletter Zeitplan um die Ohren geflogen und ich weiß gar nicht mehr, was ich genau gemacht habe?! Vermutlich nichts und nur zu viel Arbeit. Nun gut, neue Woche – neues Glück! Ich versuche wieder in meine Spur zu kommen. Ein guter Zeitpunkt für den Wochenrückblick:

Life is an Experiment: Improving Life Through Experimentation

Diese „do what you love“ Pinterest Bilder nerven mich eh schon länger, aber anscheinened hat das einen Hintergrund. Sind wir jetzt wieder in den 80ern, als Workaholic sein total trendy war? Woher kommt das? Ist es, weil das eine Generation ist die mit Aufschieberitis geplagt ist und die sich extra motivieren müssen? Oder weil in Co-Working-Spaces einfach viel mehr Leute zu sehen, wenn man versagt? Why are young people pretending to love work?

Oh cool – anscheinend mach ich schon viel richtig:

 6 Simple Ways You Can Use Neuroscience To Improve Your Day

Eigentlich ist Bloggen echt schön.

Portugal ohne Rechtspopulisten? Wie ham die das gemacht? So vielleicht.

ach guck an. Die Großen machen jetzt auch mit beim Müll vermeiden.

…und Kinos sollten da auch mal drüber nachdenken.

Guckst du eigentlich noch Nachrichten? Liest du noch? Ich nicht mehr. Schon seit 2-3 Jahren. Ein bisschen was kriegt man eh immer mit und wenn nicht- wayne! is doch eh alles immer schlimm. und der Informationsgehalt ist recht mager. Nur: Uninformiert will man als politisch denkender Mensch ja auch nicht sein. Herr Fischer hat darüber mal was aufgeschrieben. Sehr lesenswert.

Im gleichen Atemzug sollte man auch noch mal über Facebook nachdenken und reden. Ich bin da ja nich und war da auch nie, aber ich empfinde es mittlerweile als schädlich – privat wie geschäftlich – noch einen Account bei diesen moralischen fragwürdigen Unternehmen zu haben. Wer ist da eigentlich noch? Eben. Brauchste nicht. Lösch endlich deinen Account. Ich versprech dir, du wirst nix verpassen.

«Die Vernunft ist gerade auf der Toilette»

Ach wie nett. Ich wusste gar nicht, dass das ein Ding ist. Vegan ausprobieren für einen Monat ist machbar!

 

So, Schluss jetzt. Hab eine gute/bessere Woche :)