Gelesen im Juli

Soooo, der Juli war ein ganz besonderer Lesemonat, denn es gab Schienenersatzverkehr! Und weil ich so tierisch angepisst war von diesem blöden SEV bin ich eine andere Strecke nur mit Bus gefahren, musste dafür nur einmal umsteigen und konnte mich dadurch so richtig schön festlesen bei nur 5 Min. längerer Reisezeit! Pro Strecke komme ich auf eine Lesezeit von 52 Minuten, was bei meiner Lesegeschwindigkeit bedeutet, dass ich pro Tag ein Buch mit ca. 200 Seiten schaffen kann (je nach Müdigkeit und Tagesform)
Weil ich dann immer so schnell durch war, suchte ich mir in der Bücherei extra Titel mit +/- 200 Seiten aus und ging nur nach Cover und Klappentext und das war richtig richtig gut! Mach ich jetzt öfter. Vor allem im Winter.

„Die Weisheit der Wale“ von Steffi Schroeter
Naturcoach Steffi Schroeter trifft die Wale in Norwegen und fängt an zu staunen: Was kann man von den sanften Riesen für sein eigenes Leben an Land lernen?
Fazit: wer eine moderne Version von „Walden“ von Thoreau sucht und eine weibliche Sicht auf Naturerfahrungen haben möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir fehlten ein bisschen die Fakten, aber es war ein schön zu lesendes Büchlein, das mich dann wider Erwarten sehr inspiriert hat.

„Binti“ von Nnedi Okorafor
Binti ist eine außergewöhnliche junge Frau: Sie ist nicht nur eine außergewöhnlich gute Astrolabienbauerin sondern auch die erste Himba, die aufgrund ihres Talents als Harmonienmeisterin an der Oomza Universität angenommen wird. Nur: Die Himba verlassen niemals die Erde, denn die ist ihre Heimat. Und Oomza Uni ist ein Universätsplanet. Schweren Herzens entscheidet sich Binti ihre Familie und ihren Heimatplaneten zu verlassen und dann beginnt das Abenteuer erst…
Fazit: Auf dem Umschlag ist ein Zitat von Neil Gaimann abgedruckt. Und der sagt, man solle sich „bereit machen, sich unsterblich in Binti zu verlieben“ – und was soll ich sagen: Genau das ist passiert. Ich mochte Binti soooo gern. Kann gar nicht genau sagen, warum. Diese Mischung aus afrikanischer Psychospiritualität, diese Mischung aus Tradition und Moderne, das ganze akademische und intellektuelle Gebaren der Protagonisten….herrlich! spannend! dramatisch! voller Angst, Mut, Abenteuer, Freundschaft und Liebe. Genau wie so ne Space Opera halt sein muss. Daher: Lesenswert!!

„Der Unsichtbare“ von H.G. Wells
Ein Mann, eingewickelt in Hut, Handschuhe, Mantel und Verband, betritt einen Gasthof. Er ist mürrisch, hat unendlich viele Kisten dabei und will niemals gestört werden. Kaum angekommen, gibt es in dem kleinen Dorf unheimliche Vorfälle: Diebstähle, die sich keiner erklären kann. Türen quietschen, die Dielen knacken – doch es ist nichts zu sehen…
Fazit: hat mir ziemlich gut gefallen, sehr spannend!


„Die Russland-Expedition: Von der Newa bis zum Altai“ von Alexander von Humboldt, hrsg. von Oliver Lubrich

30 Jahre nach seiner Anden Reise gelingt es Alexander von Humboldt mit Hilfe des russischen Finanzministers Cancrin und durch Genehmigung des Zaren Nikolaus I. eine Expedition durch Russland zu starten. Aus den Reisebriefen Humboldts an den russischen Finanzminister, an den Bruder Wilhelm und den Freund François Arago sowie Ausschnitte aus dem Reisetagebuch seines Begleiters Gustav Rose hat Herausgeber Oliver Lubrich einen aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten Expeditionsbericht zusammengestellt.
Fazit: Als Humboldt-Fan hab ich das Ding natürlich an einem Stück verschlungen. Durch die Briefe Humboldts an seinen Bruder oder an seinen Freund Arago wird eine ganz neue Seite lebendig. Wer sowas mag wird damit sehr glücklich, es ist verreisen im Kopf!

„Der Tag, als wir die Erde drehten“ von Valerié Tong Cuong
Ein heißer Sommertag in Paris. Eine alleinerziehende Sektretärin. Ein alter Herr, ein Filmproduzent und eine Rechtsanwältin. 1 Selbstmörder, der vor die Metro springt. Eine Explosion eines Bürogebäudes und: eine Verkettung von Ereignissen.
Fazit: gut zu lesendes Märchen für Erwachsene mit netten Charaktere.

„Winters Garten“ von Valerie Fritsch
Anton Winter mag den Garten seiner Kindheit, züchtet Vögel in der Großstadt, wird alt – und trifft die Liebe seines Lebens. Nur blöd, dass dann die Erde untergeht.
Fazit: ein sprachgewaltiges Ungetüm, das stellenweise ganz schön grausame Sätze anbietet, die einen umhauen. Da sind Sätze drin, die einen beweihräuchern, aufschrecken, an Zärtlichkeit glauben lassen. Ganz seltsam und ganz wunderbar.

„Schlaflose Nacht“ von Margriet de Moor
Die Nacht ist kalt, die Frau kann nicht schlafen und steigt aus dem Bett. Sie geht in die Küche und schüttet die Zutaten in eine Schüssel. Sie hat ein Gefühl für die Menge und die Zeit, die es braucht, bis der Teig fertig ist. Sie raucht und denkt nach und versteht vieles nicht, aber sie ahnt etwas von Glück. Margriet de Moor erzählt eine schmerzliche Liebesgeschichte, von Abschied und Tod, Wut und Eifersucht und von der Möglichkeit eines Neubeginns.
Fazit: Der Titel und der Klappentext haben mich angesprochen, die sparsame Erzählweise zogen mich dann doch mehr in den Bann als ich gedacht habe und insgesamt klappte ich das Buch am Ende der Busfahrt zufrieden zu, also ja: ich würde es als lesenswert einstufen :D

„Zu nett für diese Welt“ von Jeff Kinney
Gregs bester Freund Rupert hat jetzt auch ein Tagebuch geschrieben und darin stehen viele „Abenteuer“, die Rupert und Greg erleben…
Fazit: total bekloppt und herrlich -genau wie Gregs Tagebücher :D

Achso! Comics habe ich auch gelesen:

Vision – Band 1: Eine (fast) normale Familie und Band 2 Träumen Androiden von virtueller Liebe? von Tom King (Autor) und Gabriel Hernandez Walta (Zeichner)
Vision zieht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in einen Vorort vor Washington, weil er die Avengers im Senat vertreten soll. Während Vision die Welt rettet und sich mit Bürokratie herumärgert, versuchen seine Frau und seine Kinder ein normales Leben rund um Schule und Haushalt zu führen. Wenn das nur so einfach wäre…
Fazit: Okay, das war seltsam beschrieben, denn es ist ganz und gar nicht harmlos. Ich fands sogar ziemlich gruselig! Und ja, es hat mir gefallen und die Geschichte blieb mir noch lange im Gedächtnis.

„Deadpool killt schon wieder das Marvel-Universum“ von Cullen Bun (Autor) und Dalibor Talajic (Zeichner)
Naja was soll man sagen…Möge das Abmurksen beginnen…
Fazit: hm. Der erste Band hat mir deutlich besser gefallen. Die Grundstory war ok, aber irgendwie nix Besonderers.

Soooo. Das wars jetzt.
Was hast du im Juli gelesen? Was war Mist, was war grandios?
Und: Hast du einen 200-Seiten-Roman Tipp für die Busfahrt?

Gesehen im Juli

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ich konnte mich im Juli nicht so gut aufs Fernsehen konzentrieren, deshalb habe ich alte Fernsehserien geguckt (Batman, Alpha Alpha und Star Trek NG) aber ich war sogar 2 mal im Kino!
Oh und meine Liebe für BBC Dokumentationen habe ich auch wieder entdeckt…

Frozen Planet
Dokumentation über die Pole unserer Welt im Wechsel der Jahreszeiten
Fazit: BBC machts halt richtig. Dramatische Bilder und Ereignisse, Informationshäppchen – nicht zu viel und nicht zu wenig, genau richtig für den Feierabend.

Über den Wolken
BBC-Earth Doku in 3 Folgen über die Anden, den Mount Everrest und Rocky Moutains. Menschen, Tiere, Pflanzen.
Fazit: Faszinierend und wahnsinnig schöne Bilder. Die Anden-Folge war mein Favorit.

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit
Biopic über die letzten Lebensjahre von Vincent van Gogh
Fazit: teilweise war mir der Film zu künstlerisch/experimentell und einige Szenen war mir zu flach was van Goghs Wahrnehmungen anging…aber gut…eigentlich hat es gereicht Willem Dafoe als van Gogh anzuschauen und ich wundere mich, warum man den nicht schon viel früher gecastet hat. Das waren richtige Gänsehautmomente, weil ich manchmal wirklich den Eindruck hatte, van Gogh gegenüber zu sitzen. Im Vergleich hat mir „Loving Vincent“ aber insgesamt besser gefallen.

Spiderman Far from Home
Nach dem Blip erholen sich alle und auch Peter Parker denkt an Ferien. Für die gemeinsame Klassenfahrt nach Europa hat er sich auch schon was überlegt: MJ endlich zu sagen, dass er sie mag. Naja leider passt das Nick Fury nicht so richtig in seinen Zeitplan…
Fazit: sorry not sorry, ich finde Tom Holland als Spiderman einfach absolut großartig. Ich mag es auch, dass die neuen Spiderman-Filme eher wie ne Teenager-Geschichte daherkommen die ein bisschen Superheldenkram drin haben. Die Struggles sind real! sehenswerte Action, tolle Charaktere (MJ! wer liebt sie nicht?)

Robin Hood
Neuverfilmung von Otto Brathurst mit Taron Egerton in der Hauptrolle des Robin Hood.
Fazit: Toll gemacht, großartige Actionchoreografie und ein ganz sehenswerter Taron Egerton, der mit Jamie Foxx eine wunderbare Leinwand-Chemie hat. Mit den Kostümen tat ich mich anfangs schwer, aber überhaupt: Der Film ist so surreal was das Design angeht und eher Science-Fiction. Alles erkennt man wieder und dann eigentlich doch nicht. Nottingham ist darin kein kleines Städtchen sondern eine mittelgroße Stadt, die echt mächtig ist und Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft ist. Es ist strange, aber total sehenswert. Und aus der eh schon zeitlosen Robin Hood Geschichte wird eine Story um politischen Aktivismus.

Overboard
Remake von Overboard – ein Goldfisch fällt ins Wasser.
Die Vorzeichen sind anders: Alleinerziehende Mutter Kate schlägt sich mit 2 Jobs durch, lernt nachts für ihre Schwesternprüfung und kümmert sich um ihre drei Töchter. Eines Tages fällt ihr das Glück vor die Füße: Der schnöselige Millionär, der sie nicht bezahlen wollte, bietet dank Amnesie eine Chance zur Rache…
Fazit: witzig und modern, aber der Klassiker mit Goldie Hawn ist natürlich nicht zu toppen.

Das wars schon. Was hast du dir angesehen?

Wochenrückblick KW29/2019

Guten Abend!
Mondlandung und Marvel – das Wochenende war sehr aufregend für Nerds!
Hier die Links der Woche:

Dieser Medienmix zur Mondlandung ist wirklich sehr gelungen. Am tollsten finde ich, dass ab und zu das Bildmaterial von Groundcontrol synchron zum Funkverkehr läuft. Einzelne Tonspuren kann man sich auch anschauen, lustig vor und zurück spulen und den ganzen langweiligen Quatsch mit anhören, über was die Astronauten während der Reisezeit geredet haben…einfach toll! Mittlerweile ist das Capcom-Gebiepe zur Hintergrundnoise geworden und es ist merkwürdig wenn ich nich die ganze Zeit Roger / Copy höre :D

Nach Avengers Endgame ist vor allen anderen Marvel Filmen – und ich hab da überhaupt nix dagegen. Meine große Hoffnung ist ja, dass sie noch mal einen richtig schönen guten Silver Surfer Film machen. Aber wenn sie schon die Eternals einführen, dann kann Galactus ja auch nich weit sein. Ich bin gespannt!

Tipps für die Hobbyfotografie in den Ferien. oh und wie man einen Koffer packt – erklärt von Marie Kondo

Äthiopien forstet auf, auf Costa Rica is ab sofort Styropor verboten, und in Südafrika ist jetzt ein bisschen mehr Gewässerschutz im Gange.

Ich mach mir eigentlich nich mehr so viel aus Steinen, aber das hat mich sehr beeindruckt: A „Game-Changing“ 10,000-Year-Old Neolithic City Has Been Unearthed Near Jerusalem

Dann beschäftigt mich seit einiger Zeit emotionales Essen. Die Bücher dazu, die ich bisher gelesen haben, sind sich alle einig: Gefühle fühlen und achtsam drauf reagieren. Leichter gesagt als getan. Diese Liste hier fasst das Thema gut zusammen.

Why ‚Future You Care‘ Deserves a Spot in Your Self-Care Routine – hier ist gleich der verlinkte Artikel. Die Idee das Bett neu zu beziehen, bevor man verreist ist wirklich eine gute Idee und bestimmt kommt man nach dem Lesen des Artikels gleich noch mehr Ideen.

Das wars schon. Viel online war ich nich. Komm gut in die Woche!

mit dem Zufall experimentieren

Wenn ich mein Jahresmotto gefunden habe, staffiere ich es immer mit ein paar Zitaten aus. Neulich fiel mir das obige Zitat von Romantikmeister Novalis wieder ins Auge. Damals hab ich es eher intuitiv ausgewählt, ohne mir groß Gedanken zu machen. Aber nach ein paar Quests und Anpassungen meiner Zielstrategien, merke ich, wie viel Kraft darin steckt. Manchmal muss man das Leben einfach ausprobieren. Es gibt nicht die eine richtige Strategie, um ans Ziel zu gelangen. Bevor man von Perfektionismus oder Angst davon abgehalten wird, aus seinem Sumpf zu kommen, sollte man das tun, was Novalis hier vorschlägt: Mit dem Zufall experimentieren, damit ein bisschen herumspielen, Möglichkeiten finden, die Kontrolle loszulassen und gucken was passiert. Seine Muster ergründen und verstehen, wie sie funktionieren. Und mal etwas Neues ausprobieren. Statt Rückzug: Angriff. Statt Vollgas geben, ein bisschen bremsen. Weniger. Mehr.
Denn das macht es ja ganz interessant, das Leben: Was passiert, wenn ich nur eine winzige kleine Kleinigkeit verändere? In meinem Tagesablauf, bei einem Streit, in der Arbeitsroutine? Was lässt mich immer wieder die gleichen Knöpfe drücken? Und wie kann ich damit aufhören?

Wochenrückblick KW28/2019

Ja, heute is Montag, aber Links gehen bekanntlich immer hier in diesem Internet.
Ich hab gestern meinen Tag vertrödelt über Parfüm zu lernen und Konzertkarten zu kaufen :D

Keine Ahnung wie ich auf diesen Link gekommen bin, aber der Identity Leak Checker ist wirklich nützlich

Plastik im Meer orten durch Infrarotsensoren? Warum nicht! Besser ist es allerdings, wenn das Mikroplastik gar nicht erst in Meer ankommt. Deshalb hat eine 15-jährige einen Filter für die Waschmaschine erfunden.

Sehr gut, weitermachen: Die Kindersterblichkeit ist zurückgegangen!

Yeah, Science! Knochen aus Eierschalen basteln!

If You Feel Unsure About The Future, You Don’t Need More Inspiration, You Need Better Principles

Letzte Woche habe ich mehrere Artikel und Beschreibungen über Oodi, die neue Zentralbibliothek in Helsinki gelesen und alle haben in mir den Wunsch geweckt, mal wieder nach Helsinki zu reisen und dieses Schlachtschiff des Wissens in echt bewundern zu können!

Tycho hat ein neues Album!!!

3,5 %

:D

Komm gut in die Woche!

To Do – im Juli

Guten Tag, ich weiß ich bin spät dran!
Der Juni raste an mir vorbei und ich weiß nicht genau, was alles in dem Monat passiert ist.
Obwohl das Motto StreetArt war, habe ich zwar einiges vorbereitet, aber nichts gemacht. Ich war wieder mal erkältet und es gab dann doch noch den ein oder anderen Zwischenfall, der mehr Zeit und Nerven gekostet hat, als erwartet.
Die ganzen Geburtstage feiern war zwar schön, aber auch anstrengend. Die beste Feier war zeitlich reglementiert von 14-18 Uhr und das war für mich so soooo gut. Ich glaube, das werde ich mir abschauen, für den Fall, dass ich irgendwann mal meinen Geburtstag feiern sollte.
Die Walking Challenge hat kaum angefangen, da wurde ich schon wieder krank! Die Mischung aus schattigem Rathausmarkt und klimatisierten Wissenszelt mit trockener Klimaanlagenluft hat mich wieder mal gekillt. Als hier dann endlich mal der Sommer ausbrach mit 30 Grad draußen, lag ich im Bett frierend unter der Heizdecke. (Mein Körper kann kein Fieber) Altbauwohnungen, die im Sommer max. 22 Grad erreichen sind dann doch ganz geil. Tja. Und jetzt haben wir hier Herbst bei gefühlten 9 Grad und es.kotzt.mich.an.
Was mich auch ankotzt, ist, dass ich nix mehr richtig schmecke und riechen kann. Das hat nach ca. 1,5 Wochen Intervallfasten angefangen und hat bisher nicht mehr aufgehört. Meine Ärztin meinte, das gibt sich nach 3 Monaten. Hat da irgendwer Erfahrung damit??

Ich versuche, mir die Laune nicht verderben zu lassen! Und mache das:

  • emotionalen Essanfällen auf die Spur kommen
  • ins Kino. So oft wie möglich. Unbedingt.
  • lesen, lesen, lesen: vorallem Dinge, die gut für meine Seele sind
  • ausmisten und aufräumen, weils mal wieder sein muss
  • die Hobenköök ausprobieren
  • meinen Urlaub im August planen

So und damit es nicht langweilig wird, hier die neue

#Zufallskunst
Geh nach draußen. Identifiziere und dokumentiere vorhandene „Kunstwerke“, die du entdeckst – Dinge, die nicht mit Absicht gemacht wurden. Das könnten zum Beispiel Flecken auf dem Gehweg sein. Verschüttete Farbe, Vogelscheisse, Überbleibsel, Abgeblätterte Teile, Rost, Beschädigte Dinge. Zufällige Anordnungen von Gegenständen, die du interessant findest. Eine Tüte, die im Wind tanzt.
Dokumentiere Sie fotografisch.

Nimmst du diese Quest an?

(Was daraus geworden ist, steht dann in der nächsten To Do Liste bzw. in meinem Channel, Accountability und so)

Wochenrückblick KW27/2019

Die Woche stand unter dem Motto: Schlafmangel. So fertig war ich noch nie und als ich dann endlich mal von Donnerstag auf Freitag 6 Stunden Schlaf (ohne Hilfsmittel) bekam, fühlte ich mich erfrischt wie eine Prinzessin, die ohne Erbse schlief. Schlaf ist wirklich eine tolle Sache.

Was auch toll ist:

How to improve your attention diet

kaputte Nerven austauschen gegen heile Nerven und voilà! Gelähmte können ihre Hände wieder bewegen

Bäume pflanzen gegen die Klimakrise. Ich glaub zwar jetzt nicht, dass das ausreicht, aber mei, Bäume sind was tolles!

Why Spending Time With Friends Is One of the Best Things You Can Do for Your Health – also: verabreden!

Adam Savage hat einen echten Iron Man Anzug gebaut!!!

oh und hier, der Artikel der mich diese Woche am meisten beeindruckt hat: The boy was dying. Zebrafish helped save his life

Angenommen, Aliens besuchen die Erde. Wie sollen wir uns verhalten? Du kannst deine Meinung bei dieser Umfrage abgeben.

eine tolle Idee! Was verraten dir deine Lieblingsbücher über dich selbst? ich glaube, das baue ich als Jahresabschluss in mein Leselogbuch mit ein.

weil mein Nachdenkbuch nun voll ist und ich bald ein Neues starten will, dachte ich daran, es systematisch mit einem Personal Development Plan zu füllen, damit ich meine Fortschritte auch besser aufzeichnen kann. Mein normales Tagebuch ist dafür nicht geeignet, weil das ja nur Gejammer und Gelaber ist, aber ich muss da noch mal drüber nachdenken.
Diese Artikel sind ziemlich brauchbar für den Anfang:
The Healthiest Approach to Self-Improvement
Problem-Solving Strategies and Obstacles
Tips for Goal Setting
…und jetzt überlege ich mir, wie ich das alles in ein Notizbuch kriegen könnte.

Dir einen guten, gesunden Start in die Woche voll mit erholsamen Schlaf :)

Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Leider hab ich es nicht ein einziges Mal ins Kino geschafft. Immer wenn ich Zeit hätte, suche ich mir statt Kino nämlich Sport aus und ich weiß auch nicht, was da mit mir nicht stimmt :D
Aber okay, es gibt ja noch die Bücherei und DVDs und deshalb hab ich trotzdem was geguckt:

„Colette“
Biopic über Colette.
Fazit: toller Film über eine spannende Frau! Sehr sehenswert.

Bumblebee
Origin Geschichte über den anscheinend beliebtesten Transformer (WTF? Warum is das eigentlich nich Optimus??)
Fazit: Transformers halt :D Die Geschichte war lame, aber ich mochte den 80er Jahre Spirit und natürlich das verwandeln der Transformers. Ich gucke diese Grützfilme eigentlich nur wegen dem Sounddesign :D

Dead in a week
Der erfolglose Schriftsteller William will sich umbringen. Doch leider gelingt ihm das nicht. Es kommt immer was dazwischen. Also kommt er auf die wahnwitzige Idee, einen Auftragsmörder zu engagieren. Tot in einer Woche oder es gibt Geld zurück. Auftragsmörder Leslie ist gerne behilflich, doch dann macht Wiliams Leben eine Kehrtwende und es wird kompliziert.
Fazit: großartiger Film, der eine perfekte Mischung aus Slaptstick und Ernst bietet. Gewürzte Dialoge, tolle Schauspieler. Unbedingt anschauen!!

Searching
Der Alleinerziehende David Kim bemüht sich, seiner Tochter ein normales Leben zu ermöglichen. Eines Tages kommt seine Tochter Margot nicht nach Hause. Er macht sich Sorgen. Er kontaktiert die Polizei, die ihm rät, sich in ihrem Umfeld umzuhören. David stellt fest, dass er seine eigene Tochter nicht kennt und keine Ahnung hat, wer ihre Freunde sind. In seiner Verzweiflung hackt sich David in den Margots Laptop, um Indizien über ihren Aufenthaltsort zu finden.
Fazit: eine eigentlich banale Krimigeschichte eingebettet in social media, Chats und Fernsehberichte – toll gemacht! Das ist schon sehenswert und sehr spannend.

Die wandernde Erde
Verfilmung der Kurzgeschichte Die wandernde Erde (2000) von Liu Cixin.
Weil die Sonne zu erlöschen droht und kurz davor steht, zu einem roten Riesen zu werden, beschließt die Menschheit, das unglaublichste Unterfangen in der Geschichte der Erde anzugehen: die Erdrotation stoppen und die Erde mithilfe gewaltiger Raketentriebwerke aus ihrer Umlaufbahn herausreißen und damit bis zum Stern Proxima Centauri reisen. Easy. Weil es schon ziemlich kalt wird, wohnen die Menschen im Erdinneren. Alle Bemühungen der Menschen an der Oberfläche haben nur ein Ziel: Die Triebwerke am Laufen halten. Ein Teil der Menschen lebt auf einer riesigen Raumstationen nahe des Mars, um von dort aus die Wandererde zu begleiten. Doch dann fällt eines Tages ein Triebwerk aus…und dann noch eines…
Fazit: abgefahren und sehr spektakulär. Hat mich schwer beeindruckt!

Das wars schon!
Was hast du dir angesehen?

Gelesen im Juni

Keine Ahnung wie das kam, aber da bummelte ich einmal durch eine andere Büchereifiliale und schwupps, hatte ich meinen Rucksack so voll mit Büchern, dass er kaum mehr zu ging. Dementsprechend hab ich auch gelesen.

„Verletzlichkeit macht stark“ von Brené Brown
Die Schamforscherin Brené Brown, die man vermutlich von ihrem TED Talk bzw. ihrer Netflixshow kennt, erzählt in diesem Buch wie uns Verletzlichkeit stark macht und was das für uns bedeuten kann.
Fazit: Wenn man „Die Gaben der Unvollkommenheit“ von ihr gelesen hat, bringt einem dieses Buch nix Neues. Es war aber trotzdem gut geschrieben und leicht zu lesen.

„Der kleine Alltagsmagier“ von Claudia Duwe
Mr. Everyday, der Alltag, ist voller Magie – weil er ein Zauberer ist. Er nennt sich daher in dem Buch Mr. ED und zeigt dir alles aus seinem Zauberkoffer, was du für eine magische Alltagsgestaltung brauchst.
Fazit: Selbstcoaching mit einer netten Idee gemixt? Bin dabei. Das Buch war schön in der Hand zu halten und einige der vorgestellten Tools waren für mich brauchbar. Ich mochte es gern.

„Wo steckst du, Bernadette?“ von Maria Semple
Bernadette Fox, Gewinnerin eines Architekten-Genie-Preises lebt frustriert mit Mann und Tochter in Seattle. Sie hasst die Schnepfen nebenan, die Leute, das Wetter. Sie liebt: Mann und Tochter und ökologisches Bauen. Allerdings macht sie keine Häuser mehr, sondern ärgert sich über Penner, Punks und blöde Nachbarinnen. Dann passiert was: Sie verschwindet. Und keiner weiß, wo sie ist. Mann und Tochter Bee machen sich auf die Suche um die halbe Welt.
Fazit: herzenswarm und lesenswert! Ich mochte die Erzählweise aufgrund von Schriftstücken verschiedener Charaktere. Das Ende war für meinen Geschmack etwas flach und kalt. Trotzdem denke ich noch gerne an die Geschichte zurück. Und wer nich lesen mag – Ende des Jahres kommt der Film raus!

„Die Fettlöserin“ von Nicole Jäger
Nicole Jäger, mittlerweile Comedian, vorher (oder immer noch ab und zu das konnte ich nich rausfinden) Ernährungscoach, wog über 300 kg und hat sich gegen eine Magenband OP entschieden und ist um abzunehmen in ihren persönlichen Hades hinabgestiegen. Von Freud und vor allem Leid berichtet sie in diesem autobiografischen Ratgeber.
Fazit: schnell und lustig zu lesen. Ich mochte die Mischung aus Schimpfwörtern, Hamburger Schnack und frecher Motivation. Es war zwar nicht genau das, was ich gesucht hab, aber es ist ein wichtiges Buch zum Thema Bodyshaming/Fatshaming, weil es die Sicht von fetten Menschen -glaub ich- ganz gut auf den Punkt kriegt. Von den Anfeindungen, die Frau Jäger im Internet ausgesetzt ist bzw. die ganze Diskussion drum herum, dass sie ja „gelogen“ habe usw. halte ich nichts. Das zeigt mir nur, dass diese Leute das Buch nicht oder nicht bis zum Ende gelesen haben und sich anscheinend persönlich beleidigt fühlen, dass Frau Jäger nicht so schnell abnimmt wie sie das wollen. (Ich habe bei der Diskussion die ganze Zeit nur WTF gedacht). Lustigerweise beschreibt sie dieses Hating im Buch. Als ob sie es geahnt hätte.

„Von kommenden Tagen“ von H.G. Wells
Mwres ist in Panik! Seine Tochter Elizabeth will ihren Denton heiraten. Beide teilen die Sehnsucht nach einer alten Zeit, schreiben sich Gedichte und leben in ihrer rosa Wolke. Mwres schaltet einen Hypnotiseur ein, um seine Tochter von der Heirat abzubringen, damit sie eine bereits versprochene Eheschliessung mit Bindon, einem Mann aus der Oberschicht, eingehen kann. Denton kommt dahinter, die Hypnose wird zurückgenommen und beide fliehen aufs Land, um ein einfaches Leben zu führen. Enttäuscht kehren sie aber recht eilig wieder in die Megastadt London zurück. Weil Elizabeths Ersparnisse fast aufgebraucht sind, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Sie müssen in die Unterschicht und arbeiten, damit sie leben können.
Fazit: ziemlich öde. Eine langweilige Liebesgeschichte, eingebettet in langweilige Gesellschaftskritik. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Das wars schon. Was hast du gelesen?

Wochenrückblick KW26/2019

Ohne viel Blabla hier die Links der Woche:

Frau DingDong Funfact: Ich mag Karl Lagerfeld. Seine Mode is mir egal, aber ich mag Menschen mit Attitüde. Und vor ca. 15 oder 20 Jahren sah ich auf ARTE mal eine Doku über ihn und sein Studio. Da hab ich gesehen, dass er Papiere sammelt. Also handgeschöpftes. Aus aller Welt. Das erschien mir dann doch sehr exzentrisch und ich hab mich instant in ihn verknallt. Der Rest seiner Bibliothek ist auch sehr beeindruckend.

Dieses Lied läuft auf Dauerrepeat weil mir der Film so gut gefallen hat.

Das sind tolle Fragen!

Auf den Mond landen – mit Augmented Reality

Diese niedlichen Browserspiele sind auch seit einer halben Ewigkeit Teil meines Internets. Schweine stapeln macht Spaß!

McDonalds will weniger Plastikmüll verbrauchen. Das wundert mich. Und bin gespannt, ob sie es tatsächlich hinkriegen.

Ich finds irgendwie schön, dass man sich bei diesen Temperaturen um sowas Profanes wie eisgekühlte Getränke kümmert.

Oh, aber angeblick isses gelungen, mit HOLZ zu drucken. Hach, ich liebe 3D Drucker! Is zwar jetzt nich so, dass da ein Holzstuhl rauskommt (also vielleicht iiiirgendwann mal), aber dieses Holzfasern könnte man auch für Kleidung oder Verpackung benutzen?

Oldie but Goldie – keine Ahnung ob ich das schon verlinkt habe, aber hier gibts eine Sendung über Minimalismus und auch eine tolle große Themensammlung – schön zum Stöbern.

Das wars! Auf in eine neue wohltemperierte Woche!