Bibliotheken und Minimalismus, Teil 2

Ich will dich nicht anlügen: Bibliotheksbesuche erfordern schon ein klein bisschen Aufwand. Man muss hinfahren, sich auf die Suche machen, ausleihen und vor allem nicht vergessen, die Medien rechtzeitig wieder zurückzubringen, sonst können einem die Mahngebühren die Stimmung versauen.
Deshalb ein paar Tipps, wie man seine Bibliotheksbesuche optimal organisiert.

Tipp 1: Check die Öffnungszeiten deiner Bibliothek oder deiner Zweigstelle. Schreibe sie auf oder speichere sie dort ab, wo du leicht Zugriff drauf hast, sonst fährst du umsonst los! (is mir leider schon zu oft passiert und nervt tierisch!)

Tipp 2: Mach dir eine Liste, mit Büchern/Medien, die du ausleihen willst und check im OPAC die Signatur. Die meisten modernen Onlinekataloge haben auch eine „Merkliste“, in der man die erzielten Treffer abspeichern und ausdrucken kann. Nimm diese Liste mit.

Tipp 3: Bring grundsätzlich immer eine große Tasche oder einen größeren Rucksack mit. Manchmal nimmt man doch ein bisschen mehr mit, als zuerst gedacht *hust*

Tipp 4: Behalte die Leihfristen im Auge! Für Bücher sind es je nach Bibliothek zwischen 2- und 4 Wochen (+ Verlängerung) Hänge die Ausleihquittung gut sichtbar auf, z.B. in die Nähe eines Kalenders oder schreibe dir die Leihfrist in deinen Terminkalender (Leihfristende minus 3 Tage und du bist auf immer auf der sicheren Seite!). Du weißt das Datum nicht mehr? Über den Onlinekatalog deiner Bücherei kannst du dich in dein Kundenkonto einloggen und nachsehen. Oder du rufst/mailst einfach die Bib an.

Extra Tipp – Leihfristen:
Wenn du weißt, dass du den dicken Wälzer nicht innerhalb der Leihfrist + Verlängerung schaffst, dann frag nach, ob es Sonderleihfristen (z.B. üblich während der Sommerferien) gibt.

Tipp 5: Egal, was du ausleihst und mit nach Hause nimmst: Such dir in deiner Wohnung einen bestimmten Platz, wo du die Medien hinlegst, wenn du damit durch bist. Damit stellst du sicher, dass du alles beisammen hast, wenn du die Sachen wieder abgibst. Das kann eine Tasche an der Garderobe sein, ein Regalbrett oder ein Plätzchen auf dem Fensterbrett. So entstehen keine Versäumnisgebühren!

Tipp 6: Es schadet nichts, feuchte Tücher oder Desinfektionsmittel dabei zu haben, damit man sich nachher die Hände abreiben kann. Wenn ich viele Medien durchgesehen und angefasst habe, ist das immer ein Segen. Dieser Tipp lässt sich übrigens auch auf Busfahren (yay, im Sommer – lecker), Ausflüge und Einkaufstouren übertragen.

Morgen gibts Teil 3: „Leihen oder kaufen?“

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