Bokeh-Fotografie

Bokeh findet ich irgendwie faszinierend, aber frag mich nicht warum. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir einbilde, dass die reale Welt hinter einem Schleier liegt und ich mich in einem abgegrenzten Raum befinde. Wenn ich scharfstelle ist alles wieder normal. Ich betrachte gerne Licht.
Aber ich fasel hier herum und vermutlich weißt du gar nicht was das ist :D
Der Begriff „Bokeh“ stammt aus dem japanischen und bedeutet „unscharf“ oder „verschwommen“. Hier kannst du dir ein paar Beispiele ansehen.
Natürlich musste ich das auch mal ausprobieren.

Und als ich bei how about orange eine Anleitung gefunden habe, wie man sich so Bokeh-Muster bastelt, legte ich sofort los.
Es ist kinderleicht und dauert nur wenige Minuten. Nun ja, wenn man sich mehr Mühe gibt als ich, dauert es bestimmt ein bisschen länger…

Einfach Pappe rausholen, Objektiv abmessen, einen Kreis und einen Streifen ausschneiden, alles zusammen kleben und auf die Kamera setzen.

Jetzt muss man nur noch des Nachts irgendwo hin, wo man schöne bunte Lichter sehen kann. Wenn man daheim eine Lichterkette hängen hat, klappt das natürlich auch, aber ich wollte nicht bis Weihnachten warten :D
Herr DingDong und ich standen an einer Kreuzung:

Man erkennt schon, dass man sehr sorgfältig die Motive ausschneiden muss, damit sie gut abgebildet werden. Als ich die Fotos sah hat mich meine Schlamperei und Ungeduld etwas genervt, aber es sieht trotzdem okay aus :)
Ausserdem hat es furchtbar viel Spaß gemacht!

Wie man das besser hinkriegt, könnt ihr hier sehen (auf Englisch)

3 Gedanken zu “Bokeh-Fotografie

  1. Uiuiui, ich bin begeistert! Kannte ich bis jetzt noch nicht und gefällt mir unheimlich gut! Muss ich gleich mal ausprobieren! Deine Bilder sind sehr süß geworden! Liebe Grüße und hab eine schöne Woche!

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