Blogpause, leider.

Tut mir Leid, es geht nicht anders. Ich wusste zwar, dass der Oktober heftig wird, aber das er mich so überfährt, konnte ich nicht ahnen. Und es is noch nicht vorbei! Ich weiß nicht, wann ich dazu komme mit Gehirnschmalz und Formulierungsmuse einen sinnvollen Blogbeitrag zu schreiben (Themen hätte ich genug), auch eine Linksammelei für den Wochenrückblick gestaltet sich schwierig.
Vielleicht geschieht ein Wunder. Vielleicht passiert auch erstmal November.

Bis dann,
FDD

To Do – die Hände in den Schoß legen

Hallo! Bestimmt hat sich vielleicht der eine oder die andere gewundert wo ich bleibe. (Vielleicht auch nicht lol) :D

Also es ist so: Ich habe mir die linke Hand verletzt und das Tippen fällt mir etwas schwer, daher muss ich die Woche noch abwarten, wie sich das entwickelt. Am Freitag werden die Fäden gezogen, deshalb gehe ich davon aus, dass es erst wieder nächsten Sonntag einen Wochenrückblick gibt. Mal sehen. Ich kann nix versprechen, bin aber guter Dinge. Bis dahin genieße ich das herbstliche Wetter und geh viel spazieren, weil ich Schritte für mein Team sammeln muss. Was das genau bedeutet erkläre ich ein anderes mal.

Bis dahin!

To Do im August, Blogpause und Zufallskunst

Meine #zufallskunst Fundstücke aus dem Juli!


(hier haben mir die Farben besonders gut gefallen)


(Lichtspiele)

Das hat Spaß gemacht, hätte aber auch mehr sein dürfen. Momentan bin ich nicht so kreativ.

Aber gut, was steht jetzt für den August an?

Ich habe mir gedacht, dass der Monat August ein Motto tragen sollte. Immerhin hab ich Urlaub und das kann man mit einem Motto feiern, nicht wahr? :D Mein Motto heißt „Entdecker und Entdeckungen“.
Und ja, ich altes Humboldt-Fangirl will mir die Ausstellung im zoologischen Museum anschauen, aber neulich hab ich mich in die Wikipedia Artikel zu Scott und Amundsen eingelesen, daher kommt der Südpol auch mal auf meine Liste. Außerdem will ich was über Mollusken lernen.
Und entdecken will ich selber auch noch, deshalb geht es ins Bodetal zum Wandern!
Deshalb:

Und zwar von jetzt bis zum 11.9.2019
Zwischendurch jage ich bestimmt was durch meinen Kanal.
Bis bald!

Gelesen im Juli

Soooo, der Juli war ein ganz besonderer Lesemonat, denn es gab Schienenersatzverkehr! Und weil ich so tierisch angepisst war von diesem blöden SEV bin ich eine andere Strecke nur mit Bus gefahren, musste dafür nur einmal umsteigen und konnte mich dadurch so richtig schön festlesen bei nur 5 Min. längerer Reisezeit! Pro Strecke komme ich auf eine Lesezeit von 52 Minuten, was bei meiner Lesegeschwindigkeit bedeutet, dass ich pro Tag ein Buch mit ca. 200 Seiten schaffen kann (je nach Müdigkeit und Tagesform)
Weil ich dann immer so schnell durch war, suchte ich mir in der Bücherei extra Titel mit +/- 200 Seiten aus und ging nur nach Cover und Klappentext und das war richtig richtig gut! Mach ich jetzt öfter. Vor allem im Winter.

„Die Weisheit der Wale“ von Steffi Schroeter
Naturcoach Steffi Schroeter trifft die Wale in Norwegen und fängt an zu staunen: Was kann man von den sanften Riesen für sein eigenes Leben an Land lernen?
Fazit: wer eine moderne Version von „Walden“ von Thoreau sucht und eine weibliche Sicht auf Naturerfahrungen haben möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir fehlten ein bisschen die Fakten, aber es war ein schön zu lesendes Büchlein, das mich dann wider Erwarten sehr inspiriert hat.

„Binti“ von Nnedi Okorafor
Binti ist eine außergewöhnliche junge Frau: Sie ist nicht nur eine außergewöhnlich gute Astrolabienbauerin sondern auch die erste Himba, die aufgrund ihres Talents als Harmonienmeisterin an der Oomza Universität angenommen wird. Nur: Die Himba verlassen niemals die Erde, denn die ist ihre Heimat. Und Oomza Uni ist ein Universätsplanet. Schweren Herzens entscheidet sich Binti ihre Familie und ihren Heimatplaneten zu verlassen und dann beginnt das Abenteuer erst…
Fazit: Auf dem Umschlag ist ein Zitat von Neil Gaimann abgedruckt. Und der sagt, man solle sich „bereit machen, sich unsterblich in Binti zu verlieben“ – und was soll ich sagen: Genau das ist passiert. Ich mochte Binti soooo gern. Kann gar nicht genau sagen, warum. Diese Mischung aus afrikanischer Psychospiritualität, diese Mischung aus Tradition und Moderne, das ganze akademische und intellektuelle Gebaren der Protagonisten….herrlich! spannend! dramatisch! voller Angst, Mut, Abenteuer, Freundschaft und Liebe. Genau wie so ne Space Opera halt sein muss. Daher: Lesenswert!!

„Der Unsichtbare“ von H.G. Wells
Ein Mann, eingewickelt in Hut, Handschuhe, Mantel und Verband, betritt einen Gasthof. Er ist mürrisch, hat unendlich viele Kisten dabei und will niemals gestört werden. Kaum angekommen, gibt es in dem kleinen Dorf unheimliche Vorfälle: Diebstähle, die sich keiner erklären kann. Türen quietschen, die Dielen knacken – doch es ist nichts zu sehen…
Fazit: hat mir ziemlich gut gefallen, sehr spannend!


„Die Russland-Expedition: Von der Newa bis zum Altai“ von Alexander von Humboldt, hrsg. von Oliver Lubrich

30 Jahre nach seiner Anden Reise gelingt es Alexander von Humboldt mit Hilfe des russischen Finanzministers Cancrin und durch Genehmigung des Zaren Nikolaus I. eine Expedition durch Russland zu starten. Aus den Reisebriefen Humboldts an den russischen Finanzminister, an den Bruder Wilhelm und den Freund François Arago sowie Ausschnitte aus dem Reisetagebuch seines Begleiters Gustav Rose hat Herausgeber Oliver Lubrich einen aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten Expeditionsbericht zusammengestellt.
Fazit: Als Humboldt-Fan hab ich das Ding natürlich an einem Stück verschlungen. Durch die Briefe Humboldts an seinen Bruder oder an seinen Freund Arago wird eine ganz neue Seite lebendig. Wer sowas mag wird damit sehr glücklich, es ist verreisen im Kopf!

„Der Tag, als wir die Erde drehten“ von Valerié Tong Cuong
Ein heißer Sommertag in Paris. Eine alleinerziehende Sektretärin. Ein alter Herr, ein Filmproduzent und eine Rechtsanwältin. 1 Selbstmörder, der vor die Metro springt. Eine Explosion eines Bürogebäudes und: eine Verkettung von Ereignissen.
Fazit: gut zu lesendes Märchen für Erwachsene mit netten Charaktere.

„Winters Garten“ von Valerie Fritsch
Anton Winter mag den Garten seiner Kindheit, züchtet Vögel in der Großstadt, wird alt – und trifft die Liebe seines Lebens. Nur blöd, dass dann die Erde untergeht.
Fazit: ein sprachgewaltiges Ungetüm, das stellenweise ganz schön grausame Sätze anbietet, die einen umhauen. Da sind Sätze drin, die einen beweihräuchern, aufschrecken, an Zärtlichkeit glauben lassen. Ganz seltsam und ganz wunderbar.

„Schlaflose Nacht“ von Margriet de Moor
Die Nacht ist kalt, die Frau kann nicht schlafen und steigt aus dem Bett. Sie geht in die Küche und schüttet die Zutaten in eine Schüssel. Sie hat ein Gefühl für die Menge und die Zeit, die es braucht, bis der Teig fertig ist. Sie raucht und denkt nach und versteht vieles nicht, aber sie ahnt etwas von Glück. Margriet de Moor erzählt eine schmerzliche Liebesgeschichte, von Abschied und Tod, Wut und Eifersucht und von der Möglichkeit eines Neubeginns.
Fazit: Der Titel und der Klappentext haben mich angesprochen, die sparsame Erzählweise zogen mich dann doch mehr in den Bann als ich gedacht habe und insgesamt klappte ich das Buch am Ende der Busfahrt zufrieden zu, also ja: ich würde es als lesenswert einstufen :D

„Zu nett für diese Welt“ von Jeff Kinney
Gregs bester Freund Rupert hat jetzt auch ein Tagebuch geschrieben und darin stehen viele „Abenteuer“, die Rupert und Greg erleben…
Fazit: total bekloppt und herrlich -genau wie Gregs Tagebücher :D

Achso! Comics habe ich auch gelesen:

Vision – Band 1: Eine (fast) normale Familie und Band 2 Träumen Androiden von virtueller Liebe? von Tom King (Autor) und Gabriel Hernandez Walta (Zeichner)
Vision zieht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in einen Vorort vor Washington, weil er die Avengers im Senat vertreten soll. Während Vision die Welt rettet und sich mit Bürokratie herumärgert, versuchen seine Frau und seine Kinder ein normales Leben rund um Schule und Haushalt zu führen. Wenn das nur so einfach wäre…
Fazit: Okay, das war seltsam beschrieben, denn es ist ganz und gar nicht harmlos. Ich fands sogar ziemlich gruselig! Und ja, es hat mir gefallen und die Geschichte blieb mir noch lange im Gedächtnis.

„Deadpool killt schon wieder das Marvel-Universum“ von Cullen Bun (Autor) und Dalibor Talajic (Zeichner)
Naja was soll man sagen…Möge das Abmurksen beginnen…
Fazit: hm. Der erste Band hat mir deutlich besser gefallen. Die Grundstory war ok, aber irgendwie nix Besonderers.

Soooo. Das wars jetzt.
Was hast du im Juli gelesen? Was war Mist, was war grandios?
Und: Hast du einen 200-Seiten-Roman Tipp für die Busfahrt?

Gesehen im Juli

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ich konnte mich im Juli nicht so gut aufs Fernsehen konzentrieren, deshalb habe ich alte Fernsehserien geguckt (Batman, Alpha Alpha und Star Trek NG) aber ich war sogar 2 mal im Kino!
Oh und meine Liebe für BBC Dokumentationen habe ich auch wieder entdeckt…

Frozen Planet
Dokumentation über die Pole unserer Welt im Wechsel der Jahreszeiten
Fazit: BBC machts halt richtig. Dramatische Bilder und Ereignisse, Informationshäppchen – nicht zu viel und nicht zu wenig, genau richtig für den Feierabend.

Über den Wolken
BBC-Earth Doku in 3 Folgen über die Anden, den Mount Everrest und Rocky Moutains. Menschen, Tiere, Pflanzen.
Fazit: Faszinierend und wahnsinnig schöne Bilder. Die Anden-Folge war mein Favorit.

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit
Biopic über die letzten Lebensjahre von Vincent van Gogh
Fazit: teilweise war mir der Film zu künstlerisch/experimentell und einige Szenen war mir zu flach was van Goghs Wahrnehmungen anging…aber gut…eigentlich hat es gereicht Willem Dafoe als van Gogh anzuschauen und ich wundere mich, warum man den nicht schon viel früher gecastet hat. Das waren richtige Gänsehautmomente, weil ich manchmal wirklich den Eindruck hatte, van Gogh gegenüber zu sitzen. Im Vergleich hat mir „Loving Vincent“ aber insgesamt besser gefallen.

Spiderman Far from Home
Nach dem Blip erholen sich alle und auch Peter Parker denkt an Ferien. Für die gemeinsame Klassenfahrt nach Europa hat er sich auch schon was überlegt: MJ endlich zu sagen, dass er sie mag. Naja leider passt das Nick Fury nicht so richtig in seinen Zeitplan…
Fazit: sorry not sorry, ich finde Tom Holland als Spiderman einfach absolut großartig. Ich mag es auch, dass die neuen Spiderman-Filme eher wie ne Teenager-Geschichte daherkommen die ein bisschen Superheldenkram drin haben. Die Struggles sind real! sehenswerte Action, tolle Charaktere (MJ! wer liebt sie nicht?)

Robin Hood
Neuverfilmung von Otto Brathurst mit Taron Egerton in der Hauptrolle des Robin Hood.
Fazit: Toll gemacht, großartige Actionchoreografie und ein ganz sehenswerter Taron Egerton, der mit Jamie Foxx eine wunderbare Leinwand-Chemie hat. Mit den Kostümen tat ich mich anfangs schwer, aber überhaupt: Der Film ist so surreal was das Design angeht und eher Science-Fiction. Alles erkennt man wieder und dann eigentlich doch nicht. Nottingham ist darin kein kleines Städtchen sondern eine mittelgroße Stadt, die echt mächtig ist und Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft ist. Es ist strange, aber total sehenswert. Und aus der eh schon zeitlosen Robin Hood Geschichte wird eine Story um politischen Aktivismus.

Overboard
Remake von Overboard – ein Goldfisch fällt ins Wasser.
Die Vorzeichen sind anders: Alleinerziehende Mutter Kate schlägt sich mit 2 Jobs durch, lernt nachts für ihre Schwesternprüfung und kümmert sich um ihre drei Töchter. Eines Tages fällt ihr das Glück vor die Füße: Der schnöselige Millionär, der sie nicht bezahlen wollte, bietet dank Amnesie eine Chance zur Rache…
Fazit: witzig und modern, aber der Klassiker mit Goldie Hawn ist natürlich nicht zu toppen.

Das wars schon. Was hast du dir angesehen?

Wochenrückblick KW8/2019

Eine Beichte: Habe ich schon eine Brille gebastelt? Nein. Schaffe ich es noch? Vielleicht! Ich habe noch nicht aufgegeben, aber mir ist leider erst letzte Woche aufgefallen, dass der Februar ja so kurz ist! Wie so ein Dezember, nur mit weniger Hektik aber mit genauso viel Schokolade (wegen Valentinstag, der dieses Jahr nich so krass im Fokus stand, oder is das nur meine Wahrnehmungsblase?) – egal! ich geh gleich wandern, daher kommen jetzt die Links:

Gestern lernte ich etwas über eine Permafrostleiche, die sie in den 1950er Jahren in den Anden gefunden haben. Es war ein 8-jähriger Junge! Die Geschichte des Jungen vom El Plomo ist megainteressant, aber auch eklig und gruselig. #yayscienc

Self-Observation ist die Fähigkeit der Zukunft? hm.

Dieter Rams erklärt seine 10 Design Prinzipien.

If you’re feeling stuck, look inward

Sein Gehirn umprogrammieren auf Glück? Geht das? Ich behaupte JA! Ich mach das schon seit ein paar Monaten und bin glücklicher als die letzten beiden Jahre zusammen. Das Gehirn ist schon erstaunlich. Eigentlich ist es nur Übungssache. Hier ist auch eine Methode.

Marie Kondo, die ja gerne mit Minimalismus in Verbindung gebracht wird, kriegt in diesem Artikel ihr Fett weg – ist sie auch nur ein Self-Helf-Guru?

Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt: Als der Sohn stirbt, erfahren die Eltern auf der Beerdigung von seinem Doppelleben als WoW Charakter

Schöne Poster zum Thema Frauen in MINT (auf Englisch: STEM) – zum download und aufhängen

“Eskimos Have Fifty Words for Snow” is an amazing phrase, because every word in it is wrong.

So, das wars schon!