Mein Biografie-Projekt – Fragen zum Download

Mir wurde über verschiedene Kanäle zugetragen, dass ihr da Interesse an den Fragen habt, die ich für mein Biografie-Schreibprojekt verwendet habe. Also habe ich mir mal die Mühe gemacht, meine Fragen nochmal abzutippen und als .pdf zum Download bereitzustellen.
Ta-Da!
Die Fragen sind zusammengewürfelt. Pinterest ist da eine echte Fundgrube, vor allem für Tagebuchschreiber, Bujo-Fans und Scrapbookbastler. Viele der Fragen habe ich von familysearch.org, den Rest hab ich eben selbst ergänzt. Es passen nicht alle Fragen, weil wir ja alle unterschiedlich alt sind und unterschiedliche Lebenserfahrungen haben. Aber auch an das ist gedacht! Ich habe noch 20 Bonusfragen mitnotiert, damit man sie austauschen kann. Einige Fragen sind sehr unbequem, andere sehr leicht.
Auch wenn du nicht vor hast, deine Biografie zu schreiben, kannst du dir ein paar spanennde Fragen aussuchen und deinen Freunden stellen.
Damit kommt man garantiert in ein gutes Gespräch.

Viel Spaß und viele interessante Erkenntnisse!

Download Biografie-Projektfragen als .pdf

Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe

Wir erinnern uns: Mein Jahresmotto heißt dieses Jahr „Masterteacher“ und dazu gab es auch ein Leseprojekt mit Biografien, Tagebüchern, Erinnerungen und Briefen. Als Mini-Ziel habe ich beschlossen, mir selbst im Tagebuch 52 Fragen über mich selbst zu stellen, damit am Jahresende sowas wie eine Autobiografie herauskommt. Das ist natürlich ein bisschen hochtrabend, weil ich ja noch so jung bin und nicht sooo viel erlebt habe, dass es zu einem Buch taugen würde, aber ich wollte mich mit Fragen ein bisschen entlang hangeln, damit ich den Faden nicht verliere.
Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe | Frau DingDongs Leben.
Diese Nabelschau war furchtbar anstrengend und hat mich manchmal ganz schön runtergezogen. Aber: Ich habe mich dadurch sehr viel besser kennengelernt und ich habe das Gefühl, dieses Jahr persönlich richtig gewachsen zu sein.
Dabei halfen mir viele liebe nette Herzensmenschen, die ich kennenlernen durfte und immer noch kennenlerne. Masterteacher gibts genug, jeder ist das. Man muss sich nur mal jemanden genauer anschauen und Gespräche sehr bewusst führen.

Ich mochte es, wie sich beim Lesen von dicken Biografien ein rundes Bild eines mir unbekannten Menschen formt. Ich kann dadurch sein/ihr Leben in einem Zusammenhang sehen und einordnen. Das ist ziemlich spannend.
Und: Das kann ich bei mir auch, wenn ich über mich schreibe. Ich kann Leitmotive erkennen und einen roten Faden sehen, an dem ich zupfen kann. Ich kann erkennen: Bin ich am richtigen Platz? Ja? Nein? Wieso nicht? Und: Wie komme ich da hin?

Mein eigenes Biografie-Projekt half mir dabei, meine Handlungsmuster zu erkennen. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, konkret in bestimmten Situationen anders zu reagieren als ich will, aber bewusst darauf zu achten und es überhaupt zu erkennen, ist für mich schon sehr viel wert!
Mittlerweile glaube ich, dass das genau der Punkt ist, an dem man blöde Handlungsmuster, die einen nicht weiterbringen, aktiv loslassen kann. #minimalismus
Ich kann das noch nicht so gut. Vielleicht können das andere besser.

Das Lesen von Biografien hat wirklich Spaß gemacht. Das Genre selbst ist supergut geeignet, etwas historisch einzuordnen und sich selbst zu reflektieren. Ich mochte auch biografische Portraits zu einem bestimmten Thema, z.B. die Frauen aus Weimar und deren Einfluss. Oder Briefsammlungen, die entweder einen Charakter zeichnen oder Lust auf Biografien lesen machen.
Ich glaube am meisten Spaß bringen Biografien, von Leuten, die ähnlich ticken wie man selbst. Oder wo man es sich zumindest einbilden kann, dass es so ist. Bei mir waren das Virginia Woolf und Hannah Arendt. (Letztere hat mich mit ihren politischen Gedanken echt gut durch den Sommer gebracht und hat meine Lust am Denken gefördert). Biografien können inspirieren, sich selbst zu hinterfragen und gute Ideen und Eigenschaften zu übernehmen und auszuprobieren.

Übrigens: Genau daran erkennt man eine gute Biografie! Sie macht es möglich, dass wir das Denken, Handeln und Fühlen der portraitierten Person nachempfinden können und lässt uns an ihrer Entwicklung teilhaben und auch Dinge im größeren Zusammenhang sehen.
Und auch noch interessant: Biopics, also verfilmte Biografien fand ich bisher immer ziemlich unsinnig und öde. Aber durch das Lesen von Biografien habe ich diese Art von Filmen auch besser verstanden. Jetzt kann ich Biopics sogar genießen, weil ich weiß, dass sich die FIlmemacher immer auf einen bestimmten Aspekt konzentrieren und davon ausgehend die Person herausarbeiten. Weißt du vermutlich schon längst. Ich hab das bisher noch nicht so wahrgenommen.

Lust, eine Biografie zu lesen?
Diese Fragen können dein Leseerlebnis verstärken:

  • Was hat diese Person mit mir hier und heute zu tun?
  • Welche 3 Fakten, die du über die Person erfahren hast, interessieren dich am meisten oder haben dich erstaunt? Warum?
  • Welche Hindernisse musste die Person in ihrem Leben überwinden?
  • Welche Eigenschaften haben der Person geholfen, erfolgreich zu sein?
  • Welche Lektionen kann ich lernen, wenn ich etwas über andere lese?
  • In welcher Art und Weise beeinflussen sich Leute in dem Umfeld der Person gegenseitig?


Welche gute Biografie hast du zuletzt gelesen? Hat sie dir gefallen? Hast du auch mal eine Biografie von jemanden gelesen, der dir unsympathisch war? Wie war es?
Könntest du dir vorstellen, mal deine Biografie zu schreiben?

Frau DingDongs Fastenwoche – ein Bericht

6 Tage ohne Nahrung ist für mich der ultimative Minimalismus. Das habe ich so ähnlich 2008 schon mal gedacht, aber jetzt steht es mir wieder völlig klar vor Augen.

Frau DingDongs Fastenwoche

„Warum fastest du eigentlich?“

Ich fühlte mich nicht wohl, wusste, dass alles zu viel ist. Zu viel Kaffee (meine lächerlichen zwei Tassen am Tag, aber ja: für MICH zu viel), zu viel Zucker, zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung, Schlaf und Entspannung – Resultat: Zu viele Wehwehchen. Kurz: Ich fühlte mich nicht wohl. Dazu dann auch noch der ewige Kampf des eigentlichen „sich ändern wollens“. Selbstliebe, abnehmen, Sport machen, in Form kommen. Hat nie so richtig geklappt – sondern nur frustriert (gut, ich übertreibe ein bisschen. Mein minimalistisches Sportprogramm rettet mich regelmäßig).
Ich wollte einfach aus dem Hamsterrad des Zu-wenig-Schlaf-Essen-Stress-Koffein-Müde sein aussteigen.

„Wie lange ging das und was hast du zu dir genommen?“

Das Fasten ging insgesamt 8 Tage. Davon 6 reine Fastentage und 2 Kost-Aufbau Tage, damit sich der Verdauungstrakt wieder langsam an Nahrung gewöhnen kann.
2008 habe ich pures Heilfasten gemacht mit Kräutertee, Brühe und Wasser. Dieses Mal habe ich Saftfasten probiert, weil es mir gesellschaftstauglicher erschien, da ich während der Fastenzeit auch Vollzeit gearbeitet habe. Dabei darf man 3x pro Tag einen Obst-Gemüse-Saft trinken (Lieblingskombi: Orangensaft mit Karottensaft, Ekelkombi: Alles mit Rote-Beete!) und 2x (mittags und abends) klare Gemüsebrühe. Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und Kräutertee.

Und wie war es nun? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt?

Klar, jede Menge!
Positiv:

  • Die Feststellung, dass ich ein willensstarker Mensch bin, setzt einen wirklichen Glücksschub frei. Ich fühle mich wirklich schön, standfest und stabil und mag mich selbst. Das ist ein tolles Gefühl und hebt die Laune!
  • Ich brauche weniger essen, als ich glaube (haha. Ich weiß. Aber beim Essen ist das noch mal was anderes). Vor allem brauche ich überhaupt keine Genussmittel.
  • Meine Haut juckt nicht mehr so wie vorher und ist schön glatt und fest
  • 4 kg abgenommen (aber die kommen dann wieder drauf, das is normal. Freut mich trotzdem erstmal.)
  • Meine Haare sehen fantastisch aus
  • Das Fastenbrechen war natürlich total toll. Eine richtige Geschmacksexplosion. Ich nehme auch jetzt noch alle Geschmacksrichtungen intensiv wahr.
  • Ich habe kein Nachmittagstief mehr (durch das Fastenhoch musste ich an einem Tag mit 2 Std. Schlaf auskommen und ich hatte trotzdem kein Nachmittagstief, das war ein bisschen gruselig)
  • Ich habe durch die Gesellschaft gemerkt, was meinen Essens-Trigger auslöst.

Negativ:

  • Ich hatte durchaus Hunger. Das hat mich überrascht und irre gemacht.
  • Mundgeruch. Der Belag auf der Zunge und in der Mundhöhle war wirklich nervig. Gerade im Kundenverkehr.
  • eine Darmentleerung is nie schön.
  • Stimmungsschwankungen – aber Hallo. An Tag 4 bin ich abends total weinerlich geworden und hab elendig gefroren. Das war ganz schön hart.
  • gerade die empfohlenen Saftmischungen mit Rote Beete waren so grausig, dass ich davon vermutlich einen Schaden davon getragen habe.
  • Ich hätte mir gerne mehr Ruhe gegönnt. Das nächste Mal werde ich wieder im Urlaub fasten.
  • es war wirklich manchmal ziemlich heftig, wenn die Kollegen leckere Sachen zu Essen hatten oder mal wieder jemand Süßkram mitgebracht hat. Das hätte meine Willenskraft beinahe gekillt.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ich taste mich vorsichtig an das Nahrungsspektrum heran und esse sehr achtsam. Werde solange wie möglich auf Genussmittel verzichten, weil ich mich jetzt so gut fühle.
Ich nutze den Fastenerfolg, um mal zu schauen, wie ich meine Ernährung genau verbessern kann. Ich möchte aber trotzdem weiterhin intermittierend fasten, also nur um 10:30 und gegen 20 Uhr essen. Das habe ich ein Jahr lang gemacht und tat mir gut. Ich werde auch ausprobieren, wie sich ein Entlastungstag pro Woche anfühlt und ansonsten die postiven Erfahrungen aus meinem Minus-1-Experiment mitnehmen. Mal sehen.

Ich will jetzt auch fasten! Wie fange ich an?!

Super! Aber:
Fasten ist ein Projekt, für das man Konzentration und Willensstärke braucht. Das kann man nicht so spontan von heute auf morgen. Vor allem, wenn du irgendwelche Vorerkrankungen hast oder sehr dünn bist. Sprich mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist ja ne Fastenkur in einer Klinik besser als es selbst alleine zu versuchen?
Leih dir in der Bücherei einen Fastenratgeber aus und lies dich in die Thematik ein. Prüfe genau, ob das was für dich ist.

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir über das Kontaktformular.

Hast du denn schon mal gefastet? Wie war es für dich?

Wochenrückblick KW42/2016

wochenrueckblick / digitale Fundstücke - Linklove

Sooooo. Gottseidank ist Wochenende, gottseidank hab ich wieder Internet :D Wie am Mittwoch geschrieben, kommt hier nun ein Fazit des Mini-Digital-Detox. Ich hab das Smartphone unter der Woche zu Hause gelassen und geguckt, ob sich was verändert. Hat es.
Insgesamt betrachtet war es ganz schön nervig und langweilig. Allerdings nur, weil man sich auch daran gewöhnt hat. Mir gefällt es, sofort informiert zu sein oder schnell etwas auf Wikipedia nachlesen zu können.
Es gab sogar 3 Situationen, wo ich ein Smartphone gebraucht hätte, aber trotzdem hat es auch irgendwie so geklappt. Ich bin aber auch ruhiger geworden, hab in der Mittagspause immer einen Spaziergang durch den Park gemacht und ließ die Timeline Timeline sein. Die Mini-Pause hat auch gereicht, um mir mal ne bessere Strategie im Umgang mit dem Smartphone auszudenken und das werde ich die nächsten Wochen einüben.

Hier nun aber ein paar Links:

Tolles Format mit interessanten Themen – Streetphilosophy

„When we feel heard and have time and space to hear others, we feel connected, safe and accepted“ – dem kann ich nur zustimmen.

Top 10 Smart Alternatives to TED Talks – schöne Liste

Musik!

Ab November gibts wieder die #konsumauszeit – ich weiß zwar noch nicht, ob ich mitmache, weil ich immer noch keinen Wintermantel habe, aber mal sehen. „anders konsumieren“ ist vielleicht auch interessant. So wie die Fernsehauszeit von Regenblumenwiese

Das wars schon. Schönes buntes Restwochenende!

Hilfe, ich bin ein Smombie! – Digital Detox, Selbstakzeptanz und Minimalismus

Da hab ich jetzt zwei Wochen gegrübelt, worüber ich schreiben könnte und dann fliegt mir das Thema direkt vor die Füße. Ich beherzige also die alte Bloggerweisheit: „Schreibe darüber, was du gerade erlebst und was dir wichtig ist“ und das tue ich. Denn es herrscht Alarmstufe Rot – ich bin zum Smombie mutiert!

Hilfe, ich bin ein Smombie - Digital Detox, Minimalismus und Selbstakzeptanz | Frau Ding Dongs Leben.

Ich knips hier und da mal ein Foto, lade es auf Instagram oder auch nicht, teile Blödsinn mit Freunden via Telegram, treffe Verabredungen und checke hin und wieder Pinterest und Twitter auf dem Telefon. Sonst eigentlich nix. Wenn ich mit anderen unterwegs bin, bleibt das Handy in der Tasche. Eigentlich nicht schlimm, wenn man das so liest. Fühlt sich auch nicht schlimm an, wenn ich alle 20 Minuten zum Handy greife.

Aber: ich check auch schnell mal meine Mails im Gehen. Ich höre nicht mehr richtig zu und kann mich schlechter aufs Lesen konzentrieren (was, zugegeben, auch an meiner Literaturauswahl liegt…) und jetzt kommt wohl das Allerallerschlimmste: Ich habe angefangen mich mit diesen Menschen in diesen gekünstelten Instagram-Bilderwelten zu vergleichen! Das ich da so reingerutscht bin, erschreckt mich. Denn ICH WEIß es doch eigentlich besser. Nicht so schlank und fit wie die Mädels in den Yogahosen, kein besonderes Essen morgens, keine atemberaubende Natur und auch kein minimalistisches Arbeitszimmer mit Designerstücken. Ich gucke ins Handy. Ich sehe mich um und fühle mich schäbig. Ich wurde unzufrieden mit mir und meinem Leben. (ich neige auch ohne Instagram zu Übertreibungen)

Darüber kann ich, wenn ich länger reflektiere und das alle für mich sortiere, herzlich lachen. :D
Viel zu spät habe ich jedoch bemerkt, was da wirklich los ist. Der Mechanismus des Sich-Scheiße-Fühlens durch Instagram ist nämlich viel subtiler und gemeiner und geht so: Ich sehe, was Leute, die ich kenne und mag alles „liken“ und ordne mich da sofort irgendwie ein. Ich vergleich mich mit Leuten und Dingen, weil ICH gerne geliked werden will.

Als mir das am Sonntag zum ersten Mal klar wurde, wusste ich: Zeit, was zu ändern und zu verzichten. Deshalb experimentiere ich diese Woche ein bisschen mit Digital Detox.
Ich lass das Telefon zu Hause.
Abends ein bisschen im Internet surfen, nette Mails beantworten und Twitter checken, darf ja passieren. Bei Instagram gucke ich nur den Feed, aber erstmal nicht, was die anderen mögen.
Damit lässt sich die Perspektive hoffentlich wieder gerade rücken.

Das habe ich mir überlegt:

1. Allen wichtigen Menschen Bescheid geben, die sich höchstwahrscheinlich melden werden. Einige werden es nicht mal bemerken, wenn du mehrere Tage aus der Matrix verschwindest.
2. Baby Steps zählen auch. Klar könnt ich das Handy abschalten und erst am Sonntag wieder anstellen. Aber das wäre mir gerade viel zu heftig und überfordern will ich mich nicht. Also Reduktion.
3. Die Umwelt wahrnehmen. Ich hab gestern in der Mittagspause einen 30-minüten Spaziergang durchs Herbstlaub gemacht und es war wunderschön.
4. Offen sein für neue Erfahrungen
5. Sich selbst diese wichtige Frage stellen: Was brauchst du jetzt? und lernen, auf seine Bedürfnisse zu hören.

Gestern war Tag 1. Heute ist Tag 2. Am Sonntag erzähle ich im Wochenrückblick dann kurz, wie es insgesamt gelaufen ist und ob es was gebracht hat.

Wie ist das bei dir? Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, zu viel „Phone“ zu suchteln? Wie gehtst du damit um? Hast du eine Smartphone-Knigge? Braucht man das? Wann? (Und wieso, wenn sich keiner dran hält?)
Welche Apps sind bei dir ständig offen?

Mein minimalistisches Sportprogramm

Neulich wurde ich per Mail gefragt, was eigentlich aus meinem 3 Minuten-Bewegungsprojekt geworden ist.

Ich mache sie nicht mehr. Wie üblich bin ich irgendwann krank geworden, dann war ich im Urlaub und dann isses eingeschlafen.
Aber gelernt habe ich trotzdem was Entscheidenes: Ich weiß jetzt wie ich mich selbst austricksen kann, um mehr Sport zu machen. Durch dieses 3-Minuten-Dings habe ich nämlich ein paar Kriterien für ein minimalistisches Sportprogramm aufgestellt.

Ein minimalistisches Sportprogramm muss für mich folgende Kriterien erfüllen:

  1. es muss einfach sein
  2. möglichst ohne Geräte auskommen
  3. es muss überall machbar sein
  4. wetterunabhängig
  5. Tag und Nacht
  6. ich kann es allein tun

Boom! Magic. Ich habe was gefunden, was für mich tatsächlich mehrmals die Woche nach Feierabend klappt:

1. Walk @ home
Das ist ein ganz stinkend einfaches Cardioprogramm von Leslie Sansone. Man braucht nicht mal viel Platz und wenn man die Clips schon ein bisschen kennt, kann man sie sogar übers Smartphone im Hotelzimmer abspielen und ein bisschen Ausdauertraining machen. Bei viel Zeit mache ich den 3 Mile Walk, bei wenig Zeit dann eben nur 15 Min.


2. 10 Min. Solution

10 Min. Kurz und Knackiges Kraftworkout. Gibt diverse Videos, z.B. Dance Workout (und ja, ein bisschen muss ich über dieses „Fat Blasting Dance Mix“ lachen) oder Pilates. Es gibt wenige Übungen, aber viele Wiederholungen. Den Anleitungen kann man folgen und es haut teilweise ganz schön rein. Und ey, Bauchworkout ohne Rücklage!

Um dran zu bleiben, habe ich mit ner Kollegin nen Deal: Wenn einer von uns beiden Sport in irgendeiner Form macht, schickt man der anderen ein Foto/Video/Screenshot von der App und die andere muss nachziehen! Es gibt 4 Joker pro Monat, um mal auszusetzen. Anfangs lief gut, dann wurden wir abwechselnd krank, aber da wir ja von niemanden Elektroschocks bei Nicht-Einhaltung des Deals bekommen, versuchen wir es jeden Tag neu :D

Ich weiß, für euch Sportskanonen ist das Pillepalle, aber ich muss mich immer ein bisschen betrügen.

Wie sieht dein minimalistisches Sportprogramm aus? Welche Kriterien hast du dafür?

Apokalypse light oder: ein Leben aus Eimern

apokalypse light - mein leben aus dem eimer

Mein Pfingstwochenende war gesegnet mit einer – für hiesige Verhältnisse und mit weichgespülten Charakteren – Katastrophe.
Im Nachbarhaus, mit dem wir zusammen an der Wasserversorgung hängen, gab es eine geplatzte Leitung. Das Treppenhaus stand unter Wasser, ebenso die Erdgeschosswohnungen. Ein Nachbar ist im Urlaub, der weiß noch nix von seinen schwer durchnässten Polstermöbeln…
Das bedeutete für mich und andere: Von Sonntagvormittag bis Dienstagnachmittag gabs kein Wasser aus der Leitung. Hamburgwasser hat netterweise einen Tank in die Straße gestellt (leider nicht direkt vor das betroffene Haus, sondern in die Nebenstraße) und wir konnten uns dort mit Eimern und Wasserbeuteln unseren Wasservorrat abzapfen. Dort traf man auch hin und wieder nette Leute, mit denen man sofort ins Gespräch kam.

Auch wenn es nervig war, war die ganze Erfahrung interessant.

Wie viel Wasser braucht man eigentlich täglich?
Welche Gefäße im Haushalt lassen sich gut befüllen und tragen?
Wann drücke ich tatsächlich mal die Klospülung und wann gönne ich mir einen Tee oder Kaffee?
Was mache ich, wenn ich nicht mal mehr Strom habe?

Hahn auf. Hahn zu.
So einfach. Jeden Tag.
Ein Reflex.

Hahn auf. Hahn zu.
Duschen mit warmen Wasser.
Hände waschen.
Wäsche waschen.
Ein Glas Leitungswasser trinken.
Plötzlich ein Luxus.

apokalypse light - mein leben aus dem eimer

Interessant an dieser Lightversion der Apokalypse fand ich, dass das ganz eng mit den Fragestellungen „Was brauche ich?“ und „Was ist wirklich nötig?“ zusammenhängt. Und auch über meine Sachen mache ich mir wieder Gedanken. Herr DingDong hat wundersame Dinge aus seinem Globetrotter-Sortiment gezogen! Einen Wasserbeutel zum Aufhängen, damit konnte man prima duschen und Haare waschen. Vor allem, wenn der Sack über Nacht auf der Heizung lag und man WARWMES Wasser hatte. Oder das Faltwaschbecken. Das hat das Hände waschen enorm erleichtert, weil man es endlich wieder alleine tun konnte und man niemanden brauchte, der einem Wasser über die eingeseiften Hände schütten musste. Alles Dinge, die man zwar nicht unbedingt als Großstadtminimalist braucht, die aber plötzlich ein Mehr an Komfort boten in diesem Szenario und das wiederum ist gut, um die Laune oben zu halten.
Wäsche haben wir gottseidank am Freitag schon gewaschen, daher war das kein Problem. Aber was wäre, wenn ich nur eine Mini-Garderobe hätte, wo ich jeden spätestens jeden zweiten Tag hätte waschen müssen? Klar – Waschsalon. Aber was wäre das in einem wirklichen Notfall geworden, wenn es nirgends Wasser gäbe?

Das sind für mich furchtbar interessante Gedankenspiele. Und es geht auch viel ums Aushalten können.

apokalypse light - mein leben aus dem eimer


Was ich gelernt habe und über was ich noch nachdenken muss:

  • In Krisenzeiten (auch wenn sie so lahm auf Level 0 sind wie gerade beschrieben) halten die Menschen zusammen. Ich glaube fest daran, dass das irgendwie in uns drin steckt
  • Pragmatisch denken und nicht jammern ist ein Key Skill. Immer.
  • Bei guter Laune bleiben hilft auch immer
  • Smalltalk mit Fremden ist in solchen Situationen überhaupt kein Problem mehr. Anlassbezogen kann man sofort gut ins Gespräch kommen. Das lässt sich sicherlich auf den Alltag übertragen. Irgendwie.
  • Keine Scheu vor Reden über Fäkalien. Wenn die Klospülung nicht funktioniert, ist alles anders.
  • besondere Lebensstile (z.B. Ernährungsformen, Diäten, müllfrei u.ä.) können unter katastrophalen Umständen nicht unbedingt berücksichtigt werden. Wie flexibel ist der eigene Lebensstil? Wie komm ich damit klar?
  • man kann anderen besser helfen, wenn man selbst weiß, was zu tun ist

Hier in Schland gibts weder große Tornados, Mega-Erdbeben oder Tsunamis, aber wir kennen starke Herbststürme und Hochwasser und den dazugehörigen stinki-Schlamm. Interessant sind Katastrophenszenarien trotzdem. Oder warum sonst schauen wir uns die Hollywood-CGI-gemachten Krisenfilme an?

Deshalb gibts für Interessierte noch ein paar Links:
Ratgeber für die Notfallversorgung
Eine persönliche Checkliste für eine Notfallausrüstung
Ein Buch, das schon länger auf meiner To-Read-Liste steht: Apokalypse jetzt – ein Selbstversuch von Greta Taubert
Und hurra – eine Liste mit apokalyptischen Katastrophen zu jedem Thema und wer Bücher mit dem Thema „Endzeit“ lesen will, kann ja mal in meine Liste gucken.


Welche Erfahrungen hast du ohne Strom oder Wasser gemacht? Wie lang war der längste Zeitraum, den du ohne fließend Wasser oder Strom verbringen musstest? Warst du mal von einem Hochwasser direkt betroffen?

Nichts tun – ein Bericht

Lange habe ich mich gefragt, was das „nichts tun“ eigentlich ist. Wann tut man „nichts“? Frag den Kollegen nebenan doch mal, wann er zuletzt „nichts“ gemacht hat? Gibts da ne Antwort? Oder du fragst konkret: „Was hast du am Wochenende gemacht?“ Antwort: „Nichts“ – und bei genauerem Nachfragen kommt dann doch heraus: ausgeschlafen, gelesen, eine Folge der akutellen Lieblingsserie geguckt, ein bisschen geputzt usw. – aber das ist doch nicht „nichts“!?!
Selbst bei einer Meditation tut man doch was – nämlich versuchen an „Nichts“ zu denken – haha
Echt, das Thema ist doch verrückt, oder nicht?

nichts tun - wie geht das? warum soll das gut sein?  Ein Experiment | Frau DingDongs Leben.

Naja, jedenfalls habe ich beschlossen, es aktiv(!) zu erforschen und was eignet sich dafür am Besten als ein Kurzurlaub im Ferienhaus mitten in der Mecklenburg-Vorpommerschen Pampa? Genau.
Also sind wir da hingeöddelt. Ohne Plan, aber mit seeeehr viel Gepäck. (Was hauptsächlich die Astro-Ausrüstung war…)
Wir wollten ein paar Tage raus und ein bisschen Vögel und Sterne gucken. Es gab ein paar lose geplante Events und Aktivitäten, wovon wir nur eine gemacht haben: Eine Adler-Safari, die nach 3 Stunden vorbei war. Der Rest zur freien Verfügung.

Also, wie macht man eigentlich „nichts“?
Es geht nicht ums rumsitzen oder rumliegen und die Wand anstarren. Das kann zwar Teil vom Nichts-tun sein, aber ich glaube es geht viel mehr darum, einfach mal den Tag bzw. die Tage ungeplant verlaufen zu lassen. Sowas fällt mir sehr schwer, weil ich natürlich drauf gepolt bin, möglichst viel mit meiner begrenzten Zeit anzufangen. Ich bekomm leichtes Herzrasen, wenn ich merke, wie interessant die Welt ist und wenig Zeit ich dafür habe. Und dann auch noch die vielen Projekte und Dinge, die erledigt werden müssen. Daher plane ich gerade im Urlaub immer für alles Mögliche. Ich hatte Bücher, Comics, Schreibzeug, Fernglas und eine Artenliste im Gepäck. Gelesen: NULL. Im TV herumgezappt: ein bisschen. Draussen in der Gegend rumgehockt und mit dem Fernglas Vögel angeguckt: Viel. Geschlafen: megamäßig viel.

nichts tun - wie geht das? warum soll das gut sein?  Ein Experiment | Frau DingDongs Leben.

Anfangs war das ungewohnt. Aufstehen, frühstücken, gemeinsam überlegen, was wir machen, keine Antwort wissen. Zeit verstreichen lassen, doch los fahren. Rumsitzen oder rumstehen und Vogelstimmen lauschen. Nachmittags Kafee trinken, spazieren gehen, einpennen, aufwachen, sich im Ferienhäuschen umsehen, dann irgendwann richtig zu Bett gehen.

Aber man gewöhnt sich erstaunlich schnell ans nichts tun. Die 3 Tage, die wir dort waren, fühlten sich an wie 3 Wochen. Zeit wurde unwichtiger, der Drang „etwas“ zu tun, löste sich auf.

Ich frage mich, woher das kommt, dass wir uns immer so zu stopfen mit Terminen, Verpflichtungen, Ideen und Aktivitäten. Woher kommt dieser Zeitdruck? Da machen wir doch gerne mit, weil Zeit „kostbar“ ist. Aber wie findet man da das richtige Maß? Ich habe das so phasenweise, da kommt dann immer alles zusammen. Und dann passiert mal 2 Monate lang absolut gar nichts und ich düdel selbst vor mich hin mit meinen Projekten. Hm.

Nichts tun.
Nichts sagen.
Nichts planen.

Wann hast du das zum letzten Mal gemacht? Wie gehts du mit „Leerlauf“ im Kalender um? Was ist „Nichts“?

Tschüss, 2015! Ein Jahresrückblick.

Der letzte Eintrag in diesem Jahr – waaah!!
2015 war für mich ein sehr interesssantes Jahr, obwohl ich manchmal auch ziemlich kraftlos war. Ich musste dieses Jahr hart daran arbeiten, mir meine Laune aufgrund einer dummen beruflichen Situation nicht verderben zu lassen. Aber ich glaube, das habe ich mit meinem Jahresmotto ganz gut geschafft.
Mein diesjähriges Motto war „Wachstum & Veränderung“ (auf englisch growing & glowing, das find ich griffiger:D) und bot mir genügend Freiräume, mich in diversen Bereichen auszubreiten, abzulenken und einzutauchen. Weil 2014 nicht so gut gelaufen ist, wollte ich mehr Struktur reinbringen und habe jedem Monat auch ein Motto verpasst. Das hat Spaß gemacht, aber es gab auch Monate, wo es nicht geklappt hat. Für 2016 werde ich die monatlichen Absichten wieder bleiben lassen, da ich mir ein anderes Projekt für mehr Struktur ausgedacht habe und mich manchmal die Monatsmottos unter Druck gesetzt haben.

jahresrückblick2015

2015 habe ich quartalsweise unterteilt in Körper, Geist, Soziales und Kreatives.
Der Jahresanfang war gelungen: 8 Stunden Schlaf für mehr Energie war der Plan und obwohl das mit dem ausreichenden Schlaf nicht so wirklich funktioniert hat, habe ich mehr Energie aufgeladen. Erst nach dem Monat kam es, dass ich ausreichend geschlafen habe und es immer noch tue. Seltsam! Mit meinem 3 Min. Sport Dings wars mal so mal so. Das erste Quartal eignet sich meiner Meinung einfach nicht für körperliche Vorsätze. Immer wenn ich den Dreh raus hatte, wurde ich krank und musste von vorne anfangen. Und dann gab es wieder so viel anderes zu tun, dass ich schlicht und einfach vergessen habe, 3 Minuten herumzuhopsen. Das Problem mit der Bewegung habe ich aber im Laufe des Jahres auch noch anders gelöst. Thema gesunde Ernährung ist top! Ich esse kaum noch Fastfood, weil Herr DingDong und ich dank Chris‘ Kochtüten einträchtig nebeneinander in der Küche stehen und uns mit frischen Zutaten etwas Leckeres zu essen zaubern. Wir verursachen dadurch keine Reste, kaum Müll, müssen nicht extra einkaufen und ich gehöre nun zu den Menu-Planern, die einen wöchentlichen Speiseplan vorbereiten! Außerdem habe ich im Urlaub gelernt, dass zwei mal am Tag essen DAS Ding für mich ist und das auch wunderbar im Alltag klappt. Ich habe eine 3. Mahlzeit wegminimalisiert und esse nur noch um 10:30 und abends (gegen 20 Uhr)
Dann durfte ich dieses Jahr viel über Mode und Stil lernen. Danke an dieser Stelle an Materialfehler, für die tatkräftige Unterstützung! Ich habe einen VHS Kurs zur Stilberatung mitgemacht und das waren gut investierte 60 Euro. Das Wissen über Farben, die mir stehen, und einem Stilmotto hat mir so viel Erleichterung beim Shoppen verschafft! Ich kann das gar nicht glauben, wie einfach das geworden ist. Losgehen, wann es Zeit und sich ausschließlich schöne Dinge kaufen, die man wirklich braucht ist mir dieses Jahr gut gelungen. Ich hab jetzt schön langsam sogar den Bogen raus mit SecondHand Shopping und das finde ich klasse!

Im Bereich Kreatives und Soziales haben meine Challenges auch mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Ich habe zwar mehr Bilder gestaltet und mein Scrapbook-Postkartenalbum hat mich das ganze Jahr kreativ begleitet, aber solche Sachen wie Streetart oder jeden Tag seine Morgenseiten schreiben, ist etwas, was ich mir vornehmen muss, damit es auch passiert. Diese kleinen Challenges taten gut, weil sie mir aus meiner Komfortzone geholfen haben.

Der Bereich „Soziales“ ist immer noch total schwach. Wird es wohl immer bleiben. Ich brauche einfach genügend Zeit zum Alleinsein, damit meine Batterien wieder aufgeladen werden. Ich muss gut auf mich aufpasssen und das habe ich 2015 gelernt und endlich auch akzeptiert. Der Trick ist – auch was Neues für mich – seine Bedürfnisse den anderen mitzuteilen. Dann ist das überhaupt kein Problem. Mit der Social Media Challenge und der #Konsumauszeit habe ich aber die soziale Komponente im Internet wiederentdeckt und wie viel Spaß das macht, wenn man es denn so nutzt. Denn da steckt die wahre Power drin!
Abgesehen davon war ich auch zu diversen Minimalismus-Stammtischen. Das große Minimalismus-Treffen in Frankfurt war ein grandioser Abschluss meines Urlaubs. Aber auch so ein Konzert, das ich allein besucht habe, hat mich in sozialer Hinsicht weitergebracht.

In meinem Scrapbook-Album hab ich ne Liste mit allem, was ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht habe. Zum Beispiel afrikanisch und koreanisch gegessen. Leeeeecker!!! Ich war zum ersten Mal im Grenzschichtwindkanallabor und im Tropengewächshaus, ich habe einen MOOC mitgemacht und ein Kleid gefunden, ich habe zum ersten Mal Facetime ausprobiert und amerikanischen Käsekuchen gebacken. Und nun bin ich auch noch unter die Ornithologen gegangen! Naja, Vogelbeobachtung bringt schon Spaß, aber wenn Hörnchen zu Besuch kommen zerfließt man vor Niedlichkeit :D #truestory

ferdi

Und wenn ich dann die Liste oben anschau, muss ich immer lachen. Weil das eigentlich ne Wunschliste war, die ich so hingeschrieben habe und dann trotzdem so viel davon passiert ist. Ohne großartige Anstrengung! Laut lache ich beim Punkt „viele Museen (4)“ – ich habe dieses Jahr definitiv mehr als 4 Museen besucht, es waren: 15!

Hahaha, mal sehen was das neue Jahr für mich bereithält! 2015 war jedenfalls toll.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch! Hab Spaß, zünd ne Kerze an, gestalte dir dein eigenen Neujahrsritual, mach im Tagebuch einen Rückblick und schreib dir selbst ne Wunschliste für 2016.
Was steht drauf?

Weihnachten Unplugged

weihnachten2015

Um die Feiertage richtig zu genießen, habe ich eine Offline-Pause eingeplant. Ich werde vom 24.12. bis zum 29.12. nicht online sein, keine Nachrichten auf Twitter versenden, keine bunten Bilder auf Pinterest oder Instagram anklicken, keine Mails beantworten, keine Blogbeiträge schreiben und erforschen, was das mit mir macht.
Ich bin ein bisschen nervös, weil ich sowas schon lange nicht mehr gemacht habe und ich es vermutlich schlecht durchhalten kann. Ich bin gespannt!


Ich wünsche dir ein fröhliches Fest und entspannte Feiertage!

Hier gehts am 30.12. wieder weiter.