Gelesen im August und im September

Ja, es ist nicht Mittwoch. Die Hand ist zwar heil, aber jetzt bin ich erkältet und nur am Abschlaffen…ich tipp das schnell hier hin und verkriech mich gleich wieder ins Bett.

Der August war ja mein Urlaubsmonat und davon bin ich die meiste Zeit draußen gewesen. Abends war ich durch das Wandern so müde, dass ich dann auch nicht so viel lesen konnte und von diesem Zustand bin ich in eine richtige Leseflaute gerutscht. Mal sehen wann ich da wieder rauskomme. Die Liste sieht entsprechend aus.

„Die letzte Crew des Wandersterns“ von Hans-Arthur Marsiske
2028, Alltag auf der ISS: Die dort lebende Crew macht alles zur endgültigen Stilllegung fertig. Daher gilt es aufzuräumen. Beim Beenden der Testreihen und Experimente machen die Wissenschaftler bei einem Experiment mit Marsproteinen eine unerwartete Entdeckung. Parallel dazu beobachtet Jaija, Mitglied und „Seherin“ eines Naturvolks auf einer einsamen Insel, fern von jeglicher Zivilisation den ständig vorbeiziehenden „Wanderstern“. Ob das ein Zeichen ist? und wenn ja, welches?
Fazit: ich mochte es, aber ich kann es nicht so richtig weiterempfehlen, da es viel zu speziell ist. Für Fans von Kubriks 2001 oder der ISS ist es bestimmt sehr lesenswert. Stellenweise musste ich oft auch an die Bilder aus „Gravity“ denken. Ich mochte die Ideen die darin steckten, die nicht nur das Fachwissen des Autors sondern auch philosophische Betrachtungsweisen zulassen. Insgesamt war es mir aber dann doch zu wenig emotional und ich hätte dann doch mehr Drama erwartet, aber andererseits passiert das bei Astronauten, die ja bekanntlich Nerven aus Stahl haben, wohl nicht.

„Der Würfel“ von Bijan Moini
Der Würfel, eine alles durchdringende KI, bestimmt das Leben der Menschen in Deutschland. Für das Grundeinkommen ist gesorgt, es steigt, wenn man einen hohen Pred-Score hat. Je höher der Score, desto mehr kann der Würfel das Verhalten vorausahnen und entsprechend Vorschläge zu einem guten und gesunden Leben unterbreiten. Dann bekommt man auch noch mehr Geld und kann sich schöne virtuelle Tapeten „smalen“ oder mit seinen „smeyes“ und „smears“ die Obdachlosen aus den Straßen oder Schimpfwörter ausblenden.
Taso macht da nicht mit. Er ist Offliner und Gaukler. Seine Entscheidungen trifft er zufällig um seinen Predscore möglichst niedrig zu halten. Das klappt gut, aber viele Freunde hat er nicht und es gibt deshalb auch regelmäßig Differenzen mit seinem Bruder Peter, der „drin“ ist. Er lebt mehr schlecht als recht. Dann kommt allerdings unerwarteter Besuch: Jugendfreundin Dalia ist aus einer Offline-Sekte geflohen und will nun ein schönes Leben in Freiheit. Taso hilft ihr beim Eintritt in die Würfelwelt und das stellt sein Leben so ziemlich auf den Kopf…
Fazit: also es liest sich spannend wie ein Film. Ich hoffe, dass das Buch verfilmt wird. Es hat mich an eine Mischung aus „Blade Runner“ und „Minority Report“ erinnert und hat mir wahnsinnig gut gefallen. Tolle Charaktere, gute Ideen und jede Menge grausliches „ah omg“ Gefühl. Ich fand das alles sehr realistisch, gut durchdacht und kann es daher nur empfehlen.


„Die Harz-Reise“ von Heinrich Heine

Student Heine kehrt Göttingen den Rücken und wandert in den Harz. Dort macht er nicht nur Bekanntschaft mit der Natur, sondern trifft auch nette Mädchen. :D
Fazit: wer mal in den Harz fährt sollte Heines Harz-Reise unbedingt lesen. Es ist kurz und ganz schön sarkastisch gewürzt, ich hab gut gelacht und wusste gar nicht, dass Heine so bösartig sein kann. Toll!

„Die Kunst, einfach gut zu sein“ von Robert Twigger
Robert Twigger ist Philosoph und kann das perfekte Omelett machen. Naja. Für seine Verhältnisse. Er nennt das „Mikromeisterschaft“ und davon gibt es viele. Die Idee hinter dem Buch ist, kleine Erfolge zu haben statt ständig große Anstrengungen zu machen. Wie das genau geht und warum das Vorteile bringt erklärt Twigger mit netten Illustrationen (zeichnen ist auch eine Mikromeisterschaft, btw) in seinem Buch.
Fazit: Sehr inspirierend und motivierend. Hab ich sehr gerne gelesen!

„Duell im ewigen Eis: Scott und Amundsen oder die Eroberung des Südpols“ von Rainer-K. Langner
Bekanntlich weiß man ja, dass die Norweger unter Amundsen die ersten am Südpol waren. Scott kam mit seiner Crew enttäuscht an und schaffte kaum mehr den Rückweg, während es für Amundsen eher ein Skiausflug war. Was da genau schiefgelaufen ist bzw. was die Expedition zum Erfolg führte, erfährt man in diesem (kurzen) Buch
Fazit: selten hat mich ein Buch so mitgenommen wie dieses! Ich musste darüber so viel reden und nachdenken…tu dir den Gefallen und lies es auch. Es sind nur 224 Seiten aber diese sind voller Drama, Arroganz, falschen Einschätzungen, Mitgefühl und Zorn.


„Space Girls“ von Maiken Nielsen

Juni wächst in den 50ern in New Orleans auf. Wenn sie nicht gerade irgendwo hin rennt, will sie fliegen, also macht sie unter den Fittichen von Stiefvater Ben mit 17 ihren Pilotenschein. Sie fliegt mit anderen Frauen Rennen und hat als Vorbild Jerry Cobb, die wiederrum von Dr. Lovelace gefragt wird, ob sie am Mercury Programm zur Astronauten Ausbildung teilnehmen will. Jerry zögert nicht lange und sagt zu. Wie gut das Dr. Lovelace noch andere Frauen für sein Testprogramm sucht.
Derweil überschattet ein dunkles Geheimnis Junis Familie…
Fazit: sehr lesenswert. Über das Mercury Programm weiß man ja einiges, von den Frauen, die als Mercury 13 Team getestet wurden fast gar nichts. Dieser Roman bietet einen idealen Einstieg und vermischt empathisch und spannend eine Flucht- und Familiengeschichte aus dem zweiten Weltkrieg mit dem amerikansichen Space-Race Gefühl der 60er unter Wernher von Braun und den Apollo Missionen. Hat mir sehr gut gefallen.

Welchen spannenden Roman hast du zuletzt gelesen?

Gelesen im Juni

Keine Ahnung wie das kam, aber da bummelte ich einmal durch eine andere Büchereifiliale und schwupps, hatte ich meinen Rucksack so voll mit Büchern, dass er kaum mehr zu ging. Dementsprechend hab ich auch gelesen.

„Verletzlichkeit macht stark“ von Brené Brown
Die Schamforscherin Brené Brown, die man vermutlich von ihrem TED Talk bzw. ihrer Netflixshow kennt, erzählt in diesem Buch wie uns Verletzlichkeit stark macht und was das für uns bedeuten kann.
Fazit: Wenn man „Die Gaben der Unvollkommenheit“ von ihr gelesen hat, bringt einem dieses Buch nix Neues. Es war aber trotzdem gut geschrieben und leicht zu lesen.

„Der kleine Alltagsmagier“ von Claudia Duwe
Mr. Everyday, der Alltag, ist voller Magie – weil er ein Zauberer ist. Er nennt sich daher in dem Buch Mr. ED und zeigt dir alles aus seinem Zauberkoffer, was du für eine magische Alltagsgestaltung brauchst.
Fazit: Selbstcoaching mit einer netten Idee gemixt? Bin dabei. Das Buch war schön in der Hand zu halten und einige der vorgestellten Tools waren für mich brauchbar. Ich mochte es gern.

„Wo steckst du, Bernadette?“ von Maria Semple
Bernadette Fox, Gewinnerin eines Architekten-Genie-Preises lebt frustriert mit Mann und Tochter in Seattle. Sie hasst die Schnepfen nebenan, die Leute, das Wetter. Sie liebt: Mann und Tochter und ökologisches Bauen. Allerdings macht sie keine Häuser mehr, sondern ärgert sich über Penner, Punks und blöde Nachbarinnen. Dann passiert was: Sie verschwindet. Und keiner weiß, wo sie ist. Mann und Tochter Bee machen sich auf die Suche um die halbe Welt.
Fazit: herzenswarm und lesenswert! Ich mochte die Erzählweise aufgrund von Schriftstücken verschiedener Charaktere. Das Ende war für meinen Geschmack etwas flach und kalt. Trotzdem denke ich noch gerne an die Geschichte zurück. Und wer nich lesen mag – Ende des Jahres kommt der Film raus!

„Die Fettlöserin“ von Nicole Jäger
Nicole Jäger, mittlerweile Comedian, vorher (oder immer noch ab und zu das konnte ich nich rausfinden) Ernährungscoach, wog über 300 kg und hat sich gegen eine Magenband OP entschieden und ist um abzunehmen in ihren persönlichen Hades hinabgestiegen. Von Freud und vor allem Leid berichtet sie in diesem autobiografischen Ratgeber.
Fazit: schnell und lustig zu lesen. Ich mochte die Mischung aus Schimpfwörtern, Hamburger Schnack und frecher Motivation. Es war zwar nicht genau das, was ich gesucht hab, aber es ist ein wichtiges Buch zum Thema Bodyshaming/Fatshaming, weil es die Sicht von fetten Menschen -glaub ich- ganz gut auf den Punkt kriegt. Von den Anfeindungen, die Frau Jäger im Internet ausgesetzt ist bzw. die ganze Diskussion drum herum, dass sie ja „gelogen“ habe usw. halte ich nichts. Das zeigt mir nur, dass diese Leute das Buch nicht oder nicht bis zum Ende gelesen haben und sich anscheinend persönlich beleidigt fühlen, dass Frau Jäger nicht so schnell abnimmt wie sie das wollen. (Ich habe bei der Diskussion die ganze Zeit nur WTF gedacht). Lustigerweise beschreibt sie dieses Hating im Buch. Als ob sie es geahnt hätte.

„Von kommenden Tagen“ von H.G. Wells
Mwres ist in Panik! Seine Tochter Elizabeth will ihren Denton heiraten. Beide teilen die Sehnsucht nach einer alten Zeit, schreiben sich Gedichte und leben in ihrer rosa Wolke. Mwres schaltet einen Hypnotiseur ein, um seine Tochter von der Heirat abzubringen, damit sie eine bereits versprochene Eheschliessung mit Bindon, einem Mann aus der Oberschicht, eingehen kann. Denton kommt dahinter, die Hypnose wird zurückgenommen und beide fliehen aufs Land, um ein einfaches Leben zu führen. Enttäuscht kehren sie aber recht eilig wieder in die Megastadt London zurück. Weil Elizabeths Ersparnisse fast aufgebraucht sind, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Sie müssen in die Unterschicht und arbeiten, damit sie leben können.
Fazit: ziemlich öde. Eine langweilige Liebesgeschichte, eingebettet in langweilige Gesellschaftskritik. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Das wars schon. Was hast du gelesen?

Gelesen im Mai

Nachdem ich vorgestern in einem Wahn in einer anderen Büchereizweigstelle ausgeliehen habe fiel mir ein, dass ja noch die Leseliste aussteht! Mein Leseverhalten war aufgrund der Quest ein bisschen anders: Ich hab mir nämlich Romane nur aufgrund des Covers ausgeliehen und das war eine richtig tolle Idee! :D

„Die Bullet Journal Methode“ von Ryder Carroll
Ryder Carroll, der Erfinder des Bullet Journals hat nun endlich das Geheimnis gelüftet, erklärt in seinem Buch die Bujo Methode und verrät auch den einen oder anderne Trick dazu.
Fazit: einige Dinge hab ich tatsächlich besser verstanden, abe das half auch nix. Ich kapier nicht, wie das System für mich funktionieren könnte, da ich es an einigen Stellen wahnsinnig kompliziert finde. Vermutlich hab ich doch nur irgendwas nich richtig gerallt, aber es ist mir auch egal. Das Buch selber ist eine Mischung aus Erklärung (alles, was auch in seinem 3 Minuten Video vorkommt) und Selbsthilfegeschichten. Geld ausgeben würd ich dafür nicht, das Buch selbst ist qualitativ eher mau und wenn man es gelesen hat, is man jetzt nich unbedingt schlauer.

„How to be a girl“ von Julia Korbik
Wie schwierig ist es heutzutage ein Mädchen bzw eine Frau zu sein? Muss das so sein? Warum ist das überhaupt so? In diesem Buch werden neben gängigen Begriffen wie Gender oder Fatshaming auch die Geschichte des Feminismus abgehandelt und interessante Mädchen und Frauen vorgestellt.
Fazit: leicht zu lesende Einsteigerlektüre zum Thema Feminismus, die sich auch sehr gut als Geschenk für Mädchen ab 12 Jahren und junge Frauen eignet.

Galaxy 11 – Sci-Fi Kurzgeschichtensammlung, u.a. mit Bradbury und Dick
Fazit: Hab ich in einer zu verschenken Kiste gefunden und was soll ich sagen? Ein Volltreffer! Ich wurde bestens unterhalten


„Selbstmitgefühl“ von Kristin Neff

Psychologin Neff erläutert die buddhistische Praxis des Selbstmitgefühls und warum das für uns eine ausgezeichnete Psychohygiene ist.
Fazit: absolut lesenswert. Es ist nicht esoterisch-kitschig geschrieben, sondern sachlich nüchtern mit ein paar Anekdoten der Autorin. Die Übungen darin sind einfach, sofort machbar und sehr hilfreich.

„Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies“
Jepp, genau das: Es wird die Kognitive Verhaltenstherapie babyleicht erklärt
Fazit: wer sich über diese Therapieform informieren möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch. Ich habe es allerdings aus einem anderen Grund gelesen und wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Ich wollte Tricks finden, wie man sein Verhalten besser ändern kann und yeah – in dem Buch sind jede Menge Tricks! Also wer etwas braucht aus der Abteilung: „Warum ist das immer so und wie kapiere ich endlich, dass ich anders reagieren muss verdammt!?“ und dazu noch ein paar Formulare braucht, liegt damit goldrichtig.

„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl
Fazit: Das Buch ist ein Rundumschlag. Hinterher weiß man glaub ich alles, was man über Menschen wissen muss?! Es ist erstaunlich viel Informationsgehalt in diesem schmalen Büchlein und zurecht ein Bestseller. Die Übungen sind leicht zu verstehen (nicht unbedingt einfach zu ertragen, aber okay) und das Buch ansich ist leicht zu lesen. Wer sich für die Transaktionsanaylse interessiert und wissen will, warum sich immer wieder dieselben Muster abspielen (bei sich und anderen), sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen.


„Die Ladenhüterin“ von Sayaka Murata

Keiko Furukura eckte mit ihrem Verhalten schon immer an. Also beschloss sie eines Tages, sich nur noch richtig zu verhalten, damit ihre Familie keinen Kummer mehr haben muss. Sie bleibt für sich und jobbt mit 36 immer noch als Ladenaushilfe in einem kleinen Supermarkt. Die Regeln des Supermarkts verwachsen mit ihr, sie atmet den Konbini, ist ist der Konbini. Diese kleine Lebenswelt mit ihren eigenen Regeln ist genau richtig für sie. Doch dann fängt eines Tages der etwas abgehalftere Shiraha dort an, der nicht viel mit Regeln anfangen kann und alles durcheinander bringt.
Fazit: kurz, klug und wahnsinnig witzig. Gleichzeitig ein interessanter Einblick in die japanische Gesellschaft, in der Status und Beziehungen so extrem wichtig sind. Lesenswert!


„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“ von Salvatore Basile

Der dreißigjährige Michele lebt von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Er hat sich abgekapselt, seit ihn seine Mutter als Kind verlassen hat. Den Job samt Wohnung im Bahnhof hat er von seinem Vater geerbt und seit 10 Jahren kontrolliert er abends den Pendlerzug und räumt ihn auf. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Eines Tages wirbelt Elena durch sein Leben, auf der Suche nach einer kleinen Puppe, die sie im Zug vergessen hat. Plötzlich bricht seine Hülle und er bekommt die ultimative Verwirrung als Geschenk. Die wird sogar noch größer, als er sein altes Tagebuch im Zug findet. Da hat Elena eine Idee: Er solle sich doch mit dem Zug auf die Reise machen und herausfinden, wo seine Mutter ist…
Fazit: nettes, und ja, auch ein bisschen seichtes, italienisches Kopfkino voller Gefühl und kleiner Wunder. Man merkt, dass der Autor sonst Drehbücher schreibt, aber meine Güte…ich wollte ja nur den Geschmack von Espresso auf der Zunge und den bekam ich. Für Fans von „Die fabelhafte Welt der Amelie“.

„Die Strichmännchen-Technik“ von Lucie Bernier und Robert Lenghan
Die Methode ist ganz babyleicht: Man zeichnet sich, man zeichnet die andere Person, man macht um sich, um die andere Person und um beide zusammen jeweils einen „lichtkreis“, wünscht allen das Beste. Dann zieht man Linien von den jeweiligen Chakren zu den Chakren des anderen und zerschneidet diese Linien dann und sagt: Danke, es ist erledigt.
Fazit: ähm ja. Also ich hab das spontan aus der Bücherei mitgenommen, weil ich dachte, ich kritzel ein bisschen was aufs Papier und hab dann die Megaerkenntnis, aber irgendwie is das Buch voll mit esoterischen „Wahrheiten“ und Chakren und dann soll man das Papier durchschneiden und dann läuft alles. HÄÄÄÄ? Vielleicht ist das was für Leute, die auf pinterest auch immer dieses MoneyManifesting machen, aber ich hab jetzt nicht kapiert, wie die Technik helfen soll. Angeblich wirken die Zeichnungen ja unterbewusst und man erkennt das schon. An den Zeichen, die auftauchen, weil das Universum das alles schon lenken wird….puh.

Comics:
Die Androiden Comics sind insgesamt alle eingebunden in ein Konzept: 1 Thema, 3 unterschiedliche Writer/Artists Teams, die sich auf verschiedene Arten an das Thema künstliche Menschen und Roboter annähern.
Mal sind sie Bedrohung, mal Retter der Menschheit, manchmal einfach nur Roboter

„Androiden, Band 1 – Wiederauferstehung“ von Jean-Luc Istin und Jesús Hervás Millán
Eine Geschichte um Polizistin Liz, die als einfacher Kriminalfall beginnt und in der Aufdeckung einer grossen Verschwörung endet.
Fazit: tolles Setting, schöner, spannender Aufbau – hat mir gut gefallen, daher lesenwert, auch wenn die Textblasen ziemlich anstrengend waren zu lesen.

„Androiden, Band 2 – Glücklich wie Odysseus“ von Olivier Peru und GeyseR
Als das Raumschiff ISS Oxygen in einen Meteoritenschwarm gerät und schwer beschädigt wird, überleben einzig der 10-jährige Odysseus und sein Babysitter-Android AC7+ die Katastrophe. Damit Odysseus die lange Rückreise zur Erde überlebt, versetzt AC7+ ihn in einen Kälteschlaf. Aber als sie die Erde schließlich erreichen, muss der Android feststellen, dass sich dort einiges geändert hat…
Fazit: coole Idee, die Umsetzung ist auch gelungen, auch wenn mir die Zeichnungen nich sooo zugesagt haben. Der Konflikt zwischen Odysseus und AC7+ hätte noch mehr in die Tiefe gehen können.

„Androiden, Band 3 – Invasion“ von Sylvain Cordurié und Emmanuel Nhieu
Jerrod wird von einem kleinen Team von Spezialisten mit Mutantenfähigkeiten aufgeweckt und kapiert erstmal gar nix: Die Erde ist ein Trümmerfeld und die Mutanten müssen mit ihren Fähigkeiten fremde Fieslinge in Schach halten.
Fazit: den Zeichenstil mochte ich absolut gar nix, der hatte was von diesen 90er Jahren pseudo-Mangafiguren…naja..die Story ist ein bisschen verwirrend, aber ansich war ich durch die Spannung gut unterhalten. Man hätte allerdings auch mehr aus der Story und den Figuren machen können.

Gelesen im April

So. Weniger Online = mehr Offline und das wiederrum bedeutet: mehr Zeit zum Lesen!

Das habe ich im April gelesen:

„Lady Buddha“ von Mo Marlitt
eine ziemlich rational denkende Frau fährt in eine spirituelle Kommune, weil sie hofft, auf Lady Buddha zu treffen. Sie will von ihr Weisheit erfahren und von ihrem Arbeitsstress wegkommen. Als sie ankommt, findet sie alles blöd und unbequem. Aber sie gewöhnt sich schnell dran, weil sich alle ein bisschen merkwürdig verhalten.
Fazit: vorhersehbare, nette, kleine Geschichte.

„Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze“ von Wilhelm Genazino
Der alternde Flaneur fällt jedes Mal innerlich zusammen: Mal vor Langeweile, mal vor Unsicherheit, mal vor Scham und Schuld und weil er auf jede Menge Exfrauen trifft. Um mit der Vergangenheit abzuschließen, lässt er sich wieder mit seinen Exfrauen ein und geht zwischendurch spazieren. Mal draußen, mal nur in Gedanken. Bis ihm schwindelig wird und er sein Alter merkt.
Fazit: langjährige Leserinnen wissen, dass ich Fan von Genazino bin, das is bei diesem Buch nich anders. Ich mag Romane, in denen sich die Protagonisten langweilen :D

„Afrotopia“ von Felwine Sarr
Der Autor wurde 1972 im Senegal geboren und ist Professor für Wirtschaftswissenschaften. Er fordert eine Entkolonialisierung Afrikas und fordert die Rückbesinnung der afrikanischen Bevölkerung auf ihre geistigen und kulturellen Werte im Kontext der Modernisierung.
Fazit: Pflichtlektüre! Der andere Blickwinkel hat mir supergut gefallen und war sehr erfrischend. So eine richtig wohltuende Ohrfeige.

„Am Rand“ von Hans Platzgumer
Ein Mann packt seine Sachen und nimmt mit: Rucksack, Papier, Stift. Er steigt früh morgens unbemerkt auf einen Berg und fängt an, seine Geschichte aufzuschreiben. Er hat 2 Menschen umgebracht, aber ist er wirklich ein Mörder? Der Leser des Manuskripts soll entscheiden.
Fazit: spannende, tragische Geschichte, toll erzählt. Daher: Lesenswert!

„Agathe“ von Catherine Anne Boman
Ein Psychologe kurz vor der Pensionierung, zählt die letzten Patientengespräche und blickt auf sein Leben zurück. Er lebt in seiner Routine und wartet auf…ja auf was eigentlich? Das weiß er selbst nicht so genau. Wenn die Leere ihn erschlägt, gerät er in Panik, fängt an zu schwitzen, verliert die Orientierung. Wie es ihm geht? Das weiß er selber nicht. Dann erscheint eine letzte, neue Patientin, die sich nicht abservieren lässt und trotzdem Gespräche will, obwohl sie weiß, dass er sie nich heilen kann. Agathe ist anders. Irgendwie. Und deshalb ändert sich alles.
Fazit: nette Geschichte, in der es sehr menschelt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe erwartet, aber vielleicht war es auch gut so. Hm. Ich weiß noch nicht. Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch nur aufgrund des Covers ausgeliehen.

„The gifts of imperfection“ von Brené Brown
Scham- und Angstforscherin Brené Brown überlegte sich nach ihrem Zusammenbruch, wie es sein kann, dass einige Menschen irgendwie cooler und glücklicher sind, ohne sich anstrengen zu müssen. Wie kriegt man dieses ganzheitlich lebenswerte Leben denn eigentlich hin? Was macht diese Menschen aus? Und: Kann man sich davon was abschauen und sogar antrainieren?
Fazit: Das Buch tat einfach nur saugut. Von amerikanischer Ratgeberliteratur darf man sich – glaub ich – eh nich sooo viel erhoffen, aber wenn man sich darauf einlässt, kriegt man viele Ideen. Daher: Lesenswert.

Das wars. Was hast du gelesen?

Gelesen im März

3 Wochen erkältet sein bedeutet auch: viele Bücher. Ich war zwar eine ziemliche Matschbirne, aber dank Onleihe und kurzen Erzählungen kam der Lesegenuß nicht zu kurz!
Mein kleines Highlight war „Ich, Eleonor Oliphant“. Das Buch habe ich in Erwartung eines seichten Frauenromans geliehen, aber ich war überrascht was das für eine Perle war!

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeymann

Eleonor, eine junge unscheinbare Frau, gerade 30 geworden lebt so dahin. Sie löst Kreuzworträtsel, telefoniert jeden Mittwoch mit ihrer Mutter und arbeitet ansonsten in der Buchhaltung einer Werbeagentur. Ihr Leben verläuft eintönig und sie ist meistens allein. An einem Abend besucht sie gezwungenermaßen mit ihren Kollegen ein Konzert verknallt sich sofort in den Sänger der Band. Ab sofort ändert sich alles für Eleonor – sie hat ein Projekt: Den Mann ihrer Träume ansprechen und ihre Einsamkeit abschütteln.
Fazit: die Geschichte hat unerwarteten Tiefgang und die Charaktere sind allesamt sehr feinfühlig gezeichnet und trotz ihres Schmerzes sehr sympathisch. Ich fand es sehr lesenswert, daher eine Empfehlung.

„Serverland“ von Josefine Rieks
Reiner sammelt Notebooks und alte Computerspiele – echte Raritäten seitdem das Internet abgestellt wurde. Wie das damals wohl war? Als Reiner mit seinem alten Schulfreund Meyer eine alte Serverfarm entdeckt, beginnt Reiner neugierig zu werden. Er schreibt ein Programm um auf die alten Server zugreifen zu können. Meyer hat zwar keine Ahnung von Technik, aber er hat Kontakte, deshalb packt er Reiner in sein Auto, sie fahren nach Holland und Reiner flippt ein bisschen aus als er sieht, wo sie gelandet sind: Eine Lagerhalle voller alter Google Server…
Fazit: gute Idee, leicht zu lesen, allerdings hab ich ein bisschen Tiefgang des Protagonisten vermisst. Vielleicht war das auch gar nich so gedacht. Hm.

„Das kann doch weg!“ von Fukimo Sasaki
Der japanische Blogger und Lektor Fukimo Sasaki gibt in seinem Buch 55 Tipps für ein besseres Leben rund um eine neue minimalistische Lebensweise.
Fazit: lesenswerter Einblick in den japanischen Minimalismus. Da hätte ich mir gerne noch mehr Bilder gewünscht, hätte man auch als schönes dickes Mini-Coffee-Table Book aufziehen können, aber gut. Die Tipps sind allesamt brauchbar und schnell durchzulesen. Klar, für mich als „alten Hasen“ in dem Themenbereich nix Neues, aber die Perspektive hat gut getan.

„Der Schrecken der Finsternis“ von H.P. Lovecraft
Der junge Mann sitzt am Schreibtisch, starrt aus dem Fenster und merkt: Der dunkle Kirchturm im italienischen Viertel der Stadt wirkt sehr düster und irgendwie verwunschen. Er wird immer neugierigr und beschließt eines Tages die verlassene Kirche zu erkunden. Was er entdeckt, ist grauenvoller als er gedacht hat…
Fazit: super Geschichte, schnell zu lesen – Empfehlung!

„Die Farbe aus dem All“ von H.P. Lovecraft
Der Meteorit, der in das kleine Städtchen Arkham auf einer Farm einschlug, ist ein merkwürdiges Gebilde: Er trägt schillernde Blasen in sich. Als sich der Meteorit auflöst und die Farbe in den Boden sickert, beginnt Flora und Fauna auf schreckliche Weise zu mutieren und das hat auch Auswirkungen auf die Bewohner.
Fazit: spannend und gruselig erzählt, sehr lesenswert!

„Grundfragen der Maschinenethik“ von Catrin Misselhorn
Ethische Probleme beginnen schon bei der Fragestellung, ob der Staubsaugerroboter oder Rasenmäherbot kleine Tierchen einsaugen soll oder nicht. Wer entscheidet sowas? Wer programmiert sowas? Wo macht man sinnvolle Ausnahmen? Und was ist erst mit Pflegerobotern oder KIs? Maschinen werden immer smarter und selbstständiger und bereitet einiges Kopfzerbrechen – Fragen über Fragen, deshalb ist es dringend notwendig, sich mal über die Maschinenethik zu unterhalten. Dieses Buch bietet in 3 Kapiteln eine Diskussionsgrundlage für jedermann.
Fazit: zugegeben, nich gerade die Kost für das morgendliche Bus- und Bahnfahren, aber sehr lesenwert, da es Einsteigern und Menschen mit vorhandenen Fachwissen in gut gegliederten Kapiteln viele Informationen zur Thematik bietet.

Comics:

Captain Marvel 1-12 von Kelly SueDeConnick

Join Captain Marvel as she attempts to return an alien girl to her home world, and defend the rights of aliens revolting against the Galactic Alliance. Guest-starring Guardians of the Galaxy!
Fazit:

Das wars schon. Was hast du im März gelesen?

Gelesen im Februar

Da die Filmliste keine Rede Wert ist (das kommt das einfach in die nächste Liste) kommt hier die kurze, feine Leseliste aus dem Februar:


„Atomic Habits“ von James Clear

Gewohnheiten und eine Lebensstilveränderungen bestehen wie Atome aus vielen kleinen Bausteinchen. Genau das ist der Ansatz: Klein anfangen – große Wirkung. In 4 Gesetzen schildert Clear die Grundzüge einer erfolgreichen Gewohnheitsänderungen – wissenschaftlich fundiert.
Fazit: Wie auch seine Blogbeiträge und Newsletter-Mails besteht das Buch aus einer Fülle an gut zu lesender Infos, die einen auf viele Ideen bringen. Ich hätte mir zwar gerne noch mehr Beispiele aus dem echten Leben gewünscht (also wie andere das machen) aber alles in allem, ist das Buch gut durchdacht und hilfreich.

The Microbiome Diet by Raphael Kellman
Das Mikrobiom scheint die neue Wunderwaffe zu sein. Vom Leaky Gut Syndrom ausgehend erklärt der Mediziner für ganzheitliche Gesundheit, wie der Darm zur Gesundheit beiträgt und warum man mit schlechten Bakterien dick und krank bleibt. Jedes Kapitel bzw. Unterkapitel wird mit Fallbeispielen aus seiner Praxis eingeleitet. Kern des Buches ist allerdings sein 21-Tage-programm zur Wiederherstellung einer intakten Darmschleimhaut, aufgeteilt in 2 Phasen.
Fazit: ganzheitlicher Ansatz mit vielen Aspekten zu chronischen krankheiten sowie einem 21 Tage-Programm zur Wiederherstellung eines gesunden Darms. Ich habe das Buch gerne gelesen und konnte viel für mich mitnehmen. Die Fallbeispiele waren motivierend und auch wenn sich vieles wiederholt (amerikanischer Sachbuchstil halt), ist es brauchbar. Seine Tipps habe ich beherzigt und mir geht es deutlich besser! Auf die Supplements, die er empfiehlt, kann man aber verzichten. Das Buch ist von 2015 und wer was aktuelles Lesen will, kann sich ja mal die Doc Fleck Bücher „Schlank!“ anschauen.

„Der Schnitt durch die Sonne“ von Dietmar Dath

6 Menschen werden ausgewählt, weil sie auf der Sonne eine Aufgabe zu erfüllen haben: Ein Koch, eine Schülerin, ein Physiker, eine Pianistin, eine Mathematikerin und ein Gitarrist. Gemeinsam sollen sie mit ihren Fähigkeiten das längst verschollene Sonnenkind auffinden, mit ihm reden und zwei gespaltene Parteien zur Einsicht bewegen, damit kein interstellarer Konflikt entsteht. Dabei ist alles anders als man denkt.
Fazit: das Buch war mir stellenweise viel zu intellektuell und mathematisch. Ich glaube nicht, dass ich es verstanden habe, aber weglegen konnte ich es auch nicht. Denn dafür waren die Dialoge und die Figuren viel zu interessant. Ich würds nicht direkt empfehlen, aber wenn dir Asimov gefällt und du mal was neues brauchst, guck dich mal nach dem Buch um.

Das wars schon! Welche Leseempfehlung hast du für den März?

Gelesen im Januar

Eigentlich sollte der Beitrag ja schon am Mittwoch kommen, aber das habe ich echt total verschwitzt! Dafür kann ich jetzt über ganz viele tolle Bücher erzählen, denn der Lesemonat Januar war super!

„Kraft: Der neue Weg zu innerer Stärke“ von Claudia Croos-Müller

Resilienz üben durch Körperübungen? Okay, warum nicht! Neurologin Claudia Croos-Müller hat basierend auf ihren Erfahrungen in der Schmerz- und Traumatherapie Methoden entwickelt, die leicht zu lernen und anzuwenden sind. 

Fazit: ein super nützliches Buch, leicht zu lesen und zu verstehen, weil herzlich warm geschrieben mit vielen Tipps und Übungen, die man sofort ausprobieren kann. Ich habe mir die body2brain App runtergeladen und arbeite regelmäßig damit und meine Morgen- und Abendroutine hat sich dadurch auch verändert. Sehr hilfreich.

„Die Freiheit, frei zu sein“ von Hannah Arendt

Was ist Freiheit? Und was bedeutet sie uns? Wie können wir sie eigentlich schätzen? Ist es nur die Abwesenheit von Furcht oder mehr? Darüber haben sich schon einige den Kopf zerbrochen, so auch Hannah Arendt in ihrem wiederentdeckten Essay aus den 1960er Jahren, der nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Fazit: Kurz, knackig zusammengefasst – sehr lesenwert. Wer mal in Hannah Arendts Denke eintauchen will, kommt damit sicherlich gut klar.

„Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von J.K.Rowling

2. Schuljahr und irgendwas mit einem blöden Keller und ner Schlange.

Fazit: las sich auch gut weg, war aber halt echt dasselbe wie Band 1. Irgendwie bin ich immer noch nicht mit irgendeinem Charakter warm geworden?! Aber ja, ich werd noch die anderen lesen, weil mir alle sagen, dass es besser wird…

„Abnehmen mit dem Darm“ von Suzann Kirschner-Bonus, Wolfgang Kruis und Ira König

Abnehmen – mit der Power der Darmbakterien! Das ist endlich mal ein guter Trend, weil es definitiv nicht schadet, sich um seine Darmflora zu kümmern. Das Buch gibt gut recherchierte und aufbereitete Informationen zum Human Microbiome Project sowie machbare Rezepte inkl. 4 Wochen Plan.

Fazit: sehr informatives Buch über die neueste Mikrobiom-Forschung und tolle Rezepte. (Die Knuspernudeln sind mein neuer Favorit) – Leider war der Menuplan für mich komplett sinnlos, weil ich von der Kalorien-Anzahl nicht abnehmen kann. Wer aber ein gutes Buch über Darmbakterien und Abnehmen lesen will, macht damit nichts falsch.

„Slim by Design: Mindless Eating Solutions for Everyday Life“ von Brian Wansink

Okay, bestimmt hast du schon mal gehört, dass du von kleinen, dunkelblauen Tellern essen sollst und das Obst in der Schale auf den Tisch stellen sollst, damit du dich besser ernährst? Aber vermutlich hast du noch nie von dem Typen gehört, der das Ganze herausgefunden hat? Genau. Der Name wird gerne in Frauenzeitschriften oder Diätbüchern unterschlagen. Brian Wansink ist Director of the Cornell Food and Brand Lab und hat auch die 100 kcal Päckchen erfunden. Seine Mission? Die Unternehmen können mehr Geld verlangen und du isst besser. Klingt seltsam, aber im Endeffekt gewinnen beide Seiten. In dem Buch erklärt er jedenfalls worauf es ankommt und das ist ziemlich interessant. Zu jedem Kapitel gibt es ein paar Infografiken und gute Zusammenfassungen. Hilifreich ist auch der Slim-by-Design-Score bei dem man abgefragt wird, wie es in der eigenen Lebenswelt aussieht. Und vielleicht setzt du dich bei deiner nächsten Diät im Restaurant doch ans Fenster…

Fazit: Der Typ macht ab und zu auch Stand-up-Comedy und so launig ist das Buch auch geschrieben. Die Tipps sind nützlich, aber zahlreich, d.h. man kann sich vielleicht nicht alles merken. Der Score in meiner Küche betrug 40 Punkte (85 sind supergut, 100 schafft laut Wansink niemand), allerdings konnte ich einige Sachen gar nicht beantworten. Lesenswert fand ich vor allem die Beschreibungen der Versuchsaufbauten und wie sie das untersucht haben :D

„Was Fische wissen: Wie sie lieben, spielen, planen: unsere Verwandten unter Wasser“ von Jonathan Balcombe

Was wissen wir eigentlich über Fische? Eigentlich nichts und doch so einiges. Verhaltensbiologe Balcombe hat das Wissen aus diversen Studien zusammengetragen und bricht eine Lanze für unsere stummen Verwandten, die alles andere als gefühllos und dumm sind.

Fazit: super!! Es ist wirklich erstaunlich, was man bisher exemplarisch über Fische herausgefunden hat und Balcombe lässt uns staunen. Von herzerwärmenden und lustigen Anekdoten bis zu skurillen Versuchen im Aquarium ist in dem Buch alles enthalten, was man für ein schönes Leseerlebnis braucht.

 

„Übungsbuch Resilienz“ von Fabienne Berg

Was ist Resilienz und wie kann man diese Fähigkeiten trainieren bzw. verstärken? In dem Buch sind 50 praktische Übungen zu den Themen Optimismus, Akzeptanz, Verantwortung, Lösungsorientierung, Loslassen, Neuorientierung, Einbindung in soziale Netzwerke, Glaube und Spiritualität enthalten. Am Ende des jeweiligen Kapitels wird man angeleitet, heilende Affirmationen für sich selbst zu finden. Abgerundet wird das ganze von geführten Meditationen auf CD.

Fazit: Umfangreiches Buch, bei dem man sich tolle Übungen zum jeweiligen Theman aussuchen kann. Ich habe zum 1.1. gleich das Sonnentagebuch für mehr Optimimus ausprobiert und muss sagen, das sich mein Fokus tatsächlich gewandelt hat. Ich schreib mein Heftchen voll und suche dann eine neue Übung aus.

 

Comics:

All Time Favorite ist immer noch Squirrel Girl und ich frag mich, warum mir das nich langweilig wird? Für immer in meinem Herzen :D

Astonishing X-Men, 1-4 von Joss Whedon und John Cassaday (2005)

Fazit: Die Comics sind gut gealtert und obwohl ich im 2 und 3 Band quasi nichts kapiert habe, katapultierten sich die Bilder so in mein Hirn, dass ich davon sogar geträumt habe. Also war es wohl ein guter Comic :D

„Mord für Mord 2: Atemstillstand“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

Okay – er nennt sich nun Robert Wilson und hat auf der Suche nach seiner Vergangenheit ein paar Bruchstücke gefunden: das Gewehr eines Scharfschützen und  ziemlich viel Geld, das überall deponiert ist. Er reist nach New York und trifft sich mit einer Frau, die ihm auch nicht bekannt vor kommt. Am selben Abend wird er verfolgt und es kommt zu einem Schusswechsel – nun ist klar: Nicht nur das FBI, die Polizei sind hinter ihm her, sondern auch die Mafia. Kann er seine Identität lüften und rechtzeitig verschwinden, bevor ihm jemand zuvor kommt?

Fazit: anfangs spannend wie der erste Teil, das Ende war aber echt schwach. Ein bisschen hoffe ich auf ein Wunder – und auf einen 3. Teil. Trotzdem toll gezeichnet und lesenswert.

So Bam! Das wars. Was hast du im Januar gelesen?

Power-ups, Quests und Bösewichte – wie man sein Leben gamifiziert

Ja, ich erwähne oft superbetter, egal ob auf Arbeit, im Freundeskreis oder hier auf dem Blog. Muss man das Buch gelesen haben? Nein. Muss man die App laden? Nein. Muss man sich über die Browser-Seite anmelden? Nein.

Es geht einfach darum, seine Ziele, die man sich ausgedacht hat, mit inneren Bildern auszustaffieren, damit sie leichter zu erreichen sind.  Dabei erlernt man ganz nebenbei die Grundprinzipien der Resilienz um gesunder, glücklicher und optimistischer an Dinge ranzugehen bzw. sich eben nicht vom Leben umwerfen zu lassen. Ich bin deshalb Fan von dem Prinzip, weil es für mich sehr vieles vereinfacht hat und sich dadurch mein kompletter innerer Monolog veränderte. Du willst mehr Selbstliebe für dich empfinden? Selbstwert steigern? Nicht mehr Naschen oder Knabbern? Rauchen aufhören? Dich aus deiner Komfortzone wagen? Das geht alles. Du weißt auch schon wie es geht.  Du weißt auch, dass dein Weg ein anderer ist. Nur ist der Weg zum Ziel meistens ganz schön öde (vor allem wenn man erstmal rumprobiert, wie es die anderen gemacht haben) und wenn er langweilig ist, verliert man gerne mal das Ziel auch aus den Augen. Mit superbetter bzw. diesen Gamify your Life-Ansatz bleibe ich schon seit November am Ball.

Da ich immer wieder Nachfragen dazu bekomme, gibt es hier nun eine  Skizzierung, sozusagen als Ideenbörse. Los geht’s:

Es kann nie genügend Power-ups geben! Auch in Videospielen nimmt man vielleicht einen kurzen Umweg in Kauf, um das eine oder andere Medi-Pack aufzuheben oder man springt zusätzlich auf verdächtig aussehende Kisten, damit was Brauchbares rauskommt, was den weiteren Weg erleichtert. Was ist also ein Power-up? Ein Power-up kann im echten Leben alles sein: Ein witziges Video, ein toller Song, der dir Energie gibt, Meme-Witze, die dir dein Kumpel geschickt hat, eine Tasse Tee, Gerüche, bestimmtes Essen, Sport, eine Website, ein Kraftort, eine Entspannungstechnik, ein Buch, ein Hobby usw.

Was gibt dir einen Energieschub? Was hilft dir, dich in irgendeiner Art und Weise besser zu fühlen?

Aktiviere mindestens 3 Power-ups pro Tag. Schaffst du auch 5? Oder 20?

Bei mir hatte das nur daran denken schon positive Gefühle ausgelöst, da ich gleich den Gedanken hatte: „Hey, du kümmerst dich gerade gut um dich“ – das hat mir sehr viel Kraft gegeben.

Hä? Was solln dat sein?

Wikipedia definiert das sehr schön, nämlich so: „Das Wort Quest bezeichnet ursprünglich in der Artusepik die Heldenreise oder Âventiure eines Ritters oder Helden, in deren Verlauf er verschiedene Aufgaben löst, Abenteuer besteht, Feinde besiegt, Objekte findet, Schwierigkeiten überwindet und dadurch Ruhm und Erfahrung erntet oder sein angestrebtes Ziel erreicht (zum Beispiel den heiligen Gral). Sinn der Quest ist im Allgemeinen die Erfüllung ehrenvoller Pflichten, aber auch die innere Reifung und Reinigung eines Helden.“

Klingt das nicht episch? Ich mach irgendwas, was mich meinen Zielen näher bringt und ich kann mich dabei „innerlich reif“ und heldenhaft fühlen. Das kann man doch im Alltag gut gebrauchen, non?

Quests sind nichts anderes als Unterziele oder Miniziele. Du willst abnehmen? Eine Quest könnte sein, auf Zucker im Kaffee verzichten. Oder jeden Tag eine Haltestelle früher aussteigen. Mindestens 10000 Schritte schaffen. Du willst deinen Selbstvertrauen steigern? Eine Quest könnte sein, jeden Tag zu notieren, was alles gut geklappt hat, sich selbst zu umarmen und zu trösten oder sich ein Vorbild aussuchen, und einen Tag lang ausprobieren wie diese Person lebt.

Alles ist erlaubt, es sollte nur interessant und herausfordernd sein und dich deinem Ziel irgendwie näher bringen. Damit das klappt, gibt es nur 4 Dinge zu beherzigen:

  1. Große Ziele auf kleine Häppchen runterbrechen. Idealerweise sind diese Unterziele etwas, was man innerhalb eines Tages oder sogar in einer Stunde erreichen kann. Jepp, genau: tägliche Gewohnheiten!
  2. Plan ausdenken, wie, wann und wo man diese Unterziele erreicht
  3. Handeln und flexibel auf Hürden reagieren (je vorrausschauender man die Hürden mit eingeplant hat, desto besser kann man darauf reagieren; man delegiert sozusagen seine Willenskraftanstrengung auf die Umwelt)
  4. Ziele regelmäßig prüfen und evtl. verändern

Du hast dich bestimmt schon gefragt, wann es ungemütlich wird, ne? Jetzt. Bösewichte sind in jedem Spiel die größte Bedrohung. Egal ob am Ende des Levels oder als Energieabsauger zwischendurch: Es braucht verschiedene Strategien, um sie zu besiegen. Dabei muss man aber die Bösewichte erst einmal auch erkennen! Es gibt:

Fallen – alles, was man vermeiden muss, um superbesser zu werden.

Mentale Blockaden – Ausreden, Selbstzweifel, Faulheit…

Symptome – alles, was dir Schmerzen oder Unbequemes verursacht und dich dazu zwingt, mit einer neuen Gewohnheit aufzuhören.

Trigger – die sind ganz gemein! Trigger = Auslöser; d.h. es könnten Dinge sein, die du zwar gern hast, mit denen du aber vorsichtig umgehen musst, damit du nicht in schlechtes Verhalten abrutscht. Z.b. genügend Schlaf vs. Kaffee nach 15 Uhr.

Kurz: Bösewichte sind all das, was den eigenen Fortschritt behindert oder Angst, Schmerz oder Verzweiflung auslöst. Dabei sind die alle miteinander verzahnt und man braucht verschiedene Strategien, um sie zu bekämpfen:

  • Vermeiden
  • Standhalten
  • Anpassen
  • Herausfordern
  • Umwandeln in ein Power-up

Es hilft auch, den Bösewichten einen kreativen Namen zu geben und sie sich wie Bösewichte vorzustellen. Ich hab diverse Bösewichte, einer davon ist z.B. „Die Giftmülldeponie“ und ist ne Falle bzw. ein Trigger. Es ist dieser Süßkram und Knabberkram der überall herumfliegt: Im Aufenthaltsraum, bei Besprechungen oder Parties, bei Freunden auf dem Couchtisch – und ja, noch vor einem halben Jahr hatte ich auch immer noch kleine Mengen Naschzeug im Schrank. Für Besuch (<- LOL).

Also wie kämpfe ich gegen die Giftmülldeponie? 1. Vermeiden, in dem ich nichts kaufe und einlagere; mich zur Mittagspause woanders hinsetze oder die Süßigkeiten wegpacke, mich bei Besprechungen am Ende des Tisches aufhalte und wenn die Keksschachtel rumgeht, einfach kommentarlos weitergeben. 2. Standhalten: Der Stress ist groß, die Seele braucht ein Trösterchen – zack! Schokolade. Das geht aber auch anders, in dem ich mir seit einiger Zeit einfach selber zuhöre, meinen Bedürfnissen nachspüre und mir gut zurede. Selbstumarmung, Peptalk – Fertig. 3. Anpassen: Süßkram ist okay, aber nur unverpackt und  nur am Wochenende essen und dann aber Wert legen auf die richtig guten Sachen wie Torten oder Eis. 4. Ich genehmige mir ein Stück Schokolade und genieße es in Ruhe mit größtmöglicher Achtsamkeit und spüre dem Genuß nach. (= BAM! Power-up!)

Das ist die Basis. Natürlich könnte ich jetzt lang und breit darüber erzählen, was es braucht Verbündete zu finden bzw. selber ein guter Verbündeter zu sein, aber das führt an dieser Stelle zu weit und kommt eigentlich auch irgendwann ganz von selbst.

Vielleicht kannst du dir anhand dieser Ideen selbst ein Spiel für deine Gewohnheiten ausdenken. Was ist dein epischer Sieg, den du erreichen willst? Wie belohnst du dich dafür? Wie könnten deine Bösewichte heißen? Was ist der Endgegner? Wie viele Power-ups kannst du sammeln und aktivieren? Was ist mit deinem Inventar? Gibt es hilfreiche, magische Gegenstände, die dich auf deiner Heldenreise unterstützen könnten?

Gelesen 2018

Okay, hier kommt wieder der Streber-Blogbeitrag auf den so viele von euch gewartet haben!! (Danke für die Erinnerungsmails)

Das Lesejahr 2018 war für meine Verhältnisse eher mau. Vermutlich weil ich mich nich so gut konzentrieren konnte. Diese nicht vorhandene Konzentration hat sich auch in meinem Lesetagebuch geäußert :D Da hab ich mich oft verzählt oder einen Eintrag geschrieben und das Buch dann doch nich gelesen. Ich hab das auch mit den Leihfristen nich so gut hingekriegt und musste Bücher mehrmals ausleihen.  Dazu kommt, dass ich sehr viele verworrene Geschichten gelesen habe, die man nich so einfach weglesen kann…mmh. Also irgendwie komme ich  insgesamt auf 40 Bücher und Comics.

Und zwar diese:

Gelesen im Januar:

„Auslöschung“ (Band 1 der Souther Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

„Gregs Tagebuch 12 – Und Tschüss!“ von Jeff Kinney

Gelesen im Februar:

„Gegen Trump: Wie es dazu kam und was wir jetzt tun müssen“ von Naomi Klein

„Autorität“ (Band 2 der Southern Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

„Akzeptanz“ (Band 3 der Souther Reach Trilogie) von Jeff VanderMeer

Saga, Band 7

Gelesen im März: 

„Zivilisierte Verachtung“ von Carlo Strenger

„Jemand wie du“ von Xisela Lopéz

„Gleisdreieck Berlin 1981“ von Jörg Ulbert und Jörg Mailliet

„Ideal Standard“ von Aude Picoult

„Unerschrocken – 15 Portraits von außergewöhnlichen Frauen“ von Pénelope Bagieu

Gelesen im April:

„Die Verteidigung des Paradises“ von Thomas von Steinaecker

„Die Ermordung des Commendatore I – eine Idee erscheint“ von Haruki Murakami

Gelesen im Mai:

„Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery

„Hochsensibel durch den Tag“ von Sabine Dinkel

„Die Ermordung des Commendatore II – Eine Metapher wandelt sich“ von Haruki Murakami

„Die Mindhack-Methode“ von Ronja Schultz

Gelesen im Juli:

„Ich so Du so – Alles super normal“ von Labor Ateliergemeinschaft

„Andere Wege gehen – Lebensmuster verstehen und verändern“ von Gitta Jacob und Hannie van Genderen

„Minimalismus“ von Ryan Nicodemus und Joshua Fields Millburn

„So wirst du ein Astronaut! – Das Handbuch“ von Louie Stowell

Gelesen im August:

„Weltensturm“ von Scott Westerfield

„Ansichten der Natur“ von Alexander von Humboldt

„Die Maschine steht still“ von E.M. Foster

„Die Puppe Maggie Moneyeyes – Psychodelikatessen für Science-Fiction-Leser“ von Harlan Ellison

Gelesen im September und im Oktober:

„Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elisabeth Tova Bailey

„Achtsam reisen: Kabellos glücklich oder Wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird“ von Sara Clemence

„S is for Space“ von Ray Bradbury

Silver Surfer Requiem /J. Michael Straczynski

„Die dritte industrielle Revolution“ von Jermey Rifkin

„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou

„Ein Führer durch das lasterhafte Berlin“ von Curt Moreck

„Eine Schwester“ von Bastien Vivès

„Exo I: Auf nach Darwin II“ von Jerry Frissen

Gelesen im November:

„Unerschrocken“ Band 2 von Pénélope Bagieu

„Was im Leben wichtig ist“ von Richard Reed

Harry Potter and the Philosophers‘ Stone

„Gamify your life: Durch Gamification glücklicher, gesünder und resilienter leben“ von Jane McGonigal

Gelesen im Dezember:

„Reale Utopien – Wege aus dem Kapitalismus“ von Erik Olin Wright

„Mord für Mord, Band 1: Gila Monster“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

„Sehnsucht Utopie – eine Reise durch fünf Jahrhunderte“ von Alberto Manguel

Wenn ich meine Top 3 für 2018 nennen müsste wären das im Bereich Romane:

  1.  Die Maschine steht still
  2.  S is for Space
  3.  Die Hochhausspringerin

Meine Top 3 Sachbücher sind:

  1.  Rendezvous mit einem Oktopus
  2. Gamify your Life
  3. Achtsam reisen

Meine Top 3 der Comics sind:

  1. Unerschrocken Band 1 und 2
  2. Eine Schwester
  3. Silver Surfer Requiem

Mir fällt bei diesen Auflistungen auf, dass ich kaum Romane gelesen habe und wenn dann waren es so dicke Wälzer mit ganz schön verrückten Geschichten oder Charakteren. Dazu noch diese Sachbuch-Klopper….lol…ich sollte meine Bücher-Diät für 2019 mal überdenken.

Lass uns über Bücher reden!! Was hast du auf deiner Leseliste für 2019? Willst du mehr lesen? oder weniger? was anderes?
Was war dein Lese-Highlight 2018? Und was der absolute Reinfall? ich mein echt, das allerschlechteste Buch, das dir in die Hände gefallen is? :D

Gelesen im Dezember

Die Lesekost im Dezember war sehr gehaltvoll, deshalb habe ich sehr wenig gelesen:

„Reale Utopien – Wege aus dem Kapitalismus“ von Erik Olin Wright

Der amerikanische Soziologe Erik Olin Wright analysiert die Grundlagen, die es braucht, um die Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus anzuleiten. Seine Idee ist es, die Macht des Kapitalismus dadurch zu brechen, dass innerhalb des bestehenden Systems konkrete Alternativen aufgebaut werden. Er zeigt die Wege durch Bruch, Metamorphose und Symbiose aus und kombiniert alle 3 für eine gesellschaftliche Transformation.

Fazit: lesenswert, wenn auch sehr schwere Koste. Wright hat sich zwar bemüht, es für den normalen nicht akademischen Leser zu schreiben und es ist auch so leserlich wie möglich, aber es ist halt kein Buch, was man morgens gut in der Bahn lesen kann. Außer man hat schon 2 Tassen Kaffee in sich und ist fit im Hirn. Aber wirklich. Wer ein sehr gutes Buch zum Thema Grundlagen der Transformation braucht, MUSS es lesen.

„Mord für Mord, Band 1: Gila Monster“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

Ein Mann wacht auf einem Pier auf. Sein Kopf blutet, er kann sich an nichts erinnern. Neben ihm liegt eine Waffe. Er sieht Blutspuren auf dem Boden, folgt ihnen – und findet eine Frauenleiche. Tod durch Schüsse. Er wirft die Pistole ins Wasser, klaut ein frisches Hemd von der Leine und lässt sich in einem Hotel absetzen, wo ihn alle kennen. Was ist ihm passiert? Wer ist er? Und kann er es schneller herausfinden als die Polizei?

Fazit: superspannender Comic mit herausragenden Zeichnungen. Sehr lesenswert!

„Sehnsucht Utopie – eine Reise durch fünf Jahrhunderte“ von Alberto Manguel

Gedanken an die Zukunft, das Leben in einer utopischen Gesellschaft. Seit dem 16. Jahrhundert haben sich Menschen mit dem besseren Leben beschäftigt. Manguel nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte und stellt uns interessante Ideen vor.

Fazit: das Buch ist sehr schön aufgemacht und man liest es an einem Wochenende. Leider werden die vorgestellten Bücher unterschiedlich zusammengefasst, so dass man irgendwie keinen Mehrwert davon hat. Es ist ganz okay, aber es reicht, wenn man es sich mal in der Bibliothek oder Buchhandlung anguckt.