Gesehen im Juli

Tjaaaa, zu Wonder Woman hab ich es immer noch nicht geschafft. Vielleicht nächste Woche. Aber erstmal ist am Montag „Valerian“ dran :D

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Assasins Creed
Ein zum Tode verurteilter Gefangener wacht nach der Spritze in nem seltsamen Forschungszentrum auf. Dort wird er mittels einer noch seltsameren Appartur in eine Art Tagtraum geschickt, damit er die Geschichte des 15. Jhd. in seinem früheren Ich wieder erlebt. Natürlich nicht zum Spaß. Denn die, die ihn da rein schicken, wollen was.
Fazit: War okay, wegen Fassbender, aber eigentlich nix weltbewegendes. Tolle Stunts.

Bastille Day
Treffen sich radikale Aktivisten, ein rabiater CIA-Agent und ein hübscher Taschendieb in Paris…und heraus kommt jede Menge Chaos und Gewalt.
Fazit: sehenswerter und unterhaltsamer Actionfilm. Wer Idris Elba mag, gewinnt hier gleich doppelt :D

Ben Hur
Zwei Brüder streiten sich heftig und kitten nach langer Zeit ihren Streit bei einem Wagenrennen.
Fazit: LOL, ich gucke normalerweise nie Historien-Filme, aber man muss ja mal was ausprobieren, ne? ich kenne das Original nicht, aber diese Version kann man sich schon anschauen. Ein bisschen belanglos aber tolle Bilder. Am Besten haben mir die Szenen mit Jesus gefallen. HAHAHAHAHAAHA

Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen
Im Film geht es um die drei afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren und u. a. die Flugbahnen für die Astronauten berechnet haben.
Fazit: tolles, sehenswertes Biopic. Ich finds super, dass diese Geschichte endlich erzählt wurde.

Sherlock, Staffel 4
Mary und John werden Eltern, Sherlock wird wieder süchtig. Und das ist erst der Anfang.
Fazit: Joah..puh…ziemlich spulig, aber okay. Ich fands ziemlich schwermütig, düster und grausig, aber halt auch nicht schlecht.

Transformers – the Last Knight
irgendwas mit Robotern und Explosionen und ziemlich viel Quatsch :D
Fazit: Jaaaaahaaaa, ich weiß. Ihr findet die Transformers Filme alle wahnsinnig schlecht :D Aber ich finde: Es ist tolles, hirnzersetzendes Popcornkino mit Robotern und Explosionen. Und das weiß man und das kriegt man. Das ist doch super!

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Waaa…ich habs immer noch nicht in Wonder Woman geschafft…hoffentlich läuft der noch. Irgendwie murksen sie ganz schön mit den Kinozeiten rum, findest du nicht auch?

Aber egal, genug geguckt hab ich eh – nämlich das:

Arrival“
Aliens landen auf der Erde und die Regierung holt Linguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams), damit sie die Aliensprache übersetzen kann.
Fazit: geiler Soundtrack und ein super Sounddesign, toll geschauspielert, aber den Film selbst kann man irgendwie nach einmal sehen wieder vergessen. Ich fand ihn nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Ich fand ihn dafür zu vorhersehbar und die Message zu plakativ.

Die Schöne und das Biest
Die eine ist schön, der andere ist hässlich, ne Rose verwelkt und alle haben beim Verlieben mächtig Zeitdruck. (nein, im Ernst, was soll ich schreiben…JEDER kennt doch das Märchen, oder???)
Fazit: wahnsinnig besetzt, nett umgesetzte Realverfilmung – ein Muss für Fans des gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilms. Hab ihn in der OV geguckt und das solltest du auch tun.

300
Viele Männer mit glänzenden Oberkörpern schlachten andere Männer mit zu viel Kajal ab.
Fazit: mehr passiert auch nicht. Tolle Bilder, aber es gab auch wieder so ne Synder’sche Sexszene, die genauso peinlich war wie die aus Watchmen und überhaupt nix zur Handlung beigetragen hat. Überhaupt trägt eigentlich gar nix zur Handlung was bei. Die Ansprache am Ende von diesem einäugigen war aber schon episch. Hab aber schon wieder vergessen was er sagte.

Ihr Auftritt, Al Mundy – Staffel 2.1
Playboy und Dieb Mundy sitzt im Knast und wird von Noah Bain von der S.I.A. rausgeholt um im Auftrag der Regierung seine Fähigkeiten bei heiklen Fällen einzusetzen. Das gelingt ihm ganz gut, vor allem, weil er Hilfe von hübschen Partnerinnen bekommt.
Fazit: Woah, wir sind in den tiefen 60ern angekommen und die Macher der Serien geben Vollgas. Es war so super. Meine Lieblingsfolge war „Eine Kiste rote Rüben“, die so bescheuert war, dass sie wirklich nicht mehr zu toppen ist. Aber mal sehen was da noch so kommt.

Welche Serie guckst du dir gerade an?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Upsi! Ja wieder zu spät, aber macht ja nix. Also der Monat war mau, erwarte also nicht zu viel.

Rogue One – a Star Wars Story
Die Vorgeschichte zu Episode IV. Und sorry, aber wenn du nicht weißt, wovon ich rede, dann darfst du meinen Blog nicht mehr lesen.
Fazit: o m g – war das schön! Tolle Raumschiff- und Landschaftsaufnahmen, nette kleine Seitenhiebe auf die anderen Filme, toll geschauspielert. Der Film hatte ein gutes Tempo, war ernst und abgerundet. Richtig geil.

Guardians of the Galaxy, Vol. 2
Peter Quill entdeckt, dass er nicht nur Mensch ist sondern auch ein bisschen Alien-Gene hat. Und dann trifft er auch noch auf seinen Vater. Das gibt natürlich mächtig Probleme. Auch weil Rocket ein paar wichtige Batterien der Sovereigns gestohlen hat und die sie natürlich zurück haben wollen…
Fazit: schön bunt, bisschen mehr Drama als im ersten Teil mit dem Fokus auf Charakterentwicklung, aber echt sehenswert.


Ihr Auftritt, Al Mundy! Staffel 1.1. und 1.2.

Playboy und Dieb Mundy sitzt im Knast und wird von Noah Bain von der S.I.A. rausgeholt um im Auftrag der Regierung seine Fähigkeiten bei heiklen Fällen einzusetzen. Das gelingt ihm ganz gut, vor allem, weil er Hilfe von hübschen Partnerinnen bekommt.
Fazit: Rainer Brandt, Master des Schnodderdeutsch, hat sich bei dieser Serie echt ins Zeug gelegt. In der deutschen Syncro werden Sprüchen rausgehauen, die megasexistisch aber auch verdammt lustig sind. Robert Wagner is echt ein klasse Schauspieler.

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ghost in the Shell
Mensch-Maschine-Mensch-Maschine-Blabla. Und ein Hacker.
Fazit: Die Visuals und die Ausstattung waren super, die Story viel zu dünn. Bin sogar im Kino kurz weggenickt, so langweilig war das. Am besten die DVD ausleihen, anschauen und vergessen. Sehr schade.

Mit dem Herz durch die Wand
Die Pianistin zieht endlich in eine eigene Wohnung, wo sie sich konzentriert auf ihre Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorbereiten will. Ihr Nachbar, ein griesgrämiger Spielerfinder kann den Lärm nicht ertragen, weil er Menschen hasst und die Wände dünn sind, also nervt er sie so lange, in der Hoffnung, dass sie bald wieder auszieht. Aber sie zieht nicht aus. Im Gegenteil! Sie nervt zurück…und die beiden kommen ins Gespräch. Durch die Wand.
Fazit: der Film ist traurig, lustig, romantisch, skurill und hat alles, was man für nen netten Filmabend braucht. Echt was fürs Herz, mochte ich gern.

Automata
Humanoide Roboter machen die Drecksarbeit für die Menschen, die unter erbärmlichen Bedingungen in einer großen grauen Stadt wohnen. Damit die Roboter nicht gefährlich werden können, wurden ihnen zwei Protokolle implantiert: 1. Es ist ihnen verboten, ein Lebewesen zu verletzen oder die Verletzung zuzulassen. 2. Es ist ihnen verboten, sich selbst oder gegenseitig zu verändern. Dem Versicherungsagenten Vaucan wird jedoch ein Fall übertragen, bei dem ein Polizist berichtet, er habe einen Roboter zerstören müssen, weil er sich selbst reparierte. Vaucan ermittelt und gerät in einen Komplott…
Fazit: Sehr sehenswerter Sci-Fi Film, der die Frage stellt, wer eigentlich die besseren Menschen sind, die Roboter oder die Menschen?

Challenger
Der Film behandelt die Untersuchung des Challenger-Unglücks von 1986. Der Film basiert auf den Schilderungen des Physikers Richard P. Feynman, der die Arbeit der Untersuchungskommission in seinem Buch „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman“ behandelt hat.
Fazit: Sehr interessantes Biopic über die Challenger-Katastrophe, hervorragend geschauspielert von William Hurt. Sehenswert! Das Buch von Feynman lohnt übrigens auch.

Under the skin
Scarlet Johansson ist ein Alien, das wahllos einsame Kerle anspricht und verführt. Doch dann geschieht etwas und sie fängt an zu zweifeln.
Fazit: strange. total strange. Irgendwie auch sinnlos. Aber der Film hat was. Vor allem die Bildsprache bei den Verführungsszenen is sehr, sehr cool.

Jason King, Staffel 1
Jason King (gespielt vom saucoolen Peter Wyngarde) ist erfolgreicher Krimiautor, der über die Abenteuer seines Romanhelden Mark Caine schreibt. King wird aber selbst auch immer wieder in Fälle verwickelt. Also quasi James Bond für Leute, die auf schrille Outfits stehen und lockere Sprüche stehen.
Fazit: puh, harter, wahnsinnig teilweise langweiliger Tobak. Konnte den Folgen kaum folgen, weil mich das gigantische Brusthaar des Hauptdarstellers abgelenkt hat.

Department S, Staffel 2 (Serie, GB, 1970)

Wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß, fragen sie die Spezialeinheit von Interpol – Department S – die löst gerne mysteriöse und knifflige Fälle und das mit Erfolg.
Fazit: mocht ich auch gern, auch wenn die 1. Staffel ein bisschen cooler war.

Death Race 2000
Amerika in ferner Zukunft: Ein Präsident veranstaltet jährlich ein Autorennen von Küste zu Küste. Ein Todesrennen! Für das Überfahren von Leute gibt es Punkte, wer die meisten Punkte pro Etappe macht, gewinnt. Gewinner der Rennen der letzten Jahre ist ein Typ namens Frankenstein, aber seine neue Navigatorin hat nen anderen Plan.
Fazit: Mega-trash vom Feinsten. Spontan Verliebung in Silvester Stallone, der in dem Film (noch vor seiner Rocky Rolle) total abgefuckt ist :D

Wonder Woman, Animationsfilm
Als der Pilot Steve Trevor auf der Insel der Amazonen Themyscira notlanden muss, bekommt er als Mann Schwierigkeiten. Die Auserwählte Amazone Diana darf ihn als stärkste und tapferste Kriegerin zurück in die Außenwelt zurückbegleiten. Währenddessen lässt Persephone den Kriegsgott Ares frei, der mit ihr gemeinsam flieht und eine Armee aufstellt, um die Erde zu unterjochen. Das will Diana verhindern.
Fazit: perfekte Vorbereitung auf den Kinofilm. Sehenswert, cool und kurzweilig.

Das wars! Was hast du geguckt?

Gesehen im März

Naaa, macht euch der Verlust von Fernsehen was aus? Mir überhaupt nicht. Ich habe die letzten Tage mal ein bisschen gezappt und gemerkt, dass ich das null vermisse. Ich hab schon ewig nix mehr im Fernsehen angesehen, nich mal Nachrichten. Und ich krieg dank Twitter eh alles mit, was ich wissen muss.
Also Zeit für Filme! Das habe ich mir im März angesehen:

„Logan“
Wolverine is ein alter Sack, genau wie alle anderen Männer in dem Film. Dann kommt ein Mutantenkind und sie fahren los.
Fazit: öde. Keine Ahnung woher der Hype kam. Ich wollte, dass er gut wird, aber ich bin sehr enttäuscht aus dem Kino gegangen. Männer lieben diesen Film anscheinend. Ich fand ihn gerade zum Ende ein bisschen peinlich.

Department S, Staffel 1 (Serie, GB, 1970)
Wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß, fragen sie die Spezialeinheit von Interpol – Department S – die löst gerne mysteriöse und knifflige Fälle und das mit Erfolg.
Fazit: mocht ich sehr gern :D Jason King ist einfach super! :D

„Django Nudo und die lüsternen Mädchen von Pornohill“
Handlung: Egal. Gibt hässliche Menschen in nackt zu sehen und irgendwas mit einer Mine.
Fazit: :D ja, genau. :D ich habe sehr gelacht!

Star Crash
ein italenischer Abklatsch von Star Wars würd ich sagen. Nur in schlecht.
Fazit: die Ausstattung war top! David Hasselhoff auch :D

Shirley – Visionen der Realität
Wir begleiten Shirley über Jahre hinweg. Dabei nimmt sie stumm Stellung zu den Ereignissen der jeweiligen Jahre, die in Bildern von Edward Hopper filmisch umgesetzt werden.
Fazit: Das ist kein Film, sondern eine Mediation, ein Ereignis. Unbedingt im wachen Zustand ansehen und am besten die Originalbilder anschauen. Es ist wirklich fabelhaft, aber auch sehr langsam. Kann man daher nicht einfach so weggucken.

Ghostbusters – answer the call
Erin ist Teilchenphysikerin und hat gerade wegen eines Buches, das sie damals mit ihrer Freundin Abby über das Paranormale verfasst hat, gefeuert worden. Weil ihr nix besseres einfällt untersucht sie gemeinsam mit der Ingeneurin Jillian eine Geistersichtung im Museum. Das ist erst der Anfang…denn U-Bahnarbeiterin Patty hat auch einen Geist auf den Schienen gesehen. Für die vier Frauen ist klar: Da stimmt was nicht! Also werden sie zu Geisterjägern.
Fazit: ich mochte den Film sehr und habe viel gelacht. Keine Ahnung, warum da alle so Anti waren. Klar, Kate McKinnon stiehlt allen ein bisschen die Show, aber na und? Es war ein schönes Update, mit tollen Geistereffekten und einem wirklich ziemlich lustigen Chris Hemsworth :D die kleinen Seitenhiebe und Cameos waren auch super. Wer Unterhaltung für die ganze Familie sucht, ist mit dem Film bestens beraten.

So, und was hast du dir angesehen?

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Diesmal habe ich wieder ein bisschen mehr geguckt:

Independence Day – Die Wiederkehr

Die Leute aus dem Originalfilm kriegen alle Kopfschmerzen und plötzlich tauchen die Aliens von damals wieder auf. Natürlich wollen die alles platt machen!
Fazit: völlig öde. Ich hab ja nicht mal viel erwartet, aber das ist ein Film, den man während des Anguckens schon wieder vergisst. Traurig.

Luther, Staffel 4
DCI Luther hat sich beurlauben lassen und sich aufs Land zurückgezogen. Dann wird er zu dem Verschwinden von Alice befragt. Ihr Verschwinden lässt ihn nicht los, daher kehrt er zurück an den Schreibtisch und ist dann auch noch auf der Suche nach nem Serienkiller…
Fazit: genial wie immer. Ich bin seeehr großer Luther-Fan. Schade, dass die Staffel nur aus einer Folge besteht.

Mumins an der Rivera
Die Mumin-Familie macht Urlaub an der Rivera und gastieren im besten Hotel der Stadt. Doch das Klima tut nicht allen gut. Das Snorkfräulein flirtet fremd, Mumin wird eifersüchtig. Der Mumin-Papa gibt sich als Adliger aus und schließt Freundschaft mit den schönen und den Reichen. Mumin-Mama will aber ihre Ruhe haben. Dass das nicht gut gehen kann, ist nur eine Frage der Zeit.
Fazit: total schräg und schön. Wie die Mumins halt so sind.

Anomalisa
Michel Stone hat ein psychisches Problem. Er sieht überall die gleichen Gesichter und hört die gleiche männliche Stimme. Er ist auf Dienstreise in Cinncinati, wo er seine Ex-Freundin anruft, die er damals einfach so sitzen gelassen hat. Sie verabreden sich in der Hotelbar, doch es kommt erneut zu Streit. Später hört er angetrunken eine Stimme, die nicht so klingt, wie die anderen. Sie gehört Lisa, einer durchschnittlich aussehenden jungen Frau mit Narbe im Gesicht und geringem Selbstwert. Plötzlich ist die Welt eine andere. Zumindest für kurze Zeit.
Fazit: bezaubernd menschlich, daher sehr sehenswert. Aber auch ein bisschen abgedreht.

Star Trek Beyond
Die Enterprise erhält den Auftrag, eine Rettungsmission durchzuführen. Doch die Enterprise gerät in eine Falle.
Fazit: Ich fühlte mich super unterhalten, weil der Film ordentlich Tempo hatte. Schöne Effekte, ein bisschen Witz, viel Action. Mir war es zu wenig „Star Trek“, also Gesellschaft der Zukunft, aber was solls. Is ja nur ein Film.

Marvels Luke Cage, Staffel 1
Origin Story von Luke Cage, den man ja bereits bei der Serie „Jessica Jones“ gesehen hat. Der „Power Man“ ist ein Held wider Willen und will eigentlich nur sein beschauliches Leben in Harlem leben. Doch er gerät in einen Bandenkrieg und will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Fazit: ich kam sehr schwer rein. Nach der 1 Folge hab ich erstmal 2 Wochen Pause gemacht, dann hab ich es durchgezogen und nach der 4. Folge war ich total gefesselt, obwohl eigentlich nicht wirklich was passierte. Das Erzähltempo war mir zu langsam, aber die Bandenkrieg-Psychomurksereien waren schon sehenswert. Trotzdem kann ich verstehen, dass niemand so wirklich mit dem Charakter des Luke Cage warm wird. Dafür ist er einfach zu ruhig und ach ich weiß auch nicht.

High-Rise
Dr. Laing zieht in den nagelneuen Wohnkomplex am Rande der Stadt ein. Das Hochhaus ist unterteilt in Unterschicht und Oberschicht, er selbst zieht in die Mittelschicht. Doch bald erkennt er, dass seine Nachbarn nicht ganz rund ticken und ehe er sich versieht, ist er selbst teil davon. Das Hochhaus verschlingt ihn.
Fazit: sehenswert, aber auch echt krass und eklig. Toll geschauspielert. Mir ging der Verfall ein bisschen zu schnell, das hat mir den Film ein bisschen madig gemacht, aber sehenswert ist er trotzdem.

Was hast du geguckt?

Gesehen im Dezember

Filme und Serien, die ich gesehen habeSchwupp, noch kurz vor Schluss schnell noch meine Gesehen-Liste – viel war es nicht!

Luke Cage
Luke Cage, der Power Man, gerät in Harlem zwischen die Fronten. Doch das lässt er sich nicht von Gangsterboss Cornell „Cottonmouth“ gefallen. Er räumt auf. Doch dann taucht plötzlich ein Irrer auf, der ihn verletzen kann…
Fazit: Durch die ersten 3 Folgen musste ich mich wirklich durchquälen und hätte fast schon aufgegeben, aber dann BOOM! Danach hab ich gesuchtet. Die Frauencharaktere gefielen mir richtig gut. Der kleine Nod zu den Origins der Comicfigur ließ mich regelmäßig wie so eine Idiotin vorm Fernseher klatschen. :D Also kann man ruhig anschauen.

Man on Wire
Dokumentarfilm über Philippe Petit, der 1974 über ein Seil zwischen den Türmen des World Trade Centers getanzt ist.
Fazit: Inspirierend, verrückt, illegal, total toll und sehenswert. Ein Mann, seine Freunde, eine fixe Idee und die Lust auf Blödsinn. Wow. Allerdings frage ich mich, wie seine Geschichte nach dem 11. September weiterging…

Blondinen bevorzugt
Die Showgirls Dorothy und Lorelei vertragen sich super, sind aber ganz schön unterschiedlich. Lorelei will möglichst schnell und reich ihren Freund Gus in Paris heiraten, also machen sie sich gemeinsam per Schiff auf den Weg. Doch Gus‘ Vater traut dem Showgirl nicht und setzt Detektiv Ernie auf die beiden an, um herauszufinden, wie ernst es Lorelei wirklich ist…
Fazit: Howard Hawks hat einfach saugute Filme gemacht. Deshalb sind sie Klassiker! Mit diesem Wortfeuerwerk und den beiden Augenweiden Monroe und Russel kann man eh nix falsch machen.

Das wars schon! Kein Star Wars, kein Assasins Creed, kein gar nix! Dafür zu viele Weihnachtsfeiern :D

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im November

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, wenig gelesen bedeutet: viel geguckt!

„Dr. Strange“
Der arrogante, aber erfolgreiche Chirug Dr. Stephen Strange wird eines Tages bei einem Autounfall schwer verletzt. Er kann seine Hände nicht mehr benutzen, alle Therapien verlaufen erfolglos. Doch dann erfährt er von einer Wunderheilung und macht sich auf die Suche nach dem magischen Ort…
Fazit: Bunt – Bäm! – Benedict Cumberbatch. Hat mir gut gefallen. Aber mit Marvel fährt man eh immer auf der sicheren Seite, die haben einfach ihre Marke etabliert. Tilda Swinton ist ja natürlich auch ganz toll. Schicke Effekte, tolles Popcornkino. 3D hat sich gelohnt.

„Die Gärnterin von Versailles“
Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Königs Ludwig XIV. wünscht einen Hofgarten in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die selbstbewusste, verwitwete Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra erhält von André Le Notre, dem obersten Gartenarchitekten, den Auftrag, einen bestimmten Teil des Gartens zu bauen. Das ist gar nicht so einfach, denn sie muss sich nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und Intrigen von Gönnerin wehren, sondern sich auch mit der Etikette zu Hofe auseinandersetzen. Und bei all der Arbeit, darf natürlich die Liebe auch nich zu kurz kommen…
Fazit: Alan Rickmans letzter Film, sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler. Klasse gespielt, rührige Geschichte, raschelnde Kostüme – perfekt für nen regnerischen Sonntag!

„Equilibrium“
Die Dikatur so: Gefühle sind doof, die machen Leute gefährlich und selbstdenkend. Schalten wir sie ab mit leckeren Kapseln. Alle so: Yeah *schluck*.
Nee. Nicht alle.
Fazit: tolle Fightszenen, aber ansonsten naja. Ich brauch bei Sci-Fi immer auch ein Bild der Gesellschaft, aber das wird nur angerissen. Kein sonderlich interessantes Set-Design, kein interessanter Soundtrack…Kann man gucken, muss man aber nicht. Christian Bale is aber schon ne coole Socke.

Army of Darkness
Fortsetzung von Evil Dead II. Ash landet wegen seiner Blödheit im Mittelalter, wo er mit seiner Blödheit die Armee der Finsternis heraufbeschwört.
Fazit: klar, voll der Schmuhfilm, is aber ein Klassiker der bisher an mir vorbei ging. Fand ich toll! Macht echt Laune, den zu gucken, was ich niiiie und nimmer gedacht hätte.

X-Men – Apocalypse
Apocalypse, der erste aller Mutanten, wird durch ein Ritual wiedererweckt und will sich die Welt der 80er Jahre untertan machen. Dazu castet er sich seine 4 apokalyptischen, mutierten Reiter. Aber Professor X und seine Schüler werden das nicht geschehen lassen und setzen sich mit ihren Fähigkeiten zur Wehr!
Fazit: Ein FIlm, den die Welt nicht braucht. Völlig uninspiriert und langweilig.

Children of Men
Die Menschen haben aus unerfindlichen Gründen ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren, die Menschheit ist vergreist. In England herrscht der Warden of England und strukturiert die vergreisende Gesellschaft mit Migranten als Sklaven, die sich um die verbleibende Infrastruktur kümmern sollen und Selbsttötungsritualen („Quietus“). Was an der Oberfläche wie eine Demokratie erscheint, ist in Wahrheit ein grausames Regime, das mit Hilfe der Geheimpolizei durchgedrückt wird. Eines Tages wird Theo Faron von einer Dissidenten-Gruppe angesprochen und schließt sich der Gruppe an, nachdem sich herausstellt, dass sie von seiner Ex-Frau angeführt wird. Sein Auftrag? Eine junge, schwangere Frau sicher auf ein Schiff begleiten…
Fazit: obwohl einiges aus der Buchvorlage weggelassen wurde, ist der Film erstaunlich sehenswert in seiner Eindringlichkeit, was vor allem an der sehr gelungenen Kameraarbeit liegt. Abgefahren, wie aktuell das Thema ist.

Ash vs. Evil Dead, Staffel 1
Wer Evil Dead oder Splatterfilme im Allgemeinen und Bruce Campbell im Besonderen mag, sollte sich diese Serie angucken. Dämonen, Blut und coole Sprüche!
Fazit: Absolut sehenswert. So viel gelacht! :D

Fertig. Was hast du geguckt?

Gesehen im Oktober

Ich habe im Oktober zwar wenig gelesen, aber dafür ziemlich viel geguckt!

„Ghost in the Shell“
Tokio, 2029. Viele Menschen sind Cyborgs, einige haben ihren Geist sogar in einem Cyberbrain, einer Shell eingepflanzt. Darunter auch die Polizistin Major Motoko Kusanagi, die fast nur noch künstlich ist. Eines Tages gelingt es einem Hacker namens Puppet Master, sich in die Gehirne von Politikern zu hacken, die Politiker zu manipulieren und zu töten. Major Kusanagi und ihre Kollegen der Sektion 9 gehen auf die Jagd.
Fazit: sehenswert, is ja mittlerweile ein Klassiker. Das Thema Mensch-Maschine-Echt-Künstlich ist sehr interessant. Bin gespannt wie sie es als Real-Verfilmung umsetzen.

„Bis ans Ende der Welt“
Der Film ist von 1991 und spielt 1999. In diesem Jahr verlässt ein indischer Atomsatellit den Orbit und droht auf die Erde abzustürzen und alles zu verseuchen. Die Menschheit ist verunsichert und hinterfragt alles. Auch Claire trennt sich von ihrem Freund und zieht allein durch die Welt. Weil sie alles gesehen hat und nicht mehr weiß wo sie hin soll, will sie wieder zurück nach Paris zu ihrem Exfreund. Auf dem Weg dahin hat sie einen Autounfall mit zwei Bankräubern, mit denen sie sich anfreundet. Sie soll für die beiden das gestohlene Geld nach Paris bringen. Auf den Weg dahin nimmt sie einen geheimnisvollen Fremden als Anhalter mit, in den sie sich verliebt…
Fazit: Ein 5-Stunden Wim Wenders Meisterwerk über die Macht der Bilder und die moralische Frage, was wir mit ihnen anstellen dürfen. Der Film entfaltet sich von Anfang bis Ende, er ist skuril, traurig, seltsam, rührend, lustig und zieht einen hypnotisch in seinen Bann. Welches Genre? Gute Frage! Drama, Krimi, Liebesfilm, Musikvideo, Science-Fiction und/oder Reisereportage. Kann man sich aussuchen. Der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut und ich muss tatsächlich noch ziemlich oft an den Film denken. Sehenswert.

Madame Bovary
Verfilmung Flaubert, Ehebruch und Drama. Kennt man ja.
Fazit: schön inszenierte, kurzweilige Neuauflage mit tollen Schauspielern. Freunde des gut ausgestatteten Kostümfilms sollten sich den Film unbedingt ansehen.

Elomoea (Sci-Fi, 1972)
Raumschiffe verschwinden in der Nähe der Raumstation „Margot“. Auslöser für das verschwinden und den Funkabbruch zur Margot sind verschlüsselte Signale, die das Wort „Eolomea“ ergeben. Professorin Maria Scholl macht sich auf eine riskante Reise zur Station um das Verschwinden der Raumschiffe zu untersuchen.
Fazit: langweilige Kulisse, teilweise ein bisschen langatmig. Trotzdem interessanter Film im Hinblick auf die sozialistische Ideologie, die da drin durch die Charakterzeichnung verbastelt wurde.

„Im Staub der Sterne“ (Sci-Fi, 1976)
Das Raumschiff Cynro erreicht nach einem empfangenen Notrufsignal den Planeten TEM 4, findet dort aber keine Notsituation vor. Der Herrscher des Planeten will, dass sie sofort wieder abhauen. Dazu benutzt er auch Drogen und andere Bewusstseinsmanipulationen. Nur der an Bord verbliebene Navigator schöpft Verdacht und entdeckt auf eigene Faust die Ureinwohner des Planeten, die in unterirdischen Bergwerken Sklavenarbeit verrichten müssen. Mit viel Anstrengung gelingt es dem Navigator, die anderen davon zu überzeugen, dass sie manipuliert wurden und die Besatzung ist sich uneinig ob sie die Ureinwohner im Kampf gegen ihre Unterdrücker unterstützen sollen oder sich nicht einmischen wollen.
Fazit: toll ausgestattet und ansich sehr kurzweilig, kann man sich schon anschauen.

„Der schweigende Stern“ (Sci-Fi, 1960)
Im Jahr 1970 finden Wissenschaftler eine fremdartige Spule mit einer verschlüsselten Botschaft. Nach der teilweise gelungenen Dechiffrierung der Nachricht bringen Wissenschaftler den Fund mit dem Vorfall in Tunguska in Verbindung. Der Asteroideneinschlag in Sibirien war in Wirklichkeit die Explosion eines Raumschiffs von der Venus!
Nachdem alle Versuche, mit der Venus Kontakt aufzunehmen, gescheitert sind, beschließt der Weltrat, eine Expedition zur Venus zu senden.
Während des Fluges kann die Nachricht vollständig entschlüsselt werden. Sie sagt aus, dass die Venusbewohner einen Angriff auf die Erde vorbereiten. Dennoch entschließt sich die Besatzung zum Weiterflug, denn da der Angriff bisher nicht stattgefunden hat, besteht vielleicht noch eine Chance auf friedliche Verhandlungen…
Fazit: buntes, utopisches Sci-Fi Kino mit ner Portion Atomkraft Kritik und Sozialismus. Tolle Ausstattung, daher sehenswert.

„Warcraft – The Beginning“
Okay, also den Film nochmal kurz zu erklären wäre jetzt ganz schön anstregend. Es kommen Orks und Zauberer und Könige und andere Kreaturen vor und dann kämpfen sie.
Fazit: Handlung? egal. Irgendwie. Könnt sie jetzt nicht mehr herleiten. Namen der Figuren? Keine Ahnung! Fand ich den Film trotzdem großartig? JA! Der Film macht eigentlich voll Spaß zu gucken, weil es eigentlich ein Spekaktel ist und kein Film. Man fühlt sich wirklich wie in einem Spiel. Das ist irgendwie cool. Sehenswertes CGI-Effektkino.

„London has fallen“
Ein Terroristennetzwerk hat die Polizei und den MI-5 unterwandert und tötet sämtliche Präsidenten in London, die zu einer Trauerfeier eines Ministers gekommen sind. Nur der amerikanische Präsident is nich so leicht zu kriegen, weil er nen ziemlich krass guten Bodyguard hat.
Fazit: bäm bumm bäng. Ich liebe Actionfilme. Hier kriegt man, was man im Trailer sieht: Geballer und Explosionen, Patriotismus und männliche Stereotypen. Trotzdem an einigen Stellen sehr coole Stunts und coole Kameraeinstellungen. Sehenswert!

Dr. Fu Man Chu Collection (5 Filme)
enthält:
„Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“
„Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu“
„Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“
„Die Rache des Dr. Fu Man Chu“
„Ich, Dr. Fu Man Chu“

Das Grundprinzip der Film is immer dasselbe: Dr. Fu Man Chu (ein ganz ganz fammoser Christopher Lee) will gemeinsam mit seiner Tochter und seiner Ninja-Gang die Weltherrschaft an sich reissen. Seine Methoden sind immer ausgefuchst, braucht er doch dafür immer die Hilfe von renomierten Wissenschaftlern, die er entführt, erpresst und foltern lässt, damit sie ihm z.B. Opiumkristalle züchten, die Wasser vereisen.
Fazit: Von Unterhaltsam bis Facepalm ist alles dabei. Aber das macht nix. Man lernt dabei zum Beispiele coole Sprüche wie „Träumen Sie von der Ewigkeit!“ :D

Das wars. Puh.
Was hast du dir angesehen? Hast du Dr. Strange schon gesehen?

Gesehen im September

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Hier meine Filmliste aus dem September:

Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten
Telerop 2009 ist eine Sci-Fi-Fernsehserie aus Deutschland. Gedreht wurde sie in den 70ern und nimmt sich der Umweltzerstörung in Folge der Industrialisierung an. Telerop ist ein Fernsehstudio, das mit seiner wöchentlichen Sendung über die Vergangenheit aufklärt und „praktische Lebenshilfe“ leistet. Sie haben Experten im Studio und machen auch mal spontane Volksentscheide. Es werden Themen wie Smog, 1-Kind-Politik, Umweltverschmutzung, Genetik, Überbevölkerung, Arbeitszeit und Freizeitverhalten u.ä. behandelt. Ein paar der insgesamt 13 Folgen kann man sich auf youtube anschauen. Leider gibt es sie nicht in einer der Mediatheken.
Fazit: Gelungene Serie. Die Outfits sind zwar ein bisschen uninspiriert, aber die Themen und die Scharfsichtigkeit, mit denen der Finger in die Wunde gelegt wird, macht alles wieder wett. Meine Lieblingsfolge ist „Die tödllichen Stunden“ in der Arbeitnehmer bestraft werden, wenn sie zu viel arbeiten und auf Zwangskuren geschickt werden. :D

Die Melodie des Meeres
Animationsfilm nach einer Selkie-Erzählung aus Irland. Ben lebt mit seinem Vater, seinem Hund und seiner kleinen Schwester auf einer kleinen Insel vor Irland. Seine Mutter ist nach der Geburt seiner Schwester verschwunden/gestorben?, also ist er nicht gut auf seine kleine Schwester zu sprechen. Außerdem hat er Angst vorm Wasser. Die kleine Soarsie schweigt, sagt niemals ein Wort. Das einzige, was Ben von seiner Mutter geblieben ist, ist eine Muschelflöte und ein paar Fetzen eines irischen Volksliedes. Nachdem Ben Soarsie mit der Gruselgeschichte erschreckt hat, beginnt sie auf Bens Muschelflöte zu spielen. Die Musik erzeugt glitzernde Schneeflocken, die Soarsie zu einem weißen Robben-Mantel führen. Als sie den Mantel anlegt, ist es auf einmal in der Lage mit den Robben im Wasser zu tauchen.
Fazit: wunderschön melancholisch und mystisch. Sehr sehenswerter Animationsfilm mit tollen Stimmen und einem schönen Soundtrack von Lisa Hannigan.

The Huntsman & the Icequeen
Prequel/Sequel zum Schneewitchen Film „Snowhite and the Huntsman“
Weil Ravennas Schwester Freya von der Liebe enttäuscht wurde, verwandelt sich ihr Herz zu Eis. Sie zieht in den Norden und „befreit“ alle Kinder von der Liebe. Sie entführt Dorfkinder und bildet sie zu „Huntsmen“ aus, um sich so eine Armee aufzubauen. Liebe ist verboten und doch passiert es: Huntsman Eric (Hemsworth) verliebt sich in die Kriegerin Sara (Chastain) – sie werden erwischt und von Freya durch eine List verbannt. Dann taucht plötzlich wieder der Spiegel mit Ravennas gefangenen Geist auf und Eric wird von Schneewittchen engagiert, um den Spiegel wieder zu finden…
Fazit: Ein sehenswerter Fantasy-Frauenfilm mit 3 starken Protagonistinnen, den man am Besten mit Freundinnen oder seiner Teenagertochter guckt, weil sich Männer eher langweilen werden. Der Film ist ansich nix besonderes, er hat aber Witz und Charme und wunderbare Kostüme. Charlize Theron als böse Königin ist immer wieder sehenswert.

Spotlight
„Spotlight“ ist eine investigative Abteilung mit einer Handvoll Journalisten des Boston Globes. Der neue Herausgeber der Zeitung setzt sie auf ein Thema an, das jahrelang in den Archiven vergraben wurde: Der Kindesmißbrauch durch die katholische Kirche. Also fängt das Spotlight-Team an zu graben und was sie finden, zieht seine Kreise. Das gefällt natürlich nicht jedem…
Fazit: harte Kost, für den Film muss man wach und interessiert sein. Aber sehr toller Cast, toll geschauspielert ohne dass die Journalisten zu Helden stilisiert wurden. Dafür war ich sehr dankbar.

Der Fall Eichmann
Produzent Milton Friedman kauft sich Regisseur Leo Horwitz ein, um den Prozess des Jahrhunderts live ins Fernsehen zu bringen: Nationalsozialist Adolf Eichmann, der maßgeblich für die geplante Ermordung von mehreren Millionen Juden während des Zweiten Weltkrieges verantwortlich war, steht in Jerusalem vor Gericht. Obwohl beide Anfeindungen und Morddrohungen erhalten und der Prozess ziemlich an die Nerven geht, bestehen beide auf die Übertragung, da sie auch viel Zuspruch der jüdischen Bevölkerung bekommen.
Fazit: Interessante Perspektive aus Sicht des Fernsehteams. Toll gespielt von Martin Freeman, das Set-Design wirkte ziemlich authentisch. Keine leichte Kost, aber sehr sehenswert, vor allem durch die Zusammenschnitte von Original-Aufnahmen und Fiktion. (Achtung, es gibt Ausschwitz Original-Material zu sehen!)

Hannah Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt
Biopic über Hannah Arendt. Im Vordergrund steht der Eichmann-Prozess, ihr Bericht darüber „Die Banalität des Bösen“ sowie ihre Beziehungen.
Fazit: sehenswerte und kurzweilige Ergänzung, wenn man sich schon mal biografisch mit Hannah Arendt auseinander gesetzt hat. Toll geschauspielert!
Für alle anderen hat der Film eher Politik-LK-kurz-vor-den-Sommerferien-Niveau.


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