Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Diesmal habe ich wieder ein bisschen mehr geguckt:

Independence Day – Die Wiederkehr

Die Leute aus dem Originalfilm kriegen alle Kopfschmerzen und plötzlich tauchen die Aliens von damals wieder auf. Natürlich wollen die alles platt machen!
Fazit: völlig öde. Ich hab ja nicht mal viel erwartet, aber das ist ein Film, den man während des Anguckens schon wieder vergisst. Traurig.

Luther, Staffel 4
DCI Luther hat sich beurlauben lassen und sich aufs Land zurückgezogen. Dann wird er zu dem Verschwinden von Alice befragt. Ihr Verschwinden lässt ihn nicht los, daher kehrt er zurück an den Schreibtisch und ist dann auch noch auf der Suche nach nem Serienkiller…
Fazit: genial wie immer. Ich bin seeehr großer Luther-Fan. Schade, dass die Staffel nur aus einer Folge besteht.

Mumins an der Rivera
Die Mumin-Familie macht Urlaub an der Rivera und gastieren im besten Hotel der Stadt. Doch das Klima tut nicht allen gut. Das Snorkfräulein flirtet fremd, Mumin wird eifersüchtig. Der Mumin-Papa gibt sich als Adliger aus und schließt Freundschaft mit den schönen und den Reichen. Mumin-Mama will aber ihre Ruhe haben. Dass das nicht gut gehen kann, ist nur eine Frage der Zeit.
Fazit: total schräg und schön. Wie die Mumins halt so sind.

Anomalisa
Michel Stone hat ein psychisches Problem. Er sieht überall die gleichen Gesichter und hört die gleiche männliche Stimme. Er ist auf Dienstreise in Cinncinati, wo er seine Ex-Freundin anruft, die er damals einfach so sitzen gelassen hat. Sie verabreden sich in der Hotelbar, doch es kommt erneut zu Streit. Später hört er angetrunken eine Stimme, die nicht so klingt, wie die anderen. Sie gehört Lisa, einer durchschnittlich aussehenden jungen Frau mit Narbe im Gesicht und geringem Selbstwert. Plötzlich ist die Welt eine andere. Zumindest für kurze Zeit.
Fazit: bezaubernd menschlich, daher sehr sehenswert. Aber auch ein bisschen abgedreht.

Star Trek Beyond
Die Enterprise erhält den Auftrag, eine Rettungsmission durchzuführen. Doch die Enterprise gerät in eine Falle.
Fazit: Ich fühlte mich super unterhalten, weil der Film ordentlich Tempo hatte. Schöne Effekte, ein bisschen Witz, viel Action. Mir war es zu wenig „Star Trek“, also Gesellschaft der Zukunft, aber was solls. Is ja nur ein Film.

Marvels Luke Cage, Staffel 1
Origin Story von Luke Cage, den man ja bereits bei der Serie „Jessica Jones“ gesehen hat. Der „Power Man“ ist ein Held wider Willen und will eigentlich nur sein beschauliches Leben in Harlem leben. Doch er gerät in einen Bandenkrieg und will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Fazit: ich kam sehr schwer rein. Nach der 1 Folge hab ich erstmal 2 Wochen Pause gemacht, dann hab ich es durchgezogen und nach der 4. Folge war ich total gefesselt, obwohl eigentlich nicht wirklich was passierte. Das Erzähltempo war mir zu langsam, aber die Bandenkrieg-Psychomurksereien waren schon sehenswert. Trotzdem kann ich verstehen, dass niemand so wirklich mit dem Charakter des Luke Cage warm wird. Dafür ist er einfach zu ruhig und ach ich weiß auch nicht.

High-Rise
Dr. Laing zieht in den nagelneuen Wohnkomplex am Rande der Stadt ein. Das Hochhaus ist unterteilt in Unterschicht und Oberschicht, er selbst zieht in die Mittelschicht. Doch bald erkennt er, dass seine Nachbarn nicht ganz rund ticken und ehe er sich versieht, ist er selbst teil davon. Das Hochhaus verschlingt ihn.
Fazit: sehenswert, aber auch echt krass und eklig. Toll geschauspielert. Mir ging der Verfall ein bisschen zu schnell, das hat mir den Film ein bisschen madig gemacht, aber sehenswert ist er trotzdem.

Was hast du geguckt?

Gesehen im Dezember

Filme und Serien, die ich gesehen habeSchwupp, noch kurz vor Schluss schnell noch meine Gesehen-Liste – viel war es nicht!

Luke Cage
Luke Cage, der Power Man, gerät in Harlem zwischen die Fronten. Doch das lässt er sich nicht von Gangsterboss Cornell „Cottonmouth“ gefallen. Er räumt auf. Doch dann taucht plötzlich ein Irrer auf, der ihn verletzen kann…
Fazit: Durch die ersten 3 Folgen musste ich mich wirklich durchquälen und hätte fast schon aufgegeben, aber dann BOOM! Danach hab ich gesuchtet. Die Frauencharaktere gefielen mir richtig gut. Der kleine Nod zu den Origins der Comicfigur ließ mich regelmäßig wie so eine Idiotin vorm Fernseher klatschen. :D Also kann man ruhig anschauen.

Man on Wire
Dokumentarfilm über Philippe Petit, der 1974 über ein Seil zwischen den Türmen des World Trade Centers getanzt ist.
Fazit: Inspirierend, verrückt, illegal, total toll und sehenswert. Ein Mann, seine Freunde, eine fixe Idee und die Lust auf Blödsinn. Wow. Allerdings frage ich mich, wie seine Geschichte nach dem 11. September weiterging…

Blondinen bevorzugt
Die Showgirls Dorothy und Lorelei vertragen sich super, sind aber ganz schön unterschiedlich. Lorelei will möglichst schnell und reich ihren Freund Gus in Paris heiraten, also machen sie sich gemeinsam per Schiff auf den Weg. Doch Gus‘ Vater traut dem Showgirl nicht und setzt Detektiv Ernie auf die beiden an, um herauszufinden, wie ernst es Lorelei wirklich ist…
Fazit: Howard Hawks hat einfach saugute Filme gemacht. Deshalb sind sie Klassiker! Mit diesem Wortfeuerwerk und den beiden Augenweiden Monroe und Russel kann man eh nix falsch machen.

Das wars schon! Kein Star Wars, kein Assasins Creed, kein gar nix! Dafür zu viele Weihnachtsfeiern :D

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im November

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, wenig gelesen bedeutet: viel geguckt!

„Dr. Strange“
Der arrogante, aber erfolgreiche Chirug Dr. Stephen Strange wird eines Tages bei einem Autounfall schwer verletzt. Er kann seine Hände nicht mehr benutzen, alle Therapien verlaufen erfolglos. Doch dann erfährt er von einer Wunderheilung und macht sich auf die Suche nach dem magischen Ort…
Fazit: Bunt – Bäm! – Benedict Cumberbatch. Hat mir gut gefallen. Aber mit Marvel fährt man eh immer auf der sicheren Seite, die haben einfach ihre Marke etabliert. Tilda Swinton ist ja natürlich auch ganz toll. Schicke Effekte, tolles Popcornkino. 3D hat sich gelohnt.

„Die Gärnterin von Versailles“
Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Königs Ludwig XIV. wünscht einen Hofgarten in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die selbstbewusste, verwitwete Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra erhält von André Le Notre, dem obersten Gartenarchitekten, den Auftrag, einen bestimmten Teil des Gartens zu bauen. Das ist gar nicht so einfach, denn sie muss sich nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und Intrigen von Gönnerin wehren, sondern sich auch mit der Etikette zu Hofe auseinandersetzen. Und bei all der Arbeit, darf natürlich die Liebe auch nich zu kurz kommen…
Fazit: Alan Rickmans letzter Film, sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler. Klasse gespielt, rührige Geschichte, raschelnde Kostüme – perfekt für nen regnerischen Sonntag!

„Equilibrium“
Die Dikatur so: Gefühle sind doof, die machen Leute gefährlich und selbstdenkend. Schalten wir sie ab mit leckeren Kapseln. Alle so: Yeah *schluck*.
Nee. Nicht alle.
Fazit: tolle Fightszenen, aber ansonsten naja. Ich brauch bei Sci-Fi immer auch ein Bild der Gesellschaft, aber das wird nur angerissen. Kein sonderlich interessantes Set-Design, kein interessanter Soundtrack…Kann man gucken, muss man aber nicht. Christian Bale is aber schon ne coole Socke.

Army of Darkness
Fortsetzung von Evil Dead II. Ash landet wegen seiner Blödheit im Mittelalter, wo er mit seiner Blödheit die Armee der Finsternis heraufbeschwört.
Fazit: klar, voll der Schmuhfilm, is aber ein Klassiker der bisher an mir vorbei ging. Fand ich toll! Macht echt Laune, den zu gucken, was ich niiiie und nimmer gedacht hätte.

X-Men – Apocalypse
Apocalypse, der erste aller Mutanten, wird durch ein Ritual wiedererweckt und will sich die Welt der 80er Jahre untertan machen. Dazu castet er sich seine 4 apokalyptischen, mutierten Reiter. Aber Professor X und seine Schüler werden das nicht geschehen lassen und setzen sich mit ihren Fähigkeiten zur Wehr!
Fazit: Ein FIlm, den die Welt nicht braucht. Völlig uninspiriert und langweilig.

Children of Men
Die Menschen haben aus unerfindlichen Gründen ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren, die Menschheit ist vergreist. In England herrscht der Warden of England und strukturiert die vergreisende Gesellschaft mit Migranten als Sklaven, die sich um die verbleibende Infrastruktur kümmern sollen und Selbsttötungsritualen („Quietus“). Was an der Oberfläche wie eine Demokratie erscheint, ist in Wahrheit ein grausames Regime, das mit Hilfe der Geheimpolizei durchgedrückt wird. Eines Tages wird Theo Faron von einer Dissidenten-Gruppe angesprochen und schließt sich der Gruppe an, nachdem sich herausstellt, dass sie von seiner Ex-Frau angeführt wird. Sein Auftrag? Eine junge, schwangere Frau sicher auf ein Schiff begleiten…
Fazit: obwohl einiges aus der Buchvorlage weggelassen wurde, ist der Film erstaunlich sehenswert in seiner Eindringlichkeit, was vor allem an der sehr gelungenen Kameraarbeit liegt. Abgefahren, wie aktuell das Thema ist.

Ash vs. Evil Dead, Staffel 1
Wer Evil Dead oder Splatterfilme im Allgemeinen und Bruce Campbell im Besonderen mag, sollte sich diese Serie angucken. Dämonen, Blut und coole Sprüche!
Fazit: Absolut sehenswert. So viel gelacht! :D

Fertig. Was hast du geguckt?

Gesehen im Oktober

Ich habe im Oktober zwar wenig gelesen, aber dafür ziemlich viel geguckt!

„Ghost in the Shell“
Tokio, 2029. Viele Menschen sind Cyborgs, einige haben ihren Geist sogar in einem Cyberbrain, einer Shell eingepflanzt. Darunter auch die Polizistin Major Motoko Kusanagi, die fast nur noch künstlich ist. Eines Tages gelingt es einem Hacker namens Puppet Master, sich in die Gehirne von Politikern zu hacken, die Politiker zu manipulieren und zu töten. Major Kusanagi und ihre Kollegen der Sektion 9 gehen auf die Jagd.
Fazit: sehenswert, is ja mittlerweile ein Klassiker. Das Thema Mensch-Maschine-Echt-Künstlich ist sehr interessant. Bin gespannt wie sie es als Real-Verfilmung umsetzen.

„Bis ans Ende der Welt“
Der Film ist von 1991 und spielt 1999. In diesem Jahr verlässt ein indischer Atomsatellit den Orbit und droht auf die Erde abzustürzen und alles zu verseuchen. Die Menschheit ist verunsichert und hinterfragt alles. Auch Claire trennt sich von ihrem Freund und zieht allein durch die Welt. Weil sie alles gesehen hat und nicht mehr weiß wo sie hin soll, will sie wieder zurück nach Paris zu ihrem Exfreund. Auf dem Weg dahin hat sie einen Autounfall mit zwei Bankräubern, mit denen sie sich anfreundet. Sie soll für die beiden das gestohlene Geld nach Paris bringen. Auf den Weg dahin nimmt sie einen geheimnisvollen Fremden als Anhalter mit, in den sie sich verliebt…
Fazit: Ein 5-Stunden Wim Wenders Meisterwerk über die Macht der Bilder und die moralische Frage, was wir mit ihnen anstellen dürfen. Der Film entfaltet sich von Anfang bis Ende, er ist skuril, traurig, seltsam, rührend, lustig und zieht einen hypnotisch in seinen Bann. Welches Genre? Gute Frage! Drama, Krimi, Liebesfilm, Musikvideo, Science-Fiction und/oder Reisereportage. Kann man sich aussuchen. Der Soundtrack gefiel mir auch sehr gut und ich muss tatsächlich noch ziemlich oft an den Film denken. Sehenswert.

Madame Bovary
Verfilmung Flaubert, Ehebruch und Drama. Kennt man ja.
Fazit: schön inszenierte, kurzweilige Neuauflage mit tollen Schauspielern. Freunde des gut ausgestatteten Kostümfilms sollten sich den Film unbedingt ansehen.

Elomoea (Sci-Fi, 1972)
Raumschiffe verschwinden in der Nähe der Raumstation „Margot“. Auslöser für das verschwinden und den Funkabbruch zur Margot sind verschlüsselte Signale, die das Wort „Eolomea“ ergeben. Professorin Maria Scholl macht sich auf eine riskante Reise zur Station um das Verschwinden der Raumschiffe zu untersuchen.
Fazit: langweilige Kulisse, teilweise ein bisschen langatmig. Trotzdem interessanter Film im Hinblick auf die sozialistische Ideologie, die da drin durch die Charakterzeichnung verbastelt wurde.

„Im Staub der Sterne“ (Sci-Fi, 1976)
Das Raumschiff Cynro erreicht nach einem empfangenen Notrufsignal den Planeten TEM 4, findet dort aber keine Notsituation vor. Der Herrscher des Planeten will, dass sie sofort wieder abhauen. Dazu benutzt er auch Drogen und andere Bewusstseinsmanipulationen. Nur der an Bord verbliebene Navigator schöpft Verdacht und entdeckt auf eigene Faust die Ureinwohner des Planeten, die in unterirdischen Bergwerken Sklavenarbeit verrichten müssen. Mit viel Anstrengung gelingt es dem Navigator, die anderen davon zu überzeugen, dass sie manipuliert wurden und die Besatzung ist sich uneinig ob sie die Ureinwohner im Kampf gegen ihre Unterdrücker unterstützen sollen oder sich nicht einmischen wollen.
Fazit: toll ausgestattet und ansich sehr kurzweilig, kann man sich schon anschauen.

„Der schweigende Stern“ (Sci-Fi, 1960)
Im Jahr 1970 finden Wissenschaftler eine fremdartige Spule mit einer verschlüsselten Botschaft. Nach der teilweise gelungenen Dechiffrierung der Nachricht bringen Wissenschaftler den Fund mit dem Vorfall in Tunguska in Verbindung. Der Asteroideneinschlag in Sibirien war in Wirklichkeit die Explosion eines Raumschiffs von der Venus!
Nachdem alle Versuche, mit der Venus Kontakt aufzunehmen, gescheitert sind, beschließt der Weltrat, eine Expedition zur Venus zu senden.
Während des Fluges kann die Nachricht vollständig entschlüsselt werden. Sie sagt aus, dass die Venusbewohner einen Angriff auf die Erde vorbereiten. Dennoch entschließt sich die Besatzung zum Weiterflug, denn da der Angriff bisher nicht stattgefunden hat, besteht vielleicht noch eine Chance auf friedliche Verhandlungen…
Fazit: buntes, utopisches Sci-Fi Kino mit ner Portion Atomkraft Kritik und Sozialismus. Tolle Ausstattung, daher sehenswert.

„Warcraft – The Beginning“
Okay, also den Film nochmal kurz zu erklären wäre jetzt ganz schön anstregend. Es kommen Orks und Zauberer und Könige und andere Kreaturen vor und dann kämpfen sie.
Fazit: Handlung? egal. Irgendwie. Könnt sie jetzt nicht mehr herleiten. Namen der Figuren? Keine Ahnung! Fand ich den Film trotzdem großartig? JA! Der Film macht eigentlich voll Spaß zu gucken, weil es eigentlich ein Spekaktel ist und kein Film. Man fühlt sich wirklich wie in einem Spiel. Das ist irgendwie cool. Sehenswertes CGI-Effektkino.

„London has fallen“
Ein Terroristennetzwerk hat die Polizei und den MI-5 unterwandert und tötet sämtliche Präsidenten in London, die zu einer Trauerfeier eines Ministers gekommen sind. Nur der amerikanische Präsident is nich so leicht zu kriegen, weil er nen ziemlich krass guten Bodyguard hat.
Fazit: bäm bumm bäng. Ich liebe Actionfilme. Hier kriegt man, was man im Trailer sieht: Geballer und Explosionen, Patriotismus und männliche Stereotypen. Trotzdem an einigen Stellen sehr coole Stunts und coole Kameraeinstellungen. Sehenswert!

Dr. Fu Man Chu Collection (5 Filme)
enthält:
„Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“
„Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu“
„Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“
„Die Rache des Dr. Fu Man Chu“
„Ich, Dr. Fu Man Chu“

Das Grundprinzip der Film is immer dasselbe: Dr. Fu Man Chu (ein ganz ganz fammoser Christopher Lee) will gemeinsam mit seiner Tochter und seiner Ninja-Gang die Weltherrschaft an sich reissen. Seine Methoden sind immer ausgefuchst, braucht er doch dafür immer die Hilfe von renomierten Wissenschaftlern, die er entführt, erpresst und foltern lässt, damit sie ihm z.B. Opiumkristalle züchten, die Wasser vereisen.
Fazit: Von Unterhaltsam bis Facepalm ist alles dabei. Aber das macht nix. Man lernt dabei zum Beispiele coole Sprüche wie „Träumen Sie von der Ewigkeit!“ :D

Das wars. Puh.
Was hast du dir angesehen? Hast du Dr. Strange schon gesehen?

Gesehen im September

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Hier meine Filmliste aus dem September:

Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten
Telerop 2009 ist eine Sci-Fi-Fernsehserie aus Deutschland. Gedreht wurde sie in den 70ern und nimmt sich der Umweltzerstörung in Folge der Industrialisierung an. Telerop ist ein Fernsehstudio, das mit seiner wöchentlichen Sendung über die Vergangenheit aufklärt und „praktische Lebenshilfe“ leistet. Sie haben Experten im Studio und machen auch mal spontane Volksentscheide. Es werden Themen wie Smog, 1-Kind-Politik, Umweltverschmutzung, Genetik, Überbevölkerung, Arbeitszeit und Freizeitverhalten u.ä. behandelt. Ein paar der insgesamt 13 Folgen kann man sich auf youtube anschauen. Leider gibt es sie nicht in einer der Mediatheken.
Fazit: Gelungene Serie. Die Outfits sind zwar ein bisschen uninspiriert, aber die Themen und die Scharfsichtigkeit, mit denen der Finger in die Wunde gelegt wird, macht alles wieder wett. Meine Lieblingsfolge ist „Die tödllichen Stunden“ in der Arbeitnehmer bestraft werden, wenn sie zu viel arbeiten und auf Zwangskuren geschickt werden. :D

Die Melodie des Meeres
Animationsfilm nach einer Selkie-Erzählung aus Irland. Ben lebt mit seinem Vater, seinem Hund und seiner kleinen Schwester auf einer kleinen Insel vor Irland. Seine Mutter ist nach der Geburt seiner Schwester verschwunden/gestorben?, also ist er nicht gut auf seine kleine Schwester zu sprechen. Außerdem hat er Angst vorm Wasser. Die kleine Soarsie schweigt, sagt niemals ein Wort. Das einzige, was Ben von seiner Mutter geblieben ist, ist eine Muschelflöte und ein paar Fetzen eines irischen Volksliedes. Nachdem Ben Soarsie mit der Gruselgeschichte erschreckt hat, beginnt sie auf Bens Muschelflöte zu spielen. Die Musik erzeugt glitzernde Schneeflocken, die Soarsie zu einem weißen Robben-Mantel führen. Als sie den Mantel anlegt, ist es auf einmal in der Lage mit den Robben im Wasser zu tauchen.
Fazit: wunderschön melancholisch und mystisch. Sehr sehenswerter Animationsfilm mit tollen Stimmen und einem schönen Soundtrack von Lisa Hannigan.

The Huntsman & the Icequeen
Prequel/Sequel zum Schneewitchen Film „Snowhite and the Huntsman“
Weil Ravennas Schwester Freya von der Liebe enttäuscht wurde, verwandelt sich ihr Herz zu Eis. Sie zieht in den Norden und „befreit“ alle Kinder von der Liebe. Sie entführt Dorfkinder und bildet sie zu „Huntsmen“ aus, um sich so eine Armee aufzubauen. Liebe ist verboten und doch passiert es: Huntsman Eric (Hemsworth) verliebt sich in die Kriegerin Sara (Chastain) – sie werden erwischt und von Freya durch eine List verbannt. Dann taucht plötzlich wieder der Spiegel mit Ravennas gefangenen Geist auf und Eric wird von Schneewittchen engagiert, um den Spiegel wieder zu finden…
Fazit: Ein sehenswerter Fantasy-Frauenfilm mit 3 starken Protagonistinnen, den man am Besten mit Freundinnen oder seiner Teenagertochter guckt, weil sich Männer eher langweilen werden. Der Film ist ansich nix besonderes, er hat aber Witz und Charme und wunderbare Kostüme. Charlize Theron als böse Königin ist immer wieder sehenswert.

Spotlight
„Spotlight“ ist eine investigative Abteilung mit einer Handvoll Journalisten des Boston Globes. Der neue Herausgeber der Zeitung setzt sie auf ein Thema an, das jahrelang in den Archiven vergraben wurde: Der Kindesmißbrauch durch die katholische Kirche. Also fängt das Spotlight-Team an zu graben und was sie finden, zieht seine Kreise. Das gefällt natürlich nicht jedem…
Fazit: harte Kost, für den Film muss man wach und interessiert sein. Aber sehr toller Cast, toll geschauspielert ohne dass die Journalisten zu Helden stilisiert wurden. Dafür war ich sehr dankbar.

Der Fall Eichmann
Produzent Milton Friedman kauft sich Regisseur Leo Horwitz ein, um den Prozess des Jahrhunderts live ins Fernsehen zu bringen: Nationalsozialist Adolf Eichmann, der maßgeblich für die geplante Ermordung von mehreren Millionen Juden während des Zweiten Weltkrieges verantwortlich war, steht in Jerusalem vor Gericht. Obwohl beide Anfeindungen und Morddrohungen erhalten und der Prozess ziemlich an die Nerven geht, bestehen beide auf die Übertragung, da sie auch viel Zuspruch der jüdischen Bevölkerung bekommen.
Fazit: Interessante Perspektive aus Sicht des Fernsehteams. Toll gespielt von Martin Freeman, das Set-Design wirkte ziemlich authentisch. Keine leichte Kost, aber sehr sehenswert, vor allem durch die Zusammenschnitte von Original-Aufnahmen und Fiktion. (Achtung, es gibt Ausschwitz Original-Material zu sehen!)

Hannah Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt
Biopic über Hannah Arendt. Im Vordergrund steht der Eichmann-Prozess, ihr Bericht darüber „Die Banalität des Bösen“ sowie ihre Beziehungen.
Fazit: sehenswerte und kurzweilige Ergänzung, wenn man sich schon mal biografisch mit Hannah Arendt auseinander gesetzt hat. Toll geschauspielert!
Für alle anderen hat der Film eher Politik-LK-kurz-vor-den-Sommerferien-Niveau.


Was hast du dir im September angesehen?

Gesehen im Juli und im August

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, weil ich zwischendurch ein bisschen geschwächelt habe und die Blogpause ihr übrigens getan hat, kommt jetzt die volle Breitseite!
Das habe ich mir im Juli und August angesehen:

Suicide Squad
Ein zusammengewürfelter Haufen von mutierten oder psychopathischen Bösewichten sollen die Erde retten.
Fazit: voll lahm, ich war doch sehr enttäuscht. Auch die gehypte Harley Quinn kam bei mir nich so rüber, sie sticht natürlich raus, weil die anderen total fad sind, aber das reicht nicht. Die Story war vorhersehbar, die Kämpfe nicht sonderlich spektakulär, der Versuch, alles witzig zu gestalten hat auch nicht hingehauen und dann dieses lahme Thema „Wir sind alle Außenseiter und trotzdem eine Familie“ fand ich einfach nur blöd. Wirkte wie ein Interlude zum Justice League Film.

Batman v Superman
Lex Luthor will, dass Batman böse auf Superman wird und umgekehrt. Schafft er. Sie kämpfen.
Fazit: bin ich froh, dass ich den Film nicht im Kino gesehen hab! :D Highlight: Wonder Woman. Alles andere ist ein bisschen fad, nicht direkt schlecht, aber auch nicht so gut. Den Film guckt man einmal und vergisst ihn dann wieder.

The Danish Girl
Filmbiografie über die transsexuelle Lili Elbe.
Der dänische Maler Einar Wegener lebt mit seiner Frau Gerda ein gutes Leben. Weil Einar gesellschaftliche Anlässe total öde findet, schlägt ihm Gerade einen Spaß vor: Er solle sich als Frau verkleiden und als ihre Cousine auftreten. Der Abend läuft anders als erwartet, denn Einar entdeckt seine weibliche Seite.
Fazit: tolle Geschichte, wunderschön bebildert (vor allem die Farben!) und groß gespielt. Sehenswert!

Macbeth
Heerführer Macbeth bekommt nach einer Schlacht von 3 Hexen eine Weissagung: Er wird der zukünftige König von Schottland. Seine Frau findet das gut und redet ihm ein, er solle König Duncan von Schottland töten, was er auch macht. Macbeth wird König und dreht dann schön langsam durch…
Fazit: Shakespeare muss man können und mögen, aber wer sich diese Verfilmung antut, wird durch tolle Bilder sehr belohnt. Sehenswert!


Die Schöne und das Biest

Realverfilmung mit Vincent Cassel als Biest und Lea Seydoux als Schöne.
Fazit: ein bisschen fad. Aber interessant, wie die Franzosen den Stoff wahrnehmen und aufbereitet haben.

Die Mädchen aus dem Weltraum (Serie, UK/BRD 1977)
Auf der Medora herrschen die Frauen, alle Anwesenden männlichen Geschlechts sind „Abhängige“, die Frondienste leisten müssen. Weil die Medora seit einem kosmischen Unfall ziellos durchs All treibt, kommt eines Tages die Erde in Sicht und die Abhängigen Akam und Schemm schmieden einen Fluchtplan – der gelingt. Sie entkommen mit einem Raumschiff und fliegen zur Erde, wo sie feststellen dürfen, dass hier die Männer die Macht haben!
Aber Gebieterin Brisba und die Lenkerin der Sicherheit Ossrawa verfolgen die beiden…
Fazit: die Serie ist herrlich! Unbedingt anschauen!!
Seltsame Kostüme, ein gesträhnter Pierre Brice und jede Menge Geschlechterklischees, die mit sehr viel Humor verbastelt wurden. Das Ende der Serie hat mir auch seehr gut gefallen und ich finde durchaus, dass man da ne Neuauflage draus machen könnte!

Momentum
Die Meisterdiebin Alex macht mit ihren Kumpels einen letzten Coup. Doch es geht nicht nur um die Diamenten, sondern auch um einen erbeuteten USB-Stick mit sensiblen Daten über einen US-Senator. Klar, dass der seine Schergen schickt, um den Stick zu kriegen. Alex ist auf der Flucht, vor allem vor dem Auftragskiller Mr Washington. Es beginnt ein gefährliches Katz-und Maus-Spiel…
Fazit: sehenswert! gelungene, kurzweilige und spannungsgeladene Action! Viel Blut und noch mehr Verletzungen, also nix für schwache Nerven.

So. Das wars!

Was hast du dir angesehen? Star Trek hab ich wohl wieder mal verpasst, wa? Ghostbusters auch?! Meh! Wie fandest du die Filme?

Gesehen im Juni

Im Juni hab ich fast nur Mist geguckt!

UFO (1 Staffel)
SHADO ist eine als Filmstudio getarnte Geheimorganisation zur Abwehr von UFOs mit einer Außenstelle auf dem Mond und einem U-Boot.
Fazit: puh, einige Folgen waren super, andere waren grottoid langweilig. Ganz großartig fand ich den Soundtrack und dass die Damen der Mondbasis als Teil ihrer Arbeitsuniform lilafarbene Perücken tragen :D Die Autos waren geil, aber ansonsten haben sie sich ein bisschen auf die Faule haut gelegt. Die Serie ist aus den 60ern und spielt in den 80ern, merkt man aber leider gar nicht. Trotzdem: Die Andersons sind die Eltern aller Nerds, wer Thunderbirds und Mondbasis Alpha 1 mag, kann da mal reinschauen.

Plan 9 from outer space
Außerirdische wollen die Erde retten, in dem sie Tote zu Vampire verwandeln, die dann die anderen Menschen abmurksen. Klappt so semi. Oder so.
Fazit: endlich – mein erster Ed Wood Film! er war genauso mies, wie ich ihn mir vorgestellt habe und ja, doch der sinnloseste und schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe :D Aber trotzdem sehr witzig. Bin ganz verliebt in Vampira!

Die Satansweiber von Tittfeld
Die drei Stripperinnen Varla, Rosie und Billie rasen mit ihren Sportwagen durch die Wüste. Beim Chillen treffen sie auf ein naives, junges Pärchen. Der Typ lässt sich mit Varla auf ein Wettrennen ein, es kommt zu Streit, Varla bricht ihm das Genick. Die Kleine setzen sie unter Drogen und fahren an die nächste Tankstelle, wo sie mitkriegen, dass ein alter Sack ziemlich viel Kohle auf seinem Grundstück versteckt hat, deshalb planen die Mädels einen Coup…
Fazit: böse, gewalttätige Frauen mit großen Brüsten? check. Sieht man ja nicht gerade oft. Also bezogen auf die Gewalttätigkeit meine ich.

Bauhaus – Modell und Mythos
Anhand von Interviews von ehemaligen Bauhaus-Studenten wird die Geschichte und Bedeutung erläutert.
Fazit: ziemlich laaanger Film über Bauhaus, aber aus Sicht der Zeitzeugen dennoch interessant.

Edit: Fast vergessen! Ich hab ja doch noch was geguckt!

The Wave – die Todeswelle
Greianger, Norwegen. An seinem letzten Arbeitstag wird der Geologe Kristian auch noch paranoid. Sensoren haben Erschütterungen im Berg gemessen. Seine Kollegen verabschieden ihn trotzdem und er soll mit seiner Familie schon mal den Umzug vorbereiten und die Fähre nehmen. Doch es lässt ihm keine Ruhe. Er recherchiert und stellt fest, dass die Datenlage diesselbe ist wie damals, als der herabgerutschte Berg einen Tsunami im Fjord ausgelöst hat. Er warnt seine Kollegen, aber die nehmen ihn leider viel zu spät ernst…
Fazit: Der Film ist absolut krass und dadurch sehenswert. Durch diesen Film habe ich erstmal gemerkt, wie weichgespült man durch die Hollywood-Katastrophenfilme ist. Panik, Entsetzen, Angst, Verzweiflung…da sind äußerst fähige Schauspieler und grandiose Effekte am Start.

Kein einziges Mal im Kino, wie traurig! Aber bald…

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Dieser Filmmonat hat mich irgendwie richtig weitergebracht. Ich will immer Bücher über Filmtheorie und Interpretation lesen und welches Handwerkszeug einen guten Film ausmachen, aber eigentlich muss man nur aufmerksam gucken. Diesen Monat hatte ich von Trash bis gut gelungen alles dabei. Story beim Film ist eben nicht alles!

Last days on Mars
Die letzten 20 Stunden auf dem Mars, danach soll die Crew zusammenpacken und wieder nach Hause düsen. Doch dann entdeckt ein Wissenschaftler endlich etwas in seinen Proben und die ganze Forschung war doch nicht umsonst. Er fährt noch mal mit ner Sondergenehmigung raus und…kommt nach einem Unfall zurück…
Fazit: ganz schön eklig. Wer nen Zombiefilm mal mit nem anderen Setting braucht, soll sich das angucken. Ich mochte Romola Garai in dem Film sehr gerne, aber im Grunde genommen wenig Sci-Fi mehr Zombie. Von der Machart her hat mir „Europa Report“ besser gefallen.

Hitmen 47
Eine Videospielverfilmung. Auftragskiller Agent 47 soll in Berlin eine junge Frau namens Katia van Dees finden. Dabei kommt ihm ein Supersoldat namens John Smith in die Quere. Wem soll Katia vertrauen? Und warum ist sie so anders als die anderen?
Fazit: keine Ahnung warum der Film so verrissen wurde, ich mochte ihn. (Ich kenn aber das Videospiel nicht) Klar, man merkt dem Film schon an, dass es ein Werbefuzzi gedreht hat, aber das fand ich gut! Tolle Bilder, die Locations in Berlin und Singapur passen zu der Charakterentwicklung, das Production Design hat mir auch gut gefallen, es waren frische Gesichter dabei und schön choreographierte (und blutige) Kampfszenen, also alles für nen tollen Popcorn-Kino-Abend.

Stadt im Meer
…ist ein Sci-Fi-Streifen aus dem Jahre 1965, basierend auf der Vorlage von Edgar Allen Poes Gedicht „City in the sea“.
Am Strand eines an der Küste gelegenen Hotels wird die Leiche eines Hotelgastes angespült. Ben, ein anderer Hotelgast, findet die Leiche und informiert die Inhaberin und ihren verrückten Künstlerfreund Harold. Wenig später verschwindet Jill. Ben und Harold finden nur eine Spur aus feuchtem Seetang. Durch eine Geheimtür gelangen sie in das innere eines Felsens und schließlich in eine Stadt unter dem Meer. Dort treffen sie einen verrückten Kapitän, der sie als Geiseln nimmt. Denn er hat ein Problem: Die Stadt im Meer ist von aktiven Vulkanen umgeben und die machen das Leben in der Stadt ziemlich ungemütlich…
Fazit: etwas uninspiriert und ziemlich langatmig, aber eigentlich ne tolle Story. Wer ne spannende Unterwasser-Action in dem Stil will, muss „Der Schrecken vom Amazonas“ gucken.

Jessica Jones – Staffel 1
Die abgehalftere alkoholsüchtige Jessica Jones war zwar früher als Superheldin unterwegs, arbeitet aber jetzt nur noch als Privatdetektivin und deckt Ehebruch oder Versicherungsbetrug auf. Nebenbei versucht sie mit ihren Seelendämonen klar zu kommen, denn ein verrückter Gedankenkontrolleur namens Killgrave hat sie missbraucht, um einen Mord zu begehen. Da es damals zu einem Unfall kam und Killgrave dadurch getötet wurde, kam Jessica frei. Doch dann erhält sie einen Fall, der viele Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte hat und sie merkt, dass Killgrave überlebt hat…
Fazit: großartige Darsteller, allen voran David Tennant als Killgrave. Es ist wirklich erfrischend so eine düstere Serie aus einer Frauenperspektive zu sehen. Und so viele hammermäßige Cliffhanger! Da war ich manches mal ganz schön schockiert! Aber ganz famose Frauenaction, vor allem die Prügeleien. Mädels: Pflichtprogramm!

Mondbasis Alpha 1 – Staffel 2
Ja, die Alphaner dümpeln immer noch aufm Mond herum und erleben Abenteuer…
Fazit:ultra-Trash, aber ein bisschen actionreicher als die 1. Staffel. Vieles kotzt mich allerdings total an. 1. wurden Hauptdarsteller ohne Erklärung einfach so ausgetauscht, 2. fängt jeder Film mit nackter Haut oder dumpfbratzigen Grinsen von dümmlich-stilisierten Frauen an und 3. endet jedes Abenteuer mit einem „höhöhö, ham wa wieda was erlebt“-Friede-Freude-Eierkuchen-Gedöns. Das nervt! Die Dialoge sind total Banane. Naja…gut. Geguckt hab ich es trotzdem. Aber lass es einfach.

Zero Theorem
Computergenie Quohen soll sich als fähigster Entitätenknacker für „Management“ schneller und besser arbeiten. Doch die Arbeit im Büro macht ihn verrückt, er will lieber im Homeoffice arbeiten, damit er nicht „den Anruf“ verpasst, der ihm seine Berufung und den Sinn des Lebens mitteilt. Nach langer Verhandlung willigt Management ein und Quohen darf sich um ein Spezialproblem kümmern…
Fazit: der Film ist voll verrückt, aber die Ausstattung und ein supercooler Christoph Waltz sind es Wert, ihn sich anzugucken!

Captain America Civl War
Nach der Sache in Rumänien (wir erinnern uns, Age of Ultron) will die Regierung die Superhelden unter Kontrolle bringen. Tony Stark ist dafür, Cap sieht das allerdings als Angriff auf Freiheit und Selbstbestimmung und ist somit dagegen. Dun-dun-duuuhhn!
Fazit: der Film war okay, aber reicht auch als DVD.

So, fertig. Die Filmliste für Juni ist schon bereit! Was hast du geguckt?

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Code 46
Die Erde ist ökologisch verwüstet und es gibt zu viele Menschen. Einige davon leben „drinnen“ und es gibt welche, die „draussen“ leben müsssen. Zugang zu den Städten ist nur möglich mit Papieren („Papeles“) und Fortpflanzung ist nur möglich, wenn ein Gentest erfolgt ist und kein inzestiöser Fall vorliegt. Dies ist im Code 46 geregt. Versicherungsermittler William reist nach Shanghai um einem Betrug auf die Spur zu kommen. Er hat sich einene Empathie-Virus spritzen lassen, mit dem er bisher sehr erfolgreich Lügner enttarnt hat. In der Firma, in der die papeles hergestellt wird, kommt er schnell dahinter, dass diese von einer jungen Frau namens Maria geschmuggelt werden. Doch er zeigt sie nicht an, weil er sich in sie verliebt hat…
Fazit: um ehrlich zu sein habe ich den Film nicht wirklich verstanden. Klar, schöne Bilder, tolles Setting, auch der Sprachmischmasch war super durchdacht. Schauspielerisch mit Tim Robbins und Samantha Morton gut ausgestattet – aber irgendwie wusste ich hinterher nichts mit dem Film anzufangen. Der Film ist sehr kühl und schafft es leider nicht – anders als bei Gattaca – das zwischenmenschliche Drama in dem Setting auszubreiten.

Tinkerbell and the pirate fairy
Fee Zarina wird nach einem fehlgeschlagenen Experiment aus dem Feendorf verbannt. Ein Jahr später kommt sie zurück und klaut eine besondere Art Feenstaub. Ihre sechs Freundinnen, darunter Tinkerbell, verfolgen sie und wollen sie zurückholen. Doch dann gibts ein Unglück und die Talente der jeweiligen Feen vertauschen sich. Das führt zu diversen Missverständniss und dann kommen sie auch noch dahinter, warum Zarina den Staub geklaut hat – Piraten!!!
Fazit: bunt, glitzernder Elfenfilm, den man sich schon anschauen kann. Die Ideen in der Elfenstaubfabrik fand ich sehr witzig und die Stimmen von Christina Hendriks, Tom Hiddleston und Jim Carter (u.a.) machen aus dem Filmchen ne schöne Sache. Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen und bin dann voll drauf hängengeblieben :D

Mondbasis Alpha 1 /Space 1999
Im Jahr 1999 existiert auf dem Mond eine Basis mit mehreren hundert Menschen, die dort leben und arbeiten. Zwischen Erde und Mond gibt es regen Verkehr, denn der Mond dient auch als Atommülldeponie. Aber am 13.September 1999 gibts ein Problem und irgendwas explodiert. Der Mond driftet von der Erde weg durchs All ins Unbekannte. Eine Zeit voller Gefahren, Merkwürdigkeiten und Abenteuer beginnt.
Fazit: megatrashig natürlich, aber damals war das sicherlich der Kracher! Mein Durchhaltevermögen bei alten Serien ist deutlich höher als bei gegenwärtigen Sendungen. Die erste Staffel hat übrigens auch Peter Cushin (General Oromoff aus Star Wars) und Christopher Lee als Aliens parat! Für Trekkies mit Trash-Anspruch ein Muss. Ab Folge 15 merkt man aber, dass wohl ein bisschen mehr Geld geflossen ist. Die Ausstattung ist besser, die Dialoge nicht ganz so hohl und die Effekte sind auch nett. Die waren übrigens noch vor Star Wars dran! Und überhaupt möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass die Produzentin eine Frau war. Nämlich die tolle Sylvia Anderson, der wir auch die Thunderbirds zu verdanken haben.

Mission Impossible – Rogue Nation
Ethan Hunt findet nach einer Mission heraus, dass das IMF von einer Gruppe namens „Syndikat“ unterwandert wurde. Er versucht gemeinsam mit seinen Kollegen herauszufinden, was da los ist, aber die CIA sitzt dem IMF im Nacken…
Fazit: Kann man sich sparen, der Stern ist verglüht. Das einzig sehenswerte daran ist der tolle Simon Pegg. Der bringt ein paar Ecken in die glattgebügelte Hollywoodkost. Der Film ist so belanglos, ich musste den Inhalt nochmal nachgooglen. Ansonsten lieber zehnmal den ersten MI Film angucken.

Außerdem hab ich jetzt endlich mit „Jessica Jones“ angefangen und obwohl ich erst bei Folge 5 bin, muss ich sagen, dass mir die Serie doch ganz gut gefällt.

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Gesehen im März

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Im März habe ich mir wieder einiges angeschaut:

Deadpool
Der Söldner mit der großen Klappe will sein Mädchen wieder haben. Dabei muss er sich aber erst mal mit Ajax anlegen und seinem Mädel erzählen, dass er nicht mehr der ist, der er früher einmal war…
Fazit: sehenswert und total verrückt. Die Storyline ist ansich etwas belanglos, aber es ist ein Film für Fans der Comicfigur und die kommen voll auf ihre Kosten. Immerhin haben wir ja gefühlt jaaaaahrelang gezittert. Was hatten wir Angst, dass es Mist geben könnte, nach FF hätte es ja auch richtig übel ausgehen können. Aber hat funktioniert. Und dann mutiert dieser Film auch noch zum Kassenschlager! Der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Film auch mit wenig Budget klappen kann, wenn die Leute Bock drauf haben.

Wo wir gerade beim Thema sind…

Fantastic 4
Vier junge Wissenschaftler um das Genie Reed Richards schaffen es, in eine andere Dimension zu transportieren. Dabei kommt es zu einen Unfall und sie erhalten fantastische Kräfte. Doch der ebenfalls „verunglückte“ Viktor van Doom ist sauer. Keine Ahnung warum eigentlich. Das kommt im Film nicht vor.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Der Film ist nicht direkt schlecht, denn das wäre eine richtige Meinung, die tatsächlich zu viel wäre, er ist nur das grottoid hirnloseste und langweiliste was ich seit Langem gesehen habe. Und das sage ich, obwohl ich regelmäßig die #SchleFaZ gucke!
Ich kann mir aber auch gar nicht erklären, warum einige sagen „Der erste Teil des Films ist okay, aber dann gehts schief“ – das kann ich so nicht unterschreiben. Der Film ist von Anfang an einfach nur dämlich.
Hätte ne tolle Origin-Story sein können, aber sie haben es auf ganzer Linie verkackt. Alles vorhersehbar, Kate Mara hat nen furchtbaren Haarschnitt und das man DEN Marvel-Bösewicht einfach so fallen lässt, nee, darüber komm ich gar nicht hinweg. Ich glaube, die Fantastic Four sind für dieses Jahrhundert ausgelutscht. Das Thema „Superheldenfamilie“ ist für dieses Jahrhundert endgültig durch.

Babylon A.D.
Söldner Toorop (Vin Diesel) nimmt einen Spezialauftrag von Mafiaboss Gorksy an: Er soll eine junge Frau namens Aurora von Russland nach New York begleiten, keine Fragen stellen und am Ende kassieren. Begleitet wird die Aurora von einer resoluten Nonne, die auch ihre Geheimnisse hat. Auf der Reise kommt es zu einigen Zwischenfällen.
Fazit: kaum zu fassen, dass der Film an mir vorbeigegangen ist, immerhin ist er ja schon von 2008! Ich fand ihn gut, vor allem den Soundtrack. Leider driftet er am Ende etwas in religiöse-spiritistische Metaphysik ab, die ich nicht kapiert habe. Trotzdem fand ich das Setting erstaunlich realistisch. Kann man sich anschauen.

Quintett
Eiszeit, kein Erdöl. Die übriggebliebene Menschheit rottet sich zusammen, ist zu Fuß im Eis unterwegs und spielt das süchtigmachende Spiel „Quintett“. Essex, ein Robbenjäger, kehrt nach 10 Jahren in der Wildnis mit seiner schwangeren Frau in die Stadt zurück, um seinen Bruder zu suchen. Dieser wird zusammen mit Essex‘ Frau bei einem Bombenattentat getötet. Auf der Suche nach dem Mörder stellt Essex fest, dass die Lösung in dem Spiel liegen muss…
Fazit:verschwendete Lebenszeit. Daran kann leider nich mal der gutaussehende Paul Newman was ändern. Der Film ist einfach nur lahm. Trotzdem setzt er sich irgendwie im Gehirn fest.

Spy
Mauerblümchen Susan arbeitet als Analystin bei der CIA und ist die Assistentin von James-Bond-Verschnitt Bradley Fine. Als dieser jedoch ermordet wird, meldet sich Susan freiwillig, um seinen Auftrag um eine verschwundene Atombombe zu beenden.
Fazit:Ziemlich vulgäre Actionkomödie (die amerikanische Art), die aber gut unterhält und stellenweise saulustig ist. Ich mochte vor allem Jason Statham, der sollte viel öfter in Komödien zu sehen sein. Unbedingt auch das Gag-Reel auf DVD angucken :D Für Fans von „Kingsman“ und Gefluche :D Der Film ist ansich nix besonderes, aber man merkt den Schauspielern an, dass sie Spaß beim Drehen hatten, deshalb finde ich den Film sehenswert.

Daredevil, Staffel 2
Matt Murdock alias Daredevil hat sich einen Namen in Hells Kitchen gemacht. Doch seine nächtlichen Aktiviäten rufen neue Gegner auf den Plan. Und plötzlich haben sämtliche Gangs im Viertel ein Problem – Der Punisher ist da.
Doch das ist nicht alles, denn Matts Exfreundin Elektra ist in der Stadt und die hat auch was vor…
Fazit: Die Serie kann meiner Meinung nach das Niveau der ersten Staffel halten, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen schwächelt. Grandios choreographierte Kampfszenen, ein toll gecasteter Jon Bernthal als Punisher, überhaupt tolle Charaktereinführung und -entwicklung und jede Menge Konflikte – ich liebe diese Serie und find sie daher sehenswert! Elodie Yung als Elektra hat mir auch gut gefallen. Aber Achtung: Viel Gewalt, Folterszenen und ne ordentliche Portion (Film-)Blut! Nix für schwache Nerven.

Riddick – Überleben ist seine Rache
NATÜRLICH hat Riddick wieder ein Problem: Alle hassen ihn und er wird wieder mal irgendwo in der Pampa zum Sterben liegen gelassen. Aber Riddick ist ja der MacGyver des Universums und im 3. Teil stärker und besser als je zu vor. Den Bösen wirds also schlecht gehen!
Fazit: Auch ein Film, der irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Auf Riddick ist Verlass, gewohnte – sehenswerte – Sci-Fi-Hollywood Kost. Kann man sich anschauen.

Downton Abbey – The Finale
Die letzte Folge von Downton Abbey spielt zum Jahreswechsel 1925/1926
Fazit: ein Abschied mit gemischten Gefühlen. Zu viele Happy-Ends, zu viele neu aufgemachte Schubladen, die dann auch ein bisschen unmotivert offen bleiben. Aber tja, traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist. Insgesamt war das schon eine tolle Serie, wobei mir die Staffeln 2, 5 und 6 am Besten gefielen.

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