Gesehen im August

Filme und Serien, die ich gesehen habe

The Apple / Star Rock (1973)
In der Zukunft (1994) wird der Worldvision Song Contest gefeiert! Und eigentlich gehts nur um den BIM, der alles gleichschaltet und koordiniert. Und dann stehen da die naiven, aber talentierten Landeier Alphie und Bibi auf der Bühne und gewinnen mit ihrer Natürlichkeit auch noch die Herzen der Zuschauer…Das passt dem teuflischen Plattenboss Bogaloo gar nicht – also schmiedet er einen Plan: Er will die beiden unter Vertrag nehmen, doch Alphie merkt, dass da was faul ist. Bibi jedoch lernt bald die Schattenseiten des Musikbusiness kennen.
Fazit: Trash vom Feinsten. Es war grandios.

Legion – 1st season
David Haller sitzt im Krankenhaus – er ist schluckt als Schizophrener seine Pillen und wartet drauf, das die Tage rumgehen. Aber irgendwas stimmt nicht. Seine Träume vermischen sich mit der Realität und irgendwie fühlt sich alles wie ein Deja-vú an? Gut, das liegt vielleicht an den Pillen? Eine willkommene Ablenkung ist die neue Patientin Syd, mit der die Tage bunter werden und die ihm erklärt, dass die Stimmen in seinem Kopf real sein könnten…
Fazit: eine der besten Serien, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Wirklich tolle Bilder, super Schauspieler, interessante Geschichte, bei der es Spaß macht, alles zu hinterfragen. Sehr, sehr sehenswert!

Der dunkle Turm
Okay also Walter will mit Gehirnwellen von Kindern einen Turm im Universum kaputtlasern, damit das „Böse“ die Welten beherrschen kann. Roland, der Revolvermann, ist natürlich dagegen. Und dann kommt da plötzlich so ein Teenager mit Visionen, der ihm dabei helfen will.
Fazit: äh ja. Zeitverschwendung. Naja außer man mag Idris Elba, aber dafür is er auch echt wenig zu sehen…

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen
Feature über die Welt von morgen, guckt es euch am Besten selbst an :D
Fazit: geil. Echt. Da sind wir ja schon, auch wenn sie in den 70ern das Internet noch nich aufm Schirm hatten und sie dachten, man könne weiterhin im Büro rauchen. Was mich sehr fasziniert an diesen 70er Jahre Zukunftsvisionen: Die Angst, im Smog zu ersticken und die „Blechlawinen“, die uns den Platz wegnehmen. Von dieser Angst vor schlechter Luft und dem Autohass is ja jetzt absolut nix mehr zu spüren! Das wurden wir wohl ziemlich gut gehirngewaschen.

Was hast du dir angeguckt?

Gesehen im Juli

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Das habe ich mir im Juli angesehen:

Gefahr aus dem Weltall (1953)
Amateurastronom John entdeckt an der Absturzstelle eines vermeintlichen Meteoriten ein UFO, doch niemand schenkt seiner Geschichte Glauben. Auch er selbst fängt an zu zweifeln. Doch es gehen merkwürdige Dinge in der Kleinstadt Sand Rock vor: Bewohner verschwinden und wenn sie auftauchen, wirken sie wie ausgewechselt. Gefühlskalt und roboterhaft. Was ist los?
Fazit: gruselig und sehenswert :D

Star Trek, the next Generation – Staffel 1
Captain Picard erforscht mit seiner Crew den Weltraum.
Fazit: okay, die 1. Staffel is echt mega cheesy. Das wusste ich gar nich mehr! Aber geguckt hab ich es natürlich trotzdem gerne.

Adventure Time, Staffel 1
Finn und Jake sind Helden und erleben jede Menge Abenteuer.
Fazit: es is crazy und ich liebe es. Jeder sollte sich das ansehen. Das spült die Gehirnzellen durch.

Loving Vincent
Der Film ist eine Mischung aus Krimi und Biografie, der sich mit dem Umständen von van Goghs Tod beschäftigt. Armand Roulin erhält von seinem Vater, dem Postboten Joseph Roulin den Auftrag, den letzten Brief von Vincent van Gogh an dessen Bruder zu überbringen. Als er sich auf den Weg macht, erfährt er, dass auch bereits Theo verstorben ist. Er kommt im Verlauf der Handlung ins Gespräch mit den Dorfbewohnern von Auvers und erfährt so mehr über Vincents Leben.
Fazit: einer der schönsten Filme, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Das Making-of dazu war auch total spannend, denn das interessante an dem Film ist, dass er aus über 60.000 Ölbildern gemacht wurde. Guck den Mal.

Mr. Turner
William Turner, Meister des Lichts, war exzentrisch, mürrisch und – etwas ungepflegt. Das kümmerte ihn am allerwenigsten und für die Akademie war einfach nur genial.
Fazit: Und noch ne Maler-Biografie! Fantastisch geschauspielert. Wer sich für Turners Bilder interessiert, sollte sich den Film mal ansehen.

The Dish
Die Mondlandung sollte 1969 überall übertragen werden. Dafür setzte die NASA ein weltweites Netz an Radioteleskopen ein, wovon eines, das Parkes-Observatorium, mitten auf einer Schafskoppel in Australien steht.
Cliff Buxton und sein Team überwachten dieses Radioteleskop und wurden von der NASA beauftragt, den Kontakt zu Apollo 11 aufrechtzuerhalten. Dieses Großereignis regt natürlich ddie ganze Stadt auf.
Fazit: liebenswerter Film lose basierend auf wahren Ereignissen mit sympathischen Charakteren. Sehr nette und sehenswerte Abendunterhaltung.

Lief eigentlich was im Kino? :D

4 minimalistische Date Ideen aus Filmen

Filme sind toll. Noch toller, wenn man sich daraus Ideen klauen kann. Diesmal ganz einfache Date-Ideen aus Filmen, die mir gefallen. Diese Szenen haben mich berührt, weil sie lustig und anders sind und sie nix mit teurem Essen oder Kerzenschein zu tun haben (aber können).
Aber Achtung: Bei diesen Dates gehts um Offenheit, Neugier, andere Perspektiven und um ein sich kennenlernen auf spielerische Art. Und ja, diese Ideen kann man nicht nur beim ersten Date ausprobieren, sondern auch beim 200. Mit klick auf die Links kommst du zu den entsprechenden Filmausschnitten.

1) Gemeinsam Musik hören
Aus dem Film: Can a Song save your life
Geeignet für: Großstädter, die Smalltalk hassen aber Musik lieben und gerne ziellos durch die Gegend latschen
Benötigt: Audio-Y-Adapter, aufgeladener mp3 Player, vielleicht sogar mit Playlist

2) „Hab ich noch nie gemacht“
Aus dem Film: Frühstück bei Tiffany’s
Geeignet für: Für alle, die neugierig sind und auch mal die Perspektive wechseln wollen, das erfrischt. Ob man unbedingt jetzt was in einem Euroshop klauen sollte….lieber nicht :D
Benötigt: eine Portion Mut und evtl. auch ein gewisses Maß an Risikobereitschaft :D

3) Gemeinsam nach einer durchtanzten Nacht den Sonnenaufgang anschauen
Aus dem Film: Gattaca
Geeignet für: Naturliebhaber, die mal eine Pause brauchen.
Benötigt: Ausdauer. Oh und denk an deine Sehhilfe, falls du eine hast.

4) So tun als ob – im Ikea
Aus dem Film: 500 Days of Summer
Geeignet für: Verrückte! Nein, quatsch. Natürlich für alle Menschen mit viel Humor, die gerne spielen.

Bestimmt wäre mir noch mehr eingefallen, wenn ich der Bus nich angehalten wäre und ich hätte umsteigen müssen. Aber vielleicht fällt dir ja noch was ein?
Gibts eigentlich lustige Date-Ideen aus Horrorfilmen? :D

Welche cineastische Date Idee fandest du besonders bemerkens- und nachahmenswert? Fällt dir noch was ein?

Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Okay, also dieser Beitrag muss diesen Monat alleine stehen, denn ich hab rein gar nichts gelesen! Ich hab nachgedenken müssen und starrte viel aus dem Fenster und hörte mir Vogelgezwitscher an und abends sah ich mir Filme an:

Top Gun
Ein junger Aufschneider kommt mit seinem Co-Piloten zur Elite Einheit Top Gun. Natürlich eckt er an und findet keine Freunde. Dann stirbt einer und der Krieg beginnt, alles mit cheesy 80s Musik, ich weiß nicht mehr.
Fazit: Ja, dieser Film ist aus der Kategorie „shit, das is ja ein Klassiker, den muss man gesehen haben“ – also hab ich ihn mir endlich mal angeguckt und was soll ich sagen? Einmal sehen reicht für das ganze Leben. Und dann wollen sie auch noch ein Remake machen?? PUH.

Geostorm
Im Jahr 2019 nehmen Naturkatastrophen überhand, deshalb beschließt man ein Megawerk: Ein Klima-Satellitennetz im Weltall, dass die Klimaverhältnisse auf der Erde kontrolliert. Als eines Tages einer der Satelliten ausfällt, kommt es in Afghanistan zu einer schweren Schneekatastophe, bei der ein ganzes Dorf erfriert. Als ein weiteres Wetterereignis halb Hongkong zerstört, wird klar: Es kann sich nur um Sabotage handeln.
Fazit: ich wollte Schmuh, den hab ich bekommen :D Aber hey, Jim Sturgess!!! naja und die Effekte im Weltall waren auch toll. Für einen Popcorn-Kinoabend zuhause reichts.

Chungking Express
Polizist Nr. 223, mit gebrochenem Herzen, spricht in einer Bar eine Frau mit Perücke und Sonnenbrille an und beschließt, sich sofort in sie zu verlieben. Sie ist müde und genervt, nimmt ihn aber mit ins Hotel, wo sie einschläft und er die ganze Nacht isst und Filme guckt.
Polizist Nr. 663 kauft im Imbiss für seine Freundin immer nur Chef-Salat. Als er vom Imbissinhaber überedet wird, für sie mal was anderes mitzubringen – und er das auch macht – wird er von seiner Freundin verlassen. Derweil beginnt sich die schüchterne Aushilfe in den Polizisten zu verlieben…
Fazit: soooo ein toller Film, unbedingt anschauen!!! schöne Bilder, schöne Farben, tolle Darsteller und vor allem: eine merkwürdige Geschichte.

Sternenjäger
Ein Film über die weltbesten Astrofotografen der Welt.
Fazit: schöne Bilder, sonst nix. Wenn man anfangs gesagt hätte, dass es sich um TWAN Fotografie handelt, wäre ich da mit einer völlig anderen Erwartungshaltung reingegangen, aber so war das für mich einfach nur belanglos. (Hatte einen FIlm über DeepSky Fotografie erwartet) Man erfuhr fast nichts über die vorgestellten Protagonisten und das episodische Erzählen war eher anstrengend als verbindend. Schade. Trotzdem so ne klassische Feierabenddoku, die nicht mit allzu viel Infos überfrachtet wird.

Queer Eye, Staffel 2
5 schwule Experten, die Fab 5, stürmen in ein Leben und streuen jede Menge Glitzer. stylen alles um.
Fazit: seht es euch einfach mal an, okay?

Das wars schon. Was hast du gesehen?

Was die Serie „Queer Eye“ mit Minimalismus zu tun hat

Okay, reden wir über die Fab 5 – kennst du die Serie „Queer Eye“? Gerade ist auf Netflix die 2. Staffel draußen und ich bin immer noch begeistert. Eigentlich ist es eine Umstyling Show und das Prinzip geht so: Fünf schwule Experten fallen wie Heuschrecken in das Leben von meist heterosexuellen, bibeltreuen Landeiern ein und geben denen den nötigen Arschtritt, um mal einen Schritt aus der Komfortzone zu wagen. Es geht um Mode und Stil, Inneneinrichtung, Körperflege sowie Coaching und (kulturelle) Bildung. Das Ganze innerhalb einer Woche. BAM! Fertig ist ne tolle Show! Dabei werden Schlaglichter auf die amerikanische Kultur (Hello heftige Konsumkultur) geworfen und durchaus ernste Themen wie Rassismus, Feminismus, Sexismus und religiöse Ausgrenzung besprochen. Plötzlich sieht man sich umarmende Männer, die auch vor Rührung und Dankbarkeit weinen und das ist (leider noch) so neu, dass man gleich mitheult.

Nach der Folge, wo sie einen 8-köpfigen Haushalt entrümpeln mussten, um überhaupt irgendwas anzufangen und ich mich wieder an diese Konsumkultur erinnerte, die mir mittlerweile so fremd erscheint, ist mir klar geworden, dass diese Show mehr mit Minimalismus zu tun hat, als bloßes Umstyling. Denn das, was man pro Folge sehen kann, ist ein Mikro-Turbo-Minimalismus. Vom Außen nach Innen. Mit jeder Menge Selfcare und sich verändern wollen, weil man feststeckt, nicht weil man irgendwas für andere optimieren muss. Natürlich bleibt das ganze eine Unterhaltungsshow, also allzuviel Tiefgang ist nicht immer zu erwarten, aber der respektvolle Umgang miteinander ist sehr sehenswert.

Jeder der Teilnehmer ist quasi sein eigenes Projekt. Einer outet sich am Schluss seiner Stiefmutter, der andere führt endlich mal wieder seine Frau aus, ein schüchterner Mensch hält vor seinen Freunden und Kollegen eine Rede – solche Sachen. Bis zu Tag X wird der Teilnehmer gepimpt.
Sein Kleiderschrank wird von Tan (mein Favorit :D) durchgecheckt, entrümpelt und dann geht er mit dem Teilnehmer shoppen. Mode interessiert ihn nicht, nur der bisherige Stil des Teilnehmers und die Figur. Es ist wird stilistisch nur geupdated. Der Hippie bleibt im Grunde eine Hippie, zieht aber statt Schlabbershirt mal ein Leinenjacket an.
Jonathan kümmert sich um die Körperpflege und die Haare. Er erklärt den Teilnehmern bei auch bei geringem (Zeit-)Budget, wie man sich richtig trimmt. Er verpasst ihnen eine neue Frisur, stutzt den Bart und erklärt, worauf sie achten müssen. Jonathan ist zwar extra, aber für die Teilnehmer bleibt es im Rahmen. Das was er sagt, scheint auf die Männer immer mächtig Eindruck zu machen, weil sie 1. keine Ahnung von Pflegeprodukten haben und 2. Selfcare wirklich ein Fremdwort ist. Jonathan zeigt den Typen, dass es nicht exklusiv weiblich ist, sich zu pflegen. Also geht er mit ihnen auch mal zur Pediküre :D
Antoni checkt den Kühlschrank. Er erkennt meistens, dass in den Kühlschränken entweder a) nichts b) Ungesundes oder c) absolut Ekliges ist. Komischerweise riecht und probiert er auch mal, was eindeutig eine masochistische Ader vermuten lässt :D Jedenfalls ist er ein Feinschmecker und kocht mit den Teilnehmer ganz einfache Gerichte, die unaufwendig, gesund und leicht nachzuvollziehen sind.
Bobby hat wohl den Löwenanteil, der kann zaubern. Innerhalb einer Woche stylt der dir die Bude so um, dass du dein Haus nich mehr wieder erkennst. Sein Motto: Wenn dich deine äußere Umgebung inspiriert und dir gefällt, geht es auch deinem Inneren gut. Meistens hat er damit zu tun alles möglich zu entsorgen und Möglichkeiten für eine gute Haushaltsorganisation zu schaffen. Dabei nutzt er auch sentimentale Stücke zum Dekorieren, was ich immer sehr schön finde.
Karamo ist der „Daddy“ der Truppe. Er coacht den Teilnehmer durch die Woche und hat immer tolle Ideen, wie man Probleme angeht und sich Lösungen ausdenkt. Dem Hipster-Bürgermeister aus Staffel 2, der Probleme mit dem Halten von Reden hatte, ließ er nen Rap vorführen, um lockerer zu werden. Er sucht sich immer Sachen aus, die auch zur Persönlichkeit und zum Problem des Teilnehmers passen, aber auch immer mit ein bisschen Unbequemlichkeitsfaktor . Teilnehmer Remi trinkt gern Whiskey, also soll er was über Whiskey lernen, um ein bisschen kultivierter zu werden. Teilnehmer AJ hatte Angst vor dem Ungewissen, also ab in den Hochseilgarten und den Sprung mit verbundenen Augen nach unten (natürlich mit Sicherung) – da stecken wirklich ganz viele tolle Beispiele in der Show. Und wenn jemand andere Leute auftauen kann, ist es Karamo.

All das zusammengewürfelt ergibt einen heilsamen, ehrlichen Perspektivwechsel, der einem auch selber gut tut. Sich auch für andere ein bisschen Mühe zu geben, Fragen stellen, zuhören lernen, sich Zeit für sich nehmen, sich pflegen und verwöhnen, weil man es verdient, gut genug zu sein, sich selbst wertschätzen – das ist das was wir alle brauchen.
Und das ist es doch auch, was am Ende beim Minimalismus rauskommt, wenn man seine Wohnung entrümpelt hat, seine Pflege und seinen Haushalt vereinfacht hat, seine Ernährung überprüft hat, oder? Durch das eigene „Update“ kommt man raus aus der Langeweile, der Gewohnheit, der Alltagsunzufriedenheit. Zumindest sollte/könnte das ein Ziel sein.

Hier ist noch ein toller Artikel über die Fab 5 und die Webisode in Australien.
Oh und die die Webisode in Australien ist auch seit gestern draußen, aber die ist ein bisschen anders als die anderen Folgen.

Also los, reden wir über die Fab 5! Welcher der Fab 5 ist dein Liebling? Hast du was aus der Show gelernt? Und wie könnte man sich selbst in einer Woche updaten? Was braucht es dazu?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Ja ich weiß, ein bisschen spät, aber die Hitze!!! Das hab ich geguckt:

Deadpool 2
Deadpool haut fiesen Jungs aufs Maul, die rächen sich, dann wird Deadpool sauer und will sich auch rächen..naja..und dann ist da noch die Sache mit dem dicken Jungen und den Feuerhänden und Cable, der aus der Zukunft kommt und dann endet alles – wie wir es von Deadpool gewohnt sind – im Chaos.
Fazit: sehenswert und saukomisch. Es ist super, wenn sich Filmemacher und Darsteller grün sind und einfach Bock auf nen Haufen Scheiß haben und es dann genauso durchziehen. Ganz grandios!

Jumanji – Willkommen im Dschungel
Jumanji kann nich nur ein Brettspiel sein, sondern auch ein Videospiel. Und just eines Tages müssen die Zicke, das Mauerblümchen, der Nerd und der Sportler nachsitzen, weil sie Mist gemacht haben. Aber anstatt das Archiv der Schule aufzuräumen, spielen sie lieber auf der alten Konsole. Aber das, was dabei rauskommt, haben sie dann doch nicht erwartet…
Fazit: witziger Abenteuerfilm mit coolen Darstellern, denen man ansieht, dass sie beim Dreh Spaß hatten. Ein guter Familienfilm für Freitagabend.

Dick Tracy, Folgen 3 Staffeln
Dick Tracy ist eigentlich Batman.
Fazit:schöner Schmuh. Ganz besonders toll fand ich die permanente Nichtbeachtung von arbeitssicherheitsrelevanten Schutzmaßnahmen. Tolle Stunts, sehr sehenswert.

Rea(l)ove, Staffel 1
Man nehme: Einen Haufen verhaltensgestörter japanische Männer und Frauen, eine Portion fiese, sexistische Moderatoren, dazu jede Menge schlimme Geheimnisse, die nie jemand erfahren soll und packt das alles auf eine Insel. Fertig ist die Datingshow.
Der Moderator zieht ab und an einen Umschlag und das Geheimnis wird für alle gelüftet. Kann nach der Enthüllung überhaupt noch Interesse zwischen zwei Menschen entstehen? Oder verbinden Geheimnisse dann doch?
Fazit:sehr stranges Konzept einer Datingshow, aber süchtig wird man trotzdem (vor allem wenn man Geheimnisse liebt). Interessant fand ich aber die japanische Kultur und Etikette, die selbst beim allerschlimmsten Quatsch durchkommt.

Love Bus – Asian Journey
Und noch ne Datingshow! Diesmal fahren 4 Männer und 3 Frauen – alle Singles – mit nem kleinen rosafarbenen Bus durch Südostasien um sich kennen zu lernen. Klappt das? Wenn sich jemand für den anderen entschieden hat löst er ne Fahrkarte, gesteht dem oder der anderen seine/ihre Liebe und mit viel Glück, fliegen beide gemeinsam zurück nach Japan.
Fazit:einige Darsteller haben so ihre Kämpfe mit sich auszutragen, aber wenn sie sich überwinden, klappts. Niedlich anzuschauen. Und: Man lernt viel über Asien.

Teleios- Endlose Angst
Genetisch gezüchtete Supermenschen müssen ins All fliegen, um die Fracht des Raumschiffes „Teleios“ zu bergen und übrig gebliebene Crewmitglieder zu finden. Aber alle Daten lassen darauf schließen, dass die Crew durchdrehte und sich gegenseitig ermordet hat. Im Laufe der Mission wird der Rettungscrew klar, dass die mysteriöse Ladung etwas mit dem Unglück zu tun haben muss.
Fazit:ziemlich vorhersehbar und dabei wahnsinnig zäh. Kann man sich sparen. Keine Ahnung warum das mit Event Horizon verglichen wird. Da ist auch nix mit endloser Angst sondern eher mit endloser Langeweile.

Avengers – Infinty War I
Thanos mordet sich quer durch die Galaxis um die Infinity Steine zu sammeln, damit er das ganze Universum beherrschen kann. Können die Avengers ihn stoppen?
Fazit: episch. Drama. Ich war echt geschockt. Wenn ihr die anderen Marvel Filme nicht mögt, müsst ihr den auch nich gucken.

The Commuter
Jeden Tag die gleiche Routine. Michael McCauley ist als Ex-Cop und Versicherungsmakler jeden Tag im gleichen Zug zur gleichen Uhrzeit und pendelt in die Großstadt und wieder zurück. Tag für Tag. Dann wird er von einer hübschen Frau angesprochen. Sie fordert ihn auf, an einem Gedankenexperiment teilzunehmen. Leider lässt sich McCauley darauf ein und die Fahrt wird ausnahmsweise mal keine Routine…
Fazit: Bei nem Film mit Liam Neeson weiß man was man kriegt, nämlich jede Menge Action und Spannung. Wer „Non-Stop“ gut fand, wird mit diesem Film auch nix falsch machen.

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

The Circle
Buchverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Dave Eggers.
Die junge und naive Mae bekommt endlich im Circle den lang ersehnten Traumjob. Aber ob das da wirklich so toll is? Und was plant eigentlich die Chefetage?
Fazit: ganz nett geschauspielert, aber genauso belanglos wie das Buch. Der Film könnte aber was sein, wenn ihr Teenager im Haus habt und ihr euch nicht auf nen Film einigen könnt :D

Mord im Orient Express
Neuverfilmung von Kenneth Brannagh. 12 Personen reisen im berühmten Orientexpress von Istanbul nach Paris. Auf dem Weg dahin wird eine dieser Personen getötet. Nur warum? und vor allem: Von wem? Hercule Poirot ist zwar eigentlich im Urlaub, aber natürlich klärt er den Mord auf.
Fazit:ich kenne das Original noch nicht, aber hier ist Kenneth Brannagh mal wieder ein Meisterstück gelungen. Mir gefielen vor allem die Bilder und die Farben. Dazu das Staraufgebot bei dem nich mal Johnny Depp peinlich ist – ganz toll!

Star Trek, Staffel 3
Captain Kirk löst natürlich wie immer alle Probleme im Weltall. Und Spaß hat er auch noch. Gottseidank hat er so ne tolle Crew.
Fazit: joah äh. Was für Liebhaber und Nerds. Ich mag halt Spock.

Eine dunkle Begierde
Biopic über G.C. Jung und seine Affäre mit der Patientin und späteren Psychoanalytikerin Sabina Spielrein, die letztlich – so wird es im Film dargestellt – zum Zerwürfnis zwischen Freud und Jung beiträgt.
Fazit: toll geschauspielert, umreisst grob die Differenzen zwischen Jung und Freud sowie ihre Ideen. Kann man sich anschauen.

Das wars auch schon!

Gesehen im März

Ja, ich weiß ich bin spät dran, aber die Fastenvorbereitung hat mich etwas durcheinander gebracht.
Deshalb als außerplanmäßiges Ostergeschenk meine Gesehen-Liste des Monats März.

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Black Panther
T’challa, der Black Panther, soll in das königliche Erbe von Wakanda antreten. Doch nicht alle sind begeistert. Es stört ein Geist aus der Vergangenheit…und ein paar Terroristen.
Fazit:ja, er ist so gut wie alle sagen. Ha. Ich hab nur negative Stimmen aus meinem Umfeld gehört, aber ich war total begeistert. Seeeehr schöne Kostüme, tolle Frauencharaktere, sehr mutig benannte Konflikte was das Thema Rassentrennung angeht…überhaupt die ganzen Konflikte…jung/alt, bewahren oder verändern…wirklich sehr toller Film.

Auslöschung
Eine Frau vermisst ihren Mann. Der taucht unerwartet nach einem Jahr auf und ist nur noch eine Hülle seiner selbst und kann sich an nichts erinnern. Er wird krank und plötzlich finden sich beide in Southern Reach wieder, eine Geheimorganisation, die einen mysteriösen Schimmer untersucht, von der keine Expedition zurückkam. Da Lina als Biologin verstehen will, was ihren Mann so krank gemacht hat, schließt sie sich einer Expedition an und entdeckt etwas Ungeheuerliches.
Fazit: keine Ahnung was die da verfilmt haben, aber das tolle Buch war es nicht. Die Effekte waren ganz nett, das Sounddesign auch, aber die schauspielerischen Talente die sie da versammelt haben, war irgendwie Verschwendung. Kann man sich anschauen, muss man nicht. Und das Buch muss man auch nich gelesen haben, das verwirrt nur.

Kings Men – the Golden Circle
Egsy ist nun Kingsman und auch seine Beziehung läuft ganz gut. Doch dann taucht die wahnsinnige Drogenbaronin Poppy Adams (Juliane Moore!!!) auf und vergiftet die ganze Welt mit einer Droge. Und dann fliegt da auch noch das Kingsman Hauptquartier in die Luft und Egsy steht plötzlich alleine da…
Fazit: hach war der Film ein grandioser Spaß!!! Elton John spielt auch mit! und Juliane Moore mit ihrem 50er-Jahre-Akteken-Diner – herrlich. Der Film ist völlig verrückt und supergut. Unbedingt anschauen!

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Februar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

wow, okay, ich hab einiges gesehen!!

Altered Carbon, Staffel 1
Die Zukunft im 24. Jahrhundert ist geil: Deine „Seele“ kann mit deinen Erinnerungen auf einen „Stack“ gespeichert werden, Körper sind Ware. Wenn du tot bist, steckst du deinen Stack einfach in einen neuen Körper, den sogenannten „Sleeves“. In der Serie geht es um den ehemalige Elitesoldat und Terrorist Takeshi Kovacs, der 250 Jahre nach seinem Tod von einem reichen Schnösel in den Körper eines Polizisten transferiert wird. Er erhält von ihm den Auftrag, seinen Mord aufzuklären.
Fazit: toller Look, tolle Ideen. Die ersten paar Folgen waren etwas zäh, aber insgesamt hat mir die Serie dann doch ganz gut gefallen.

Star Trek, Staffel 1
The Original! Spock, Kirk, Pille, Scotty – Weltallabenteuer.
Fazit: okay…der Sexismus is wirklich unerträglich. Alles, was man auf Twitter über Feminismus lernt aber nich so ganz kapiert, wie z.B. Victim Blaming oder Slut Shaming kann man in so alten Serien wirklich gut lernen.
Aber ich guck halt gerne Leonhard Nimoy als Spock.

Atomic Blonde
1989: Spionin Lorraine vom MI6 soll nach Berlin um mit dem dort ansässigen britischen Kollegen Percival einen Mord durch einen KGB Agenten aufzuklären. Eine Liste mit den Geheimidentitäten aller westlichen Spione ist im Umlauf und darf auf keinen Fall in die Sowjetunion. Oh, und es gibt einen Doppelagenten, den sie ausfindig machen muss und das ist in Berlin, der „Stadt der Spione“ nicht ganz so leicht.
Fazit: eine prügelnde Frau auf der Kinoleinwand ist wirklich sehr erfrischend, das reicht für mich auch aus die etwas dünne Handlung zu übertünchen. Dazu ein 80er Jahre Soundtrack und eine wahnsinnig tolle Lichtsetzung. Also ja, wirklich toller Film.

Dishonored – Entehrt
Offizierswitwe Marie (Marlene Dietrich) verdient sich nach dem Tod ihres Mannes als Prostituierte. Weil sie den Tod nicht fürchtet, wird sie als Spionin X-27 engagiert und soll – neben anderen Aufträgen – den gefährlichen Spion H-14 stellen. Doch das wäre natürlich einfacher, wenn man sich nicht in den Spion der Gegenseite verlieben würde. Es beginnt ein gefährliches Spiel, das mit dem Tod endet.
Fazit: sehr sehr sehenswert!

Dredd
Mega City One – eine Beton-Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen inmitten eines kaputten Amerikas. Einzig und allein die „Judges“ können gegen die Verbrechen in ihrer Stadt ankämpfen, nur sie haben die Macht als Richter und Vollstrecker für Recht und Ordnung zu sorgen. Dredd will die Stadt von ihren Plagen befreien. Zusammen mit seiner neuen Rekrutin, Cassandra Anderson, nimmt er den Kampf gegen Drogenbaronin MaMa auf, die eiskalt über den größten Slum der Stadt herrscht.
Fazit: „Dredd“ oder „sich einmal durch ein Hochhaus ballern“. Mehr isses auch irgendwie nicht. Karl Urban als Dredd is ziemlich cool, aber sie hätten sich ein bisschen mehr Mühe beim Sounddesign und beim Production Design geben können. Ach egal. Domhnall Gleeson spielt auch mit, also guckt mal.

Opera(1987)
Eine verunfallte Opernsängerin wird von der blutjungen Sopranistin Betty ersetzt, die ihren ersten großen Erfolg als Lady Macbeth feiert. Doch es gehen merkwürdige Dinge vor und hinter der Bühne vor sich: Ein unbekannter Verehrer Bettys entpuppt sich als mörderischer Psychopath, der seine blutigen Morde so arrangiert, dass Betty immer dabei zu sehen muss.
Fazit: Vögel, Psychopathen, kreischende und naive Frauen und viel Kunstblut. Dazu tolle Bilder. Lohnt sich. :D

So. Natürlich hab ich immer noch nich Black Panther oder Shape of Water geguckt, aber das kommt schon noch! Welches Highlight hast du im Februar geguckt?

Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Zack, der 1. Monat des Jahres ist um, Zeit für meine #gesehen Liste:

Star Wars – Die letzten Jedi
Rey will sich von Luke Skywalker ausbilden lassen, doch der weigert sich und will mit der Jedi-Szene nichts mehr zu tun haben. Doch die Zeit drängt, denn Ben will Rey bekehren, um ein neues Imperium zu schaffen.
Fazit: Ich fand ihn ansich gut. Tolle Bilder, die Geschichte wurde spannend erzählt. Viele Konflikte, die von mir aus auch noch ein bisschen länger und tiefer hätten ausgelotet werden dürfen. Sehenswert.

The Fall
Ein verletzter Stuntman, der bei einem Stummfilmstunt verunglückt ist, freundet sich mit einem fünfjährigen Mädchen im Krankenhaus an. Er erzählt ihr eine Geschichte über 5 Helden – nur aus einem Grund: Das Kind soll Morphium stehlen, damit er sich umbringen kann.
Fazit: starke Bilder, tragikomisch schön erzählt. Aber Vorsicht – es ist definitiv ein Heulfilm.

Planet der Affen: Survival
Caesar und seine Familie leben mit den anderen Affen im Wald und schlagen erbitterte Schlachten gegen die Menschen. Allen voran der wahnsinnige Colonel, der mit seiner Elite-Einheit Alpha-Omega die Affen ausrotten will. Als Caesars Sohn von einer Expedition zurück kommt, gibt es Hoffnung für den vom Krieg geschundenen Affen – ein Stück Land hinter einer Bergkette, unberührt und wunderschön. Doch eines Nachts geschieht das Unglück und die Pläne ändern sich.
Fazit: Mir hat der Film gut gefallen, weil ich mir gerne die spektulären Effekte des Motion-Capturing anschaue. Da hat sich seit dem 1. Film total viel getan und was man da zu sehen bekommt, ist einfach echt unglaublich. Andy Serkis macht echt nen verdammt guten Job.

Escape Plan
Ray Braslin (Stallone) bricht hauptberuflich aus Gefängnissen aus um auf Sicherheitslücken hinzuweisen. Aber dann gibts nen heiklen Job in nem Hochsicherheitsgefängnis, aus dem er nich so leicht entkommen kann, weil die Erbauer alle Regeln von Braslin befolgt haben. Zum Glück findet er schnell einen Komplizen (Schwarzenegger)
Fazit:knall-bumm-bang-peng – Schwarzenegger und Stallone IN EINEM FILM – muss man da noch mehr sagen? :D

Baby Driver
„Baby“ ist sehr speziell. Er spricht kaum, hört ständig Musik und fährt wie der Teufel. Weil er einem Mafiosi wegen einer Dummheit noch ne Menge Geld schuldet, muss er bei Banküberfällen also immer der Fluchtfahrer sein. Er macht seinen Job gut. Bis sich eines Tages was verändert…und alles schiefgeht.
Fazit: Der Film ist eine echte Perle. Der Film hat Witz, Tempo, geile Stunts, noch bessere Schnitte und meegageile Musik. Anschauen! (Für Fans von Snatch und Trainspotting)

Spiderman Homecoming
Teenager sein ist echt nicht leicht. Für die Schule lernen, an Wettbewerben teilnehmen, die Sache mit den Hormonen…und dann will man auch noch Superheld sein und wird permanent ausgebremst. Echt nervig. Da kommt so ein geflügelter Vulture gerade recht.
Fazit: ich fand ihn gut. Aber nicht so sehr wegen dem Superhelden-Dings, sondern weil für mich das Teenie-Film Genre sofort in den Vordergrund trat. Witzige Sprüche, erste Liebe, peinliche Kumpels und ein cooler Plottwist und als Pluspunkt noch jede Menge cooler Stunts und Explosionen! – mir hat er wirklich gefallen. Schönes, lockerflockiges Popcornkino, mit dem man nix falsch macht. (Mehr isses aber dann auch nicht)

Und? Was war dein Filmhighlight im Januar?