Gesehen im September

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Hier meine Filmliste aus dem September:

Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten
Telerop 2009 ist eine Sci-Fi-Fernsehserie aus Deutschland. Gedreht wurde sie in den 70ern und nimmt sich der Umweltzerstörung in Folge der Industrialisierung an. Telerop ist ein Fernsehstudio, das mit seiner wöchentlichen Sendung über die Vergangenheit aufklärt und „praktische Lebenshilfe“ leistet. Sie haben Experten im Studio und machen auch mal spontane Volksentscheide. Es werden Themen wie Smog, 1-Kind-Politik, Umweltverschmutzung, Genetik, Überbevölkerung, Arbeitszeit und Freizeitverhalten u.ä. behandelt. Ein paar der insgesamt 13 Folgen kann man sich auf youtube anschauen. Leider gibt es sie nicht in einer der Mediatheken.
Fazit: Gelungene Serie. Die Outfits sind zwar ein bisschen uninspiriert, aber die Themen und die Scharfsichtigkeit, mit denen der Finger in die Wunde gelegt wird, macht alles wieder wett. Meine Lieblingsfolge ist „Die tödllichen Stunden“ in der Arbeitnehmer bestraft werden, wenn sie zu viel arbeiten und auf Zwangskuren geschickt werden. :D

Die Melodie des Meeres
Animationsfilm nach einer Selkie-Erzählung aus Irland. Ben lebt mit seinem Vater, seinem Hund und seiner kleinen Schwester auf einer kleinen Insel vor Irland. Seine Mutter ist nach der Geburt seiner Schwester verschwunden/gestorben?, also ist er nicht gut auf seine kleine Schwester zu sprechen. Außerdem hat er Angst vorm Wasser. Die kleine Soarsie schweigt, sagt niemals ein Wort. Das einzige, was Ben von seiner Mutter geblieben ist, ist eine Muschelflöte und ein paar Fetzen eines irischen Volksliedes. Nachdem Ben Soarsie mit der Gruselgeschichte erschreckt hat, beginnt sie auf Bens Muschelflöte zu spielen. Die Musik erzeugt glitzernde Schneeflocken, die Soarsie zu einem weißen Robben-Mantel führen. Als sie den Mantel anlegt, ist es auf einmal in der Lage mit den Robben im Wasser zu tauchen.
Fazit: wunderschön melancholisch und mystisch. Sehr sehenswerter Animationsfilm mit tollen Stimmen und einem schönen Soundtrack von Lisa Hannigan.

The Huntsman & the Icequeen
Prequel/Sequel zum Schneewitchen Film „Snowhite and the Huntsman“
Weil Ravennas Schwester Freya von der Liebe enttäuscht wurde, verwandelt sich ihr Herz zu Eis. Sie zieht in den Norden und „befreit“ alle Kinder von der Liebe. Sie entführt Dorfkinder und bildet sie zu „Huntsmen“ aus, um sich so eine Armee aufzubauen. Liebe ist verboten und doch passiert es: Huntsman Eric (Hemsworth) verliebt sich in die Kriegerin Sara (Chastain) – sie werden erwischt und von Freya durch eine List verbannt. Dann taucht plötzlich wieder der Spiegel mit Ravennas gefangenen Geist auf und Eric wird von Schneewittchen engagiert, um den Spiegel wieder zu finden…
Fazit: Ein sehenswerter Fantasy-Frauenfilm mit 3 starken Protagonistinnen, den man am Besten mit Freundinnen oder seiner Teenagertochter guckt, weil sich Männer eher langweilen werden. Der Film ist ansich nix besonderes, er hat aber Witz und Charme und wunderbare Kostüme. Charlize Theron als böse Königin ist immer wieder sehenswert.

Spotlight
„Spotlight“ ist eine investigative Abteilung mit einer Handvoll Journalisten des Boston Globes. Der neue Herausgeber der Zeitung setzt sie auf ein Thema an, das jahrelang in den Archiven vergraben wurde: Der Kindesmißbrauch durch die katholische Kirche. Also fängt das Spotlight-Team an zu graben und was sie finden, zieht seine Kreise. Das gefällt natürlich nicht jedem…
Fazit: harte Kost, für den Film muss man wach und interessiert sein. Aber sehr toller Cast, toll geschauspielert ohne dass die Journalisten zu Helden stilisiert wurden. Dafür war ich sehr dankbar.

Der Fall Eichmann
Produzent Milton Friedman kauft sich Regisseur Leo Horwitz ein, um den Prozess des Jahrhunderts live ins Fernsehen zu bringen: Nationalsozialist Adolf Eichmann, der maßgeblich für die geplante Ermordung von mehreren Millionen Juden während des Zweiten Weltkrieges verantwortlich war, steht in Jerusalem vor Gericht. Obwohl beide Anfeindungen und Morddrohungen erhalten und der Prozess ziemlich an die Nerven geht, bestehen beide auf die Übertragung, da sie auch viel Zuspruch der jüdischen Bevölkerung bekommen.
Fazit: Interessante Perspektive aus Sicht des Fernsehteams. Toll gespielt von Martin Freeman, das Set-Design wirkte ziemlich authentisch. Keine leichte Kost, aber sehr sehenswert, vor allem durch die Zusammenschnitte von Original-Aufnahmen und Fiktion. (Achtung, es gibt Ausschwitz Original-Material zu sehen!)

Hannah Arendt – Ihr Denken veränderte die Welt
Biopic über Hannah Arendt. Im Vordergrund steht der Eichmann-Prozess, ihr Bericht darüber „Die Banalität des Bösen“ sowie ihre Beziehungen.
Fazit: sehenswerte und kurzweilige Ergänzung, wenn man sich schon mal biografisch mit Hannah Arendt auseinander gesetzt hat. Toll geschauspielert!
Für alle anderen hat der Film eher Politik-LK-kurz-vor-den-Sommerferien-Niveau.


Was hast du dir im September angesehen?

Gesehen im Juli und im August

Filme und Serien, die ich gesehen habe

So, weil ich zwischendurch ein bisschen geschwächelt habe und die Blogpause ihr übrigens getan hat, kommt jetzt die volle Breitseite!
Das habe ich mir im Juli und August angesehen:

Suicide Squad
Ein zusammengewürfelter Haufen von mutierten oder psychopathischen Bösewichten sollen die Erde retten.
Fazit: voll lahm, ich war doch sehr enttäuscht. Auch die gehypte Harley Quinn kam bei mir nich so rüber, sie sticht natürlich raus, weil die anderen total fad sind, aber das reicht nicht. Die Story war vorhersehbar, die Kämpfe nicht sonderlich spektakulär, der Versuch, alles witzig zu gestalten hat auch nicht hingehauen und dann dieses lahme Thema „Wir sind alle Außenseiter und trotzdem eine Familie“ fand ich einfach nur blöd. Wirkte wie ein Interlude zum Justice League Film.

Batman v Superman
Lex Luthor will, dass Batman böse auf Superman wird und umgekehrt. Schafft er. Sie kämpfen.
Fazit: bin ich froh, dass ich den Film nicht im Kino gesehen hab! :D Highlight: Wonder Woman. Alles andere ist ein bisschen fad, nicht direkt schlecht, aber auch nicht so gut. Den Film guckt man einmal und vergisst ihn dann wieder.

The Danish Girl
Filmbiografie über die transsexuelle Lili Elbe.
Der dänische Maler Einar Wegener lebt mit seiner Frau Gerda ein gutes Leben. Weil Einar gesellschaftliche Anlässe total öde findet, schlägt ihm Gerade einen Spaß vor: Er solle sich als Frau verkleiden und als ihre Cousine auftreten. Der Abend läuft anders als erwartet, denn Einar entdeckt seine weibliche Seite.
Fazit: tolle Geschichte, wunderschön bebildert (vor allem die Farben!) und groß gespielt. Sehenswert!

Macbeth
Heerführer Macbeth bekommt nach einer Schlacht von 3 Hexen eine Weissagung: Er wird der zukünftige König von Schottland. Seine Frau findet das gut und redet ihm ein, er solle König Duncan von Schottland töten, was er auch macht. Macbeth wird König und dreht dann schön langsam durch…
Fazit: Shakespeare muss man können und mögen, aber wer sich diese Verfilmung antut, wird durch tolle Bilder sehr belohnt. Sehenswert!


Die Schöne und das Biest

Realverfilmung mit Vincent Cassel als Biest und Lea Seydoux als Schöne.
Fazit: ein bisschen fad. Aber interessant, wie die Franzosen den Stoff wahrnehmen und aufbereitet haben.

Die Mädchen aus dem Weltraum (Serie, UK/BRD 1977)
Auf der Medora herrschen die Frauen, alle Anwesenden männlichen Geschlechts sind „Abhängige“, die Frondienste leisten müssen. Weil die Medora seit einem kosmischen Unfall ziellos durchs All treibt, kommt eines Tages die Erde in Sicht und die Abhängigen Akam und Schemm schmieden einen Fluchtplan – der gelingt. Sie entkommen mit einem Raumschiff und fliegen zur Erde, wo sie feststellen dürfen, dass hier die Männer die Macht haben!
Aber Gebieterin Brisba und die Lenkerin der Sicherheit Ossrawa verfolgen die beiden…
Fazit: die Serie ist herrlich! Unbedingt anschauen!!
Seltsame Kostüme, ein gesträhnter Pierre Brice und jede Menge Geschlechterklischees, die mit sehr viel Humor verbastelt wurden. Das Ende der Serie hat mir auch seehr gut gefallen und ich finde durchaus, dass man da ne Neuauflage draus machen könnte!

Momentum
Die Meisterdiebin Alex macht mit ihren Kumpels einen letzten Coup. Doch es geht nicht nur um die Diamenten, sondern auch um einen erbeuteten USB-Stick mit sensiblen Daten über einen US-Senator. Klar, dass der seine Schergen schickt, um den Stick zu kriegen. Alex ist auf der Flucht, vor allem vor dem Auftragskiller Mr Washington. Es beginnt ein gefährliches Katz-und Maus-Spiel…
Fazit: sehenswert! gelungene, kurzweilige und spannungsgeladene Action! Viel Blut und noch mehr Verletzungen, also nix für schwache Nerven.

So. Das wars!

Was hast du dir angesehen? Star Trek hab ich wohl wieder mal verpasst, wa? Ghostbusters auch?! Meh! Wie fandest du die Filme?

Gesehen im Juni

Im Juni hab ich fast nur Mist geguckt!

UFO (1 Staffel)
SHADO ist eine als Filmstudio getarnte Geheimorganisation zur Abwehr von UFOs mit einer Außenstelle auf dem Mond und einem U-Boot.
Fazit: puh, einige Folgen waren super, andere waren grottoid langweilig. Ganz großartig fand ich den Soundtrack und dass die Damen der Mondbasis als Teil ihrer Arbeitsuniform lilafarbene Perücken tragen :D Die Autos waren geil, aber ansonsten haben sie sich ein bisschen auf die Faule haut gelegt. Die Serie ist aus den 60ern und spielt in den 80ern, merkt man aber leider gar nicht. Trotzdem: Die Andersons sind die Eltern aller Nerds, wer Thunderbirds und Mondbasis Alpha 1 mag, kann da mal reinschauen.

Plan 9 from outer space
Außerirdische wollen die Erde retten, in dem sie Tote zu Vampire verwandeln, die dann die anderen Menschen abmurksen. Klappt so semi. Oder so.
Fazit: endlich – mein erster Ed Wood Film! er war genauso mies, wie ich ihn mir vorgestellt habe und ja, doch der sinnloseste und schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe :D Aber trotzdem sehr witzig. Bin ganz verliebt in Vampira!

Die Satansweiber von Tittfeld
Die drei Stripperinnen Varla, Rosie und Billie rasen mit ihren Sportwagen durch die Wüste. Beim Chillen treffen sie auf ein naives, junges Pärchen. Der Typ lässt sich mit Varla auf ein Wettrennen ein, es kommt zu Streit, Varla bricht ihm das Genick. Die Kleine setzen sie unter Drogen und fahren an die nächste Tankstelle, wo sie mitkriegen, dass ein alter Sack ziemlich viel Kohle auf seinem Grundstück versteckt hat, deshalb planen die Mädels einen Coup…
Fazit: böse, gewalttätige Frauen mit großen Brüsten? check. Sieht man ja nicht gerade oft. Also bezogen auf die Gewalttätigkeit meine ich.

Bauhaus – Modell und Mythos
Anhand von Interviews von ehemaligen Bauhaus-Studenten wird die Geschichte und Bedeutung erläutert.
Fazit: ziemlich laaanger Film über Bauhaus, aber aus Sicht der Zeitzeugen dennoch interessant.

Edit: Fast vergessen! Ich hab ja doch noch was geguckt!

The Wave – die Todeswelle
Greianger, Norwegen. An seinem letzten Arbeitstag wird der Geologe Kristian auch noch paranoid. Sensoren haben Erschütterungen im Berg gemessen. Seine Kollegen verabschieden ihn trotzdem und er soll mit seiner Familie schon mal den Umzug vorbereiten und die Fähre nehmen. Doch es lässt ihm keine Ruhe. Er recherchiert und stellt fest, dass die Datenlage diesselbe ist wie damals, als der herabgerutschte Berg einen Tsunami im Fjord ausgelöst hat. Er warnt seine Kollegen, aber die nehmen ihn leider viel zu spät ernst…
Fazit: Der Film ist absolut krass und dadurch sehenswert. Durch diesen Film habe ich erstmal gemerkt, wie weichgespült man durch die Hollywood-Katastrophenfilme ist. Panik, Entsetzen, Angst, Verzweiflung…da sind äußerst fähige Schauspieler und grandiose Effekte am Start.

Kein einziges Mal im Kino, wie traurig! Aber bald…

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Dieser Filmmonat hat mich irgendwie richtig weitergebracht. Ich will immer Bücher über Filmtheorie und Interpretation lesen und welches Handwerkszeug einen guten Film ausmachen, aber eigentlich muss man nur aufmerksam gucken. Diesen Monat hatte ich von Trash bis gut gelungen alles dabei. Story beim Film ist eben nicht alles!

Last days on Mars
Die letzten 20 Stunden auf dem Mars, danach soll die Crew zusammenpacken und wieder nach Hause düsen. Doch dann entdeckt ein Wissenschaftler endlich etwas in seinen Proben und die ganze Forschung war doch nicht umsonst. Er fährt noch mal mit ner Sondergenehmigung raus und…kommt nach einem Unfall zurück…
Fazit: ganz schön eklig. Wer nen Zombiefilm mal mit nem anderen Setting braucht, soll sich das angucken. Ich mochte Romola Garai in dem Film sehr gerne, aber im Grunde genommen wenig Sci-Fi mehr Zombie. Von der Machart her hat mir „Europa Report“ besser gefallen.

Hitmen 47
Eine Videospielverfilmung. Auftragskiller Agent 47 soll in Berlin eine junge Frau namens Katia van Dees finden. Dabei kommt ihm ein Supersoldat namens John Smith in die Quere. Wem soll Katia vertrauen? Und warum ist sie so anders als die anderen?
Fazit: keine Ahnung warum der Film so verrissen wurde, ich mochte ihn. (Ich kenn aber das Videospiel nicht) Klar, man merkt dem Film schon an, dass es ein Werbefuzzi gedreht hat, aber das fand ich gut! Tolle Bilder, die Locations in Berlin und Singapur passen zu der Charakterentwicklung, das Production Design hat mir auch gut gefallen, es waren frische Gesichter dabei und schön choreographierte (und blutige) Kampfszenen, also alles für nen tollen Popcorn-Kino-Abend.

Stadt im Meer
…ist ein Sci-Fi-Streifen aus dem Jahre 1965, basierend auf der Vorlage von Edgar Allen Poes Gedicht „City in the sea“.
Am Strand eines an der Küste gelegenen Hotels wird die Leiche eines Hotelgastes angespült. Ben, ein anderer Hotelgast, findet die Leiche und informiert die Inhaberin und ihren verrückten Künstlerfreund Harold. Wenig später verschwindet Jill. Ben und Harold finden nur eine Spur aus feuchtem Seetang. Durch eine Geheimtür gelangen sie in das innere eines Felsens und schließlich in eine Stadt unter dem Meer. Dort treffen sie einen verrückten Kapitän, der sie als Geiseln nimmt. Denn er hat ein Problem: Die Stadt im Meer ist von aktiven Vulkanen umgeben und die machen das Leben in der Stadt ziemlich ungemütlich…
Fazit: etwas uninspiriert und ziemlich langatmig, aber eigentlich ne tolle Story. Wer ne spannende Unterwasser-Action in dem Stil will, muss „Der Schrecken vom Amazonas“ gucken.

Jessica Jones – Staffel 1
Die abgehalftere alkoholsüchtige Jessica Jones war zwar früher als Superheldin unterwegs, arbeitet aber jetzt nur noch als Privatdetektivin und deckt Ehebruch oder Versicherungsbetrug auf. Nebenbei versucht sie mit ihren Seelendämonen klar zu kommen, denn ein verrückter Gedankenkontrolleur namens Killgrave hat sie missbraucht, um einen Mord zu begehen. Da es damals zu einem Unfall kam und Killgrave dadurch getötet wurde, kam Jessica frei. Doch dann erhält sie einen Fall, der viele Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte hat und sie merkt, dass Killgrave überlebt hat…
Fazit: großartige Darsteller, allen voran David Tennant als Killgrave. Es ist wirklich erfrischend so eine düstere Serie aus einer Frauenperspektive zu sehen. Und so viele hammermäßige Cliffhanger! Da war ich manches mal ganz schön schockiert! Aber ganz famose Frauenaction, vor allem die Prügeleien. Mädels: Pflichtprogramm!

Mondbasis Alpha 1 – Staffel 2
Ja, die Alphaner dümpeln immer noch aufm Mond herum und erleben Abenteuer…
Fazit:ultra-Trash, aber ein bisschen actionreicher als die 1. Staffel. Vieles kotzt mich allerdings total an. 1. wurden Hauptdarsteller ohne Erklärung einfach so ausgetauscht, 2. fängt jeder Film mit nackter Haut oder dumpfbratzigen Grinsen von dümmlich-stilisierten Frauen an und 3. endet jedes Abenteuer mit einem „höhöhö, ham wa wieda was erlebt“-Friede-Freude-Eierkuchen-Gedöns. Das nervt! Die Dialoge sind total Banane. Naja…gut. Geguckt hab ich es trotzdem. Aber lass es einfach.

Zero Theorem
Computergenie Quohen soll sich als fähigster Entitätenknacker für „Management“ schneller und besser arbeiten. Doch die Arbeit im Büro macht ihn verrückt, er will lieber im Homeoffice arbeiten, damit er nicht „den Anruf“ verpasst, der ihm seine Berufung und den Sinn des Lebens mitteilt. Nach langer Verhandlung willigt Management ein und Quohen darf sich um ein Spezialproblem kümmern…
Fazit: der Film ist voll verrückt, aber die Ausstattung und ein supercooler Christoph Waltz sind es Wert, ihn sich anzugucken!

Captain America Civl War
Nach der Sache in Rumänien (wir erinnern uns, Age of Ultron) will die Regierung die Superhelden unter Kontrolle bringen. Tony Stark ist dafür, Cap sieht das allerdings als Angriff auf Freiheit und Selbstbestimmung und ist somit dagegen. Dun-dun-duuuhhn!
Fazit: der Film war okay, aber reicht auch als DVD.

So, fertig. Die Filmliste für Juni ist schon bereit! Was hast du geguckt?

Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Code 46
Die Erde ist ökologisch verwüstet und es gibt zu viele Menschen. Einige davon leben „drinnen“ und es gibt welche, die „draussen“ leben müsssen. Zugang zu den Städten ist nur möglich mit Papieren („Papeles“) und Fortpflanzung ist nur möglich, wenn ein Gentest erfolgt ist und kein inzestiöser Fall vorliegt. Dies ist im Code 46 geregt. Versicherungsermittler William reist nach Shanghai um einem Betrug auf die Spur zu kommen. Er hat sich einene Empathie-Virus spritzen lassen, mit dem er bisher sehr erfolgreich Lügner enttarnt hat. In der Firma, in der die papeles hergestellt wird, kommt er schnell dahinter, dass diese von einer jungen Frau namens Maria geschmuggelt werden. Doch er zeigt sie nicht an, weil er sich in sie verliebt hat…
Fazit: um ehrlich zu sein habe ich den Film nicht wirklich verstanden. Klar, schöne Bilder, tolles Setting, auch der Sprachmischmasch war super durchdacht. Schauspielerisch mit Tim Robbins und Samantha Morton gut ausgestattet – aber irgendwie wusste ich hinterher nichts mit dem Film anzufangen. Der Film ist sehr kühl und schafft es leider nicht – anders als bei Gattaca – das zwischenmenschliche Drama in dem Setting auszubreiten.

Tinkerbell and the pirate fairy
Fee Zarina wird nach einem fehlgeschlagenen Experiment aus dem Feendorf verbannt. Ein Jahr später kommt sie zurück und klaut eine besondere Art Feenstaub. Ihre sechs Freundinnen, darunter Tinkerbell, verfolgen sie und wollen sie zurückholen. Doch dann gibts ein Unglück und die Talente der jeweiligen Feen vertauschen sich. Das führt zu diversen Missverständniss und dann kommen sie auch noch dahinter, warum Zarina den Staub geklaut hat – Piraten!!!
Fazit: bunt, glitzernder Elfenfilm, den man sich schon anschauen kann. Die Ideen in der Elfenstaubfabrik fand ich sehr witzig und die Stimmen von Christina Hendriks, Tom Hiddleston und Jim Carter (u.a.) machen aus dem Filmchen ne schöne Sache. Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen und bin dann voll drauf hängengeblieben :D

Mondbasis Alpha 1 /Space 1999
Im Jahr 1999 existiert auf dem Mond eine Basis mit mehreren hundert Menschen, die dort leben und arbeiten. Zwischen Erde und Mond gibt es regen Verkehr, denn der Mond dient auch als Atommülldeponie. Aber am 13.September 1999 gibts ein Problem und irgendwas explodiert. Der Mond driftet von der Erde weg durchs All ins Unbekannte. Eine Zeit voller Gefahren, Merkwürdigkeiten und Abenteuer beginnt.
Fazit: megatrashig natürlich, aber damals war das sicherlich der Kracher! Mein Durchhaltevermögen bei alten Serien ist deutlich höher als bei gegenwärtigen Sendungen. Die erste Staffel hat übrigens auch Peter Cushin (General Oromoff aus Star Wars) und Christopher Lee als Aliens parat! Für Trekkies mit Trash-Anspruch ein Muss. Ab Folge 15 merkt man aber, dass wohl ein bisschen mehr Geld geflossen ist. Die Ausstattung ist besser, die Dialoge nicht ganz so hohl und die Effekte sind auch nett. Die waren übrigens noch vor Star Wars dran! Und überhaupt möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass die Produzentin eine Frau war. Nämlich die tolle Sylvia Anderson, der wir auch die Thunderbirds zu verdanken haben.

Mission Impossible – Rogue Nation
Ethan Hunt findet nach einer Mission heraus, dass das IMF von einer Gruppe namens „Syndikat“ unterwandert wurde. Er versucht gemeinsam mit seinen Kollegen herauszufinden, was da los ist, aber die CIA sitzt dem IMF im Nacken…
Fazit: Kann man sich sparen, der Stern ist verglüht. Das einzig sehenswerte daran ist der tolle Simon Pegg. Der bringt ein paar Ecken in die glattgebügelte Hollywoodkost. Der Film ist so belanglos, ich musste den Inhalt nochmal nachgooglen. Ansonsten lieber zehnmal den ersten MI Film angucken.

Außerdem hab ich jetzt endlich mit „Jessica Jones“ angefangen und obwohl ich erst bei Folge 5 bin, muss ich sagen, dass mir die Serie doch ganz gut gefällt.

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im März

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Im März habe ich mir wieder einiges angeschaut:

Deadpool
Der Söldner mit der großen Klappe will sein Mädchen wieder haben. Dabei muss er sich aber erst mal mit Ajax anlegen und seinem Mädel erzählen, dass er nicht mehr der ist, der er früher einmal war…
Fazit: sehenswert und total verrückt. Die Storyline ist ansich etwas belanglos, aber es ist ein Film für Fans der Comicfigur und die kommen voll auf ihre Kosten. Immerhin haben wir ja gefühlt jaaaaahrelang gezittert. Was hatten wir Angst, dass es Mist geben könnte, nach FF hätte es ja auch richtig übel ausgehen können. Aber hat funktioniert. Und dann mutiert dieser Film auch noch zum Kassenschlager! Der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Film auch mit wenig Budget klappen kann, wenn die Leute Bock drauf haben.

Wo wir gerade beim Thema sind…

Fantastic 4
Vier junge Wissenschaftler um das Genie Reed Richards schaffen es, in eine andere Dimension zu transportieren. Dabei kommt es zu einen Unfall und sie erhalten fantastische Kräfte. Doch der ebenfalls „verunglückte“ Viktor van Doom ist sauer. Keine Ahnung warum eigentlich. Das kommt im Film nicht vor.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Der Film ist nicht direkt schlecht, denn das wäre eine richtige Meinung, die tatsächlich zu viel wäre, er ist nur das grottoid hirnloseste und langweiliste was ich seit Langem gesehen habe. Und das sage ich, obwohl ich regelmäßig die #SchleFaZ gucke!
Ich kann mir aber auch gar nicht erklären, warum einige sagen „Der erste Teil des Films ist okay, aber dann gehts schief“ – das kann ich so nicht unterschreiben. Der Film ist von Anfang an einfach nur dämlich.
Hätte ne tolle Origin-Story sein können, aber sie haben es auf ganzer Linie verkackt. Alles vorhersehbar, Kate Mara hat nen furchtbaren Haarschnitt und das man DEN Marvel-Bösewicht einfach so fallen lässt, nee, darüber komm ich gar nicht hinweg. Ich glaube, die Fantastic Four sind für dieses Jahrhundert ausgelutscht. Das Thema „Superheldenfamilie“ ist für dieses Jahrhundert endgültig durch.

Babylon A.D.
Söldner Toorop (Vin Diesel) nimmt einen Spezialauftrag von Mafiaboss Gorksy an: Er soll eine junge Frau namens Aurora von Russland nach New York begleiten, keine Fragen stellen und am Ende kassieren. Begleitet wird die Aurora von einer resoluten Nonne, die auch ihre Geheimnisse hat. Auf der Reise kommt es zu einigen Zwischenfällen.
Fazit: kaum zu fassen, dass der Film an mir vorbeigegangen ist, immerhin ist er ja schon von 2008! Ich fand ihn gut, vor allem den Soundtrack. Leider driftet er am Ende etwas in religiöse-spiritistische Metaphysik ab, die ich nicht kapiert habe. Trotzdem fand ich das Setting erstaunlich realistisch. Kann man sich anschauen.

Quintett
Eiszeit, kein Erdöl. Die übriggebliebene Menschheit rottet sich zusammen, ist zu Fuß im Eis unterwegs und spielt das süchtigmachende Spiel „Quintett“. Essex, ein Robbenjäger, kehrt nach 10 Jahren in der Wildnis mit seiner schwangeren Frau in die Stadt zurück, um seinen Bruder zu suchen. Dieser wird zusammen mit Essex‘ Frau bei einem Bombenattentat getötet. Auf der Suche nach dem Mörder stellt Essex fest, dass die Lösung in dem Spiel liegen muss…
Fazit:verschwendete Lebenszeit. Daran kann leider nich mal der gutaussehende Paul Newman was ändern. Der Film ist einfach nur lahm. Trotzdem setzt er sich irgendwie im Gehirn fest.

Spy
Mauerblümchen Susan arbeitet als Analystin bei der CIA und ist die Assistentin von James-Bond-Verschnitt Bradley Fine. Als dieser jedoch ermordet wird, meldet sich Susan freiwillig, um seinen Auftrag um eine verschwundene Atombombe zu beenden.
Fazit:Ziemlich vulgäre Actionkomödie (die amerikanische Art), die aber gut unterhält und stellenweise saulustig ist. Ich mochte vor allem Jason Statham, der sollte viel öfter in Komödien zu sehen sein. Unbedingt auch das Gag-Reel auf DVD angucken :D Für Fans von „Kingsman“ und Gefluche :D Der Film ist ansich nix besonderes, aber man merkt den Schauspielern an, dass sie Spaß beim Drehen hatten, deshalb finde ich den Film sehenswert.

Daredevil, Staffel 2
Matt Murdock alias Daredevil hat sich einen Namen in Hells Kitchen gemacht. Doch seine nächtlichen Aktiviäten rufen neue Gegner auf den Plan. Und plötzlich haben sämtliche Gangs im Viertel ein Problem – Der Punisher ist da.
Doch das ist nicht alles, denn Matts Exfreundin Elektra ist in der Stadt und die hat auch was vor…
Fazit: Die Serie kann meiner Meinung nach das Niveau der ersten Staffel halten, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen schwächelt. Grandios choreographierte Kampfszenen, ein toll gecasteter Jon Bernthal als Punisher, überhaupt tolle Charaktereinführung und -entwicklung und jede Menge Konflikte – ich liebe diese Serie und find sie daher sehenswert! Elodie Yung als Elektra hat mir auch gut gefallen. Aber Achtung: Viel Gewalt, Folterszenen und ne ordentliche Portion (Film-)Blut! Nix für schwache Nerven.

Riddick – Überleben ist seine Rache
NATÜRLICH hat Riddick wieder ein Problem: Alle hassen ihn und er wird wieder mal irgendwo in der Pampa zum Sterben liegen gelassen. Aber Riddick ist ja der MacGyver des Universums und im 3. Teil stärker und besser als je zu vor. Den Bösen wirds also schlecht gehen!
Fazit: Auch ein Film, der irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Auf Riddick ist Verlass, gewohnte – sehenswerte – Sci-Fi-Hollywood Kost. Kann man sich anschauen.

Downton Abbey – The Finale
Die letzte Folge von Downton Abbey spielt zum Jahreswechsel 1925/1926
Fazit: ein Abschied mit gemischten Gefühlen. Zu viele Happy-Ends, zu viele neu aufgemachte Schubladen, die dann auch ein bisschen unmotivert offen bleiben. Aber tja, traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist. Insgesamt war das schon eine tolle Serie, wobei mir die Staffeln 2, 5 und 6 am Besten gefielen.

Das wars endlich. Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Januar

gesehen

Trance
Bei einem Kunstraub erhält der junge Auktionator Simon einen Schlag auf dem Kopf und vergisst, wo er das geklaute Gemälde versteckt hat. Klar, dass seine Gangsterfreunde sauer werden. Hilfe versprechen sie sich von einer Psychologin, die mit Hypnose arbeitet.
Fazit: wenn mich die ersten fünf Minuten eines Films begeistern, dann kann der Rest eigentlich nur gut werden. Handwerklich hervorragend gemacht, dynamisch geschnitten, tolle Bilder, tolle Schauspieler, gute Musik und eine interessant-verwickelte Story mit ner ordentlichen Portion Action und Gewalt – für mich ein perfekter Film! Aber auf Danny Boyle und seine Kameramann Anthony Dod Mantle ist eh Verlass!

72 Stunden – the next three days
Hochschuldozent John lebt mit seiner Frau Lara und Sohn Luke ein beschauliches Leben, bis eines Tages seine Frau wegen Mordes an ihrer Chefin verhaftet wird. Sie beteuert zwar ihre Unschuld, kommt aber trotzdem ins örtliche Gefängnis, wo sie drei Jahre lang auf eine Freilassung hofft. Als klar wird, dass damit nix wird, soll sie verlegt werden. Doch ihr Mann John möchte sie befreien. Es bleiben ihm drei Tage Zeit sie rauszuholen.
Fazit: kann man sich sparen. Der Film dauert gefühlt 3 Stunden und ist eigentlich nur nervig, weil die Geschichte anfangs total langatmig ist und die Actionszenen in der zweiten Hälfte total unglaubwürdig sind, genau wie die Charaktere. Das Kind spricht nicht, protestiert nicht, Russel Crowe als moralisch verwirrter Ehemann ist blass und zeigt seine Bedenken durch Schwitzen, die Figur, die von Olivia Wilde gespielt wird, ist komplett überflüssig und was Liam Neeson in diesem Film macht, weiß ich auch nicht. Der Gute hatte wohl gerade nix anderes zu tun.

Whitehouse down
Die Handlung hab ich irgendwie vergessen, ich glaub es gab gar keine…ach nö, doch! Also so böse Kerle fallen ins Weisse Haus ein und wollen irgendwas. Ich glaub Rache oder so. Jedenfalls haben sie jede Menge Waffen und einen Hacker dabei. Ein Channing Tattum im Unterhemd will nicht nur seine Tochter sondern auch noch den Präsidenten retten.
Fazit: ich wollte bambuuumbäääng und das hab ich gekriegt, also bin ich zufrieden. Kann man sich schon anschauen, ist so ein bisschen Oldschool-Action a la „Stirb Langsam“.

Non-Stop
Ein Airmarshall wird erpresst. Der Erpresser sitzt im Flugzeug und will alle 20 Min. eine Geisel umbringen, wenn auf dem Bankkonto nicht 150 Mio. erscheinen.
Fazit: Der Film ist zugegeben ansich nix Besonderes, aber das Thema Geiselnahme/Erpressung IM Flugzeug fand ich als Katz-und-Maus-Spiel ganz gut umgesetzt. Ist ein schönes Whodunit-Filmchen mit interessanten Bildern und einem coolen Liam Neeson.

Terminator Genisys
2029 schickt John Connor, Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen, seinen Kumpel Kyle Reese ins Jahr 1984, um seine Mutter vor dem Skynet-Terminator zu beschützen. Aber das ist nicht das eigentliche Problem, denn das passiert erst im Jahr 2017, wo verhindert werden muss, dass Skynet online geht.
Fazit: mies. richtig mieser langweiliger Müll. Standard-Hollywood-Fastfood, das man schlecht verdaut.

Downton Abbey Staffel 6
Die Zeiten ändern sich im Jahre 1925. Downton Abbey wird modern, muss Personal abbauen, neu investieren und sieht nebenbei Veränderungen heranziehen, die das ganze Dorf betreffen. Da gibt es Neuanfänge, Abschiede, Wiedersehen und Schicksalsschläge.
Fazit: Natürlich sehenswert mit wohldosierten Schicksalschlägen, die mich teilweise ganz schön schockiert haben. Gefühlsachterbahn. Und nebenbei knabbern darf man auch nicht, das bleibt einem im Halse stecken! Der Abschied ist gekommen *schnief*, man merkt der Staffel an, dass sie versuchen, eine runde Geschichte zu den anderen Folgen zusammenzuschnüren. Ich warte jetzt auf die Weihnachtsfolge.

Wieder angeguckt, weil Herr DingDong die Filme noch nicht kannte:
Ex Machina und Interstellar – meine Meinung zu beiden Filmen hat sich nicht geändert.

Hm, ich glaube nicht, dass ich jemals solche Extreme in einer #gesehen-Liste hatte. „Trance“ und „Downton Abbey“ überstrahlen die anderen Filme total. Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Dezember

Im Dezember hab ich mir zwar ein paar Filme angesehen, aber irgendwie war mir gar nicht sooo sehr danach.

Übrigens hier noch mal ein bisschen Werbung: Ich liebe diesen #SchleFaZ Müll. Die Filme sind so mies, das schafft man auch locker nach dem schrecklich langen Arbeitstag :D Und die Sprüchen von Rütten und Kalkofe sind sehr unterhaltsam. Die Extros gehen Freitagabend auf den Kiez, die Intros hocken mit Twitter gemeinsam vorm Fernseher und sehen sich gruseligdumme Filme an :D

San Andreas
Der Seismograph schlägt Alarm und schon bricht der Hoover-Damm. Alles deutet darauf hin, dass sich die San-Andreas-Verwerfung verschiebt und huch, welche Überraschung – genau das passiert! Die Westküste stürzt ganz schnell ins Chaos.
Fazit: crashboombang – der coolste Erdbeben-Tsnunami-Katastrophenfilm seit einem halben Jahrhundert. Ernsthaft. Das ist ganz großes Effektkino! Klar, die Schauspieler sind total austauschbar (naja bis auf Paul Giamatti als Wissenschaftler, der muss bitte bleiben), aber der Film ist wirklich unterhaltsames Popcorn-Kreisch-Kino mit genügend Logikwölkchen und Nervemokram für einen gelungenen Filmabend.

Jurassic World
Der Park ist endlich eröffnet und ne gut geölte Gelddruckmaschine. Aber wie es beim Kapitalismus halt so ist: Alles soll besser, gruseliger und größer werden, damit man noch mehr zahlungskräftige Kunden anlocken kann. Also basteln die Haus- und Hofgenetiker eine ziemlich fiese Bestie, die ein bisschen zu schlau ist….
Fazit: nix Neues, aber trotzdem sehr unterhaltsam. Der Film nimmt ab und zu gängige Hollywoodfilmklischees auf die Schippe und deshalb fand ich den Film total witzig. Keine Ahnung was die Leute immer von solchen Filmen erwarten, ich habe 1. Dinosaurier-Chaos erwartet und 2. gute Unterhaltung und genau das ist eingetroffen. Wunderbar!

Im Labyrinth des Schweigens
Der junge aufstrebende Anwalt Radmann hat genug von Verkehrssündern und nimmt einen ungewöhnlichen Auftrag eines Reporters an: Ein ehemaliger KZ-Wärter ist im Schuldienst beschäftigt. Seine Kollegen nehmen ihn nicht ernst, es kommt nicht zu einer Anzeige. Doch Radmann forscht weiter und stolpert durch ein Dickicht aus Verdrängung, Verleumdung und Verklärung. Trotz der Widerstände auf Seiten der Gesellschaft bekommt er Rückendeckung von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und der junge Anwalt bringt bald den ersten Auschwitz-Prozess ins Rollen.
Fazit: toller Film, sehenswert! Der Film ist handwerklich schön gemacht und bietet hinterher genügend Stoff zur Diskussion. Du weißt schon, diese Filme, wo man hinterher erstmal quer durch Wikipedia lesen muss, weils so spannend ist :)

ups Nachtrag!

Ich hab mir natürlich noch was im Dezember angesehen:

Star Wars VII – Das Erwachen der Macht
Die Schilderung des Inhalts wäre jetzt ein bisschen zu aufwendig und spoilern will ich auch nicht.
Fazit: Als absolut obernerdiger Star Wars Fan kann ich sagen: ein tolles Space-Abenteuer für Fans der Original-Trilogie. Es gab auch nur einen – soweit ich es überblicken konnte – Abram’schen Lichtreflex an einer Stelle, wo er sogar Sinn macht :D
Es gab viele Momente, die den Nerd nostalgisch werden ließen, aber auch so viel Neues, dass jeder Neuling Spaß daran haben kann. Also sehenswert.

Gesehen im November

hm. Geguckt hab ich auch irgendwie nix. Das Fenster ist mein Fernseher, die Eichhörnchen mein Programm. Oder schlafen. :D
hörnchen
Wer mehr sehen will, guckt auf Twitter, da spamme ich alle mit #eichhörnchentweet voll. :D

Aber gut, zu den Filmen:
Das habe ich mir im November angesehen!

Brügge sehen…und sterben?
Die Auftragskiller Ray und Ken (ganz groß: Colin Farell und Brendan Gleeson) versauen einen Job und werden von ihrem Boss Harry nach Brügge geschickt, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Dort angekommen warten sie in einer kleinen Pension auf den Anruf mit weiteren Instruktionen. Zum Zeitvertreib gucken sie sich die Stadt an. Ray ist gelangweilt und genervt, während Ken die mittelalterliche Kulisse total genießt. Die Stimmung bessert sich erst, als Ray die junge Schauspielerin Chloe kennenlernt. Während er bei einem Date sitzt, bekommt Ken den Anruf von Harry mit dem neuen Auftrag…
Fazit: einer der besten Gangsterfilme, die ich je gesehen habe! Gut, die Wahrheit ist: Ich guck eigentlich gar nicht sooo oft Gangsterfilme. Ich mag eigentlich auch Collin Farell nicht so gerne, aber in diesem Film war er genial. Der Film hat genau den richtigen Mix aus Action, Tragik und Witz und eine Spur traumwandlerischen Wahnsinn. Das funktioniert und ich finds doof, dass ich diesen tollen Film erst jetzt gesehen habe :D Also guckt ihn euch ruhig an :)

Fräulein Julie
Dreiecksgeschichte zum gleichnamigen Buch von August Strindberg.
Fazit: sehenswert. Wer das Buch mochte, macht auch mit dem Film nix falsch. Anfangs ist es etwas irritierend, dass das Setting in Irland ist und nicht in Schweden, aber das kann man ausblenden. Jessica Chastain ist mit ihrem Spiel endgültig in meinem Herzen angekommen und hat mich sehr in ihren Bann gezogen. Vor allem bei der Sache mit ihrem Vögelchen…

Chuck, Staffel 4
Chuck, Spion wider Willen und eigentlich jetzt doch willens baut seine Beziehung zu Sarah weiter aus und sucht nach seiner Mutter. Und dann passieren noch andere Katastrophen.
Fazit: keine Ahnung wie das funktionieren kann, aber es klappt: Das Thema Nerd + Spion ist immer noch frisch genug um eine actionreiche und sehr witzige Serie zu füllen. Habs gern geguckt.

Was hast du dir angesehen?

Gesehen im Oktober

Okay, Star Wars IV-VI lass ich jetzt mal aus der Liste, weil diese Filme schon trölfmilliarden Mal gesehen habe und ich sie für immer und ewig gut finden werde. Ein Herbst ohne Star Wars geht irgendwie nicht. Und die Kombi Pizza und Star Wars ist unschlagbar.
Aber ich habe auch noch was anderes geguckt. Crimson Peak war ne Mutprobe, auf den „Marsianer“ habe ich mich seit Februar gefreut:

„Der Marsianer“
Im Februar habe ich über das gleichnamige Buch geschrieben, deshalb hatte ich ja große Erwartungen. Darum gehts: Bei der bemannten Mars-Mission geht etwas schief: Die Crew wird von einem Sandsturm überrascht und Crewmitglied Mark Watney (Matt Damon) wird verletzt. Weil seine Kollegen keine Vitalzeichen mehr empfangen, starten sie ohne ihn und lassen ihn zurück. Doch Mark Watney hat überlebt und es beginnt ein spannender Überlebenskampf.
Fazit:tolle Bilder, tolle Schauspieler, daher sehenswert. Auch wenn sie einen für mich wichtigen Teil des Buches nicht gezeigt haben, trifft es die Grundstimmung der Geschichte ziemlich gut. Genau wie das Buch: Für Raumfahrtnerds ein absolutes Muss!

„Crimson Peak“
Die junge Schriftstellerin Edith hatte schon immer ein Gespür für Geister. Damals als Kind wurde sie von ihrer toten Mutter vor „Crimson Peak“ gewarnt und nun erschließt sich Jahre später die grauenvollen Bedeutung dieser Worte: Obwohl ihr Vater dagegen ist, heiratet sie den charmanten Tongrubenbesitzer Thomas Sharpe und zieht mit ihm nach England. Dort angekommen, verweilt sie mit Thomas und seiner Schwester Lucille in ihrem neuen Heim. Doch im knarrzenden Haus gehen komische Dinge vor sich und Edith fängt an, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…
Fazit:sehenswertes Gothic-Drama mit tollen Schauspielern und einer wirklich wunderbaren Ausstattung. Die Kostüme und vor allem das Haus – ein Traum! Aber: ziiiiemlich blutig und grausig. Mein erster richtiger Gruselfilm, den ich in voller Länge im Kino gesehen habe, ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich das geschafft habe :D Trotzdem ist der Film eher was für einen DVD-(Mädels-)abend.

„The Sound of Noise“
Sechs Schlagzeuger terrorisieren eine Stadt mit Geräuschen und Rhythmen, immer dabei: Ein Metronom, das sofort den Polizisten Amadeus Varnebring auf den Plan ruft, der für Ruhe sorgen will.
Fazit:auf diesen Film wurde ich durch den Arte Film „The Sound of Noise“ aufmerksam und ich wurde nicht enttäuscht! Der Film ist kurzweilig und genial. Für Fans von STOMP!

„Jacky – im Königreich der Frauen“
In der Volksrepublik Bubunne sind die Frauen an der Macht. Die Männer tragen Schleier, kümmern sich um Haus & Hof und sollen in erster Linie gut aussehen. Pflanzen essen ist verboten und Pferde sind heilige Wesen. Protagonist Jacky, ein junger Mann Mitte 20 ist unsterblich verliebt in Diktatorin Bubunne XVII, die von ihrer Mutter verheiratet werden soll. Es gibt also einen großen Ball, auf dem sich alle Junggesellen des Landes als Heiratskandidaten vorstellen sollen und Jacky wittert seine Chance! Doch sein Onkel ist nicht gerade begeistert, da er doch im Untergrund heimlich eine Revolution für die Rechte aller Männer vorbereitet.
Fazit:sehenswert und toll für Diskussionen hinterher :DDas Ende reisst es doch ziemlich raus. Ja, ein Achtung gibt es schon: Französische Komödien muss man mögen. Aber wer was mit Monty Phython Wahnsinn anfangen kann, wird an dem Film seine Freude haben.

„The LEGO Movie“
Emmet ist eine durchschnittliche Lego Minifigur, die gerne Regeln befolgt und ein normales, routiniertes Dasein führt. Durch ein Missverständnis wird Emmet für einen Helden gehalten, der als Einziger die Welt retten kann. Mäßig begeistert begleitet Emmet eine bunte Truppe anderer Helden auf einer Mission, um einen Schurken das Handwerk zu legen. Doch Emmet ist ein bisschen überfordert.
Fazit:okay, ich bin vermutlich die letzte Person auf diesem Planeten, die den Film noch nicht gesehen hat, aber auch ich habe es nun geschafft und singe die Lobeshymne mit. Der Film ist sooo super und ein Muss für alle, die gerne mit Lego gespielt haben. Also alle, oder? Die Animationen ist total gelungen, die Message ist super und man hat einiges zu lachen :D

EVA
Roboterspezialist und Emotionsexperte Alex Garel kommt nach 10 Jahren zurück in seine Heimat um dort an der Uni einen Prototypen eines Kindroboters fertigzustellen. Er zieht in das Haus seines verstorbenen Vaters und sucht nach einem geeigneten Kind, das als Vorlage für den Robotercharakter dienen soll. Dabei trifft er auf die kleine Eva und wie sich später herausstellt ist sie die Tochter seines Bruders und seiner Jugendliebe Lana. Als eines Tages sein Prototyp verrückt spielt und es zu einem Zwischenfall kommt, will Alex das Projekt unfertig fallen lassen und wieder verschwinden, doch die Verbindung zu Eva hält ihn zurück…
Fazit:sehenswertes Sci-Fi-Drama aus Spanien mit einem tollen Daniel Brühl, das durchaus Potential für Diskussionen bietet. Ein bisschen vorhersehbar ist die Handlung schon, aber dafür nicht uninteressant. Für Fans von „Gattaca“ und „Ex Machina“.

The Interview
Dave Skylark und sein Produzent Aaron sind Macher einer beliebten Late-Nightshow. Als sie erfahren, dass der nordkoreanische Staatschef Fan der Show ist, ergattern sie einen Interview-Termin bei ihm. Doch die CIA will, dass die beiden den Diktator beseitigen.
Fazit: kein Wunder, dass der Film so einen Skandal ausgelöst hat, da wird nix beschönigt oder verheimlicht und dadurch fand ich ihn auch ziemlich komisch. Und ich liiiiiiebe James Franco, der in diesem Film total durchdreht. Hat mich sehr begeistert, daher empfehle ich diesen filmischen Wahnwitz ungeniert weiter. Aber Achtung! Der Film ist zwar mit 12 gekennzeichnet, aber er ist ziemlich blutig und brutal. Auch die ganzen Schimpf- und Fäkalwörter sind eigentlich nicht wirklich für 12jährige geeignet. Naja gut, ich kenn keine 12-jährigen, aber passt da trotzdem ein bissl auf, ok? :D

Nachtrag:

John Wick
John Wick ist der beste Auftragskiller der Szene und im „Ruhestand“. Als ihm nach dem Tod seiner Frau sein schickes Auto geklaut wird und auch noch sein Hündchen getötet wird, beschließt er Rache zu üben.
Fazit: eigentlich ist der Film nix besonderes, aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir. Es wird wenig geredet und Keanu Reeves schießt sich quer durch die Auftragskillerunterwelt zu toller Musik. Und obwohl einige Auseinandersetzungen fad choreographiert sind, hab ich Keanu den Auftragskiller in seiner Effizenz doch abgenommen. Die Lichtsetzung bei dem Film fand ich genial.

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